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Di, 18 Jan 2022
Die Welt für Menschen, die denken

Wissenschaft und Technologie
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"Wir sind sehr soziale Tiere"

Willkommen auf dem Planeten der Menschen. Sie sind nicht nur egoistische, gierige Wesen, auch wenn es meistens so aussieht. Verhaltensforscher Frans de Waal sagt: Die Spezies hat eine Veranlagung zur Empathie.
de Waal
© Michael Hauri
Primatenforscher Frans de Waal: "Ich betrachte Menschen als Tiere."

Der Verhaltensforscher Frans de Waal sieht viele Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Tier und verlangt ein Umdenken über die menschliche Natur.

Herr de Waal, was gab es zum Frühstück bei Ihnen? Ein schönes deutsches Wurstbrötchen?

Morgens mag ich lieber Käse.

Essen Sie überhaupt Fleisch?

Durchaus.

Keine Skrupel? Wo Sie sich gegen scharfe Trennlinien zwischen Mensch und Tier aussprechen?

Ich finde, die Agrarindustrie sollte Tiere anders behandeln.

Kommentar:
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© SOTT
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke

Für mehr Hintergründe, was Psychopathen für einen Einfluss haben, zum Beispiel in der Politik und Gesellschaft, lesen Sie Politische Ponerologie - Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke. Sie können es hier erwerben.


Cell Phone

Bioinitiative-Report - die gefährlichen gesundheitlichen Auswirkungen der Mikrowellenstrahlung

Cindy Sage, eine Umweltberaterin, spricht über den Bioinitiative-Report: Ein Grundsatz für den Standard der biologisch-basierten Belastung für die Öffentlichkeit durch elektromagnetische Felder (ELF und RF), welchen sie mit einer Gruppe internationaler Wissenschaftler erarbeitete.

Die Wissenschaftler dokumentieren verschiedene wissenschaftliche Bedenken über die aktuellen Grenzwerte, die bestimmen, wie viel EMF [Strahlung (EMF)] von Stromleitungen, Mobilfunkgeräten und vielen weiteren Quellen -- von EMF Belastungen im täglichen Leben -- ausgehen darf.

Kommentar: Leider sind die Quellen nur in Englisch vorhanden, aber als Alternative 2 andere Videos:





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Fossilienfund: Nessies Vorfahren legten keine Eier

Fossil schwangeren Plesiosauriers
© NHM/LA
Fossil des schwangeren Polycotylus latippinus. Das Skelett des Fötus ist orange eingefärbt.

Los Angeles/ USA - Mit dem Fund der Fossilien eines schwangeren Plesiosauriers haben US-Forscher zum ersten Mal einen Beweis dafür gefunden, dass "Nessies Vorfahren", die die Meere zur gleichen Zeit wie die Dinosaurier bevölkerten, keine Eier legten, sondern ihre Jungen lebend gebaren.

Bei dem rund 78 Millionen Jahre alten Fossil handelt es sich um die versteinerten Überreste eines schwangeren Plesiosauriers von der Gattung Polycotylus latippinus. Der Umstand, dass die Jungtiere lebend geboren wurden, deutet für die Wissenschaftler um Frank O'Keefe von der "Marshall University" in Huntington daraufhin, dass sich die "Seeungeheuer" auch nach der Geburt noch um ihre Jungen kümmerten. Ihre Ergebnisse haben die Forscher aktuell im der Fachzeitschrift Science veröffentlicht. Zu sehen ist der Fund selbst im "US Natural History Museum of Los Angeles County".

Better Earth

Biologen präsentieren plausibles Szenario für den Ursprung des Lebens auf der Erde

Vorformen von RNA-Molekülen
© ucmerced.edu
Vorformen von RNA-Molekülen bilden eine kristalline Struktur

Merced/ USA - Fasst wirkt es wie ein Ehrenrettungsversuch der Biologie: Nur wenige Tage nachdem Astrobiologen nachweisen konnten, dass die Grundbausteine des Lebens, wie sie auch schon im Innern von Meteoriten nachgewiesen werden konnten tatsächlich auch im All entstehen können (...wir berichteten), präsentieren US-Biologen nun ein plausibles Szenario dafür, wie durch relativ einfache Prozesse Vorläufermoleküle der RNA auf der Erde entstanden sein könnten.

Es benötige nur eine relativ einfache Kombination aus natürlichen Zuckern und Aminosäuren um die grundlegenden Bausteine des Lebens entstehen zu lassen, schreiben die Forscher um Jason E. Hein, Eric Tse und Donna G. Blackmond vom "Scripps Research Institute" und der "University of California" (Merced) in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazin Nature Chemistry.

Saturn

Drei bislang unbekannte Zwergplaneten am Rande des Sonnensystems entdeckt

Zwwergplanet 'Makemake'
© IAU, M.Kornmesser
Künstlerische Darstellung des Zwergplaneten "Makemake", der die Sonne noch außerhalb der Neptunbahn umkreist.

Washington/ USA - Bei einer neuen Untersuchung eines bislang nur wenig erforschten Teils des Kuipergürtels, einer flachen ringförmigen Region, die sich in unserem Sonnensystem außerhalb der Neptunbahn in einer Entfernung von ungefähr 30 bis 50 Astronomischen Einheiten (AE) nahe der Ekliptik erstreckt und tausende Objekte, darunter schätzungsweise mehr als 70.000 Eisobjekte mit mehr als 100 km Durchmesser enthält, haben Astronomen drei Objekte ausgemacht, bei denen es sich, wie der einstige Planet Pluto, um eisige Zwergplaneten handeln könnte.

Während der Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter hauptsächlich aus felsigen Körpern besteht, finden sich im Kuipergrütel vornehmlich aus Brocken aus Wassereis und gefrorenem Methan und Ammoniak.

Das Team um Scott Sheppard von der "Carnegie Institution of Washington" hat mit dem 1,3 Meter durchmessenden Warsaw Telescope am "Las Campanas Observatory" in Chile Regionen des Kuipergürtels am südlichen Sternenhimmel erkundet, die bislang nur wenig bekannt waren. Dabei sind sie auf 14 merkwürdige Objekte gestoßen, von welchen drei mit mehr als 400 Kilometern Durchmesser groß genug zu sein scheinen, um sich aufgrund ihrer eigenen Schwerkraft zu kugelförmigen Zwergplaneten geformt zu haben.

No Entry

Bluttest entlarvt eine Depression

Mit Blut- und Liquortests lässt sich inzwischen schon recht zuverlässig eine Depression oder Schizophrenie nachweisen. Mit ihnen lassen sich auch Risikopersonen bestimmen.
Bild
© Unknown

HONOLULU. Neue Blut- und Liquortests könnten die Identifizierung von Risikopersonen, die Verbesserung der Therapien sowie die Überprüfung von Präventionskonzepten erleichtern. Darauf hat Dr. Sabine Bahn vom Institute of Biotechnology der Universität Cambridge hingewiesen.

Eine frühe Modellerkrankung für die Entwicklung von Biomarkern war neben der Alzheimer-Demenz vor allem die Schizophrenie. Sie gilt als polygene Erkrankung, Genotyp und Phänotyp können differieren. Entsprechend ist bislang kein singulärer spezifischer Faktor für die Labor-Diagnose bekannt.

Kommentar: Um diese Marker festzustellen, muss sich im Körper des Patienten etwas verändert haben. Gluten gilt u.a. als eine Ursache von Schizophrenie, Bipolarer Störung und auch Depression (Primal Body, Primal Mind. Gedgaudas 2011).


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Biologen vermuten: Krebs könnte eine Form von parasitärer Artenbildung sein

Tumor
© Public Domain
Historische Vorher- Nacher-Darstellung eines gewaltigen entfernten Tumors aus dem Jahr 1689

Berkley/ USA - Während Mediziner allgemein davon ausgehen, dass es sich bei den zahlreichen Formen von Krebs um eine unkontrollierte Form von Zellwachstum eines Organismus handelt, vertreten US-Biologen nun eine gänzlich andere Theorie und vermutet, dass es sich stattdessen um eine ganz eigene neue Art von Parasit handelt, der sich von seinen menschlichen Wirten ernährt.

Wie das Team Peter Duesberg von der "University of California" (UCB) aktuell im Fachmagazin Cell Cycle argumentiert, sei schon der Vorgang der Karzigenese, also der äußerst komplexe und zum Teil noch unverstandene Prozess der Krebstumorenstehung selbst eine Form von Speziierung ist, in der individuelle neue Arten entstehen.

Was sich zunächst wie Science-Fiction anhört, belegen die Forscher in ihrem Artikel hingegen mit biologischen Fakten und Argumenten:

Laut den Biologen sei Krebs also das Ergebnis von Chromosomenbrüchen und entstehe nicht, wie dies die bisherige medizinische Interpretation darlegt, durch genetische Mutationen. Sollte dies zutreffen, so würde dies bedeuten, dass im Innern von an Krebs Erkrankten nicht nur eine einfache Zellmutation stattfindet, sondern eine Art mit einer gänzlich anderen chromosomalen Zusammensetzung entsteht, die sich vom Organismus des Erkrankten unterscheidet.

Saturn

NASA-Studie: Bausteine des Lebens können im All entstehen

Bausteine des Lebens in Asteroiden
© NASA
Bausteine des Lebens im Innern von Asteroiden (Illu.)

Greenbelt/ USA - Eine von der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA finanzierte Studie hat Beweise dafür gefunden, dass einige der Bausteine irdischer DANN und RNA, jene Moleküle also, die die genetischen Bauplan des Lebens tragen, wie sie jedoch in früheren Untersuchungen auch schon im Innern von Meteoriten gefunden wurden (...wir berichteten s. Links), tatsächlich auch im All entstanden sind.

Damit stützt auch die aktuelle Studie die Theorie, nach der die grundlegenden Bausteine des Lebens aus dem All stammen, mit Meteoriten und Kometen zur Erde kamen (Panspermie) und hier auf ideale Bedingungen stießen, um jene Kettenreaktion anzustoßen, die als angeblichen Höhepunkt schlussendlich auch zu uns Menschen führte.

"Komponenten der DNA wurden seit den 1960er Jahren immer wieder in Meteoriten gefunden", erläutert Dr. Michael Callahan vom "Goddard Space Flight Center" der NASA. "Wissenschaftler waren sich bislang jedoch nie ganz sicher, ob diese tatsächlich auch schon im All und somit außerhalb der Erde entstanden waren, oder ob es sich um Kontamination mit irdischem Leben handelte.

Butterfly

Studie: Schimpansenweibchen sind hilfsbereite Tiere

Hilfsbereitschaft scheint einer Studie zufolge keine rein menschliche Eigenschaft zu sein: Auch Schimpansenweibchen unterstützen Artgenossen. Frühere Studien hatten darauf hingedeutet, dass die Tiere eher egoistisch handeln.

Hilfsbereitschaft scheint einer Studie zufolge keine rein menschliche Eigenschaft zu sein: Auch Schimpansenweibchen sind gern zur Unterstützung ihrer Artgenossen bereit, berichten Forscher aus dem US-Bundesstaat Georgia in "Proceedings of the National Academy of Sciences". Im Labor ließen sie sieben tierische Probandinnen zwischen zwei bunten Spielsteinen wählen. Entschieden sie sich für einen von ihnen, bekamen sie eine Portion Bananen für sich. Bei dem zweiten Stein wurde auch ein Versuchpartner versorgt. Dabei stellte sich heraus, dass die Schimpansinnen mehrheitlich die Doppelversorgung wählten.

Telescope

Studie ergründet Polarlichter auf fernen Welten

Aurorae
© David A. Aguilar, (CfA)
Künstlerische Darstellung der Aurorae (Polar- bzw. in diesem Falle eher "Äquatorlichter") auf einem "hot Jupiter" mit zwei hypothetischen Monden vor dem Hintergrund eines sonnenähnlichen Sterns.

Cambridge/ USA - Auf der Erde sorgen Polarlichter über den Polregionen für spektakuläre Himmelsschauspiele. Eine aktuelle Studie hat sich nun der Frage angenommen, wie sich die farbenprächtigen Phänomene auf fernen Gasriesen austoben würden. Diese könnten 100 bis 1000 Mal heller sein, als ihre irdischen Gegenstücke. Die Ergebnisse der Untersuchungen haben auch Auswirkungen auf die Lebensfreundlichkeit kleiner felsiger Himmelskörper in entsprechenden Systemen.

Im Gegensatz zu den Nord- und Südlichtern auf der Erde, jagen die von den Forschern simulierten außerirdischen Polarlichter bzw. Aurorae aufgrund der Nähe der "hot Jupiter"-Planeten zu ihren Sternen von Pol zu Pol über den gesamten Planeten. Ofer Cohen und Vinay Kashyap vom "Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics" (CfA) haben ihre Arbeit aktuell im Fachmagazin The Astrophysical Journal veröffentlicht.