
Dabei war der Sinabung 400 Jahre ruhig, ehe er im August 2010 zum ersten Mal erwachte.
Am Montag ist auch der Vulkan Merapi überraschend ausgebrochen - ausgelöst vermutlich durch ein kleines Erdbeben. Rund 600 Familien wurden aufgefordert, sich für eine Evakuierung bereitzuhalten. Der gut 1350 Meter hohe Vulkan liegt nahe der Großstadt Yogyakarta auf der Insel Java - ein Ausbruch vor drei Jahren hat 350 Menschen das Leben gekostet.
Indonesien hat die größte Vulkandichte der Welt. Im sogenannten Feuergürtel des 5000 Kilometer langen Inselstaates gibt es rund 500 Vulkane - fast 130 von ihnen sind aktiv.
Aber auch in Europa brodelt es: Am Samstagabend war der Ätna dran - Europas höchster Vulkan. Mehr als fünf Stunden schleuderte der Berg Lava und Asche aus seinem Schlund, sorgte für ein Lichtspektakel. Behörden meldeten jedoch keine Schäden.
Rund 600 aktive Vulkane gibt es weltweit - einige davon speien seit Jahrtausenden Feuer. Andere schlummern still dahin, brechen ohne Vorwarnung aus und richten große Verwüstung an.
Gerade diese zerstörerische Kraft, aber auch die Schönheit der Vulkane faszinieren die Menschen seit jeher. Millionen besuchen jedes Jahr daueraktive Feuerberge wie Stromboli, Yasur und Santiaguito, um die Naturphänomene aus der Nähe zu bestaunen - ein regelrechter Krater-Tourismus.



Kommentar: Gestern entstand erst eine neue Insel im Pazifik und der Activist Post berichtet von weltweit insgesamt sieben Ausbrüchen.