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So, 23 Apr 2017
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Wissenschaft und Technologie
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Moon

2018: SpaceX will erste Touristen zum Mond schicken

Die ersten zwei Weltalltouristen sollen Ende 2018 den Mond umfliegen. Damit rechnet das private US-amerikanische Raumschiffunternehmen SpaceX. In einer Pressemitteilung des Konzerns wird betont, dass die Touristen Ende des laufenden Jahres medizinisch untersucht werden sowie Fitess-Tests ablegen sollen. Der Flug soll mithilfe einer bemannten Version des Raumschiffes Dragon absolviert werden.
© www.globallookpress.com
SpaceX will 2018 erste Touristen zum Mond schicken
Am 22. Februar hatte die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA sieben Exoplaneten um den Roten Zwerg Trappist-1 entdeckt. Das Zwergsternsystem selbst liegt im Sternbild Wassermann, 39 Lichtjahre von unserem Planeten entfernt. Die Exoplaneten sind fast so groß wie die Erde. Sie liegen in einer moderaten Temperaturzone, in der Wasser flüssig sein kann, was eine Voraussetzung für das bisher bekannte Leben ist. Drei der Exoplaneten haben sogar erdähnliche Atmosphären.

Die NASA hat auf ihrer Pressekonferenz neue Erkenntnisse zu Exoplaneten präsentiert. Das sind Himmelskörper, die andere Sterne als unsere Sonne umkreisen. Laut NASA sind bisher 3.449 Exoplaneten bekannt, von denen 348 als erdähnlich klassifiziert werden.

Kommentar: Zurück zum Mond: NASA und ESA wollen wieder Astronauten zum Mond schicken


Lemon

Ringförmige Sonnenfinsternis wird über südlichen Teilen der Erde zu sehen sein

Kleinen Teilen Südamerikas und Afrikas steht am Sonntag ein Himmelsspektakel bevor: eine ringförmige Sonnenfinsternis. Viele Menschen werden sie allerdings wohl nicht genießen können.
© dpa
Eine ringförmige Sonnenfinsternis (2012 in Japan)
Eine ringförmige Sonnenfinsternis wird am kommenden Sonntag vom Süden Chiles und Argentiniens bis nach Angola, Sambia und dem Kongo zu sehen sein. Allerdings kommen nur verhältnismäßig wenig Menschen in den Genuss. Die ringförmige Sonnenfinsternis ist nur auf einem bis zu 90 Kilometer breiten Streifen zu sehen. Darauf liegen wenige Städte, darunter die chilenische Stadt Coyhaique.

Die Sichtbarkeit der ringförmigen Finsternis soll um 14.15 MEZ im Südpazifik starten, dann über die Südspitze Südamerikas und über den Südatlantik wandern und gegen 17.31 Uhr MEZ bei Sonnenuntergang am südwestafrikanischen Festland enden. Das Ereignis dauert an einem einzelnen Ort bis zu 80 Sekunden.

Kommentar:
  • Flammenring: Sonnenfinsternis über Australien und der Antarktis





Bulb

Planet Neun: Weitere Analyse spricht für unbekannten Felsplaneten im Sonnensystem

Erstmals haben Astronomen nicht nur die dynamischen Eigenschaften zweier extremen transneptunischen Asteroiden sondern mittels einer spektrografischen Analyse auch deren Zusammensetzung untersucht. Dabei haben sie festgestellt, dass sie einst gemeinsam ein binäres Asteroidensystem gebildet haben. sich aber seither voneinander entfernen. Das wiederum ist ein weiterr Beleg für die Existenz eines weiteren bereits zuvor mathematisch postulierten, bislang aber immer noch nicht direkt nachgewiesenen großen Felsplaneten (Planet Nine) in unserem Sonnensystem.

© CC0 (via Wikimedia Commons)
Die Bahnen von sechs transneptunischen Objekten gemeinsam mit der vermuteten Umlaufbahn von Planet Nine
Santa Cruz de Tenerife (Spanien) - Im Jahr 2000 wurde das erste einer neuen Klasse sonnenferner Objekte im Sonnensystem entdeckt, wie sie die Sonne noch deutlich jenseits der Umlaufbahn des Neptun umkreisen - sogenannte transneptunische Objekte (TNOs). Während die Erde die Sonne mit einer Distanz von einer Astronomischen Einheit (AE/AU = ca. 150 Millionen Kilometer) und der einst äußerste Planet Pluto auf 40 AE umkreisen, umrunden TNOs die Sonne in einer Entfernung von mehr als 150 AE. Insgesamt wurden bislang 21 ETNOs entdeckt.

Da alle TNOs jedoch derart weit von der Sonne entfernt sind, dass sie nur noch wenig Licht von dieser erhalten, wurde von den 21 bekannten TNOs bislang lediglich der vergleichsweise große Zwergplanet Sedna spektroskopisch auf seine Zusammensetzung hin untersucht.

Bulb

Ontario Museum: 400 Mio. Jahre altes unbekanntes Urzeitmonster entdeckt

Im Royal Ontario Museum von Toronto haben Paläontologen zufällig eine bisher unbekannte urzeitliche Wurmspezies mit einzigartigen, gigantischen Kieferzangen entdeckt.


Die fosillen Überrreste von Websteroprion armstrongi
Wie im Wissenschaftsportal »Phys.org« berichtet wird, wurde das Fossil bereits im Juni 1994 von dem Geologen Derek K. Armstrong in der Kwataboahegan-Formation in Ontario entdeckt, doch seitdem lagerte der Borstenwurm unerkannt im Museum. Nun ist ein Forscherteam um der englischen University of Bristol, der schwedischen Lund University und des kanadischen Royal Ontario Museums dabei, den rund 400 Millionen Jahre alten Meereswurm genauer zu studieren. Schon jetzt können sie aber ableiten, dass der auf den Namen Websteroprion armstrongi getaufte räuberische Borstenwurm einst sicherlich bis zu einem Meter Körperlänge erreichen konnte. Darauf weisen vor allem seine einzigartigen, riesigen Kieferzangen mit über einem Zentimeter Länge hin, die man so noch nie unter den bisher bekannten Arten gesehen hat. Normalerweise haben die Kiefer solcher urzeitlichen Vielborster nur wenige Millimeter und sind nur unter dem Mikroskop erkennbar. Dennoch handelt es sich um ein bislang einmaliges Größenwachstum für fossile im Meer lebende Würmer.

Fish

Halber Hai sorgt für Spekulationen: „Wir brauchen ein größeres Boot“:

Der an den Smyrna Beach angeschwemmte Kadaver eines in der Mitte durchgebissenen halben Hais sorgt selbst bei der Küstenwache für Spekulationen darüber, was den selbst schon großen Hai angegriffen und in zwei Hälften gebissen haben könnte.

© Volusia County Beach Safety Ocean Rescue
Halber Hai am kalifornischen Smyrna Beach.
Smyrna Beach (USA) - Entdeckt wurde der halbe Hai am vergangenen Wochenende von Strandspaziergängern und der lokalen Rettungswache gemeldet, berichtet „ClickOrlando.com„. Experten schätzen die Gesamtlänge des Hais vor dem Angriff auf rund 1,5 Meter. Wahrscheinlich handelte es sich um einen Kleinen oder Großen Schwarzspitzenhai.


Aufgrund der Wunde sind sich die Experten sicher, dass der Hai tatsächlich von einem anderen Fisch angegriffen wurde.

Beobachter vermuten „Katherine“ und damit einen bis zu vier Meter langen Weißen Hai hinter der Attacke. Tatsächlich wurde „Katherine“, deren Routen durch einen Peilsender verfolgt werden können, noch im Januar vor der Küste Florida geortet.

Neben einem Großen Weißen, werden für derartige Angriffe immer wieder auf kryptide Riesenhaie wie der eigentlich ausgestorbene Magalodon verantwortlich gemacht. Tatsächlich gibt es auch greifbare Indizien für einen noch unbekannten ungewöhnlich großen Meeresräuber: 2014 lieferte die an einem Weißen Hai vor der australischen Küste befestigte Ortungssonde erstmals Hinweise auf die Existenz eines noch unbekannten ungewöhnlich großen Meeresräubers, der sowohl in der Tiefe als auch unmittelbar an der Oberfläche jagt (...GreWi berichtete).

Evil Rays

Soll von Eltern vernichtet werden: Spielzeugpuppe erfüllt alle Kriterien eines verbotenen Spionagegerätes

Ein Jura-Student hat eine „smarte Puppe“ untersucht und sie als verbotene Sendeanlage eingestuft. Diese Ansicht teilt nun auch die Bundesnetzagentur und verbietet das Spielzeug. Eltern müssen es sogar vernichten, um sich nicht strafbar zu machen.
Stefan Hessel von der Universität des Saarlandes hat die smarte Puppe „My Friend Cayla“ im Hinblick auf ihre Vereinbarkeit mit dem § 90 Telekommunikationsgesetz (TKG) geprüft. Dieser Paragraf verbietet den Missbrauch von verbotenen Sendeanlagen und soll verhindern, dass Spionagegeräte ungehindert in Deutschland Verbreitung finden. Dabei geht es nicht nur um den Verkauf, sondern auch um den Besitz der Puppe.

Hessel hat die Puppe u.a. aufgrund des ungesicherten Zugriffs auf das Mikrofon via Bluetooth in einem Rechtsgutachten als verbotene Sendeanlage eingeordnet.

„Es sprechen entscheidende Gründe dafür, dass die Puppe eine verbotene Sendeanlage im Sinne des § 90 Telekommunikationsgesetz ist. Jedes bluetoothfähige Gerät in Reichweite von etwa zehn Metern kann eine Verbindung zu ihr aufbauen und Lautsprecher und Mikrofon nutzen. In einem Versuch hatte ich auch über mehrere Wände hindurch auf die Puppe Zugriff. Es fehlt an eingebauten Sicherungen“, erklärt Stefan Hessel.

Kommentar: Und so eine Puppe bekam mal eine Auszeichnung.


Beaker

Metallischer Wasserstoff: Einzige Probe des einzigartigen Materials verschwunden!

© R. Dias and I.F. Silvera
Mikroskopaufnahmen der Phasen bei der Erzeugung von festen metallischem Wasserstoff (r.) aus molekularem Wasserstoff (l.).
Cambridge (USA) - Kaum einen Monat ist es her, dass zwei Cambridge-Physiker die erfolgreiche erstmalige Herstellung einer seit 80 Jahren gesuchten vermeintlich stabilen metallischen Form von Wasserstoff verkündet hatten. Während das Material „unser aller Leben verändern könnte“ (...GreWi berichtete), erklären die Wissenschaftler nun, dass die einzige bislang existierende Probe in Folge einer Beschädigung der Versuchsinstrumente „verschwunden“ sei.

Wie Professor Isaac Silvera und Ranga Dias von der Harvard University im Fachjournal Science (DOI:10.1126/science.aal1579) berichtet hatten, könnte der atomar-metallische Wasserstoff grundlegende Fragen über die Natur von Materie im Allgemeinen beantworten und für eine große Bandbreite an Anwendungen, etwa als Supraleiter bei Raumtemperatur oder Supertreibstoff in der Raumfahrt genutzt werden.

„Es ist das erste Mal, dass metallischer Wasserstoff auf der Erde hergestellt werden konnte“, berichtete Silvera von seinem eigenen Forschungserfolg fasziniert: „Wenn man so will, sehen wir hier ein Material, das so noch nie auf der Erde existiert hat.“

Blue Planet

NASA entdeckt 4 weitere Erdwzillinge in nahem Sternsystem, einige könnten lebensfreundlich sein

© ESO/ M. Kornmesser/ spaceengine.org
So könnte der Blick von einem der sieben Planeten um TRAPPIST-1 auf den Zwergstern und die anderen sechs Erdzwillinge aussehen.
Spektakulärer Fund: Astronomen haben ein Planetensystem mit gleich sieben erdähnlichen Planeten entdeckt - und das nur 39 Lichtjahre von uns entfernt. Die Planeten umkreisen den sehr kühlen Roten Zwerg TRAPPIST-1. Das Spannende jedoch: Auf sechs dieser Exoplaneten könnte es flüssiges Wasser geben und mindestens drei von ihnen kreisen direkt in der habitablen Zone, wie die Forscher im Fachmagazin "Nature" berichten. Bei der Suche nach Erdzwillingen und Leben im All ist das sozusagen ein Volltreffer.

Der Zwergstern TRAPPIST-1 ist kein Unbekannter: Bereits 2016 hatten Astronomen um diesen nur gut jupitergroßen Winzling Hinweise auf drei erdähnliche Planeten entdeckt. Dieser Fund war in doppelter Hinsicht spannend: Zum einen bewies er, dass auch solche ultrakalten Zwergsterne Planeten besitzen können, zum anderen ist TRAPPIST-1 so nah und so lichtschwach, dass sich seine Planeten besonders gut näher beobachten lassen.

Weitere vier Planetensignale

Genau dies haben die Astronomen um Michaël Gillon von der Universität Lüttich getan - und dabei spektakuläre weitere Entdeckungen gemacht. Denn als sie den Zwergstern mit dem NASA-Weltraumteleskop Spitzer, aber auch mit verschiedenen erdbasierten Teleskopen beobachteten, fielen ihnen weitere regelmäßige Verdunkelungen seines Lichts auf.

Die Analysen ergaben: Der Stern muss noch vier weitere Planeten besitzen. TRAPPIST-1 besitzt demnach mindestens sechs ihn eng umkreisende Planeten. Zusätzlich entdeckten die Astronomen noch ein weiteres, einmaliges Abdimmen, das sie einem siebten Planeten zuschreiben. Der nahe Zwergstern TRAPPIST-1 ist damit Heimat von gleich sieben Planeten

Kommentar:


Magnify

Entdeckung neuer Ursache warum Menschen wirklich rechts- oder linkshändig sind

Rechts- oder Linkshänder? Ursache liegt offenbar nicht im Gehirn
© gradt/fotolia.com
Ob Menschen Rechts- oder Linkshänder werden, bestimmt offenbar nicht das Gehirn, sondern das Rückenmark. Zu diesem Schluss kamen deutsche Forscher.
Schon seit längerem wird angenommen, dass es im Gehirn bestimmt wird, ob ein Mensch Links- oder Rechtshänder ist. Doch nun gibt es Hinweise darauf, dass die Ursache für die Händigkeit woanders liegt - im Rückenmark.

Linkshänder wurden lange gezwungen mit der rechten Hand zu schreiben

Linkshändigkeit wird heutzutage - allerdings nicht in allen Weltregionen - als natürliche Veranlagung akzeptiert. Lange Zeit war das anders. Auch hierzulande wurden Linkshänder bis in die 1970er Jahre in der Schule gezwungen, mit der rechten Hand zu schreiben. Solche „Umschulungen“ können zu schwerwiegenden Problemen führen. Zu nennen sind hier unter anderem mangelnde Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnis- und Sprachstörungen. Es wird angenommen, dass es im Gehirn bestimmt wird, ob jemand Links-oder Rechtshänder ist. Doch jetzt gibt es dazu neue Erkenntnisse.

Kommentar: Hier noch etwas aus einem englischen Artikel zum Thema:
Außderm fand das Team tatsächlich heraus, was diese Symmetrie verursacht. Sie wird nicht durch reguläre, vererbte genetische Mutationen oder Merkmale beeinflusst, sondern durch Umwelteinflüsse - Einflüsse, die während des Wachstums im Mutterleib auf das Baby einwirken.

Obwohl bisher noch nicht sicher ist, um welche Umwelt- bzw. epigenetische Faktoren es sich handeln könnte, ist es möglich, dass diese Faktoren die Funktionsweise der Enzyme des sich entwickelnden Babys verändern, was wiederum eine Veränderung darin herbeiführt, auf welche Weise Gene ausgedrückt werden können. Dies beeinflusst somit die Einflüsse der Asymmetrie auf die Genaktivität im Rückenmark.



Nuke

Ungeklärte erhöhte radioaktive Strahlung über weiten Teilen Europas gemessen

Im vergangenen Monat wurden in weiten Teilen Europas erhöhte Strahlungswerte gemessen, deren Herkunft Rätsel aufgibt.
Laut dem französischen Institut de Radioprotection et de Sûreté Nucléaire (IRSN) handelt es sich um geringe Mengen des hoch radioaktiven Radioisotops Jod-131, das in der zweiten Januarwoche zuerst in Norwegen und dann in Finnland, Polen, Tschechische Republik, Deutschland, Frankreich sowie Spanien gemessen wurde.

Da Jod-131 nur eine kurze Halbwertszeit von acht Tagen hat, bedeutet das, dass es irgendwo Anfang letzten Monats zu einem Zwischenfall gekommen sein muss, bei dem Strahlung freigesetzt wurde.

Zwar waren die Strahlungswerte nicht annähernd hoch genug, um eine Gefahr für unsere Gesundheit oder Umwelt darzustellen, dennoch sind die Behörden in Sorge, denn sie konnten bis heute nicht herausfinden, wo die Strahlung herkam und welche Quelle sie auslöste.

Kommentar: