Das ZDF "verkaufte" seinen Zuschauern mit geradezu krimineller Energie irreführende Nachrichten unter der Überschrift "Klimawandel". So durfte die US-Behörde, welche der „Al Gore“ Fraktion zuarbeitet, am Dienstag, 21. Juli 2015 um 19:00 Uhr, im ZDF „Heute Journal“ ohne überprüfende Recherche verkünden: "Das war der wärmste Juni". „Er war um 0,88C wärmer als der wärmste seit Beginn der Messungen. Und ZDF Klimapropagandist Volker Angres durfte dann schmelzende Pole zeigen. Propaganda vom feinsten.

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Grafik 1: Die Junimonate der letzten 24 Jahre zeigen keinerlei Erwärmung. Die Daten des Deutschen Wetterdienstes sind nicht wärmeinselbereinigt. Mit Bereinigung hätten wir sogar eine fallende Trendlinie und die gemessenen 15,8C von 2015 wären kälter als die 15,7C im Jahre 1994. Doch auch ohne WI-Bereinigung sind die Ergebnisse eindeutig.
Niemand kann das überprüfen, aber jeder mit Internetzugang kann sich die Juni-Temperaturen für Deutschland beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach herholen. Wir haben das getan und die Grafik oben nach den Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes gezeichnet.

Der wärmste deutsche Juni seit den 90er Jahren war der von 2003 mit 19,4°C und sogar der letzte Juni 2014 war mit 16,1°C minimal wärmer als der jetzige Juni 2015 mit 15,8°C. Beide Jahre lagen übrigens leicht unter dem Durchschnitt von 1992 bis 2015 von ca. 16,25°C. 12 Jahre waren kälter, 11 wärmer als der Durchschnitt. Am kältesten waren die beiden Juni 1995 und 2001 mit nur 14,3°C. 2002, das Jahr mit dem August-Hochwasser an der Elbe, war das Jahr des extremsten Anstiegs der Juni-Temperaturen von 2001 als kältestem (14,3°C) zu 2003 als wärmstem Jahr (19,4°C) in nur zwei Jahren!

Sollte die Temperaturangabe der US-NOAA aber irgendwie doch „global“ stimmen, wäre das ein Beweis dafür, dass die aktuelle Sonnenforschung recht hat. Sie sagt: Der aktuelle Juni/Juli-Temperatur-Schub wird ausgelöst durch die ungewöhnlich häufigen und heftigen Sonnen-Ausbrüchen aus dem 2371. Fleck der Sonne.

Ganz sicher ist, der CO2 Gehalt steigt stetig an vom 0,033 Vol-% im Jahr 1880 auf 0,04 Vol-% im Jahr 2015. Ein Ende ist nicht in Sicht. Gleichzeitig ist es in diesem Zeitraum mit vielen Vorteilen für die Menschen global um ca. 1°C wärmer geworden, aber nur bis 1998, nicht bis 2015! Ab 1998 ist die Temperatur ganz leicht zurückgegangen und das, obwohl immer mehr Menschen die Erde erwärmen durch Städtebau, veränderte Landnutzung und ganz gewaltige Umwandlungen von „gespeicherten“ Energien (fossil und nach Einsteins E = m c^2) in Wärme. Den wichtigsten Baustein des Lebens und der Nahrungskette, das CO2 für die Fotosynthese, als Umweltschadstoff oder Klimakiller zu bezeichnen, ist ein teures, rein ideologisch begründetes Menschheitsverbrechen.

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Grafik 2: Weltweit bleiben die Temperaturen seit 1998 stabil. In Deutschland fallen sie sogar. Der Junimonat hat ab 1998 bis heute eine fallende Trendlinie. Der Monat wird kälter. Die kleine eingeblendete Grafik zeigt, dass die CO2-Konzentrationen im gleichen Zeitraum gestiegen sind.
Fazit: Wenn der Juni 2015 global tatsächlich der wärmste Juni gewesen wäre, dann würde dies keinesfalls für Deutschland gelten. Da sich die Deutschlandtemperaturen immer stark korrelierend zu den Globaltemperaturen verhalten, muss die Aussage des ZDF angezweifelt werden. Also wahrscheinlich eine Meldung fürs Sommerloch.

Dr. Gerhard Stehlik, Hanau

Josef Kowatsch, Hüttlingen.