Das zentralamerikanische Land Guatemala wurde von einem schweren Erdbeben getroffen. Das Zentrum des Erdstoßes lag an der Westküste des Landes. Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke mit 6,6 auf der Richterskala an.
© imago stock&people / imago/ZUMA Press
Symbolbild
Guatemala-Stadt - Ein schweres Erdbeben in Guatemala ist nach Angaben der Behörden des zentralamerikanischen Landes wohl glimpflich verlaufen. In der Stadt San Sebastián wurde ein 40-jähriger Mann von herabfallenden Trümmern einer Kirche verletzt, berichtete die Zeitung Prensa Libre im Internet unter Berufung auf einen Sprecher der Zivilschutzbehörde. Weitere Verletzte seien bislang nicht gemeldet worden.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben vom Mittwochmorgen eine Stärke von 6,9. Es ereignete sich demnach um 1.30 Uhr Ortszeit (9.30 Uhr MESZ). Das Zentrum des Erdstoßes lag an der Westküste des Landes in einer Tiefe von 111 Kilometern in der Nähe der Stadt San Marcos, nicht weit von der mexikanischen Grenze entfernt. Die Regierung Guatemalas gab die Bebenstärke mit 6,6 an. Aus Regionen im Südwesten wurden Schäden an Gebäuden, kleinere Erdrutsche und Stromausfälle gemeldet.

Wenige Minuten nach dem Erdstoß folgte ein Nachbeben der Stärke 5,6. Die Regierung rief die Bevölkerung auf, sich auf weitere mögliche Nachbeben vorzubereiten.

th/dpa