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Mi, 04 Aug 2021
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Wissenschaft und Technologie
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Sun

Besonderes Himmelsereignis: Jupiter und Saturn verschmelzen am Himmel

Am Abend des 21. Dezember verschmelzen Jupiter und Saturn am Himmel. Ein ähnliches Aufeinandertreffen gab es schon zur Zeitenwende.
sternenhimmel, jupiter
© Peter Komka / dpa
Der besonders hell leuchtende Punkt rechts im Bild ist der Jupiter. Zusammen mit dem Saturn wird er am 21. Dezember während einer Konjugation deutlich am Nachthimmel zu sehen sein.
Der besonders hell leuchtende Punkt rechts im Bild ist der Jupiter. Zusammen mit dem Saturn wird er am 21. Dezember während einer Konjugation deutlich am Nachthimmel zu sehen sein.

Darmstadt. Eine besondere Himmelserscheinung ist am Abend des 21. Dezember am Abendhimmel zu sehen - wenn das Wetter stimmt. Dann verschmelzen für unsere Augen die größten Planeten des Sonnensystems, Jupiter und Saturn.

Das Spektakel am Himmel sei der sogenannten Konjunktion geschuldet, schreibt die Vereinigung der Sternfreunde. Dabei kommen sich die beiden Planeten von der Erde aus gesehen sehr nahe. Der Grund dafür ist simpel: Beide Planeten umkreisen die Sonne in unterschiedlichem Tempo, der schnellere Jupiter überholt während der Konjunktion den Saturn.

Attention

Corona: Warum der PCR-Test unzuverlässig ist

pcr-test, corona test
© gettyimages.de/Morsa Images
Die Zahlen der positiven PCR-Tests werden jeden Tag als Corona-Neuinfektionen veröffentlicht. Sie sind ausserdem die Grundlage für massiv einschränkende Corona-Massnahmen und bald auch für eine umstrittene Impfung. Der PCR-Test aber wird längst von zahlreichen Ärzten, Wissenschaftlern und Anwälten kritisiert. Er soll alles andere als zuverlässig sein.

Der PCR-Test und die Pandemie

Die Corona-Pandemie besteht insbesondere aufgrund hoher Infektionszahlen. Damit sind die Zahlen der positiven Testergebnisse gemeint. Die Infektionszahlen geben also nicht an, wie viele Menschen krank sind, sie geben nicht an, wie viele mit Symptomen im Bett oder gar im Krankenhaus liegen. Im Gegenteil. Den meisten Menschen mit einem positiven Testergebnis geht es recht gut, viele sind gar vollkommen symptomlos. Gäbe es also den PCR-Test nicht, hätten wir höchstwahrscheinlich keine Pandemie.

Wenn Sie wissen möchten, was genau beim PCR-Test gemacht wird, so finden Sie eine Kurzbeschreibung ganz unten im letzten Abschnitt.

Wenn nun aber der PCR-Test offiziell als Mittel zur Diagnose einer SARS-CoV-2-Infektion verwendet wird und Grundlage für die wirklich drastischen Corona-Massnahmen ist, dann müsste dieser Test wirklich absolut zuverlässig und stimmig sein - so sollte man meinen. Weit gefehlt.

Cloud Lightning

Superblitze über den Meeren überraschen Forscher

Extrem starke Blitze häufen sich im Winter und über dem Meer - warum, ist rätselhaft Superblitze sind tausendfach stärker als normale Entladungen - und ihre zeitliche und räumliche Verteilung geben Rätsel auf.
lightning
© (Johannes Plenio/Unsplash)
Rätselhaftes Wetterphänomen: Superblitze sind selten, aber tausendfach stärker als normale Gewitterentladungen - und überraschend anders verteilt, wie nun die erste Kartierung dieses Phänomens enthüllt. Demnach ereignen sich Superblitze vorwiegend im Winter statt im Sommer. Zudem treten sie primär über den Ozeanen auf - Hotspots liegen im Mittelmeer, vor der europäischen Atlantikküste und im Andengebiet. Warum die Superblitze dieses Muster zeigen, ist noch unbekannt.

Blitze gehören zu den spektakulärsten Phänomenen unseres Wetters. Mit bis zu einer Milliarde Volt springen die grellleuchtenden Entladungen zwischen Gewitterwolken oder zwischen Wolken und Erdoberfläche über. Dabei heizt sich die Luft auf bis zu 30.000 Grad auf und es entstehen sogar Gammastrahlen und Antimaterie. Typischerweise treten Blitze vor allem im Sommer auf und häufen sich über großen, gebirgigen Landmassen - besondere Hotspots sind Afrika, Asien und der amerikanische Kontinent. In Deutschland ist das Alpenvorland ein Blitzhotspot.

Kommentar: Es würde spannend sein, wenn die Forscher die Entstehung der Blitze unter Kenntnis und Wissen des elektrischen Universums untersuchen. Vielleicht hat auch die erhöhte Anzahl von Himmelskörpern, die in unsere Atmosphäre eindringen, damit etwas zu tun und zusätzlich Kometenstaub?

Lesen Sie dazu auch den folgenden Artikel:

Das Elektrische Universum - Teil 26: Wirbelstürme, Blitze und Tornados


Magnet

Wegweiser für Zukunft: Wasserstoff betriebenes Flugzeug erhält Genehmigung für Testflüge

Für die Forscher ist es ein Meilenstein: Das Wasserstoff-Flugzeug HY4 erhält die Genehmigung für Testflüge. Zum emissionsfreien Fliegen im großen Stil scheint es allerdings noch ein weiter Weg.
wasserstoff flugzeug hy4
Abheben, durch die Lüfte gleiten - und das ohne schlechtes Gewissen: Es ist der große Traum der Tüftler um Josef Kallo, HY4-Projektleiter der Universität Ulm. Seit Jahren arbeiten sie an einem wasserstoffbetriebenen Flugzeug mit Brennstoffzelle, das keine schädlichen Emissionen verursacht. Das einzige Abfallprodukt dabei: Wasser. Heute wurde die neueste Version in Stuttgart vorgestellt. In den zwei verglasten Kabinen finden aktuell insgesamt vier Passagiere Platz. Von den Zulassungsbehörden hat HY4, wie das Flugzeug getauft wurde, jetzt die Genehmigung zu Testflügen in Deutschland erhalten.

Seinen Jungfernflug absolvierte HY4 bereits 2016. Forscher vom Start-Up H2Fly, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Universität Ulm sind an der Entwicklung beteiligt. Zur Präsentation des neuesten Modells heute am Stuttgarter Flughafen sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer per Videobotschaft: "Was hier entsteht, kann die Mobilität verändern."

Question

Mount Everest: Höchster Berg der Erde ist jetzt offiziell fast 86 Zentimeter höher

Mount Everest, der höchste Berg der Welt im Himalaya, ist nach neuen Messungen 86 Zentimeter höher als bisher angenommen, während er in Wirklichkeit nicht der höchste Punkt der Erde ist und auch nicht der höchste Berg, wenn man vom Fuß des Berges aus misst.
Mount Everest
© Luca Galuzzi/ CC-by-sa 2.5
Blick auf die Nordseite des Mount Everest
Der höchste Berg der Welt ist jetzt 86 Zentimeter höher. Laut einer indischen Vermessung wurde bisher angenommen, dass das Dach der Welt eine Höhe von 8.848 Metern hat.

~ RT Deutsch
Die neue Größe des Everest wurde von China und Nepal festgelegt, nachdem neue Messungen durchgeführt wurden.
Der höchste Berg der Erde ist jetzt offiziell 86 Zentimeter höher - konkret 8.848,86 Meter. Das teilte Chinas Außenminister Wang Yi während einer Videokonferenz am 8. November mit. Auf die Größe einigten sich China und Nepal nach gemeinsamen Messungen und Berechnungen. Bislang gab es für den Mount Everest, der auf gemeinsamer Grenze von China und Nepal steht, eine gemeinhin akzeptierte Höhe von 8.848 Metern, die von indischen Forschern aus den 1950er Jahren stammt. Seither maßen mehrere Teams nach und kamen auf jeweils etwas andere Resultate.

Nepal wollte zunächst allein messen. Aber nach einem Besuch von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping im Jahr 2019 wurde es ein Gemeinschaftsprojekt im Zeichen "ewiger Freundschaft", wie es in einer gemeinsamen Erklärung hieß. China versprach Nepal auch Infrastrukturhilfe, während dieses seine Anerkennung Taiwans und Tibets als Teile Chinas betonte.

~ RT Deutsch

Chart Bar

Einfache Lügen, gewaltige Lügen und Gesundheitsstatistiken - die tödlichen Gefahren der Falsch-Positiven

four horsemen coronavirus
© Brighty/lockdownsceptics.org
Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so etwas schreiben würde. Ich bin ein ganz normaler Durchschnittsbürger und habe erst kürzlich meine Karriere in der pharmazeutischen Industrie und Biotechnologie teilweise beendet. Ich habe über 30 Jahre lang versucht, Probleme des Krankheitsverständnisses zu lösen und neue Behandlungsmethoden für allergische und entzündliche Lungen- und Hautkrankheiten zu finden. Ich hatte schon immer großes Interesse an Problemlösungen. Jedes Mal, wenn es um etwas Biologisches geht, wird meine ganze Aufmerksamkeit darauf gelenkt. Das Jahr 2020 brachte SARS-CoV-2. Ich habe über die Pandemie so objektiv wie möglich geschrieben. Die wissenschaftliche Vorgehensweise ist für jemanden, der als professioneller Wissenschaftler ausgebildet wurde und gearbeitet hat, eine Selbstverständlichkeit. Bitte lesen Sie diesen Beitrag. Meine Koautoren & ich werden ihn auf dem üblichen Wege strenger Kreuzgutachten einreichen (Peer-Review), auch wenn dieser Prozess langwierig ist und viele neue wissenschaftliche Arbeiten in diesem Jahr über Pre-Print-Server und andere, weniger konventionelle Kanäle bekannt geworden sind.

Während wir den Daten große Aufmerksamkeit widmeten, haben wir uns zunächst alle auf die traurige Angelegenheit der Todesfälle konzentriert. Ich fand es bemerkenswert, dass bei der Erörterung der Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 den meisten Menschen, mit denen ich sprach, keine große Zahl von Todesfällen bekannt war. Die Frage, wie viele Menschen pro Jahr im Vereinigten Königreich üblicherweise sterben, in jedem Fall eine persönliche Tragödie, konnten sie in der Regel nicht beantworten. Ich musste sie darüber informieren, dass es etwa 620.000 sind, manchmal weniger, wenn wir es mit einem milden Winter zu tun hatten, manchmal etwas mehr, wenn wir eine schwere "Grippesaison" hatten. Ich erwähne diese Zahl, weil wir wissen, dass etwa 42.000 Menschen mit oder an COVID-19 gestorben sind. Auch wenn es sich dabei um eine Vielzahl von Menschen handelt, sind es "nur" 0,06% der britischen Bevölkerung. Es ist kein Zufall, dass der Anteil derer, die an oder mit COVID-19 gestorben sind, in jedem der stark infizierten europäischen Länder nahezu derselbe ist - zum Beispiel in Schweden. Die jährliche Gesamtmortalität von 620.000 ergibt 1.700 Todesfälle pro Tag, die im Sommer niedriger und im Winter höher sind. Das war schon immer das Los der Menschen in den gemässigten Zonen. Somit entsprechen 42.000 Menschen einer normalen Sterblichkeit von ~24 Tagen. Ich möchte das nicht verharmlosen, sondern nur versuchen, das Ganze ins richtige Verhältnis zu setzen. Todesfälle dieser Größenordnung sind nicht ungewöhnlich und können in den schwereren Grippesaisonen auftreten. Grippeimpfstoffe helfen ein wenig, aber im Laufe des letzten Jahrzehnts hat die Impfung nur in drei Fällen eine Wirksamkeit von 50% erreicht. Sie sind zwar gut, konnten aber noch nie als Wunderwaffe gegen Atemwegsviren herhalten. Stattdessen haben wir gelernt, mit solchen Viren zu leben, deren Auswirkungen von zahlreichen Erkältungen bis hin zu Lungenentzündungen reichen, die tödlich sein können. Medikamente und menschliche Fürsorge leisten ihr Bestes.

Fireball

Rekord: 10 Meter Asteroid schrammt 400 Kilometer an der Erde vorbei - 15 Stunden zu spät entdeckt

Am vergangenen Freitag kam es zu einer Nahbegegnung eines erst 15 Stunden später entdeckten Asteroiden. Dabei brach das erdnahe Objekt (NEO = Near-Earth Object), das auf den Namen "2020 VT4" getauft wurde, den Allzeitrekord in Sachen Nähe zur Erde: Der Asteroid schrammte mit seinen 4 - 11 Metern im Durchmesser nur ca. 400 Kilometer an der Erde vorbei.
Asteroid Earth Erde Asteroid
© VICTOR HABBICK VISIONS/SCIENCE PHOTO LIBRARY
Der Asteroid wurde vom "Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System" (ATLAS) des Mauna Loa-Observatoriums in Hawaii etwa 15 Stunden zu spät entdeckt. Mit einer Entfernung von nur 400 Kilometern von der Erde bricht 2020 VT4 somit den Allzeitrekord für die naheste Nahbegegnung eines solchen Objektes, seitdem man sie im Weltall mit modernen Methoden verfolgen kann. Der vorherige Allzeitrekordwert wurde erst im August diesen Jahres durch "2020 QG" aufgestellt, der 2950 Kilometer an der Erde vorbei schrammte, und er wurde ebenfalls 6 Stunden zu spät entdeckt.

Diese zwei Objekte stellen jedoch keine Ausnahme dar. In den letzten Jahren sind viele ähnlich große Objekte (und auch weitaus größere), die nicht zuvor entdeckt wurden, sehr nahe an der Erde vorbeigeschrammt. Die Anzahl dieser Beinahe-Kollisionen steigt anscheinend dramatisch an. Die folgende Grafik basiert auf dem Datenstand im Juni diesen Jahres. Obwohl dieses Jahr (2020) zum heutigen Zeitpunkt noch 1,5 Monate zu bieten hat, haben wir bereits jetzt diese Rekordmarke des letzten Jahres geknackt (in der Grafik noch nicht aufgeführt). Hier handelt es sich um Objekte, die der Erde näher gekommen sind als der Abstand der Erde zum Mond beträgt.
NEO Moon Close Approach
© Sott.net
Wie Sie oben erkennen können, gab es letztes Jahr 82 Nahbegegnungen mit solchen Objekten. Das bedeutet, dass im Jahr 2019 im Durchschnitt etwa alle 4,5 Tage ein solches Objekt sehr nahe an der Erde vorbeigeschossen ist! Vergleichen Sie nun diese Zahl beispielsweise mit dem Jahr 1991, in dem übrigens zum ersten Mal in der Geschichte überhaupt ein Objekt dieser Art entdeckt wurde. Im Jahr 1991 kamen "nur" 2 derartige Objekte der Erde sehr nahe. Das bedeutet, dass im Jahr 1991 ein solches Objekt im Durchschnitt "nur" etwa alle 182,5 Tage an der Erde vorbeiflog. Oder schauen Sie sich zum Vergleich das Jahr 2006 oben an; es wurden zum damaligen Zeitpunkt immer noch "nur" 6 solcher Objekte entdeckt.

Wie viele dieser 82 Objekte im Jahr 2019 wurden vorzeitig entdeckt, und wie viele wurden erst entdeckt, nachdem sie sich der Erde angenähert hatten?

Bulb

Studie: In Ländern ohne Lockdown gibt es deutlich weniger Tote "durch Covid-19"

In einer neuen Studie wurde jetzt die Sterblichkeitsrate durch Covid-19 untersucht. Dazu verglichen die Wissenschaftler die Sterberate in Ländern, in denen Lockdowns durchgeführt wurden mit den Ländern, die es nicht gemacht haben.
Lockdown Länder Studie Sterblichkeit Tote
© Our World in Data
dunkelrot: Schweiz, dunkelblau: Österreich, grün: Deutschland, pink: Schweden, ocker: Weißrussland, lila: Japan
Länder ohne einschränkende Corona-Maßnahmen weisen praktisch keine erhöhte Sterberate durch das Virus auf. Die gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Schäden in Lockdown-Ländern dürften dagegen ungleich höher sein. Auch eine Übersterblichkeit liegt in Deutschland bislang nicht vor.

In Deutschland wurde ein zweiter Lockdown umgesetzt, ebenso in anderen Ländern. Doch es gibt auch solche, die auf eine andere Strategie setzen. Dort scheint es weniger Sterbefälle zu geben, wie das Onlineportal meinbezirk.at berichtet.

~ RT Deutsch
Die Wahnwitzigkeit dieser Maßnahmen, basierend auf einem anscheinend ziemlich harmlosen Virus (der vielleicht in den USA künstlich hergestellt wurde), war von Anfang an klar ersichtlich, genauso wie das Nutzen dieser "Krise" als willkommenes Mittel zum Zweck der totalen Kontrolle. Wie dem auch sei, kommt die Studie zu folgendem Ergebnis:
Untersucht wurden dort jeweils drei Länder mit (Deutschland, Österreich, Schweiz) und drei ohne Lockdown (Schweden, Japan, Weißrussland). Demnach lag die Sterblichkeitsrate am 8. November in Deutschland bei etwa 1,4 an oder mit Corona Verstorbenen je eine Million Einwohner. In Österreich waren es rund 3,6 und in der Schweiz etwa 6,1. Dabei lässt sich in allen drei Ländern seit zwei bis drei Wochen ein - vergleichsweise - signifikanter Anstieg der Sterblichkeitsraten verzeichnen - besonders in Österreich und der Schweiz.

In den drei Ländern ohne Lockdown bleiben die Kurven aber völlig stabil - und zwar auf sehr niedrigem Niveau. In Japan liegt die Rate der an oder mit Corona Verstorbenen je eine Million Einwohner nur sehr geringfügig über null. In Weißrussland - wohl das Land in Europa mit den wenigsten restriktiven Corona-Maßnahmen - liegt sie stabil bei rund 0,4. Seit rund zwei Wochen stetig gesunken ist sie in Schweden (hier Daten vom 6. November) und liegt bei 0,6.

~ RT Deutsch

Bulb

Forscher entdecken "seltsames" organisches Molekül auf Saturnmond Titan

NASA Wissenschaftler haben in der Atmosphäre des größten Staurnmondes Titan ein extrem seltenes Molekül nachgewiesen, das auf keinem anderen Planeten zu finden ist. Die Ergebnisse über das entdeckte Molekül Cyclopropenyliden wurden in einer Studie in der Fachzeitschrift The Astronomical Journal veröffentlicht.
titan
© NASA / JPL-Caltech
Titan ist mit Ausnahme der Erde der einzige Himmelskörper, auf dessen Oberfläche sich Flüssigkeit befindet. Seine Meere und Seen bestehen aus flüssigen Kohlenwasserstoffen, und Wissenschaftler spekulieren, dass dort möglicherweise Leben existieren könne.

Nun suchten die Astronomen um Conor Nixon vom Forschungszentrum Goddard Space Flight Center der US-Weltraumbehörde Nasa mithilfe des Radioteleskops ALMA in der chilenischen Atacama-Wüste nach organischen Molekülen in der Titanatmosphäre.

~ Sputnik
Das Molekül wurde bisher noch nie zuvor im Sonnensystem entdeckt.
In den verdünnten oberen Schichten hoch über der Oberfläche hätten sie das Spektrum einer unbekannten Verbindung entdeckt. Anhand einer Datenbank der chemischen Profile stellten die Forscher fest, dass es sich um Cyclopropenyliden (C3H2) handle - ein äußerst seltenes Molekül auf Kohlenstoffbasis, welches bisher nur in dem Labor auf der Erde habe gewonnen werden können. Bei C3H2 ist an zwei von Kohlenstoff-Atomen je ein Wasserstoff-Atom gebunden. Unter atmosphärischen Bedingungen könne es nicht lange existieren, da es sehr leicht mit anderen Molekülen unter Bildung komplexerer Verbindungen reagiere.

Cyclopropenyliden sei noch nie zuvor im Sonnensystem gefunden worden, hieß es. Theoretisch könne es nur im kalten interstellaren Raum stabil bleiben, wo es praktisch keine chemischen Wechselwirkungen gebe.

~ Sputnik
Möglicherweise war Cyclopropenyliden ein Baustein ​​für komplexere organische Moleküle, laut den Wissenschaftlern:

Bulb

Asteroid Apophis vielleicht doch auf Kollisionskurs mit der Erde im Jahr 2068

Neue Berechnungen der Umlaufbahn des 300 Meter großen "Killer-Asteroiden" Apophis, der der Erde im Jahr 2029 und 2068 sehr nahe kommen wird, geben jetzt Grund zur Besorgnis. Anscheinend hat sich die Umlaufbahn des Asteroiden durch die sogenannte "Jarkowski-Beschleunigung" verändert und könnte die Erde jetzt doch im Jahr 2068 treffen.
Asteroid Erde
© urikyo33 (via Pixabay.com) / Pixabay License
Künstlerische Darstellung eines Asteroiden im Anflug auf die Erde (Illu.).
Honululu (USA) - Nachdem zunächst eine Kollision des "Killer-Asteroiden" Apophis mit der Erde bei seinen nächsten Erdvorbeiflügen in den Jahren 2029 und 2068 bereits ausgeschlossen wurde, zeigen neuste Beobachtungen, dass für die Passage im Jahr 2068 die Möglichkeit nun doch wieder besteht.

Wie Astronomen um Dave Tholen von der University of Hawaii aktuell berichten haben sie bei Beobachtungen des 2004 entdeckten rund 300 Meter durchmessenden Asteroiden Anzeichen dafür gefunden, dass der Asteroid eine sogenannte Jarkowski-Beschleunigung erfährt, also durch uneinheitlichen Oberflächenerwärmung beschleunigt und so der weitere Bahnverlauf beeinflusst wird. Aus diesem Grund sei ein möglicher Einfluss auf die Erde im Jahr 2068 - der bislang für wenig wahrscheinlich galt - nun doch wieder möglich.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Es bleibt zu vermerken, dass Objekte dieser Größe zumeist in Schwärmen daherkommen. Also ist es nicht ausgeschlossen, dass Objekte, die Apophis begleiten, eine Gefahr darstellen könnten, selbst wenn er im Jahr 2029 oder 2068 nicht die Erde trifft.
Hintergrund

Zur nächsten extremen Erdannäherung von Apophis wird es voraussichtlich am 13. April 2029 kommen, wenn der Asteroid die Erde mit etwa 7,4 km/s in gerade einmal 38.000 Kilometer Distanz über der Erdoberfläche passieren wird. Zu einem Einschlag wird es bei dieser Passage also noch nicht kommen.
Würde Apophis, wann auch immer, mit der Erde kollidieren, würde dies eine Energie von etwa 900 Megatonnen (TNT-Äquivalent) freisetzen. Zum Vergleich: Die größte von Menschen verursachte Nuklearexplosion (durch die Zar-Bombe) entsprach 50 Megatonnen TNT. Die Energiefreisetzung eines Erdbebens der Stärke 8,0 entspricht etwa 1000 Megatonnen TNT. Welche Folgen ein Einschlag hätte, würde von der Zusammensetzung des Asteroiden sowie dem Ort und dem Einschlagswinkel abhängen: Bei einem Einschlag auf dem Festland würden zwar regional massive Schäden entstehen; jedoch könnte bereits eine Entfernung von etwa 250 Kilometer vom Einschlagpunkt ausreichend sein, um mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit zu überleben. Bei einem Einschlag in tiefes Wasser bestünde eine großräumige Gefahr massiver Tsunamis, die an nahen Küsten eine Höhe von mehr als 100 Metern erreichen dürften, an fernen Küsten 30 Meter. Für globale Zerstörungen müsste die Einschlagenergie 100-fach größer sein. (Quelle: Wikipedia)

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Die Astronomen zeigen sich dennoch zuversichtlich.
"Wir wissen seit einiger Zeit, dass ein Aufprall auf die Erde während der Annäherung 2029 nicht möglich ist", erläutert Tholen, der die Bewegung von Apophis am Himmel genau verfolgt, seit sein Team den Asteroiden 2004 entdeckt hat. "Die neuen Beobachtungen haben mit dem Subaru-Teleskop Anfang belegen nun aber eine Jarkowski-Beschleunigung von Apophis und zeigen, dass der Asteroid um etwa 170 Meter pro Jahr von einer reinen Gravitationsbahn abweicht. Das reicht aus, um das Aufprall-Szenario für 2068 zu beeinflussen." Zugleich zeigen sich die Astronomen zuversichtlich, dass man schon lange vor 2068 wissen wird, ob die Möglichkeit eines Aufpralls besteht.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Ob man sich da so sicher sein kann, wenn die Umlaufbahn des Objektes jederzeit auf fatale Weise durch beinflussende Kräfte im Weltraum verändert werden kann?

Übrigens sind in den letzten Jahren unter anderem auch ähnlich große Objekte sehr nahe an der Erde vorbeigeschrammt, die nicht zuvor entdeckt wurden! Desweiteren steigt die Anzahl dieser Beinahe-Kollisionen anscheinend dramatisch an. Die folgende Grafik basiert auf dem Datenstand im Juni diesen Jahres. Obwohl dieses Jahr noch zwei Monate zu bieten hat, haben wir anscheinend bereits jetzt die Rekordmarke des letzten Jahres geknackt (in der Grafik noch nicht aufgeführt). Hier handelt es sich um Objekte, die der Erde näher gekommen sind als der Abstand zum Mond beträgt.