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Fr, 24 Mär 2017
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Wissenschaft und Technologie
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Mars

Wunschdenken? NASA will künstlichen Magnetschild um Mars spannen - Video

NASA-Wissenschaftler haben auf der Fachkonferenz „Vision 2050 Workshop“ ein Konzept vorgestellt, wie der Mars bewohnbar gemacht werden könnte. Dafür müsste der Planet „nur“ in seinen ursprünglichen Zustand versetzt werden. Mit einem künstlichen Magnetschild soll das gehen.
© NASA. GSFC
Trocken, kalt, unbewohnbar - das ist der Mars heute. Die dünne Atmosphäre unseres Nachbarplaneten lässt es nicht zu, dass Gewässer auf dessen Oberfläche entstehen, obwohl der Mars große Vorräte an Eis und unterirdischem Wasser hat. Zudem erschwert die dünne Gasschicht dessen Erschließung: Damit eine Mission erfolgreich auf dem Mars landen kann, muss seine Atmosphäre dichter sein.


NASA-Spezialisten gehen aber davon aus, dass der rote Planet vor rund drei Milliarden Jahren wärmer war und sogar einen Ozean hatte. Demnach bedeckte dieser damals ein Drittel der nördlichen Halbkugel. All das ging jedoch verloren, als das Magnetfeld des Mars schwächer wurde.

Kommentar: Diese Mainstream Wissenschaftler wissen nicht einmal genau wie unser Sonnensystem und die Planeten darin agieren und wollen dann ernsthaft mit diesem äußerst beschränkten Wissen einfach mal einen gesamten Planeten beleben?

Erstaunlich.

Das Elektrische Universum - Teil 1: Das Mainstream Universum vs. das Elektrische Universum


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Menschlicher Körper enthält deutlich mehr braunes Fettgewebe als angenommen

Laut aktueller Studie könnte Anteil sogar dreimal höher sein
München - Zwei Arten von Fettgewebe weist der menschliche Körper auf: das univakuoläre oder weiße und das plurivakuoläre oder braune. Ersteres kommt in deutlich höherem Ausmaß vor - doch dürfte der Anteil des braunen Fettgewebes deutlich unterschätzt worden sein, berichtet die Technische Universität München. Laut einer aktuellen Studie könnte er dreimal höher sein als bisher gedacht.

Individuelle Unterschiede

Für die Studie, die im Journal of Nuclear Medicine veröffentlicht wurde, wurden knapp 3.000 PET-Scans von 1.644 Patienten ausgewertet. Positronen-Emissions-Tomographie wird in der Krebsmedizin eingesetzt, da sie Stoffwechselvorgänge im Körper sichtbar macht und ein Tumor häufig einen anderen Energiestoffwechsel als gesundes Gewebe aufweist. Sie lässt sich aber auch dafür verwenden, braunes Fettgewebe sichtbar zu machen, das im Vergleich zu weißem als "Energiefresser" gilt.

Beaker

Russische Physiker schaffen Kristalle mit anomalen optischen Eigenschaften

© Moskauer Physisch-Technischen Institut in Dolgoprudny
Russische Physiker haben die Existenz ungewöhnlicher Kristalle vorhergesagt, in denen Lichtstrahlen verschiedener Wellenlängen unterschiedlich brechen werden, was effektivere Systeme für die Datenübertragung und neue Elemente von Lichtcomputern schaffen lassen würde, heißt es in einem Artikel in der Zeitschrift „Optica“.

„In der Tat wurde über eine mögliche Existenz zahlreicher optischer Achsen in periodischen transparenten Strukturen bereits Mitte des 20. Jh. geschrieben, beispielsweise durch unseren Nobelpreisträger Vitali Ginsburg. Doch in natürlichen Kristallen sind solche Effekte wegen der kleinen Periode unmöglich, und damals gab es keine Technologien zur Herstellung von qualitativen Verbundstoffen“, sagt Alexej Schtscherbakow vom Moskauer Physisch-Technischen Institut in Dolgoprudny.

Bulb

China: Schädel einer unbekannten Menschenart entdeckt?

Chinesische und amerikanische Anthropologen haben zwei fossile Schädelstücke aus China analysiert und festgestellt, dass sie zu einer bisher unbekannten frühmenschlichen Spezies gehören könnten.
© Xiujie Wu, Chinese Academy of Sciences
Die zwei Schädelfragmente wurden 2007 und 2014 in der paläolithischen Lingjing-Fundstätte der chinesischen Provinz Henan entdeckt und sind zwischen 105.000 und 125.000 Jahre alt. Die Schädel weisen zwar sehr ausgeprägte Überaugen-wülste sowie Innenohrknochen auf, wie wir sie von den Neandertalern kennen, aber sie deuten auch auf ein Gehirnvolumen hin, das man wiederrum nur beim modernen Menschen vorfindet - und ihre niedrige und breite Gehirnschale entspricht eher den Frühmenschen aus dem östlichen Eurasien. Diese unterschiedlichen Eigenschaften sind es letztendlich auch, die es den Anthropologen so schwer machen, die Fossilien einer bestimmten Menschenspezies zuzuordnen. Es könnte sich also entweder um eine bislang unbekannte Homo-Art handeln oder aber auch um einen seltenen Nachweis des Denisova-Menschen im Osten Asiens. Xiujie Wu von der Chinese Academy of Sciences war einer der an der Studie beteiligten Wissenschaftler und erklärt: „Die Fossilien könnten eine unbekannte oder neue Spezies des Frühmenschen repräsentieren, die vor 100.000 Jahren im Osten Asiens lebte.“

Light Sabers

Haben sie das ganze Bild erfasst? Forscher wollen Periodizität von Asteroideneinschlägen widerlegt haben

Eine beliebte Hypothese besagt, dass die Erde regelmässig alle 26 Millionen Jahre von Asteroiden heimgesucht wird. Forscher der ETH Zürich haben Einschlagskrater aus den letzten 500 Mio Jahren studiert und widerlegen damit die Theorie vom periodischen Bombardement.
Rund 190 Einschlagkrater auf der Erde sind bekannt, von einigen Metern bis über 100 Kilometer im Durchmesser. Solche Einschläge und damit verbundenes Artensterben, wie zum Beispiel das Verschwinden der Dinosaurier, könnten die Erde in regelmässigen Zeitabständen heimsuchen. So zumindest eine beliebte Theorie. Diese These haben Matthias Meier von der ETH Zürich und seine ehemalige Doktorandin Sanna Holm-Alwmark von der Universität Lund nun jedoch widerlegt.

Ob Einschläge und Massenaussterben periodisch auftreten, werde seit über drei Jahrzehnten diskutiert, liess sich Meier in einer Mitteilung der ETH vom Montag zitieren. Zuletzt gab eine US-Studie von 2015 an, Einschlagskrater auf der Erde würden gehäuft alle 26 Millionen Jahre entstehen. Dabei liessen sie sich jedoch offenbar durch teils falsche Datierungen in die Irre führen.

Kommentar: Es wird oft vermutet, dass Meteoriten alle paar Millionen Jahre auf die Erde einschlagen, und dass es sich dabei um seltene Einzelfälle handelt. Oder in diesem Artikel um große bis größere Asteroiden. Victor Clube und Paul Napier (aus ihrem Buch: The Cosmic Winter) untersuchten die Geschichte auf Meteoriten. Dabei sind sie auf relativ kurze Zyklen gestoßen, als Gesteinsbrocken auf die Erde einschlugen (ca. alle 3600 Jahre) und es sich oftmals um Schwärme handelt und kleine Himmelskörper. Viele Himmelskörper sind auch nicht direkt eingeschlagen und hinterließen keine sichtbaren Spuren. Die Autoren wiesen darauf hin, dass es nahezu unmöglich ist alle Gesteinsbrocken im All ausfindig zu machen, da sie sehr oft kein Licht reflektieren und mehr oder weniger einfach "schwarze Klumpen" sind.


Mars

Mars enthüllt Spuren vergangener Mega-Fluten

© ESA/DLR/FU Berlin, CC BY-SA 3.0 IGO
Blick auf die Flussmündung der Kasei-Täler auf dem Mars.
Berlin (Deutschland) - Die europäische Sonde „Mars-Express“ hat neuste Aufnahmen des Talsystems der Kasei Valles zur Erde geschickt. Dieses kündet von mehreren einstigen gigantischen Fluten auf dem Roten Planeten und entstand nicht durch den kontinuierlichen Abfluss von Oberflächenwasser.

In den Kasei Valles strömten einst gewaltige Wassermassen über die Oberfläche und formten dadurch eines der größten Talsysteme des Mars. Die neuen Aufnahmen der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen HRSC-Kamera zeigen einen Ausschnitt des Mündungsgebiets dieses Ausflusskanalsystems und in ihm mehrere Einschlagskrater, die am Übergang von der Tiefebene Chryse Planitia zum Marshochland liegen.

„Das Kanalsystem der Kasei Valles erstreckt sich über fast 2000 Kilometer“, erläutert das DLR. „Das ist deutlich länger als der Rhein. Von seiner Quellregion in Echus Chasma, nördlich des Grabenbruchs Valles Marineris am Marsäquator, bis zu seiner Mündung in Chryse Planitia in der nördlichen Tiefebene. Vor rund 3,6 und 3,4 Milliarden Jahren gab es mehrere Flutereignisse, die dieses Talsystem entstehen ließen.“

Frog

Faszinierende Nachtsicht: Frösche können selbst im Dunkeln Farben sehen

© Bild: Hotgeier/fotolia.com
Forscher haben herausgefunden, dass Frösche im Dunkeln Farben sehen können.
Farben im Dunkeln sehen

Manche Tiere können besonders gut sehen. So haben etwa die überragenden Sehleistungen der Greifvögel mit dem sprichwörtlichen „Adlerauge“ Einzug ins allgemeine Bewusstsein gehalten.

Mindestens genauso beeindruckend ist, wozu Frösche in der Lage sind: Sie können im Dunkeln Farben sehen, wie schwedische, finnische und russische Forscher beobachtet haben.

In einer Mitteilung der Universität Lund (Schweden) heißt es dazu: „Die Nachtsicht von Fröschen und Kröten scheint der aller anderen Tiere überlegen zu sein.“

„Sie haben die Fähigkeit, Farben zu sehen, auch wenn es so dunkel ist, dass Menschen überhaupt nichts sehen können“, heißt es dort weiter.

Fireball 4

Photoakustik: Rätsel um mysteriöse Geräusche von Feuerbällen teilweise geklärt

Wissenschaftler scheinen endlich das Rätsel um die Geräusche gelöst zu haben, die man hin und wieder bei Meteoren hören kann und dessen Erklärung sie seit Jahrzehnten suchen.


Feuerball über Bangkok am 2. November 2015
Dieses seltsame Geräusch wurde von den Zeugen stets als ein zischender, knisternder, oder knallender Ton beschrieben, den man manchmal hören kann, wenn ein besonders heller Meteor oder Feuerball den Himmel mindestens so hell erleuchtet wie der Vollmond. Da dieses Phänomen sehr selten ist, hatte es sich als äußerst schwierig erwiesen, es zu untersuchen und eine Erklärung dafür zu finden. So wurde anfangs spekuliert, dass vielleicht Hochfrequenz-Emissionen diese Klänge erzeugen würden, doch die Wissenschaftler konnten diese Theorie schließlich ausschließen, weil die Töne auch ohne einen speziellen Empfänger gehört werden können.


Kommentar: Wie Pierre Lescaudron in seinem Buch beschreibt, könnten einige der seltsamen Geräusche die wir in den letzten Jahren immer häufiger auf der ganzen Welt beobachten können, auch mit der sogenannten Elektrophonie zu tun haben, die nicht nur durch Feuerbälle sondern auch durch seismische Aktivitäten in der Erde erzeugt werden können.



Bulb

Mensch als Katalysator: 208 neue Minerale gehen auf menschliches Wirken zurück

© RRUFF
Das grünliche Simonkolleit [Zn5(OH)8Cl2·H2O] verdankt seine Entstehung dem Kupferbergbau: Es bildete sich in einer Kupfermine in Arizona.

Mensch als Katalysator: Der Mensch hat die Vielfalt der Minerale auf der Erde so rapide erhöht wie kaum ein Ereignis zuvor. Immerhin 208 Minerale verdanken ihre Entstehung indirekt oder direkt der menschlichen Aktivität, wie eine Studie zeigt. Vor allem der Bergbau und die Metallverarbeitung schufen die Voraussetzung für neue Verbindungen. Die Forscher sehen in dieser Mineralschwemme ein weiteres Kennzeichen des Anthropozäns - des Zeitalters des Menschen.


Unsere Erde birgt eine gewaltige Vielfalt an Mineralen: 5.208 verschiedene Arten sind es bisher offiziell, davon gelten rund 2.500 als selten. Experten schätzen jedoch, dass noch mindestens 1.500 weitere Minerale auf ihre Entdeckung warten.

Produkte der Erdgeschichte

"Die Entwicklung der Minerale erstreckt sich über die gesamte Erdgeschichte", erklärt Robert Hazen von der Carnegie Institution for Science in Washington. "Über 4,5 Milliarden Jahre hinweg trafen Elemente an spezifischen Orten, Tiefen und Temperaturen aufeinander, um die Minerale zu bilden, die wir heute kennen."

Das Ereignis, das dabei am stärksten zur großen Mineralvielfalt beigetragen hat, ist die "Große Oxidation" vor rund zwei Milliarden Jahren - die Zeit, in der die Erde erstmals begann, eine sauerstoffreiche Atmosphäre zu entwickeln. Die Präsenz des Sauerstoffs ermöglichte die Bildung von Oxiden und vielen weiteren Sauerstoffverbindungen und ließ die Zahl der irdischen Minerale sprunghaft in die Höhe schnellen, wie die Forscher berichten.

Kommentar: Kristalle: Faszinierende Objekte und Bausubstanz unserer materiellen Welt


Dig

Forscher haben über 3,7 Milliarden Jahre alte Fossilien gefunden

© Matthew Dodd
Hämatit-Röhrchen aus dem kanadischen Nuvvuagittuq-Grünsteingürtel stellen die bislang ältesten bekannten Fossilien dar.
London (Großbritannien) - Ein internationales Wissenschaftlerteam hat in Quarzschichten des Nuvvuagittuq-Grünsteingürtel in der kanadischen Provinz Quebec die fossilen Überreste von Mikroorganismen entdeckt, die mit einem von den Forschern bestimmten Alter von mindestens 3,77 Milliarden Jahren die bislang ältesten irdischen Lebensformen darstellen. Zugleich hat die Entdeckung auch Konsequenzen für die Wahrscheinlichkeit von Leben auch auf fernen Planeten die eigentlich auf den ersten Blick als eher lebensfeindlich erscheinen.

Wie das Team um Matthew Dodd vom University College London (UCL) aktuell im Fachjournal Nature (DOI: 10.1038/nature21377) beschreibt, handelt es sich bei ihrem Fund um Filamente und röhrendförmige Strukturen zwischen den Quarzschichten, die einst von Bakterien gebildet wurden, die sich von Eisen ernährt haben.

Die Quarzstrukturen selbst stellen Sedimente einstiger hydrothermaler unterseeischer Quellen dar, deren Alter die Wissenschaftler auf zwischen 3,77 und 4,3 Milliarden Jahre datierten.

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