Willkommen bei SOTT.net
Mi, 27 Jul 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Wissenschaft und Technologie
Karte

Bulb

Kein Herz im Körper: US-Bürger lebte eineinhalb Jahre ohne Herz

Eine neue US-Technologie ermöglicht Patienten ein Leben ohne Herz - wenigstens solange sie auf ein passendes Spenderorgan warten müssen. Dies berichtet das Nachrichtenportal CNET.

© Pixabay
Stan Larkin aus Michigan lebte 17 Monate ohne Herz. Solange trug er stets einen Rucksack mit einem Gerät bei sich, welches die Funktionen seines Herzens übernahm.


​Der 25-jährige Mann leidet, wie auch sein Bruder, seit zehn Jahren an einem schweren Herzfehler: an Kardiomyopathie, einer genetischen Erberkrankung des Herzmuskels, die dazu führt, dass das Herz im Alter von zehn bis 20 Jahren seine selbstständige Funktion einstellt und schließlich zu schlagen aufhört. Wie CNET berichtet, war Larkin 2014 das Herz entnommen und ein „künstliches Herz“ gegeben worden, das mit einem „SynCardia Freedom Portable Driver“ verbunden ist. Das Gerät wiege sechs Kilogramm und pumpe mit Sauerstoff angereichertes Blut in den Körper. Im Mai dieses Jahres bekam Larkin nach 17 Monaten nun endlich ein Spenderherz.

Compass

Orientierung im Erdmagnetfeld: Vögel navigieren mit lichtabhängigem Magnetkompass

Frankfurt am Main (Deutschland) - In einer Studie an Rotkehlchen haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Zugvögel und Hühner in ihrem Auge einen lichtabhängigen Magnetkompass besitzen, mit dem sie die Richtung des Erdmagnetfeldes orten können.
© Philip Heron (WikimediaCommons) CC BY-SA 3.0
Rotkehlchen
Wie die Arbeitsgruppe von Prof. Roswitha Wiltschko vom Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaften an der Goethe-Universität gemeinsam mit französischen Kollegen der Université Pierre et Marie Curie aktuell in der Fachzeitschrift Journal of the Royal Society Interface (DOI: 10.1098/rsif.2015.1010) berichtet, haben sie nun herausgefunden, wie dieser Kompass auf molekularer Ebene funktioniert.

Kommentar:


Arrow Down

Forscher erschaffen Chimären: Schweine als Organspender für Menschen

Haben jetzt schwerkranke Menschen, die jahrelang auf Spender warten, wortwörtlich „Schwein gehabt“? Wissenschaftlern von der Universität Kalifornien ist es gelungen, im Körper eines Borstentieres menschliches Gewebe zu züchten, berichtet „Zee News“.
© Flickr/Chris Skitch

Nach Angaben der Forscher sehen die Chimären, dessen DNA in einem frühen Zellstadium verändert wurde, wie übliche Schweineembryos aus. Das einzige, was sie von ihren Artgenossen unterscheidet, sei die Bauchspeicheldrüse, die vollkommen aus menschlichen Stammzellen bestehe.

Sun

Faszinierend: In welchem Licht würden wir die Welt sehen, wenn sie von anderen Sternen als der Sonne erhellt würde?

© In The Now
Die russische Weltraumorganisation „Roskosmos“ hat ein Video erstellt, in dem man sieht, wie unser Himmel aussehen würde, wenn man die Sonne mit anderen Sternen austauschen würde. Entstanden sind so wunderschöne Himmelsbilder, die uns unsere All-Nachbarn etwas näher bringen.

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.


Beaker

Kann unsere Haut Gerüche wahrnehmen? Forscher finden Riechrezeptoren in der menschlichen Haut

Wissenschaft: Kann unsere Haut Gerüche wahrnehmen
© fpic/fotolia.com
Forscher haben olfaktorische Rezeptoren (Riechrezeptoren) in Hautzellen entdeckt.
Nicht nur unsere Nase, sondern auch die Haut kann offenbar Gerüche wahrnehmen. Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben einen Riechrezeptor in den pigmentbildenden Zellen der menschlichen Haut entdeckt. Nach Ansicht der Forscher könnte dieser neue Ansatzpunkte für die Therapie von Hautkrebs eröffnen.

Info

Spinnenseide vielversprechend für die Wundheilung

Die meisten Menschen ekeln sich beim Anblick einer Spinne - nicht so Professor Fritz Vollrath. Seit 40 Jahren untersucht er die Tiere, um die Wundheilung bei Menschen voranzutreiben. Mit Erfolg.
© Getty Images/Getty Images Europe
Für Fritz Vollrath gehören die Spinnen seit vielen Jahren zum Alltag
Dutzende goldene Radnetzspinnen hängen inmitten der üppigen Pflanzenwelt eines Gewächshauses an der Decke. Die Luft ist tropisch feucht.

Professor Fritz Vollrath hat den Tieren, deren auffälligster Vertreter die Kreuzspinnen sind, eine ungewöhnliche Unterkunft gegeben: das Dach der Oxford-Universität.

Seit 40 Jahren erforscht der in Deutschland geborene Zoologe schon die Tiere. Die Angst vor ihnen kann er daher nicht verstehen. Erst recht nicht, seitdem er entdeckt hat, dass sie fast übernatürliche Kräfte besitzen.

Kommentar:


Info

Riesenkalmare noch größer als gedacht: Länger als ein Schulbus

St. Andrews (Schottland) - Mit einer bislang auf etwa 13 Meter geschätzten Maximallänge galten Riesenkalmare schon immer als Kandidaten für den wahren Kern der Legenden vom ganze Schiffe verschlingenden Kraken. Eine neue Studie zeigt nun, dass dieser Wert die Größe, die ausgewachsene Tiere tatsächlich erreichen können wahrscheinlich bislang deutlich unterschätzt wurde und die Tiere mit bis zu 20 Metern länger als ein Schulbus werden können.
© Irken, CC-BY-SA 3.0
Riesenkalmar (Illu.)
Obwohl schon seit 1639 an Küsten angeschwemmte Kadaver von Riesenkalmaren beschrieben wurden, gilt die Existenz der „Tiefseemonster“ erst 2004 als eindeutig wissenschaftliche nachgewiesen, als erstmals ein lebendes Exemplar fotografiert werden konnte.

Von jeher spekulierten Wissenschaftler und Forscher darüber, wie groß die Tiere werden können. Eine frühere Analyse von 130 Kadavern und Überresten der enormen Kopffüßler kam zu dem Schluss, dass keines dieser Tiere länger als 13 Meter war. Spekulationen darüber, dass Riesenkalmare noch deutlich größer werden können, galten als wissenschaftlich nicht gesichert und spekulativ.

Kommentar: Keine Fabelwesen mehr: Sensationelle Video-Nahaufnahmen eines Riesenkalmars in höchster Auflösung


Galaxy

Studie behauptet: Planet 9 könnte ein eingefangener Exoplanet sein

Noch bevor die tatsächliche Existenz des als „Planet 9“ bezeichneten weiteren großen Felsplaneten am äußersten Rand des Sonnensystem überhaupt durch direkte Beobachtungen bewiesen wurde, spekulieren Wissenschaftler darüber, wie der Planet beschaffen sein und woher er stammen könnte. Schwedische Astrophysiker zeigen nun anhand von Computersimulationen, dass der hypothetische Planet sogar einst einen anderen Stern umkreist haben könnte. Damit wäre „P9“ dann der erste in unseren eigenen Sonnensystem entdeckte Exoplanet.

© Lunds Universitet
Hat unsere Sonne „Planet 9“ einst einem anderen Stern gestohlen? (Illu.)
Lund (Schweden) - Wie das Team um Alexander Mustill von der Lunds Universitet aktuell im Fachjournal Monthly Notices of the Royal Astronomical Society (DOI: 10.1093/mnrasl/slw075) berichtet, zeigen die Simulationen, dass es sich bei „Planet 9“ am wahrscheinlichsten um einen Planteen handelt, der vor rund 4,5 Milliarden Jahren von unserer damals noch jungen Sonne einem ihrer damaligen Nachbarsterne regelrecht gestohlen wurde.

Tatsächlich würde diese Theorie erklären, wie der Planet - sollte er tatsächlich existieren - auf eine derart weite Umlaufbahn um unsere Sonne gelangen konnte.

Kommentar: Das Wissen über unser Sonnensystem und Universums basiert auf einem materialistischen Dogma. Elektrizität und Plasma spielt eine große Rolle: Wir haben schon vor einiger Zeit darauf aufmerksam gemacht das unser Sonnensystem wahrscheinlich zwei Sonnen hat:


Bulb

Forscher: Das Gehabe von Killary und Trump ist vergleichbar mit dem von Affen

US-Wissenschaftler haben umfassende Untersuchungen durchgeführt und viele Gemeinsamkeiten zwischen dem Verhalten von Politikern und Affen herausgefunden. Im Besonderen geht es darum, dass sie ihre Stimme in für sie vorteilhaften und günstigen Situationen verändern können.

© REUTERS/ Mike Segar
Wie die Washington Post schreibt, kamen die Experten der University of California in Los Angeles zu einer erstaunlichen Erkenntnis - sie fanden heraus, dass die politische Tätigkeit einen Staatsbeamten dazu zwingt, sich verschiedenen Situationen bei Dialogen mit seinen Kollegen und Wählern anzupassen, was einen tiefen und instinktiven Sinn hat. In diesem Zusammenhang können viele Beamte den Tonfall ihrer Stimme je nach Umständen verändern.

Als Beweis ihrer Erkenntnisse führen die Wissenschaftler die um die US-Macht kämpfenden Politiker als Beispiel an. Carly Fiorina, Hillary Clinton, Bernie Sanders und Donald Trump versuchen, mit ihren Wählern mit der Intonation eines Kindes zu sprechen. Sie versuchen dabei auf langweilige Reden zu verzichten, die einfachen Menschen nicht gefallen können.


Mit ihrem Tonfall versuchen die US-Politiker zu zeigen, dass sie im Umgang mit Wählern natürlich und nicht überheblich sind. Dabei demonstrieren die ranghohen Beamten beim Umgang mit ihren Verwandten eine ganz andere Sprechmelodie und Stimmlage. So verhalten sich auch einige Arten von Affen. Sie ändern ihren Tonfall in verschiedenen Situationen - beim Kampf mit einem Gegner, beim Umgang mit Jungtieren. Der Prozess verläuft für sie unbemerkt.

Kommentar: Psychopathie trifft es besser: Killary:


Laptop

Soziales Experiment Blockchain und "The DAO": Was ist das autonome Weltcomputer-System und größte Crowdfunding in der Internetgeschichte?

Die Kryptowährung Bitcoin ist vielen Menschen bereits ein Begriff. Weitaus weniger bekannt ist allerdings, was die Blockchain-Technologie, auf der Bitcoin basiert, noch so alles kann. Seit der Entwicklung von Ethereum überschlagen sich die Ereignisse. Nun erblickte mit „The DAO“ das erste Unternehmen, das nur im virtuellen Raum existiert, das Licht der Welt. Das dazugehörige Crowdfunding, bei dem über 130 Millionen Dollar gesammelt wurden, ist das erfolgreichste in der Geschichte des Internets.

Das Ethereum-Logo vor Zeilen des Programmcodes: Viel heiße Luft oder das nächste große Ding?
Am Anfang war der Bitcoin. 2009 kurz nachdem die letzte große Finanzkrise die Welt erschütterte, wuchs das Interesse an alternativen Geldsystemen schlagartig. Die kryptographische Währung Bitcoin basiert in ihrem Prinzip auf BitTorrent, einem dezentralen System für den Austausch von Dateien. Schon diese Technologie bereitete den großen Rechteinhabern von Musiktiteln und Filmen Kopfzerbrechen. Die zusammengeschlossenen Rechner bilden zusammen eine Art Supercomputer, auf dem der Dateitransfer ohne das Zutun einer Zentralgewalt organisiert wird. Das Ganze ist dabei mehr als die Summe seiner Teile. Fällt eine Komponente weg, bleibt das Netzwerk dennoch intakt.

Kommentar: