Willkommen bei SOTT.net
Sa, 24 Okt 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Wissenschaft und Technologie
Karte

Bulb

Langzeitstudie über rätselhafte Radioblitze offenbart periodische Regelmäßigkeit

Schnelle Radioblitze aus dem Weltraum stellen Wissenschaftler seit Jahren vor ein Rätsel. Nun ist es einem Forscherteam rund um den Astrophysiker Kaustubh Rajwade gelungen, durch das englische Lovell-Teleskop den schnellen Radioblitz FRB 121102 über fünf Jahre zu beobachten und eine periodische "Gesetzmäßigkeit" festzustellen.
Radioblitz
Dabei haben sie eine Regelmäßigkeit des kosmischen Signals festgestellt: 90 Tage lang flackert es, dann verschwindet es für 67 Tage. Dieser Wechsel wiederholt sich periodisch alle 157 Tage.

Während die nur wenige Millisekunden kurzen Radioblitze (FRB, fast radio burst) im Netz gern als mögliche künstliche Signale von Aliens gedeutet werden, ist der Hintergrund des Phänomens bislang unbekannt.

~ Sputnik
Bisher wurde jedoch nur dieser eine Radioblitz untersucht. Ob es sich hier wirklich um eine "Gesetzmäßigkeit" aller Radioblitze oder selbst von FRB 121102 handelt, ist also zu diesem Zeitpunkt höchst spekulativ.
"Diese aufregende Entdeckung zeigt uns, wie wenig wir über den Ursprung von FRBs wissen", betont einer der Studienautoren, Duncan Lorimer. "Weitere Beobachtungen und eine größere Menge bekannter FRBs werden nötig sein, um ein klareres Bild von diesen periodischen Quellen zu erhalten und ihren Ursprung zu beleuchten."

~ Sputnik
Hypothesen über die Ursache dieser Periodizität reichen von Orbitalbewegungen eines massiven Sterns, eines Neutronensterns oder eines Schwarzen Lochs.

Better Earth

Erde: Wissenschaftler rätseln - Magnetfeld-Anomalie spaltet sich: Vorbote eines Polsprungs?

Laut den neuesten Erkenntnissen von ESA-Wissenschaftlern könnte sich das Erdmagnetfeld, das sich seit 200 Jahren fortschreitend abschwächt, gerade in zwei Bereiche aufspalten. Die Wissenschaftler haben anhand neuer Daten der Erdbeobachtungsmission SWARM
eine ungewöhnliche und "seltsame" Abschwächung im Erdmagnetlfeld untersucht. Es ist von einem unerklärlichen Phänomen die Rede.
Magnetfeld Erde Anomalie
© Division of Geomagnetism, DTU Space
Das Magnetfeld der Erde wird in der Südatlantik-Anomalie schwächer – ein möglicher Vorbote eines Polsprungs (Standbild aus Videomaterial der ESA)
Das könnte der Vorbote für einen baldigen, längst überfälligen Polsprung sein.
Die ESA (Europäische Weltraumorganisation) hat mittels ihrer Satelliten der Erdbeobachtungsmission SWARM eine ungewöhnliche Abschwächung im Magnetfeld der Erde untersucht. Und es scheint, dass sich diese seltsame Anomalie, welche man als die Ursache hinter der Abschwächung vermutet, jetzt weiterentwickelt und sogar in zwei Gebiete aufspaltet.

Das unerklärliche Phänomen - Südatlantische Anomalie genannt - besteht in einer verminderten Stärke des Erdmagnetfeldes in einem Seegebiet, das sich von Südamerika bis Südwestafrika erstreckt.


~ RT Deutsch
Im Moment führt diese Anomalie bereits zu "häufiger werdenden technischen Fehlfunktionen an Bord von Raumfahrzeugen und Satelliten im Orbit".
Doch das Magnetfeld der Erde schirmt die Oberfläche unseres Globus vor Sonnenwinden und kosmischer Strahlung ab und ist daher zusammen mit unserer Atmosphäre, die uns vor dem täglichen Bombardement durch Asteroiden schützt, ein weiterer kritischer Teil unseres "planetaren Verteidigungssystems" gegen lebensfeindliche kosmische Einflüsse.

~ RT Deutsch
Eine zweite ähnliche Anomalie scheint sich gerade unweit von Westafrika herauszubilden.
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) berichtete Anfang des Monats über die gesammelten Daten ihrer Satellitenmission SWARM. Die jüngsten Messwerte zeigen, dass sich unweit von Westafrika eine zweite, ähnliche Anomalie herausbildet. Derzeit sind die mit dieser neueren Entwicklung verbundenen Wirkungen und eventuellen Risiken jedoch noch nicht hinreichend erforscht.

~ RT Deutsch
In den letzten 50 Jahren nahm die Intensität des Erdmagnetfeldes besonders stark ab:

Better Earth

500 Meter unter der Erde: Wissenschaftler entdecken riesige Dino-Fußabdrücke an Höhlendecke

Castelbouc
© Jean-David Moreau et al./J. Vertebr. Paleontol.
Ein Wissenschaftler entdeckte bei einem Höhlenausflug zufällig Dinosaurierspuren an der Decke der Höhle von Castelbouc in Frankreich.
2015 haben Wissenschaftler zufälligerweise riesige Dinosaurier-Fußabdrücke an der Höhlendecke der "Castelbouc Cave" in Frankreich entdeckt. Die Höhle befindet sich 500 Meter unter der Erdoberfläche, wobei die entdeckten Fußabdrücke bis zu 1,25 Meter lang sind und somit von einem Dinosaurier stammen müssen, der zu den größten Lebewesen gehört hat, die je auf der Erdoberfläche wandelten. Man bemerke, dass sich die Fußabdrücke um 180 Grad verdreht an der Höhlendecke befinden.
Laut Jean-David Moreau von der Universität Burgundy-Franche-Comté in Frankreich und seinen Kollegen gehören die Fußspuren wahrscheinlich zu einer unbekannten Art von Titanosauriern, einer Kategorie von langhalsigen pflanzenfressenden Dinosauriern, zu der die schwersten und längsten Landtiere in der Geschichte des Planeten zählen. Die Spuren entstanden vor 166 bis 168 Millionen Jahren, als drei Dinosaurier die Küstenlinie eines Meeres überquerten. Damals befand sich die Fundstelle an der Oberfläche des Planeten, aber geologische Prozesse haben die Sedimente vergraben und gekippt, und die Abdrücke befinden sich heute auf der Höhlendecke, 500 Meter unter der Erde.

~ Nature

Better Earth

Während Corona-Lockdown: CO2 steigt weiterhin und Stadtluft ist genauso schlecht

Die Umwelt macht uns gerade weniger Sorgen in den Massenmedien: Keine Greta (zum Glück), kein Grüner Alarm mehr und auch kaum Meldungen zum CO2. Der Blogger Schneefan2015 ermittelte neue Daten zum CO2 und merkt an, dass die CO2-Werte in der Atmosphäre von März bis April 2020 weiter gestiegen seien und sogar höher als im Vorjahr liegen - trotz des Lockdowns.
Trotz des weltweiten Corona-Shutdowns der Weltwirtschaft und des Verkehrs seit März 2020 sind die CO2-Werte in der Erdatmosphäre bis Ende April 2020 weiter gestiegen und liegen höher als im Vorjahr. Hinweis: Die starken Schwankungen des CO2-Gehaltes innerhalb jeden Jahres erklären sich aus dem starken Laubwachstum im Frühjahr auf den großen Landflächen der Nordhemisphäre mit einem stark erhöhten CO2-Verbrauch der Pflanzen, der in jedem Herbst der Nordhemisphäre durch Laubfall ebenso stark wieder nachlässt und zu einem Wieder-Anstieg der globalen CO2-Werte führt.

- WoBleibtDieGlobaleErwaermung
co2 2020
© Wattsupwiththat/Schneefan2015
Auch gibt es Meldungen, dass sich trotz des Lockdowns und damit weniger Fahrzeugen auf den Straßen die Stadtluft nicht bessert. In den letzten Jahren war die Rede vom Dieselverbot und wie schlecht Diesel betriebene Fahrzeuge sind und es wurden sogar Umweltzonen in verschiedenen Städten eingerichtet - zum Schutze der Bevölkerung natürlich.

Fireball

Jüngere Dryaszeit: Forscher entdecken Hinweise für extremes Hitze-Ereignis als Ursache für die Zerstörung einer der "frühesten menschlichen Siedlungen"

Forscher haben in der archäologischen Stätte Abu Hureyra in Nordsyrien Hinweise für ein extremes Hitzeereignis entdeckt, das vor 12.800 Jahren mit einer Temperatur von mindestens 2.200 Grad Celsius eine der "frühesten menschlichen Siedlungen" zerstört hat. Die Datierung dieses Ereignisses stimmt fast punktgenau mit den mittlerweile auf allen Kontinenten entdeckten Beweisen für ein extremes Kometenbombardement überein, das den Beginn der jüngeren Dryaszeit, das abrupte Aussterben der Mega-Fauna und das plötzliche Verschwinden der menschlichen Clovis-Kultur einläutete. Darüber hinaus führte dieses Ereignis höchstwahrscheinlich zu atemberaubenden Tsunamis, Feuersbrünsten, Vulkanausbrüchen und Erdbeben auf globaler Ebene.
Abu Hureyra
© ucsb.edu
Künstlerische Darstellung des Einschlages von Kometenfragmenten vor rund 12.800 Jahren nahe Abu Hureyra (Illu.).
Santa Barbara (USA) - Die seit den 1970er Jahren unter den Euphrat-Wassern des heutigen Assad-Stausees verborgene archäologische Stätte Abu Hureyra in Nordsyrien gilt als eine der frühesten menschlichen Siedlungen, an der sich einst rund um einen großen Hügel, alte Nomaden niederließen und mit dem Anbau von Pflanzen begannen. Anhand von Materialproben, die vor der Flutung gesammelt wurden, haben Wissenschaftler nun Hinweise auf ein extremes Hintze-Ereignis gefunden, dass vermutlich nicht nur für die Zerstörung der Siedlung verantwortlich war, sondern auch an zahlreichen anderen Orten weltweit Spuren eines Kometeneinschlags vor rund 12.800 Jahren hinterließ.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Die Forscher entdeckten aufgespritztes Schmelzglas:
Wie das Team um James Kennett, emeritierter Professor für Geologie an der UC Santa Barbara aktuell im Nature-Fachjournal "Scientific Reports" (DOI: 10.1038/s41598-020-60867-w) berichtet, war es Archäologen schon zuvor anhand der Materialproben u.a. von Häusern, Lebensmitteln und Werkzeugen gelungen, hier den Übergang zur Landwirtschaft vor fast 12.800 Jahren zu identifizieren - "eines der bedeutendsten Ereignisse in der Kultur- und Umweltgeschichte unserer Erde".

Auf den Materialproben fanden die Forscher nun aufgespritztes Schmelzglas, dessen Merkmale darauf hindeutet, dass das Glas bei extrem hohen Temperaturen gebildet wurde, die deutlich über denen lagen, die Menschen zur damaligen Zeit erzeugen konnten oder, wie sie auf Feuer zurückgeführt werden könnten.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Die Temperaturen waren derart hoch, dass ein Auto in weniger als einer Minute vollständig geschmolzen wäre. Die Forscher betonen ebenfalls die mögliche Ursache; ein kosmischer Aufprall eines Kometen:
"Derart hohe Temperaturen würden ein Auto in weniger als einer Minute vollständig zum Schmelzen bringen", erläutert Kennett und fügt hinzu, dass "derartige Temperaturen damals nur aus einem extrem gewalttätigen Phänomen mit hoher Energie und hoher Geschwindigkeit resultieren konnten - etwa in der Größenordnung eines kosmischen Aufpralls."

Vor diesem Hintergrund glauben Kennett und Kollegen, dass Abu Hureyra der erste Ort sei, der die direkten Auswirkungen eines fragmentierten Kometen auf eine menschliche Siedlung dokumentiert: Diese Fragmente seien Teile desselben Kometen, der laut Kennett wahrscheinlich am Ende des Pleistozäns in der Atmosphäre explodiert ist. Dieses Ereignis trug laut den Forschern auch zum Aussterben der meisten großen Tiere (Megafauna) bei, darunter Mammuts sowie amerikanische Pferde und Kamele. Auch das Verschwinden der nordamerikanischen Clovis-Kultur und das abrupte Einsetzen der abkühlenden Episode der jüngeren Eiszeit, seien das Resultat dieser Katastrophe, die als Jüngeres-Dryas-Ereignis bezeichnet wird (...GreWi berichtete, siehe Links).
Aba Hureyra Drayas
© J. Kennett et al. / Scientific Reports (2020)
Karte von Abu Hureyra.
~ Grenzwissenschaft Aktuell
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf Grenzwissenschaft Aktuell und in unseren folgenden Beiträgen:

Bulb

Wissenschaftler entdecken erstes außerirdisches Protein in einem Meteoriten

Protein Hämolithin
© Malcolm. W. McGeoch, Sergei Dikler, Julie E. M. McGeoch
Verschiede Darstellungen und Ansichten des im Innern eines Meteoriten entdeckt Proteins (Illu.).
Zum ersten Mal ist es Wissenschaftlern gelungen, ein auf der Erde nicht existierendes Protein in einem Meteoriten zu entdecken
Cambrigde (USA) - Erstmals haben Wissenschaftler ein vollständiges Proteinmolekül im Innern eines Meteoriten gefunden, ein Protein, das so nicht von der Erde stammt.

Wie Malcolm. W. McGeoch von der Biotech-Forma PLEX, Sergei Dikler von Bruke Scientific LCC und Julie E. M. McGeoch UUU von der Harvard University vorab via ArXiv.org berichten, entdeckten sie mit Hilfe einer massenspektrometrischen Analyse kleinste Teile des Proteins Hemolithin im Inneren des 1990 in Algerien gefundenen kohlenstoffhaltigen Meteoriten "Acfer 086".

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Das Protein Hämolithin ist vergleichsweise klein "und besteht überwiegend aus der Aminosäure Glycin, das an seinen Enden mit Eisen, Sauerstoff und Lithiumatomen versehen ist."
Die Bestandteile des Proteins sind zwar bekannt, aber diese spezifische Anordnung konnte bislang nirgendwo auf der Erde beobachtet werden.

~ Sputnik
Die Entdeckung unterstützt nicht nur die sogenannte Theorie der Panspermie, in der postuliert wird, dass Leben durch Meteoriten im Universum verbreitet wird. Bestätigung erhält auch die Hypothese über die Verbreitung von Viren und Bakterien durch Meteoriten, die in der Vergangenheit möglicherweise mehrmals schlimme Pandemien auf der Erde ausgelöst haben.

Mars

Auf dem Mars gibt es Erdbeben: Mars-Seismometer offenbart seismische Aktivität

Die Auswertungen des Seismometers an Bord der NASA-Sonde "InSight" haben "Überraschendes" zutage gefördert. Auf dem Mars gibt es Erdbeben und somit seismische Aktivitäten.
InSight
© Nasa/JPL-​Caltech
Künstlerische Darstellung der InSight-Sonde mit dem Seismometer SEIS auf dem Mars (Illu.).
Am 26. November 2018 was der InSight-​Lander der NASA in der Mars-Region Elysium Planitia gelandet. 70 Mars-Tage später startete dann auch Seismometer "SEIS" seine Suche nach Marsbeben. Die nun analysierten Daten stammen aus der Messzeit bis Ende September 2019, innerhalb derer 174 wahrscheinliche Marsbeben-Ereignisse aufzeichnen konnte.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Zwar scheinen die Beben auf dem Mars der Erde zu gleichen, jedoch haben sie angeblich geringere Magnituden. Fragt sich natürlich, ob es dort genauso wie auf der Erde auch Regionen gibt, in denen stärkere Erdebenen stattfinden:

Bulb

Forscher entdecken erstes Tier, das keinen Sauerstoff atmet

Ein internationales Forscherteam in Tel Aviv hat einen Parasiten entdeckt, der keinen Sauerstoff atmen muss, um zu leben. Somit ist es das erste uns bekannte Tier mit dieser Fähigkeit.
Parasit Henneguya salminicola
© Stephen Douglas Atkinson.
Sporen des Parasiten Henneguya salminicola unter dem Floureszenzmikroskop.
Tel Aviv (Israel) - Ein internationales Forscherteam hat erstmals ein mehrzelliges Lebewesen ohne mitochondriale DNA entdeckt, wodurch es sich bei dem in Lachsen lebenden Parasiten um das einzige bekannte Tier handelt, das keinen Sauerstoff atmet.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Der Parasit, der auf "Henneguya salminicola" getauft wurde, besitzt eine einzigartige Physiologie:
Wie das Team um Prof. Dorothee Huchon von der Tel Aviv University (TAU) aktuell im Fachjournal "PNAS" (DOI: 10.1073/pnas.1909907117) berichtet, handelt es sich bei "Henneguya salminicola" um einen mikroskopischen Parasiten mit einer einzigartigen Physiologie aus der Gruppe der Myxozoa, die zu den Nesseltieren (Cnidaria) gehören.

Eine der allem mehrzelligen Leben auf der Erde gemeine Eigenschaft ist die sogenannte Zellatmung - ein Stoffwechselvorgang, bei dem durch Oxidation organischer Stoffe Energie für lebensnotwendige zelluläre Prozesse gewonnen wird. Der Vorgang selbst findet in den Mitochondrien statt, die über ein eigenes Genom verfügen.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Der Parasit besitzt als einziges Tier keine mitochondriale DNA:

Bulb

Außerirdisch? Neuentdeckter Virus besitzt unbekannte Gene

Wissenschaftler haben in einem künstlichen See in Brasilien einen Virus entdeckt, dessen Gene von keinem anderen irdischen Virus bekannt sind.
Yaravirus
© IHU Aix Marseille University and Microscopy Center/UFMG
Mikroskopaufnahme des neuentdeckten “Yaravirus”.
Wie das Team um Jônatas Abrahão von der Universidade Federal de Minas Gerais und Kollegen der Université Marseille aktuell vorab via BioRxiv.org (DOI: 10.1101/2020.01.28.923185) berichtet, entdeckten sie den Virus bei ihrer Suche nach Riesenviren in einen Zulauf der Lagoa da Pampulha in der Nähe der brasilianischen Stadt Belo Horizonte. Bei Riesenviren handelt es sich um Viren mit einem ungewöhnlich großen Genom, die Einzelligen Organismen, sogenannte Amöben befallen.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Der neue Virus wurde durch Zufall entdeckt.
Mit den Wasserproben zurück im Labor führten die Forschen den Proben Amöbenzellen hinzu, um so eventuell im Wasser vorhandenen Riesenviren bei Angriff auf die Zellen sozusagen auf frischer Tat zu ertappen. Stattdessen entdeckten sie jedoch einen deutlich kleineren Angreifer in den Proben: "Das war eine wirkliche Überraschung, da wir bislang nur Riesenviren bei Infizieren von Amöben beobachtet hatten, nicht aber kleine Viren", berichtet Abrahão.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Der neue Virus wurde auf den Namen Yaravirus getauft.

Galaxy

Erster Kontakt? Astronomen zeichnen unbekannte Signale aus dem Weltall auf

Astronomen der University of Toronto haben ein regelmäßiges und zugleich unregelmäßiges Signal aus dem Weltall aufgezeichnet.

chime
© Andre Renard, Dunlap Institute for Astronomy and Astrophysics/ University of Toronto
Das kanadische Radioteleskop CHIME hat die rätselhaft periodischen Radiopulse aufgefangen.
Jetzt vertieft sich das Rätsel um diese kosmischen Blitze. Denn Astronomen um Dongzi Li von der University of Toronto haben festgestellt, dass ein neuentdeckter Radioburst einem sonderbaren, aber regelmäßigen Takt folgt. "Dies ist die bislang erste und einzige bei einem Radioburst nachgewiesene Periodizität", berichten die Forscher. Die beiden anderen bisher bekannten "Repeater" erzeugen ihre Radiopulse in unregelmäßigen Abständen.

- Scinexx
Diese Radioblitze folgen einem bestimmten Rhythmus:
Der grundlegende Takt besteht aus vier Tagen mit hoher Aktivität, gefolgt von zwölf Tagen Pause. Damit zeigt diese Quelle eine Periodizität von 16,35 Tagen. "Die Entdeckung einer solchen Periodizität bei einem sich wiederholenden Radioburst ist ein wichtiger Hinweis auf die Natur dieses Objekts", so die Forscher. Das Merkwürdige jedoch: Innerhalb der vier aktiven Tage treffen die Radiopulse zwar etwa alle 1,8 Stunden ein, ihre Häufigkeit und Dichte variieren aber deutlich.

- Scinexx
Der Ursprung der Signale gibt bislang Rätsel auf und es werden verschiedene Annahmen herangezogen.