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Fr, 28 Jul 2017
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Wissenschaft und Technologie
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Robot

NASA präsentiert "Valkyrie" Roboter für Missionen auf anderen Planeten

Der von der NASA entwickelte Roboter »Valkyrie« wurde während eines Tests im Lyndon B. Johnson Space Center aufgenommen und das Video nun veröffentlicht.
Der humanoide Roboter Valkyrie (deutsch: Walküre) ist das Ergebnis eines im Oktober 2012 gestarteten Projektes der NASA in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern. Im Vordergrund stand die Entwicklung eines Roboters, der beispielsweise bei zukünftigen NASA-Missionen auf anderen Planeten alle Vorbereitungen vor dem Eintreffen der Menschen erledigt oder als Assistent menschliche Teams unterstützt


Telescope

Kepler findet 10 weitere erdgroße Planeten in lebensfreundlichen Zonen um ferne Sterne

© NASA
Grafische Darstellung der bisher von Kepler entdeckten Planeten und Planetenkandidaten innerhalb der „grünen“ habitablen Zonen.
Washington (USA) - NASA-Wissenschaftler haben die neusten Beobachtungsdaten der Fortsetzungsmission (K2) des Weltraumteleskops „Kepler“ veröffentlicht. Unter den 219 neu entdeckten Planetenkandidaten finden sich auch 10 in etwa erdgroße, die ihre Sterne innerhalb deren habitabler, also lebensfreundlicher Zone umkreisen. Hier konnte also auf felsigen Planeten aufgrund gemäßigter Temperaturen flüssiges Wasser - und damit die Grundlage zumindest des irdischen Lebens - existieren.

Wie die NASA aktuell berichtet, handelt es sich um die letzte Datentranche, die das Teleskop im Sternbild Schwan (Cygnus) erstellt hat. Mit ihr bringt es das Planetensucher-Teleskop auf insgesamt 4.034 entdeckte Exoplanetenkandidaten. 2.335 davon konnten bislang bestätigt werden. Rund 30 davon umkreisen ihren Stern innerhalb der habitablen Zone - 20 weitere Kandidaten für potentiell lebensfreundliche Planeten warten noch darauf, von weiteren Beobachtungen als solche bestätigt zu werden.

Nebula

Auswirkungen vom Leben im All: Plattwurm regeneriert plötzlich zwei Köpfe

© Levin et al. / Junji Morokuma/Allen Discovery Center at Tufts University
„Weltraum-Plattwurm“ mit zwei regenerierten Köpfen.
Boston (USA) - Die Szene könnte sich ein Science-Fiction-Horror-Autor wohl kaum besser ausdenken: Ein Plattwurm, der aufgrund seiner ungewöhnlich umfangreichen Regenerationsfähigkeit nahezu sämtlicher Körperteile, dem während Experimenten auf der Internationalen Raumstation (ISS) der Kopf amputiert wurde, regenerierte kurz darauf nicht nur einen, sondern gleich zwei neue und funktionsfähige Köpfe. Selbst die an den Experimenten beteiligten Forscher zeigen sich verblüfft.

Wie das Team um Michael Levin von der Tuft University in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Regeneration (DOI: 10.1002/reg2.79) berichtet, wurden die Experimente zum natürlichen Regenerationsverhalten der Plattwürmer unter Mikroschwerkraft und Schwankungen des geomagnetischen Feldes an Bord der ISS durchgeführt, um mehr über die ungewöhnlich ausgeprägten Fähigkeiten der Tiere zur Regeneration aller Körperteile - sogar inklusive des Kopfes samt Erinnerungen (...GreWi berichtete), sowie über das Leben im All und dessen Auswirkungen auf Zellaktivitäten zu erfahren.

Galaxy

Stern KIC 8462852 sorgt wieder für Aufsehen: Seit einer Woche nimmt die Helligkeit ab

© T. Boyajian, LSU
Die aktuelle Lichtkurve des Sterns KIC 8462852
Erneut erregt der 1480 Lichtjahre entfernte Stern KIC 8462852 Aufsehen und zeigt Anzeichen für ein neues Abdimmungsereignis in seiner Leuchtkraft. Es sind diese teils starken Helligkeitsschwankungen, die nicht nur Laien sondern auch Astronomen kontrovers darüber spekulieren und streiten lassen, was für die einzigartigen Helligkeitsschwankungen des Stern verantwortlich sein könnte. Neben astrophysikalischen Erklärungen, hoffen einige Beobachter sogar, dass es sich um gewaltige Künstliche Strukturen handeln könnte, die in einer Umlaufbahn um den Stern von einer dortigen Super-Zivilisation angefertigt wurden.

Bulb

Neurochirurg: "Durchtrenntes Rückenmark ist reparabel" - Kopftransplantation in Planung

Ein Arzt will in Experimenten mit Mäusen nachgewiesen haben, dass ihm das medizinisch eigentlich Unmögliche gelungen sei: Durchtrenntes Rückenmark wieder erfolgreich zu verbinden.
© CNS Neuroscience & Therapeutics
»Dr. Frankenstein« gibt es tatsächlich, er heißt Dr. Sergio Canavero und propagiert schon lange die Idee, den Kopf eines Menschen auf den Körper eines anderen zu transplantieren. Damit sorgte der italienische Neurochirurg bereits in 2015 für Schlagzeilen, als er verkündete, dass er an dem an Spinaler Muskelatrophie (SMA) leidenden Russen Valery Spiridonov eine Kopftransplantation durchführen wolle (wir berichteten). Vor wenigen Wochen gab er dann bekannt, dass diese Operation nun nicht mehr an Spiridonov, sondern stattdessen an einem chinesischen Patienten durchgeführt wird (wir berichteten).

Nun hat der umstrittene Chirurg am 14. Juni eine Studie veröffentlicht, in der er detailliert beschreibt, wie es ihm im April tatsächlich gelungen sei, das Rückenmark von neun Mäusen zu durchtrennen und anschließend mittels Polyethylenglycol (PEG) wieder erfolgreich zu verbinden. Seine Kritiker hatten ihm stets vorgeworfen, dass seine geplante Kopftransplantation schon deshalb medizinisch unmöglich sei, weil einmal durchtrenntes Rückenmark irreparabel wäre. Deshalb nimmt Canavaro diesen Erfolg als Beleg dafür, dass sie Unrecht haben und sein Plan, die weltweit erste menschliche Kopftransplantation durchzuführen, durchaus realistisch ist. Er will dieses Verfahren zur Wiederherstellung von zerstörten Rückenmarkverbindung in den kommenden Monaten wiederholen - dann aber mit Hunden.

Dennoch stehen Experten seinem hier erwähnten »Erfolg« sehr ablehnend gegenüber, denn Experimente bei einer Maus seien nicht mit denen an einem Menschen vergleichbar. „Ich würde das niemanden wünschen. Ich würde niemandem erlauben, es mit mir zu machen, da es eine Menge Dinge gibt, die schlimmer als der Tod sind“, wird einer der Kritiker, Dr. Jagd Batjer, von der American Association for Neurological Surgeons im Sciene Alert zitiert.

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Blickpunkt Wahrheit: Postmodernes Denken und der Verfall des Westens

Die meisten Menschen haben das Wort "Postmoderne" schon mal gehört. Doch was eher nach einer akademischen oder künstlerischen Randerscheinung klingt, hält die westliche Welt fest im Griff und führt zu einer zunehmenden Auflösung des gesunden Menschenverstands: Logik ist lediglich ein Instrument der Unterdrückung, es gibt keine Wahrheit und keine Moral, alles ist gesellschaftlich konstruiert - und Kommunikation dient nicht etwa des sinnvollen Austauschs zwischen Menschen, sondern ist lediglich ein Machtinstrument, um Interessen durchzusetzen. Das sind einige der Behauptungen der Postmoderne. Politisch ist für die Postmodernisten die Gruppenzugehörigkeit das entscheidende Kriterium, daher auch ihre Liebe zur politischen Korrektheit. Da es wahre Moral nicht gibt, kann jeder tun, was er will. Und weil es keine Wahrheit gibt, kann jeder behaupten und fordern, was ihm gerade in den Sinn kommt. Woher kommt dieses Denken und welche Auswirkungen hat es auf unsere Gesellschaft, auf die politischen Entwicklungen im Westen und auf die Wissenschaft?

Running Time: 01:28:53

Download: OGG, MP3


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Bulb

Durchbruch bei der Quantenkommunikation durch Quantenverschränkung

Chinesische Forscher schickten erstmals aus dem Orbit verschränkte Photonen zur Erde. Der Distanzrekord bedeutet auch einen Schritt in Richtung Quanteninternet.
© Mark Garlick/Science Photo Library
Die Verschränkung von Quanten über möglichst große Distanzen war bisher eine Domäne des kleinen Österreich: Forschern um Anton Zeilinger gelang es in den vergangenen Jahren, die sogenannte »spukhafte Fernwirkung« (Albert Einstein), bei der Teilchen auf wundersame Weise über weite Strecken miteinander verbunden bleiben, auf eine Distanz von bis zu 144 Kilometern auszudehnen.


Der am 16. August 2016 in den Orbit gestartete Satellit, an dem auch Österreich beteiligt ist, hat mittels Laser verschränkte Photonen an zwei 1203 Kilometer auseinanderliegende Empfängerstationen in China geschickt, die tatsächlich noch verschränkt waren - und das, obwohl die Photonen aus 500 Kilometern Höhe auf die Erde geschickt wurden und je nach Position des Satelliten bis zu 2000 Kilometer zu den Bodenstationen zurücklegten.

Bulb

Prof. Kirstein auf RT Deutsch: "Klimawandel wird nicht von uns verursacht - CO2 ist harmlos"

Nicht alle Wissenschaftler sind sich beim Thema Klimawandel einig. Prof. Dr. Werner Kirstein forscht seit 40 Jahren im Bereich Klimadynamik. In einem Interview mit RT Deutsch erläutert er, warum er nicht glaubt, dass der Klimawandel menschengemacht ist.
© RT
In dem Gespräch mit Maria Janssen von RT Deutsch erklärt Kirstein auf welche Erkenntnisse er im Rahmen seiner Forschungsarbeit gestoßen ist und warum die Öffentlichkeit den Bericht vom Intergovernmental Panel for Climat Change unbedingt hinterfragen sollte.


Kirstein stellt sich mit seinen Thesen gegen den weit verbreiteten Konsens in den Wissenschaften, die den Klimawandel als von Menschen verursacht ansehen.

Kommentar: Die "Erderwärmung" bzw. der Klimawandel wird in der Tat nicht vom Menschen verursacht. CO2 ist ebenfalls nicht dafür verantwortlich. Ganz im Gegenteil begegnen wir uns schon bald wahrscheinlich in eine neue Eiszeit. In unserem Buch, welches bald auch auf Deutsch veröffentlicht wird, beschäftigen wir uns unter anderem auch mit diesem Thema und welche Faktoren wahrscheinlich dahinterstecken.


Sun

Nemesis: Studie stützt Theorie von zweiter Sonne - Praktisch alle Sonnen hatten Begleitsterne

Die Theorie, dass unsere Sonne einen Begleitstern mit der Bezeichnung Nemesis besitzen könnte, ist nicht neu. Die zunehmende Erkenntnis, dass die meisten anderen sonnenähnlichen Sterne mindestens einen stellaren Partner haben, wirft immer wieder die Frage auf, warum dies bei unserer eigenen Sonne anders zu sein scheint. Eine neue Studie von Harvard-Astronomen bestätigt nun die Theorie, dass wahrscheinlich alle sonnenähnlichen Sterne gemeinsam mit mindestens einem weiteren Stern entstanden sind. Doch was ist mit Nemesis geschehen.
© NASA/JPL-Caltech/UCLA
Wie offenbar die meisten aller sonnenähnlichen Sterne, so könnte auch unsere Sonne als Doppelstern entstanden sein (Illu.).
Cambridge (USA) - Wie das Team um Sarah Sadavoy vom Harvard-Smithsonian Astrophysical Observatory und Steven Stahler von der University of California in Berkeley (UCB) vorab via ArXiv.org (...und in einer kommenden Ausgabe des Fachjournals Monthly Notices of the Royal Astronomical Society) berichten, basiert ihre neue Studie auf Radiountersuchungen einer gewaltigen Sternentstehungswolke im Sternbild Perseus. Die Entstehung dieser molekularen Wolke könne anhand mathematischer Modelle nur erklärt werden, wenn alle dortigen sonnenähnlichen Sterne als Paar geboren wurden.
Hintergrund: Nemesis - Die dunkle Schwester unserer Sonne?

Als einer der ersten Astronomen schlug Richard A. Muller von der University of California Berkeley die Existenz eines Begleitsterns unserer Sonne unter der Bezeichnung „Nemesis“ vor 23 Jahren vor und vermutete damit gemeinsam mit anderen Astronomen, dass ein Roter oder Brauner Zwergstern die Sonne auf einer extrem weiten und exzentrischen Bahn umkreist und bei seiner jeweiligen Wiederkehr alle 27 Millionen Jahre beim Durchqueren der Oorthschen Wolke für die bisherigen Massenaussterben durch vermehrte Kometeneinschläge und auch für ungewöhnliche Umlaufbahnen von Körpern im äußeren Sonnensystem (u.a. Sedna) verantwortlich sein könnte.

Trotz intensiver Himmelsdurchmusterungen (...GreWi berichtete: 1, 2, 3), fanden Astronomen jedoch bis heute keine Anzeichen für die Existenz von Nemesis.
Vor diesem Hintergrund zeigen sich die Forscher denn auch zuversichtlich, dass auch unsere Sonne - zumindest vor langer Zeit - einen weit entfernten Partnerstern hatte: Nemesis.

Kommentar: Mehr über Nemesis und seinen begleitenden Kometenschwarm finden Sie hier. Die deutsche Übersetzung des Buches ist in der letzten Phase der Veröffentlichung und erscheint bald. Wir werden Sie rechtzeitig darüber Informieren...


Question

Eigentlich ausgestorben: Filmt Wildkamera erneut einen Tasmanischen Tiger?

Die »Thylacine Awareness Group of Australia« hat ein neues Video veröffentlicht, das ihrer Ansicht nach einen vermeintlich ausgestorbenen Tasmanischen Tiger zeigen könnte.

Die Thylacine Awareness Group ist eine australischen Vereinigung, die sich darum bemüht, den Tasmanischen Tiger (Thylacinus cynocephalus) zu erforschen und zu schützen, da sie überzeugt sind, dass er nicht ausgestorben ist, sondern einige wenige Exemplare überlebt und sich ihre Population sogar erhöht haben könnte. Die Gruppe hat vor drei Tagen ein neues Video veröffentlicht, das im Oktober 2016 von einer Wildkamera in Tasmanien aufgenommen wurde und ein Tier zeigt, das tatsächlich die schwarzen Streifen aufweist, die charakteristisch für den Tasmanischen Tiger sind.