Juli war heißester Monat seit Beginn der Temperaturmessungen - Spitzenwert von 52,7 Grad aber noch deutlich unter dem Rekord aus dem Jahr 1913.

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Sacramento - Das kalifornische Death Valley hat nach Angaben der dortigen Parkverwaltung und des Wetterdienstes seinen heißesten Monat seit Beginn der Temperaturmessungen erlebt. Demnach lagen die Durchschnittstemperaturen im Juli bei 41,9 Grad Celsius - und das ist der Schnitt aus Tag und Nacht. Der bisherige Rekord im Jahr 1917 lag knapp darunter bei 41,8 Grad.

Nachts fielen die Juli-Temperaturen auf 35 Grad ab. Dafür kletterten die Tageshöchstwerte im Schnitt auf 48,6 Grad hoch. Der höchste Wert wurde am 7. Juli gemessen, als das Thermometer auf 52,7 Grad anstieg.

Das Death Valley hat auch den offiziellen Weltrekord für den heißesten Platz der Erde inne: Am 10. Juli 1913 wurden dort 56,7 Grad registriert. Es wurden im Lauf der Jahre auch einige noch höherliegende Werte - darunter atemberaubende 66,8 Grad im Nordwesten Chinas im Jahr 2008 - gemeldet, die sich jedoch nicht bestätigen ließen.

(APA, red, 4. 8. 2017)