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Russland entwickelt sich laut seinem Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschow zum größten Getreideexporteur der Welt, was die Landwirte in den USA nervös macht. Aber das seien ihre Probleme.

"Sollten die amerikanischen Bauern fiebern angesichts der Riesenernte in Russland, die etwa 130 Millionen Tonnen betragen wird, darunter 83 Millionen Tonnen Weizen, so sind das ihre Probleme", sagte Tkatschow, danach befragt, ob die amerikanischen Landwirte wegen des zunehmenden Exportpotentials Russlands beunruhigt seien.

Das ist natürlich ein Rekord, und wir verdrängen die Amerikaner aus einigen Märkten. Uns ist klar - sie werden Verluste haben, aber wir freuen uns darüber, denn unsere Landwirte werden davon profitieren", so Tkatschow weiter.

Der Minister betonte auch, dass die heutige Aufgabe darin bestehe, in ganz Russland einen akzeptablen Getreidepreis anzustreben, denn der Preis würde immer sinken, wenn es viel Getreide und viel Brot gebe.

"Durch alle möglichen Instrumente wie niedrige Bahntarife, Interventionen in den Staatsfonds etc. werde es gelingen, die Preise nach oben zu stimulieren, damit sie gerecht sein werden", erklärte Tkatschow.

"130 Millionen Tonnen sind nicht die Obergrenze, ich habe schon mehrmals betont, dass wir auch 150 oder 200 Millionen Tonnen produzieren können, die Aufgabe ist, sie zu verkaufen, neue Absatzmärkte zu finden und sich mit der Getreideverarbeitung innerhalb des Landes zu beschäftigen, weil es auch eine gefragte Exportware ist", fügte der Minister hinzu.

Er schlussfolgerte, dass Russland weiterhin das Land Nummer Eins in der Welt bleiben werde, das qualitätsvolles und ökologisch sauberes Getreide produziere.