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Mo, 26 Sep 2016
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Wissenschaft und Technologie
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Tintenfische können zählen - Sogar besser als ein Kleinkind

Zahlensinn der Kopffüßer erkennt kleine Mengenunterschiede sogar besser als ein Kleinkind
© gemeinfrei
Der Tintenfisch Sepia pharaonis kann zumindest bis fünf zählen, wie ein Experiment belegt.
Clevere Kopffüßer: Tintenfische haben einen Sinn für Zahlen, wie nun ein Experiment enthüllt. Sepien können beispielsweise auf Anhieb erkennen, ob in einem Becken vier oder fünf Garnelen schwimmen. An dieser Aufgabe scheitern sogar Affen und menschliche Kleinkinder. Dass die Tintenfische dabei richtig zählen, beweist ihr längeres Zögern bei größeren Mengen. Ihr Zahlensinn ist damit mindestens so gut wie der von Primaten, wie die Forscher im Fachmagazin Proceedings of the Royal Society B berichten.

Info

Philippinischer Fischer findet 34 Kilogramm schwere Perle, verstaut sie unter seinem Bett als Glücksbringer

Sie lag zehn Jahre unter seinem Bett und soll etwa 100 Millionen Dollar wert sein. Erst jetzt übergab der philippinische Fischer seinen Fund den Behörden.
© dpa
Die 34-Kilo-Perle wird nun auf ihre Echtheit und den genauen Wert geprüft. Die derzeitige Schätzung: 100 Millionen Dollar.
34 Kilo schwer und geschätzte 100 Millionen Dollar wert ist die Perle, die ein philippinischer Fischer an Land zog. Das ist neuer Weltrekord - bisher belegte eine 6,4 Kilo schwere Perle den ersten Platz. Die Tourismusbehörde der Insel Palawan präsentierte sie jetzt im Rathaus der Stadt Puerto Princesa.

Question

Medizinisches Phänomen? Junge Chinesin soll seit bereits 17 Monaten schwanger sein

Baby sollte Februar 2016 kommen: Frau soll seit 17 Monaten schwanger ein
© Photographee.eu/fotolia.com
Eine Chinesin behauptet, seit mittlerweile 17 Monaten schwanger zu sein. Ärzte meinen, sie können die Angaben der Frau nicht überprüfen, weil die notwendigen Unterlagen fehlen würden.
Bei Menschen dauert eine Schwangerschaft normalerweise rund neun Monate. Manche Kinder kommen allerdings viel zu früh und andere lassen sich etwas länger Zeit. Dass ein Baby allerdings Monate über den eigentlichen Geburtstermin im Mutterleib bleibt, ist laut Experten nicht möglich. In China behauptet eine Frau jedoch, dass sie seit 17 Monaten schwanger ist.

Chinesin wartet seit 17 Monaten auf ihr Baby

Galaxy

Studie beweist: Stonehenge und andere Megalithanlagen sind astronomisch ausgerichtet

Adelaide (Australien) - Erstmals können Archäoastronomen auch statistisch beweisen, dass schon die beiden ältesten Steinkreise auf den britischen Inseln und zahlreiche spätere Megalithanlagen nach den Bewegungen von Sonne und Mond und vor rund 5000 Jahren und zudem im Kontext ihrer Umgebung ausgerichtet wurden.
© Jonathan Jakob, grenzwissenschaft-aktuell.de
Blick auf den Steinkreis von Callanish auf der schottischen Isle of Lewis
Wie das Team um Dr. Gail Higginbottom von der University of Adelaide aktuell in der Fachzeitschrift Journal of Archaeological Science (DOI: 10.1016/j.jasrep.2016.05.025) berichtet, basiert die im Rahmen des „Western Scotland Megalithic Landscape Project“ durchgeführte Studie auf den Ergebnissen des Einsatzes neuster 2- und 3D-Technologien zur quantitativen Untersuchung der Ausrichtungsmuster der stehenden Steine der ältesten britischen Steinkreise von Callanish auf der Isle of Lewis und Stennes auf Orkney. Beide Monumente sind geschätzt 500 Jahre älter als der wahrscheinlich berühmtesten britische Steinkreis von Stonehenge in der Grafschaft Wiltshire.

Satellite

Als erstes Land der Welt: Russland schafft "Müllabfuhr" im Weltall

Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos hat begonnen, mit mehreren Projekten die Entsorgung von Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn voranzutreiben, wie das Portal „Pronedra“ schreibt.
© Mayak
Zu einem der ersten Projekte dieser Art gehörte 2014 der Bau des Raumschiffes „Liquidator“. Das Projekt-Budget belief sich dabei auf rund 11 Milliarden Rubel (über 150 Millionen Euro). Doch nachdem 2015 beschlossen worden war, das Raumprogramm um ein Drittel zu kürzen, musste man auf den „Liquidator“ verzichten.

Bulb

Butanol statt Benzin: Forscherin entwickelt alternativen Kraftstoff weil Rohöl "knapp wird"

Eine Forscherin an der TU Kaiserslautern stellt in einem neuen Verfahren Butanol her. Das könnte Benzin ersetzen und damit das Rohöl-Problem lösen.
© dpa
Forscher sind einem Ersatz für Benzin auf der Spur.
Fossile Brennstoffe sind nicht unendlich verfügbar, viele Alternativen waren in der Produktion aber bisher zu kompliziert oder zu teuer.


In Deutschland arbeitet derzeit eine Forscherin an der TU Kaiserslautern als eine der ersten an der Entwicklung von Butanol mit einem neuen Herstellungsverfahren.

Kommentar: Lebst du noch grün, oder denkst du schon? Der große Ökostrom-Betrug


Pills

Durchbruch: Neues Schmerzmittel ist so potent wie Morphin und hat keine Nebenwirkungen

Forscher entdecken neuartiges, effektives Schmerzmittel

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Forscher haben ein Schmerzmittel entdeckt, das so potent wirkt wie Morphin und Co - aber nicht deren Nebenwirkungen hat. Es hemmt weder die Atmung noch scheint es süchtig zu machen, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin "Nature" berichten. Sollte sich diese positiven Eigenschaften auch in weiteren Versuchen bestätigen, wäre dies ein großer Fortschritt für die Schmerztherapie.
© Feverpitched/ thinkstock
Opioide sind die wirksamsten Schmerzmittel, die wir haben - aber sie haben mehrere Schattenseiten.
Bisher gibt es gegen starke Schmerzen nur eine wirksame Hilfe: Opioide. Diese Derivate des Opiums docken an den mu-Opioid-Rezeptoren in unserem Gehirn und Rückenmark an und unterdrücken so die Schmerzreize. Leider haben diese Schmerzmittel aber Nebenwirkungen: Sie machen abhängig und wirken in höheren Dosen atemlähmend. Letzteres geschieht, weil beim Andocken der Opioide noch ein zweiter, unerwünschter Signalweg aktiviert wird.

Fahndung unter drei Millionen Molekülen

Weltweit suchen Forscher daher schon länger nach einer Opioid-Alternative, die keine der typischen Nebenwirkungen zeigt - und am besten auch nicht süchtig macht. Aashish Manglik von der Stanford University und seine Kollegen haben für ihre Fahndung an der molekularen Basis angesetzt. Sie prüften gut drei Millionen bekannte Moleküle am Computer darauf, ob ihre Struktur eine Bindung an den mu-Rezeptor erlaubt.

Kommentar: Es wäre ratsam erst einmal die Wurzeln und die eigentlichen Gründe für die Schmerzen herauszufinden. Dann würde man vielleicht erst gar nicht in die Lage kommen, diese starken Schmerzmittel überhaupt zu benötigen...


Sherlock

Neue Ergebnisse: Panama-Landbrücke ist viel jünger als gedacht

Folgenreicher Brückenschlag: Die Landverbindung zwischen Nord- und Südamerika ist offenbar doch jünger als bisher angenommen. Statt schon vor zehn Millionen Jahren, wie im letzten Jahr postuliert, schloss sich der trennende Meeresarm erst vor rund 2,7 Millionen Jahren, wie eine erneute Prüfung aller geologischen und biologischen Belege ergab. Die Indizien für eine ältere Landbrücke seien dagegen wenig beweiskräftig, so die Forscher im Fachmagazin Science Advances.
© Aaron O'Dea
Basaltformation an der Pazifikküste Panamas: Sie wurde schon vor der Landbrücke von Vulkanen erschaffen.
Die Bildung der Landbrücke von Panama gilt als eines der prägenden Naturereignisse der Erdneuzeit: Diese neue Verbindung zwischen zwei Kontinenten veränderte das Leben an Land und in den umgebenden Ozeanen fundamental. Plötzlich waren Meeresorganismen in Pazifik und Atlantik voneinander getrennt, dafür konnten Landtiere und Pflanzen ganz neue Gebiete erobern.

Vor drei oder vor zehn Millionen Jahren?

„Zu wissen, wann und wie sich die Landbrücke von Panama bildete, ist entscheidend, um dieses größte 'Experiment der Natur' zu verstehen", erklären Aaron O'Dea vom Smithsonian Tropical Research Institute in Panama und seine Kollegen. Doch genau das ist strittig. Lange nahm man an, dass ein Meeresarm noch bis vor drei Millionen Jahren die Kontinente trennte. Doch 2015 publizierten Camilo Montes von der Universität der Anden und seine Kollegen Indizien dafür, dass es die Landbrücke schon vor zehn Millionen Jahren gab.

Christmas Tree

1075 Jahre alt: Griechischer Baum ist der älteste bekannte Europäer

1075 Jahresringe zählte ein Forscher bei einem griechischen Nadelbaum. Als die Kiefer keimte, existierte das Römische Reich noch.

Der älteste Einwohner Europas, dessen Alter man beziffern kann, ist eine Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii) von den Hängen der Pandos-Berge im griechischen Hochland. Der Baum keimte nach Angaben des Teams um den schwedischen Dendrochronologen Paul Krusic etwa im Jahr 940. Damals stand Griechenland noch unter der Herrschaft des Kaisers in Byzanz - der älteste bekannte Europäer ist also gebürtiger Römer. Die Forscher tauften die uralte Kiefer auf den Namen Adonis, nach dem griechischen Gott der Schönheit - und das, obwohl Griechenland um 940 schon seit Jahrhunderten christianisiert war.

Krusic und seine Arbeitsgruppe spürten den Baum im Rahmen ihrer Suche nach besonders alten Bäumen in Europa auf. In einem ungefähr einen Meter langen Bohrkern, der bis in den Kern des Baums reicht, zählten sie 1075 Jahresringe - einige Bäume gelten zwar als älter, allerdings lediglich auf der Basis grober Schätzungen. Die Kiefer ist Teil einer ganzen Gruppe von Bäumen ähnlichen Alters, die in den unwirtlichen Höhen Griechenlands die Zeiten überdauert haben. Das Team ist auf der Suche nach möglichst alten Bäumen, deren Jahresringe Aufschluss über die Klimageschichte Europas geben können und als Basis für lange dendrochronologische Zeitreihen dienen.

Black Magic

Erschreckende neue Studie: Monsantos Glyphosat führt zu Veränderungen der DNA und chronischen Krankheiten

Laut einer Studie verursacht Glyphosat Veränderungen in der DNA-Funktion, was in chronischer Erkrankung resultiert. Laut den Autoren geht Glyphosat, Ersatz für Glycin, mit einigen Krankheiten einher, einschließlich Diabetes, Fettleibigkeit, Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Parkinson und weiteren.
Wie lange sehen unsere Regierungen noch dabei zu, wie große Unternehmen unsere Gesundheit aufs Spiel setzen - leichtfertig, gewissenlos und aus Profitgier?!

Es ist unglaublich - WHO-Forscher stuften Glyphosat als nicht krebserregend ein. Die IARC hatte Glyphosat im März 2015 als wahrscheinlichen Krebserreger eingestuft. Nachdem die EU-Kommission sich nicht einig wurde, wurde kurzerhand die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat um 18 Monate verlängert. Obwohl Wissenschaftler der Internationalen Agentur für Krebsforschung herausfanden, dass zwischen Pestizidbelastung und Lymphdrüsenkrebs, auch als Blutkrebs bezeichnet - bekannt als Non-Hodgkin-Lymphom - eine starke Verbindung besteht.

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