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Fr, 26 Aug 2016
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"Forscher" wollen mit Segelschiff beweisen, dass die Arktis eisfrei ist - Und sie kommen nicht durch das viele Eis

© Polar Ocean Challenge
Update 4.8.2016: Klimanarren sitzen fest - die Laptewsee hat mit 600.000 km² die größte Meereisfläche seit Jahren (siehe Grafiken).

© nsidc
Die Klimanarren müssen mit ihrem Segelschiff die Laptew See nach Osten durchqueren. Die Meereisflächen haben Anfang August 2016 mit knapp 600.000 km² (Quadratkilometer) die größte Fläche Meereis (extent) der letzten fünf Jahre (petrolfarbene durchgezogene Linie für 2016 oben). Die Eisflächen in diesem Gebiet sind seit 2014 kräftig gewachsen: Sie haben sich von 200.000 km² auf nun knapp 600.000 km² verdreifacht.
Mit einem Segelschiff will eine Crew von Klimanarren in diesem Sommer die Arktis umfahren, um auf die Erwärmung der Arktis und das schwindende Meereis hinzuweisen.

Kommentar:


Moon

Rechte Auge des "Mann im Mond" wurde durch Einschlag eines Protoplaneten geschaffen

Impaktor war doppelt so groß und zehnmal so schwer als bisher angenommen
© Luc Viatour/ CC-by-sa 3.0
Das Mare Imbrium - die große dunkle Senke links oben – entstand durch den Einschlag eines Protoplaneten.
Sturzflug eines Giganten: Der Einschlag, der das lunare Mare Imbrium schuf, war doppelt so groß und zehnmal so schwer wie bisher angenommen - dafür sprechen geologische Spuren auf dem Mond und ein Laborexperiment. Mit einer Größe von rund 250 Kilometern war der Impaktor demnach bereits ein richtiger Protoplanet, wie Forscher im Fachmagazin Nature berichten. Seine Bruchstücke könnten zum heftigen Einschlagsregen vor 3,8 Milliarden Jahren beigetragen haben.

Das lunare Mare Imbrium ist von der Erde aus gut als dunkles, rechtes Auge des "Mann im Mond" zu erkennen. Mit einem Durchmesser von gut 1.100 Kilometern ist es nach dem Oceanus Procellarum das zweitgrößte Mare des Mondes. Geschaffen wurde das Mare Imbrium durch einen gewaltigen Einschlag vor rund 3,8 Milliarden Jahren. Darauf deuten unter anderem kreisförmige Randwälle aus ausgeschleuderten Brocken und speichenartig nach außen laufende Gräben hin. Sie sprechen dafür, dass der in flachen Winkel einschlagende Asteroid einst aus dem Nordwesten gekommen sein muss.

Rätsel um "falsch" ausgerichtete Furchen

Doch es gibt auch Furchenstrukturen im Mare Imbrium, die bisher nicht ins Bild passten. Ihre Ausrichtung wich von der der anderen Einschlagsspuren ab. "Dieser zweite Satz von Gräben war ein echtes Rätsel", erklärt Peter Schultz von der Brown University in Providence. "Keiner wusste so recht, woher diese Strukturen kamen."

Kommentar:


Rose

Mission nordindischer Regionalregierung begibt sich auf Suche nach legendärer Pflanze, die "Tote auferwecken" soll


Symbolbild
Die Regierung einer nordindischen Provinz startet im Himalaya die Suche nach einer Zauberpflanze, die einer Legende nach Tote auferwecken kann, berichtet das Nachrichtenportal moya-planeta.ru.

Umgerechnet 3,7 Millionen US-Dollar seien für die Suchaktion aus dem Regionalbudget bewilligt worden, sagte der Minister für alternative Medizin des indischen Bundesstaates Uttarakhand, Surendra Singh Negi. Indiens Zentralregierung habe sich geweigert, die Suche aus dem Bundeshaushalt zu bezuschussen.

„Wenn wir überzeugt sind, dass wir diese Pflanze finden, müssen wir es versuchen, und unsere Anstrengungen werden nicht vergeblich sein“, sagte der Minister.

Die Suchaktion wird größtenteils in der Region Dronagiri nahe der chinesischen Grenze durchgeführt. Dort könnte der Legende nach eine märchenhafte Pflanze namens „Sanjeevani buti“ wachsen.

Question

Unbekannte lila leuchtende Bio-Kugel am Pazifikboden lässt Meeresbiologen rätseln

San Diego (USA) - Mit einem Tauchroboter erkundet das Nautilus-Team des Ocean Exploration Trust den Grund des Pazifischen Ozeans und überträgt die Aufnahmen der Außenkameras u.a. auch live via Internet. Vor der Küste Kaliforniens sind die Meeresforscher nun auf eine biologische Struktur gestoßen, die sie sich bislang nicht wirklich erklären können.
© Nautilus Expedition, nautiluslive.org
Die immer noch mysteriöse Bio-Kugel am Pazifikgrund vor Kalifornien
Die Szene erinnert an einen Science-Fiction-Film: Am Grunde des Pazifiks, in der Channel Islands National Marine Sanctuary, entdeckt eine Tauchsonde neben Anemonen und Krebstieren eine nahezu leuchtende lila-farbene Kugel, in deren Innern sich eine weitere helle Struktur zu befinden und zu leben scheint. Das Wesen ist den Experten allerdings gänzlich unbekannt und noch bevor es von einem sich nähernden Krebs gefressen werden kann, saugen es die Forscher an Bord der Tauchsonde und bringen es an die Oberfläche. Unmittelbar nachdem die etwa 5 Zentimeter große Bio-Kugel geborgen wurde und untersucht werden sollte, öffnete sich die Kugel und offenbarte zwei innenliegende Auswölbungen.

Bulb

Fliegenden Züge schon bald Realität? ETH Zürich entwickelt fliegenden Zug

Ingenieure der ETH Lausanne arbeiten derzeit an einer Möglichkeit, auch ohne Brücke und Tunnel mit dem Zug große Strecken beispielsweise über das Meer zu überbrücken. Ein Clicksystem soll Waggons mit einem Flugzeug verbinden und reisen noch entspannter machen.

© EPFL / TRANSP-OR / LIV / ICOM
Theoretisch könnten in den drei Waggons bis zu 450 Passagiere transportiert werden.
Clip Air heißt das Projekt der ETH Lausanne. Dabei geht es um eine neue Art Flugzeug, die es ermöglichen soll, im Zugwaggon sitzen zu bleiben und fliegenderweise damit auf Reisen zu gehen. So könnte eine Atlantiküberquerung mit dem Zugwaggon bald möglich sein.

Dafür arbeiten die Ingenieure der Universität derzeit an einem Nurflügler-Flugzeug, bei dem die Waggons unter den Tragflächen befestigt werden sollen. Am Ende soll das neuartige Verkehrsmittel sogar weniger Treibstoff benötigen als herkömmliche Flugzeuge. Die bisherigen Entwicklungen zeigen einen Nurflügler, der dank seiner drei Turbinen drei Kapseln mit einer Länge von 30 Metern und einem Gewicht von 30 Tonnen transportieren kann.

Hardhat

Norwegen will schwimmende Unterwassertunnel bauen, die unter den Fjorden durchführen

Norwegische Ingenieure arbeiten an einem ambitionierten Projekt zum Bau von schimmenden Unterwassertunneln für Autos. Die Tunnel sollen direkt unter Fjorden verlaufen. Die erste solche Autobahn mit einer Länge von 1.200 Meter soll unter dem Fjord Sogne, dem größten des Landes, verlegt werden, berichtet vesti.ru unter Berufung auf Wired.
© Flickr/ The Norwegian Public Roads Administration / Vianova
Die riesengroßen Röhren, die in die Fjorde gelegt werden, werden rund 30 Meter unter der Wasseroberfläche schwimmen und mit Pontons befestigt, damit sie nicht untergehen.

Info

Weltweit tiefstes Unterwasser-Erdloch entdeckt: Blue Loch "Dragon Hole" im Südchinesischen Meer

Chinesische Forscher haben das größte Blue Loch der Welt entdeckt, wie CNN am Freitag mitteilte. Die Vertiefung mit dem Namen „Dragon Hole“ („Drachenloch“) befindet sich in einem Riff nahe der Paracel-Inseln im Südchinesischen Meer.
Das „Dragon Hole“ selbst ist schon seit langem bekannt: Anwohner nennen es „Das Auge des Südchinesischen Meers“. Doch erst jetzt haben Wissenschaftler der Ocean University of China das Loch im Südchinesischen Meer vermessen. Mithilfe von Robotern mit Tiefensensoren stellten die Forscher laut CNN fest, dass das Blaue Loch 300 Meter tief ist.

Bisher galt das 202 Meter tiefe "Deans Blue Hole" der Bahamas als das größte Blaue Loch der Welt.

Bulb

Hanf gegen Schwermetalle: Italienische Bauern bauen Hanf zur Säuberung ihrer kontaminierten Böden an

Kann Hanfanbau italienische Äcker dekontaminieren, die durch Schwermetalle belastet sind? Im Jahr 2011 wurde ein neues Gesetz erlassen, das denjenigen italienischen Bauern den legalen Anbau von Industriehanf erlaubt, die eine gültige Lizenz hierfür besitzen.

Hanf hilft auch, Böden von radioaktiver Strahlung zu säubern
Im Juli 2015 unterzeichneten 218 italienische Abgeordnete aus verschiedenen Parteien einen Gesetzesentwurf, der die volle Legalisierung von Cannabis fordert. Hierin soll der Konsum von Cannabis als Genussmittel ebenso erlaubt werden wie der Verkauf im Einzelhandel, der Besitz von bis zu fünfzehn Gramm, die Gründung von Cannabisclubs und der Anbau in Mengen für den persönlichen Bedarf. Dieser Gesetzentwurf ist wohl der fortschrittlichste in der Geschichte der italienischen Drogengesetze, und wenn er verabschiedet wird, wird Italien nach Uruguay das zweite Land, das Cannabis auf nationaler Ebene legalisiert. In Uruguay hat José Mujica trotz Kritik Hanf legalisiert.

Seit 10 000 Jahren nutzen die Menschen Hanf - viele scheinen den Vorteil der Pflanze vergessen zu haben. Doch das ist nun vorbei, denn in den USA wächst die Marihuana-Industrie rasant.Siehe: Neuer Goldrausch in USA - Cannabis begeistert Investoren - Cannabis Investors Growing Faster Than The Deals

Kommentar: Hier ein (englischer) Artikel zu einem weiteren erstaunlichen Nutzen von Hanf:

Industrieller Hanf extrem nützlich zur Säuberung von Strahlung und anderen Toxinen aus dem Erdboden


Fireball 4

Asteroid 2016 NX22 kommt der Erde nicht gefährlich nah

Himmelsobjekt wird uns am 2. August doch recht deutlich verfehlen.
© NASA
Weltuntergangs-Hysteriker schlugen - einmal mehr - wegen eines Asteroiden Alarm. Der 87 Meter große Asteroid "2016 NX22" war diesmal das Objekt ihrer Wahl. Das Himmelsobjekt könnte am 2. August die Erde treffen und für dramatische Klima-Änderungen sorgen. Durch einen Einschlag würden Staub und Gase in hohe Schichten der Atmosphäre geschleudert, wodurch die Sonneneinstrahlung zurückgeht und sich die Erde abkühlt. Das würde Temperaturen wie in der letzten Eiszeit bedeuten.

NASA gibt Entwarnung

Das wird freilich nicht passieren. Denn: Den aktuellsten Berechnungen des Jet Propulsion Laboratory der US-Raumfahrtbehörde NASA in Pasadena/Kalifornien zufolge wird "2016 NX22" die Erde um 12,9 Lunardistanzen (1 Lunardistanz entspricht dem Abstand Erde-Mond, ca. 400.000 Kilometer) verfehlen.

Hiliter

Wissenschaftler erzeugen aus Urin Dünger und können anschließend sogar ein Bier brauen

Igitt: Bier aus Urin? Im belgischen Gent sind sie da dran. Ein Professor lässt Festivalbesucher im Namen der Wissenschaft pinkeln. Der Mann hat Erfahrung mit ungewöhnlichem Bier.
Belgische Forscher wollen aus Urin Bier brauen lassen. Sie baten Besucher eines Festivals, in ein spezielles Pissoir zu pinkeln, wie Wasserexperte Arne Verliefde von der Universität Gent am Mittwoch der dpa erklärte. Die Wissenschaftler testeten dabei ein Verfahren, um Düngerstoffe und Trinkwasser aus Urin zu filtern. Hauptziel des Projektes ist es, billigen Dünger für Entwicklungsländer herzustellen.

Unter dem Motto „Pinkeln für die Wissenschaft“ hatten die Wissenschaftler rund 1000 Liter Urin gesammelt. Daraus waren mit einer speziellen Anlage Stickstoff, Kalium und Phosphor gefiltert und rund 950 Liter Trinkwasser gewonnen worden. Nach der Prüfung durch staatliche Labore soll das Wasser zum Brauen eines Spezialbieres genutzt werden.