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Sa, 27 Nov 2021
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Bomb

19 Tote bei Anschlag in Afghanistan

Taliban bekennt sich zu Angriff auf Sitz des Gouverneurs

Kabul - Bei einem koordinierten Anschlag auf den Amtssitz des Gouverneurs der ostafghanischen Provinz Parwan haben sechs Selbstmordattentäter am Sonntag nach Polizeiangaben 19 Menschen getötet. Zu dem Angriff bekannten sich die Taliban. Die Täter hätten zunächst am Vordereingang der Anlage mit einer Autobombe ein Loch in eine umgebende Mauer gesprengt, erklärte die Polizei. Fünf mit Sprengstoffwesten, Automatikwaffen und Raketenwerfern bewaffnete Aufständische seien dann in den Komplex in der Provinzhauptstadt Tscharikar eingedrungen.

Bei den Opfern handelte es sich laut Innenministerium um 14 Zivilangestellte der afghanischen Regierung und fünf Polizisten. Ziel des Anschlags war offenbar ein Treffen ranghoher Sicherheitsvertreter der Provinz. Unter den Teilnehmern waren unter anderen der nationale Polizeichef Abdul Dschalil Rahimi und mindestens zwei Polizeiberater der Nato.

Cult

CDU-Spitzenkandidat von Boetticher unter Druck: 16jährige Freundin gefährdet Karriere

Weil er eine Beziehung zu einem Teenager hatte, muss sich am Sonntagabend der CDU-Spitzenkandidat in Schleswig-Holstein vor dem Landesvorstand rechtfertigen.
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© dpa
Schwere Zeiten für Christian von Boetticher: Sein Liebesleben bringt den CDU-Spitzenkandidaten in Bedrängnis.

Hamburg. Ein Dreivierteljahr vor der Landtagswahl sieht es danach aus, dass Schleswig-Holsteins CDU ihr Spitzenkandidat abhanden kommt. Der Rücktritt von Partei- und Fraktionschef Christian von Boetticher wird von Beobachtern am Sonntagabend auf einer Sondersitzung des CDU-Landesvorstandes in Kiel erwartet. Grund dafür ist eine Beziehung des Christdemokraten mit einem minderjährigen Mädchen.

Die Krisensitzung hatte von Boetticher selbst einberufen, weil er sich "mit Gerüchten und daraus resultierenden Wertungen konfrontiert sieht, die seine Privatsphäre berühren", teilte die CDU zur Begründung mit. "Ich gehe davon aus, dass er die richtigen Schlüsse zieht", sagte Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) der Zeitung Schleswig-Holstein am Sonntag.

Propaganda

Propaganda-Alarm: El Kaida plant Anschläge mit Gift-Bomben in den USA

Der US-Geheimdienst ist besorgt: Eine gefährliche El-Kaida-Gruppierung im Jemen will aus dem tödlichen Gift Ricin Bomben bauen. Die Terroristen wollen das Gift als tödliches Geschenk in Parfümflaschen in die USA schicken.
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© AP
Ein Extremist wirbt für die El Kaida im Jemen

Die Terrororganisation arbeitet laut einem Bericht der New York Times bereits seit einem Jahr daran, an große Mengen der Ricinussamen zu gelangen. Aus ihnen lässt sich das weiße, pulverige Gift Ricin herstellten. Ricin tötet besonders schnell: Nur eine kleine Prise führt zum Tod, wenn es eingeatmet wird oder in den Blutkreislauf des Opfers gelangt.

Nicht näher benannte Sicherheitskreise berichteten der New York Times, dass das Terrornetzwerk das Gift in einem Versteck in der Schabwa-Provinz im Jemen lagere. Das Gebiet wird von Aufständischen und Rebellen kontrolliert. Es gebe Hinweise darauf, dass das Gift dort hergestellt werde. Versehen mit kleinen Sprengsätzen könnten damit Anschläge in Einkaufszentren, Flughäfen oder U-Bahn-Stationen zu verübt werden.

Der US-Regierung ist die Bedrohung schon seit einem Jahr bekannt

Präsident Barack Obama und seine Sicherheitsberater wurden bereits vor einem Jahr über die Bedrohung durch die Gift-Bomben informiert. Es gebe zwar noch keine Hinweise darauf, dass ein Angriff mit den Ricin-Bomben unmittelbar bevorstehe, sagten Sicherheitsberater der New York Times. Sie vermuten, dass El Kaida große Probleme mit der Herstellung der Bomben haben dürfte. Das Ricin verliert seine tödliche Wirkung, wenn es extremer Hitze und Trockenheit ausgesetzt ist. Genau diese Bedingungen herrschen im Jemen.

MIB

Thüringen blockiert Studie über die Toten an der Grenze

Das Kultusministerium lehnt die Förderung mit dem Hinweis ab, man wolle statt dessen die Grenzmuseen im Land profilieren.
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© Grenzmuseum/HNA

Erfurt. Schätzungsweise 600 bis 800 Menschen starben bei Fluchtversuchen an der innerdeutschen Grenze. Sie wurden erschossen, von Minen zerfetzt oder von Hunden zerrissen.

Über die Anzahl derer, die in der Ostsee ertranken oder erfroren oder an den Westgrenzen anderer osteuropäischer Länder zu Tode kamen, ist noch weniger bekannt.

Wie viele waren es genau, wer waren sie und warum wollten sie fliehen? Man weiß es nicht. Historiker wollen das ändern. Um die Namen ermitteln und die Biografien erforschen zu können, wurde auch das Land Thüringen um finanzielle Förderung gebeten. Doch das Kultusministerium sagt Nein.

Cult

Propaganda-Alarm: Mitglied der Sauerland-Gruppe lebt in Freiburg - Gefahr für den Papst?

Ein aus der Haft entlassener Islamist und verurteilter Terrorhelfer der Sauerland-Gruppe lebt derzeit in Freiburg. Keine glückliche Situation angesichts des Ende September anstehenden Papstbesuchs, findet der Planungsstab der Polizei.

Er bestätigt damit Informationen des Südwestrundfunks. Die Ordnungshüter sehen ein Sicherheitsrisiko und wollen den 26-jährigen Attila Selek im Auge behalten. Paradox an der Geschichte: Selek lebt auf gerichtliche Anordnung in Freiburg.
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© dpa
Terrorhelfer Selek vor Gericht

Selek wurde 2010 im Verfahren gegen die "Sauerland-Gruppe" vom Oberlandesgericht Düsseldorf zu fünf Jahren Haft verurteilt. Die Islamisten-Zelle hatte 2007 schwere Anschläge auf Diskotheken, Flughäfen und US-Einrichtungen geplant. Selek hatte Zünder beschafft und die Gruppe unterstützt. Vor Gericht hatte sich der 26-Jährige von den Terrorplänen distanziert und von allen vier Angeklagten die niedrigste Strafe erhalten. Mitte Juli wurde der in Ulm geborene Türke auf Bewährung entlassen, nachdem er - die Untersuchungshaft eingerechnet - zwei Drittel seiner Strafe verbüßt hatte.

Kommentar: Dieser Artikel erinnert eher an Rufmord. Lesen Sie auch die folgenden Artikel über die angebliche Terror-Zelle der Sauerland-Gruppe:

Sauerlandgruppe: Terror ohne Organisation?
Terrorismus: Made in Usbekistan


Newspaper

Sauerlandgruppe: Terror ohne Organisation?

In seltener Offenheit zeigen die Sicherheitsbehörden, wie unsicher ihre Erkenntnisse über den islamistischen Terror sind. So ist derzeit völlig unklar, ob die drei Bombenbastler, die im Sauerland festgenommen wurden, im Auftrag einer internationalen Terror-Organisation tätig wurden.
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© dpa
Einer der im Sauerland Festgenommenen bei der Vorführung zum Bundesgerichtshof (Archivbild)

Einer der im Sauerland Festgenommenen bei der Vorführung zum Bundesgerichtshof ARCHIVBILD: DPA
In seltener Offenheit zeigen die Sicherheitsbehörden derzeit, wie unsicher ihre Erkenntnisse über den islamistischen Terror sind. So ist derzeit völlig unklar, ob die drei Bombenbastler, die Anfang September im Sauerland festgenommen wurden, im Auftrag einer internationalen Terror-Organisation tätig wurden, oder ob diese Organisation gar nicht existiert.

1.Um welche Terror-Organisation geht es?

Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass die drei Festgenommenen Fritz G., Daniel S. und Adem Y. im Auftrag der Islamischen Dschihad Union (IJU) tätig wurden. Sie sollen 2006 ein terroristisches Ausbildungslager der IJU in Pakistan besucht haben und nach ihrer Rückkehr in Deutschland eine Zelle der IJU gegründet haben, die Sprengstoffanschläge auf US-Ziele in Deutschland vorbereitet habe. Die IJU sei, so die Bundesanwaltschaft, eine Vereinigung, die ursprünglich aus Usbekistan stamme und „unter dem Einfluss von El Kaida“ ihren Wirkungskreis ausgeweitet habe.

Cult

Terrorismus: Made in Usbekistan

Die drei in Deutschland festgenommenen Terroristen gehören zu einer usbekischen Islamistengruppe. Warum hat diese Deutschland im Visier? Erklärungsversuche

Viel ist es nicht, was bisher über die Motive der drei im Sauerland verhafteten mutmaßlichen Terroristen bekannt wurde. Nur eines ist sicher: Ihr Hass auf Amerika. Zumindest hatten sie darüber geredet, US-Militärbasen, Flughäfen, Bars, Diskotheken und andere von Amerikanern frequentierte Orte in die Luft zu jagen.

Die drei sollen Mitglieder der Islamischen Dschihad Union (Islomiy jihod ittihodi) sein, einem Ableger der Islamic Movements Uzbekistans (IMU). Diese hat sich nun auch offiziell zu den Anschlagsplänen bekannt. Aber wer steckt hinter dieser Gruppe? Was sind ihre Absichten? Und warum haben sich die Terroristen ausgerechnet Deutschland als Ziel ihrer Attentate ausgesucht?

Zum ersten Mal fiel der Name der Gruppe im Zusammenhang mit den terroristischen Anschlägen in Taschkent vor drei Jahren. Im Frühjahr 2004 hatte sich die Dschihad Union zu einer Serie von Selbstmordanschlägen in der usbekischen Hauptstadt und in Bukhara bekannt, bei der 47 Menschen getötet wurden. Ziel der Angriffe waren Regierungsgebäude und ein belebter Markt. Obwohl die Islamische Dschihad Union einen Bekennerbrief veröffentlichte, hatten verschiedene Beobachter erhebliche Zweifel daran, dass sie tatsächlich existierte. So behauptete beispielsweise der ehemalige britische Botschafter in Usbekistan, Craig Murray, dass die Operationen der Gruppe von der usbekischen Regierung selbst kontrolliert würden.

Cult

Cameron: Sperrung des Zugangs zu Facebook und Twitter soll überprüft werden

London - Großbritannien will der Gewalt und Gesetzlosigkeit auf den Straßen die Stirn bieten. Premierminister David Cameron will prüfen, ob Streittätern der Zugang zu Internetdiensten wie Twitter und Facebook verwehrt werden kann.


Kommentar: Ist das der erste Blick hinter den Vorhang, was zukünftig geschehen soll?


«Wir werden nicht zulassen, dass eine Kultur der Angst auf unseren Straßen herrscht und wir werden alles tun, was nötig ist, um Recht und Ordnung wiederherzustellen und unsere Stadtviertel aufzubauen», sagte Cameron bei einer Sondersitzung des britischen Parlaments in London.

Einen Einsatz von Soldaten im Kampf gegen Gewalt auf den Straßen Englands hält der Premier nicht für das richtige Mittel. Es sei zwar seine Pflicht, Möglichkeiten zu prüfen, wie die Armee die Polizei entlasten könne. Dies werde er auch tun. Er selber sei jedoch nicht dafür.


Kommentar: Momentan existieren dazu sich widersprechende Aussagen.


Vader

Drohnenangriffe in Pakistan: Lautlose Killer töten Hunderte Zivilisten

Drohne
© Reuters

Eine britische Studie enthüllt die wahre Dimension des US-Drohnenkriegs im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan: Bei Angriffen sind seit 2004 mehr Menschen getötet worden, als Washington bislang einräumt. Unter den Opfern sind demnach Hunderte Zivilisten - und mehr als 160 Kinder.

Die US-Offiziellen sprechen nicht gern über Drohnenangriffe. Es ist ein Krieg, von dem jeder weiß, aber auf dem Papier ist er immer noch geheim. Seit 2004 lässt Washington den Geheimdienst CIA Drohnen über Gebiete entlang der pakistanisch-afghanischen Grenze fliegen und Raketen auf Häuser, Autos und Stellungen abfeuern, in denen sich angeblich Islamisten befinden. Es ist ein Krieg, den die pakistanische Regierung öffentlich als Verletzung der staatlichen Souveränität verurteilt, insgeheim aber billigt.

Amtliche Angaben über die Zahl der Angriffe und der Opfer gibt es deshalb nicht, sie basieren auf Recherchen von Instituten und Medien. Eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Londoner Bureau of Investigative Journalism kommt zu dem Ergebnis, dass die Zahl der Getöteten 40 Prozent höher liegt als bislang angenommen.

War Whore

Cameron will die Armee gegen Randalierer einsetzen

Das Militär soll „an die Front", SMS-Dienste werden gekappt. Randalierer sollen aus Sozialwohnungen geworfen werden.

London. Der britische Premierminister David Cameron will die Jugendgewalt entschlossen bekämpfen und „keine Kultur der Angst auf den Straßen zulassen“. Beim Vorgehen gegen Randalierer würden keine Möglichkeiten ausgeschlossen, auch nicht der Einsatz von Wasserwerfern und Gummigeschossen, erklärte Cameron bei einer Krisensitzung des Parlaments. Auf den Londoner Straßen waren weiterhin Tausende Polizisten im Einsatz, die Lage blieb nach vier Tagen teils heftiger Krawalle weitgehend ruhig. „Wir werden nicht zulassen, dass uns ein paar Gewalttätige besiegen“, erklärte Cameron. Er räumte ein, dass zunächst zu wenige Polizisten auf den Straßen gewesen seien und kündigte eine schnelle Arbeit der Gerichte an, außerdem sollen die Opfer finanziell entschädigt werden.