Asiatische Riesenhornisse, Vespa-Mandarinia
© Takehiko Kusama; Fundort: Niigata - JapaAsiatische Riesenhornisse - Vespa-Mandarinia
Angriffslustige Riesenhornissen halten eine Region in Zentralchina in Atem. Bereits 18 Menschen seien durch Stiche der daumengroßen Insekten ums Leben gekommen, sagte ein Behördensprecher.

Peking - Durch Stiche von Hornissen sind in Zentralchina mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Ein Behördensprecher der Provinz Shaanxi sagte, es seien in den letzten Monaten mehr als hundert Personen nach Insektenangriffen im Zentralkrankenhaus der Stadt Ankang behandelt worden. 18 von ihnen seien gestorben.

Nach einem Bericht der staatlichen Lokalzeitung Huashangbao kamen in Krankenhäusern insgesamt 21 Menschen ums Leben. Der South China Morning Post zufolge handelt es sich bei den Insekten um die etwa daumengroße Asiatische Riesenhornisse. Ihre Stiche seien für den Menschen lebensbedrohlich.

Dem Behördensprecher zufolge sind tödliche Hornissenangriffe in der Gegend nichts Ungewöhnliches: Es gebe jedes Jahr einige Todesopfer, vor allem in bewaldeten Regionen. Dieses Jahr seien die Attacken aber ungewöhnlich heftig ausgefallen, womöglich wegen veränderten Wetterbedingungen.

Von den aggressiven Tieren betroffen ist etwa das Dorf Sanping. Ein Sprecher der örtlichen Verwaltung sagte, man habe die Einwohner gewarnt, in Wäldern besonders wachsam zu sein.

rls/AP