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Do, 14 Nov 2019
Die Welt für Menschen, die denken

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Eye 1

Trump entblößt Korruption der Demokraten und sie schreien, "enthebt ihn des Amtes!"

Inzwischen wird in Amerika abermals versucht, Donald Trump durch ein Verfahren aus dem Amt zu entheben, weil er wieder einmal auf die Korruption in den höchsten Kreisen der Macht aufmerksam gemacht hat. Diesmal dient das jüngste Gespräch zwischen Trump und dem neuen ukrainischen Präsidenten Selenskij als Mittel für dieses Vorhaben. Die Demokraten behaupten, ohne jegliche Beweise vorzulegen, dass Trump in einem Telefonat im Juli Selenskij mehrfach aufgefordert haben soll, Ermittlungen einzuleiten, die seinem Präsidentschaftsrivalen Joe Biden schaden könnten. Zuvor hatte Trump zu Recht darauf hingewiesen, dass der heiß gehandelte Kandidat der Demokraten, Joe Biden, bekannt für seine Korruption ist und zusammen mit seinem Sohn in der Ukraine Unfug getrieben habe.
trump zelensky

Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj
Als Reaktion darauf versuchen die Demokraten jetzt, Trump abermals des Amtes zu entheben, indem sie behaupten, dass Trump sich mit Selenskij verschworen hat, um belastendes Material gegen Joe Biden zu erhalten. All dies soll laut den Demokraten in dem letzten Gespräch Trumps mit Selenskij stattgefunden haben. Als Reaktion auf diese Vorwürfe veröffentlichte Trump jetzt die gesamte ungeschnittene Aufnahme des Gesprächs mit Selenskij, in der klar bewiesen wird, dass die Behauptung der Demokraten nichts weiter als Hysterie sind, um Trump zu beschmutzen. "Seltsamerweise" berichten die liberalen Mainstream-Medien nur spärlich von dieser Veröffentlichung der eigentlichen Dokumente und fokussieren sich abermals auf die Amtsenthebung Trumps.

Die Dokumente finden Sie auch auf RT-Deutsch.


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Putin schreibt Brief an Bundesregierung und NATO Staaten und schlägt Übereinkunft vor, um atomare Gefahr nach INF-Kündigung zu mindern

Unsere Bundesregierung hat den Erhalt eines Briefes vom russischen Präsidenten Wladimir Putin bestätigt, in dem er nach dem durch die USA provozierten Ausstieg aus dem INF-Vertrag ein Moratorium (Übereinkunft) über die Stationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen in Europa vorschlägt. Damit hält Putin der deutschen Regierung abermals die ausgestreckte Hand der Freundschaft und Vernunft entgegen. Auch andere NATO Staaten und führende Mitglieder der Organisation sollen den Brief erhalten haben.

Putin schreibt writing
Ein Sprecher des Regierungs-Pressedienstes sagte gegenüber RIA Novosti, das Ministerkabinett in Berlin habe den Brief bekommen. Auch andere "Verbündete und Partner" hätten dasselbe Schreiben erhalten.

~ Sputnik
Die Bundesregierung zeigt sich angeblich offen für den Dialog, mit einem "kleinen Haken" am Ende:

Question

Im Wahnsinn vereint - Berlin, Paris und London sind sich einig: Der Iran ist schuld

Vor der derzeit stattfindenden Generaldebatte bei der UN-Vollversammlung in New York haben sich Deutschland, Frankreich und Großbritannien hinter die irrsinnigen Anschuldigungen des amerikanischen Tiefenstaats (geleitet durch Israel) gestellt und den Iran für die jüngsten Angriffe auf Saudi-Arabien verantwortlich gemacht.
Boris Johnson Merkel Macron

Vereint im Wahnsinn: Boris Johnson, Angela Merkel und Emmanuel Macron
Für uns ist deutlich, dass der Iran Verantwortung für diese Attacke trägt", hieß es in einer Mitteilung der deutschen, französischen und britischen Regierung vom Montag, die unter anderem auf der Webseite der Bundesregierung veröffentlicht wurde. "Es gibt keine andere plausible Erklärung", heißt es weiter. Die drei europäischen Regierungen unterstützten demnach die aktuellen Ermittlungen, um weitere Details festzustellen.

~ Sputnik
Im Gegensatz zu der wahnsinnigen Behauptung dieser Staaten, dass es "keine andere plausible Erklärung" für diese Tat gibt, existiert mindestens eine sehr offensichtliche und äußerst plausible Erklärung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit der Wahrheit entspricht:

Die amerikanische Regierung, die vom Tiefenstaat kontrolliert wird, verfolgt schon seit Jahrzehnten das Ziel, den Iran (am besten militärisch) zu eliminieren und das Land ins totale Chaos zu stürzen, so wie es ihnen bereits in unzähligen anderen Ländern, wie z.B dem Irak und in Libyen, gelungen ist. Für dieses Ziel werden inzwischen fast wöchentlich neue abstruse Horrorgeschichten über den Iran "und seine Taten" als Vorwand aufgebracht, um nicht nur die Trump-Regierung davon zu überzeugen, das Land anzugreifen.

Auch der neueste "Angriff auf Saudi-Arabien durch den Iran" muss aus diesem Blickwinkel betrachtet werden; ein typischer Angriff unter falscher Flagge, der als Rechtfertigung für einen "gerechten Krieg" gegen den Iran dienen soll. Die internationale Gemeinschaft unter dem Vorsitz der Amerikaner wird dabei im Hintergrund von israelischen bzw. zionistischen Kräften gelenkt, die die eigentlichen Nutznießer dieser gewissenlosen Politik sind. Gleichzeitig gibt es Regierungen (allen voran die russische), die dieses gewissenlsoe Treiben schon längst durchschaut und der Förderung dieses Wahnsinns zu Recht entsagt haben.

Eye 1

Grotesk: Thunberg und andere Kinder werden "für das Klima" vor die UNO gezerrt und vergöttert

Inzwischen wird auch die UNO als Instrument der Klima-Propaganda missbraucht, indem man Kinder für groteske Ideen in die Öffentlichkeit zerrt und vergöttert. Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg und andere Kinder beschworen am Samstag in einer extra einberufenen Sondersitzung in den Vereinten Nationen die "Notwendigkeit" drastischer Maßnahmen, "um das Klima zu retten".
Greta Thunberg

Kinder werden in der UNO an die Öffentlichkeit gezerrt.
Anscheinend ohne jeglichen Anflug von Schuld über die Absurdität, Kinder als Propagandamittel vor dem wichtigsten internationalen Gremium der Welt vorzuführen, scheinen nicht nur die Mainstream-Medien, sondern auch Politiker und viele Menschen weltweit dieses Treiben eher zu bewundern und zu befördern, anstatt es zu stoppen.

Selten war es offensichtlicher, das bestimmte pathologische Interessen hinter den Kulissen Kinder für ihre Zwecke missbrauchen, indem sie die Minderjährigen schamlos an die Öffentlichkeit zerren, um für ihre Lügen-Propaganda über das "Klima" und die "Gleichberechtigung" Werbung zu machen - wobei in Wirklichkeit dabei ein ganz anderes gewissenloses Ziel verfolgt wird. Jegliches Medium, dass diese groteske Show nicht zumindest kritisch hinterfragt, sollte sich schämen.


Thunberg beschwor vor der UNO, "Uns kann niemand stoppen":
Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg hat nach den weltweiten Klimaprotesten vor den Vereinten Nationen am Samstag den Kampf gegen die Klimakrise beschworen.

"Gestern sind Millionen Menschen rund um den Globus marschiert und haben wirkliche Klimamaßnahmen verlangt, vor allem junge Leute", sagte die 16-Jährige am Samstag in einer kurzen Ansprache beim UN-Jugendklimagipfel in New York.
"Wir haben gezeigt, dass wir geeint sind und dass uns junge Leute niemand stoppen kann."
Offiziellen Angaben zufolge wurden bei dem Treffen, das dem Klimagipfel mit Staats- und Regierungschefs am Montag vorgeschaltet ist, etwa 700 Teilnehmer erwartet. Bei der Veranstaltung sollen die Jungdelegierten Vorschläge für den Kampf gegen den Klimawandel erarbeiten. Die entwickelten Maßnahmen sollen den Staats- und Regierungschefs unterbreitet werden. Auch UN-Generalsekretär António Guterres war bei dem Jugendgipfel dabei - vor allem als Zuhörer.

~ Sputnik
Es ist nicht das erste Mal in der Geschichte, dass Jugendliche und Kinder von gewissenlosen Gruppierungen idealisiert, instrumentalisiert und vergöttert werden. Gleichermaßen sind Jugendbewegungen wie Fridays for Future und der pathologische Fokus auf die "Weisheit" der Jugend überall in unserer "schönen neuen Welt" Markenzeichen des liberalen Faschismus, der sich gerade global auszubreiten scheint. Auch die NAZIS waren ein Paradebeispiel des linken liberalen Faschismus, auch wenn dies auf den ersten Blick absurd erscheinen mag.

Megaphone

US-Luftwaffe prahlt mit Plan zur Zerstörung der russischen Luftabwehrkräfte in Kaliningrad

Armee-Kontrollzentrum
© Sputnik / Pressedienst des baltischen Gebietes
Die US-Luftwaffe hat nach eigenen Angaben einen Plan, wie die Luftabwehr der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad zerstört werden kann. Im Ernstfall werde er problemlos umgesetzt, verspricht General Jeffrey Lee Harrigian und erntet Kritik aus Russland.

Die Vereinigten Staaten sind laut General Jeffrey Lee Harrigian durchaus in der Lage, das Luftverteidigungssystem der westlichsten russischen Region Kaliningrad zu durchbrechen, und haben bereits einen Plan in petto.

"Wenn wir zum Beispiel das integrierte Luftverteidigungssystem Kaliningrad zerstören müssten, dann soll es keine Zweifel geben: Wir haben einen Plan, wie wir das tun", sagte Harrigian, der Befehlshaber der US-Luftstreitkräfte in Europa, am Dienstag laut der Zeitung "Breaking Defense".

Die USA könnten eine russische Aggression aus Kaliningrad schnell und wirksam beantworten, versicherte Harrigian. "Wir trainieren dafür. Wir durchdenken die Pläne immer wieder und ... wenn das jemals Wirklichkeit werden sollte, wären wir dazu bereit."

Zu Details wollte er sich nicht äußern. Nach Angaben der Zeitung muss das US-Militär mit neuen Taktiken auf die Bedrohung reagieren, die durch weitreichende russische Raketen in Kaliningrad entstanden sei.


Kommentar: Die Mär von der "russischen Aggression", seit Jahren verbreitet, dient nur zur Legitimierung und Anheizung der eigenen Aggression, um den von westlichen Eliten so stark herbeigesehnten Krieg mit Russland "endlich" herbeizuführen:

NATO Agressor



Der Duma-Abgeordnete Alexander Pjatikop kritisierte Harrigians Äußerungen.

"Solche unfreundlichen Schritte zerstören das Vertrauen", sagte Pjatikop, der im russischen Parlamentsunterhaus die Region Kaliningrad vertritt. Der Abgeordnete wandte sich auch mit beruhigenden Worten an die Bevölkerung der Ostsee-Region:

"Ich denke nicht, dass die Einwohner etwas fürchten müssen. Wir haben eine starke Armee und Flotte", sagte der Abgeordnete im Sputnik-Gespräch.

Gebietsgouverneur Anton Alichanow seinerseits empfahl dem US-Militär einen Rückblick in die Geschichte: "Die US-Generäle sollten mehr Bücher über Russland lesen", sagte Alichanow dem Magazin RBC. "Schon viele Menschen mit schlechten Geschichtskenntnissen hatten nämlich Pläne für Russland gehabt." Wie ausgeklügelt diese Pläne auch gewesen sein mögen, hätten sie für ihre Macher schlecht geendet.

Russland hatte vor einigen Jahren in Kaliningrad taktische Boden-Boden-Raketen vom Typ Iskander stationiert. Begründet wurde der Schritt mit der Aufrüstung der Nato und der Stationierung amerikanischer Waffen in der Nähe der russischen Grenzen. Außenminister Sergej Lawrow versicherte, dass Russland niemanden angreifen, sondern lediglich sich selbst schützen wolle. Er verwies darauf, dass russische Raketen - im Gegensatz zu den amerikanischen - auf eigenem Staatsgebiet stationiert sind.

sp/ae

Airplane Paper

Neueste Luftabwehrraketen der USA konnten Angriff auf saudische Ölanlagen nicht abwehren

Die bekannten amerikanischen Luftverteidigungssysteme von Typen "Patriot" und "Aegies" sind laut einer hochrangigen Quelle im russischen Verteidigungsministerium nicht in der Lage gewesen, den Angriff auf Ölanlagen in Saudi-Arabien abzuwehren.
saudi arabien
© REUTERS / HAMAD I MOHAMMED
Dies sei ein Beweis dafür, dass sie die geforderten Qualitätsstandards nicht erfüllen würden und nicht dazu bereit seien, massive Luftangriffe wie diesen zu verhindern, heißt es.

An der nördlichen Grenze Saudi-Arabiens seien 88 einsatzbereite Patriot-Raketen stationiert, 52 davon in der neuesten Version PAC-3. Im Persischen Golf vor der Küste des Landes befinden sich unter anderem drei mit dem Aegis-Raketenabwehrsystem ausgestattete US-Zerstörer, so die Quelle.

"Es stellt sich die Frage, wie ein so leistungsstarkes Luftverteidigungssystem Dutzende von Drohnen und Marschflugkörpern verfehlen kann. Dafür kann es nur einen Grund geben: die von den Amerikanern hochgepriesenen Luftverteidigungssysteme Patriot und Aegis entsprechen nicht den deklarierten Standards - sie haben eine geringe Effizienz beim Einsatz gegen kleine Luftziele und Marschflugkörper".

Bulb

Nach Boltons Entlassung: Trump nominiert neuen US-Sicherheitsberater Robert O'Brien

Nachdem Donald Trumps berühmt-berüchtigter nationaler Sicherheitsberater John Bolton in der vergangenen Woche überraschend "zurückgetreten ist", verkündete der US-Präsident jetzt seinen Nachfolger: Robert O'Brien, den bisherigen Sondergesandten für Geiselangelegenheiten im US-Außenministerium.
Robert O'Brien
© Reuters
Robert O'Brien beim Besuch des Gerichtsprozesses gegen den US-Rapper A$AP Rocky in Schweden (Stockholm, 1. August 2019).
US-Präsident Donald Trump hat mit Robert O'Brien einen neuen nationalen Sicherheitsberater ernannt. O'Brien sei bislang "sehr erfolgreich" als Sondergesandter für Geiselangelegenheiten im Außenministerium tätig gewesen, erklärte Trump am Mittwoch auf Twitter. "Ich habe lang und hart mit Robert gearbeitet. Er wird einen super Job machen", so der US-Präsident.

~ RT Deutsch
O'Brien wurde in den letzten Wochen durch sein Engagement im Fall des US-Rappers A$AP Rocky bekannt:
O'Brien war im Sommer einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden, weil Trump ihn zur Beobachtung eines Verfahrens gegen den US-Rapper A$AP Rocky nach Schweden geschickt hatte. Dieser Einsatz O'Briens hatte für Erstaunen gesorgt, weil der Musiker zwar wegen Körperverletzung angeklagt wurde und zeitweise inhaftiert war, sich aber keineswegs in einer Geiselsituation befand. Der Musiker wurde im August wegen Körperverletzung verurteilt. Inzwischen ist er wieder auf freiem Fuß.

~ RT Deutsch
Von Anfang an waren Boltons kriegstreiberische Absichten bekannt und gefürchtet. Trump beschwerte sich mehrmals über die fatalen Ansichten und Vorschläge Boltons, die direkt aus dem zionistischen Textbuch Israels zu stammen schienen:

Attention

Rouhani: Angriffe auf saudische Ölanlagen sind "Warnung" an Riad wegen Krieg im Jemen

Präsident Rouhani Iran
© Sputnik / Alexey Nikolskij
Irans Präsident Hassan Rohani hat am Mittwoch die Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien als eine Warnung an die Verantwortlichen für den Bürgerkrieg im Jemen bezeichnet. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf iranische Staatsmedien.

Rohani betonte demnach, Teheran wolle keinen Konflikt in der Region, und fügte dem hinzu, die USA sowie die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hätten den Krieg im Jemen entfesselt.
"Wer hat den Konflikt verursacht? Nicht die Jemeniten. Es waren Saudi-Arabien, die Emirate, die USA, bestimmte europäische Länder und das zionistische Regime (Israel), die den Krieg in dieser Region ausgelöst haben", sagte er in einer Videobotschaft, die die iranischen Medien übertrugen.
Die jemenitischen Huthi-Rebellen hätten die Ölanlagen angegriffen, um Riad eine Warnung zu senden, hieß es weiter.

Rohani hatte zuvor die Angriffe in Saudi-Arabien mit den Worten kommentiert, dass das jemenitische Volk ein Recht auf Selbstverteidigung habe.

Vorwürfe an Teheran

Der iranische Verteidigungsminister Amir Hatami hat am Mittwoch die Vorwürfe an Teheran im Zusammenhang mit den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien zurückgewiesen.
"Es ist ziemlich offensichtlich. Es war ein Zusammenstoß zwischen den beiden Ländern. Eine Seite waren die Jemeniten, die direkt erklärten, dass sie es getan hätten", sagte er laut der Nachrichtenagentur Isna.
Drohnenattacken auf Ölanlagen in Saudi-Arabien

Die größten Ölraffinerien des staatlichen Öl- und Gasunternehmens Saudi Aramco - im Bezirk Abqaiq im Osten des Landes und in dem östlich von Riad gelegenen Bezirk Churais - waren in der Nacht auf Samstag mit Drohnen angegriffen worden. Die Attacken haben nach offiziellen Angaben aus Riad zu einem Einbruch der Produktionsmenge geführt.

jeg/ae/rtr/sna

Kommentar: Wer zieht Nutzen aus den Drohnen-Angriffen auf Ölförder-Anlagen der Saudis?

Zitat aus dem oben verlinktem Artikel:
Die angeblichen Angriffe auf Ölförder-Anlagen der Saudis bedeuten eines von zwei Dingen.

Entweder handelte es sich tatsächlich um einen Vergeltungschlag gegenüber Saudi-Arabien für seine kriminellen Aktivitäten in der ganzen Region - eine Demonstration neuer militärischer Potentiale, die für Riad die Kosten erhöht, seinen gegenwärtigen außenpolitischen Weg fortzusetzen - oder es war eine gestellte Provokation, die von den USA dazu genutzt werden wird, noch mehr militärische Kräfte in Saudi-Arabien zu stationieren und die Spannungen mit dem Iran im Osten als auch mit den jemenitischen Houthis im Süden anzukurbeln.

Der kürzliche Abgang des Nationalen US-Sicherheitsberaters John Bolton führte viele dazu, zu glauben, die USA würden die Taktik ihrer Auslandspolitik ändern, vor allem gegenüber dem Iran. Doch es war viel wahrscheinlicher ein Mittel, um die USA als "Friedensstifter" zu zeichnen - im Vorfeld einer weiteren Runde von Versuchen durch die USA, die Spannungen mit dem Iran eskalieren zu lassen und wenn irgend möglich, einen weitreichenderen Konflikt auszulösen, der seit Jahren schon durch spezielle Interessen der USA angestrebt wird.

Die USA haben kürzliche und höchst fragliche Ereignisse im Persischen Golf bereits genutzt, um die Entsendung Hunderter von Soldaten nach Saudi-Arabien zu rechtfertigen.



Red Flag

Wer zieht Nutzen aus den Drohnen-Angriffen auf Ölförder-Anlagen der Saudis?

Drone attacks Aramco owned Saudi oil facilities

Entweder ist es Vergeltung gegen Saudi-Arabien für seine kriminellen Aktivitäten in der Region oder es war eine gestellte Provokation unter „Falscher Flagge“, die von den USA benutzt werden wird, um Spannungen mit dem Iran und den jemenitischen Houthis anzukurbeln
Riesige Brände an zwei Ölförder-Anlagen in Saudi-Arabien, die Aramco gehören, wurden gemeldet. Während saudische Behörden sich mit Schuldzuweisungen zurückhielten, waren Pressekanäle wie die BBC sofort dabei, entweder den jemenitischen Houthis oder dem Iran die Verantwortung dafür nahezulegen.

Die BBC schießt sich in ihrem Artikel "Saudi Arabia oil facilities ablaze after drone strikes" zu Beginn [darauf] ein:
Mit dem Iran verbündete Houthi-Kämpfer im Jemen sind für vorhergehende Angriffe verantwortlich gemacht worden.
Während sie einer verschwommenen und beweisfreien Beschreibung der angeblichen Angriffe folgt, hat die BBC sogar noch eine ganze Rubrik mit dem Titel, "Wer könnte hinter den Angriffen stehen?" eingefügt. Diese ist politisch zweckdienlicher Spekulation gewidmet, die letztendlich gegen Teheran gerichtet ist.

Kommentar: Weitere Infos über den Angriff (auf Englisch): Über Saudi-Arabien, den Krieg im Jemen und die im Text erwähnten Ereignisse im Persischen Golf aus den vergangenen Monaten:


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Zum "Wohl der Frauen": Kriegsfalkin Condoleezza Rice fordert US-Truppenverbleib in Afghanistan

Condoleezza Rice
© Reuters
Die ehemalige US-Beraterin für nationale Sicherheit und Ex-US-Außenministerin Condoleezza Rice hat während eines TV-Auftritts gefordert, dass die USA ihre Präsenz in Afghanistan aufrechterhalten. Diesmal aus scheinbar feministischen Gründen.

Nach einigem Trump-Bashing kamen Gastgeber Stephen Colbert und Condoleezza Rice auf das eigentliche Thema zu sprechen: Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, ein für letzte Woche in Camp David anberaumtes Treffen mit den afghanischen Taliban abzusagen.

Unter dem Hinweis, dass Trump mit den islamischen Militanten eine Vereinbarung hätte treffen können, um den schon 18 Jahre anhaltenden Krieg in Afghanistan zu beenden, sprach sich Rice für eine Fortsetzung der US-Präsenz in diesem Land aus. Unter dem Beifall des Publikums verkündete sie:
Ich hoffe, dass wir die Frauen in Afghanistan nicht im Stich lassen werden.
"Wir haben einen langen Weg zurückgelegt, um einen anständigen Ort für das afghanische Volk zu schaffen", fuhr sie fort, ohne zu erwähnen, dass in Afghanistan seit dem Jahr 2001 schätzungsweise 38.000 Zivilisten, mehr als 2.400 US-Soldaten, 4.000 US-Söldner und 58.500 afghanische Militär- und Polizeibeamte getötet wurden.

Kommentar: Die US-Intervention in Afghanistan hat in der Tat weitaus mehr Tote und Leid gefördert, als die Kräfte, die sie zu bekämpfen meint (und die zu großen Teilen auch "Kinder" der kriegssüchtigen USA sind):