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So, 24 Jan 2021
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Eine schnarchende Haselmaus


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Filesharing ist offizielle Religion in Schweden

kopimism
© unknown
Die "Kopimism"-Kirche glaubt an die heilige Information und das Sakrament des Kopierens. Nach einem Jahr wurde die Religion von der schwedischen Regierung anerkannt.

Filesharing, das Kopieren von Informationen, ist nun offenbar eine offizielle Religion. Laut der Presseaussendung der "Kopimism"-Kirche, wurde sie soeben von schwedischen Behörden anerkannt. Leicht sei dieser Akt nicht gewesen - dreimal habe man den Antrag stellen müssen, bis alle formalen Richtlinien der zuständigen Behörde Kammarkollegiet erfüllt waren. Nach einem Jahr war der Bescheid schließlich positiv.

Keine Angst vor Verfolgung mehr

Den Kopimisten ist Information heilig, ließt man auf deren Homepage. Und sie glauben an das Sakrament des Kopierens. Von der staatlichen Anerkennung erhoffen sie sich, nicht mehr in "Angst vor Verfolgung" leben zu müssen. Gemeint ist damit wohl die Strafverfolgung - da sich Filesharing oft im rechtlichen Graubereich bewegt bzw. mit Urheberrechtsverletzungen einhergeht.

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Die witzigsten Twitter-Postings

Sekündlich verbreiten Tausende von Nutzern Kommentare auf Twitter. Darunter die witzigsten Tweets aufzuspüren, ist äußerst schwierig. Wir nehmen Ihnen die Arbeit ab
twitter
© socialfail.de

Auf der Soziale-Netzwerk-Webseite Twitter (zu Deutsch: Gezwitscher) verbreiten seit ihrer Gründung im März 2006 Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen öffentlich einsehbare Nachrichten in Echtzeit.

Neben ernstzunehmenden Mitteilungen bringen vor allem Einzelpersonen witzige Meldungen in Umlauf. Socialfail.de , eine Fundgrube für Soziale-Netzwerk-Nachrichten im Internet, hat es sich zur Aufgabe gemacht, zahlreiche skurrile Twitter-Postings zu sammeln. Während kontinuierlich neue Meldungen hinzukommen, haben wir für Sie die witzigsten aller Kommentare auf Twitter herausgesucht und in unserer Bildergalerie zusammengefasst. Hinweis: Einige der Postings können anzügliche oder abstoßende Kommentare enthalten. Die veröffentlichten Kommentare müssen nicht der Redaktionsmeinung entsprechen.

Santa

Schwachsinns-Alarm: 2012 droht der "Götterschock"

2012 droht die Apokalypse - zumindest wenn man den Maya-Kalender eigenwillig interpretiert. UFO-Forscher Erich von Däniken glaubt dagegen, dass der "Götterschock" ansteht.
Erich von Däniken
© dpa
Erich von Däniken

Es könnte ganz duster werden: Spalten in der Erde öffnen sich, Vulkane brechen aus, Tsunamis vernichten alles. Angeblich haben die Maya für den 21. Dezember 2012, am Ende ihres 5125 Jahre andauernden ewigen Kalender, den Weltuntergang prophezeiht. So sehen es zumindest einige Werke über den Kalender. Viele Experten halten das allerdings für groben Unsinn. Auch der Schweizer UFO-Forscher Erich von Däniken. "Im Maya-Kalender steht nichts Derartiges", sagt der Mystery-Experte in einem Interview, das auf 20minuten.ch veröffentlicht wurde.

Kommentar: Laura Knight-Jadczyk formuliert es in den folgenden Video sehr passend: "Wer benötigt Aliens, wenn es Psychopathen gibt?". Und unsere Meinung ist, dass ein Erich von Däniken bewusst oder unbewusst Fehlinformationen verbreitet und letzten Endes die ganze Thematik mit diesen Behauptungen ins lächerliche zieht.


Lesen Sie auch den folgenden Artikel über die angebliche Maya-Prophezeiung.


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Uffington White Horse: Bürgerinitiative will Pferd zum Einhorn machen

Uffington/ England - Seit Jahrhunderten schon wird die Kreisfigur in den Hügeln oberhalb von Uffington in der englischen Grafschaft Oxford bereits beschrieben, ist wahrscheinlich noch deutlich älter und gilt mit dem Steinkreis von Stonehenge noch heute als eine der Ikonen der frühgeschichtlichen Historie Englands. Eine Bürgerinitiative ist der Überzeugung, dass das in die Grasnarbe der Hügel gescharrte und mit Kreidefels aufgefüllte Pferdebild einst ein Einhorn dargestellt habe und fordert nun die Wiederherstellung des angeblich ursprünglichen Zustands.
oxfordshire, pferd, kreide
© franklaumen.de
Luftbild des Kreidebildes des Weißen Pferdes von Uffington in Oxfordshire

Schon jetzt hat die Facebook-Initiative "Save the Uffington Unicorn" fast 1.000 Befürworter und behauptet zudem, von einem anonymen Spender bereits 50.000 Pfund für die Umsetzung des Vorhabens erhalten zu haben.

Initiiert wurde die nicht nur von Historikern und Denkmalpflegern kritisierte Initiative von der britischen Kinderbuchautorin Paula Broderick, deren Trilogie "Toby and Sox" unter anderem auf der Idee basiert, dass sich die Menschen einst in einer Schlacht mit Löwen, Drachen und Einhörnern gemessen hatten. Der Ort dieser Schlacht, die Hügel von Uffington, sei in Erinnerung an diese Schlacht mit der Darstellung eines Einhorns markiert worden. Diese, so die fiktive Theorie der Autorin, sei dann später von christianisierenden Mönchen im Geheimen umgestaltet worden, um die Erinnerung an die beschriebenen Ereignisse auszulöschen. In ihren Büchern könne man jedoch nun die "wahre Geschichte", auf die sie bei ihren Buchrecherchen gestoßen sei, nachlesen.

Nicht zuletzt wegen dieser offenkundigen Verknüpfung der Initiative mit den Inhalten ihrer Kinderbuchreihe, die sich nur allzu offenbar weltweit erfolgreichen Buchreihen anderer Autoren orientiert, kritisieren viele Beobachter die Aktion als nichts weiter, als eine werbewirksame Öffentlichkeitskampagne.

Yoda

Star-Wars-Währung für Pazifische Insel Niue geplant

Die knapp 2.000 Einwohner der Pazifikinsel Niue dürfen sich über eine neue Währung freuen. Nicht über irgendeine, sondern über eine von der berühmtem Star-Wars-Saga inspirierte, wie der Sydney Morning Herald berichtet. Die Münzen im Wert von jeweils zwei neuseeländischen Dollar dürfen jedoch nur von Einwohnern des Inselstaats als Zahlungsmittel benutzt werden. Auf den Geldmünzen sollen unter anderem Luke Skywalker, Prinzessin Leia und Darth Vader abgebildet sein. “Man würde nicht gehen und das Geld ausgeben, denn der materielle Wert beträgt vielleicht zwei Dollar, der immaterielle liegt jedoch weit darüber”, sagte ein Sprecher der neuseeländischen Münzbehörde.

Candle

Die Weihnachtsgans die ein Braten werden sollte - Weihnachtsgeschichte

Gans
© Unbekannt
Eine Gans sollte ein Weihnachtsbraten werden, doch da gab es einiges Unerwartetes. Eine schöne Geschichte, geschrieben nach einer wahren Begebenheit

Weihnachtsbraten

In einem Vorort von Wien lebten in der hungrigen Zeit nach dem Krieg zwei nette, alte Damen. Damals war es noch schwer, sich für Weihnachten einen wirklichen Festbraten zu verschaffen. Und nun hatte die eine der Damen die Möglichkeit auf dem Land - gegen allerlei Textilien - eine wohl noch magere, aber springlebendige Gans einzuhandeln. In einem Korb verpackt brachte Fräulein Agathe das Tier nach Hause. Und sofort begannen Agathe und ihre Schwester Emma das Tier zu füttern und zu pflegen.

Die beiden Damen wohnten in einem Mietshaus im zweiten Stock und niemand im Haus wußte, dass in einem der Wohnräume der Schwestern ein Federvieh hauste, das verwöhnt, gefüttert und großgezogen wurde.

Agathe und Emma beschlossen feierlich, keinem einzigen Menschen jeweils davon zu sagen - aus zweierlei Gründen:
Erstens gab es Neider, das sind Leute, die sich keine Gans leisten können.

Zweitens wollten die beiden Damen nicht um die Welt mit irgendeinem der nahen oder weiteren Verwandtschaft die später möglicherweise nudelfett gewordenen und dann gebratene Gans teilen. Deshalb empfingen die beiden Damen auch sechs Wochen lang, bis zum 24. Dezember keinen einzigen Besuch. Sie lebten nur für die Gans.

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Dieb zeigt Polizei gestohlenen Ausweis - den einer Frau

Passau - Mit einem ganz blöden Fehlgriff hat sich in Passau ein Geldbörsendieb quasi selbst überführt. Als der 32-Jährige nach seinem Ausweis gefragt wurde, zeigte der Mann kurzerhand den Ausweis einer Frau vor.

Kein Wunder, dass die Beamten stutzig wurden. Wie die Passauer Polizei am Mittwoch berichtete, wurde der Frau Anfang Dezember das Portemonnaie samt Ausweis gestohlen. Da die Frau Anzeige erstattet hatte, war der Personalausweis bei der Polizei zur Fahndung ausgeschrieben. Der 32-Jährige gab den Diebstahl zu.

dpa

Mr. Potato

Nicht angeschnallt: Dortmunder zeigt den Papst an

Dortmund/Freiburg - Ein Dortmunder Bürger hat den Papst angezeigt, weil Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Freiburg im Papamobil wiederholt nicht angeschnallt gewesen sei. Die Anwaltskanzlei Sundermann aus dem westfälischen Unna bestätigte am Freitag einen Bericht der Westfälischen Rundschau.

Hinter der Anzeige bei der Stadt Freiburg stehe ein Mandant aus Dortmund, so die Kanzlei. Der biete nicht nur zwei eigene Zeugen auf, sondern verweise auch noch auf den Erzbischof von Freiburg, den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, und Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne). Sie könnten die Ordnungswidrigkeit sicher ebenfalls bezeugen, erklärte die Kanzlei Sundermann.

Jetzt müsse geklärt werden, ob der Papst einfach deutscher Bürger oder ein Staatsoberhaupt sei, das diplomatische Immunität genieße. Die Kanzlei hat das für sich noch nicht herausgefunden. In Freiburg müssen ebenfalls die Rechtsgelehrten ran. Die Stadt bestätigte aber zunächst einmal den Eingang der Anzeige.

UFO

Licht-Ufo für Kröpcke!

Er ist das Herz der Innenstadt: der Kröpcke. Zwar ist das häßliche Beton-Center fast weg. Aber noch ist das Gesicht der City nicht perfekt.
licht ufo, kröpke
© Kröpke
So wie auf dieser Animation würde das LED-Ufo über dem Kröpcke-Platz aussehen

Bei Einbruch der Dunkelheit liegt der Platz fast im Dunkeln. Das soll sich ändern. Die Stadt möchte den Platz mit einer Licht-Krone veredeln.

Stadtsprecher Andreas Möser: „Es ist ein prominenter Platz, der nach dem Umbau weiter aufgewertet werden soll. Lichteffekte sind besonders reizvoll. Zur Zeit laufen Planungen.“

Die genialste Idee: ein großes LED-“Ufo“ (fünf Meter Durchmesser), das an zwei Drahtseilen über dem Kröpcke schwebt!

Die 2,5 Millionen programmierbaren Lämpchen (jedes kann in 16 Millionen Farben leuchten) könnten Schattenflüge von Vögeln oder Flugzeugen simulieren. Vorsichtshalber wurde an der schmalen Center-Front schon ein großer Eisenhaken angebracht.

Problem des Projekts: der Preis. Rund 2 Mio. Euro soll die Light-Show der Hamburger Firma „Ulrike Brandi Licht“ kosten.