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Do, 13 Mai 2021
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Wissenschaft und Technologie
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Bulb

Studie versucht die heutige Existenz eines "verborgenen Ozeans" auf Pluto zu erklären

Seit Jahren wird über die Existenz eines Ozeans auf Pluto diskutiert. Jetzt präsentieren Wissenschaftler in einer neuen Studie die Mechanismen, die zur Entstehung dieses Meeres geführt haben könnten.
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Wie das Team um Carver Bierson von der University of Santa Cruz aktuell im Fachjournal "Nature Geoscience" (DOI: 10.1038/s41561-020-0595-0) berichtet, sei durch die Anreicherung von neuem Material während der Entstehung des Pluto möglicherweise genug Wärme erzeugt worden, dass ein flüssiger Ozean entstehen konnte, der bis heute trotz der gewaltigen Distanz zur Sonne, unter einer eisigen Kruste bestehen kann.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Der Vorschlag der Wissenschaftler widerspricht der genauso hypothetischen traditionellen Ansicht:

Meteor

Asteroid 2010 NY65 fliegt morgen an der Erde vorbei

Der Asteroid mit der Bezeichnung 441987 (2010 NY65) soll laut NASA morgen Mittag die Erde passieren. Der Asteroid hat einen Durchmesser von ca. 177 Metern und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von knapp 13 Kilometern pro Sekunde fort, was ungefähr 46.400 km/h entspricht. Bei der Passage soll er sich 3,75 Millionen Kilometer weit von der Erde befinden und zählt deshalb zu den Near Earth Objects.

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Eine direkte Gefahr soll der Asteroid nicht darstellen, doch es ist zu beobachten, dass immer mehr Himmelskörper sich in unserem Sonnensystem bewegen und teilweise erst zu spät entdeckt werden:

Aus dem Nichts: Großer Asteroid schrammt gefährlich nah an der Erde vorbei

Fireball

Aus dem Nichts: Großer Asteroid schrammt gefährlich nah an der Erde vorbei

Am 7. Juni wurde ein Asteroid entdeckt, der bereits zwei Tage zuvor am 5. Juni die Erde in einer Entfernung von lediglich 0,8 Monddistanzen nur knapp verfehlte. Die Größe des Asteroiden, der auf den Namen "2020 LD" getauft wurde, wird zwischen 89 und 200 Meter eingeschätzt.

asteroid earth impact
© Shutterstock
Der Asteroid wurde also zwei Tage zu spät entdeckt und hätte bei einer Kollision mit der Erde verheerende Schäden anrichten können. 2020 LD ist jedoch bei Weitem nicht das einzige erdnahe Objekt, das in diesem Jahr der Erde gefährlich nahe gekommen ist. Darüber hinaus ist die Anzahl solcher Objekte in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. 2019 war in Bezug darauf das Rekordjahr:

NEO Moon Close Approach
© Sott.net
Wie Sie oben sehen können, gab es letztes Jahr 82 Nahbegegnungen mit solchen Objekten. Das bedeutet, dass im Jahr 2019 im Durchschnitt etwa alle 4,5 Tage ein solches Objekt sehr nahe an der Erde vorbeigeschossen ist! Vergleichen Sie nun diese Zahl beispielsweise mit dem Jahr 1991, in dem übrigens zum ersten Mal in der Geschichte überhaupt ein Objekt dieser Art entdeckt wurde. Im Jahr 1991 kamen "nur" 2 Objekte dieser Art der Erde sehr nahe. Das bedeutet, dass im Jahr 1991 ein solches Objekt im Durchschnitt "nur" etwa alle 182,5 Tage an der Erde vorbeiflog. Oder schauen Sie sich zum Vergleich das Jahr 2006 oben an; es wurden zum damaligen Zeitpunkt immer noch "nur" 6 solcher Objekte entdeckt.

Wie viele dieser 82 Objekte im Jahr 2019 wurden vorzeitig entdeckt, und wie viele wurden erst entdeckt, nachdem sie sich der Erde angenähert hatten?

Mars

Satellit entdeckt grünes Polarlicht auf dem Mars

Zum ersten Mal wurden auf dem Mars durch den russisch-europäischen ExoMars-Satelliten grüne Polarlichter nachgewiesen. Über die Existenz dieser Polarlichter auf dem roten Planeten war bis dato nichts bekannt.
Mars Polarlicht
Diese Beobachtung gibt einen besseren Einblick in die Mars-Atmosphäre und könnte nicht nur der Planetenforschung sondern auch künftigen Mars-Missionen nutzen.

Grünes Glühen am Himmel nennt man auf dem Planeten Erde Polarlicht. Es entsteht, wenn hochenergetische Elektronen aus dem Weltall in die obere Atmosphäre dringen und dort auf Sauerstoffmoleküle treffen.

Ein solches grünes Licht ist aber nicht auf unseren Heimatplaneten beschränkt, wie neue Daten des russisch-europäischen "ExoMars Trace Gas Orbiters" zeigen, der seit Oktober 2016 die Atmosphäre des Roten Planeten untersucht.

~ Sputnik
In der neuen Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Astronomy erschienen ist, schreibt der Hauptautor:
"Eine der hellsten Leuchterscheinungen auf der Erde ist das nächtliche Polarlicht. Konkreter gesprochen Sauerstoffatome, die eine bestimmte Wellenlänge des Lichts ausstrahlen, was bislang an keinem anderen Planeten beobachtet worden war", erklärt Jean-Claude Gérard, Hauptautor der Studie, in einer ESA-Pressemitteilung. "Allerdings werden solche Emissionen bereits seit 40 Jahren für den Mars vorhergesagt. Dank des Trace Gas Orbiters haben wir sie nun nachgewiesen."

~ Sputnik
Das Licht wurde in allen Höhenlagen zwischen 20 und 400 Kilometern über dem Planeten entdeckt, wobei es in einer Höhe von 80 Kilometern am stärksten leuchtete.
Die entsprechenden Daten wurden im Zeitraum 24. April bis 1. Dezember 2019 mithilfe der Instrumente NOMAD und UVIS an Bord des Orbiters gesammelt. Die Instrumente wurden dabei so kalibriert, dass sie auf den äußersten Rand des Planeten gerichtet waren, in etwa so, wie die Aufnahmen von der internationalen Raumstation ISS, auf denen das grüne Leuchten eingefangen wurde.

~ Sputnik
Das Glühen wird anscheinend überwiegend durch CO2 hervorgerufen.
Weitere Untersuchungen zeigten, dass das Glühen überwiegend von CO2 herrührt, das von den kosmischen Teilchen in Kohlenstoffmonoxid und Sauerstoff aufgetrennt wird. Zudem stellten sie fest, dass die Sauerstoffmoleküle neben grünem auch ultraviolettes Licht aussenden.

~ Sputnik
Das Polarlicht des Mars unterscheidet sich jedoch in einem Punkt deutlich von dem auf der Erde:
Das grüne Licht ist allerdings 16,5 Mal intensiver als das ultraviolette - worin sich das Mars-Leuchten vom Polarlicht auf der Erde deutlich unterscheidet, denn das irdische Licht ist deutlich schwächer. Daraus schließen die Forscher, dass es noch viel über das Verhalten von Sauerstoffmolekülen zu lernen gibt.

~ Sputnik

Bulb

Langzeitstudie über rätselhafte Radioblitze offenbart periodische Regelmäßigkeit

Schnelle Radioblitze aus dem Weltraum stellen Wissenschaftler seit Jahren vor ein Rätsel. Nun ist es einem Forscherteam rund um den Astrophysiker Kaustubh Rajwade gelungen, durch das englische Lovell-Teleskop den schnellen Radioblitz FRB 121102 über fünf Jahre zu beobachten und eine periodische "Gesetzmäßigkeit" festzustellen.
Radioblitz
Dabei haben sie eine Regelmäßigkeit des kosmischen Signals festgestellt: 90 Tage lang flackert es, dann verschwindet es für 67 Tage. Dieser Wechsel wiederholt sich periodisch alle 157 Tage.

Während die nur wenige Millisekunden kurzen Radioblitze (FRB, fast radio burst) im Netz gern als mögliche künstliche Signale von Aliens gedeutet werden, ist der Hintergrund des Phänomens bislang unbekannt.

~ Sputnik
Bisher wurde jedoch nur dieser eine Radioblitz untersucht. Ob es sich hier wirklich um eine "Gesetzmäßigkeit" aller Radioblitze oder selbst von FRB 121102 handelt, ist also zu diesem Zeitpunkt höchst spekulativ.
"Diese aufregende Entdeckung zeigt uns, wie wenig wir über den Ursprung von FRBs wissen", betont einer der Studienautoren, Duncan Lorimer. "Weitere Beobachtungen und eine größere Menge bekannter FRBs werden nötig sein, um ein klareres Bild von diesen periodischen Quellen zu erhalten und ihren Ursprung zu beleuchten."

~ Sputnik
Hypothesen über die Ursache dieser Periodizität reichen von Orbitalbewegungen eines massiven Sterns, eines Neutronensterns oder eines Schwarzen Lochs.

Better Earth

Erde: Wissenschaftler rätseln - Magnetfeld-Anomalie spaltet sich: Vorbote eines Polsprungs?

Laut den neuesten Erkenntnissen von ESA-Wissenschaftlern könnte sich das Erdmagnetfeld, das sich seit 200 Jahren fortschreitend abschwächt, gerade in zwei Bereiche aufspalten. Die Wissenschaftler haben anhand neuer Daten der Erdbeobachtungsmission SWARM
eine ungewöhnliche und "seltsame" Abschwächung im Erdmagnetlfeld untersucht. Es ist von einem unerklärlichen Phänomen die Rede.
Magnetfeld Erde Anomalie
© Division of Geomagnetism, DTU Space
Das Magnetfeld der Erde wird in der Südatlantik-Anomalie schwächer – ein möglicher Vorbote eines Polsprungs (Standbild aus Videomaterial der ESA)
Das könnte der Vorbote für einen baldigen, längst überfälligen Polsprung sein.
Die ESA (Europäische Weltraumorganisation) hat mittels ihrer Satelliten der Erdbeobachtungsmission SWARM eine ungewöhnliche Abschwächung im Magnetfeld der Erde untersucht. Und es scheint, dass sich diese seltsame Anomalie, welche man als die Ursache hinter der Abschwächung vermutet, jetzt weiterentwickelt und sogar in zwei Gebiete aufspaltet.

Das unerklärliche Phänomen - Südatlantische Anomalie genannt - besteht in einer verminderten Stärke des Erdmagnetfeldes in einem Seegebiet, das sich von Südamerika bis Südwestafrika erstreckt.


~ RT Deutsch
Im Moment führt diese Anomalie bereits zu "häufiger werdenden technischen Fehlfunktionen an Bord von Raumfahrzeugen und Satelliten im Orbit".
Doch das Magnetfeld der Erde schirmt die Oberfläche unseres Globus vor Sonnenwinden und kosmischer Strahlung ab und ist daher zusammen mit unserer Atmosphäre, die uns vor dem täglichen Bombardement durch Asteroiden schützt, ein weiterer kritischer Teil unseres "planetaren Verteidigungssystems" gegen lebensfeindliche kosmische Einflüsse.

~ RT Deutsch
Eine zweite ähnliche Anomalie scheint sich gerade unweit von Westafrika herauszubilden.
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) berichtete Anfang des Monats über die gesammelten Daten ihrer Satellitenmission SWARM. Die jüngsten Messwerte zeigen, dass sich unweit von Westafrika eine zweite, ähnliche Anomalie herausbildet. Derzeit sind die mit dieser neueren Entwicklung verbundenen Wirkungen und eventuellen Risiken jedoch noch nicht hinreichend erforscht.

~ RT Deutsch
In den letzten 50 Jahren nahm die Intensität des Erdmagnetfeldes besonders stark ab:

Better Earth

500 Meter unter der Erde: Wissenschaftler entdecken riesige Dino-Fußabdrücke an Höhlendecke

Castelbouc
© Jean-David Moreau et al./J. Vertebr. Paleontol.
Ein Wissenschaftler entdeckte bei einem Höhlenausflug zufällig Dinosaurierspuren an der Decke der Höhle von Castelbouc in Frankreich.
2015 haben Wissenschaftler zufälligerweise riesige Dinosaurier-Fußabdrücke an der Höhlendecke der "Castelbouc Cave" in Frankreich entdeckt. Die Höhle befindet sich 500 Meter unter der Erdoberfläche, wobei die entdeckten Fußabdrücke bis zu 1,25 Meter lang sind und somit von einem Dinosaurier stammen müssen, der zu den größten Lebewesen gehört hat, die je auf der Erdoberfläche wandelten. Man bemerke, dass sich die Fußabdrücke um 180 Grad verdreht an der Höhlendecke befinden.
Laut Jean-David Moreau von der Universität Burgundy-Franche-Comté in Frankreich und seinen Kollegen gehören die Fußspuren wahrscheinlich zu einer unbekannten Art von Titanosauriern, einer Kategorie von langhalsigen pflanzenfressenden Dinosauriern, zu der die schwersten und längsten Landtiere in der Geschichte des Planeten zählen. Die Spuren entstanden vor 166 bis 168 Millionen Jahren, als drei Dinosaurier die Küstenlinie eines Meeres überquerten. Damals befand sich die Fundstelle an der Oberfläche des Planeten, aber geologische Prozesse haben die Sedimente vergraben und gekippt, und die Abdrücke befinden sich heute auf der Höhlendecke, 500 Meter unter der Erde.

~ Nature

Better Earth

Während Corona-Lockdown: CO2 steigt weiterhin und Stadtluft ist genauso schlecht

Die Umwelt macht uns gerade weniger Sorgen in den Massenmedien: Keine Greta (zum Glück), kein Grüner Alarm mehr und auch kaum Meldungen zum CO2. Der Blogger Schneefan2015 ermittelte neue Daten zum CO2 und merkt an, dass die CO2-Werte in der Atmosphäre von März bis April 2020 weiter gestiegen seien und sogar höher als im Vorjahr liegen - trotz des Lockdowns.
Trotz des weltweiten Corona-Shutdowns der Weltwirtschaft und des Verkehrs seit März 2020 sind die CO2-Werte in der Erdatmosphäre bis Ende April 2020 weiter gestiegen und liegen höher als im Vorjahr. Hinweis: Die starken Schwankungen des CO2-Gehaltes innerhalb jeden Jahres erklären sich aus dem starken Laubwachstum im Frühjahr auf den großen Landflächen der Nordhemisphäre mit einem stark erhöhten CO2-Verbrauch der Pflanzen, der in jedem Herbst der Nordhemisphäre durch Laubfall ebenso stark wieder nachlässt und zu einem Wieder-Anstieg der globalen CO2-Werte führt.

- WoBleibtDieGlobaleErwaermung
co2 2020
© Wattsupwiththat/Schneefan2015
Auch gibt es Meldungen, dass sich trotz des Lockdowns und damit weniger Fahrzeugen auf den Straßen die Stadtluft nicht bessert. In den letzten Jahren war die Rede vom Dieselverbot und wie schlecht Diesel betriebene Fahrzeuge sind und es wurden sogar Umweltzonen in verschiedenen Städten eingerichtet - zum Schutze der Bevölkerung natürlich.

Fireball

Jüngere Dryaszeit: Forscher entdecken Hinweise für extremes Hitze-Ereignis als Ursache für die Zerstörung einer der "frühesten menschlichen Siedlungen"

Forscher haben in der archäologischen Stätte Abu Hureyra in Nordsyrien Hinweise für ein extremes Hitzeereignis entdeckt, das vor 12.800 Jahren mit einer Temperatur von mindestens 2.200 Grad Celsius eine der "frühesten menschlichen Siedlungen" zerstört hat. Die Datierung dieses Ereignisses stimmt fast punktgenau mit den mittlerweile auf allen Kontinenten entdeckten Beweisen für ein extremes Kometenbombardement überein, das den Beginn der jüngeren Dryaszeit, das abrupte Aussterben der Mega-Fauna und das plötzliche Verschwinden der menschlichen Clovis-Kultur einläutete. Darüber hinaus führte dieses Ereignis höchstwahrscheinlich zu atemberaubenden Tsunamis, Feuersbrünsten, Vulkanausbrüchen und Erdbeben auf globaler Ebene.
Abu Hureyra
© ucsb.edu
Künstlerische Darstellung des Einschlages von Kometenfragmenten vor rund 12.800 Jahren nahe Abu Hureyra (Illu.).
Santa Barbara (USA) - Die seit den 1970er Jahren unter den Euphrat-Wassern des heutigen Assad-Stausees verborgene archäologische Stätte Abu Hureyra in Nordsyrien gilt als eine der frühesten menschlichen Siedlungen, an der sich einst rund um einen großen Hügel, alte Nomaden niederließen und mit dem Anbau von Pflanzen begannen. Anhand von Materialproben, die vor der Flutung gesammelt wurden, haben Wissenschaftler nun Hinweise auf ein extremes Hintze-Ereignis gefunden, dass vermutlich nicht nur für die Zerstörung der Siedlung verantwortlich war, sondern auch an zahlreichen anderen Orten weltweit Spuren eines Kometeneinschlags vor rund 12.800 Jahren hinterließ.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Die Forscher entdeckten aufgespritztes Schmelzglas:
Wie das Team um James Kennett, emeritierter Professor für Geologie an der UC Santa Barbara aktuell im Nature-Fachjournal "Scientific Reports" (DOI: 10.1038/s41598-020-60867-w) berichtet, war es Archäologen schon zuvor anhand der Materialproben u.a. von Häusern, Lebensmitteln und Werkzeugen gelungen, hier den Übergang zur Landwirtschaft vor fast 12.800 Jahren zu identifizieren - "eines der bedeutendsten Ereignisse in der Kultur- und Umweltgeschichte unserer Erde".

Auf den Materialproben fanden die Forscher nun aufgespritztes Schmelzglas, dessen Merkmale darauf hindeutet, dass das Glas bei extrem hohen Temperaturen gebildet wurde, die deutlich über denen lagen, die Menschen zur damaligen Zeit erzeugen konnten oder, wie sie auf Feuer zurückgeführt werden könnten.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Die Temperaturen waren derart hoch, dass ein Auto in weniger als einer Minute vollständig geschmolzen wäre. Die Forscher betonen ebenfalls die mögliche Ursache; ein kosmischer Aufprall eines Kometen:
"Derart hohe Temperaturen würden ein Auto in weniger als einer Minute vollständig zum Schmelzen bringen", erläutert Kennett und fügt hinzu, dass "derartige Temperaturen damals nur aus einem extrem gewalttätigen Phänomen mit hoher Energie und hoher Geschwindigkeit resultieren konnten - etwa in der Größenordnung eines kosmischen Aufpralls."

Vor diesem Hintergrund glauben Kennett und Kollegen, dass Abu Hureyra der erste Ort sei, der die direkten Auswirkungen eines fragmentierten Kometen auf eine menschliche Siedlung dokumentiert: Diese Fragmente seien Teile desselben Kometen, der laut Kennett wahrscheinlich am Ende des Pleistozäns in der Atmosphäre explodiert ist. Dieses Ereignis trug laut den Forschern auch zum Aussterben der meisten großen Tiere (Megafauna) bei, darunter Mammuts sowie amerikanische Pferde und Kamele. Auch das Verschwinden der nordamerikanischen Clovis-Kultur und das abrupte Einsetzen der abkühlenden Episode der jüngeren Eiszeit, seien das Resultat dieser Katastrophe, die als Jüngeres-Dryas-Ereignis bezeichnet wird (...GreWi berichtete, siehe Links).
Aba Hureyra Drayas
© J. Kennett et al. / Scientific Reports (2020)
Karte von Abu Hureyra.
~ Grenzwissenschaft Aktuell
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf Grenzwissenschaft Aktuell und in unseren folgenden Beiträgen:

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Wissenschaftler entdecken erstes außerirdisches Protein in einem Meteoriten

Protein Hämolithin
© Malcolm. W. McGeoch, Sergei Dikler, Julie E. M. McGeoch
Verschiede Darstellungen und Ansichten des im Innern eines Meteoriten entdeckt Proteins (Illu.).
Zum ersten Mal ist es Wissenschaftlern gelungen, ein auf der Erde nicht existierendes Protein in einem Meteoriten zu entdecken
Cambrigde (USA) - Erstmals haben Wissenschaftler ein vollständiges Proteinmolekül im Innern eines Meteoriten gefunden, ein Protein, das so nicht von der Erde stammt.

Wie Malcolm. W. McGeoch von der Biotech-Forma PLEX, Sergei Dikler von Bruke Scientific LCC und Julie E. M. McGeoch UUU von der Harvard University vorab via ArXiv.org berichten, entdeckten sie mit Hilfe einer massenspektrometrischen Analyse kleinste Teile des Proteins Hemolithin im Inneren des 1990 in Algerien gefundenen kohlenstoffhaltigen Meteoriten "Acfer 086".

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Das Protein Hämolithin ist vergleichsweise klein "und besteht überwiegend aus der Aminosäure Glycin, das an seinen Enden mit Eisen, Sauerstoff und Lithiumatomen versehen ist."
Die Bestandteile des Proteins sind zwar bekannt, aber diese spezifische Anordnung konnte bislang nirgendwo auf der Erde beobachtet werden.

~ Sputnik
Die Entdeckung unterstützt nicht nur die sogenannte Theorie der Panspermie, in der postuliert wird, dass Leben durch Meteoriten im Universum verbreitet wird. Bestätigung erhält auch die Hypothese über die Verbreitung von Viren und Bakterien durch Meteoriten, die in der Vergangenheit möglicherweise mehrmals schlimme Pandemien auf der Erde ausgelöst haben.