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Do, 02 Dez 2021
Die Welt für Menschen, die denken

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Che Guevara

Hunderte Verletzte nach Protesten in Kairo

Gegner und Befürworter der ägyptischen Militärregierung haben sich in Kairo Straßenschlachten geliefert. Das Militär löste den Protest mit Tränengas auf.
ägypten,protest
© Mohamed Omar/dpa
Demonstranten auf dem Weg zum ägyptischen Verteidigungsministerium in Kairo
Mehr als 230 Menschen sind nach Regierungsangaben bei Zusammenstößen zwischen Oppositionellen und Anhängern der Militärregierung am Samstag verletzt worden.

Tausende Ägypter wollten zum Verteidigungsministerium, um gegen den regierenden Militärrat zu demonstrieren. Augenzeugen zufolge griffen Zivilisten die Demonstranten mit Steinen und mindestens sechs Brandsätzen an. Die Demonstranten rissen ihrerseits die Straße auf und warfen ebenfalls mit Steinen.

Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein und schossen in die Luft, um die Auseinandersetzungen aufzulösen. Die Menge zog anschließend in kleineren Gruppen zum Tahrir-Platz im Zentrum der Stadt zurück, der seit zwei Wochen von Demonstranten besetzt wird.

Eye 1

Big Brother: 1,3 Mio Webseiten in China 2010 geschlossen

Coomputer
© preisgenau.de

Die chinesischen Behörden befinden sich weiterhin im Kampf gegen vermeintlich schädliche Inhalte im Internet. Über 1,3 Millionen Internetseiten seien von der Regierung allein im Jahre 2010 gesperrt worden, wie die Chinese Academy of Social Sciences, kurz CASS, kürzlich berichtete. Doch neben den großen, negativen Zahlen gibt es auch einige Lichtblicke. So sollen die in China verfügbaren Internetseiten um 79 Prozent gestiegen sein, auf rund 60 Milliarden.

Der Zensurwahn in China richtet sich offiziell hauptsächlich gegen pornografische Internetauftritte im Netz. Doch auch in Sachen Presse- und Meinungsfreiheit wird im Land des Drachen oft der Rotstift gezückt. Die Verbotsreihe, die in den Medien scherzhaft als “Great Firewall” bezeichnet wird, wird nicht zuletzt durch Blogs und Foren durchbrochen. Auch in China bleibt das Internet somit also eines der freiesten Medien, obwohl sich das Land, zusammen mit dem Iran, den obersten Platz der ROG-Liste sichern kann.

Vader

Warum ist die Welt so wie sie ist? Politische Ponerologie

Porno... was?

Ponerologie. Dieses Wort wird man im Internet noch kaum finden. Es stammt aus dem Griechischen "poneros" (Übel/das Böse) und bedeutet "die Wissenschaft des Bösen". Es wurde bis jetzt vorallem in der Religion verwendet. Doch heute wird es im Zusammenhang mit den Ereignissen auf der Welt verwendet, im politischen Zusammenhang mit Gesellschaften und Regierungen.
Ponerologie

"Die biologische, psychologische, moralische und wirtschaftliche Zerstörung der Mehrheit normaler Menschen ist für die Pathokraten eine biologische Notwendigkeit." ~ Dr. Andrej Lobaczewski in [i]Politische Ponerologie - Eine Wissenschaft des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke[/i]
Für alle diejenigen, die sich fragen, was da eigentlich in der Welt geschieht. Die sich wundern, wie trotz all den Erfahrungen des letzten Jahrhunderts wieder Kriege geführt werden. Warum Amerikas Präsident den Iran plötzlich sogar mit Atombomben bombardieren will. Wieso friedliche Antikriegs-Demonstrationen überhaupt nichts bringen, im Sinne von ohne Druck auf die Regierung. Alle die Englisch lesen können sollten dieses Buch lesen. Vielleicht geht ihnen dann ein Licht auf.


Kommentar:
link
© SOTT
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke
Politische Ponerologie - Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke gibt es jetzt auch auf deutsch. Sie können es hier erwerben.


Kommentar: Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Thematik und der Hintergründe zur Entstehung dieses Buchs.


UFO 2

Propaganda-Alarm: Das Geheimnis der „Area 51“

Seit Jahrzehnten wird über mysteriöse Lichterscheinungen und unbekannte Flugobjekte über der Wüste Nevadas spekuliert. Jetzt scheint gewiss, dass es sich hierbei nicht um unerklärbare Phänomene, sondern um die neuesten Entwicklungen des streng geheimen US-Luftwaffenstützpunkts „Area 51“ handelt.

Area 51
© Google Earth
Satellitenfoto des „Area 51“-Geländes via Google Earth
Nur selten bekommt die Öffentlichkeit eine der Geheimentwicklungen zu Gesicht. Der Zufall führte bei der Militäraktion, bei der Al-Kaida-Führer Osama bin Laden getötet wurde, im pakistanischen Abbottabad zur Entdeckung eines Hightech-Hubschraubers, der aus dem militärischen Sperrgebiet nahe Las Vegas stammte.
Unteriridische Laboratorien

Laut Schätzungen umfasst die Geheimbasis „Area 51“ als Teil der Nellis Air Force Base in Nevada neben einem großen Flughafen mit Dutzenden Hangars und zahlreichen Start- und Landebahnen auch Wohnhäuser und Sportstätten. Die Forschung an vielen Geheimprojekten soll zudem in einem riesigen unterirdischen Tunnelsystem untergebracht sein.

Videokameras und Bewegungssensoren erfassen die Gegend, Schilder warnen vor dem Einsatz von Schusswaffen bei unbefugtem Betreten des Areals. Bewaffnete Sicherheitsleute in Tarnanzügen und weißen Jeeps, die „Cammo Dudes“, greifen jeden Eindringling auf und nehmen ihn fest. Um den Blick auf das Areal zu verwehren, wurden in den 1990er Jahren kurzerhand auch alle nahe gelegenen Berge zum Sperrgebiet erklärt.

Selbst US-Präsidenten wissen nicht Bescheid

Doch wie schafften es die USA, die Geheimhaltung über Jahrzehnte zu wahren und den Mythos der „Area 51“ aufrechtzuerhalten? Selbst in Zeiten von WikiLeaks und Google Earth drangen bisher keine seriösen Details über das sagenumwobene Sperrgebiet an die Öffentlichkeit.

Die Antwort ist so simpel wie wirksam. Informationen zu den einzelnen Geheimprojekten werden nur einem kleinen Kreis Eingeweihter zugänglich gemacht. Dieses „Need to know“-Prinzip macht auch vor US-Präsidenten nicht halt. Selbst diese wissen nicht, was in den Komplexen vor sich geht.

Luftkämpfe mit Beute-MiGs

Der isolierte Standort der Militärbasis trägt ein Übriges dazu bei, warum Hightech-Flugzeuge, Tarnkappen-Helikopter und die Spionagedrohne, die ebenfalls bei der Kommandoaktion in Pakistan im Einsatz war, zuerst am anderen Ende der Welt und nicht in Nevada auftauchten.

Als militärischer Luftwaffenstützpunkt errichtet, wurde das Testgelände viele Jahre zur intensiven Studie von erbeutetem Kriegsgerät vor allem sowjetischen Ursprungs genutzt. Scheinluftkämpfe von gekaperten MiGs gegen die US-Staffel sollten die Piloten für künftige Einsätze vorbereiten. Diese Testflüge mit fremden Jagdflugzeugen sind die Erklärung für viele der mysteriösen Lichterscheinungen, die beobachtet wurden. Es handelte sich um die aufglühenden Triebwerke der geheimen Testjets.

Pistol

Mutmaßlicher iranischer Atomforscher ermordet

Bei einem Attentat in Teheran ist ein Physik-Professor getötet worden. Er soll ein Mitarbeiter des staatlichen Atomprogramms gewesen sein - seine Frau musste mit Verletzungen ins Krankenhaus.

Teheran - In Teheran ist Medienberichten zufolge ein iranischer Naturwissenschaftler ermordet worden. Die halbamtliche Nachrichtenagentur Isna meldete, bei dem Opfer handle es sich um einen 35-jährigen Physik-Professor, der in das iranische Atomprogramm involviert gewesen sei. Er sei vor seinem Haus in der Hauptstadt getötet worden, seine Frau sei verletzt ins Krankenhaus gebracht worden.

Die amtliche Nachrichtenagentur Irna berichtete ebenfalls von der Bluttat, nannte aber keine Einzelheiten. Laut der den Hardlinern in Iran nahestehende Website javanonline.ir waren die Täter auf einem Motorrad unterwegs.

Vader

Pathokratie & Propaganda: US-Regierung verteidigt monatelange Geheimverhöre eines Somaliers

Die US-Regierung hat die monatelange Verhörung eines somalischen Terrorverdächtigen auf einem Kriegsschiff als legal verteidigt.

Die US-Regierung hat die monatelange Verhörung eines somalischen Terrorverdächtigen auf einem Kriegsschiff als legal verteidigt. Die Internierung des 25-jährigen Ahmed Abdulkadir Warsame sei nach internationalem Kriegsrecht "rechtmäßig" gewesen, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, am Mittwoch in Washington. Das Rote Kreuz sei über die Gefangennahme informiert worden, Mitarbeiter der Organisation hätten das Schiff besucht und mit dem Häftling gesprochen. Nach Angaben des US-Justizministeriums wurde Warsame auch über seine Rechte aufgeklärt. Trotzdem habe er noch eine Woche lang mit den Ermittlern gesprochen. Durch die Verhöre habe die US-Regierung "sehr wertvolle" Informationen erhalten, sagte Carney.

Eye 1

Big Brother: Brandenburgs Polizei hört häufiger Telefongespräche ab

Opposition und Datenschützer im Land sind besorgt wegen des Anstiegs richterlich genehmigter Abhöraktionen.
Dietmar Woidke, SPD
© dpa
Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke (SPD).

Potsdam - Brandenburgs Polizei und Staatsanwaltschaften hören zur Verbrechnensbekämpfung immer häufiger Telefone ab. Das geht aus einer den PNN vorliegenden aktuellen Antwort von Innenminister Dietmar Woidke (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der CDU hervor. Danach wurden im Jahr 2010 bereits 667 Handy- und Festnetzanschlüsse überwacht. Das sind fast ein Drittel mehr als 2009, wo es in Brandenburg 537 „Lauschangriffe“ auf Telefone gegeben hatte, um Kriminellen auf die Spur zu kommen. Und der Trend geht weiter ungebrochen aufwärts: In diesem Jahr wurden bis Juni 411 Anschlüsse abgehört, sodass 2011 eine Rekordmarke droht. Opposition und Datenschützer sehen das durchaus kritisch, zumal die Sensibilität für diese Problematik nach dem jüngsten Abhör-Skandal bei der sächsischen Polizei wieder gewachsen ist, die im Zuge einer Demonstration fast eine Million Anschlüsse überwacht hatte.

Heart - Black

Norwegen: Bombenanschlag in Oslo

Oslo. Zerstörte Glasscheiben, verwüstete Häuser und blutverschmierte Verletzte. Das Bild im norwegischen Regierungsviertel ist erschreckend. Dort ist am Freitagnachmittag eine Bombe detoniert. Bislang gibt es mehrere Tote.
bombe,norwegen
© SCANPIX, AFP
Ein Bild der Verwüstung: Die Zufahrtstraßen zum Zentrum sind gesperrt, die Krankenhäuser in Alarmbereitschaft versetzt, die Schwere der Explosion soll nach bisherigen Polizeiangaben durch eine Bombe verursacht worden sein. Die genaue Zahl der Todesopfer und Verletzten ist bislang unklar. Auch der genaue Ort des Vorfalls sowie die Umstände der Explosion waren zunächst unklar.

Laut norwegischen Medienberichten hat sich die Explosion gegen 15.20 Uhr im Regierungsviertel der Stadt ereignet. Bei der Detonation im Gebäude der großen norwegischen Boulevardzeitung "VG", das 17 Stockwerke hat, sollen mehrere Menschen verletzt worden sein.

Nuke

USA: Erdbebengefahr an 24 AKWs, doch Obama will weiter neue AKWs bauen

Eine US-Expertengruppe findet viele Lücken in den Sicherheitsregeln für Atomreaktoren. Doch die Neubaupläne der Regierung Obama bleiben unangetastet.
US-AKWs
© reuters
Überschwemmungen als Folge von Erdbeben gefährden US-Atomreaktoren.

WASHINGTON taz - Die Sicherheitsregeln der 104 kommerziellen Atomreaktoren, die derzeit an 65 Standorten in den USA laufen, sind bislang Flickwerk. Sie müssen vereinheitlicht, transparenter und an vielen Punkten strenger werden: Es fehlen Vorkehrungen für den Fall von Feuer und Flut, die durch Erdbeben entstehen; der Umgang mit gebrauchten Brennstäben muss verbessert, die Notkühlung überarbeitet werden.

Das sind einige der Feststellungen einer Gruppe von sechs Experten der Nuclear Regulatory Commission (NRC). In einem 90-seitigen Bericht geben sie zwölf "umfassende Empfehlungen"; innerhalb von 90 Tagen sollen konkrete Vorschläge zur Umsetzung folgen, sagte NRC-Chef Gregory Jaczko. Die daraus folgenden Arbeiten sollen spätestens in fünf Jahren abgeschlossen sein. Nach ersten Schätzungen aus der Atomindustrie werden sie mindestens eine Milliarde Dollar kosten.

Che Guevara

Mindestens 18 Tote bei Protesten in Malawi

Bei regierungskritischen Protesten im südostafrikanischen Malawi sind mindestens 18 Menschen getötet worden. Die meisten starben an schweren Blutungen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Die genauen Todesumstände würden untersucht. Die tödlichen Vorfälle ereigneten sich in der Hauptstadt Lilongwe, in der Wirtschaftsmetropole Blantyre sowie in Mzuzu und in Karonga. Seit zwei Tagen gehen landsweit tausende Menschen aus Protest gegen Präsident Bingu wa Mutharika auf die Straße. Sie werfen ihm eine verfehlte Wirtschaftpolitik und die Missachtung ihrer demokratischen Rechte vor. Mutharika forderte am Donnerstag in einer Fernsehansprache ein Ende der Unruhen und bot der Opposition Gespräche an. Einen Rücktritt schloss er kategorisch aus. - Das Auswärtige Amt in Berlin und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilten die Gewalt. Malawi gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Bundesregierung hat ihre Entwicklungshilfe für das Land bereits im März eingefroren. Die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien stellte ihre Budgethilfe in der vergangenen Woche ein.