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So, 04 Dez 2016
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Wissenschaft und Technologie
Karte

Better Earth

Revolution durch Insulin-Schnecke: Meeresschnecke liefert Turbo-Insulin das nicht verklumpt

Patent der Natur könnte schnellwirksamere Diabetes-Präparate ermöglichen

Von der Natur abgeguckt: Eine Meeresschnecke könnte helfen, schneller wirksame Insulin-Präparate zu erzeugen. Denn das Insulin der Schnecke wirkt schon nach fünf Minuten, bisher gängige Präparate benötigen dagegen mindestens eine Viertelstunde, bis sie den Blutzucker senken. Durch Vergleiche der Molekülstruktur können Forscher nun das Erfolgsrezept für dieses "Turbo-Insulin" der Schnecken abgucken und auf menschliche Insulin-Präparate übertragen.


© Baldomero Olivera
Eine Landkarten-Kegelschnecke (Conus geographus) stülpt ihr Maul über einen vn ihrem Gift betäubten Fisch.
Die Landkarten-Kegelschnecke (Conus geographus) war bisher vor allem für ihr gefährliches Gift bekannt: Wer von dem harpunenartigen Giftpfeil dieser tropischen Meeresschnecke getroffen wird, der muss um sein Leben fürchten. Die schnell wirkende Mischung aus mehr als 100 verschiedenen toxischen Substanzen führt schnell zum Schock und hat bereits einige Todesfälle verursacht. Ein Gegenmittel gibt es nicht.

Mars

Wie im Wilden Westen: Neue Aufnahmen von Marsrover "Curiosity" offenbaren faszinierende Gesteinsformationen auf dem Roten Planeten

© NASA/JPL-Caltech/MSSS
Die neuesten Mars-Fotos von Curiosity erinnern an die Landschaft im Südwesten der USA: Sie zeigen bizzare Sandsteinformationen. Die Mission des Rovers ist noch lange nicht zuende.

Der Rover Curiosity hat Nasa-Wissenschaftler mit gestochen scharfen Bildern von Gesteinsformationen auf dem Mars begeistert. "Wie aus einem US-Nationalpark", schwärmte Ashwin Vasavada vom Jet Propulsion Laboratory der US-Weltraumbehörde im kalifornischen Pasadena.

Das kleine Marsfahrzeug hatte die spektakulären Fotos am 8. September zum Abschluss einer rund einmonatigen Erkundungstour in der "Murray Buttes"-Region am Mount Sharp aufgenommen, wie die Nasa mitteilte.

Die Gesteinformationen sind demnach die Überreste uralter Sanddünen, die der Wind deponierte. Diese verschwanden dann unter der Oberfläche, wurden dort vom Grundwasser chemisch verändert, tauchten dann wieder über der Oberfläche auf und wurden durch Erosion "zu der Landschaft, die wir heute sehen".

© NASA/JPL-Caltech/MSSS
Durch den Dunst erkennt man im Hintergrund den Rand des Gale-Kraters, in dem Curiosity seit 2012 unterwegs ist.

Kommentar: Es gibt einige Hinweise, die darauf hindeuten, dass diese bizarren, faszinierenden Landschaften einst Umgebung für Leben auf dem Mars gewesen sein könnten:


Archaeology

Forschung möchte Erdfälle im Harz kartieren und Ursachen erforschen

Immer wieder kommt es im Südharz zu Erdfällen. Erst Anfang des Jahres öffnete sich die Erde in Nordhausen-Salza. Im tiefen Einsturzkrater verschwanden Fundamente und Mauern, zwei Gebäude wurden stark beschädigt. Nicht jedes Mal geht es so glimpflich aus, schon häufig waren auch Opfer zu beklagen...
© nzz-online
Was ist der Grund, dass sich plötzlich die Erde auftut? Kann dies überall geschehen? Und könnte man einen Erdfall vorhersagen? Diesen Fragen gingen die Studierenden der Geotechnik an der Nordhäuser Hochschule nun auf den Grund, indem sie historische Berichte auswerteten, geologische Karten studierten und Sachverständige befragten.

In detektivischer Kleinarbeit konnten sie schließlich die Schadensfälle mit den geologischen Vorgaben in Verbindung bringen und Nordhausen in gefährdete und ungefährdete Bereiche einteilen. Auch zur Frage der Vorhersage haben sich die angehenden Geotechnikerinnen und Geotechniker geäußert.

Kommentar: Es ist gut, dass sich die Forschung intensiver mit Erdfällen befasst, denn es kommen besonders viele Erdfälle in Mitteldeutschland vor. Pierre Lescaudron und Laura Knight-Jadczyk erörterten in ihrem Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung (engl. Originaltitel: Earth Changes and the Human-Cosmic Connection), dass es für diese Zunahme von Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Erdfällen folgende Gründe geben könnte:
  1. Die Erdrotation hat sich verlangsamt und das wirkt sich auf die Erdkruste aus indem erhöhter Druck auf die Kruste entsteht.
  2. Der Erdmantel hat eine höhere Dichte als die Erdkruste und hat deshalb auch eine größere Schwungkraft und wird sich nicht so schnell verlangsamen wie die Erdkruste. Dieser Unterschied in den Fließgeschwindigkeiten kann ebenso zu Spannungen innerhalb der Erdkruste und des Erdmantels führen und Vulkanaktivität und Erdbeben verursachen.
  3. Die Abnahme des elektrischen Feldes vom Oberflächen-Kern reduziert die Bindungswirkung und löst die tektonischen Platten voneinander. Die Platten werden somit relativ frei und können sich bewegen. Und diese relative Freiheit ist einer der Hauptgründe für Vulkan- und Erdbebenaktivität.
  4. Ein letzter Punkt und wie bereits oben erwähnt, bezieht sich auf dem Elektromagnetismus, und dass dieser Erdbeben und Vulkanausbrüche verursachen kann. Dabei spielt besonders die Sonnenaktivität eine wichtige Rolle und die unser Erdmagnetfeld beeinflussen kann. Die Rolle die dabei unsere Sonne spielt, ist jedoch noch nicht vollkommen geklärt.
Eine andere Verbindung die sich daraus ergeben kann, ist unsere "kosmische Verbindung" und das wir eventuell Erdveränderungen mit beeinflussen können. Denn zum Beispiel in Amerika geht in letzter Zeit wirklich einiges schief, jedoch scheint es momentan einen negativen Höhepunkt zu erreichen, wie es auch die Ausschreitungen in Baltimore zeigen. Da ist Beispielsweise die fassungslose Polizeibrutalität, die unzählige Unschuldige Menschen ermordete und misshandelte. Es scheint, als ob Amerika nicht nur wirtschaftlich, sondern ebenso ökologisch und gesellschaftlich verfällt, und dass sich diese Faktoren gegenseitig bedingen und verursachen.

Schauen Sie sich ebenso die Karte von den Erdfällen der letzten Jahre an:




HAL9000

9/11: "Einsturz des World Trade Centers war eine kontrollierte Sprengung" - Physiker, Luftfahrtingenieure und Architekten veröffentlichen kritischen Artikel in führender Physik-Fachzeitschrift

© US National Park Service
11. September 2001: Die Zwillingstürme des World Trade Center stehen in Flammen.
Mulhouse (Frankreich) - 15 Jahre nach den Ereignissen von 9/11 kommen im Fachjournal „EuroPhysicsNews“ (EPN) - und damit in der Fachpublikation der „European Physical Society“ (EPS), einen Zusammenschluss von 42 europäischen physikalischen Gesellschaften, deren größtes Mitglied die „Deutsche Physikalische Gesellschaft“(DPG) ist - gänzlich unerwartet kritische Stimmen zur offiziellen Einschätzung des Einsturzes der Zwillingstürme des World Trade Centers (WTC) am 11. September 2001 zu Wort. Darin kommen Physiker, Architekten und Luftfahrtingenieure zu dem Schluss, dass die Einstürze das Ergebnis einer „kontrollierten Sprengung“ der Gebäude war.

Selbst den Herausgebern der EPN scheinen die Schlussfolgerungen der Autoren offenbar derart deutlich der offiziellen Lesart zu widersprechen, dass sie vorab folgendes erklären:

Kommentar: Der Terroranschlag vom 11. September 2001 auf das World Trade Center war der Wendepunkt, den die USA brauchten, um ihre Agenda der Einverleibung und Zerstörung anderer Länder voranzutreiben. Wenn eine psychopathische Regierung einen Vorwand braucht, um die Bevölkerung von der "Rechtmäßigkeit" ihrer Kriegstreiberei zu überzeugen, dann ist die beliebteste Methode die der Angriffe unter falscher Flagge:


Meteor

Kohlenstoff könnte vor 4,4 Milliarden Jahren durch einen Planetenzusammenstoß auf die Erde gelangt sein

Die Menschheit könnte ihre Existenz einem aufdringlichen Nachbarn verdanken - einem anderen Planeten, der vor etwa 4,4 Milliarden Jahren mit Erde kollidiert sei und dabei neben dem lebenswichtigen Element Kohlenstoff auch Schwefel mitbrachte.

© NASA
Kohlenstoff gilt als die wichtigste Voraussetzung organischen Daseins auf der Erde. Bis dato gibt es aber keine Antwort auf die Frage, wann und wie dieser auf die Erde gelangt war. Texanische Forscher haben nun eine neue Theorie dazu entwickelt.
Wissenschaftler der Rice University in Texas haben kürzlich im Fachmagazin Nature Geoscience ihre Theorie veröffentlicht, die eine mögliche geophysische Erklärung für das Entstehen organischen Lebens auf der Erde liefern soll.

Eines der am häufigsten vorkommenden Elemente auf unserem Planeten, der Kohlenstoff, stellt einen der wesentlichsten Bestandteile organischer Materie dar und ist damit eine Grundvoraussetzung für die Existenz aller Lebensformen.

Better Earth

Endlich kommt die Wahrheit ans Licht: Die Erde ist eine Scheibe! Bahnbrechende Erkenntnisse

Bild
Oder vielleicht doch nicht? Wem bei dem Gedanken daran, die Erde sei eine Scheibe, nur ein verwirrtes "Hä? Was zum Teufel?" in den Sinn kommt, der gehört mit Sicherheit nicht zu dem kleinen Kreis der flach Erleuchteten, für die dieser Umstand schon lange so klar ist, wie der seltsam flache Mondschein in der Nacht. In diesem Artikel geht es nicht nur um ein Thema welches, kurioser Weise, momentan in der alternativen Gemeinschaft heiß debattiert wird, sondern auch über die möglichen Gründe hinter dieser Weltsicht.

OK, um was geht es hier überhaupt? Hier wird es gut erklärt:
1881 veröffentlichte der englische Schriftsteller Samuel Rowbotham Zetetic Astronomy: Earth Not a Globe—ein 430-seitiges Buch, in dem er versichert, dass die Erde eine Scheibe ist. Gut 130 Jahre später hat sein Werk immer noch einen kleinen Anhängerkreis, trotz dieser blöden Wissenschaft, die uns täglich Beweise dafür liefert, dass wir uns auf einer Kugel befinden.

Nachdem Rowbotham 1884 gestorben war, gründete eine seiner Bewunderinnen, Lady Elizabeth Blount, die Universal Zetetic Society, deren Ziel es war, die „Arbeit des Meisters fortzuführen.“ Da ihre Überzeugungen zum Großteil auf einer eher subjektiven Auslegung der Bibel beruhten, verlor die Organisation nach dem Ersten Weltkrieg immer mehr an Einfluss und verschwand schließlich.

Die Vorstellung einer scheibenförmigen Erde ist trotzdem noch immer präsent: Die Flat Earth Society ist eine moderne Gruppierung, die sich die Verbreitung von Rowbothams Ideen auf die Fahne geschrieben hat und versucht, Skeptiker wie mich zu überzeugen.
Der Autor des Paragraphen oben tat darauf hin etwas sehr Interessantes:
Ich wollte herausfinden, ob sie es wirklich ernst meinen, also habe ich einige Mitglieder in ihrem Online-Forum kontaktiert.

Info

Nicht nur eine, sondern vier Giraffenarten - Genetisch so unterschiedlich wie Braunbär und Eisbär

Frankfurter Forscher haben Gewebeproben von 200 Giraffen untersucht. Dabei stellten sie fest: Die Tiere gehören vier unterschiedlichen Spezies an. Untereinander paaren sie sich nicht.
© dpa
Eine Netzgiraffe in Kenia. In Ost- ud Zentralafrika sinkt die Zahl der Giraffen, im Südlichen Afrika steigt sie dagegen
Wann immer Wilderer und Trophäenjäger auf frischer Tat mit dem Elfenbein getöteter Elefanten erwischt werden, gibt es in sozialen Medien einen Aufschrei der Empörung. Um Giraffen ist es sehr viel ruhiger. Zu Unrecht, meint Professor Axel Janke von der Frankfurter Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung. "Es gibt ungefähr 450.000 wildlebende Elefanten - und etwa 90.000 Giraffen." Innerhalb von 30 Jahren sei die Zahl der Giraffen um 35 Prozent zurückgegangen.

Mehr noch: Diese Giraffen gehören nicht, wie bislang angenommen, einer einzigen Art an. Genetisch sind sie in vier unterschiedliche Spezies aufgeteilt, wie Janke mit Kollegen in der Fachzeitschrift "Current Biology" schreibt. Sie hatten Gewebeproben von knapp 200 Tieren aus ganz Afrika unter die Lupe genommen.

Satellite

EmDrive: Der "unmögliche", treibstofflose Antrieb soll im Weltraum getestet werden

Alexandria (USA) - Während die Ergebnisse der NASA-Tests mit dem sogenannten EmDrive kurz vor der Veröffentlichung in einem wissenschaftlichen Fachjournal stehen (...GreWi berichtete), hat das US-Raumfahrtunternehmen „Cannae Inc.“ einen ersten Test mit seiner Version eines treibstofflosen Antriebs im All angekündigt.
© cannae.com
Künstlerische Darstellung der Cannae-Cubesat-Mission (Illu.).
Wie das Unternehmen auf seiner Webseite erklärt, werde es seine eigene treibmittelfreie Antriebstechnologie schon bald im Rahmen einer Satellitenmission demonstrieren: Ohne die üblichen Treibmittel an Bord erzeuge die Cannae-Technologie genügend Schub und Versorgung um mit einem hutschachtelgroßen Mini-Satelliten vom Typ Cubesat (6U) die Erde sechs Monate unterhalb von 240 Kilometern Höhe zu umkreisen. Für gewöhnlich beträgt die Dauer einer Cubesat-Mission rund sechs Wochen.

Question

"Frühestes" Leben auf Erde entdeckt? 3,7 Milliarden Jahre alte Fossilien und die Mars Verbindung

Australische Wissenschaftler sind zuversichtlich, dass sie auf Grönland die bislang ältesten irdischen Fossilien entdeckt haben. Mit einem Alter von 3,7 Milliarden Jahren wären die versteinerten Mikroben rund 220 Millionen Jahre älter als der bisherige Rekordhalter - und könnten auch Rückschlüsse auf einstiges Leben auf dem Mars zulassen.


© Allen Nutman/Nature
Diese wellenförmige Strukturen im Isua-Gneis auf Grönland halten australische Wissenschaftler für 3,7 Milliarden Jahre alte Fossilien von Mikroben.
Wollongong (Australien) - Wie das Team um Prof. Allen Nutman von den University of Wollongong (UOW) im Fachjournal Nature (DOI: 10.1038/nature19355) berichtet, handele es sich um Fossilien sogenannter Stromatolithen im ältesten auf der Erde bekannten Sedimentgestein des Isua-Gneis am Rande des grönländischen Eisschildes. Der Fund zeige, dass das Leben schon vergleichsweise kurz nach der Entstehung des Planeten selbst entstand.


Der Fund bestätige damit, dass die Erde schon in ihrer frühesten Geschichte Leben beherbergte - und das sogar schon in Form komplexer Ökosysteme: „Das mikrobische Leben auf der Erde war also schon vor 3,7 Milliarden - und damit schon nach wenigen hundert Millionen Jahren seit der Entstehung des Planeten vielfältig“, erläutern die Forscher.

Question

Zwergplanet Ceres: Große Eismengen an der Oberfläche und 5 Kilometer hoher Eisvulkan

In sechs Fachartikel widmen sich internationale Wissenschaftler den neusten Datenauswertungen der Erkundung des Zwergplaneten Ceres durch die NASA-Sonde „Dawn“ und liefern darin neue Erkenntnisse über den pyramidenförmigen Bergkegel Ahuna Mons, große Mengen an Wassereis an der Ceresoberfläche. Die neuen Erkenntnisse eröffnen auch neue Perspektiven für die Entstehung von Leben auf anderen Himmelskörpern in unserem Planetensystem.
© NASA/Dawn
Der Kegel des Eisvulkans Ahuna Mons auf Ceres in einer zweifach überhöhten perspektivischen Ansicht. Die hierfür verwendeten Farbaufnahmen wurden im Juni 2016 mit der Dawn Framing Camera aus einer Höhe von 385 Kilometern aufgenommen.
Pasadena (USA) - Während bereits frühere Untersuchungen, die mit dem am Max-Plank-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) gebauten wissenschaftlichen Kamera-System an Bord der Sonde durchgeführt wurden, zeigten, dass es im Inneren von Ceres gefrorenes Wasser geben muss, zeigen die neuen Daten, das dieses Wassereis unter anderem in teilweise großen Mengen in einigen helleren Gebieten auch an die Oberfläche tritt. Offenbar war Ceres also noch in jüngerer geologischer Vergangenheit geologisch aktiv.

„Wasser hat somit nicht nur, wie bislang angenommen, in großen Mengen in den kältesten äußeren Regionen unseres Sonnensystems überdauert, sondern auch im vergleichsweise nahen Asteroidengürtel“, erläutern die Wissenschaftler in der MPS-Pressemitteilung und erklären weiter, dass „dadurch auch neue Perspektiven für die Entstehung von Leben auf anderen Himmelskörpern in unserem Planetensystem eröffnet werden, denn flüssiges Wasser gilt als Grundvoraussetzung für die Entstehung von Leben wie wir es kennen.“