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Di, 22 Aug 2017
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Wissenschaft und Technologie
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Berühmter Forscher hält Existenz des Yeti für möglich und hat damit recht

Der britische Tierfilmer und Naturforscher Sir David Frederick Attenborough hatte bereits in 2013 öffentlich erwähnt, dass er persönlich daran glaube, dass es den legendären Yeti geben könnte. Bei der Vorstellung der Serie »Natural Curiosities« (deutsch: Natürliche Kuriositäten) des britischen Senders »UKTV« fügte der heute 91-Jährige ein Jahr später noch hinzu, dass es noch ein oder zwei weitere mythische Kreaturen gäbe, die ihn sehr interessieren und an deren Entdeckung er gerne beteiligt wäre.

Sir Attenborough hält den Schneemenschen zwar für sehr geheimnisvoll aber real: „Es gibt Zähne vom Yeti, die in den 1920er-Jahren gefunden wurden. Im Laden eines chinesischen Drogisten wurden ebenfalls riesige Backenzähne entdeckt, die etwa sechs Mal so groß wie menschliche waren und zweifellos von einem riesigen Affen stammen mussten, der noch vor relativ kurzer Zeit gelebt haben muss." Der Naturforscher hält es für durchaus möglich, dass eine rätselhafte, unbekannte Primatenart das Gebiet des Himalaya durchstreifte und vielleicht bereits ausgestorben ist.


Angeblicher Yeti-Skalp im Kloster von Khumjung
Er hält es auch nicht für unwahrscheinlich, dass sie sogar heute noch existieren könnten. In dem Hochgebirgssystem des Himalaya gäbe es schließlich riesige Wälder, die Hunderte von Quadratkilometern groß sind und dem Yeti genügend Lebensraum bieten. Sir Attenborough: „Ich sage nicht, dass ich zwingend daran glaube, ich sage nur, dass es Beweise für seine Existenz gibt und es wesentlich schwieriger sein dürfte, zu beweisen, dass es ihn nicht gibt."

Kommentar: Außer dem Yeti im Himalaya wird auch schon lange über Bigfoot diskutiert. Viele Menschen, von so ziemlich allen Kontinenten, berichten von ähnlichen Kreaturen unter anderen Namen. Yeti und Bigfoot sind nur zwei dieser Namen. Es wurden schon einige DNA Analysen durchgeführt mit bemerkenswerten Ergebnissen. Diese Seite ist Pflichtlektüre wenn es um Bigfoot und diese Beweise geht. Desweiteren sind diese zwei Bücher von David Paulides eine Pflichtlektüre für alle die, die sich für dieses Phänomen interessieren. Auch der verstorbene Forscher John Keel geht in einigen seiner Bücher diesem Phänomen nach. Auch die Informationen in diesen Büchern sind sehr zu empfehlen.


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Quantenphysiker widerlegen Annahmen der klassischen Physik

© Wenjamin Rosenfeld
Künstlerische Darstellung des Experiments, in dem zwei eingefangene Atome über eine Entfernung von 400 Metern verschränkt und gemessen werden.
München (Deutschland) - Bei der Verschränkung zweier Rubidium-Atome über eine Distanz von 400 Metern und der exakten Bestimmung haben Münchner Quantenphysiker die sog. Bellsche Ungleichung und damit Annahmen der klassischen Physik widerlegt und stellen in ihrem dazugehörigen Fachartikel fest: „Die Natur ist anders, als wir sie mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen.“

Wie das Team um Professor Harald Weinfurter und Dr. Wenjamin Rosenfeld Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) aktuell im Fachjournal Physical Review Letters (DOI: 10.1103/PhysRevLett.119.010402) berichten, wurde die Bellsche Ungleichung in den 1960er-Jahren von dem Physiker John Bell aufgestellt und erlaubt es, die Gültigkeit von grundlegenden Annahmen der klassischen Physik gegenüber jenen der Quantenphysik experimentell zu überprüfen: „Während in der klassischen Physik die Eigenschaften eines Objekts völlig unabhängig von seiner Beobachtung sind, gelten im Bereich der Quanten andere Gesetze: Hier können zwei Teilchen, die weit voneinander entfernt sind, in Beziehung zueinander stehen, und ihre Eigenschaften erst durch die Messung entstehen“, erläutert die LMU-Pressemeldung.

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Das Elektrische Universum - Teil 37: Die Rolle des "Beobachters"

Der Begriff ‘Beobachter’ kann so wie er von Quantenphysikern und im Titel dieses Kapitels verwendet wird ziemlich irreführend sein. Er legt einen rein passiven Zustand nahe, in dem die betreffende Person nur Informationen empfängt. Beispielsweise wird die visuelle Beobachtung als ein passiver Empfang von visuellen Daten durch Photonen betrachtet, die von einer externen Quelle ausgestrahlt werden und auf die Netzhaut treffen.
© Sott.net/Myriam Kieffer
Allerdings zeigen jüngste Forschungsergebnisse, dass die Sicht kein Prozess in nur eine Richtung ist. Während die Augen Photonen empfangen, senden sie auch Photonen aus833 , die als eine der Hauptträger von Informationen bekannt sind.834 Das Auge ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Das Gehirn835 und die meisten anderen Organe emittieren auch Photonen.836 (Wir untersuchen bald die mögliche Rolle, die diese emittierenden Photonen spielen).

© Berthold Technology
Abbildung 221: Ultraschwache Biophoton-Emissionen beobachtet und gemessen in einem Blatt
Wie im vorherigen Kapitel erläutert wurde, soll das Quantenprinzip der Unbestimmtheit nur im Maßstab der Teilchen gelten. Obwohl Schrödingers Experiment838 anfangs nur ein reines Gedankenexperiment über den Einfluss des Geistes (des Beobachters) auf die Materie war, wurde es später in praktischen Experimenten im Maßstab der Teilchen demonstriert und noch später im größeren Maßstab durchgeführt.

Zwar ist ein Molekül immer noch viel kleiner als der menschliche Körper839, dennoch wurde 1999 dasselbe Quantenverhalten bei einem Molekül mit 60 Kohlenstoffatomen840 beobachtet. Neuere Forschungen zeigen, dass Nicht-Lokalität auch in makroskopischen Systemen, bestehend aus Photonen, Kernen und Ionen841, und in lebendigen Systemen wie der Photosynthese842 und der DNA existiert.843

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch.

Hier gibt es einen Gesamtüberblick von allen veröffentlichten Kapiteln des Buches Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung:


TV

"Fake-Generator": US-Wissenschaftler lassen Obama sagen, was sie wollen

Wissenschaftler der Universität von Washington (University of Washington, Seattle) haben eine Software entwickelt, die den Ton in ein fremdes Video so einfügt, dass ein Mensch auf einer Aufnahme einen ganz anderen Text als zuvor spricht. Medien haben dieses Programm bereits als „Fake-Generator“ bezeichnet.

Als Übungsstoff haben Forscher Videoaufnahmen mit Reden des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama verwendet. Die Software analysierte seine Lippenbewegungen und ließ ihn lippensynchron einen anderen Text sprechen.

Sie nahmen eine Tonspur von einer Rede Obamas aus einer Videoaufnahme und setzten diese in eine andere, als ob Obama dieselbe Rede Wort für Wort in einer anderen Situation widerholt hätte. Insgesamt kreierten Spezialisten vier Aufnahmen, wo Obama ursprünglich unterschiedliche Reden gehalten hatte. Nach der Bearbeitung ließen sie ihn in diesen Videos ein und denselben Text sprechen.

Video

NASA-Simulation zeigt faszinierende Überflüge über Pluto und Charon

Washington (USA) - Basierend auf den Daten des Vorbeifluges der NASA-Sonde „New Horizon“ im Juli 2015 hat die US-Raumfahrtbehörde nun zwei faszinierende Simulationen von Direktüberflügen über den Zwergplaneten und seinem größten Monde Charon veröffentlicht.

Der dramatische Überflug über Pluto beginnt über den Hochländern südwestlich der herzförmigen Stickstoff-Eis-Ebene mit der inoffiziellen Bezeichnung „Sputnik Planitia“. Der Betrachter fliegt sodenn über den westlichen Rand dieser Ebene, die an das deutlich dunklere und von Kratern übersäte Gelände der Cthulhu Macula angrenzt, das von Gebirgsblöcken geprägt ist. Danach fliegt man in nördlicher Richtung über das raue und rissige Gebiet der Hochländer der Region Voyager Terra. Danach wieder südlich über die mit großen Gräben übersäte Pioneer Terra, bevor man über dem steilen Terrain von Tartarus Dorsa weit im Osten abdreht.

Galaxy

Arecibo-Radioteleskop empfängt rätselhafte Signale von sonnennahem Stern Ross 128

Mit dem 300 Meter durchmessenden Radioteleskop von Arecibo haben Astronomen Signale aus Richtung des kaum 11 Lichtjahre entfernten im Sternbild Jungfrau gelegnen Roten Zwergsterns „Ross 128“ empfangen und rätseln derzeit noch, um was es sich dabei genau handelt. Schon am Wochenende soll das Teleskop erneut auf den Stern ausgerichtet werden.
© UPR Arecibo/Aladin Sky Atlas
Neben zahlreichen anderen nahen Zwergsternen, wurde auch „Ross 128“ mit dem Radioteleskop von Arecibo (Hintergrund) untersucht. Dabei wurden Signale aufgefangen, die es noch zu erklären gilt, weshalb der leitende Astronom den Stern auch mit einem roten „WHAT?“ (Was?) markiert hat.
Arecibo (Puerto Rico) - Erstmals aufmerksam wurden die Astronomen um Abel Mendez von der University of Puerto Rico at Arecibo (UPRA) auf die Signale während einer zehnminütigen Beobachtungsphase im vergangnen Mai.

„Bei den Signalen handelte es sich um breitbandige, quasi-periodische und unpolarisierte Impulse mit sehr starken Streuungsmerkmalen“, erklärte Mendez, der zugleich Direktor des Planetary Habitability Laboratory ist und unterstreicht, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht um Interferenzen einer irdischen Quelle handeln, da sich das Signal auf Ross 128 konzentriere und schon bei der Beobachtung naher Sterne vor und nach dem der Rote Zwerg ins Visier genommen wurde, nicht geortet werden konnten.

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Untersuchung: Wie Hypnose unsere Sinneswahrnehmung konkret manipulieren kann

© Scinexx
Faszinierender Effekt: Forscher haben entschlüsselt, wie die Hypnose unsere Sinneswahrnehmung verändert. Demnach blockiert eine hypnotische Suggestion zwar nicht das Registrieren eines Reizes, wohl aber dessen weitere Verarbeitung im Gehirn. Das enthüllten Hirnstrommessungen bei hypnotisierten Probanden. Durch diese Blockade der Verarbeitung dringen Wahrnehmungen dann nicht bis ins Bewusstsein vor, wie die Forscher im Fachmagazin Scientific Reports erklären.

Hypnose galt lange als fauler Zauber und unseriöser Jahrmarktstrick. Doch inzwischen hat sich das Bild gewandelt. Studien belegen, dass Hypnose nachweisbare Veränderungen im Gehirn bewirkt. Dies wiederum kann dazu beitragen, dass Menschen beispielsweise beim Zahnarzt weniger Schmerzen empfinden oder besser schlafen können. Doch wie genau die Hypnose unser Denken und Fühlen beeinflusst, ist bisher erst in Ansätzen erforscht.

Brett vorm Kopf

Mehr Einblick liefert nun ein Hypnose-Experiment von Barbara Schmidt und ihren Kollegen von der Universität Jena. Sie haben untersucht, wie sich die visuelle Wahrnehmung bei einer entsprechenden Hypnose verändert. Dafür ließen sie 60 Versuchspersonen zunächst auf einem Bildschirm bestimmte Symbole zählen - inmitten vieler Dreiecke sollten die seltener auftauchenden Quadrate gezählt werden.

Dann hypnotisierten sie die Teilnehmer. „Wir suggerierten ihnen, dass sie ein hölzernes Brett vor ihren Augen sehen würden, das ihre Sicht auf den Monitor behindert", berichtet Schmidt. Dennoch sollten die Probanden weiterhin versuchen, die Symbole zu zählen. Bereits in Vortests waren die Probanden so ausgewählt worden, dass ein Drittel von ihnen besonders gut hypnotisierbar waren, ein Drittel mittelmäßig und der Rest nur schwach auf die Hypnose ansprach.

Kommentar:


Galaxy

Unerwartet: Astronomen rätseln über die Röntgenstrahlung von Pluto

Beobachtungen des einst neuen Planeten unseres Sonnensystems zeigen, dass von Pluto starke Röntgenstrahlenemissionen ausgehen. Während auch andere Himmelskörper Röntgenstrahlen abgeben, sorgen die Daten der NASA-Sonde „New Horizons“ und des Röntegnweltraumteleskops „Chandra“ unter Astronomen und Astrophysikern angesichts der Pluto-Strahlung jedoch für Rätselraten.

© NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Southwest Research Institute
Blick der NASA-Sonde „New Horizons“ auf Pluto.
Washington (USA) - Während die Röntgenstrahlung anderer Planeten, wie etwa jene von Mars, Venus oder auch die von Kometen mit der Anwesenheit natürlicher Gase wie Argon und/oder Stickstoff in deren Atmosphären bzw. Ausgasungen (Halos) und deren Wechselwirkung mit dem Sonnenwind erklärt werden können, gingen Astronomen bis zum Vorbeiflug der NASA-Sonde „New Horizons“ (NH) im Juli 2015 am Pluto davon aus, dass der seit 2006 zum „König der Zwergplaneten im Sonnensystem“ degradierte Pluto von einer sich weit ins All ausdünnenden Atmosphäre umgeben ist.

Stattdessen zeigten die NH-Daten dann jedoch, dass die Pluto-Atmosphäre, die hauptsächlich aus Stickstoff, Methan und Kohlendioxid besteht, deutlich weniger ausgedehnt ist und dass die Verlustrate, mit der diese Atmosphäre in den Weltraum entschwindet, um das rund Hundertfache geringer ist als zuvor angenommen.

Galaxy

Groß wie Saturn: Astronomen entdecken erstmals einen Mini-Stern

So winzig und dennoch ein echter Stern: J0555-57Ab weist nur etwa den Durchmesser von Saturn auf. Der Winzling befindet sich im südlichen Sternbild Maler.
© Amanda Smith / University of Cambridge (Ausschnitt)
J0555-057
Unter Sternen gibt es eine erstaunliche Vielfalt, wie jetzt der Fall von J0555-57Ab zeigt: Der Rote Zwerg ist der kleinste bekannte Stern und befindet sich rund 630 Lichtjahre von uns entfernt im südlichen Sternbild Maler (lateinisch: Pictor). Der Winzling hat einen Durchmesser von etwa 120 000 Kilometern und leuchtet mit deutlich weniger als einem Tausendstel der solaren Leuchtkraft. Damit lässt sich sein Nachweis mit dem Versuch ver-gleichen, unmittelbar neben der Laterne eines Leuchtturms eine Kerzenflamme zu entdecken. Er ist Mitglied eines Dreifach-sternsystems, das aus den beiden sonnenähnlichen Sternen J0555-57 A und B besteht. Der Zwergstern umkreist dabei die Komponente A in geringem Abstand und erhielt deshalb die Bezeichnung J0555-57Ab. Die beiden Sterne umrunden ihren gemeinsamen Schwerpunkt in nur 7,8 Tagen und sind im Mittel 0,082 Astronomische Einheiten, rund ein Zwölftel des Abstands Erde-Sonne voneinander getrennt.

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Sogar Videos: Lebende Zellen als Datenspeicher für Bilder und Filme verwendet

Forscher machen lebende Zellen zu Datenspeichern für Bilder und Filme

Zellen als Datenspeicher: US-Forscher haben erstmals ein Foto und sogar einen Film im Erbgut lebender Bakterien gespeichert. Dafür kodierten sie die Bildinformationen in DNA-Stücken, die von den Zellen in ihr Erbgut eingebaut wurden. Durch DNA-Sequenzierung der Zellen ließen sich die Daten wieder abrufen, wie die Forscher im Fachmagazin
Nature berichten. Dies eröffne ganz neue Möglichkeiten der biologischen Datenspeicherung.


Dieses Bild eines galoppierenden Pferdes haben US-Forscher in lebenden Bakterien gespeichert - sogar als Video.
Schon länger experimentieren Forscher damit, das Erbmolekül DNA als Datenspeicher zu nutzen. Denn als Basen kodiert, sind Speicher mit erheblich höheren Datendichten möglich als in herkömmlichen Computern - und sie wären erheblich haltbarer als übliche Datenträger. Bisher wurden solche DNA-Speicher allerdings meist in vitro erzeugt und auch wieder abgelesen - sozusagen im Reagenzglas.