Willkommen bei SOTT.net
So, 04 Dez 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Wissenschaft und Technologie
Karte

Einstein

Erde unterliegt natürlichen Temperaturschwankungen - Und Wissenschaft möchte sie nicht sehen

Temperaturkurve des Erdklimas über zwei Millionen Jahre
© Westend61
Warm- und Kaltzeiten wechselten sich in der Erdgeschichte in sehr großen Zeitabständen von Jahrmillionen ab. So steht die Erde seit etwa 2,6 Millionen Jahren - auch wenn das mit Blick auf den aktuellen Klimawandel paradox scheint - im jüngsten Eiszeitalter des Quartärs. Wie sich die globalen Temperaturen innerhalb dieser Epoche in den vergangenen zwei Millionen Jahren im Durchschnitt verändert haben, zeichnete nun die Klimaforscherin Carolyn Snyder von der Stanford University in den USA im Detail auf. In der Fachzeitschrift Nature präsentiert sie die erste durchgehende Rekonstruktion der Erdtemperatur in Intervallen von jeweils 1000 Jahren. Ihre Analyse legt nahe, dass bereits mit der heutigen Konzentration der Treibhausgase Kohlendioxid und Methan in der Atmosphäre langfristig mit einer Erderwärmung von drei bis sieben Grad zu rechnen sei.


Kommentar: Leider folgt die Forscherin einem Irrglauben. Denn wie erklärt sie die Temperaturschwankungen dann in der Vergangenheit, wo es keine Menschen gab?


Entwicklung der mittleren Oberflächentemperatur der Erde

„Diese Studie ist die erste kontinuierliche Rekonstruktuion der globalen Temperatur über Eiszeit-Zyklen hinweg“, sagt Snyder. Die Grundlage ihrer langen Temperaturkurve bildeten 59 Bohrkerne, die aus ozeanischen Sedimenten gewonnen wurden. Daraus konnten zuvor in mehr als 20 000 Analysen die Wassertemperaturen an der Oberfläche der Meere über mehr oder weniger lange Zeitabschnitte ermittelt werden. Snyder sammelte diese Daten und bewertete sie in Abhängigkeit der Epoche und der jeweiligen geographischen Lage. Das Ergebnis ist eine Kurve der mittleren Temperaturen im zeitlichen Abstand von jeweils 1000 Jahren. Aus ihnen ließ sich der langfristige Verlauf der mittleren Erderwärmung ablesen. Kaltphasen wie etwa die „Kleine Eiszeit“ im Mittelalter oder die Kaltzeit vor 100 000 Jahren, bei der weite Teile Europas mit Gletschern bedeckt waren, bilden dabei erdgeschichtlich nur kurzfristige Schwankungen.
© C.W. Snyder/Stanford University Lizenz: gemäß den Bedingungen der Quelle
Entwicklung der mittleren Oberflächentemperatur der Erde über die vergangenen zwei Millionen Jahre. Die blaue Kurve stellt dabei die Veränderung der Temperatur dar, die grüne die Veränderung der arktischen Temperatur und die rote und schwarze die Konzentration von Kohlendioxid und Methan in der Atmosphäre.

Kommentar:

  • Kalte Sonne: Forscher prognostizieren erneut Kleine Eiszeit in naher Zukunft



Sun

Kalte Sonne: Forscher prognostizieren erneut Kleine Eiszeit in naher Zukunft

Bereits in drei Jahren könnte eine Mini-Eiszeit starten.
© NASA, SDO
Bereits zum wiederholten Male in diesem Jahr zeigt sich unsere Sonne ganz ohne Flecken. Dies ist auf aktuellen Bildern der US-Weltraumbehörde NASA zu erkennen. Einige Experten warnen nun: Das Fehlen der sichtbarer Anzeichen von Aktivität der Sonne würde zeigen, dass sich das nächste solare Minimum nähert. Den Berechnungen zufolge könnte es bereits 2019 so weit sein.


Mini-Eiszeit in Europa?

Einige Solarphysiker nehmen an, dass dies den Beginn eines neuen großen Minimums der Sonnenaktivität anzeigen könnte, ähnlich dem Maunder-Minimum im späten 17. Jahrhundert, das mit der sogenannten "Kleinen Eiszeit" in Verbindung gebracht wird, als spürbar niedrigere Temperaturen herrschten. Damals waren viele Winter in Europa eiskalt.

Grund für die lokal begrenzten Auswirkungen könnten Veränderungen der Winde in der Troposphäre, der untersten Atmosphärenschicht, sein. Heizt sich die darüber gelegene Stratosphäre nur schwach auf, reißen die milden Starkwinde vom Atlantik in der Troposphäre ab. Stattdessen wären Großbritannien und Mitteleuropa dann dem Einfluss kalter Winde aus dem Nordosten ausgesetzt.

Kommentar: Der letzte Paragraph steht vollkommen im Widerspruch zu dem vorher geschriebenen und ist eine typische Aussage aus Potsdam.


Sun

KIC 8462852: Mysteriöser Stern wird immer rätselhafter - Künstliche Struktur?

Seit knapp einem Jahr versetzt der rund 1.500 Lichtjahre entfernte Stern „KIC 8462852“ Astronomen ins Staunen. 2015 entdeckten Astronomen zwei plötzliche und seither nicht mehr beobachtete Abschwächungen im Licht des Sterns um bis zu 20 Prozent (...GreWi berichtete). Später zeigte sich, dass sich das Sternenlicht schon seit rund 100 Jahren stetig abschwächt (...GreWi berichtete). Jetzt präsentieren US-Forscher eine Analyse der gesamten Beobachtungszeit mit Kepler - und fanden ein neues Rätsel um den bereits als „mysteriösesten Stern unserer Galaxie“ bezeichneten Stern
Washington (USA) - Erklärungsversuche für das bislang noch nie bei einem anderen Stern beobachtete Verhalten von KIC 8462852 bemühen bislang Vorstellungen von ungewöhnlich großen Kometen, Planetentrümmern, interstellaren Staub- und Gaswolken bis hin zur Idee, eine hochentwickelte Zivilisation könnte ein gewaltiges Bauwerk rund um den Stern konstruiert haben, um etwa mit sog. Dysons-Sphären dessen Energie in viel höherem Maße zu nutzen, als dies mit Solarkollektoren von der Oberfläche eines Planeten möglich wäre (...GreWi berichtete).

R2-D2

Kinder von Robo-Babysitter betreuen lassen? In China wird's real: Der "iPal"

Maschine aus China kommuniziert über das Smartphone und hat Tablet
© AvatarMind
Roboter "iPal": soll mehrere Stunden auf Kinder aufpassen
Nanjing - Die chinesische Firma AvatarMind hat "iPal" entwickelt - ein vollelektronischer Aufpasser für Kinder, der Eltern Zeit für sich ermöglichen soll. Der Roboter nutzt natürliche Sprache, um sich zu verständigen und erinnert sich an die Interessen sowie Vorlieben seiner Schützlinge. Laut dem Hersteller ist die Maschine ideal für Drei- bis Achtjährige. Die Kommunikation mit den Eltern erfolgt über das Handy mittels Video-Chat.

Kommentar:


Info

Neuer Passwortschutz: Fingerabdrücke und menschlicher Körper

Forscher der University of Washington haben nach einer Möglichkeit gesucht, sensible Informationen wie Passwörter statt wie bisher mit WLAN oder Bluetooth über die Luft nun mithilfe des menschlichen Körpers zu übertragen. Dazu haben sie Fingerabdruck-Sensoren, wie sie etwa in iPhones oder Trackpads von Lenovo-Laptops verbaut sind, umfunktioniert.
© Vikram Iyer/UW
Fingerabdruck: Er entsperrt Schlösser und Wearables.
"Sagen wir, ich will eine Tür mithilfe eines elektronischen, smarten Schlosses öffnen", erklärt Merhdad Hessar, der an der Studie mitgearbeitet hat. "Ich kann den Türknauf anfassen sowie den Fingerabdruck-Sensor auf meinem Handy berühren und meine geheimen Zugangsdaten durch meinen Körper übertragen, um die Tür zu öffnen, ohne persönliche Informationen über die Luft zu verteilen."

Info

Studie: Auch Bienen haben Emotionen und Stimmungen

London (Großbritannien) - Hummeln sind wahrscheinlich in der Lage, so etwas wie Emotionen zu empfinden. Zu dieser erstaunlichen Erkenntnis kommen britische Forscher anhand einer aktuellen Studie. Das Ergebnis stellt erneut unsere Vorstellungen vom Bewusstsein vermeintlich niederer Lebensformen in Frage.
© Unistudent119 (WikimediaCommons) / CC BY-SA 3.0
Eine Hummel beim Nektarsammeln.
In ihren Versuchen haben Clint Perry und Kollegen von der Queen Mary University of London in Folge von Futterbelohnungen sowohl körperliche Veränderungen als auch solche im Verhalten von Hummeln festgestellt. „Es hat fast den Anschein als erleben die Insekten so etwas wie Freude - ein Zustand, der die Tiere optimistischer erscheinen lässt“, so die Forscher aktuell im Fachjournal Science (DOI:10.1126/science.aaf4454).

„Auch bei uns Menschen können wir ein vergleichbares Verhalten beobachten“, erläutert Perry und führt weiter aus: „Wenn wir beispielsweise ein gutes Stück Schokolade genießen, so reagieren wir darauf mit einer optimistischeren Einstellung auch anderen Dingen gegenüber - wir sehen beispielsweise einen Neuankömmling eher als potentiellen Freund, denn als potentiellen Feind. (...) Fröhlichkeit und Freude führen auch dazu, dass wir schneller negative Erfahrungen bei Seite schieben.“

Kommentar:


Galaxy

Hoppla! NASA gibt 13. Sternzeichen bekannt - Was bedeutet das für die Astrologie?

Die NASA hat für reichlich Verwirrung unter den treuen Anhängern der Astrologie und Horoskope gesorgt, denn sie hat ein 13. Tierkreiszeichen eingeführt und dadurch die Sternzeichen unzähliger Menschen verändert.

Als die Babylonier vor über 3.000 Jahren ihren Kalender festlegten, unterteilten sie ihn in 12 Monate und belegten sie mit den bis dahin 12 bekannten Sternzeichen. Kurze Zeit später entdeckten sie zwar ein 13. Sternzeichen, doch da es nicht mehr in ihren fertigen Kalender passte, ließen sie es einfach weg. Und dieses 13. Sternzeichen - den Schlangenträger - hat die NASA nun in den Tierkreiszeichenkalender eingefügt.

Question

Vorbereitung auf Eiszeit? China und Russland gründen in der Arktis gemeinsames Forschungszentrum

Die Fernöstlichne Föderale Universität und die Harbiner Polytechnische Universität haben das Russisch-chinesische Polarzentrum für Bauingenieurwesen und Forschung gegründet. Seine Tätigkeit wird sich auf die industrielle Erschließung der Arktis richten. Schwerpunkte der Forschungen werden Nutzungsdauer von Betonstoffen im Polarkreis, Belastung der Schiffe durch Eis und Sicherheit der Ingenieurbauwerke sein.

Kommentar: Diese Meldung ist in den letzten Monaten und Jahren nicht die erste dieser Art. Man könnte fast meinen, dass bestimmte Kreise in Russland und China über die Wahrscheinlichkeit einer nahen Eiszeit bescheid wissen.


Mars

SpaceX: Elon Musk will in 10 Jahren eine Million Menschen auf den Mars schicken

Im Rahmen einer geplanten Mars-Expedition sollen eine Million Menschen auf den Roten Planeten gesandt werden, gab der SpaceX-Gründer, Elon Musk, auf dem 67. Kongress der Internationalen Astronautischen Föderation in Mexiko bekannt. Die erste Rakete soll in bis zu zehn Jahren starten und die Reisekosten unter 200.000 Dollar liegen. Musks Traum ist, ein interplanetares Transportsystem zu entwickeln und den Mars nachhaltig zu besiedeln, „um eine selbsterhaltende Zivilisation aufzubauen“.

Cassiopaea

Herkunft der mysteriösen Radioblitze wahrscheinlich aufgeklärt

© Pixabay
Chinesische Astrophysiker haben Funksignale empfangen, die ein Zeichen von außerirdischem Leben hätten sein können. Nun sind die Wissenschaftler dem Ursprung dieser seltsamen Funkstöße auf die Spur gekommen, wie das Fachmagazin „The Astrophysical Journal“ berichtet.

16 Mal haben die Wissenschaftler den Radioblitz 121102 empfangen. Seine Entstehung führten sie auf ein Elektromagnetfeld zurück, welches beim Durchdringen eines Asteroidengürtels in einer entfernten Galaxie verstärkt worden sei.