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Sa, 24 Okt 2020
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Wissenschaft und Technologie
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Experiment unterstützt Panspermie-Hypothese: Bakterien können mindestens 8 Jahre im All überleben

Wissenschaftlern ist es anhand von Experimenten mit Bakterien, die an der Außenhülle der ISS angebracht wurden, gelungen, nachzuweisen, das eine Übertragung vom Mars zur Erde möglich ist.
ISS International Space Station
© Public Domain.
Das japanische Kibo-Modul der ISS mit seiner externen Experimental-Containern (r.).
Hachioji (Japan) - Die Frage, ob das Leben selbst originär auf unserem Planeten selbst entstand oder von außerhalb - konkret etwa vom frühen Mars - auf die Erde gelangte, wird seit Jahren von Astrobiologen unter dem Stichwort Panspermie kontrovers diskutiert. Aktuelle Experimente an der Außenhülle der Internationalen Raumstation (ISS) zeigen nun zumindest, dass einige Mikroben die lange Reisedauer durchs All auch ungeschützt überstehen könnten.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Das Experiment begann bereits im Jahr 2015 und wurde unter anderem von den Astrobiologen Akihiko Yamagishi und Yuko Kawaguchi
von der Tokyo University of Pharmacy and Life Sciences im Rahmen der Mission "Tanpopo" (jap.: Pusteblume) der japanischen Raumfahrtagentur JAXA durchgeführt.
Schon 2015 erste Ergebnisse

In ihren Experimenten hatten die Wissenschaftler 2015 getrocknete Aggregate aus Bakterien der stark strahlenresistenten Art "Deinococcal bacteria" in verschiedenen, milimeterdünnen Schichten über und untereinander gelagert, in Containern außerhalb der des japanischen Kibo-Moduls der Internationalen Raumstation (ISS) platziert (siehe Abb.).

Erste Ergebnisse, die 2017 publiziert worden waren, hatten gezeigt, dass die oberen Lagen der Bakterien schon sehr schnell abgestorben waren, untere Schichten aber weiterhin intakt und lebendig waren. Die oberen, abgestorbenen Schichten bildeten sozusagen eine Schutzschicht für die darunterliegenden. Ob allerdings auch diese unteren Bakterienkulturen ein weiteres Jahr überdauern würden, war damals noch unklar.

Jetzt haben die Forscher ihre neusten Ergebnisse im Fachjournal "Frontiers of Microbiology" (DOI: 10.3389/fmicb.2020.02050) veröffentlicht und berichten, dass gerade die abgestorbenen oberen Schichten den darunterliegenden Bakterien genügend Schutz gaben, um seither überlebt zu haben.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Somit unterstützen die neuen Ergebnisse die Panspermie-Theorie, in der davon ausgegangen wird, dass Mikroben von Himmelskörpern wie Asteroiden lebend transportiert werden können und zum Beispiel dadurch auf die Erde gelangen.
Hintergrund

Die Panspermie-Hypothese geht davon aus, dass das Leben einst von einem anderen Planeten in Form der Bausteine des Lebens oder gar direkt durch Mikroorganismen selbst mit Asteroiden zur Erde gelangte, unser Planet also mit Leben von außen befruchtet bzw. infiziert wurde. Ob jedoch selbst extremophile Bakterien - also Bakterienarten, die selbst unter Bedingungen wie extreme Kälte, Hitze, Gifte oder schädliche Strahlung gedeihen können - die extreme Reise von einem Planeten zu seinen Nachbarn überstehen könnten, wird auch unter Astrobiologen selbst bis heute kontrovers diskutiert.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Die Wissenschaftler kommen jetzt anhand ihrer Ergebnisse zum Schluss, dass eine Bakterienkolonie von mehr als einem Millimeter Dicke im freien All bis zu acht Jahre überleben kann. Diese Zeitspanne könnte jedoch noch größer sein, wenn die Kolonie dem All nicht direkt ausgesetzt ist wie es zum Beispiel der Fall wäre, wenn sie sich im Inneren eines Felsens befindet.

Solar Flares

Laien entdecken fast 100 Braune Zwerge in der "Nähe" unserer Sonne

Hobby-Wissenschaftler sorgen mit der Entdeckung von gleich 95 Braunen Zwergen in Sonnennähe für Verblüffung in der Wissenschaft. Die Laien entdeckten diese "verhinderten Sterne" im Rahmen eines Projektes mit dem Namen "Backyard Worlds: Planet 9". Die meisten der entdeckten Himmelskörper befinden sich in einer Entfernung von nur wenigen Dutzend Lichtjahren von unserer Sonne.
Brauner Zwerg
© NOIRLab/NSF/AURA/P. Marenfeld/Acknowledgement: William Pendrill
Künstlerische Darstellung eines Weißen Zwergsterns, dem Rest sonnenähnlicher Sterne, neben einem Braunen Zwerg – einer Objektkategorie zwischen Gasplanet und Stern (Illu.).
Wie die NASA aktuell berichtet, gelangen die Entdeckungen mit Hilfe des Bürger- bzw Laienwissenschaftsprojekts "Backyard Worlds: Planet 9", innerhalb dessen sich Wissenschaftler und Laien online zusammengefunden haben, um anhand der Daten des NASA-Teleskops "Near-Earth Object Wide-Field Infrared Survey Explorer" (WISE/NEOWISE) von 2010 und 2011 und des Weltraumteleskops "Spitzer" nach bislang unbekannten Welten -darunter auch dem postulierten "Planet Nine" in unserer "kosmischen Nachbarschaft" zu suchen (...GreWi berichtete).

Bei den nun beschriebenen Entdeckungen handele es sich um die größte Sammlung Brauner Zwerge. also kalter Objekte, deren Massen mit unter 75 Jupitermassen nicht ausreichen, um wie in den leichtesten Sternen, sogenannten Roten Zwergen, mit der Wasserstofffusion das sogenannte Sonnenfeuer in ihrem Inneren zu zünden.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Der leitende Wissenschaftler betonte die Wichtigkeit der Mitarbeit von Laien.

Comet 2

Kleiner Asteroid 2020 QG verfehlt Erde: Abstand 2945,1 km

Letzten Sonntag verfehlte der Asteroid 2020 QG nur sehr knapp die Erde mit einem Abstand von nur 2945,1 km. Der Asteroid wurde auch erst - wie so oft - zu spät entdeckt. In diesem Fall als er bereits die Erde passierte. Der Asteroid soll dabei eine Größe von 2 bis 5,5 Metern haben.

A diagram of asteroid 2020 QG
© Minor Planet Center/International Astronomical Union
2020 QG flog mit 12,4 Kilometer pro Sekunde über die südliche Erdhalbkugel hinweg. Hätte 2020 QG aber die Erde nicht verfehlt, so hätte er aufgrund seiner geringen Größe vermutlich keinen großen Schaden auf der Erde angerichtet, sondern wäre nach Expertenmeinung in der Erd-Atmosphäre verglüht. Allenfalls kleinste Teilchen wären auf der Erde aufgeschlagen.

- PC-Welt
Victor Clube und Paul Napier (aus ihrem Buch: The Cosmic Winter) untersuchten die Geschichte auf Meteoriten und Himmelskörpers allgemein. Dabei sind sie auf relativ kurze Zyklen gestoßen, als Gesteinsbrocken auf die Erde einschlugen (ca. alle 3600 Jahre) und es sich oftmals um Schwärme handelt und kleine Himmelskörper handelt. Die Autoren wiesen darauf hin, dass es nahezu unmöglich ist alle Gesteinsbrocken im All ausfindig zu machen, da sie sehr oft kein Licht reflektieren und mehr oder weniger einfach "schwarze Klumpen" sind.

Bulb

Neue Dinosaurier-Spezies entdeckt

Dino-Knochen, die auf der Insel Isle of Wight in Großbritannien entdeckt wurden, haben sich nach Angaben der Paläontologen von der Universität Southampton als eine neue Spezies von Theropoden-Dinosauriern entpuppt .
Dinosaurier

Symbolbild
Demnach wurden im vergangenen Jahr vier Knochen auf der Insel Wight südlich von England entdeckt, die vom Hals, Rücken und Schwanz derselben Kreatur stammen.

~ Sputnik
Die jetzt auf den Namen "Vectaerovenator inopinatus" getaufte Dinosaurierart soll zur gleichen Dino-Gruppe wie der berühmte Tyrannosaurus rex gehören:
Wie Wissenschaftler später festgestellt haben, geht es dabei um eine neue, bisher unbekannte Dinosaurierart aus der systematischen Gruppe der Theropoden, zu der auch der berühmte Tyrannosaurus rex - aber auch die heutigen Vögel - gehören.

~ Sputnik
Der Dinosaurier soll vor 115 Millionen Jahren während der Kreidezeit gelebt haben und bis zu vier Meter lang gewesen sein.

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Moderne Alchemie: Wissenschaftler gelingt es, Katzengold in magnetisches High-Tech-Material umzuwandeln

Wissenschaftlern der Universität von Minnesota ist es erstmals gelungen, das absolut nicht magnetische Mineral Pyrit, das auch als Katzen- oder Narrengold bekannt ist, in ein wertvolles magnetisches Material umzuwandeln, das für Hightech-Anwendungen wie Solarzellen und Computerspeicher angewendet werden könnte.
Eisensulfid-Kristall Karzengold
© University of Minnesota
Ein von den Wissenschaftlern künstlich erzeugter Eisensulfid-Kristall von hohem Reinheitsgrad.
Es war der der Traum eines jeden Alchemisten: US-Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, das nahezu wertlose, weitläufig als "Katzen- oder Narrengold" bekannte und absolut nichtmagnetische Mineral Pyrit in ein magnetisches Material umzuwandeln. Das wiederum könnte der erste Schritt sein, aus dem nahezu wertlosen Narrengold ein wertvolles Material für Solarzellen und Computerspeicher zu machen.

Wie das Team um Professor Chris Leighton von der University of Minnesota aktuell im Fachjournal "Science Advances" (DOI: 10.1126/sciadv.abb7721) berichtet, gelang die Umwandlung mit Hilfe leichter elektrische Ladungen.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Die Wissenschaftler haben somit etwas vollbracht, was bisher als unmöglich galt.
"Die meisten Forscherkollegen hätten bislang gesagt, dass es nicht möglich ist, ein nichtmagnetisches Material elektrisch in ein magnetisches umzuwandeln", erläutert Leighton. "Wir haben jetzt aber einen Weg gefunden, bei dem genau das anhand von Eisensulfid, also Katzen- bzw. Narrengold, passiert." Dies sei nicht zuletzt deshalb von großem Interesse, weil das Mineral, das auch ein Nebenprodukt der Erdölproduktion ist, sehr kostengünstig hergestellt und genutzt werden kann, etwa für Solarzellen und in der Computerspeichertechnologie.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Den Forschern gelang es mit Hilfe einer Elektrolyt-Lösung und lediglich einem Volt, das Material nicht nur zu magnetisieren, sondern auch wieder in seinen Ursprungszustand zurückzuversetzen.

Rocket

"Durchhaltevermögen": Nasa bringt erfolgreich neuen Mars-Rover auf dem Weg

Eine "Atlas V"-Rakete ist wie geplant vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral gestartet. Mit an Bord ist der Nasa-Rover "Perseverance", der in sieben Monaten auf dem Mars landen soll.
cape canaveral
© Joe Skipper/ REUTERS
Cape Canaveral: Der Raketenstart gelang pünktlich auf die Minute
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat mit "Perseverance" den nächsten Rover zum Mars geschickt. Die Rakete vom Typ "Atlas V" ist wie geplant vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral gestartet.

Das gut eine Tonne schwere Roboterauto an Bord soll den Roten Planeten im Februar erreichen und in einem ausgetrockneten See landen, der bisher noch nie vor Ort untersucht wurde. Zur Ausrüstung von "Perseverance" - auf Deutsch etwa "Durchhaltevermögen" - gehört auch ein kleiner Helikopter, der beweisen soll, dass Flüge auf dem Mars möglich sind. Es wäre der erste motorisierte Flug auf einem anderen Planeten.

Mini-Helikopter hat vier Versuche

"Perseverance" ist eine Art verbesserte Version des 2012 auf dem Mars gelandeten "Curiosity"-Rovers und der längste, schwerste und technisch ausgefeilteste Rover, den die US-Raumfahrtbehörde Nasa je zum Mars geschickt hat. An Bord hat er unter anderem sieben wissenschaftliche Instrumente, zwei Mikrofone, 23 Kameras, einen Laser und einen kleinen Hubschrauber.

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Wir sind in einer der hochwasserreichsten Perioden in Europa seit 500 Jahren: Historische Aufzeichnungen offenbaren Korrelation mit anormaler Kälte

Ein internationales Forschungsprojekt, das von der Technischen Universität Wien koordiniert wird und an dem Forscher der Universität Barcelona beteiligt sind, zeigt zum ersten Mal, dass sich die Hochwassermuster der letzten Jahrzehnte in Europa im Vergleich zu den vergangenen Jahrhunderten verändert haben.
Niyom Kongsan's flooded car in Nong Yai community of Bang Lamung district of Chon Buri, after torrential rain in Pattya and other areas on Wednesday.
© Chaiyot Phupattanapong
Die Studie, die in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde, kommt zu dem Schluss, dass wir uns in einer der hochwasserreichsten Perioden der letzten fünfhundert Jahre in Europa befinden.

Die Studie zeigt, dass innerhalb der letzten Hälfte des Jahrtausends die letzten drei Jahrzehnte hinsichtlich Häufigkeit und Ausmaß der Überschwemmungen in Europa zu den wichtigsten Perioden gehören. Während dieser drei Jahrzehnte haben sich auch die Verteilung der Überschwemmungen sowie die Lufttemperatur und die Hochwassersaisonalität verändert, wobei der Anteil der Überschwemmungen im Sommer höher ist. Was die Lufttemperatur betrifft, so fanden von 1500 bis 1900 die Überschwemmungen in kalten Klimaphasen häufiger statt, während nach 1990 die Überschwemmungen im Zusammenhang mit der postulierten globalen Erwärmung zunahmen.

Doberman

Auch Hunde nutzen das Erdmagnetfeld, um sich zu orientieren

Seit vielen Jahren ist bekannt, dass einige Tierarten wie Vögel dazu in der Lage sind, sich anhand des Erdmagnetfeldes zu orientieren und zu navigieren. Bislang war man sich jedoch nicht sicher, ob auch Hunde diese Fähigkeit besitzen. In einer neuen Studie fanden Wissenschaftler jetzt weitere konkrete Hinweise auf diese Fähigkeit unserer geliebten Vierbeiner.
Hund
© DaveFrancis (via Pixabay.com) / Pixabay License
Die Ergebnisse einer internationalen Studie zeigen, dass auch Hunde das Erdmagnetfeld wahrnehmen und zur eigenen Orientierung und Navigation nutzen können.

Wie das Forscherteam von der Tschechischen Universität für Biowissenschaften, gemeinsam mit Kollegen der US-amerikanischen Virginia Tech und der Barry University aktuell im Fachjournal "eLife Sciences" (DOI: 10.7554/eLife.55080) beschreibt, haben sie in ihren Versuchen untersucht, ob Hunde das Erdmagnetfeld zur Navigation verwenden.

Schon zuvor hatten Untersuchungen gezeigt, dass Hunde beim Urinieren und Abkoten dazu neigen, sich in einer Nord-Süd-Position auszurichten - eine Beobachtung, die darauf hindeutete, dass sie möglicherweise das Magnetfeld der Erde wahrnehmen können (...GreWi berichtete).

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Im Versuchsaufbau wurden die Hunde in einer für sie völlig unbekannte Umgebung ausgesetzt, während sie mit GPS-Sensoren ausgestattet wurden. Alle Hunde fanden zur Person zurück, die sie frei gelassen hatte! Die Hunde folgten dabei zwei unterschiedlichen Wegen:

Fire

Coronae: Aktiver Vulkan-Gürtel auf der Venus entdeckt

Venus Corona Vulkan Feuerring
© NASA/JPL
Direktblick auf eine Corona auf der Venusoberfläche
Wissenschaftler haben anhand einer 3D-Computersimulation einen bislang unbekannten "Feuerring" auf der Venus entdeckt, der noch bis in die jüngste Zeit mit Vulkanen aktiv gewesen sein soll. Die Entdeckung war eine Überraschung. Grenzwissenschaft Aktuell berichtet:
Die Entdeckung verändere unser Bild von der Venus als nahezu geologisch inaktiver Planet hin zu einem Planeten, dessen Inneres viele aktive Vulkane speisen kann, so die Forschenden.

Wie das Team um Professor Taras Gerya von der ETH-Zürich gemeinsam mit Kollegen und Kolleginnen um Professor Laurent Montési von der University of Maryland aktuell im Fachjournal "Nature Geoscience" (DOI: 10.1038/s41561-​020-0606-1) berichten, haben sie mit Hilfe von 3D-Computersimulationen die heutigen Aktivitäten sogenannter Coronae-​Strukturen auf der Oberfläche der Venus klassifiziert und dabei zu ihrer eigenen Überraschung einen bis dato unentdeckten "Feuergürtel" auf unserem Nachbarplaneten entdeckt.

- Grenzwissenschaft Aktuell
Die Grundlage der Simulation sind die hypothetischen Vorstellungen über die Entstehung der Coronae-Strukturen und somit bis dato eher spekulativ, genauso wie die darauf basierende Schlussfolgerung von einem Feuerring aus Vulkanen.

Galaxy

Fünf weitere Asteroiden passieren die Erde - Während 19 Asteroiden aus einem anderen Sonnensystem entdeckt werden

Die NASA gibt bekannt, dass fünf weitere Asteroiden auf dem Weg zur Erde sind. Vier davon haben einen Durchmesser von mehr als 50 Metern. Ein Institut in Brasilien stellte hingegen fest, dass 19 Himmelskörper sich in unserem Sonnensystem befinden, die ursprünglich in einem anderen Sonnensystem entstanden sind.

asteroid
© NASA
Diese 19 "außerirdischen" Asteroiden befinden sich zwischen den Umlaufbahnen von Jupiter und Neptun und wurden laut einer der Hauptautorinnen der Studie, Maria Helena Moreira Morais, dank ihrer ungewöhnlichen Bahn um unser Sonnensystem entdeckt.

Die Umlaufbahn des Weltraumgesteins entspricht der des Jupiters, aber es dreht sich in entgegengesetzter Richtung um die Sonne. Die Forscher benutzten dann eine Computersimulation, von der sie sagen, dass sie "wie eine Zeitmaschine funktioniert", indem sie ihre Flugbahn um 4,5 Milliarden Jahre bis weit über die Ränder unseres Sonnensystems hinaus zurückverfolgte.

- RT
Vier der fünf entdeckten Asteroiden der NASA passieren die Erde in einem Abstand von 3,3 bis ungefähr 7,1 Millionen Kilometern und haben dabei eine Größe von 15 bis 120 Metern. Ein Asteroid - mit ca. 15 m Durchmesser - passiert die Erde heute in einem Abstand von ca. 782.000 Kilometern.