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© Olaf Ziegler
Die Fliegerbombe auf dem Firmengelände in der Herzogstraße konnte am Dienstagvormittag entschärft werden.
Bochum. Die Fliegerbombe auf einem Firmengelände an der Herzogstraße konnte am Dienstagvormittag entschärft werden. Bereits seit Oktober letzten Jahres war bekannt, dass sie sich auf dem Gelände befindet, die Suche gestaltete sich allerdings schwierig.

Die britische Fünf-Zentnerbombe wurde schließlich in sieben Metern Tiefe unter einer Lagerhalle auf dem Firmengelände gefunden. Am Montagvormittag wurde sie durch den Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung entschärft.

Im Vorfeld musste der Bereich in einem Radius von 200 Metern um den Fundort komplett abgesperrt werden. 338 Anwohner sowie Mitarbeiter zahlreicher Firmen und Betriebe mussten dazu evakuiert werden. Auch ein Kindergarten musste seine Räumlichkeiten verlassen. Die Kinder nutzen die Gelegenheit, sich bei strahlendem Wetter ein Feuerwehrauto auf dem Parkplatz an der Dorstener Straße anzugucken. Hier war auch die Einsatzleitung stationiert, durch die die 25 Einsatzkräfte koordiniert wurden. Für alle Evakuierten stand ein Bus der Bogestra bereit. Um 12:10 Uhr war die Evakuierung abgeschlossen und die Entschärfung konnte beginnen. Diese zog sich bis 12:55 Uhr hin. Im Anschluss konnten alle Absperrmaßnahmen aufgehoben werden und die Anwohner und Beschäftigten konnten in die Gebäude zurückkehren.