Drei Hessen auf dem Weg nach Michelstadt sind offenbar in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Kleinflugzeug abgestürzt. Erste Wrackteile wurden geborgen, von den Vermissten - darunter zwei erfahrene Piloten - fehlt noch jede Spur.
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Bei den vermissten Hessen, die nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges bei Usedom gesucht werden, handelt es sich um zwei erfahrene Piloten. Wie ein Sprecher des Flugplatzes in Michelstadt (Odenwald) am Montag erklärte, waren die Männer im Alter von Anfang 50 und Anfang 60 Jahren mit einer Frau am Freitag nach Heringsdorf geflogen.

Dabei seien sie von einer zweiten Maschine begleitet worden. Die zweite Maschine sei am Sonntag zurückgekehrt. Alle drei Vermissten stammten aus dem Odenwaldkreis. Einer der Männer sei mehr als sechs Jahre, der andere Flieger schon etwa 20 Jahre lang geflogen.

Teile der persönlichen Ausrüstung gefunden

Ihr Flugzeug vom Typ TB 20 war am Sonntagvormittag kurz nach dem Start südlich der Insel bei Neverow vermutlich abgestürzt. Helfer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzR) bargen im Stettiner Haff Wrackteile der Maschine und Teile der persönlichen Ausrüstung.

Taucher sollten die etwa vier Meter tiefen Stellen im Haff, wo das Wrack vermutet wird, am Montag genauer untersuchen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) analysiert den Vorfall mit Experten ebenfalls an der mutmaßlichen Absturzstelle. Die Überlebenschancen der Insassen hänge davon ab, ob es sich um einen Absturz oder eine missglückte Notlandung gehandelt habe, sagte ein BFU-Sprecher. Die Maschine verfüge nicht über Schleudersitze wie größere Flugzeuge. Es gebe aber einen Notsender, der eventuell eine Ortung ermögliche.

Quelle: dpa/lhe, hessenschau.de