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Fr, 26 Aug 2016
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Wissenschaft und Technologie
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Bulb

Koronales Riesenloch auf der Sonne: Experten beschwichtigen und missachten elektrische Gesetze

Bedrohen koronale Löcher an der Sonne die Erde? Wissenschaftler beschwichtigen: Es besteht keine Gefahr. Wie die „Huffington Post“ am Mittwoch berichtete, weist die Sonne derzeit ein koronales Riesenloch auf, das rund ein Sechstel der Sonnenoberfläche einnimmt.
„Solche solaren Löcher bilden sich regelmäßig“, schrieb das Blatt unter Berufung auf das NASA-Observatorium für solare Dynamik (Solar Dynamics Obwervatory/SDO). Es handle sich um spezifische Zonen an der Sonne, wo das Plasma eine niedrigere Temperatur und Dichte als die Umgebung habe, nachdem die Korona heiße Materie ausgespuckt habe. „Eben deshalb nehmen sich koronale Löcher dunkel aus“, hieß es.


Aufzeichnungen des koronalen Lochs im Ultraviolettbereich wurden am Montag, dem 11. Juli, von der SDO gemacht. NASA-Spezialisten kompilierten mehrere Bilder zu einem Video

Kommentar: Man sollte bedenken, dass unser Sonnensystem elektrischen Prinzipien unterliegt und somit die Sonnenaktivität ein erheblichen Einfluss auf die Erde hat. Suspicious0bservers untersuchen regelmäßig die Sonnenaktivität und andere elektrische Faktoren im Sonnensystem und haben z.B festgestellt, dass es eine definitive Korrelation zwischen Sonnenlöchern und der Intensität und Häufigkeit von Erdbeben auf der Erde gibt.

Mehr Informationen über die elektrische Natur unseres Sonnensystems und der Mensch-Kosmos Verbindung finden Sie hier:


Post-It Note

Folgen der Pille? Auffällige Anomalie von 39 Zwillingspaaren in einer kleinen chinesischen Gemeinde

In einer chinesischen Gemeinde im Südwesten des Landes, die zum Stadtbezirk Jiangjin von Chongqing gehört, leben bei den dort lebenden 367 Familien laut der Zeitung „South China Morning Post“ 39 Zwillingspaare.
© AFP 2016/ STR

Die Zeitung verweist auf eine bereits jahrzehntelange Anomalie - das älteste Zwillingspaar im Dorf ist bereits 89 Jahre alt, das jüngste - erst neun Monate. Einer Statistik zufolge kommen in etwa 1,1 Prozent aller Fälle Zwillinge zur Welt. In der genannten anomalen Zone sind dagegen in jedem zehnten Haus Zwillinge anzutreffen.

Kommentar:


Jet1

Zukunft russischer Waffen: Kampfjets mit Mikrowellen

Die unbemannte Version des russischen Kampfjets sechster Generation wird mit einer elektromagnetischen Kanone ausgestattet, die die gegnerische Digitaltechnik außer Gefecht setzen kann, schreibt die Zeitung "Rossijskaja Gaseta" am Dienstag.
© AFP 2016/ Kirill Kudryavtsev
Wie der Leiter des russische Konzerns „Radioelektronische Technologien“, Wladimir Michejew, der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, ist diese Waffe bereits entwickelt worden und kann Ziele aus einer Entfernung von Dutzenden Kilometern treffen.

„Bei den Kampfjets sechster Generation handelt es sich um Flugzeuge, die eine Hyperschallgeschwindigkeit erreichen können, kaum auffällig und sehr gut geschützt sein werden, künstliche Intelligenz für kollektive Einsätze sowie modernste, darunter elektromagnetische, Waffen haben werden“, betonte Michejew.

Kommentar: Überlegenheit der russischen Waffen überzeugt: Mehrere Länder wollen Su-34 kaufen


Question

Seltsame Anfälle von Gruppen-Schluckaufs mit anschließendem Jaulton an zwei US-Schulen

Während des Zeitraumes 2012/2013 häuften sich an zwei Gymnasien im Nordosten von Massachusetts die Fälle eines mysteriösen »Schluckaufs«, dem mindestens zwei Dutzend Schüler zum Opfer verfielen.
© Thinkstock/PhotoDisc
Nachdem es im Herbst 2012 begonnen hatte, ließ dieses rätselhafte Symptom Anfang 2013 an der North Shore Technical School in Middleton zwar nach, doch in der Nachbarsschule Essex Aggie im nahen Danvers litten weitere 18 Mädchen an dieser bizarren Krankheit. Eine Untersuchung der Schüler sowie Befragung der Eltern ergab, dass es scheinbar kein normaler Schluckauf war, sondern dass er zwar wie einer begann aber sich dann in einen hellen Jaulton umwandelte. Die Zeugen beschrieben ihn als einen »lauten, durchdringenden Schluckauf« oder als »übertriebenen Schluckauf«.

Bulb

Erstaunliches Untersuchungsergebnis: Auch Pflanzen treffen komplexe und flexible Entscheidungen

© waltus.ch
Ein internationales Wissenschaftlerteam hat in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes »Current Biology« ihre neue Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht: Pflanzen haben zwar weder ein Nervensystem, noch ein Gehirn aber dennoch scheinen sie erstaunliche flexible und komplexe Entscheidungen treffen zu können.

Der Zoologe Alex Kacelnik von der Oxford University in England hat gemeinsam mit seinem Kollegen Efrat Dener von der Ben-Gurion-Universität in Israel in Experimenten Hinweise darauf gefunden, dass Pflanzen offenbar Entscheidungen treffen können, die für ihr Überleben wichtig sind. Dazu hatten sie eine dreiteilige Versuchsreihe mit Erbsenpflanzen (Pisum sativum) durchgeführt. Im ersten Teil pflanzten sie nur eine Hälfte der Erbsenwurzel in einen Topf mit optimalen Wachstumsbedingungen, die andere hingegen in kargem Boden. Erwartungsgemäß wuchs die Wurzel im vorteilhaften Boden gut, im schlechten blieb sie eher mickrig. In diesem Fall hatte sich die Pflanze ökonomisch entschieden und ging kein Risiko ein, sie bevorzugte den Topf, wo sie die benötigte Menge zum Überleben bekam.

Im zweiten Teil des Experiments teilten sie erneut die Wurzeln einer Pflanze in zwei Töpfe, wobei sie diesmal die Nährstoffe in dem einen Topf durchgehend hoch hielten und in dem anderen stark schwanken ließen. In der Summe blieb die Nährstoffmenge jedoch in beiden Töpfen gleich. Dieses Mal wurzelte die Pflanze im konstanten Boden besser, was die Forscher als risikoscheues Verhalten bewerteten, da sie sich lieber für die gesicherte Menge entschieden hatte.

Kommentar: Das stellt wieder einmal herkömmliche Theorien infrage, denen zufolge Intelligenz nur mit einem komplexer ausgebildeten Nervensystem in Zusammenhang gebracht wird.


Telescope

Exotisches Sonnensystem fotografiert: Planet, der um drei Sonnen auf einmal kreist

Tucson (USA) - Während Luke Skywalkers Heimatplanet in der Star-Wars-Saga, Tatooine, bereits eine seltsame Welt mit zwei Sonnen am Himmel ist, haben Astronomen jetzt einen Planeten in einem noch exotischeren System entdeckt und sogar direkt abgebildet. Den Himmel dieser Welt bescheinen nicht nur zwei, sondern gleich drei Sonnen.
© ESO/L. Calçada
Diese künstlerische Darstellung zeigt, wie das Dreifachsternsystem HD 131399 aus der Nähe des jetzt entdeckten Gasriesen aussehen könnte.
Mit dem SPHERE-Instrument am Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) ist es dem Team unter der Leitung von Kevin Wagner von der University of Arizona erstmals gelungen, einen Planeten mit der größten bislang entdeckten Umlaufbahn innerhalb eines Mehrfachsternsystems abzubilden. Ihre Entdeckung haben die Forscher aktuell im Fachjournal „Science“ (DOI: 10.1126/science.aaf9671) beschrieben.

Jupiter

Halleyscher Komet: Venus beeinflusst Kometenbahn überraschenderweise mehr als Jupiter

Chaos in der Kometenbahn: Astronomen haben herausgefunden, warum der Halleysche Komet zwar regelmäßig wiederkommt, aber seine Bahn dabei immer leicht chaotisch variiert. Schuld daran ist überraschenderweise nicht der Schwerkrafteinfluss des Jupiter wie bisher gedacht. Stattdessen ist die Venus momentan der dominante Störenfried, wie die Forscher berichten. In rund 3.000 Jahren allerdings wird sich das wieder ändern.

© ESO
Komet Halley bei seinem letzten Durchgang durch das innere Sonnensystem im Jahr 1986.
Der Halleysche Komet ist einer der bekanntesten Wanderer in unserem Sonnensystem. Alle 75 Jahre fliegt er dicht an der Erde vorbei und ist dann sogar mit bloßem Auge tagsüber sichtbar. Schon die alten Babylonier berichteten von dieser hellen Lichterscheinung, lange bevor der Astronom Edmond Halley ihn als Kometen erkannte. Die nächste Passage des Kometen wird im Jahr 2061 sein.

Regelmäßig, aber chaotisch im Detail

Doch so regelmäßig seine Wiederkehr ist, so chaotisch sind die Feinheiten der Flugbahn beim Halleyschen Kometen. Sein Orbit und damit der genaue Ort seines Erscheinens lässt sich kaum vorausberechnen. Einer der Ursache dafür ist der Komet selbst, dessen Kern bei Erwärmung Eis und Gase abgibt und damit die Flugbahn beeinflusst. Ein anderer Grund ist die Wechselwirkung mit den Planeten im Sonnensystem.

Kommentar:


Bizarro Earth

Das Elektrische Universum - Teil 23: Das 'Aufbrechen' der Erde: Erdbeben, Eruptionen und Erdfälle

Teil 3: Irdische Auswirkungen der Annäherung von Nemesis und seinem Kometenschwarm

© Sott.net

Kapitel 23: Das 'Aufbrechen' der Erde - Erdbeben, Eruptionen und Erdfälle


Abbildung 95 zeigt die Erde und einige der Effekte, die wir durch eine Verringerung der Rotationsgeschwindigkeit erwarten könnten. Auf der linken Seite sehen wir die Erde mit einer normalen Drehgeschwindigkeit. Beachten Sie, dass der Planet auf der Ebene des Äquators wegen der Zentrifugalkraft etwas breiter ist (ellyptische Form). Auf der rechten Seite ist die Erde mit einer reduzierten Drehgeschwindigkeit dargestellt. Diese Verlangsamung induziert eine Verringerung der Zentrifugalkraft, was einen mechanischen Stress auf die Lithosphäre (Erdkruste) ausübt. Die Kompressionskräfte (rote Pfeile) wirken in den tieferen Breitengraden (um den Äquator), während die Dehnungskräfte (grüne Pfeile) auf die höheren Breitengrade wirken. Folglich wird der Planet deformiert: Seine Form wird weniger ellyptisch und eher kugelförmig. Natürlich ist diese Deformation in der Abbildung übertrieben dargestellt (ovale Form links und Kugelform rechts), um den Effekt zu verdeutlichen.

© Sott.net
Abbildung 95: Die Auswirkungen einer reduzierten Drehgeschwindigkeit auf die Erde (Spannung, Kompression und Form)
Wir haben bereits erörtert, wie eine reduzierte Sonnenaktivität das elektrische Feld der Erde (Oberfläche-Kern) verringert.342 Dieses elektrische Feld fungiert als ein kraftvoller ‘Binder’ des Planeten, wodurch die (relativ) negative Erdoberfläche durch den (relativ) positiven Kern angezogen wird und dabei buchstäblich die Oberfläche und den Kern zusammenzieht. Reduzierte Bindung führt zu einem ‘loseren’ Planeten, wodurch ‘Teile’ der Erde nicht mehr so fest zusammengehalten werden.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:



Sun

Sonne hat eine gewienerte Glatze: Schwächste Sonne seit fast 200 Jahren

Das jüngste Bild des Solar Dynamics Observatory (SDO) zeigt, dass unsere Sonne aussieht wie eine saubere Leinwand. Keinerlei Sonnenflecken. Die Aktivität im Sonnenzyklus 24 ist weiterhin so gering wie seit fast 200 Jahren nicht mehr (hier).
Sonnenfleckenzahl: 0
[Bis heute! Siehe das regelmäßig erscheinende und täglich aktualisierte Bild rechts auf dieser Website. Anm. d. Übers.]

Fleckenlose Tage:
Gegenwärtig [d. h. bis 30. Juni]: 7 Tage
2016 total: 11 Tage (6%)
2015 total: 0 Tage (0%)
2014 total: 1 Tag (<1%)
2013 total: 0 Tage (0%)
2012 total: 0 Tage (0%)
2011 total: 2 Tage (<1%)
2010 total: 51 Tage (14%)
2009 total: 260 Tage (71%)

© Nasa/Soho
Das letzte Mal, bei dem die Sonnenflecken eine ganze Woche lang verschwunden waren, war im Dezember 2010 - zu einer Zeit, als die Sonne aus einem langen Solaren Minimum kommend war. In diesem Falle deutet das 7-Tage-Interregnum [bis 30. Juni; derzeit wird es mit jedem Tag länger, Anm. d. Übers.] darauf hin, dass ein neues Solares Minimum aufzieht.

Kommentar:
  • Das Elektrische Universum - Teil 20: Einfluss der geringeren Sonnenaktivität auf die Erde



Telescope

Überholspur: China stellt weltweit größtes Radioteleskop fertig

Peking (China) - Mit dem Einsatz des letzten von insgesamt 4.450 Panelenelementen haben chinesische Wissenschaftler und Ingenieure nach fünf Jahren Bauzeit das jetzt weltgrößte Radioteleskop fertiggestellt. Mit einem Durchmesser von 500 Metern beteiligt sich das „Five-hundred-meter Aperture Spherical radio Telescope“ (FAST) auch an der Suche nach Signalen außerirdischer Zivilisationen (SETI).
© NAOC
Das FAST-Radioteleskop in Dawodang in der südostchinesischen Provinz Guizhou
„Die nächsten 10 bis 20 Jahre wird FAST das weltweit leistungsfähigste Radioteleskop sein“, erläutert Yan Jun, der Direktor der Anlage, die vom National Astronomical Observatories of China (NAOC) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) geleitet wird.