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Buch - „Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung. Die geheime Geschichte dieser Welt Bd. 3“

Earth Changes And The Human-Cosmic Connection

Teil 1:
Elektrizität und Plasma


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Abbildung 1: Die Himmelsbewegungen nach Newton. Eine mechanische Weltanschauung, in der das Leben ein lineares System ist und alle Ereignisse durch die Bewegung von Materie reproduzierbar und erklärbar sind.
Kapitel 1: Das Mainstream Universum vs. das Elektrische Universum

Gemäß der konventionellen astronomischen Wissenschaft wird die Bewegung der Körper im Sonnensystem einzig durch die Gesetzte der Gravitation bestimmt. Anfang des 17. Jahrhunderts, zu einer Zeit, in der Elektrizität noch vollkommen unbekannt war, begründete der deutsche Astronom Johannes Kepler seine drei nach ihm benannten "Keplerschen Gesetze" der Planetenbewegung5. Erst 150 Jahre später sollte Benjamin Franklin6 sein berühmtes Flugdrachen-Experiment durchführen.

Demnach soll also unser Sonnensystem, zumindest nach der gängigen Lehrmeinung, durch Gravitation beherrscht sein. Darüber hinaus strahlt nach der Lehrmeinung die Sonne hauptsächlich nur Lichtteilchen ab; der Weltraum ist ein perfektes Vakuum; Erdbeben entstehen nur durch die Plattentektonik; Wetterereignisse entstehen durch Lufttemperatur oder Druckunterschiede (oder beides); und menschliche Aktivitäten und kosmische Ereignisse haben nichts miteinander zu tun.

Während der letzten paar Jahrhunderte hat die Wissenschaft einen ausgefeilten Begriffsapparat erschaffen, um die meisten natürlichen Phänomene zu erklären und zu rationalisieren (inklusive vieler weiterer Phänomene, welche in der kurzen Liste oben nicht vorkommen). Gemäß der gängigen Mainstream-Wissenschaften leben wir in einem Uhrwerk-Universum, welches aus vorhersagbaren Ereignissen und ungestörten himmlischen Bewegungen besteht. Das Sonnensystem ist ein kosmisches Naturschutzgebiet, harmonisch belebt durch die mechanischen Gesetze. Das Leben auf der Erde fließt wie ein ungestörter, ruhiger, linearer Fluss und die Evolution schreitet über tausende von Generationen in dieser relativ ereignislosen Umgebung schrittweise voran.

Das Problem mit diesem Uhrwerk-Modell unseres Universums ist, dass es zahlreiche Widersprüche aufweist und dabei versagt, viele beobachtbare Phänomene zu erklären. Besonders in den letzten paar Jahren gab es einen Anstieg an ungewöhnlichen und extremen Phänomenen, die sich nicht in die vorherrschenden Dogmen einfügen lassen. Wenn ein solches Phänomen beobachtet wird, versucht die Mainstream-Wissenschaft einfach, die beobachteten Fakten in die vorherrschenden Theorien hinein zu pressen, selbst wenn diese Theorien ungeeignet sind um das neue Phänomen zu erklären.

Wenn diese Theorien oder Fakten nicht ausreichend verdreht werden können um auch weiterhin ins Dogma zu passen, dann trumpft die Mainstream-Wissenschaft mit neuen, verschlungenen Aussagen und paradoxen Erklärungen oder Theorien auf, die oftmals so kompliziert oder abstrakt sind, dass man sie nicht einmal nachvollziehen oder gar testen kann. In anderen Fällen schweigt die Mainstream-Wissenschaft einfach, wenn sie mit einer Beobachtung konfrontiert wird - einer bedrohlichen Tatsache - die eindeutig nicht in das dominante Paradigma passt, oder schlimmer noch, die Grundfesten dieses Dogmas zu erschüttern droht.

Während die Medien und der Großteil der Wissenschaftsgemeinde dieses Modell des Uhrwerk-Universums in unsere Köpfe eingehämmert haben, erkannte eine andere Gruppe bedeutender Wissenschaftler die tief verwurzelten Probleme der konventionellen Erklärungen und suchte nach stichhaltigeren Modellen: Ein Modell, das ein breites Spektrum an Fakten, wissenschaftlich nachprüfbar, erfassen kann. Diese Wissenschaftler versuchten die Natur des Universums durch seine zwei Hauptkomponenten - Elektrizität und Plasma - zu verstehen, indem sie diese Tatsache anerkannten und für ihre Modelle verwendeten.

Erste Spuren dieser Bewegung lassen sich im späten 19. Jahrhundert finden, als die Zeitschrift Scientific American einen Artikel veröffentliche, in dem berichtet wurde, wie Professor Zollner die ‘eigene Leuchtkraft’ von Kometen der ‘elektrischen Spannung’ zuschrieb. Zollner schlug vor, dass:
...die Kerne von Kometen, welche Masse besitzen, der Gravitation unterliegen, während die Dämpfe, die von ihnen entwickelt werden (die aus sehr kleinen Partikeln bestehen), sich den Aktionen der freien Elektrizität der Sonne unterwerfen...
Am 11. August 1882 wurde dann in der Zeitschrift English Mechanic and World of Science Folgendes über Kometenschweife berichtet:
Es scheint sich unter Physikern rapide die Ansicht zu etablieren, dass sowohl die eigene Leuchtkraft von Kometen, sowie das Phänomen ihrer Schweife an sich, dem Bereich der elektrischen Phänomene zugeordnet werden muss.
1896 veröffentlichte die Zeitschrift Nature einen Artikel, in dem Folgendes stand:
Seit langem hat man sich vorgestellt, wie das Phänomen der Kometenschweife in irgend einer Art das Resultat einer solaren elektrischen Abstoßung sein könnte. Kürzlich durchgeführte physikalische Forschungen werfen nun ein neues Licht auf dieses Thema.
Jahrzehntelang verfolgte die Schule des ‘elektrischen Plasmas’ ihre Forschungen außerhalb des Scheinwerferlichtes der Medien und ohne große Fördergelder. Irving Langmuir7, Nobelpreisträger der Chemie im Jahr 1932, Kristian Birkeland, sieben Mal nominiert für den Nobel Preis8 und Hannes Alfen9 , Nobelpreisträger der Physik im Jahr 1970, können als die Gründerväter der Plasma Kosmologie angesehen werden. Alle drei führten zahlreiche Labor Experimente bezüglich der Eigenschaften von Plasma durch und rechneten ihre Ergebnisse durch die Skalierbarkeit des Phänomens (wir werden diesen Punkt später in Kapitel 6 näher beleuchten) auf kosmische Phänomene hoch.

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Abbildung 2: Hannes Alfvén, Vater der Plasma Kosmologie und Nobelpreisträger der Physik im Jahr 1970.
Das ist einer der Unterschiede zwischen der Mainstream Kosmologie und der Plasma Kosmologie. Die Plasma Kosmologie kann Hypothesen in realen Labors testen und deshalb fundierte Theorien aufstellen. Im Gegensatz dazu stellt die Mainstream Kosmologie mit ihrem ‘Big Bang’, der dunklen Materie, der dunklen Energie, den Materie-generierenden schwarzen Löchern, den Neutrinos in drei Geschmacksrichtungen und ihren Neutronensternen, neue und hauruck-artige Konzepte auf, die nicht getestet werden können! Diese Ideen sollten das bleiben was sie sind: wissenschaftliche Spekulationen.

Beispielsweise wurde die dunkle Materie noch nie im Universum beobachtet. Dieses Konzept wurde einfach vorgeschlagen um Gleichungen ausbalancieren zu können, die nahe legten, dass das Universum mehr Materie besitzen muss als beobachtet werden kann. Der pensionierte Professor der Elektrotechnik, Donald E. Scott, brachte es auf den Punkt, als er den Kosmologen Jim Peebles von der Princeton University zitierte:
Es ist beschämend, dass die dominanten Formen der Materie im Universum hypothetisch sind.’ Ich schlage vor, diese dominanten Formen einer Kategorie von Partikeln zuzuschreiben, die als Fabrizierte, Hauruck-artige Erfindungen bekannt sind, Die Immer Wieder Hoch Beschworen Werden, Um Unhaltbare Wissenschaftliche Theorien Zu Verteidigen (FAIRIE DUST).10
Es geht jedoch nicht darum, Newton's oder Kepler’s Gesetze (gemeint ist die Gravitation) zu verwerfen, sondern anzuerkennen, dass auch andere Kräfte eine Rolle spielen, speziell die elektromagnetischen Kräfte. Wie wir sehen werden sind in einigen Fällen Gravitationskräfte sogar vernachlässigbar gering, wenn man sie mit dem Elektromagnetismus vergleicht.

Fußnoten:

5‘Kepler’s laws of planetary motion’, Encyclopaedia Britannica.Siehe: www.britannica.com/EBchecked/topic/315 260/Keplers-laws-of-planetary-motion
6‘A quick biography of Benjamin Franklin’, US History. Siehe: www.ushistory.org/franklin/info/index.htm
7‘Irving Langmuir - Biographical’, Nobel Prize. Siehe: www.nobelprize.org/nobel_prizes/chemistry/laureates/1932/langmuir-bio.html
8‘Kristian Birkeland’, Plasma Universe. Siehe: www.plasma-universe.com/Kristian_Birkeland
9‘Hannes Alfven - Biographical’, Nobel Prize. Siehe: www.nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/1970/alfven-bio.html
10Scott, D.E., The Electric Sky, Seite. 40