Hochrangige Staatsdiener in der russischen Regierung und Präsidialverwaltung werden auch im kommenden Jahr zehn Prozent ihrer Bezüge einbüßen müssen. Im Jahr 2015 ist diese Sparmaßnahme beschlossen worden - jetzt hat der russische Präsident sie um ein weiteres Jahr verlängert.


Das entsprechende Dokument wurde auf dem amtlichen Portal für rechtliche Informationen veröffentlicht.

Die Lohnkürzung betrifft sogar den Präsidenten selbst. Aber auch dem russischen Premierminister Dmitri Medwedew, all seinen Vertretern, den Ministern, den obersten Strafverfolgern des Landes sowie den Mitarbeitern der russischen Regierung und Präsidialverwaltung werden im kommenden Jahr zehn Prozent vom Gehalt abgezogen. Dann wird der Präsident über die Maßnahme neu entscheiden.

Übrigens: Im Jahr 2016 hat der russische Präsident Putin laut Einkommenserklärung 8,86 Millionen Rubel verdient - umgerechnet rund 126.000 Euro. Premierminister Medwedew hat ein Jahreseinkommen von 8,58 Millionen Rubel - rund 123.000 Euro - angegeben. Der Sprecher des russischen Staatschefs Dmitri Peskow hat laut Erklärung hingegen 12,6 Millionen Rubel verdient - 180.000 Euro.