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Di, 26 Jul 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Bulb

Achtung: Putin wird wieder dämonisiert und warum es dich betrifft: US-Propagandakampf gegen Putin

Die jüngsten Medienberichte, in denen der russische Präsident Wladimir Putin bzw. dessen Umfeld negativ dargestellt werden, lassen sich auf „einen hohen Grad an Putin-Phobie“ zurückführen, behauptet sein Sprecher Dmitri Peskow.


Kommentar: In der Tat! Siehe Informationen am Ende des Artikels...


© REUTERS/ Kirill Kudryavtsev/Pool
„Solche Informationseinwürfe sind unter anderem für das äußere Publikum bestimmt. Es ist offensichtlich, dass dort der Grad der Putin-Phobie dermaßen hoch geworden ist, dass es dort so gut wie a priori unzulässig ist, über Russland, über seine Erfolge und seine Handlungen etwas Gutes zu sagen“, betonte Peskow. „Dafür muss man aber viele schlechte Dinge über Russland erzählen. Und wenn es nichts zu sagen gibt, dann muss etwas versteckt werden.“

Obwohl die jüngst veröffentlichte Ermittlung im Allgemeinen diversen Korruptionsschemata gewidmet sei, an denen Spitzenpolitiker aus anderen Ländern beteiligt gewesen seien, „ist für uns die Tatsache offensichtlich, dass das Hauptziel solcher Einwürfe unser Präsident war“, vor allem im Kontext der baldigen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen, so Putins Sprecher.


Kommentar: Wie die Mainstream Medien über diese Sache berichten, bestätigt Peskows Äußerung glasklar:

Kommentar: Es wird immer deutlicher warum die Psychopathen-Elite im Westen versucht, Putin um jeden Preis zu stürzen: Umso verzweifelter diese Eliten versuchen ihre Macht zu erhalten umso mehr Fehler werden sie machen und Putin für das gesehen was er wirklich ist: Deshalb werden diese Eliten in naher Zukunft noch viel mehr Propaganda gegen Putin fabrizieren. Seien Sie also vorgewarnt und fallen Sie nicht darauf hinein. Psychopathen agieren nun mal so:
© SOTT
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



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Genschers Vermächtnis: „Ohne Russland gibt es keine Stabilität in Europa“ - Genscher gegen NATO

Hans-Dietrich Genscher kritisierte zu Lebzeiten, dass die Nato ihr Versprechen, keine Ost-Erweiterung gegen Russland betreiben zu wollen, nicht gehalten habe. Er war ein Gegner der Russland-Sanktionen. Sein Plädoyer: „Es gibt in Europa keine Stabilität ohne Russland, und erst recht nicht gegen Russland.“

© EPA/VITALY ARMAND
Hans-Dietrcih Genscher mit Michail Gorbatschow, Moskau 1993.
Im Buch „Hans-Dietrich Genschers Außenpolitik“ von Kerstin Brauckhoff und ‎Irmgard Schwaetzer heißt es:

„Obwohl die OSZE Anfang der 1990er Jahre als der gesamteuropäische Sicherheitsrahmen betrachtet wurde, der die Staaten von Vancouver bis Wladiwostok umfasst, schob sich die Nato in den Vordergrund, was Genscher als ,Rückfall in machtpolitisches Denken‘ kritisierte (...) So sei die Nato-Osterweiterung vom falschen Glauben ausgegangen, ,Sicherheit und Stabilität in Europa seien ohne oder gar gegen Russland und die anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu gewährleisten (...) Der Ukraine-Konflikt scheint ihm Recht zu geben.“

Im August 2015 hatte er im Interview mit der SZ er den aktuellen Konfrontationskurs der Nato gegen Russland kritisiert: „Wir leben heute in einer globalisierten Welt und sind viel mehr als früher auf Kooperation zwischen den Staaten angewiesen. Die alte Politik der Konfrontation - Wer ist der Stärkere? Wer hat das Sagen? - ist unzeitgemäß. Wir brauchen die gemeinsame Kraft aller, um die Krisen um uns herum zu lösen. Dass wir dort, wo wir kooperieren, auch erfolgreich sind, hat vor Kurzem das Iran-Abkommen gezeigt. Die Russen hätten das locker blockieren können, wenn sie gewollt hätten. Haben sie aber nicht. Das heißt: Wenn beide Seiten es wollen, kann man.“

Als Forum für die Verständigung zwischen der Nato und Russland biete sich der „NATO-Russland-Rat“ an, der in den Medien nicht erwähnt wird. „Dass davon so wenig Gebrauch gemacht wird, verstehe ich nicht. Dieser Rat wurde ja gerade für diese Zeiten gemacht - nicht wenn die Sonne scheint, sondern wenn es regnet. Ich höre immer wieder, wie schwer es ist, alle gemeinsam an den Tisch zu bekommen. Natürlich ist das eine beschwerliche Prozedur“, so Genscher.

Kommentar: Weise Worte von Genscher... Ziel der US-Elite ist es, Europa (und im speziellen Deutschland) und Russland gegen einander aufzuhetzen:


Chalkboard

Der längst vergessene Krieg im Jemen: Die Verbrechen der Saudis und ihrer westlichen Kollaborateure an der Zivilbevölkerung und an den Kulturschätzen

© JusticeNow!
Seit einem Jahr bombardiert eine von Saudi-Arabien geführte Koalition den Jemen mit dem Ziel, die Huthi-Rebellen zurückzudrängen und den gestürzten Präsidenten Hadi wiedereinzusetzen. Der Krieg ist gekennzeichnet von massiven Kriegsverbrechen der Saudis. Westliche Staaten beteiligen sich aktiv an diesen Verbrechen.

In der Nacht auf den 5. Januar fliegt eine Staffel F-15 Kampfjets der Königlichen Luftwaffe Saudi-Arabiens über Sana’a und überzieht eine Nachbarschaft der dicht besiedelten jemenitischen Hauptstadt mit einem Bombenteppich. Das Al-Noor Center for the Blind wird bei den Angriffen zerstört. Der Patient Abdullah Ahmed Banyan erklärt:
„Menschen mit Behinderung werden in ihren Wohnheimen angegriffen. Kannst Du Dir vorstellen, dass sie blinde Menschen angreifen? Was für ein Verbrechertum ist das? Warum? Sind es etwa die Blinden, die diesen Krieg führen?“
Neben dem Al-Noor Center for the Blind wurden in dieser Nacht auch die örtliche Handelskammer, eine Hochzeitshalle und mehrere Wohnviertel Ziele der saudi-arabischen Bomben. Dieser Angriff, den auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon scharf verurteilt, steht exemplarisch für zwei wesentliche Charakteristika dieses brutalen, dieses längst vergessenen Kriegs im Jemen: erstens, die massiven Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen des saudi-arabischen Militärs, die, zweitens, unsägliches Leid über die jemenitische Zivilbevölkerung bringen und diese immer näher an den Rand einer humanitären Katastrophe treiben.

Kommentar: Mehr zu dem verbrecherischen Krieg der Saudis und der USA im Jemen: Auf die moralische Beschaffenheit dieser und anderer Kriegsverbrecher und ihren zerstörerischen gesellschaftlichen Einfluss geht das Buch "Politische Ponerologie" von Andrzej Lobaczewski ausführlich ein:

© SOTT
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



Question

Überraschung: Deutsche Medien zeigen kein Verständnis für US-Kampfansage an Russland - Warum?

Die dauerhafte Stationierung einer US-Panzerbrigade in Osteuropa stößt in Deutschland auf wenig Verständnis: General Breedlove sagte, die Maßnahme sei gegen die aggressiven Russen notwendig. Die deutschen Zeitungen äußern sich überraschend ablehnend und schreiben, dass es sinnvoller wäre, die Panzer im Nahen Osten gegen den IS einzusetzen.

© dpa
US-General Philip Breedlove mit Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Nato-Hauptquartier in Brüssel im Februar.
Die USA und die Nato schalten in Osteuropa nach den Worten von US-General Philip Breedlove, Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Europa, „von Sicherheit auf Abschreckung„. Breedlove stellte diese Doktrin am Donnerstag in der lettischen Hauptstadt Riga im Zusammenhang mit der Ankündigung vom Mittwoch vor, im Jahr 2017 dauerhaft eine Panzerbrigade mit 4200 Mann in Osteuropa zu stationieren. Zur Begründung verwies der US-General auf das „wiedererstarkende und aggressive Russland“.


„Wir sind darauf eingestellt, zu kämpfen und zu siegen, wenn wir müssen„, sagte Breedlove nach Gesprächen mit Nato-Kommandeuren vom Baltikum. „Wir haben in den letzten beiden Jahren miterlebt, wie Russland seinen Einfluss auszudehnen sucht.“ Russland hatte 2014 die Schwarzmeer-Halbinsel Krim annektiert und ist in den Konflikt in der Ostukraine verwickelt.


Seither sind die baltischen Staaten und Polen an einer stärkeren Militärpräsenz der Nato interessiert.

Kommentar: Sinneswandel oder etwas anderes? Von den gleichen Medien waren wir bisher folgendes gewohnt:


Butterfly

Hoffnung: Eine wahrhaft menschliche Emotion zur Erneuerung der Seele

Ob man sich eine Zukunft vorstellt, in der man all seine Ziele erreicht, glatte Einser auf dem Schulzeugnis, eine große Gehaltserhöhung im Job oder eine Bestätigung für die Anfrage nach einer Verabredung - das ihnen Gemeinsame ist Hoffnung. Tiere hoffen nicht, Menschen tun es. Somit handelt es sich um eine eindeutig menschliche Emotion, die dennoch in gewisser Weise mehrdeutig ist. Die folgenden 10 Gedanken dürften etwas Aufschluss geben.

Hoffnung ist:

Sonnenschein an einem bewölkten Tag

Wenn alles trostlos erscheint und Lösungen zu Problemen nicht existieren, kann Hoffnung sich durch die Dunkelheit schlängeln und ein warmes, heilsames Licht abgeben. Die Tatsache, dass sie so unerwartet eintreffen kann, macht sie nur umso süßer. Erfährt man einmal Hoffnung, bleibt die Tiefe dieser Emotion unverkennbar. Ungleich Sonnenschein jedoch kann Hoffnung dableiben. Hoffnung wird selbst dann noch da sein, wenn die Dinge schwierig werden.

Kommentar: Unsere Welt erscheint hoffnungslos, gerade für diejenigen von uns, welche alle Illusionen über diese Realität abgelegt und die Lage erkannt haben, in der wir uns befinden. Die vielen schrecklichen Meldungen und furchtbaren Enthüllungen tagtäglich versetzen uns einen Schock nach dem anderen. Doch es ist falsch zu behaupten, man könne ja sowieso nichts ändern. Denn entgegen aller Wahrscheinlichkeiten ist es gerade das Gefühl von Hoffnung, das Auftrieb gibt, die Vision einer besseren Welt vermittelt und uns darauf hinarbeiten lässt. Hoffnung motiviert uns, unser Leben und das unserer Mitmenschen zu verbessern - trotz aller Widerstände. Das Bewusstsein einer besseren Zukunft und unsere Arbeit dafür sendet ein starkes Signal und kann dazu beitragen, dass wir dort tatsächlich ankommen. Gemeinsam können wir dieses Ziel besser erreichen. Wir sind die, auf die wir gewartet haben!

Eine Vision von einer besseren Welt: Was wir geistig und spirituell tun können, um hinter die Dinge zu schauen und Kraft sowie Motivation schöpfen können, um an einer besseren Zukunft zu arbeiten: Außerdem ist es äußerst wichtig, unseren Körper zu heilen. Denn: in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist! Und beides in Kombination ist sehr kraftvoll, um unser Leben in dieser kranken Welt zu erleichtern und auf eine bessere Welt hinzuarbeiten:


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Saudi Arabien entblößt - Enthauptung, Kreuzigung und Steinigung: Staatsterrorismus à la IS

Am Donnerstagabend wurde auf dem britischen Privatsender ITV eine Reportage über Saudi-Arabien gezeigt, die eine Welle der Empörung auf der britischen Insel ausgelöst hat. Die Dokumentation beschreibt mit eindrücklichen im Geheimen aufgenommenen Bildern die Schrecken des Lebens in diesem brutalsten aller islamischen Regime. Viele TV-Zuschauer haben auf den sozialen Medien ihren Schock zum Ausdruck gebracht, über was sie gesehen haben: Die Folter, die öffentlichen Hinrichtungen durch Erhängen oder Köpfen mit anschliessender Ausstellung der Leichen, oder die Steinigungen und das Auspeitschen. Dann der krasse Unterschied zwischen den Armen und Reichen, wie Frauen keinerlei Rechte haben oder Kinder bereits mit extremer islamischer Ideologie indoktriniert werden.

Der Schock ist deshalb gross, weil Saudi-Arabien der engste Verbünde von Grossbritannien und den Vereinigten Staaten in der Region ist.


Kommentar: Auch ein enger Verbündeter Deutschlands...


Mitglieder des britischen Königshaus und Vertreter der Regierung sind laufend dort, um das Waffengeschäft zu fördern. Typisch ist die extreme Doppelmoral, die der Westen gegenüber dem saudischen Regime an den Tag legt. Einerseits weiss jeder Informierte, Riad ist der grösste Förderer des radikal islamischen Terrors, auf der anderen Seite wird die Herrscherfamilie Saud an der Macht gehalten. Man schaut bei den ganzen Menschenrechtsverletzungen weg, denn das Geschäft mit Öl und Waffen ist zu wichtig.

Kommentar: Mehr Informationen über das blutige Saudi-Regime: Ignoriert man den Propaganda-Schwachsinn über Putin und Russland, ist dieses Video äußerst Lehrreich über Saudi Arabien:




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Video: "Diktator" Lukaschenko entblößt den Westen - Westen verantwortlich für Terror in der Welt

Nach den Brüsseler Terroranschlägen vom 22. März ist auf Facebook ein Video-Ausschnitt aus einem Interview aus dem Jahr 2012 aufgetaucht, in dem der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko eine neue Terror-Welle prophezeit hatte, „die die ganze Welt verschlingen wird“.

© Sputnik/ Sergrey Astapowich
In einem Interview für den britischen Sender BBC vor vier Jahren hatte der weißrussische Staatschef den Westen beschuldigt, Terroristen in Syrien mit Waffen beliefert und ihnen Geld gegeben zu haben. Er warnte die westlichen Länder, dass sie den Terrorismus mit eigenen Händen „erschaffen hätten“ und dass sie das noch „bereuen“ würden.


Lesen Sie die Übersetzung eines Ausschnittes aus dem BBC-Interview mit Weißrusslands Präsident Lukaschenko:

Kommentar: Kein Wunder das Lukaschenko im Westen/Europa als "Diktator" diffamiert wird:
  • Weißrusslands Präsident Lukaschenko: Nato-Aktivität an unserer Grenze ist besorgniserregend



People

Die Macht des Netzwerkens: Gruppen können Lügen besser aufdecken als einzelne Personen

Menschen sind allgemein nicht besonders gut darin, Täuschungen aufzudecken. Neue Forschungen zeigen jedoch, dass Diskussionen mit anderen darüber einen großen Unterschied machen.
Das offizielle Brettspiel bei mir zu Hause heißt One Night: Ultimate Werewolf, und wann immer wir es spielen, ist die unausgesprochene (oder, viel häufiger noch, die ausgesprochene) Vermutung, dass mein Mitbewohner Adam immer der Werwolf ist. Um fair zu sein, er ist oft der Werwolf. Und er hat die Gewohnheit zu sagen "Ich bin der Werwolf", gleich zu Beginn des Spiels, wodurch er im Grunde jedermanns Gedankenprozesse zum Erliegen bringt, denn der Sinn des Spiels liegt im Lügen, und darin, die Lügner aufzuspüren. Gleich zu Beginn zuzugeben, dass man der Werwolf ist, ergibt einfach keinen Sinn. Außer natürlich, er lügt. Doch was, wenn er nicht lügt?

Haben Sie je das Spiel Mafia im Zeltlager gespielt? Dies ist eine ähnliche Art von Spiel. Jedem wird eine Rolle zugeschrieben, und entweder ist man im Team Dorfbewohner oder im Team Werwolf. Es gibt eine schnelle Spielrunde, die jeden im Ungewissen darüber lässt, wer die anderen sind, oder sogar, wer sie selbst sind (obwohl die Werwölfe wissen, wer die anderen Werwölfe sind, zwecks ihres gemeinsamen Paktierens).

Und dann... diskutiert man einfach nur. Und durch die Diskussion versucht man herauszufinden, wer die Werwölfe sind und tötet sie dann. Die Werwölfe lügen natürlich durch ihre Reißzähne hindurch, versuchen nicht getötet zu werden, und die Dorfbewohner tun gut daran ebenfalls zu lügen und Informationen aus den anderen herauszuquetschen.

Man könnte meinen, dass all diese Täuschungen und Verwirrungen zu einem Chaos führen würden, das die Wölfe dann zu ihrem Vorteil nutzen. Doch meiner Erfahrung nach ist es tatsächlich sehr schwierig, das Spiel als ein Werwolf zu gewinnen. Vielleicht hat das damit zu tun, wie eine kürzliche Studie von Nadav Klein und Nicholas Epley der University of Chicago Booth School of Business zeigt, dass Menschen Lügen besser aufdecken können, wenn sie Dinge in einer Gruppe diskutieren.

Kommentar: Dieser Artikel hebt die Macht des Netzwerkens hervor. Bezüglich darauf, die Wahrheit hinter den Dingen herauszufinden und Lügen aufzudecken, ist das Ganze größer als die Summe seiner Teile, wenn es zu Gruppeninteraktionen und Netzwerken kommt. Diese Kraft steigert sich noch, wenn sich Menschen in ihrer Sicht auf das Leben und die Realität ähneln, wenn sie mit den individuellen Eigenarten, Stärken und Schwächen eines jeden Mitglieds vertraut sind, und wenn sie bereit sind zur Erforschung von Themen und Fragen mit dem letztendlichen Ziel, die Realität und die verborgenen Wahrheiten unserer Existenz zu verstehen.

Das ist keine kleine Leistung. Die Verfügbarkeit von vertrauenswürdigen Augen und Stimmen, die einem Feedback und einen anderen Blickwinkel vermitteln können, ist essentiell dafür, ein so klares Bild wie möglich zu erhalten und um sich in dieser Realität erfolgreich zurechtfinden zu können - einer Realität, die auf so vielen Ebenen in Lügen versackt ist und wo das Chaos täglich zunimmt.

Wenn man über die Menge an Informationen nachdenkt und sinniert, die sich an nur einem einzigen Tag oder einer Woche ansammelt während man auf der Erde existiert, ist es offensichtlich, wie wenig Information eine einzelne Person allein erfassen kann. Mit einem Netzwerk an Menschen ist es jedoch möglich, die Fähigkeit des Erfassens dieser unglaublichen Menge an Information auszubauen und somit unseren Blick dessen zu erweitern, was tatsächlich geschieht.


Ein Thema von größter Wichtigkeit in dieser Hinsicht sind Psychopathen in unserer Mitte. Die "fremdartige" Natur von Psychopathen bezüglich ihrer untergründigen Triebe und ihres Mangels an Gewissen kann es sehr erschweren, sie durch irgendeine normale Einzelperson auszumachen - insbesondere wenn Individuen genau das Bewusstsein für die Existenz von Psychopathen fehlt. Ein Netzwerk von Menschen, das Anregungen gibt, das 'Unsichtbare sichtbar zu machen' oder den 'Werwolf' aufzudecken, hat größere Erfolgschancen aufgrund der Macht von Gruppen im Entlarven von Lügen, wie in diesem Artikel erwähnt. Englische Links:


Alarm Clock

NATOs Geheimarmeen GLADIO: Die Strategie der Teilung der Bevölkerung - Mit der Angst vor dem Islam

Dr. phil. Daniele Ganser ist Historiker, spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945. Er unterrichtet am Historischen Seminar der Universität Basel und er ist Präsident von ASPO-Schweiz. Dr.Ganser hat ein Werk über die "Geheimen Armeen der NATO" publiziert. Die Vereinigten Staaten haben in Westeuropa, seines Erachtens, während 50 Jahren terroristische Anschläge organisiert, die dann zu Unrecht den Linken zugeschrieben wurden, um sie in den Augen der Wähler zu diskreditieren. Heute dauert diese Strategie an um Angst vor dem Islam zu bewirken und um Kriege für die Energiereserven zu rechtfertigen.
Gespräch zwischen Silvia Cattori und Dr. Daniele Ganser ‚ [1], Dezember 2006

Silvia Cattori: Ihr Werk befasst sich mit den geheimen Armeen der Nato [2] und zeigt, dass die Strategie der Spannung [3] und der False Flag terrorism [4], von denen die Medien interessanterweise nie sprechen, grosse Gefahren mit sich bringen. Es informiert darüber, wie die Nato während des kalten Krieges - in Abstimmung mit den Nachrichtendiensten aller europäischen Länder und dem Pentagon - sich der Geheimarmeen bedient hat, Agenten aus dem rechtsextremen Lager rekrutiert und terroristische Anschläge organisiert hat, die man dann der Linken zuschrieb. Wenn man das erfährt, kann man sich fragen, was denn heute ohne unser Wissen passiert.

Daniele Ganser: Es ist zuerst sehr wichtig zu verstehen, was die Strategie der Spannung wirklich umfasst und wie sie während dieser Periode funktioniert hat. Das kann uns helfen, die Gegenwart zu beleuchten und besser zu sehen, in welchem Ausmass sie immer noch funktioniert. Nur wenige Leute wissen, was dieser Ausdruck Strategie der Spannung bedeutet. Darüber zu sprechen und ihn zu erklären, ist sehr wichtig. Die Strategie der Spannung ist eine Taktik, mit der man Attentate selber begeht, um sie dann anderen in die Schuhe zu schieben. Der Ausdruck Spannung will auf eine gewollt gemachte emotionale Spannung hinweisen, die ein Angstgefühl erzeugen soll. Der Ausdruck Strategie zeigt, dass es darum geht, die Angst der Menschen gegenüber bestimmten Gruppen zu nähren. Die geheimen Strukturen der Nato wurden von der CIA in Zusammenarbeit mit dem MI6 (Britischer Geheimdienst) ausgerüstet, finanziert und trainiert, um die bewaffneten Kräfte der Sowjetunion im Kriegesfalle als Guerilla zu bekämpfen. Aber auch - gemäss der Informationen, über die wir heute verfügen -, um terroristische Attentate in verschiedenen Ländern zu begehen. So haben seit den 70er Jahren die italienischen Geheimdienste diese geheimen Armeen benutzt, um „terroristische“ Attentate anzuzetteln. Das Ziel war zu provozieren, in der Bevölkerung Angst zu schüren und dann die Kommunisten als Urheber zu beschuldigen. Das war zu der Zeit als die kommunistische Partei ein grosses Gewicht im Parlament besass. Mit der Strategie der Spannung sollte sie diskreditiert und geschwächt werden, damit sie nicht auch noch in der Exekutive Fuss fassen konnte.

Kommentar: Wir stimmen in großen Teilen Ganser und seiner Analyse zu. Jedoch, dass Öl mit einer der Gründe ist um Geheimarmeen zu schaffen, kann bezweifelt werden. Denn Peak Oil scheint ein Hoax zu sein. Viel wichtiger ist es zu verstehen, was Psychopathen sind und dass sie Macht wollen, koste es was es wolle. Lesen Sie dazu ein weiteres Interview mit Silvia Cattori:
  • Der Trick des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt



TV

Warum löst das Wort "Verschwörungstheorie" so unmittelbare emotionale Reaktionen hervor?

Immer wieder trifft man auf Menschen, die der offiziellen Version glauben, und laut "Verschwörungstheoretiker" oder "Aluhüte raus!" rufen, wenn ihr Weltbild durch diese selbstständig recherchierenden und denkenden, ähm, sorry, diese frechen, verblendeten, ja, tatsächlich irren und wahnhaften Menschen um sie herum ins Wanken zu geraten droht. Genau genommen ist es ein Merkmal dieser Welt, dass die denkenden Menschen in der Minderheit sind. Warum? Es gibt sehr viele Faktoren, die hier hineinspielen, doch vor allem ist es so gewollt:


Das sind sie, die klassischen Verschwörungstheoretiker
Das erste, was wir uns vor Augen führen sollten, ist die Tatsache, dass alleine das Wort “Verschwörung” eine starke Reaktion in jedem von uns hervorruft: Niemand möchte als “Verschwörungstheoretiker” gebrandmarkt werden; es ist einfach nicht “akzeptabel”; “unwissenschaftlich” oder ein Zeugnis mentaler Instabilität. Richtig? Genau das ist es, was Sie denken, nicht wahr?

Genau genommen bin ich sogar davon überzeugt, dass alleine das Lesen dieses Wortes gewisse physiologische Reaktionen hervorruft: eine leichte Beschleunigung des Herzschlages, und vielleicht ein kurzer Blick über die Schulter, um sich zu vergewissern, dass auch ja keiner zusieht, während Du still und heimlich dieses Wort “Verschwörungstheorie” liest.

Haben Sie sich jemals gefragt, warum das Wort eine so unmittelbare, emotionale Reaktion hervorruft? Haben Sie sich jemals gewundert, warum es ein so unmittelbares ‘Zurückschrecken’ stimuliert? Immerhin ist es nur ein Wort. Es beschreibt lediglich die Vorstellung, dass Menschen in ‘höheren Positionen’ über Dinge nachsinnen und Dinge tun, die andere Menschen manipulieren, um für sie selbst Vorteile zu erwirken. Selbstverständlich wird jeder ‘wissen’, dass dies die ganze Zeit über geschieht. Niemand würde auch nur eine Augenbraue heben, wenn man sagte: “Nun, jeder weiß, dass Politiker korrupt sind und Politik nur deshalb vorgaukeln, um reich und mächtig zu werden.” Wenn man aber wirklich einmal kurz innehält, um die ultimativen Folgen einer solchen Aussage zu bedenken, würde man zugeben müssen, dass dies ein echtes Problem darstellen könnte, gegen das man vielleicht dringend etwas unternehmen müsste. Aber dann stellt sich natürlich die Frage: “Was kann man schon dagegen tun?” Hier sehen wir das, was Cohen implizierende Verleugnung nennt; bei der keineswegs die Fakten oder ihre konventionellen Interpretationen bestritten werden. Was hier vehement bestritten wird, sind die psychologischen, politischen und moralischen Implikationen, die aus einer tieferen Anerkennung folgen. Wir können gelegentlich Dinge im Sinne implizierender Verleugnung anerkennen, was uns dann aber geradewegs in den Zustand interpretativer Verleugnung versetzt, bei dem die nackten Tatsachen, dass da möglicherweise wirklich etwas vor sich geht, wie etwa eine Verschwörung, zwar nicht wirklich bestritten werden, dafür aber einfach entsprechend interpretiert oder weg-rationalisiert werden. Es wird dann für uns immer leichter, buchstäblicher Verleugnung zu verfallen, dass es nämlich überhaupt keine “Verschwörung” gibt. Und so wird die schmerzhafte Wahrheit über unseren eigentlichen Zustand gelindert, so dass wir endlich wieder zu unseren Sitcoms, Ballspielen und Wochenend-Grillfesten zurückkehren können.