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Mo, 16 Jan 2017
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Wissenschaft und Technologie
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Forscher gründen akademisches Fachjournal für UFO-Forschung

Captain Cook (USA) - Als Direktor des National Aviation Reporting Center on Anomalous Phenomena (NARCAP) gilt Ted Roe als einer der meist respektierten UFO-Forscher. Nach der Gründung einer neuen, internationalen Forschungsorganisation, plant er jetzt die Veröffentlichung eines akademischen Fachjournals zur Erforschung unidentifizierter Phänomene im Luftraum (Unidentified Aerial Phenomena, UAP) - so der von Roe und Kollegen der wissenschaftlichen UFO-Forschung bevorzugte Neubegriff für UFOs.
© IAUAPR.org
Das derzeitige Logo der IAUAPR
Gemeinsam mit der Forscherin Erica Lukes beschreibt Roe das Projekt in einem Schreiben an „OpenMinds.tv“ u.a. wie folgt:

Bulb

Wissenschaftlich untermauert: Pflanzenfresser sind dicker als Fleischfresser

Während Fleischfresser meist rank und schlank daher kommen, besitzen pflanzenfressende Säugetiere im Vergleich dazu eine recht umfangreiche Leibesfülle. Diese Beobachtung haben nun Forscher anhand von 3D-Rekonstruktionen von Tierskeletten wissenschaftlich untermauert. Erstaunlicherweise lässt sich bei den Dinosauriern dagegen kein Unterschied zwischen Fleisch- und Pflanzenfressern ausmachen.

© apa
Auch von hinten deutlich erkennbar: Das Flusspferd ist ein Pflanzenfresser
Was haben riesige Dinosaurier mit kleinen Spitzmäusen gemeinsam? Zunächst einmal sind beide vierbeinige Wirbeltiere. Tetrapoden (Landwirbeltiere) haben im Laufe ihrer Entwicklung vielfältige Körpergrößen und Körperformen von der Maus bis zum Saurier herausgebildet, um sich den unterschiedlichen Umgebungen anzupassen. Ihre Ernährungsgewohnheiten reichen vom reinen Pflanzenfresser bis zum Fleischfresser und ihr Körperbau spiegelt diese Nahrungsvielfalt wider. Da Pflanzen meist weniger gut verdaulich sind als Fleisch, benötigen Pflanzenfresser größere Därme und darum voluminösere Bäuche, vermutet man. Allerdings wurde diese These bislang nie wissenschaftlich untersucht. Ein europäisches Forschungsteam unter der Leitung der Universität Zürich und der TU Berlin hat nun die Form des Brustkorbes von über 120 Vierbeinern aus der Urzeit bis heute untersucht.

Mithilfe von Photogrammetrie und Computer-Bildgebungsverfahren erstellten die Wissenschaftler eine 3D-Datenbank für Skelette von Dinosauriern, Reptilien, Vögeln, Säugetieren und fossilen Synapsiden (säugetierähnliche Reptilien). Anhand der computergestützten visuellen Auswertung dieser Daten rekonstruierten sie das Volumen der Körperhöhle, die durch Wirbelsäule, Brustkorb und Becken abgegrenzt ist.

Kommentar: Zumindest für den Menschen scheint zu gelten:


Bulb

Kartographie Revolution: Japaner entwickelt genaueste Weltkarte mit richtigen Proportionen

Der japanische Designer Hajime Narukawa war mit der Ungenauigkeit gängiger Weltkarten unzufrieden - und entwickelte deshalb eine präzisere Variante. Für sein Werk erhielt er nun den begehrten Good Design Award.
© AuthaGraph
Fast alle herkömmlichen Weltkarten basieren auf einer Vorlage aus dem Jahr 1569. Das Abbild der Erdoberfläche wurde vom deutschen Geographen und Kartographen Gerhard Mercator gezeichnet und dominiert bis heute unser Bild von der Welt. Dabei ist Mercators Modell alles andere als perfekt, tatsächlich ist die Darstellung einiger Regionen sogar äußerst ungenau. Die Antarktis und Grönland etwa werden stark verzerrt und in einem falschen Größenverhältnis dargestellt. Häufig wird den darauf basierenden Karten auch ein politisches Statement unterstellt, weil einige Länder durch die Verzerrungen größer erscheinen als sie sind.


Bulb

Studie beweist: Pflanzenwurzeln sehen im Dunkeln

Sprossen übertragen Licht bis hinab in die im dunklen Erdreich vergrabenen Wurzeln. Das haben Forscher des Max-Planck-Institut für chemische Ökologie jetzt erstmals bewiesen. Hier in steter Dunkelheit aktiviert das so übertragene Licht Lichtrezeptoren in der Wurzel und löst dort lichtabhängige Wachstumsreaktionen in Pflanzen.

© sciencemag.org
Pflanzen leiten Licht auch an die Wurzeln im Erdreich weiter (Illu).
(Jena) Deutschland - Wie das Team um Ian Baldwin gemeinsam mit Kollegen der Nationalen Universität Seoul in Korea aktuell im Fachjournal „Science Signalling“ (DOI: 10.1126/scisignal.aaf6530) berichtet, konnten sie erstmals zeigen, dass Wurzeln der Ackerschmalwand direkt auf Licht reagieren, wie es vom Spross in die unterirdischen Pflanzenteile übertragen wird: „Wurzeln können so das Pflanzenwachstum an die Lichtbedingungen der Umgebung anpassen.“

Für die Pflanzen ist Licht also nicht nur eine Energiequelle, sondern stellt auch ein wichtiges Signal dar, das viele lichtabhängige Wachstumsvorgänge in der Pflanze steuert, um sie so optimal an ihre Umwelt anzupassen. „Licht wird zunächst im Spross der Pflanze von Lichtrezeptoren erkannt“, erläutert die Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts und führt weiter aus: „Über Lichtsignalmoleküle werden physiologische Prozesse in der Pflanze reguliert.

Moon

Zuletzt vor 68 Jahren: Am 14. November erscheint der größte Supermond seit 1948

Es gibt nahezu jedes Jahr ein astronomisches Ereignis, dass die Welt, oder zumindest Teile davon, in Atem hält. Manchmal sind es Meteoritenschauer ungeahnten Ausmaßes, manchmal eine Sonnenfinsternis. Dieses Jahr ist es ein »Supermond«, ein Phänomen, das den Mond extrem groß erscheinen lässt. Ein ähnliches Ereignis dieser Größenordnung gab es zuletzt im Jahr 1948, also vor fast 70 Jahren.
Diesen Termin solltet ihr euch merken

Am 14. November ist es soweit. Der Mond wird, astronomisch gesehen, ganz nah an die Erde herankommen und dadurch 14 Prozent größer und 30 Prozent heller erscheinen. Erst 2034 wird dieses Phänomen in dieser Form wieder auftreten.


Bulb

Erfindergeist: Australier entwickelt Lochkamera aus Kartoffel und Konservendose

Der Amateur-Fotograf Colin Lowe hat aus einer Kartoffel eine Lochkamera, eine so genannte „Camera obscura“, gebastelt und veröffentlicht die damit gemachten Bilder bei Facebook, wie „PetaPixel“ berichtet.

Kartoffel-Kamera von Amateur-Fotograf Colin Lowe
Neben der Kartoffel habe Lowe dafür eine Konservendose, einen Magneten, zwei alte 35-mm-Filmrollen, Tesafilm und etwas Gummi verwendet, schreibt das Portal. Entstanden sei eine Lochkamera mit 300 Mikron Durchmesser, 60 Millimeter Brennweite und einer Blende von f/200.

Beaker

Zwei Frauen verwandeln Plastik in Nahrung - Durch plastikfressenden Pilz

Es gibt viel Plastikmüll auf der ganzen Welt. So viel davon, dass es kaum begreiflich ist und dass man sich kaum vorstellen kann, was mit diesen zehnfachen Milliarden Tonnen geschehen kann, die jedes Jahr produziert werden. Allerdings kommen täglich innovative Lösungen zum Vorschein wie z. B. das Großreinemachen der großen Plastikinsel im Pazifik! Oder Die erste biologisch abbaubare Wasserflasche


Der Pilz, der sich von Plastik ernährt
Eine andere inspirierende Lösung „stammt“ von einem seltenen Pilz und sie hat durchaus das Potenzial, den Planeten durch die Bewältigung des Plastikproblems und noch weiterer Probleme zu retten. Und so fing es an:

Im Jahr 2012 entdeckte ein Forscher an der Yale-Universität Pestalotiopsis microspora - eine Art von Pilz, der nur durch die Verdauung von Polyurethan überleben kann. Er wurde in Ecuador und auf Blättern in Buenos Aires gefunden und wird von Wissenschaftlern mit Blick auf vielerlei Verwendungen untersucht, darunter auch die der Vernichtung des weltweiten Plastikmülls!

Galaxy

Anzahl der Asteroiden stieg in den letzten Jahren dramatisch an - Früher wurden 30 pro Jahr entdeckt, heute 30 pro Monat

Und doch wurde bisher erst ein winziger Bruchteil aller potenziell bedrohlichen Objekte der näheren Umgebung erspäht
Die gute Nachricht ist: Die meisten der wirklich großen Asteroiden in unserer unmittelbaren kosmischen Umgebung sind uns mittlerweile bekannt. Nur mehr rund 10 Prozent der in Erdnähe kreisenden Riesenbrocken dürften sich noch versteckt halten, von der überwiegenden Mehrzahl dagegen kennt man die Umlaufbahnen, und die sind für die nächsten Jahrzehnte unbedenklich. Die schlechte Nachricht ist allerdings: Es gibt auch kleinere erdnahe Asteroiden, die uns ziemlich gefährlich werden können - und von denen haben wir bisher gerade einmal einen winzigen Bruchteil erfasst.

Einer unter ihnen trägt die Bezeichnung 2016 TB57, hat einen Durchmesser von 35 Metern und wurde erst vor kurzem entdeckt. Das Besondere an ihm ist nicht etwa, dass er sich der Erde am 31. Oktober bis auf fünf Mondbahnradien annähert - denn das kommt verhältnismäßig häufig vor - sondern, dass er das exakt 15.000. Near Earth Object (NEO) ist, das bisher katalogisiert wurde.

Kommentar: Lesen Sie dazu den exklusiven Sott-Artikel, der sich mit den wissenschaftlichen Hintergründen befasst, warum es zu einem Anstieg von Himmelskörpern gekommen ist:

  • Das Elektrische Universum - Teil 21: Zunahme der Kometenaktivität

Dazu noch eine Grafik:




Crusader

Hexen, Kometen und planetare Kataklysmen

Dieser Artikel wurde erstmals im "The Dot Connector Magazin" veröffentlicht, einer offiziellen Publikation von Sott.net.

Wenn Sie an Halloween denken, was kommt Ihnen zuerst in den Sinn? Ich startete eine kleine Umfrage unter meinen Freunden, meiner Famile und meinem Mitarbeiterstab. Raten Sie, was zuerst erwähnt wurde? Kürbis-Laternen! Ich wette, Sie dachten, ich würde Hexen erwähnen, aber sie kamen nur an zweiter Stelle bei meiner Umfrage!
© Dot Connector Magazine
Wenn ich an Halloween denke, denke ich an Schulprojekte, wo wir aus Papier die Umrisse von Hexen ausschnitten und auf große halbkreisförmige Halbmonde aus Karton klebten. Die Hexen waren von einer schwarzen Katze begleitet, die hinten auf dem Hexenbesen mitritten. Ich fragte mich, wie eine Katze es schaffen könne, dort das Gleichgewicht zu halten und wie man denken könne, dass das Sitzen auf einem Besen überhaupt bequem ist.

Sherlock

Sensation: Erstes fossiles Hirngewebe eines Dinosauriers entdeckt

Ein unscheinbarer Stein - doch Untersuchungen offenbarten schließlich charakteristische Strukturen: Überbleibsel von Blutgefäßen und Gewebe. Es handelt sich um das erste bekannte Beispiel von fossilem Hirn-Gewebe eines Dinosauriers, sagen Paläontologen. Ihnen zufolge saß es vermutlich im Kopf eines Verwandten des bekannten Iguanodon, der vor etwa 133 Millionen Jahren gelebt hat. Sein Gehirn besaß offenbar ähnliche Merkmale, wie das der heutigen Krokodile und Vögel. Das Untersuchungsergebnis wirft zudem die Frage auf, ob Dino-Gehirne größer gewesen sein könnten als bisher angenommen.

© Jamie Hiscocks
Das Fossil im Größenvergleich mit einer Münze.
Der Fossilien-Jäger Jamie Hiscocks hat den besonderen Stein bereits im Jahr 2004 an einem Fundort in Sussex entdeckt. Er wandte sich mit dem Stück schließlich an den Experten Martin Brasier von der University of Oxford. "Ich habe gleich geahnt, dass der Fund etwas Besonderes sein könnte - Weichgewebserhaltung ging mir durch den Kopf", so Brasier. Hiscocks berichtet über die Reaktion des Experten: "In seiner ersten E-Mail an mich fragte Martin, ob ich jemals von fossilem Dinosaurier-Hirngewebe gehört hätte. Ich wusste genau, was er meinte".