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Mo, 10 Mai 2021
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Dieb zeigt Polizei gestohlenen Ausweis - den einer Frau

Passau - Mit einem ganz blöden Fehlgriff hat sich in Passau ein Geldbörsendieb quasi selbst überführt. Als der 32-Jährige nach seinem Ausweis gefragt wurde, zeigte der Mann kurzerhand den Ausweis einer Frau vor.

Kein Wunder, dass die Beamten stutzig wurden. Wie die Passauer Polizei am Mittwoch berichtete, wurde der Frau Anfang Dezember das Portemonnaie samt Ausweis gestohlen. Da die Frau Anzeige erstattet hatte, war der Personalausweis bei der Polizei zur Fahndung ausgeschrieben. Der 32-Jährige gab den Diebstahl zu.

dpa

Mr. Potato

Nicht angeschnallt: Dortmunder zeigt den Papst an

Dortmund/Freiburg - Ein Dortmunder Bürger hat den Papst angezeigt, weil Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Freiburg im Papamobil wiederholt nicht angeschnallt gewesen sei. Die Anwaltskanzlei Sundermann aus dem westfälischen Unna bestätigte am Freitag einen Bericht der Westfälischen Rundschau.

Hinter der Anzeige bei der Stadt Freiburg stehe ein Mandant aus Dortmund, so die Kanzlei. Der biete nicht nur zwei eigene Zeugen auf, sondern verweise auch noch auf den Erzbischof von Freiburg, den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, und Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne). Sie könnten die Ordnungswidrigkeit sicher ebenfalls bezeugen, erklärte die Kanzlei Sundermann.

Jetzt müsse geklärt werden, ob der Papst einfach deutscher Bürger oder ein Staatsoberhaupt sei, das diplomatische Immunität genieße. Die Kanzlei hat das für sich noch nicht herausgefunden. In Freiburg müssen ebenfalls die Rechtsgelehrten ran. Die Stadt bestätigte aber zunächst einmal den Eingang der Anzeige.

UFO

Licht-Ufo für Kröpcke!

Er ist das Herz der Innenstadt: der Kröpcke. Zwar ist das häßliche Beton-Center fast weg. Aber noch ist das Gesicht der City nicht perfekt.
licht ufo, kröpke
© Kröpke
So wie auf dieser Animation würde das LED-Ufo über dem Kröpcke-Platz aussehen

Bei Einbruch der Dunkelheit liegt der Platz fast im Dunkeln. Das soll sich ändern. Die Stadt möchte den Platz mit einer Licht-Krone veredeln.

Stadtsprecher Andreas Möser: „Es ist ein prominenter Platz, der nach dem Umbau weiter aufgewertet werden soll. Lichteffekte sind besonders reizvoll. Zur Zeit laufen Planungen.“

Die genialste Idee: ein großes LED-“Ufo“ (fünf Meter Durchmesser), das an zwei Drahtseilen über dem Kröpcke schwebt!

Die 2,5 Millionen programmierbaren Lämpchen (jedes kann in 16 Millionen Farben leuchten) könnten Schattenflüge von Vögeln oder Flugzeugen simulieren. Vorsichtshalber wurde an der schmalen Center-Front schon ein großer Eisenhaken angebracht.

Problem des Projekts: der Preis. Rund 2 Mio. Euro soll die Light-Show der Hamburger Firma „Ulrike Brandi Licht“ kosten.

Mr. Potato

Toilettenproblem mit 'George Bush' dem Flugzeugträger

Er ist 333 Meter lang und verfügt über zwei eigene Atomreaktoren: Doch auf dem ultramodernen Flugzeugträger George H. W. Bush fallen immer wieder die Toiletten aus.
george h.w. bush, flugzeugträger
© PICTURE ALLIANCE / EMPICS/PA WIRE
Das ist der US-Flugzeugträger George H. W. Bush. 423 Toiletten sind an Bord – doch manchmal funktioniert keine einzige

Auf dem Flugzeugträger George H. W. Bush, dem modernsten der USA, gibt es ein drängendes Problem: Zeitweise funktioniert keine einzige der 423 Toiletten an Bord. Das berichten die Zeitschrift Navy Times und FTD.de.

Die rund 5000 auf dem Flugzeugträger stationierten Personen pinkelten in ihrer Verzweiflung daher in Flaschen oder Duschen, einige tränken extra wenig. Manche Frauen hielten so lange ein, bis sie eine Harnwegsentzündung bekämen.

Viele leerten volle Flaschen dann an der Reling aus, was auch zu Geruchsbelästigung führe. Ein Matrose, der auf einen Geschützstand pinkelte, sei bereits bestraft worden.

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So läuft die Finanzwelt

Da staunt selbst "Mister Dax" Dirk Müller: Chin Meyer erklärt für einfache Bürger wie der kapitalistische Irrsinn funktioniert.


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Übereifrig: Achtjährige Mädchen wollten in der Nacht Brötchen holen

Bremerhaven - Der Hunger auf frische Brötchen hat drei achtjährige Mädchen in Bremerhaven mitten in der Nacht auf die Straße getrieben. Eine Streifenwagenbesetzung entdeckte das Trio gegen 2 Uhr in der Nähe einer Tankstelle, wie die Polizei mitteilte. Im Brustton der Überzeugung berichteten die drei den Beamten, dass sie frische Brötchen holen wollten. Die Polizisten brachten die Kinder nach Hause. Dort berichtete die Mutter, dass ihre Töchter und eine dort übernachtende Freundin sie mit den Worten geweckt hätten, dass sie Brötchen holen wollten. Ihre Antwort "Es ist noch mitten in der Nacht" sahen die Mädchen aber offenbar nicht als Hinderungsgrund, gleich loszumarschieren.

Butterfly

Bellende Hunde retten schlafende Familie vor Feuer

Mit ihrem Gebell haben Hunde in der Nacht eine schlafende Familie in Lübeck vor einem Feuer gewarnt. Der direkt neben dem Wohnhaus geparkte Kleinbus der Familie brannte bereits in voller Ausdehnung, wie die Polizei berichtete.

Teile einer angrenzenden Grundstückshecke hatten Feuer gefangen, die Flammen drohten auf das Einfamilienhaus überzugreifen. Die durch das Gebell geweckten Bewohner riefen die Feuerwehr, die den Brand löschte. Die Familie - Vater und Mutter im Alter von 49 und 50 Jahren sowie Sohn und Tochter im jungen Erwachsenenalter - blieb unverletzt.

Der Kleinbus brannte aus, ein weiteres Auto sowie zwei Fenster des Hauses und der Dachüberstand wurden beschädigt. Den Sachschaden bezifferte die Polizei mit 15.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar. Bei den Hunden handle es sich um Golden Retriever, sagte eine Polizeisprecherin.

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Marathon-Läufer nimmt den Bus: 3. Platz aberkannt

Er hatte seine bisherige Bestzeit um 21 Minuten unterboten - oder tat zumindest so, als ob. Wegen Betrugs hat ein 31-jährigen Läufer jetzt seine Platzierung verloren.

Zunächst bezeichnete Rob Sloan die Vorwürfe, er habe einen Teil des Marathons im nordenglischen Kielder per Bus zurückgelegt, als «lächerlich». Als weitere Untersuchungen den Verdacht gegen ihn erhärteten, musste der Brite seinen Betrug eingestehen.

Nach Angaben der Organisatoren sei der ehemalige Armee-Mechaniker bei der 32-Kilometer-Marke des 42,195 Kilometer langen Rennens aus- und in einen Bus eingestiegen. Mit diesem sei er dann durch einen Waldstück gefahren, kurz vor dem Ziel sei er wieder ausgestiegen und durchs Ziel gelaufen. Sloans Zeit wurde mit 2:51 Stunden gemessen - damit hätte der 31-Jährige seine bisherige Bestzeit um satte 21 Minuten unterboten. «Solch ein Betrug ist in meinen Augen genauso schlimm wie ein Dopingvergehen», sagte Dave Roberts, einer der Organisatoren des Marathons.

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Kiel: Räuber mit Konservendosen in die Flucht geschlagen

Mit den improvisierten Wurfgeschossen vertrieb der Mann zwei Räuber aus seiner Aldi-Filiale. Kassiererin mit Schusswaffe droht.
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© picture alliance
Der Filialleiter eines Aldi-Marktes hat mit Konservendosen zwei Räuber in die Flucht geschlagen.

KIEL . Katzenfutter ist vielseitig einsetzbar: Dank dieser Erkenntnis hat ein Filialleiter eines Supermarktes zwei Räuber in die Flucht geschlagen. Mit den Konservendosen als Wurfgeschossen vertrieb der Mann in Kiel zwei Räuber aus seiner Aldi-Filiale. Die maskierten Männer waren in den Supermarkt eingedrungen und hatten die Kassiererin mit einer Schusswaffe bedroht.

Die Mitarbeiterin übergab den Räubern die Tageseinnahmen. Daraufhin bemerkte der 52 Jahre alte Filialeiter den Überfall. Er griff sich Katzenfutter in Konservendosen aus den Regalen und bewarf die noch an der Kasse stehenden Täter damit. Einer der Räuber wurde am Rücken getroffen, der andere an der Schulter. Der Angriff mit den Leckerlis für Stubentiger schlug die beiden Männer in die Flucht. Sie konnten zu Fuß mit einer geringen Bargeldsumme entkommen. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand. Die Kriminalpolizei bittet nun um Hinweise von Zeugen zu den beiden als sehr schlank beschriebenen Männern, die mit schwarzen Sturmhauben maskiert waren.

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Flensburg: Vermummter mit Messer raubt Gummibärchen

Ein bewaffneter und vermummter Liebhaber von Gummibärchen hat einen Kioskbesitzer in Flensburg überfallen.

Der Täter habe den 68-jährigen Inhaber mit einem Messer bedroht und sich dann aber nur vier Tüten Gummibärchen gegriffen, teilte die Polizei mit. Mit den Süßigkeiten im Wert von 4 Euro flüchtete der Räuber, doch er kam nicht weit.

Nach Aussagen von Zeugen nahm die Polizei noch in der Nacht einen 19-Jährigen als Tatverdächtigen in einem Fastfood-Restaurant fest. Gegen den Gummibärchenfreund wurde Haftbefehl erlassen.