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Fr, 30 Sep 2016
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Wissenschaft und Technologie
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Fireball 2

Wissenschaftler stehen vor absolutem Rätsel: Unbekanntes Objekt im äußeren Sonnensystem

Taipeh (Taiwan) - Jenseits der Umlaufbahn des Neptun hat ein Astronomenteam ein Objekt entdeckt, dessen ungewöhnliches Verhalten und Bahneigenschaften sie mit dem bisherigen Bild unseres Sonnensystems nicht erklären können.
© ESO/L. Calçada/Nick Risinger
Künstlerische Darstellung eines Transneptunischen Objekts (Illu.)
Wie das Team um Ying-Tun Chen vom Institute of Astronomy and Astrophysics an der Academia Sinica vorab via „ArXiv.org“ berichtet, handelt es sich bei dem Objekt mit der Bezeichnung „Niku“ (chin.: Rebell) um ein sogenanntes Transneptunisches Objekt (TNO), das rund 160.000 mal lichtschwächer ist als Neptun und dessen Durchmesser sie auf weniger als 200 Kilometer schätzen.

Kommentar: Die Funktionsweise des Universums lässt sich durch die Theorie des elektrischen Universums erklären. Um mehr zu erfahren, lesen Sie das Buch Earth Changes and the Human-Cosmic Connection, welches das SOTT Team kapitelweise und zum kostenlosen Lesen für Sie übersetzt: Das Elektrische Universum - Teil 1: Das Mainstream Universum vs. das Elektrische Universum

Cover der neusten Veröffentlichung von Red Pill Press Earth Changes and the Human-Cosmic Connection (Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung)



Nebula

Bislang unbekannter Begleitstern in den Plejaden entdeckt

Tokio (Japan) - Im sogenannten Sibengestirn der Plejaden haben Astronomen einen bislang unbekannten Begleitstern eines der dortigen Sterne entdeckt. Die Entdeckung des Zwergsterns könnte nicht nur zu neuen Erkenntnissen über die Entstehung und Entwicklung des Sternhaufens beitragen, sondern auch aus grenzwissenschaftlicher Sicht von Interesse sein.
© Sebastian Voltmer, weltraum.com
Der Sternhaufen der Plejaden.
Aufgrund seiner auffälligen Erscheinung am Nachthimmel und der vergleichsweise geringen Entfernung von „nur“ 400-440 Lichtjahren, gehören die Plejaden zu den ebenso von Amateuren wie professionellen Astronomen am meist beobachteten und untersuchten Himmelsobjekten. Mit einem Alter von erst 120 Millionen Jahren ist der Sternhaufen noch vergleichsweise jung und der jüngste Sternhaufen in unserer kosmischen Nachbarschaft.

Heart

Berührungen und Umarmungen: Wie wir Gefühle über die Haut wahrnehmen

Auf der Haut befinden sich Rezeptoren, die über Nervenbahnen mit dem Gehirn in Verbindung stehen. Sie sind verantwortlich für die Wahrnehmung von Berührungsreizen über die Haut, die sogenannte taktile Wahrnehmung. Seit Neuestem weiß man: Es gibt schnell- und langsam-leitende Rezeptoren: Die Schnellen melden dem Gehirn Kälte, Wärme, Druck und Verletzungen. Die Langsamen übertragen die Gefühle.
© Günter Menzl - Fotolia
Beim gegenseitigen Umarmen vermittelt uns unsere Haut Gefühle des Glücks
Die langsamen Rezeptoren werden daher auch Kuschelrezeptoren genannt. Bis vor kurzem ging die Wissenschaft davon aus, dass die Rezeptoren in der Haut Sachinformationen wie beispielsweise einen Kontakt mit Hitze an das Gehirn weiterleiten. Verbrennen wir uns etwa am Bügeleisen, so geht die Meldung „Hand verbrannt“ blitzschnell zum Gehirn, das ebenso schnell das Kommando erteilt „Hand wegziehen“. Dass es aber noch andere Rezeptoren gibt, entdeckte man bei einer Frau, deren schnell-leitende Rezeptoren nicht mehr funktionierten. In diesem Fall wird eine Verbrennung am Bügeleisen nicht gespürt, sondern erst an anderen Anzeichen wie dem Geruch verbrannter Haut erkannt. Doch während sie weder Schmerz-, Hitze- oder Kältereize spüren konnte, reagierte die Frau auf sanftes Streicheln des Unterarms mit einem Pinsel. Sie empfand das Berühren der Haut als angenehm. Die anschließende Forschung ergab: Es gibt C-taktile Rezeptoren, die auf leichte Hautberührung reagieren. Sie sind überall auf der behaarten Haut zu finden und übermitteln Gefühle wie Glück, Vertrauen, Zuneigung, aber auch Angst an die entsprechenden Areale im Gehirn.

Kommentar:


Post-It Note

"Meerjungfrauenschwanz" bei Fötus entdeckt: Schwangerschaft abgebrochen

Ärzte entdecken bei Fötus Mehrjungfrauenschwanz, Mutter beendet darauf hin Schwangerschaft
© Nelly Kovalchuk- fotolia

Wenn Sie an Mehrjungfrauen denken, kommt Ihnen sicher Ariel die Mehrjungfrau in den Sinn. Wenige Menschen wissen allerdings, dass ein seltener angeborener Defekt zu einer realen Fusion der Beine führen kann. Das Ganze erinnert dann stark an den Schwanz einer Mehrjungfrau. Eine 23-jährige Frau aus China beschloss jetzt ihre Schwangerschaft zu beenden und ihr Kind abzutreiben, weil dieses auf Ultraschallbildern die Anzeichen des Defekts zeigte.

Die werdende Mutter in China brach jetzt ihre Schwangerschaft ab. Zuvor wurde bei der 23-jährigen Frau festgestellt, dass ihrem Fötus eine Art Mehrjungfrauenschwanz anstelle von Beinen wuchs. Die junge Frau war bereits im sechsten Monat schwanger, als die Fehlbildung entdeckt wurde. Dieser angeborene Defekt wird auch als Sirenomelie oder das Meerjungfrauensyndrom bezeichnet.

Info

Unsere Bronchien reagieren auf Düfte: Gleich zwei Riechrezeptoren in der Lunge entdeckt

Forscher entdecken zwei Riechrezeptor-Typen in unserer Bronchien-Muskulatur
© Nerthuz/ thinktock
In der Muskulatur unserer Bronchien sitzen zwei verschiedene Riechrezeptoren - und sie beeinflussen auch, wie gut wir Luft bekommen.
Duft gegen Asthma? Forscher haben auch in den Muskeln unserer Bronchien Riechrezeptoren entdeckt. Docken an ihnen die passenden Duftmoleküle an, ziehen sich die Bronchien entweder zusammen oder erweitern sich. Dabei zeigte sich: Einer der beiden Rezeptortypen reagiert so stark auf Bananen-Aprikosen-Duft, dass dies sogar einem Asthmaanfall entgegenwirken könnte. Das eröffnet neue Wege für eine mögliche "Dufttherapie" gegen Asthma.

Info

Die ältesten Wirbeltiere der Welt: Grönlandhaie werden mindestens 400 Jahre alt

Methusalems der Meere werden mindestens 400 Jahre alt
© Julius Nielsen
Ein Grönlandhai vor der Küste von Nordwest-Grönland. Diese geheimnisvollen Tiere werden mindestens 400 Jahre alt.
Methusalems der Meere: Grönlandhaie sind wahrscheinlich die langlebigsten Wirbeltiere der Welt. Denn sie können mindestens 400 Jahre alt werden, wie Radiokarbondatierungen ihrer Augenkristalle ergeben. Dafür wachsen die bis zu fünf Meter langen Fische extrem langsam und werden erst mit knapp 200 Jahren geschlechtsreif, wie Forscher im Fachmagazin Science berichten. Das mache den Schutz dieser noch immer kaum erforschten Hai-Art besonders wichtig.

Sie sind die geheimnisvollsten unter den Haien: Bisher ist über die im Nordatlantik lebenden Grönlandhaie (Somniosus microcephalus) kaum etwas bekannt. Weder ihre Zahl noch ihre Lebensweise sind genau erforscht, erste Filmaufnahmen dieser Haie gelangen Forschern erst im Jahr 1998. Man weiß aber immerhin, dass die Grönlandhaie nur sehr langsam wachsen: Weniger als einen Zentimeter nehmen sie pro Jahr an Länge zu - was nahelegt, dass die bis zu fünf Meter lange Haie sehr alt sein müssen.

Fireball 3

Diesen Freitag regnet es 160 Meteore pro Stunde: Die Perseiden 2016

Alle zwölf Jahre ist der Sternschnuppenregen der Perseiden besonders stark. Nun ist es wieder so weit.
Am Freitag und Samstag lohnt es sich, in den frühen Morgenstunden den Blick zum Himmel zu richten. Dann erreichen die Perseiden ihren Höhepunkt.

Was sind die Perseiden?

Die Perseiden sind ein alljährlich in der ersten Augusthälfte wiederkehrender Meteorstrom. In dieser Zeit kreuzt die Erde die Bahn des Kometen Swift-Tuttle. Dieser umläuft die Sonne auf einer elliptischen Bahn und nähert sich ihr alle 133 Jahre. Dabei hinterlässt er auf seiner Bahn jeweils eine Staubspur.

Kommentar:


Beaker

Forscher schaffen einen neuen blauen Feuertornado

Eine Überraschung erlebte ein US-Forscherteam bei Versuchen mit rotierenden Flammensäulen: Plötzlich entstand ein kleiner blauer Feuerkreisel.
© University of Maryland
Auf eine neue Art von Feuertornado sind Huahua Xiao und seine Arbeitsgruppe von der University of Maryland gestoßen. Bei Experimenten mit brennenden Ölfilmen auf Wasser entdeckten sie, dass sich der klassische Feuerwirbel unter speziellen Bedingungen in eine blau leuchtende, trichterförmige Flamme umwandelt, die Kohlenwasserstoffe besonders sauber verbrennt. Die neu entdeckte Flammenform besteht aus einer trichterförmigen, blau leuchtenden unteren Flamme und einer schwach violett leuchtenden, kegelförmig nach oben zulaufenden Sekundärflamme darüber. Im Gegensatz zum klassischen Feuertornado, der sehr stark bewegt und turbulent ist, brennt die neue Flamme ruhig und glatt - und scheint wenige Millimeter über der Wasseroberfläche zu schweben.

Das Team aus Maryland verwendet eine Standardapparatur zur Erzeugung künstlicher Feuertornados, in der Luft durch seitlich versetzte Schlitze in die Feuerkammer strömt und so Rotation erzeugt. Im Zentrum des Apparats brennt ein Lösungsmittelfilm auf einem Wasserbecken, den Xiaos Team durch ein Rohr am Boden des Beckens kontinuierlich auffüllt. Während des Experiments bildete sich aus den Lösungsmittelflammen zuerst eine etwa 60 Zentimeter hohe rotierende Flammensäule: der klassische Feuertornado.

Kommentar: Es darf nicht vergessen werden, dass es sich dabei um kontrollierte Bedingungen handelt und ein Meer samt Wind zu kontrollieren ist eher unwahrscheinlich.


Microscope 2

Alternative Energien sind Schwachsinn und bringen kaum Leistung

Immer und immer wieder wird von den Energiewende-Aktivisten und Klima-Aktivisten behauptet, die sogenannten Erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind würden konventionelle Kraftwerke ersetzen und den CO2-Ausstoß vermindern. Das ist nicht der Fall, wie folgende Abbildungen aufzeigen.
Die installierte Kraftwerksleistung zur Stromerzeugung ist in Deutschland durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien (vor allem Sonne und Wind) zwischen 2002 bis 2016 von 120 Gigawatt auf nahezu 200 Gigawatt angestiegen. D.h. die Anlagenleistung hat sich in den letzten 15 Jahren nahezu verdoppelt, der Stromverbrauch ist aber in dieser Zeit in etwa gleich geblieben. Der Bruttostromverbrauch liegt bei 600 Milliarden kWh und der Nettostromverbrauch bei 500 Milliarden kWh.

D.h. wir haben heute zwei Kraftwerksparks, einen konventionellen und einen aus Erneuerbaren Energien zur Stromversorgung. Bezahlen dürfen das die Stromkunden. Die installierte Kraftwerksleistung an Kohle-, Gas- und Ölkraftwerken liegt seit 2002 bei 75 Gigawatt (Abbildung 1, unten) und ist in den letzten 15 Jahren sogar leicht angestiegen auf 80 Gigawatt. Sonne und Wind kommen ebenfalls zusammen auf 80 Gigawatt installierte Leistung (jeweils 40 Gigawatt für Sonne und Wind).

Kommentar:


Jupiter

Studie: Auch die Venus könnte einst lebensfreundlicher Planet gewesen sein

© NASA
Die beiden Seiten des Venus-Globus.
New York (USA) - Bei der Suche nach vergangenem und vielleicht sogar heute noch existierendem, außerirdischen Leben in unserem eigenen Sonnensystem, konzentrieren sich die meisten derzeitigen und zukünftigen Missionen entweder auf den Mars oder die Eismonde der Gasriesen Jupiter und Saturn. Hauptgrund sind die einstige oder auch heute noch vorhandene Erdähnlichkeit und das Vorhandensein von flüssigem Wasser auf diesen Himmelskörpern. Bei dieser Suche wird ein Planet meist außer Acht gelassen: die Venus. Eine aktuelle Studie zeigt nun jedoch auf, dass es auch auf der sogenannten „höllische Schwester“ der Erde noch vor rund 3 Milliarden Jahren Wasserozeane und damit vielleicht sogar erdähnliches Leben gegeben haben könnte.

Wie das Team um M. J. Way vom Goddard Institute for Space Studies der NASA vorab via „ArXiv.org“ berichten, haben sie in Computermodellen berechnet, wie die Venus einst ausgesehen haben könnte. Grundlage dieser Berechnungen sind verschiedene Modelle der Rotationsrate (heute 243 Tage) und der Menge an Sonnenlichteinwirkung.