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Do, 17 Aug 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Wissenschaft und Technologie
Karte

Seismograph

Erhöhte Tsunamigefahr vor Alaska durch übersehene Verwerfung im Pazifik?

Verborgene Gefahr: Eine zuvor übersehene Verwerfung im Pazifik signalisiert möglicherweise erhöhte Tsunamigefahr. Denn sie markiert den Abbruch eines Stücks der Plattengrenze - und könnte zu einem abrupten, starken Sprung des Untergrunds führen. Besorgniserregend auch: Solche abgebrochenen Plattenstücke könnten auch anderswo übersehen worden sein, wie die Forscher berichten. Eine ähnliche Formation löste das Tohoku-Beben vor Japan im März 2011 aus.

© NASA
Ein neuentdeckter Bruch im Untergrund signalisiert erhöhte Tsunamigefahr im Nordpazifik
Dass entlang von Subduktionszonen vermehrt Erdbeben, Vulkane und Tsunamis entstehen, ist nicht neu. Weil dort eine Erdplatte unter die andere gedrückt wird und sich beide aufeinander zu bewegen, entstehen an solchen Plattengrenzen immer wieder Spannungen im Untergrund. Die Bereiche, in denen die Erdplatten nicht verhakt sind, sondern langsam und stetig aneinander vorbeigleiten, galten bisher allerdings als weniger gefährlich.

Verborgener Plattenbruch

Doch nun haben Anne Bécel von der Columbia University und ihre Kollegen eine bisher verborgene Gefahr in diesen vermeintlich harmlosen seismischen Zonen entdeckt. Sie hatten im Rahmen ihrer Studie den Meeresgrund an der sogenannten Shumagin-Lücke vor der Küste Alaskas mittels seismischer Wellen kartiert.

Dabei stießen die Forscher auf einen bisher unbekannten Bruch, der zwischen der Plattengrenze und der Küste verläuft. Diese 150 Kilometer lange Verwerfung trennt einen Teil der an dieser Stelle über der anderen liegenden Erdplatte ab. Der Bruch reicht dabei gut 30 Kilometer tief in den Untergrund - und damit bis an die schräg verlaufende Subduktionszone heran, wie die Wissenschaftler feststellten.

Control Panel

Chemischer Schalter im Gehirn für die Fettverbrennung entdeckt

© Kurhan/fotolia.com
Schalter für Fettverbrennung entdeckt.
Chemischer Schalter beeinflusst die Fettverbrennung des Körpers

Im Gehirn des Menschen existiert offenbar eine Art Schalter, der umgelegt wird, wenn der Körper mit der Fettverbrennung nach dem Essen anfangen soll. Dieses Wissen wollen Wissenschaftler nun dazu nutzen, Erkrankungen wir Fettsucht besser zu verstehen. Es könnte auch sein, dass durch die Neuentdeckung auch eine vollkommen neue Adipositas-Therapie entwickelt wird. Die Ergebnisse sind in jedem Fall spannend.

Die Wissenschaftler der Monash University stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass es im Gehirn ein Art chemischen Schalter gibt, welcher die Fettverbrennung des Körpers einleitet. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Cell Metabolism.

Kommentar: Die Aktivierung von braunen Fettzellen ist auch ohne Medikamente möglich: z.B. durch kaltes Duschen und/oder Baden. Erfahren Sie mehr:


Ice Cube

Der Klimawandel folgt einem regelmäßigen natürlichen Rhythmus - Ohne direktes Zutun des Menschen

Kurze Geschichte des Klimas (1): Wie die Erde zu ihrer Atmosphäre kam - und warum meist Treibhaushitze vorherrschte.
Alle reden vom Klima. Auch die Stammtische. "Klimawandel? Ja und? Hat es doch immer schon gegeben, seit die Erde sich dreht." Stimmt. Während ihrer 4,6 Milliarden Jahre langen Geschichte hat die Erde tatsächlich schon so manchen Klimawandel erlebt. Doch wer glaubt, der von der menschlichen Zivilisation eingeleitete Klimawandel wäre nur ein Klimawandel wie jeder andere auch und damit als harmloses Naturereignis abgehakt, der irrt sich in dreifacher Hinsicht: Auch bisher schon war jeder größere Klimawandel gefährlich für das irdische Leben. Dieses Mal aber trifft er einen dicht bevölkerten Planeten mit einer hochentwickelten Zivilisation, die sich genau angepasst hat an die herrschenden Klimabedingungen. Und die ändern sich so schnell wie nie zuvor in der Erdgeschichte.


Kommentar: Aber sie werden und wurden nicht von Menschen direkt verursacht, sondern es handelt sich um natürliche Zyklen, die es schon so lange wie die Erde gibt - egal ob mit Menschen oder auch ohne und das ist der entscheidende Faktor bei der Diskussion um die globale Erwärmung.

Das Elektrische Universum - Teil 33: Die Vertuschung


Von welcher Art Klimawandel reden wir überhaupt? Durch die Köpfe geistern viele Versionen und werden je nach Wissen und Bedarf aus dem Argumente-Hut gezaubert. Gerne angeführt als Beispiel einer natürlichen Klimaschwankung wird die "Kleine Eiszeit" ab dem 13. Jahrhundert. Im Buch der Klimageschichte ist sie mit ihrer kurzen Dauer von einigen hundert Jahren und durchschnittlich ein bis zwei Grad geringeren Temperaturen allerdings nur eine Fußnote.

Tornado1

Zeit für Tornados - Eine mögliche Erklärung über ihre Entstehung

Wirbelstürme brauchen eine ganz bestimmte Wetterlage. Die liegt jetzt in Deutschland vor. Deshalb gab der Wetterdienst eine Warnung heraus - aber niemand weiß, wann und wo es passiert.

Es passiert extrem selten, dass der Deutsche Wetterdienst (DWD) wie am vergangenen Dienstag vor einem erhöhten Risiko von Tornados warnt. "Wir können ja nur das Risiko abschätzen. Ob solche Saugrüssel dann wirklich entstehen und am Boden eine Spur der Verwüstung ziehen, lässt sich kaum vorhersagen", erklärt der DWD-Meteorologe Andreas Friedrich. Tatsächlich haben die Wetterfrösche an den ersten beiden Augusttagen dann auch keine Tornados über Deutschland bestätigen können.

© By Kalooga
Ein Tornado ist am 07.06.2016 über Hamburg im Stadtteil Bramfeld zu sehen
Was nichts heißen muss, schließlich gibt es eine hohe Dunkelziffer. Tornados können nicht auf Radarbildschirmen bestätigt werden, sondern nur durch direkte Beobachtung. Weder die Profi-Meteorologen vom DWD und von privaten Wetterdiensten noch ihre Hobby-Kollegen aber haben gleichzeitig auch die hinterste Ecke des Landes im Blick. Und weil Tornados hierzulande viel seltener als anzutreffen sind in bestimmten Regionen der USA, gibt es in Mitteleuropa weniger Tornado-Jäger, die dem Phänomen auflauern.

Kommentar: Für eine andere Erklärung für die Entstehung von Wirbelstürmen lesen Sie sich den folgenden Artikel durch:

Das Elektrische Universum - Teil 26: Wirbelstürme, Blitze und Tornados


Attention

Roboter außer Kontrolle: Facebook-Versuch abgebrochen - Bots entwickeln eigene Geheimsprache

Das Entwicklerteam von Facebook sah sich gezwungen, eines ihrer Experimente mit künstlichen Intelligenzen (KI) abzubrechen, da ein unvorhergesehenes Problem auftrat: Sie hatten begonnen, eine eigene Geheimsprache zu entwickeln.

Wie das Wissenschafts-und Technikportal Tech Times auf ihrer Webseite berichtet, arbeiten die Facebook-Forscher an einem System künstlicher Intelligenzen, das autonom miteinander kommunizieren kann - sogenannte Bots. Dazu hatten sie die zwei Bots Bob und Alice entwickelt und ihnen als Verständigungssprache Englisch beigebracht. Die beiden Systeme fingen jedoch an, eine eigene Sprache zu entwickeln, die für ihre menschlichen Entwickler völlig unverständlich war, von den beiden KI's jedoch offensichtlich perfekt verstanden und genutzt wurde, um die ihnen aufgetragenen Aufgaben zu erledigen. Die Forscher sahen keinen anderen Ausweg, als das Experiment vorzeitig abzubrechen, da sie es nicht mehr kontrollieren konnten.


Cloud Grey

Forscher entdecken drei Einfamilienhaus-großen Asteroiden erst drei Tage NACHDEM er sehr knapp an der Erde vorbeiflog

Einige Astronomen beobachten den Himmel auf der Suche nach Asteroiden, die der Erde gefährlich nahe kommen. Jetzt haben sie einen entdeckt, der sehr knapp an der Erde vorbeigeflogen ist - allerdings erst drei Tage danach.
© Earth Sky
Düsseldorf - Das Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System (Atlas) auf Hawaii ist ein Beobachtungssystem, das den Weltraum in Erdnähe permanent nach gefährlichen Asteroiden scannt. Befindet sich einer der Gesteinsbrocken aus unserem Sonnensystem auf einem Kurs, der der Erde gefährlich werden könnte, soll dieser Tage oder bereits Wochen vorher entdeckt werden. Soweit die Theorie.

Am 23. Juli hat Atlas einen solchen Brocken entdeckt. Das schreibt die Seite "Earthsky" unter Berufung auf Atlas. Atlas selbst hat die Entdeckung des "2017 OO1" getauften Asteroiden auch getwittert.


Die Analyse seiner Flugbahn ergab, dass "2017 OO1" bereits drei Tage zuvor, am 20. Juli, verdammt knapp an der Erde vorbeigeflogen ist - und niemand hat es bemerkt. Lediglich 123.000 Kilometer war "2017 OO1" bei seiner größten Annäherung von der Erdoberfläche entfernt. Das ist lediglich ein Drittel der Entfernung Erde-Mond.

Kommentar: Am Ende des Original-Artikels wird wieder eine ruhige Kugel geschoben und ausgesagt, dass keine oder nur eine geringe Gefahr von Himmelskörpern ausgeht. Wohlgemerkt wurde dieser Asteroid erst drei Tage danach entdeckt und nicht erst kurze Zeit vorher, wie viele andere Asteroiden in den letzten Jahren. Das zeigt noch einmal sehr deutlich, dass eine reale Gefahr da draußen existiert und wir Menschen darüber keine Kontrolle haben.

Lesen Sie dazu auch die folgenden exklusiven Sott-Artikel:


Beaker

Neuer medizinischer Superklebstoff aus dem Schleim von Schnecken entwickelt

© rs31/fotolia.com
Forscher fanden heraus, dass bestimmte Schnecken einen klebrigen Schleim absondern, welcher in Zukunft medizinisch als eine Art Bio-Kleber eingesetzt werden könnte.
Schleim von Schnecken hat äußerst nützliche Eigenschaften

Kann der Schleim einer weit verbreiteten Schnecke in der Zukunft als eine Art medizinischer Klebstoff eingesetzt werden? Forscher fanden jetzt heraus, dass ein neuer Bio-Klebstoff aus dem Schleim einer Nacktschnecke unglaublich stark ist, sich an Bewegungen des Körpers anpasst und auch an nassen oder feuchten Oberflächen haftet. Medizinern ist es sogar schon gelungen, mit der Hilfe des Klebstoffs ein Loch in einem Schweineherz zu versiegeln.

Den Wissenschaftlern der international anerkannten Harvard University ist es jetzt gelungen einen speziellen Bio-Klebstoff zu entwickeln, welcher auf dem Schleim einer Schnecke basiert. Dieser Kleber könnte in Zukunft in der Medizin eingesetzt werden, um beispielsweise Wunden zu schließen, berichten die Experten in einer Pressemitteilung zu den Ergebnissen ihrer Studie.

Bulb

Auch auf Kometen: „Lebensmolekül“ auf Saturnmond Titan gefunden

Daten der Saturnsonde Cassini belegen die Existenz eines Molekülstyps in der dichten oberen Atmosphäre des größten Saturnmonds Titan, wie er auf der Erde wahrscheinlich die Grundlage zur Entstehung der Bausteine des Lebens darstellte.

© NASA
London (USA) - Wie das Team um Ravi Desai und Professor Andrew Coates von University College London (UCL) aktuell im Fachmagazin Astrophysical Journal Letters (DOI: 10.3847/2041-8213/aa7851) berichtet, handelt es sich um negativ geladene Kohlenstoffkettenanionen, die für die Entstehung von komplexem organischem Material verantwortlich sind.

Wie die Forscher weiter berichten, war die mit Hilfe des Plasma-Spektrometers der Sonde (CAPS) gemachte Entdeckung eine Überraschung, da die Molekülketten höchst reaktiv sind und deshalb innerhalb der dichten Titanatmosphäre eigentlich nicht lange überdauern sollten, bevor sie sich mit anderen Materialien kombinieren: "Diese Entdeckung in 950-1300 Kilometern Höhe unsere bisherige Vorstellung von der Titan-Atmosphäre vollständig", erläutert Desai.

Interessanterweise zeigen die Daten, dass besagte Kohlenstoffketten mit zunehmender Nähe zur Titanoberfläche zusehends verdünnt werden, während die Vorgänger größerer Aerosolmoleküle hier ein stetiges Wachstum durchlaufen. "Und das legt eine enge Verbindung zwischen den beiden nahe, innerhalb derer die Kohlenstoffketten die größeren Moleküle anreichern, die dann - so vermuten Forscher - absinken und sich auf der Oberfläche des Mondes ablagern."

Network

"Besserer Schutz für Computernutzer": Kaspersky kündigt kostenloses Antivirus an

© Reuters
Kaspersky Lab hat weltweit 36 Vertretungen in 30 Ländern, Stand Juli 2017.
Der russische Antivirus-Spezialist Kaspersky Lab startete heute ein kostenloses Software-Angebot. Dies soll die Nutzer vom Installieren schäbiger Ersatz- und Microsoft-Programme abhalten. Die Einführung der Software soll nach Ländern schrittweise erfolgen, schreibt RIA Nowosti.

Kasperski Lab erkläre den Start einer weltweit zugänglichen Antivirus-Software Kaspersky Free, gab der Generaldirektor des Unternehmens Ewgenij Kasperski bekannt.
Es gibt eine herausragende Nachricht - wir erklären globalen weltweiten Start eines kostenlosen Antivirus Kaspersky Lab! Für alle Begierige - unetgeltlich, also gratis, hob Karperski hervor.
Im Unternehmen ist man sich sicher, dass der neue Antivirus mit Pay-Versionen nicht im Wettbewerb stehen wird. Die Arbeit am neuen Programm dauerte eineinhalb Jahre.
Es gibt genug Nutzer, die keine Zweitausend Rubel für einen Premium-Schutz haben und deshalb auf schäbige Ersatzsoftware oder sogar den aktiv aufgezwungenen Microsoft Windows Defender ausweichen müssen. Die Vergrößerung der Free-Installationen wird sich positiv auf die Schutzqualität aller Nutzer auswirken, weil sich dadurch die Big Data Basis für Technologien des maschinellen Lernens vergrößert", heißt es in der Erklärung von Kasperski.

Kommentar:


Pi

Das Elektrische Universum - Teil 38: Informationstheorie & Bewusstsein

© Sott.net/Myriam Kieffer
Die Quantenphysik erkennt zwar immer wieder die Rolle von 'Information' an, definiert sie aber nie wirklich. Die Informationstheorie wurde zuerst von Claude Shannon882 in seiner wissenschaftlichen Arbeit 'Mathematische Grundlagen der Informationstheorie'883 populär gemacht, in der er sich auf die Effizienz des Informationstransports und deren Anwendung für die Informatik konzentrierte.884 Während dies an sich ein interessantes Forschungsgebiet ist, hat die Informationstheorie von Shannon jedoch einige wichtige Punkte nicht angesprochen:
Als Shannon die Grundlagen der Informationstheorie festlegte, erwähnte er mit Absicht in seiner Arbeit keinerlei Referenzen darüber, was die Information bedeutet und verweilte nur bei den Übertragungsaspekten. Seine Theorie alleine kann nicht die Semantik und Kommunikation von Entitäten einer höheren Ordnung erklären.885
Im Gegensatz dazu hat Tom Stonier886 die meisten seiner Forschungen und Schriften dem Wesen von Information selbst gewidmet und ist zu einigen bahnbrechenden Schlussfolgerungen gelangt. Laut Stonier ist die Information selbst ein fundamentaler Bestandteil des Universums:
Materie und Energie umfassen die Oberfläche des Universums. Die Oberflächenstruktur des Universums ist für unsere Sinne leicht erkennbar. Die innere Struktur ist [jedoch] subtiler. Sie ist in einer weniger offensichtlichen Art organisiert: sie besteht nicht nur aus Materie und Energie, sondern auch aus Informationen.887
Natürlich könnte man sich jetzt fragen, warum dieser Umstand nicht schon früher konzeptualisiert wurde, woraufhin Stonier antwortet:

Kommentar: Hier gibt es einen Gesamtüberblick von allen veröffentlichten Kapiteln des Buches Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung: