Willkommen bei SOTT.net
Fr, 26 Aug 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Wissenschaft und Technologie
Karte


Fireball

HAARP Reloaded oder Vertuschung von Kometen? USA will „Plasma-Bomben“ in der Ionosphäre zünden

Neben der Erforschung der Ionosphäre, war es jahrelang (zumindest offiziell) das Ziel der Hochfrequenzantennenanlage HAARP in Alaska, in der Ionosphäre Radiowellen-reflektierendes Plasma zu erzeugen, um so die irdische Radiokommunikation zu verbessern. Neben diesen offiziellen Zielen vermuteten einige Verschwörungstheoretiker hinter HAARP sehr viel weitreichendere geheime Programme - von der Wetter- und Klimamanipulation bis hin zur künstlichen und gezielten Erzeugung von Naturkatastrophen wie Erdbeben.


Nachdem HAARP 2014 offiziell eingestellt wurde, hat die US Air Force nun neue Pläne zur „Verbesserung der Radiokommunikation“ vorgelegt: Nun sollen „Plasma-Bomben“ Plasma gezielt in der Ionosphäre verteilen. Ähnlich wie HAARP dürfte auch dieses Vorhaben für zahlreiche Kontroversen um die tatsächlichen Absichten des US-Militärs sorgen.

© U.S. Air Force/2nd Lt. J. Elaine Hunnicutt
Archivbild: Die Antennen der HAARP-Anlage in Alaska.
Washington (USA) - Mit einer ganzen Flotte von Mikrosatelliten (sog. Cubesats) sollen große Mengen ionisierter Gase (Plasma) direkt in die obere Ionosphäre getragen werden, berichtet der New Scientist„.

Noch effektiver als HAARP solle so die Reichweite von Radiosignalen deutlich erhöht werden und so zugleich auch die negativen Effekte von Sonnenwinden, die in Folge von starken Sonneneruptionen GPS-Signale schädigen können, abmildern. Zudem wollen die US-Militärs natürlich aber auch untersuchen, ob diese Technologie auch zur Unterbindung feindlicher Satellitenkommunikation genutzt werden kann.

Mars

Italien: Zehn Bergsteiger als Probanden für die Mars-Mission auf dem Gipfel der Signalkuppe

Zehn Bergsteiger sind aktuell in den Walliser Alpen dabei, wichtige Informationen zu sammeln, um die Sicherheit der zukünftigen Astronauten der ersten bemannten Mars-Mission zu steigern.

© Hejkal/Wikipedia
Es sind fünf Männer und fünf Frauen, die für insgesamt eine Woche in die italienische Schutzhütte Capanna Regina Margherita (deutsch: Margheritahütte) auf dem Gipfel der Signalkuppe in den Walliser Alpen gezogen sind, um in 4.554 Metern Höhe für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt tätig zu werden. Sie sollen dort im höchstgelegenen Gebäude Europas als Probanden testen, wie sich die Auswirkungen von Sauerstoffmangel und geringer Luftdruck auf ihre physische sowie psychische Verfassung bemerkbar machen. Während ihres Aufenthaltes sollen sie zudem wichtige Daten liefern, um die Höhenkrankheit besser studieren zu können und Maßnahmen zu entwickeln, die helfen, ihr effektiver entgegenzuwirken.

„Wenn in Zukunft Astronauten in einem Habitat auf dem Mars stationiert sind, werden sie sehr wahrscheinlich in einer ähnlichen Druckatmosphäre leben und arbeiten. Wir können aber bisher nicht vorhersagen, bei welchen Personen die Höhenkrankheit auftritt und was ihre Ursachen sind“, erklärt Ulrich Limper als ärztlicher Studienleiter.

Better Earth

"Fehler ist sehr unwahrscheinlich": Astronomen entdeckten möglicherweise bewohnbaren Planeten in Erdnähe

Europäische Astronomen haben bei dem erdnahen Nachbarstern Proxima Centauri einen erdähnlichen Begleiter entdeckt, wo möglicherweise Leben existieren könnte. Das geht aus einem am Mittwoch in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichten Artikel hervor.
© Roscosmos/Yuri Malenchenko
„Vom Standpunkt der Statistik aus ist ein Fehler in diesem Fall sehr unwahrscheinlich - eine Chance von zehn Millionen oder sogar mehr“, berichtete die Wissenschaftlergruppe um Guillem Anglada-Escudé von der Londoner Queen Mary-Universität.
Der endgültige Planeten-Nachweis gelang Anglada-Escudé mit Hilfe der European Southern Observatory-Sternwarte (ESO) in Chile. Mit einem ihrer großen Teleskope und einem speziellen Hochleistungs-Spektrografen dokumentierte sie minimale Frequenzverschiebungen im Farbspektrum des Sterns, die dadurch entstehen, dass sich dessen Position durch den Einfluss der Schwerkraft eines ihn umkreisenden Planeten geringfügig verschiebt.

Powertool

"Fliegender Hintern" legt unsanfte Landung hin

Es sieht aus wie ein riesiger Hintern und hat gerade einmal zwei Testflüge hinter sich gebracht. Der zweite Flug des Airlander 10 endete allerdings unschön: Das Luftschiff setzte ausgerechnet mit dem bemannten Cockpit zuerst auf.
© AP
Das weltweit größte Luftschiff hat seinen zweiten Testflug absolviert und bei der Landung in Südostengland einen Cockpitschaden erlitten. Der Hersteller Hybrid Air Vehicles (HAV) teilte mit, die Crew des Airlander 10 sei unverletzt und wohlauf.

Auf Amateurvideoaufnahmen war zu sehen, wie der 92 Meter lange Airlander - eine Mischung aus Luftschiff und Hubschrauber - auf dem Flughafen Cardington in Bedfordshire mit der Nase voraus auf seinem Cockpit landete. Die Pilotenkanzel war sichtbar beschädigt.

Kommentar: Bei der Menge Gas, kann die Besatzung froh sein, dass nichts Schlimmeres geschehen ist.


Beaker

Chemie-Lehrbuch lag falsch: Jod-Stärke-Komplex hat sehr seltene Struktur

Element bildet mit sich selbst ein Polymer - eine echte Rarität
© Sonia Fernandez
Der Klassiker: Wird Iod in eine Stärkelösung geträuifelt, färbt es sich blau-schwarz.
Anders als im Chemie-Lehrbuch: Der aus der Schulchemie bekannte Iod-Stärke-Komplex hat eine andere Struktur als bisher angenommen. Denn das Iod bildet in ihm ein echtes Polymer - eine Kette aus unendlich aneinandergereihten Iodatomen. Ein solches Polymer aus nur einem Element ist eine echte Rarität - und es ist erst jetzt erstmals gelungen, eine solches Elementpolymer in kristalliner Form zu analysieren, wie die Forscher im Fachmagazin Angewandte Chemie berichten.

2 + 2 = 4

Tintenfische können zählen - Sogar besser als ein Kleinkind

Zahlensinn der Kopffüßer erkennt kleine Mengenunterschiede sogar besser als ein Kleinkind
© gemeinfrei
Der Tintenfisch Sepia pharaonis kann zumindest bis fünf zählen, wie ein Experiment belegt.
Clevere Kopffüßer: Tintenfische haben einen Sinn für Zahlen, wie nun ein Experiment enthüllt. Sepien können beispielsweise auf Anhieb erkennen, ob in einem Becken vier oder fünf Garnelen schwimmen. An dieser Aufgabe scheitern sogar Affen und menschliche Kleinkinder. Dass die Tintenfische dabei richtig zählen, beweist ihr längeres Zögern bei größeren Mengen. Ihr Zahlensinn ist damit mindestens so gut wie der von Primaten, wie die Forscher im Fachmagazin Proceedings of the Royal Society B berichten.

Info

Philippinischer Fischer findet 34 Kilogramm schwere Perle, verstaut sie unter seinem Bett als Glücksbringer

Sie lag zehn Jahre unter seinem Bett und soll etwa 100 Millionen Dollar wert sein. Erst jetzt übergab der philippinische Fischer seinen Fund den Behörden.
© dpa
Die 34-Kilo-Perle wird nun auf ihre Echtheit und den genauen Wert geprüft. Die derzeitige Schätzung: 100 Millionen Dollar.
34 Kilo schwer und geschätzte 100 Millionen Dollar wert ist die Perle, die ein philippinischer Fischer an Land zog. Das ist neuer Weltrekord - bisher belegte eine 6,4 Kilo schwere Perle den ersten Platz. Die Tourismusbehörde der Insel Palawan präsentierte sie jetzt im Rathaus der Stadt Puerto Princesa.

Question

Medizinisches Phänomen? Junge Chinesin soll seit bereits 17 Monaten schwanger sein

Baby sollte Februar 2016 kommen: Frau soll seit 17 Monaten schwanger ein
© Photographee.eu/fotolia.com
Eine Chinesin behauptet, seit mittlerweile 17 Monaten schwanger zu sein. Ärzte meinen, sie können die Angaben der Frau nicht überprüfen, weil die notwendigen Unterlagen fehlen würden.
Bei Menschen dauert eine Schwangerschaft normalerweise rund neun Monate. Manche Kinder kommen allerdings viel zu früh und andere lassen sich etwas länger Zeit. Dass ein Baby allerdings Monate über den eigentlichen Geburtstermin im Mutterleib bleibt, ist laut Experten nicht möglich. In China behauptet eine Frau jedoch, dass sie seit 17 Monaten schwanger ist.

Chinesin wartet seit 17 Monaten auf ihr Baby

Galaxy

Studie beweist: Stonehenge und andere Megalithanlagen sind astronomisch ausgerichtet

Adelaide (Australien) - Erstmals können Archäoastronomen auch statistisch beweisen, dass schon die beiden ältesten Steinkreise auf den britischen Inseln und zahlreiche spätere Megalithanlagen nach den Bewegungen von Sonne und Mond und vor rund 5000 Jahren und zudem im Kontext ihrer Umgebung ausgerichtet wurden.
© Jonathan Jakob, grenzwissenschaft-aktuell.de
Blick auf den Steinkreis von Callanish auf der schottischen Isle of Lewis
Wie das Team um Dr. Gail Higginbottom von der University of Adelaide aktuell in der Fachzeitschrift Journal of Archaeological Science (DOI: 10.1016/j.jasrep.2016.05.025) berichtet, basiert die im Rahmen des „Western Scotland Megalithic Landscape Project“ durchgeführte Studie auf den Ergebnissen des Einsatzes neuster 2- und 3D-Technologien zur quantitativen Untersuchung der Ausrichtungsmuster der stehenden Steine der ältesten britischen Steinkreise von Callanish auf der Isle of Lewis und Stennes auf Orkney. Beide Monumente sind geschätzt 500 Jahre älter als der wahrscheinlich berühmtesten britische Steinkreis von Stonehenge in der Grafschaft Wiltshire.

Satellite

Als erstes Land der Welt: Russland schafft "Müllabfuhr" im Weltall

Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos hat begonnen, mit mehreren Projekten die Entsorgung von Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn voranzutreiben, wie das Portal „Pronedra“ schreibt.
© Mayak
Zu einem der ersten Projekte dieser Art gehörte 2014 der Bau des Raumschiffes „Liquidator“. Das Projekt-Budget belief sich dabei auf rund 11 Milliarden Rubel (über 150 Millionen Euro). Doch nachdem 2015 beschlossen worden war, das Raumprogramm um ein Drittel zu kürzen, musste man auf den „Liquidator“ verzichten.