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Fr, 24 Feb 2017
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Nebula

Astronomen vermuten: Extrasolare Herkunft von Planet Neun

Während Astronomen immer noch fieberhaft um den Nachweis für die Existenz eines aufgrund gemeinsamer, von der Norm abweichender Umlaufbahneigenschaften ferner Objekte im Sonnensystem, vermuteten weiteren großen Planeten im äußersten Sonnensystem ringen, spekulieren US-Astronomen bereits darüber, dass dieser Planet ursprünglich gar nicht Teil unseres Sonnensystems war und einst einsam durchs All trieb.
© Caltech/R. Hurt (IPAC)
Künstlerische Interpretation des mutmaßlich neunten Planeten im Sonnensystem. Die Forscher vermuten, dass es sich um einen Planeten handelt, der Uranus und Neptun gleichen könnte (Illu.).
Las Cruces (USA) - Wie das Team um James Vesper und Professor Paul Mason von der New Mexico State University (NMSU) auf dem Jahrestreffen der American Astronomical Society (AAS) berichtete, sei es „wahrscheinlich, dass es sich bei dieser Welt um einen von der Sonne eingefangenen sogenannten ‚Rogue Planet‘ handelt.“ Hierbei handelt es sich um „Einzelgängerplaneten“, Planeten also, die - ungebunden an einen Stern - durchs All fliegen.

In 156 Computersimulationen haben die Astrophysiker Begegnungen solcher Einzelgänger unterschiedlicher Größen und Flugbahnen mit unserem Sonnensystem simuliert.

Moon

Forscher: Unser Mond ist offenbar älter, als ursprünglich gedacht

© Sputnik/Vladimir Sergeev
Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) haben festgestellt, dass der Mond wesentlich älter ist, als früher angenommen wurde. Dies teilte am Donnerstag ein Pressebericht auf der Webseite der Universität mit.

Demnach beträgt das Alter des Erd-Mondes mindestens 4,51 Milliarden Jahre. Diese Schlussfolgerungen stützten sich auf die Analyse von acht Zirkon-Mineralproben, die die amerikanischen Astronauten 1971 beim Appolo-14-Flug zum Mond auf der Oberfläche des Himmelskörpers gesammelt hatten und die bis heute ihre ursprüngliche Gestalt bewahrt haben sollen.

„Zirkon ist die beste Uhr in der Natur“, erläutert der Professor für Geochemie und Astrochemie an der UCLA, Kevin McKeegan. „Er kann am besten die geologische Geschichte fixieren und deren Ursprung offenbaren.“

Frühere Hypothesen über das Mondalter stützten sich ihm zufolge auf eine Analyse des Mondgesteins, das durch die zahllosen Meteoriteneinschläge auf der Mondoberfläche aber „verunreinigt“ worden sei. Derartige Gesteinsproben hätten laut dem Professor lediglich Auskunft über den Zeitpunkt irgendwelcher Ereignisse in der Geschichte des Erdtrabanten geben können.

Die neue Studie besagt nun, dass sich der Mondbereits 60 Millionen Jahre nach der Geburt des Sonnensystems herausgebildet hatte. Früher meinte man, das sei erst 100 bis 200 Millionen Jahre nach dem Entstehen unseres Sonnensystems geschehen.

Kommentar:


Moon

Hat es mehrere Erdmonde gegeben? Neue Theorie zur Entstehung unseres Mondes

© Sebastian Voltmer, astrophoto.de
Der Erdenmond.
Rechovot (Israel) - Israelische Wissenschaftler präsentieren eine neue Theorie zur Entstehung unseres Mondes. Demnach soll unser heutiger Mond nicht der erste, sondern vielmehr der letzte in einer ganzen Reihe früherer und kleinerer Monde sein, die unsere Erde einst umkreist haben und sich durch Kollisionen zum heutigen Mond zusammengefunden haben.

Wie Professor Raluca Rufo vom Weizmann Institute, Professor Hagai Perets von Technion und Oded Aharonso aktuell im Fachjournal Nature Geoscience (DOI: 10.1038/ngeo2866) berichten, widerspricht ihre Theorie der bisherigen Lehrmeinung, wonach der heutige Mond das Ergebnis der gewaltigen Kollision eines einzelnen, in etwa marsgroßen Objekts (Theia) mit der jungen Erde ist.

Kommentar:


Magnify

Forscher entschlüsseln Zusammenhang zwischen Infektionen und Autoimmunkrankheiten

Forscher entschlüsseln den Zusammenhang zwischen Autoimmunität und Infektionen
© Juan Gärtner/fotolia.com
T-Lymphozyten können gegen unterschiedliche andere Zellen aktiv werden. Eine fehlerhafte Proteinaufnahme der B-Lymphozyten führt hier zu einer Aktivierung der T-Lymphozyten gegen körpereigene Zellen.
Bislang sind die verschiedenen Formen der Autoimmunkrankheiten nur unzureichend erklärt und am Ende bleibt die Frage offen, weshalb das Immunsystem sich bei manchen Menschen gegen die eigenen Körperzellen richtet. Wissenschaftler der Universität Basel habe nun einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Autoimmunkrankheiten und vorherigen Infektionen entdeckt, der einen neuen Erklärungsansatz liefert.

Aus früheren Untersuchungen war bereits bekannt, dass Autoimmunreaktionen mit Infektionen zusammenhängen können, doch blieb der zugrundeliegende Mechanismus bislang unklar. Die Wissenschaftler der Universität Basel haben hier nun eine mögliche Erklärung entdeckt. „Wenn die Abwehrzellen bestimmte Proteine aus den Erregerzellen aufnehmen, können Fehler auftreten“, berichten die Forscher. Dies verursacht nach einer Infektion mitunter das Phänomen der Autoimmunität. Ihre Studienergebnisse haben die Wissenschaftler in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.

Fireball

Asteroid trifft fast die Erde: 24 Stunden vorher entdeckt

In der Nacht zum heutigen Dienstag raste ein gewaltiger Asteroid nur knapp an der Erde vorbei. Die Astronomen der University of Arizona's Catalina Sky Survey hatten ihn erst 24 Stunden vorher entdeckt.
Dass es zu keiner Katastrophe kam, ist reine Glückssache gewesen, denn wäre der Asteroid mit der Bezeichnung »2017 AG13« in die Erdatmosphäre eingedrungen, hätte er - vorausgesetzt, er wäre schon in der Luft explodiert und nicht aufgeschlagen - mindestens die gleichen Schäden angerichtet, die mit denen aus 2013 im russischen Chelyabinsk vergleichbar wären. Damals hatte der Meteor in einem großen Radius über 1.000 Menschen verletzt und viel Gebäude und Fensterscheiben beschädigt.

Kommentar: Das Elektrische Universum - Teil 21: Zunahme der Kometenaktivität


Question

Bald keine Fülllungen mehr? Forscher entdecken Arznei zur natürlichen Zahnreparatur

Sind Füllungen in Zähnen bald überflüssig?
© DDRockstar/fotolia.com
Löcher in den Zähnen sind sehr schmerzhaft und werden meist durch eine Füllung vom Zahnarzt behandelt. Wissenschaftler entwickelten jetzt eine neue Methode, um Löcher in den Zähnen zu reparieren. Bei dieser regeneriert sich der Zahn mit der Hilfe eines Medikaments selber.
Der Gang zum Zahnarzt gehört in der Regel nicht zu den angenehmsten Ereignissen im Leben. Wenn unsere Zähne geschädigt sind, müssen entstandene Löcher allerdings behandelt werden. Forscher fanden jetzt heraus, dass eine Chemikalie dazu beitragen kann kleine Löcher in den Zähnen zu heilen.

Die Wissenschaftler des international anerkannten King’s College London stellten bei einer Untersuchung fest, dass eine bestimmte Chemikalie kleine Löcher in Zähnen zu heilen scheint. Aus diesem Grund könnten Füllungen in Zukunft vielleicht überflüssig werden. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Science Reports.

Bulb

Bahnbrechende Entdeckung: Wundheilung ohne Narbenbildung möglich

Ist die Regeneration von normaler Haut ohne die Entstehung von Narbengewebe möglich?
© gamjai/fotolia.com
Wunden hinterlassen häufig Narben auf unserem Körper. Mediziner entdeckten jetzt eine Möglichkeit, um die Wundheilung ohne Narbenbildung zu ermöglichen.
Das Leben geht an den meisten Menschen nicht spurlos vorbei. Ob durch Stürze und Verletzungen in der Kindheit, spätere Unfälle beim Sport oder chirurgische Eingriffe, so gut wie jeder Mensch trägt Narben mit sich herum. Forscher entdeckten jetzt einen Weg, Wunden ohne Narbenbildung zu heilen.

Die Wissenschaftler der University of Pennsylvania und der University of California, Irvine stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass eine Wundheilung ohne Narbenbildung möglich ist. Durch eine neue Methode können Mediziner bei Wunden normale Haut regenerieren, ohne übliches Narbengewebe entstehen zu lassen. Die Experten veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Science.

Snowflake Cold

Das Elektrische Universum - Teil 24: Globale Abkühlung

Teil 3: Irdische Auswirkungen der Annäherung von Nemesis und seinem begleitenden Kometenschwarm

© Sott.net

Kapitel 24: Globale Abkühlung


Beweise

Laut der offiziellen Wissenschaft leidet die Erde im Moment unter einer ‘anthropogenen globalen Erwärmung’. Jedoch sind menschliche Aktivitäten nur für 5% der atmosphärischen CO2-Ausstöße380 verantwortlich. Darüber hinaus ist CO2 nur ein geringfügig mitwirkender Faktor (3%) der Treibhausgas-Emissionen.381 5% und 3% bedeutet, dass das vom Menschen erzeugte CO2 nur für 0.15% des ‘Treibhauseffekts’ verantwortlich ist. Im Vergleich dazu trägt Wasserdampf - welches natürlichen Ursprungs ist - kolossale 95% zum Treibhauseffekt bei.382

Wenn man von dieser Klimawandel-Propaganda absieht, wird klar, dass bis zum Ende des 20. Jahrhunderts die ‘Erwärmungsdaten’, die die Klimatologen der globalen Erwärmung dazu verwendet hatten, um ihre These zu untermauern, durchschnittlich kühleren Temperaturen gewichen sind, und dass diese Abkühlung (genauso wie die Erwärmung, die dieser Abkühlung vorausgegangen ist) nicht menschlichen, sondern kosmischen Ursprungs ist. Wenn menschliche Kohlenstoffdioxid-Emissionen wirklich die Hauptursache der seit Kurzem stattfindenden Erwärmung der Erde sind, so wie es von Befürwortern der anthropogenen globalen Erwärmung behauptet wird, wie kann diese "Tatsache" dann erklären, dass die anderen Planeten unseres Sonnensystems sich auch erwärmt haben? Seit ca. den letzten 50 Jahren ist die globale Durchschnittstemperatur einigen Berichten zufolge um ein Grad gestiegen. Während des selben Zeitraums wurde eine globale Erwärmung ebenfalls auf dem Mars,383 Neptun384 und Pluto385 beobachtet. Ist das nur ein Zufall?

Abbildung 108 zeigt die Temperatur-Vorhersagen des IPCC386 (orange, rote, blaue und grüne Kurve) verglichen mit den beobachteten Temperaturen (geglättete schwarze Kurve und zackige rosa Kurve). Beachten Sie, dass die Erwärmung der Oberfläche (Y-Achse) die Abweichung von der Durchschnittstemperatur des Zeitraums von 1960-1990 darstellt. Zum Beispiel war die gemessene Temperatur im Jahr 1998 (rosa Rechteck) 0.55 Grad höher als der Durchschnitt von 1960 - 1990. 2011 war es nur 0.35 Grad wärmer. Das bedeutet, dass anhand der eigens von der IPCC veröffentlichten Daten die Durchschnittstemperatur zwischen 1998 und 2011 um 0.2 Grad gesunken ist . Können wir sagen die “Temperatur-Abnahme wird versteckt”?387

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch und die deutsche Ausgabe wird demnächst veröffentlicht:



Better Earth

Riesiger Riss in der Arktis wird nur noch von 18 Kilometern festgehalten

In der Antarktis könnte bald ein neuer riesiger Eisberg entstehen. Der Koloss wird sich nach Angaben von britischen Forschern vermutlich vom Larsen-C-Schelfeis im Polarmeer lösen. Er ist mit einer Fläche von etwa 5000 Quadratkilometern doppelt so groß wie das Saarland.
© dpa
"Ich wäre erstaunt, wenn er nicht in den nächsten Monaten abbricht", zitierte die britische Swansea-Universität den Forscher Adrian Luckman. Der Gigant würde dann zu den zehn größten jemals registrierten Eisbergen gehören. Luckman leitet das Midas-Projekt, das auch Satelliten-Bilder aus dieser antarktischen Region auswertet.

Schon seit längerem hatten die Forscher einen Riss in den Eismassen beobachtet. Im Dezember habe sich dieser Spalt plötzlich um 18 Kilometer verlängert, teilte die Hochschule mit. Nun wird der Koloss nur noch von einer etwa 20 Kilometer langen eisigen Verbindungsstelle gehalten.

Kommentar:


Ice Cube

Wenn der Golfstrom und Jetstream kollabieren: Wissenschaftler warnen vor Eiszeit-Apokalypse

  • Forscher warnen davor, dass der Klimawandel lebenswichtige Meeresströmungen im Atlantik zum Kollabieren bringen könnte
  • Sollten die Strömungen zum Stillstand kommen, hätte das eine starke Abkühlung in Europa und in Nordamerika zur Folge
  • Eine neue Studie kommt zu besorgniserregenden Ergebnissen
© Wiki
Der Klimawandel könnte so extrem werden, dass er lebenswichtige Meeresströmungen im Atlantik zum Kollabieren bringen könnte. Eine eisige neue Wirklichkeit wäre die Folge, warnen Wissenschaftler in einer Studie.

Die Meridionale Umwälzzirkulation, auch globales Förderband genannt, transportiert warmes Wasser aus den Tropen in den Nordatlantik. Sie reguliert dadurch das Klima und Wetter weltweit.

Wenn das globale Förderband Wärme in die Luft entlässt, sinkt das kühle Wasser nach unten und fließt in die Tropen zurück - und der Vorgang wiederholt sich.

Aber Wissenschaftler fürchten, dass die Meeresströmungen ihre Aufgaben in Zukunft nicht mehr erledigen können. Ihre Prognose: Durch den Klimawandel wärmt sich die Luft im Norden auf, sodass die Wärme im Wasser nicht mehr an die Luft abgegeben werden kann. Das globale Förderband käme zum Stillstand.

Kommentar: Es handelt sich bei dieser Studie auch nur um ein Modell, doch die Punkte über die Veränderungen der wichtigsten Ströme (Jetstream und Golfstrom) sind entscheidende Faktoren, dass sich unser Klima sehr schnell in eine Eiszeit verändern kann.