Nebula

Das Elektrische Universum - Teil 8: Die elektrische Ladung der Sonne, der Erde und ihrer Doppelschichten

Teil 1: Elektrizität und Plasma

© Sott.net
Kapitel 8: Die elektrische Ladung der Sonne, der Erde und ihrer Doppelschichten

Wie wir zuvor festgestellt haben, besteht fast alles im Universum aus Plasma. Das gilt auch für unser Sonnensystem. Demnach findet man in diesen ionisierten Bereichen fast überall auch elektrische Ladungen. In diesem Kapitel werden wir versuchen, die unterschiedlichen elektrischen Ladungen der verschiedenen Himmelskörper (Kometen, Monde, Planeten, Sterne, Galaxien) in ihren Kernen, auf ihren Oberflächen, sowie in ihren DS (Doppelschichten), näher zu betrachten. Beachten Sie jedoch, dass ‘relative Ladung’ nicht ‘absolute Ladung’ bedeutet. Oder anders ausgedrückt:: Wenn A positiver geladen ist als B, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die Gesamtladung von A im absoluten Sinne, (also in einem Universum-weiten Sinn), positiv ist. Es bedeutet also nur, dass A positiver als B, oder, dass A weniger negativ als B ist, mit dem es in Bezug bzw. in Relation steht.

Im Grunde sind diese relativen Ladungen jedoch die ausschlaggebenden Werte, die wirklich zählen - ungeachtet dessen, was die absoluten Ladungen (positiv oder negativ) auch sein mögen - da die Unterschiede in den relativen Ladungen der Grund dafür sind, warum elektrischer Strom überhaupt fließen kann. Da wir hier versuchen, die Unterschiede zwischen Oberflächenladung, DS-Ladung, Kern-Ladung, etc., besser zu verstehen, werden wir uns auf die relative Ladung konzentrieren.

Als Faustregel kann man sagen, dass die meisten Himmelskörper eine Ladung besitzen, die insgesamt negativ ist34. Desweiteren sind diese negativen Körper üblicherweise von einer noch negativeren DS umgeben, die wiederum von einem noch negativer geladenen galaktischen oder interstellaren Plasma umgeben sind. Auf unsere Sonne angewendet, ergibt die Faustregel folgendes: Die Sonne ist in unserem Sonnensystem der am positivsten geladene Körper - relativ gesehen - obwohl ihre absolute Ladung eigentlich negativ ist. Doch ist sie weniger negativ als die Planeten, Kometen, die Heliosphäre und der galaktische Raum, der sie umgibt. Daher kann man Planeten und Kometen als negativ geladene Objekte, relativ zur Sonne, beschreiben.

Abbildung 14 entspricht der Abbildung 11, mit dem Unterschied, dass wir die relativen Ladungen der Erde, Sonne und ihrer DS eingezeichnet haben.

Von der Ebene der Sonne aus betrachtet, gliedern sich die relativen elektrischen Ladungen folgendermaßen auf: Der Kern der Sonne ist positiver als die Oberfläche der Sonne. Die Sonne (Oberfläche und Kern) ist positiver als ihre ‘Blase’ (Heliosphäre), die die Erde und alle Planeten des Sonnensystems umgibt. Die Sonne und ihre Heliosphäre sind positiver als das galaktische Plasma, welches sie umgibt.

In Bezug auf die Erde bleibt festzustellen, dass der Kern, genauso wie bei der Sonne, positiver ist als ihre Oberfläche. Die Erde (Oberfläche und Kern) ist negativer als ihre ‘Blase’ (Ionosphäre). Die Erde und ihre Ionosphäre sind zusammen negativer geladen als das umgebende Plasma (das Plasma der Heliosphäre). In beiden Fällen folgen die elektrischen Ladungen einem Gradienten.

Bild

Abbildung 14: Die relativen elektrischen Ladungen innerhalb und zwischen der Sonne und der Erde (beachten Sie: Einem Körper kann man eine relative positive Ladung zuschreiben während seine absolute Ladung negativ ist)
In Bezug auf die Sonne bedeutet das zum Beispiel: Während man sich vom Kern der Sonne weg bewegt (vom Kern der Sonne zur Oberfläche, Heliosphäre, Heliopause und schließlich zum galaktischen Raum), wird die elektrische Ladung zunehmend negativ:

Elektrisches Potential der Sonne > elektrisches Potential der Heliosphäre > elektrisches Potential des galaktischen Raumes.

In Bezug auf die Erde verläuft es umgekehrt: Die Ladung wird positiver wenn man sich vom Kern entfernt:

Elektrisches Potential der Erde > elektrisches Potential der Ionosphäre > elektrisches Potential des umgebenden Raumes.

Beachten Sie jedoch eine scheinbare Unregelmäßigkeit: Die Sonne zeichnet sich auf der Oberfläche durch eine (relativ) negative Ladung aus, während ihre (relative) Gesamtladung positiv ist. Die Sonne agiert wie ein Generator. Auf der Oberfläche der Sonne werden positiv geladene Protonen durch die ‘Sonnenwinde’35 in Richtung der äußeren Schicht der Heliosphäre davongetragen, während Elektronen zurück zur Oberfläche der Sonne strömen und sich dort ansammeln. Diese zwei Faktoren erklären die negative Ladung der Sonnenoberfläche relativ zu ihrem Kern. Im Gegensatz dazu agiert die Erde nicht als Generator. Die Erde wird von der Sonne angetrieben, welche dafür sorgt, dass die positiv geladene Ionosphäre unserer Erde aufrecht erhalten wird. Da Ladungen von entgegengesetzter Polarität sich anziehen, zieht die positiv geladene Ionosphäre Elektronen, die sich auf der Erdoberfläche befinden, an. Deshalb hat die Erdoberfläche, relativ zum Kern, ein negatives elektrisches Potential.

Die lokalen elektrischen Ladungen, die ich oben beschrieben habe (Oberflächen- und Kernladungen), sind Durchschnittswerte (der Oberflächenladung und Kernladung). Allerdings weisen die Kerne und Oberflächen von Himmelskörpern nicht immer die selbe Ladung an jeder Stelle auf. In Bezug auf die Erde bedeutet das: Obwohl die Oberfläche der Erde im Durchschnitt negativer ist als die Atmosphäre, kann sie lokal in bestimmten Regionen positiver sein. Dieser Umstand kann zu diversen elektrischen Arten der Entladung führen.

Blitze sind lokale Phänomene, die die elektrischen Ladungen in der Region, in der sie sich entladen, ausbalancieren. Diese lokalen Ungleichgewichte der Ladungen sind der Grund dafür, warum wir Wolke-Erde-Blitze (die häufigste Blitzart, in der der Boden positiver ist als die Wolke) beobachten können, aber auch Boden-Wolke-Blitze (wenn der Boden negativer als die Wolke ist) und Wolke-Wolke-Blitze (wenn zwei Wolken sehr unterschiedliche elektrische Potentiale aufweisen). Diese plötzlichen und massiven elektrischen Entladungen ermöglichen das Ausgleichen von Ladungen zwischen zwei Orten, in denen starke lokale positive oder negative Ladungen vorzufinden sind. Wir werden dieses Thema später noch genauer behandeln.36

Bild
© Wikipedia
Abbildung 15: Wolke-Wolke-Blitze balancieren die elektrischen Potentiale zwischen zwei atmosphärischen Regionen aus.
Kehren wir jetzt aber zur Plasmalampen-Analogie (siehe Kapitel 4) zurück. Wenn Sie die Oberfläche dieses Globus berühren, bildet sich ein dichtes Plasma-Filament zwischen der zentralen Elektrode und der Stelle des Globus, den Sie berühren. Auf ähnliche Weise verhält es sich, wenn eine Fliege zwischen die zwei Drähte einer Elektro-Insektenfalle fliegt: Eine elektrische Entladung wird ausgelöst. In beiden Beispielen erhöht der Fremdkörper (Finger, Fliege) die lokale Konduktivität, verursacht den Weg des geringsten (elektrischen) Widerstandes und ermöglicht es somit, dass eine Entladung durch diese leitfähigere Verbindung stattfinden kann. Während die DS sich zwar wie ein elektrischer Isolator verhält, indem sie die Entladung zwischen dem Körper und dem umgebenden Plasma dämpft, ist sie jedoch kein perfekter Isolator. Wie bei jeder Art von Kondensator fließt elektrischer Strom immer noch durch den Isolator, entweder in Form von Leckstrom oder intensiveren Entladungen, also in Form der drei Entladungsarten die wir zuvor beschrieben haben (dunkel, glühend und Lichtbogen Form). Die Anwesenheit von geladenen Körpern (z.B. Kometen, Planeten, etc.) in der DS eines Himmelskörpers, ist der Hauptauslöser von massiven Entladungen. Wir werden auf diesen Punkt später näher eingehen.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:



Galaxy

Das Elektrische Universum - Teil 7: Die isolierende Blase

Teil 1: Elektrizität und Plasma
Kapitel 7: Die ‘isolierende Blase’

Neben dem sehr geringen elektrischen Widerstand von Plasma, weist es noch eine andere Eigenschaft auf: Die Fähigkeit, um andere Körper eine Art von ‘insolierender Blase’ zu erzeugen:
Irving Langmuir entdeckte eine der wichtigsten Eigenschaften von Plasma, nämlich seine Fähigkeit, einen Teil von sich selbst elektrisch von einem anderen zu isolieren. Die isolierende Wand besteht aus zwei dicht aneinanderliegenden Schichten. Die eine Schicht besteht aus positiven Ladungen und die andere aus negativen Ladungen. Langmuir nannte diese Entdeckung Doppelmantel [double sheath]. Heute nennt man es Doppelschicht (DS) [double Layer (DL)]. Da Plasmen hervorragende Leiter sind, gibt es in ihnen, während sie Strom führen,keinen signifikanten Spannungseinbruch. Wenn es eine signifikante Spannungsdifferenz zwischen zwei Stellen innerhalb des Plasmas gibt, formt sich eine DS zwischen ihnen; und der größte Teil der Spannungsdifferenz wird darin eingeschlossen. Oder anders ausgedrückt: Das stärkste elektrische Feld in jedem Plasma befindet sich immer in der DS. Plasmen haben eine fast schon magische Fähigkeit, sich selbst vor fremden Eindringlingen zu isolieren.24
Man beachte: Wenn das elektrische Potential eines Himmelskörpers sich dem Potential des umgebenden Plasmas angleicht und am Ende dem selben Potential entspricht, dann verschwindet die isolierende Blase. Bei unserem Mond ist dies der Fall: Er besitzt keine isolierende Blase.25 Abbildung 9 zeigt den Querschnitt eines geladenen Körpers (links) und seiner umgebenden DS (rechts). Die DS weist drei spezifische Bereiche auf. Der mittlere Bereich enthält den größten Bereich der DS (in Bezug auf das Volumen). Das elektrische Potential dieser breiten Region ist relativ gleichmäßig, was dazu führt, dass dort ein sehr schwaches elektrisches Feld vorherrscht. Das Resultat ist ein relativ limitierter elektrischer Strom. Daraus folgen die isolierenden Eigenschaften der DS. Der Großteil der elektrischen Potentialdifferenz tritt an den Extremitäten auf; an den Bereichen, in der die DS dem geladenen Körper näher kommt (links) und dem umgebenden Raum / Plasma (rechts).

Die DS limitiert die Entladung eines Körpers dramatisch. Ohne die DS wäre die Oberfläche des Körpers in direktem Kontakt mit dem umgebenen Raum, der ein ganz anderes elektrisches Potential aufweist. Dieser Unterschied im Potential würde zu einer schnellen und totalen Entladung des Körpers führen. Aus dieser Perspektive sind Himmelskörper Kugelkondensatoren ziemlich ähnlich.
Bild
© sott.net
Abbildung 9: Die isolierende Blase, die ein elektrisch geladenes Objekt umgibt
© Wikimedia Commons
Abbildung 10: Ein Parallelplattenkondensator aus dem 19. Jahrhundert. Die Luft zwischen den beiden Platten spielt die Rolle des Dielektrikums.
Ein Kondensator26 sind einfach zwei Elektroden, die durch einen Isolator, also einem ‘dielektrischem’ Stoff, getrennt sind. Dieser Stoff kann Luft, Papier, Holz, etc. sein. Wenn der Kondensator an eine Quelle mit einem elektrischen Strom angeschlossen wird, wie zum Beispiel einer Batterie, erhöhen sich die Ladungen in den Elektroden langsam und das elektrische Feld zwischen den beiden Platten verstärkt sich. An diesem Punkt fließt fast kein Strom zwischen den beiden Elektroden. Wenn das elektrische Feld eine kritischen Wert erreicht (bekannt als ‘Durchschlagsspannung’), geschieht eine elektrische Entladung und ein starker Strom fließt plötzlich zwischen den beiden Elektroden. Dann beginnen die Ladungen in den Elektroden sich erneut bis zum kritischen Punkt zu erhöhen (und so weiter und so fort).

Ein Elektroschocker bzw. eine Elektroschockwaffe (Taser)27 ist ein typischer Anwendungsbereich von Kondensatoren: Ein Kondensator wird mit einer 9-Volt Batterie für mehrere Sekunden aufgeladen, danach entlädt er eine sehr kurze, aber hohe, Voltzahl (bis zu 150,000 Volt). Wenn wir uns einen geladenen Himmelskörper als einen Kondensator vorstellen, dann ist die eine Elektrode der Himmelskörper selbst und die andere Elektrode die äußere Schicht der ‘isolierenden Blase’ bzw. der DS. Das Dielektrikum (der isolierende Stoff) dieses Kondensators ist das Plasma, das in der Blase enthalten ist, die man auch Plasmasphäre nennt.28

Die Sonne hat ihre eigene DS, man nennt sie Heliosphäre. Die DS der Erde ist die Ionosphäre. Alle Planeten unseres Sonnensystems befinden sich innerhalb der Heliosphäre der Sonne, während sie (die Planeten selbst) von ihren eigenen isolierenden Blasen umgeben sind. In Abbildung 11 sieht man die DS der Erde (die Ionosphäre), die sich innerhalb der DS der Sonne (Heliosphäre) und der Heliopause (die äußerste Schicht der ‘Sonnen-Blase’) befindet. Während die Existenz der elektrischen Natur der Ionosphäre unseres Planeten schon lange bekannt ist, wurden die elektrischen Eigenschaften der Heliosphäre erst 2004 beobachtet:
Voyager 1 erreichte den ‘Rand des Sonnensystems’ im Dezember 2004, in einer Region die 94 mal weiter entfernt ist als die Erde zur Sonne. Es ist ein Bereich, in dem man erwartete, dass der ‘Überschall-Sonnenwind’ sich plötzlich verlangsamt, wenn er mit dem interstellaren Medium in Berührung kommt, an dem sogenannten ‘Termination Shock’. Dieser flüssig-mechanische Analog unterscheidet sich drastisch vom elektrischen Modell, in der die Sonne eine ‘unipolare’ Korona-Entladung ist. Das heißt: Die Sonne bildet die physikalische Anode (positiv geladenes Objekt) und das Plasma selbst übernimmt die Funktion der Kathode (negativ geladenes Objekt). Hochspannungsleitungen auf der Erde zeichnen sich durch eine ähnliche ‘koronale Entladung’ mit der umgebenden Luft aus, die eine ‘virtuelle Kathode’ ([in diesem Fall] kein Objekt sondern eine geladene Region) formt. In diesem Modell konzentriert sich fast die gesamte Volt-Differenz zwischen der Sonne und ihrer galaktischen Umgebung (die man auf mehrere zehn Milliarden Volt schätzt) an der virtuellen Kathoden-Grenze mit dem interstellaren Raum. Folglich ist es also zu erwarten, dass die Daten der Voyager 1 für das Modell des magnetohydrodynamischen ‘Schocks’ anomal sind, während es mit dem elektrischen Modell übereinzustimmen scheint. Im elektrischen Modell hat Voyager 1 den Bereich des ‘faradayschen dunklen Raumes’ betreten, in dem die solare Entladung stattfindet und das solare elektrische Feld sich umkehrt. Das würde auch die Anhäufung von Protonen im Sonnenwind und den stetigen Anstieg von anomalen kosmischen Strahlungen von ferneren Regionen erklären.29
Wie in Abbildung 11 dargestellt, ist die Heliosphäre nicht kugelförmig sondern elliptisch. Diese elliptische Form besteht auf Grund der Tatsache, dass unser gesamtes Sonnensystem, und somit auch die Heliosphäre, den Kern unserer Galaxie umkreist. Die relative Geschwindigkeit unserer Sonne in Bezug auf die Milchstraße beträgt 220 km/s30 (Kilometer in der Sekunde).
Bild
© Sott.net
Abbildung 11: Darstellung der Erde und ihrer isolierenden Blase (der Ionosphäre), die sich innerhalb der isolierenden Blase der Sonne befindet, die man Heliosphäre nennt. (Nicht maßstabgetreu)
Das Sonnensystem bewegt sich in dieser Abbildung nach links, deshalb wird die linke Seite der Heliosphäre ‘zusammengepresst’31, während die rechte Seite der Heliosphäre sich in die Länge streckt.

Für viele Jahre war die Form der Heliosphäre ein kontroverses Thema. Einige Wissenschaftler behaupteten, dass die Heliosphäre kugelförmig sein muss und die Sonne sich direkt im Zentrum dieser Kugel befindet. Auf der anderen Seite behaupteten Plasma-Kosmologen, dass die Heliosphäre elliptisch sein muss, genauso wie die Ionosphäre der Erde oder das Koma eines Kometen, weil exakt die gleichen elektromagnetischen Phänomene auch auf die Heliosphäre wirken (die Skalierbarkeit erklärt warum). Erst vor kurzem wurde die elliptische Form der Heliosphäre bewiesen, durch den "Interstellar Boundary Explorer" der NASA.32 (Siehe Abbildung 12.)

Beachten Sie: Im Gegensatz zur Sonne und ihrer Planeten besitzen die meisten Monde in unserem Sonnensystem (auch unser Mond) keine eigene DS oder Plasmasphäre. Das elektrisches Potential dieser Monde ist gleich groß wie das elektrischen Potential ihrer Umgebung.
© NASA / IBEX
Abbildung 12: Repräsentation der elliptischen isolierenden ‘Blase’ der Sonne
Jedoch gibt es mindestens eine Ausnahme: Jupiters dritter Mond mit dem Namen Ganymed (siehe Abbildung 13), der zugleich auch der größte Mond in unserem Sonnensystem ist, hat eine Plasmasphäre33 d.h. eine DS. Das könnte an der Tatsache liegen, dass Ganymede ein erst vor Kurzem (relativ gesprochen) eingefangener elektrisch aktiver Körper ist, der mit Jupiter interagiert, dem elektrisch aktivsten Planeten unseres Sonnensystems.
© NASA
Abbildung 13: Jupiters Mond mit dem Namen Ganymede

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:



Fire

SOTT Video Erdveränderungen im Juli 2015: Extremes Wetter und planetarische Umwälzungen

Während die Schlinge des Imperiums dabei ist, sich immer enger um die Menschheit zu ziehen, beantwortet Mutter Natur das globale Leiden durch abwechselndes Verbrennen und Ertränken der "modernen Zivilisation". Im Juli 2015 gab es rekordbrechende Hitzewellen in der westlichen USA, Westeuropa und Ostasien. Eine Rekordanzahl von Flächenbränden brach quer durch das nördliche Kanada und die westliche USA aus und erforderte die Evakuierung von Tausenden von Menschen, während Millionen von Quadratmetern an Land niederbrannten. In einer Szene, die man eher in einem Hollywood-Katastrophenfilm erwarten würde, bewegte sich ein Lauffeuer über eine Autobahn und entzündete Dutzende von Fahrzeugen. Unter den tobenden Flächenbränden und den Dürren gewaltigen Ausmaßes, erlebten die westlichen Staaten der USA ebenfalls rekordbrechenden Regenfall - im Süden Kaliforniens kam es zum höchsten Regenfall jemals... welcher auch noch innerhalb von nur wenigen Minuten den Himmel heruntergoß.
In einem Wechsel von extremer Hitze hin zu extremer Kälte, befindet sich Australien mitten in seinem kältesten und schneereichsten Winter seit Jahrzehnten. Am hervorstechensten im letzten Monat waren die plötzlichen Veränderungen auf der ganzen Welt: das lokale Wetter kippte von einem Extrem ins andere, und oftmals nur innerhalb von wenigen Stunden. Zum Beispiel wurden während der rekordbrechenden Hitze in Deutschland einige Teile des Landes von Tornados, Blitzfluten und mehreren Zentimetern Hagel heimgesucht, während es in den Niederlanden zu dem stärksten Juli-Sturm seit Beginn der Aufzeichnungen kam. Heftige Taifune schmetterten auf Japan und China nieder und brachten METERWEISE Regen mit sich und verursachten zerstörerische Erdrutsche. Im Norden Irans, in Kasachstan, Pakistan, Indien, Kolumbien und Brasilien wurden Gebäude von Blitzfluten daovngeschwemmt, während Myanmar und Vietnam durch eine ungewöhnlich heftige Monsun-Saison ihre schlimmsten Überflutungen seit Jahrzehnten erlebten.
Unter den zerstörerischen Tornados in Nordamerika im letzten Monat gab es einen, der fast drei Stunden lang wütete - es wird geschätzt, dass es sich um den am längsten andauernden Tornado handelt, den es seit 1925 gegeben hat. Woanders, in einem Vorort von Venedig in Italien, richtete ein starker Tornado schwerwiegende Schäden an. Ob nun in den Tropen, in Wüstengebieten oder auf Hochebenen; ob während des "Winters" oder des "Sommers", scheint völlig gleich geworden zu sein: Es kommt zu immer mehr zerstörerischen Hagelstürmen mit immer größer werdenden Hagelkörnern, welche gegen die normalen Klima-Modelle verstoßen. Sie tauchen überall auf der Welt auf, vom südlichen Spanien bis hin zu den Philippinen. St. Petersburg in Russland erlebte letzten Monat ZWEIMAL, wie seine Straßen zu eisigen Flüssen wurden. Währenddessen schreiten die Massentiersterben mit erschreckendem Tempo voran: verschiedenste Arten von Meerestieren werden an die Strände der US-Küste gespült und es wird geschätzt, dass die Hälfte der nordwest-pazifischen Lachspopulation verendet ist.

Dies waren die Zeichen der Zeit im Juli 2015...


Solar Flares

Das Elektrische Universum - Teil 6: Die Skalierbarkeit von Plasma

Teil 1: Elektrizität und Plasma

Kapitel 6: Die Skalierbarkeit von Plasma


Abbildung 8: Künstlerische Darstellung der Sonnensystem-Atom Analogie
Die Skalierbarkeit ist eine sehr interessante Eigenschaft von Plasma. Das bedeutet, dass Plasma, egal wie groß oder klein das Phänomen auftritt, sich ähnlich verhält: Es verhält sich im kleinen Laborexperiment also genauso (bzw. sehr ähnlich) wie im großen Maßstab im Kosmos.Tatsächlich tritt Plasma in einem sehr breiten Größenspektrum jenseits des atomaren Maßstabs auf (das heißt, ein Elektron, das von seinem Kern getrennt ist). Diese Spannweite reicht von 10-10 Metern im Durchmesser bis zum galaktischen Maßstab, was im Fall unserer Milchstraße etwa 1020 Meter im Durchmesser ist.

Also überspannt Plasma in Bezug auf den Maßstab das Ausmaß von 30 Größenordnungen (1030, oder die Ziffer 10 gefolgt von 30 Nullen). Plasma weist auf dieser gesamten Bandbreite ähnliche Eigenschaften auf. Die Abbildung oben illustriert die Analogie zwischen mikroskopischem Plasma (atomarer Maßstab) und makroskopischem Plasma (Maßstab des Sonnensystems). Wegen dieses breiten Spektrums der Skalierbarkeit von Plasma sind Plasma-Kosmologen in der Lage, auf der Basis von reproduzierbaren/testbaren Experimenten im Labor (das heißt im kleinen Maßstab), fundierte Beobachtungen und Hypothesen aufzustellen und durch ‘Ähnlichkeitstransformationen’ diese Ergebnisse auf Plasmen im größeren Maßstab anzuwenden (zum Beispiel kosmische Phänomene). Aus dieser Perspektive sind Plasma Experimente im Labor, die auf kosmologische Ereignisse hochgerechnet werden können, ähnlich wie das anfängliche Testen von kleineren Flugzeugmodellen im Windtunnel, durch das Studium von natürlich verwirbelnden Strömungen der Luft, bevor die Resultate auf das echte (große) Flugzeug hochgerechnet und übertragen werden. Diese Testbarkeit von Plasma erlaubt es den Wissenschaftlern, fundierte Theorien und Vorhersagen anhand verschiedener konkreter Experimente aufzustellen, was eigentlich ein essentieller Aspekt der wissenschaftliche Methode sein sollte, wie es der Wissenschaftstheoretiker Karl Popper ausdrückte:
Das Kriterium um feststellen zu können, ob eine Theorie wissenschaftlich ist, ist es herauszufinden, ob die Theorie falsifizierbar, widerlegbar oder testbar ist.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:



Gold Seal

Sott Radio Transkript: Interview mit James und JoAnne Moriarty - Die Wahrheit über Libyen


"Ich kam, ich sah, ich lachte mich kaputt!"

Kommentar: Wenn wir uns Libyen heute anschauen, wird offensichtlich, dass es sich um ein weiteres Land handelt, das die USA zurück in die Steinzeit bombardiert und völlig zu Grunde gerichtet hat - nicht zuletzt durch die übliche, massive Medienkampagne zur Dämonisierung von Gaddafi. So wurde aus einem Land, in dem mehr Demokratie und Gleichheit herrschte als sonstwo kaum zu finden ist, ein Trümmerhaufen und unzählbares Leid wurde und wird der Bevölkerung zugefügt. Doch leider ist das noch nicht alles. Die Wahrheit über die Ausmaße der Verbrechen und Vertuschungen seitens der USA/NATO ist so erschreckend, dass einem einfach die Worte fehlen. Die Informationen darüber, was in Libyen wirklich geschehen ist, müssen unbedingt weit verbreitet werden.

In der letzten SOTT Radio Show Behind the Headlines, sprachen wir mit einem Ehepaar, das die sogenannte "Libysche Revolution" im Jahr 2011 aus erster Hand erlebt haben (hier als Podcast zum Anhören und Herunterladen). James und JoAnne Moriarty arbeiteten in Libyens Ölindustrie als die massive Bombardierung durch die NATO begann. Zusammen mit der Ankunft von hunderttausenden von "Rebellen" und westlichen Spezialeinheiten ging Libyen buchstäblich in Flammen auf.

Da sie sich zu der Zeit in Libyen aufhielten, wurden James und JoAnne von einer internationalen NGO dazu eingeladen an einer Untersuchungsmission teilzunehmen. Sie genossen das Vertrauen von libyschen Führern aus der Politik und Geschäftswelt und bereisten das Land monatelang, beobachteten und zeichneten Ereignisse auf, und erlebten persönlich entsetzliche Gräueltaten.

Nachdem sie nur knapp mit dem Leben davongekommen waren, als die "Rebellen" sie auf eine Todesliste gesetzt hatten, schafften die Moriartys es endlich zurück in die USA, mit unversehrtem Leben und den Beweisen... nur um zu entdecken, dass ihre Schwierigkeiten gerade erst begonnen hatten.

In dieser Show werden Sie die Wahrheit darüber erfahren, was in Libyen geschehen ist, und nirgendwo in den Mainstream-Medien berichtet wurde, einschließlich:
  • Die Wahrheit über das Leben unter Gaddafi
  • Das wahre erschreckende Ausmaß von Tod und Zerstörung in Libyen
  • Die Wahrheit darüber, was mit US-Botschafter Chris Stevens im Benghazi "Konsulat" geschehen ist, und warum die US-Regierung es vertuscht
Ausführliche Dokumentierung für die Behauptungen der Morartys finden Sie auf ihrer Webseite http://libyanwarthetruth.com/, auf der Sie auch ihre DVD "Escape from Al Qaeda" (Die Flucht vor Al-Kaida) erwerben können.

Das Ausmaß der bewussten Zerstörung und des Massenmordes der NATO/USA an der Zivilbevölkerung in Libyen ist geradezu unglaublich. Anscheinend sind in Wirklichkeit mindestens 600 000 Menschen auf grausamste Art und Weise ermordet worden und 2 Millionen ins Ausland geflüchtet. Das Land hatte damals nur 6 - 7 Millionen Einwohner...

Und im Folgenden das Transkript unserer Radio Show mit den Moriartys.


Eagle

Ehemaliger NATO Kommandeur Wesley Clark fordert Internierungslager in den USA und Europa, "um mit Radikalen fertig zu werden"

© freakingnews.com
Der pensionierte US-amerikanische General Wesley Clark ist vor Kurzem als Gast in der Thomas Roberts MSNBC Show erschienen, um über die sinnlosen Schießereien letzte Woche in den militärischen Recruitment Zentren in Tennessee zu sprechen.

Zuerst üben wir mit den 'FEMA Camps' im Ausland bei den "unbedeutenderen Völkern", dann probieren wir es "bei uns zu Hause" aus.
Hören Sie sich an, was Clark sagte, als er von Thomas gefragt wurde, was man mit "all diesen Radikalen" tun soll:


Hier ist ein Transkript von Clarks Antwort:
Wir müssen die Menschen identifizieren, die am wahrscheinlichsten radikalisiert werden können. Wir müssen dem gleich zu Beginn ein Ende setzen. Es gibt immer eine bestimmte Anzahl von jungen Menschen, die entfremdet sind. Sie kriegen keinen Job, sie haben ihre Freundin verloren, ihre Familie ist hier nicht glücklich, und wir können nach Anzeichen für so etwas Ausschau halten. Und es gibt Mitglieder der Gesellschaft, die an solche Menschen herankommen und sie wieder zurückholen und dazu ermutigen können, zu sehen, wie gut es ihnen hier geht.

Doch ich denke, auf der Ebene der nationalen Politik müssen wir sehen, was Selbst-Radikalisierung bedeutet, weil wir uns mit dieser Gruppe von Terroristen im Krieg befinden. Sie haben eine Ideologie. Wenn jemand im Zweiten Weltkrieg Nazi-Deutschland zulasten der USA unterstützte, dann haben wir nicht gesagt, dass es sich um Meinungsfreiheit handelt, sondern wir steckten sie in ein Lager, sie waren Kriegsgefangene.

Wenn diese Leute also radikalisiert wurden und sie die USA nicht unterstützen und sie den USA gegenüber nicht loyal sind, dann ist das prinzipiell in Ordnung. Es ist ihr Recht. Und es ist unser Recht und unsere Pflicht, sie aus der normalen Gesellschaft auszugrenzen, solange der Konflikt bestehen bleibt. Und ich denke, dass wir hier verstärkt eine härtere Gangart einschlagen müssen, nicht nur in den USA, sondern auch unsere alliierten Nationen wie Großbritannien, Deutschland und Frankreich werden einen Blick auf ihre nationalen gesetzlichen Vorgehensweisen werfen müssen.
In der USA werden Internierungslager eingeführt! Als ob das was Neues wäre. Immerhin haben Verschwörungs-Webseiten und alternative Medien diese speziellen Alarmglocken bereits seit Jahren schlagen lassen. Doch ist das plausibel?

Cloud Lightning

Das Elektrische Universum - Teil 5: Entladungsarten

Teil 1: Elektrizität und Plasma
Kapitel 5: Entladungsarten

© Sott.net
Abbildung 7: Von oben nach unten: Dunkle Form der Entladung (interstellarer Raum), glühende Form der Entladung (Neonlicht), Lichtbogen-Form der Entladung (Lichtbogenschweißen)
Abhängig von der Stromdichte (Amper pro Kubikmeter), die durch das Plasma fließt, weist es verschiedene Entladungsarten auf. Wenn die Stromstärke schwach ist, geschieht die Entladung in einer ‘dunklen Form’, das heißt, es werden keine sichtbaren Strahlen bzw. Lichtstrahlen ausgestrahlt. Dieses Phänomen können wir bei dunklen Asteroiden, dunklen Sternen oder zum Beispiel im interstellaren Raum beobachten (was wir im nächsten Kapitel genauer behandeln werden, wenn wir uns mit der Skalierbarkeit des Phänomens beschäftigen). Durch das Plasma fließt eine Stromstärke, die einfach zu schwach ist um das Plasma glühen zu lassen. Wenn sich die Stromstärke erhöht, beginnt das Plasma zu glühen. Das können wir beim Neonlicht, einem Kometen (das heißt, bei einem glühenden Asteroiden) oder in der Korona der Sonne beobachten (die helle ‘Atmosphäre’ der Sonne). Das ist die ‘glühende Form’ der Entladung. Wenn die Stromstärke sich noch mehr erhöht, beginnt sich das Plasma in ‘Lichtbogen-Form’ zu entladen, was zu einer plötzlichen und heftigen elektrischen Entladung führt. Das geschieht bei einem Blitz oder während des Lichtbogenschweißens. Es ist auch das Phänomen, welches man in der Plasmalampe (siehe Kapitel 4) beobachten kann. Auch auf Kometen kann dieses Phänomen beobachtet werden, was zu einem explosiven Aufhellen und/oder Zerbrechen des Kometen führen kann. Das geschah zum Beispiel mit dem berühmten Komet Shoemaker-Levy23 und anderen Kometen, vor und nach ihm. Abbildung 7 veranschaulicht diese drei Formen der Plasmaentladung. Abschließend bleibt festzuhalten, dass Plasma, je nachdem wie groß die Stromdichte ist, die durch das Plasma fließt, drei Formen der Entladung aufweist.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:



Cloud Lightning

SOTT Video Erdveränderungen - Juni 2015: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Höchste Fremdartigkeit

Während sich die dollargeführte globale Wirtschaft kurz vor einem Systemkollaps befindet, wird das zunehmende Chaos auf der politischen und sozialen Sphäre von klimatischem Chaos gespiegelt. Im Juni 2015 brachen Tausende von Flächenbränden quer durch das westliche Nordamerika aus. Der ganze Kontinent erlebte seine feurigste Saison in der gesamten aufgezeichneten Geschichte. Der Juni ist der Höhepunkt der Tornadosaison in den USA, doch die Intensität der begleitenden Stürme war verblüffend. Die höchste Todeszahl durch einen Tornado gab es im Zentrum Chinas, wo eine Wasserhose ein Kreuzfahrtschiff auf dem Jangtse Fluss kenterte.


Der Rekord-Regen in Texas und Louisiana... fiel letzten Monat einfach immer weiter vom Himmel. Der Rote Fluss erreichte seinen höchsten Stand seit 70 Jahren. In Teilen vom Süden Chinas kam es zu den schlimmsten Überflutungen in der Region seit 70 Jahren. Überall auf der Welt kam es zu lokalen Blitzfluten. Auch in Accra, der Hauptstadt von Ghana, wo Hunderte bei der Explosion einer Tankstelle starben. In Tbilisi, Georgia, kam es zu ähnlichen Vorfällen, als eine "Wand aus Wasser" durch die Stadt spülte, 20 Menschen und die Hälfte der dort lebenden Zootiere umkamen. Andere Städte, die letzten Monat von Fluten überschwemmt wurden, waren Ankara, Bangkok und Madrid, während Oman eine Regenmenge erlebte, die der Menge von 5 Jahren entsprach... und das innerhalb von nur einem Tag.

Fire

Massaker der NATO: James und JoAnne Moriarty offenbaren die Wahrheit über die Ereignisse in Libyen

Bild
Verloren in einem Buch der Qualen,
und alle Kinder sind dem Wahnsinn verfallen.

- Das Ende, The Doors
Es versteht sich wie von selbst, dass wir selten eine akkurate Darstellung der Realität aus unseren Konzern-Medien erhalten - was der Grund dafür ist, dass unabhängige Medien überhaupt existieren. Am vergangenen Sonntag interviewten Joe Quinn und ich ein sehr gewöhnliches Ehepaar mit einer ganz ungewöhnlichen Geschichte: die Geschäftsleute James und JoAnne Moriarty und wie sie während der "Libyschen Revolution" 2011 der Gefangennahme durch Al Kaida-Terroristen entgingen. Während ich James und JoAnne ihre Geschichte erzählen hörte, war es unmöglich, nicht von der Bedeutsamkeit des Problems von Psychopathen in Machtpositionen - für jedes menschliche Wesen auf diesem Planeten - betroffen zu sein.

Die Moriartys präsentieren drei starke Motivationsfaktoren für die Zerstörung Libyens durch westliche Mächte und ihre internationalen Geldgeber:
  • die Vereitelung von Gaddafis Plan, eine goldgestützte Währung zu etablieren, die als pan-afrikanische Währung dienen und somit afrikanische Nationen wirtschaftlich einen und sie vom westlichen Imperialismus befreien sollte;
  • der Wunsch der USA zur Erschaffung von AFRICOM (militärische Kontrolle Afrikas zur Abwehr chinesischer Investitionen);
  • ein angebliches Gerichtsverfahren von 7 Billionen Dollar im Auftrag aller sich beteiligenden afrikanischen Länder, das auf Gaddafis Veranlassung hin Anklage gegen Schäden aus gebrochenen Verträgen mit europäischen Ländern während deren "Kolonialzeit" erheben sollte
Soviel zur "Befreiung des libyschen Volkes von einem Diktator"; bei der Bombardierung Libyens durch die NATO 2011 ging es um die Aufrechterhaltung der US- und EU-Vorherrschaft über Afrika.

Doch was in diesem fesselnden Interview mit den Moriartys wirklich rüberkommt, ist die unglaubliche Rücksichtslosigkeit, die in Libyen (und anderswo, was das betrifft) von Streitkräften der NATO und Truppen der 'Rebellen' an den Tag gelegt wurde; ebenso wie der Genuss, an dem sie sich demonstrativ erfreuten, als sie das gesamte Land zerfleischten. Diese wahnsinnigen Bestien haben Zugriff auf unübertreffliche, hochtechnologische Waffen und Fahrzeuge, die es ihnen ermöglichen, 'Zerstörungstaten zu vollbringen', die zuvor nur 'den Göttern' vorbehalten waren. Ihr Handwerk ist Psychopathie in Großschrift, die nihilistische Kulmination der westlichen Zivilisation und der - für sie - glorreichen Ausübung des zerstörerischen Prinzips.

Unter den Dingen, die wir im Interview diskutiert haben, war die Hintergrundgeschichte darüber, wie die beiden texanischen Geschäftsleute nach Libyen gelangten; wie Libyen - und Gaddafi - vor 2011 wirklich waren; die wahren ideologischen Motivationen für die 'humanitäre' Intervention - oben aufgelistet; die Gräueltaten und Kriegsverbrechen, deren Zeugen die Moriartys wurden, als sie als internationale Beobachter das gesamte Land bereisten - im Auftrag einer Faktenfindungskommission, die von einer internationalen Jugendorganisation ins Leben gerufen worden war; ihre unfassbare Flucht vor terroristischer Gefangennahme; und die Verfolgung, der sie heute durch die US-Regierung ausgesetzt sind.

Kommentar: Internetseite von James und JoAnne Moriarty: LibyanWarTheTruth.com


Nebula

Das Elektrische Universum - Teil 4: Die elektrischen Eigenschaften von Plasma

Teil 1: Elektrizität und Plasma


Kapitel 4: Die elektrischen Eigenschaften von Plasma


Plasmen weisen ganz bestimmte elektrische Eigenschaften auf. Sie sind keine Isolatoren (die einen sehr hohen Widerstand haben), wie zum Beispiel nicht ionisierte Gase und auch keine Supraleiter (die praktisch keinen Widerstand besitzen) aber sie sind sehr gute Leiter, sogar besser als Kupfer oder Gold. Die typische elektrische Impedanz des Plasmas beträgt in etwa 30 Ohm.20 Im Vergleich dazu beträgt die typische elektrische Impedanz21 von Kupfer zwischen 300 und 600 Ohm.22

Abbildung 6: Die elektrischen Entladungen in einer Plasmalampe bzw. einem Plasmaglobus, der mit gasförmigem Plasma gefüllt ist. Die Füllung dieser Art Lampen besteht für gewöhnlich aus Neon.
Elektrischer Strom, genauso wie Plasmastrom, entsteht zwischen zwei Körpern, die jeweils eine andere elektrische Ladung aufweisen. Wenn das der Fall ist, nennt man den Körper der positiv geladen ist, ‘Anode’ (das heißt, dieser Körper zieht wahrscheinlich Elektronen an, um seine Ladung auszugleichen) und den Körper, der negativ geladen ist, nennt man ‘Kathode’ (das heißt, dieser Körper stößt wahrscheinlich Elektronen ab). Wenn der Ladungsunterschied zwischen den Körpern groß genug ist und die Distanz zwischen den beiden Elektroden (Anode und Kathode) klein genug und das Gas zwischen ihnen dicht genug ist, dann wird das Gas ionisiert (das heißt die Ladungstrennung setzt Elektronen frei). Daraufhin beginnen sich die Ladungen zwischen den beiden Körpern auszubalancieren, indem Elektronen von der Kathode zur Anode oder positive Ionen von der Anode zur Kathode geleitet werden. Beides kann auch gleichzeitig geschehen. Dieses Phänomen ist sehr häufig. Beispielsweise kann man das Phänomen in Leuchtstoffröhren und Plasmalampen bewundern. In einer Plasmalampe erstrecken sich Plasmafilamente (das heißt, Ströme von Elektronen und positive Ionen) von der im Zentrum angebrachten Elektrode (Kugel) bis hin zur der äußeren Elektrode (die Glaskugel), da die Ladungen sich versuchen auszugleichen. Merken Sie sich dieses Beispiel der Plasmalampe, denn es ist eine sehr gute Analogie dafür was im stellaren und sogar galaktischen Maßstab geschieht.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch: