Willkommen bei SOTT.net
So, 21 Jan 2018
Die Welt für Menschen, die denken

Wissenschaft und Technologie
Karte

Bulb

Antarktis: 380 Mio. Jahre alter fossiler Wald entdeckt - "Schlüsselrolle im Temperaturabfall der Welt"

Das ist die Antarktis, wie wir sie kennen: massenhaft Schnee, Berge und Gletscher, so weit das Auge reicht. Schwer zu glauben, dass vor 380 Millionen Jahren anstatt der Eislandschaft ein grüner, üppiger Wald diese Landschaft bedeckte. Bei ihren Recherchen sind Forscher vor kurzem in Svalbard, eine zu Norwegen gehörende Inselgruppe im Arktischen Ozean, auf Fossilien der uralten Bäume gestoßen, die vor mehreren Millionen Jahren die dramatischste Klimaveränderung der Welt verursacht haben.
Wald Fossil
Fund gehört zu ältesten Wäldern der Welt

Wie die Forscher John Marshall von der Southampton University und Christopher Berry von der Cardiff University in einem Beitrag im Fachblatt GeoScienceWorld schreiben, ist ihr Fund einer der ältesten Wälder der Welt. Er stammt aus der Devonzeit vor 350 bis 405 Millionen Jahren.

Es wird vermutet, dass die ersten Wälder eine Schlüsselrolle im drastischsten Temperaturabfall der Welt gespielt haben.


Kommentar: Also die Wissenschaftler gehen ernsthaft davon aus dass die Wälder eine der Hauptursachen dieses globalen Klimawandels waren?


Damals war der Kohlendioxidgehalt fünfzehn Mal so hoch wie der heutige. Als die kleineren Pflanzen zu großen Wäldern wurden, wandelten diese das Kohlendioxid in der Erdatmosphäre durch Photosynthese um, was zur starken Veränderung des Klimas führte.

Wer sich nun immer noch wundert, wie so ein Wald an der Antarktis entstehen kann: Damals, als die ersten Wälder entstanden, befand sich Svalbard noch gar nicht an der Antarktis, sonder am Äquator. Erst als sich die Kontinentalplatte in Richtung Norden verschob, wurde Svalbard in Richtung Antarktis befördert.

Sun

Eine neue Eiszeit droht durch inaktive Sonne: Russische Wissenschaftler sind sehr alarmiert

Auf der der Erde zugewandten Sonnenseite sind alle Sonnenflecken verschwunden, melden Forscher des Moskauer Lebedew-Physikinstituts auf Grundlage aktueller Bilder. Die Folgen für unser Leben auf der Erde könnten dramatisch sein.
sunset boat
© nationalinterest.org
Stimmt da irgendetwas nicht mit unserer Sonne? Im September meldete die Nasa die stärkste Sonneneruption der letzten zwölf Jahre. Diese lässt die Wissenschaftler nun überraschend befürchten, dass die Sonne bald in eine Phase eines sogenannten solaren Minimums übertritt, d.h. die Sonnenaktivitäten werden spürbar schwächer.

2016 bereits hatten US-Forscher nach Beobachtungen verschiedener sonnenähnlicher Sterne mit dem Kepler-Raumteleskop der Nasa bereits davon gesprochen, dass die Sonne bald in eine neue Phase ihrer magnetischen Evolution eintrete. Diese Schlussfolgerung erlaubten die ersten echten Belege dafür, dass die elfjährigen ringförmigen Sonnenflecken völlig zu verschwinden drohen. Das wiederum bedeute, so die Wissenschaftler, dass die Sonne weniger Sonnenflecken haben werde als noch in der ersten Hälfte ihres rund zehn Milliarden langen Lebens als ein brennender Wasserstoff-Stern.

Kommentar: Die Sonne ist bereits seit mehreren Jahren inaktiv und verschiedene russische Wissenschaftler deuten schon länger an, dass wir uns in Richtung einer Eiszeit bewegen. Lesen Sie dazu auch ein Kapitel aus unserem aktuellen Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung.


Bulb

Weltneuheit für Fahrsicherheit: Russisches Tool soll Sekundenschlaf verhindern

Müdigkeit am Steuer kann ebenso gefährlich wie Alkohol sein: Der Fahrer nickt ein, das Auto kommt von der Spur ab und kracht beispielsweise gegen einen Baum. Der russische Entwickler Wladislaw Lesowoi hat nun sein Gerät "Awake Inspector" präsentiert, das den fatalen Sekundenschlaf verhindern soll.
Hills
© Foto: bertomic
Der "Awake Inspector" ist eine Weltneuheit - dieses Gerät kontrolliert ständig die Aufmerksamkeit des Autofahrers. Bei ersten Anzeichen von Schläfrigkeit gibt es einen Warnton ab und blinkt.


Das Gerät basiert laut dem Entwickler auf Technologien der Computer Vision und des maschinellen Lernens.

High-Definition-Kameras sowie eine schnelle zentrale Verarbeitungseinheit dienen bei "Awake Inspektor" zur Schaffung von Realzeit-Videos.

Bulb

Erfolgreich? Erste Transplantation eines Menschenkopfes durchgeführt

Die erste Transplantation eines menschlichen Kopfes soll in China erfolgreich durchgeführt worden sein. Allerdings sei der fremde Kopf nicht einem lebenden Menschen, sondern einer Leiche angenäht worden.
Serio Canavero
© Reuters Russell Cheyne
Der umstrittene chirurgische Eingriff soll von dem italienischen Wissenschaftler Serio Canavero geleitet worden sein, der eine glänzende Zukunft für sein medizinisches Verfahren sieht. Auf einer Pressekonferenz in Wien erklärte er, dass er während der Operation die Wirbelsäule, Nerven und Blutgefäße erfolgreich wieder annähte. Nachdem die erste Transplantation an Leichen erfolgreich war, ist der nächste Schritt eine Transplantation der Köpfe zweier hirntoter Organspender. Danach stehe einer Kopftransplantation an einem lebenden Menschen nichts mehr im Wege. Der bahnbrechende Eingriff soll an einem Chinesen durchgeführt werden, obwohl ein russischer Techniker, Walerij Spiridonow, sich als Erster freiwillig meldete. Spiridonow, der an Muskelschwundstörungen leidet, erhofft sich ein längeres Leben durch die Operation.

Kommentar: Warum Canavero dies als Erfolg bezeichnet bleibt ungeklärt.


Bulb

Überreste Buddhas vermeintlich in China gefunden

In der chinesischen Provinz Gansu wurde ein Keramikkasten entdeckt, in der die Überreste Buddhas aufbewahrt liegen sollen.
China Buddha
© Chinese Cultural Relics
Den historischen Berichten zufolge, sammelten vor etwa 1.000 Jahren zwei Mönche rund zwei Jahrzehnte lang alle verfügbaren Überreste des verbrannten Leichnams von Buddha - dem Mann, auf dessen Lehren der heutige Buddhismus beruht. Nun glaubt ein Archäologenteam unter der Leitung von Hong Wu vom Gansu Provincial Institute of Cultural Relics and Archaeology, dass sie möglicherweise diese Überreste gemeinsam mit über 260 buddhistischen Statuen entdeckt haben. Sie lagen in einer Kiste unter einer Straße im chinesischen Kreis Jingchuan begraben.

"Die Mönche Yunjiang und Zhiming von der Lotusschule, die zum Manjusri-Tempel des Longxing-Klosters in der Präfektur Jingzhou gehört, sammelten über 2.000 Sariras (buddhistische Reliquien) sowie die Zähne und Knochen Buddhas und vergruben sie zusammen am 22. Juni 1013 in der Manjusri-Halle dieses Tempels", steht auf dem Keramikkasten geschrieben. Es ist jedoch äußerst schwierig festzustellen, ob diese Überreste tatsächlich von Buddha sind, und es ist sehr unwahrscheinlich, es überhaupt jemals mit Gewissheit sagen zu können.

Black Magic

Forscher setzen menschliche Mini-Gehirne in Ratten ein

Lab-grown human organs
Dank Stammzellen sind unsere Wissenschaftler in der Lage, winzige menschliche Gehirne unter Laborbedingungen zu erzeugen - und jetzt ist es sogar möglich, diese Organoide (humane Organe) in Tieren heranzuzüchten. Die ethischen Bedenken dieses Forschungszweiges wurden in der Vergangenheit bereits angesprochen und sie werden zukünftig wohl noch größer werden, wenn die bisher unveröffentlichten Forschungsergebnisse, die auf dem diesjährigen Treffen der Society for Neuroscience vom 11. bis 15. November 2017 vorgestellt wurden, bekannt werden.

Organoide können einen großen Nutzen zur Erforschung des Gehirns sein, da wir diese im Labor gezüchtete graue Masse für Studien verwenden können, die man ansonsten als unethisch bezeichnen würde, wenn darin ein lebendes menschliches Subjekt involviert wäre. Diese Organoide besitzen sowohl die physikalischen Eigenschaften als auch die Reaktionen des menschlichen Gehirns in seiner frühen Entwicklungsphase und sind deshalb hervorragend als Ersatz für Gehirnexperimente geeignet.

Bulb

Lebende Fossilien in Tasmanien entdeckt: Stromatolithen

Die einstigen Herrscher der Erde wurden in extreme Nischen verdrängt. In Tasmanien bilden sich die urzeitlichen Stromatolithen hingegen unter fast alltäglichen Bedingungen.
Boden
© Rolan Eberhard (DPIPWE)
Zu den allerersten Lebensformen, deren fossile Überreste man heute noch findet, zählen die Stromatolithen: Durch Bakterienkolonien hervorgebrachte Gesteinsstrukturen, die einen charakteristischen schichtartigen Aufbau zeigen. Heutzutage sind diese Lebensformen in stark salzhaltige Seen oder andere extreme Nischen verdrängt. Denn die Biofilme, aus denen sie bestehen, haben unter den meisten heutigen Umweltbedingungen keine Chance gegen Fressfeinde.

In Tasmanien haben Wissenschaftler nun jedoch Stromatolithen entdeckt, die in einer weit weniger extremen Umwelt überleben. Wie das Team um Bernadette Prömse von der University of Tasmania in Hobart schreibt, gedeihen diese Kolonien in kühlen Süßwassertümpeln, die nur schwach alkalisch sind. Von ihrer Entdeckung im Naturschutzgebiet Tasmanische Wildnis, einem UNESCO-Welterbe, berichten sie im Fachmagazin Scientific Reports. Die lebenden Fossilien tauchten in einer Landschaft auf, die von kalkhaltigen Karstquellen dominiert wird.

Stromatolithen bestehen aus diversen Bakterienarten, die eine Lebensgemeinschaft bilden, darunter vor allem Zyanobakterien. Gemeinsam erzeugen sie einen dünnen Biofilm, auf dem sich durch den Stoffwechsel der Bakterien kalkhaltiges Sediment anlagert. Dieses wiederum zwingt die Mikroorganismen, in die Höhe zu wachsen - ein Prozess, der sich fortwährend wiederholt und die typische Schichtung zur Folge hat.

Moon

Erdähnlicher Planet mit lebensfreundlichem Klima in Nachbar-Sonnensystem entdeckt

Künstlergrafik Planet
© ESO/M. Kornmesser
Künstlerische Darstellung des Planeten “Ross 128 b” (Illu.).
Grenoble (Frankreich) - Nachdem im vergangenen Jahr bereits ein erdähnlicher Planet innerhalb der lebensfreundlichen Zone um den nur vier Lichtjahre entfernten Nachbarstern Proxima Centauri entdeckt wurde (...GreWi berichtete), haben Astronomen nun auch einen erdgroßen und -warmen Planeten um den gerade einmal 11 Lichtjahre entfernten und ruhigen Zwergstern Ross 128 entdeckt. Der Umstand, dass der Stern deutlich weniger aktiv ist als Proxima, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass auf diesem Planeten Leben möglich ist. Einmal mehr scheint sich zu bestätigen, dass potentiell lebensfreundliche Planeten eher die Regel als die Ausnahme sind - auch in unserer nahen interstellaren Nachbarschaft.

Entdeckt wurde der gemäßigte und erdähnliche Planet "Ross 128 b" mit dem Planetenjäger-Instrument HARPS (High Accuracy Radial velocity Planet Searcher (HARPS)) am La Silla-Observatorium der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile von Astronomen aus Frankreich, der Schweiz, Spanien und Argentinien.

Nach "Proxima b", ist "Ross 128 b" damit nun der zweitnächste Planet mit gemäßigtem Klima, der bislang entdeckt wurde. Außerdem handelt es sich um den uns nächsten Planeten, der einen inaktiven Roten Zwergstern umkreist, was die Wahrscheinlichkeit zusehends erhöht, dass auf diesem Planeten Leben möglich ist. "'Ross 128 b' wird ein erstklassiges Ziel für das 'Extremely Large Telescope' der ESO sein, das in der Lage sein wird, nach Biomarkern in seiner Atmosphäre zu suchen", kommentiert die ESO die Entdeckung.

Kommentar:


Ice Cube

Gut erhaltenen Höhlenlöwen im sibirischen Permafrost entdeckt

Kopf Höhlenlöwe
© Siberian Times/ YouTube
Der Kopf des Höhlenlöwen
Forscher präsentierten die Überreste eines bis zu 50.000 Jahre alten Jungtiers, die Klon-Hoffnungen weiter anheizen.

Forscher vermelden einen sensationellen Fund in Sibirien: In der autonomen Teilrepublik Sacha im Nordosten Russlands wurden die ausgezeichnet erhaltenen und bis zu 50.000 Jahre alten Überreste eines jungen Höhlenlöwen entdeckt.
"Er ist perfekt erhalten, alle Gliedmaßen haben überdauert. Es gibt keine Spuren äußerer Verletzungen der Haut",
sagte der Paläontologe Albert Protopopov von der Akademie der Wissenschaften in Jakutsk zur Siberian Times.

Evil Rays

Alarmierende Forschungsergebnisse: WLAN beeinflusst Gehirnströme massiv

WLAN, elektromagnetische Strahlung
Am 28.10.2017 lief in RTL-Explosiv Weekend der Bericht "Kopfschmerzen im Auto woher kommt das?" über einen wissenschaftlichen Versuch, bei dem die Strahlenbelastungen auf das Gehirn im Automobil gemessen wurden.

RTL bezeichnet die Ergebnisse als alarmierend. Tatsächlich, nach dem Einschalten der Autoelektrik, insbesondere von WLAN, verändern sich die Gehirnströme.

Aussagen aus dem Film

Kommentar:
"Ein starker Effekt in den Gehirnwellen (völlige Verzerrung) nach Einschaltung des WLAN zusätzlich zur Autoelektronik (Motor, Klimaanlage) wird sichtbar... (Min 3,10)." (1)
Prof. Schöllhorn, Uni Mainz (ab Min 3,40) (2):
"Die Auto-Elektronik wirkt sich auf das Gehirn aus. Dort werden Frequenzen ausgelöst, die normalerweise nur unter Stress auftreten würden und bei hoher Aktivierung. Der hohe Stress führt über das Gehirn mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer höheren Spannung in der Muskulatur. Auch dort kann man dies nachweisen. Das kann Auswirkungen bis zu Krämpfen haben. Wir wissen aber auch, dass das Gehirn Auswirkungen auf das Herz hat. Ich würde sagen, dass die Werte in so einem Bereich liegen, wo es auch für die WHO von Interesse wird."
Die Wissenschaftler bestätigen, was die Forschung seit langem nachweist: WLAN führt zu Konzentrationsstörungen, Erschöpfung und Burn-Out. WLAN ist zelltoxisch. Die neuen Autos sind verstrahlte, gehirnschädigende faradaysche Käfige.