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Do, 19 Jul 2018
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Putin über NATO-Pläne in der Ukraine: "Rote Linie, die ihr nicht überschreiten solltet"

Putin
© Sputnik
Der russische Präsident Wladimir Putin beim Treffen der Chefs von Unternehmen aus aller Welt auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg am 25. Mai 2018.
Auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg hat sich der russische Präsident Wladimir Putin über die wahnsinnigen Pläne der NATO in Bezug auf Radarsysteme in der Ukraine geäußert. Er stellte klar, dass so eine Aktion für Russland eine rote Linie darstellt, die die westlichen Eliten lieber nicht überschreiten sollten.
Der Präsident rief den Westen zum Respekt gegenüber den Interessen Moskaus auf und drückte die Besorgnis aus, dass die Ausweitung der NATO eine Gefahr für Russland darstellen könne.
"Die NATO hat sich nicht nur den russischen Grenzen genähert. Wir haben den Verdacht, dass sie morgen auch die Ukraine einschließen und auch dort irgendwelche Radars und Flugabwehrsysteme stationieren werden" sagte Putin.
Der Westen solle auch Russlands Interessen berücksichtigen und keine Grenzen überschreiten.
"Es gibt bestimmte Grenzen, verstehen Sie, eine 'rote Linie', die man nicht überschreiten darf. Berücksichtigen Sie auch unsere Interessen", fügte das Staatsoberhaupt der Russischen Föderation hinzu.
~ RT Deutsch
Putin erinnerte auch an den eigentlichen Ursprung der Ukraine-Krise, der vom Westen - vor allem dank der USA - durch den illegalen Putsch und Regime Wechsel in dem Land entstanden ist.
"Westen hat in der Ukraine ohne Not Staatsstreich betrieben"
Putin erinnerte an die Rolle des Westens im Staatsstreich in der Ukraine. Demzufolge hätten die westlichen Länder den gewalttätigen Machtwechsel dort nicht unterstützen sollen - zumal es ohnehin "pro-westliche Politiker" in der Ukraine gäbe wie etwa den ehemaligen Präsidenten Wiktor Juschtschenko oder die Leiterin der Parlamentsfraktion der Partei "Batkiwschtschina" (zu Deutsch: "Vaterland") und Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko, die sich regulären Wahlen hätten stellen können.

~ RT Deutsch
Putin bekräftigte auch seine Kritik an dem einseitigen Ausstieg aus dem Iran-Abkommen seitens der US-Regierung, angefeuert durch die wahnwitzigen Hirngespinste Netanjahus:

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Putin: "Warum sollte man den Iran bestrafen?" Iran hat sich an Vereinbarungen gehalten"

Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich zu den neuesten Versuchen des US-Establishments - angefeuert durch Israel - geäußert, den Iran mit neuen Sanktionen zu bestrafen. Wie er richtig feststellte, gibt es keinen objektiven Gründe, warum der Iran bestraft werden sollte.
putin netanyahu

"Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher." Putin und Netanyahu am 73. Jahrestag des Sieges über Nazideutschland in Moskau , 9 Mai 2018
Der Iran hält nach IAEA-Angaben seine Verpflichtungen im Rahmen des Atomabkommens ein. Deshalb ist laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin unklar, warum es erneut zu Sanktionen kommen soll.

Russland unterstütze immer die rechtlichen Initiativen der UN und lehne jegliche einseitige Maßnahmen ab, sagte Putin am Freitag am Rande des Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg.

~ Sputnik
Darüber hinaus stellte richtig fest, dass Alleingänge, wie es die westlichen Eliten jetzt schon seit Jahrzehnten in anderen Ländern praktizieren, in die Sackgasse führen und kontraproduktiv sind:

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Kim Jon-un ist ein Mann seiner Worte: Atomtestgelände wurde zerstört - Und Trump ist eine Marionette des Tiefen Staates

Nordkorea
Kim Jon-un gilt als rotes Tuch für den Westen, wie alle anderen Führer, die nicht der selben Meinung sind. Jon-un war dem Westen besonders in den letzten Monaten ein Dorn im Auge, weil er sich Südkorea annäherte und erste ernsthafte Verhandlungen nach Jahrzehnten stattfanden. Ein Versprechen war, dass das Atomprogramm gestoppt wird. Jon-un hält sich daran und setzt ein weiteres positives Zeichen, denn ein Atomtestgelände wurde zerstört.

atomtestgelände
© Reuters
Nordkorea sprengt Atomtestgelände

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Ex-Nato-Chef verplappert sich: "Kein NATO-General will gegen Russland kämpfen"

Manchmal rutschen Kriegstreibern ungewollt Dinge so aus dem Mund, die die wahre Sachlage offenbaren. Der Ex-NATO-Oberbefehlshaber für das Terrorbündnis in Europa, Philip Mark Breedlove, hat gegenüber dem polnischen Portal Onet preisgegeben, dass die NATO-Generäle selbst - im Gegensatz zu den NATO-Politikern - keinen Krieg mit Russland haben wollen.
breedlove
© dpa
Nicht überraschend scheinen also die Generäle eine realistischere und gesündere Ansicht über die Vorhaben der NATO-Bürokraten in den USA und in den verbündeten Ländern zu besitzen. Für gewöhnlich können Generäle, die am Boden die wahre Sachlage und Gefährlichkeit von größenwahnsinnigen Vorhaben von gewissenlosen Politikern sehen, die Realität sachlicher beurteilen als die Pathokraten in ihren Bürostühlen in Washington. Die geopolitischen Macht-Phantasien der NATO-Globalisten stimmen also, wie erwartet, nicht mit den Ansichten der Generäle und der Realität überein.
Kein NATO-General möchte laut dem Ex-Oberbefehlshaber des Bündnisses in Europa, US-General Philip Mark Breedlove, an einem Krieg gegen Russland teilnehmen.

Kein NATO-General würde beim Aufwachen am Morgen sagen, dass er Krieg gegen Russland führen möchte, sagte Breedlove, in einem Interview mit dem polnischen Portal Onet.

~ Sputnik
Des Weiteren stellte Breedlove richtig fest, dass die Russen sehr schnell "aus ihren Fehlern" lernen.
Die russische Armee lerne sehr schnell aus ihren Fehlern, sagte Breedlove. Darüber hinaus habe Moskau ein "klares Signal" an alle europäischen Hauptstädte gesendet, dass die russischen Raketen "vom Kaspischen Meer Syrien erreichen können und nötigenfalls auch Sie erreichen werden".

~ Sputnik

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Erdgas: Bulgarischer Präsident will „Bulgarian Stream“ aus Russland

Der bulgarische Präsident Rumen Radew, der von den westlichen Regierungen mit Argwohn betrachtet wird, weil er russlandfreundlich ist, hat verkündet, dass das Land in Zukunft direkte Erdgaslieferungen aus Russland benötigen wird.
Rumen Radew
Dabei vergleicht er dieses Bestreben seines Landes mit dem Wunsch der EU, das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 umzusetzen.

~ Sputnik
Dabei bezog sich Radew nicht nur auf Bulgarien selbst, sondern stellte klar, dass eine Zusammenarbeit mit Russland in Bezug auf dieses Thema eine Frage der Vernunft ist:
"Nennen wir das 'Bulgarian Stream'. Die Vernunft und die Forderungen der Energiesicherheit und der Effizienz diktieren solch ein Herangehen. Dies bezieht sich nicht nur auf Bulgarien, sondern auf die ganze Europäische Union", sagte Rumen Radew in einem Interview mit der russischen Zeitung "Kommersant".

~ Sputnik
Dabei betonte der Präsident ebenfalls, dass sich dieses Bestreben nur wenig von den deutschen Absichten, das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 umzusetzen, unterscheidet.

Bisher wird Bulgarien nach dem Jahr 2019 zwar bereits russisches Erdgas erhalten: über die Pipeline Turkish Stream, die durch das schwarze Meer verläuft. Das Land muss dabei aber den Transit über die Türkei nutzen.

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70 neue Schiffe: Russland verkündet massive Aufstockung der Pazifikflotte

Laut dem Befehlshaber der russischen Pazifikflotte Sergej Awakjanz erwartet die Russische Föderation, bis zum Jahr 2027 mehr als 70 neue Schiffe in die Flotte aufnehmen zu können. Am heutigen Montag feiert die russische Pazifikflotte im Übrigen ihr 287-jähriges Jubiläum.
Kriegsschiff Marschall Schaposchnikow
© AFP
Der russische Zerstörers Marschall Schaposchnikow
"Bis 2027 sollen mehr als 70 Schiffe zur Pazifikflotte hinzustoßen", sagte der Admiral in einem Interview mit der Zeitung "Krasnaja Swesda".

~ Sputnik
Die neuen Mitglieder der Flotte sollen laut Awakjanz Korvetten des Projekts 20380 und Raketenboote des Projekts 22800 sowie Diesel-U-Boote des Projekts 636.3 sein.

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RT-Chefredakteurin: "Reaktion auf Verhaftung des RIA Novosti-Chefredakteurs ist erstaunlich"

Die Chefredakteurin von RT und Sputnik, Margarita Simonjan, hat einige wichtige Punkte über die unglaubliche Doppelmoral des Westens hinsichtlich der Inhaftierung des Chefredakteurs des Tochterportals der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti Ukraina Kirill Wyschinski in der Ukraine aufgebracht.
Margarita Simonjan

Margarita Simonjan: Chefredakteurin von RT- und Sputnik
Nachdem Wyschinski ohne triftigen Grund am 15. Mai in der Ukraine wegen "Hochverrat" verhaftet wurde, hat jetzt Simonjan das Wort ergriffen und die Heuchelei des Westens entblößt.
"Wir haben gesehen, was das US-Außenministerium darüber gesagt hat. Im Allgemeinen sagte es: 'Russische Propaganda ist nicht gut, Journalisten sollen nicht inhaftiert werden, aber russische Propaganda ist nicht gut'."

Simonjan erinnerte daran, dass Wyschinski ein ukrainischer Journalist sei und für die ukrainischen Medien gearbeitet hätte.

~ Sputnik
Genauso wie in vielen anderen westlichen Staaten ist in der Ukraine die Wahrheit der Staatsfeind Nummer eins. Allein die Tatsache, dass Wyschinski mit seinem Team Dinge in der ukrainischen Medienlandschaft ansprach, die der verlogenen Leitlinie der US-Putsch/Nazi-Regierung in Kiew widersprochen haben, reichte den Behörden in Kiew aus, den Chefredakteur zu inhaftieren.

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Wochenrückblick: Kanzlerin Merkel gibt Gas und ist zu Besuch bei Präsident Putin und andere Themen

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© Sergey Guneev / Sputnik
In dieser Show geben wir einen generellen Überblick über die letzten Wochen. Unter anderem der Besuch von Kanzlerin Merkel in Sotschi.

Schalten Sie wie immer live ab 16 Uhr ein, chatten Sie mit und rufen Sie uns an.

Running Time: 00:58:58

Download: OGG, MP3


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Warum der Tiefe Staat Putin hasst

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Heutzutage ist die Russophobie in Amerika so stark ausgeprägt wie zum Höhepunkt des Kalten Krieges, wo verängstigte Schulkinder Schutzübungen für den Fall eines Atombombenangriffs durchführen mussten, indem sie unter Tischen Schutz suchten und die Öffentlichkeit vom Bau von Luftschutzbunkern besessen war. Allerdings verschleiert diese Dramatik den eigentlichen Konflikt: den geopolitischen Machtkampf für die Weltherrschaft, bei dem Hunderte Milliarden Dollar eingesetzt werden und in dem die gewaltigen Egos von skrupellosen Eliten und Nationen involviert sind, die von Erinnerungen aus der Vergangenheit und Visionen für die Zukunft angetrieben werden.

Von einer größeren Perspektive aus betrachtet sieht das Bild folgendermaßen aus: es ist ein geopolitischer Kampf der USA + EU gegen Russland + China. Die USA und die EU werden von denselben Oberherren der Banken- und Militärindustrie regiert und kontrolliert, während Russland und China - zwei unabhängige Staaten - aus der Notwendigkeit heraus eine Allianz geschmiedet haben. Warum? Wenn Russland fällt, wird China das nächste Land sein.

Ist der Bär erledigt, kann man auch den Drachen besiegen und somit ist die Weltherrschaft gesichert.

Das ist jedoch nicht das Ende der Geschichte: die Globalisten haben den Bär im Jahr 1991 in die Falle gelockt, als die UdSSR kollabierte. Allerdings sperrten sie den Bär ein, hungerten ihn aus, quälten und demütigten ihn für die nächsten 8 Jahre, anstatt sich mit ihm anzufreunden. Somit begann der Bär zurückzuschlagen und den Käfig zu zerlegen.

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Moldawiens Präsident: "NATO-Büro wird geschlossen - Wir sind kein Kanonenfutter"

Igor Dodon
Der Präsident Moldawiens, Igor Dodon, der sich in der Vergangenheit schon mehrmals bei den westlichen Eliten unbeliebt gemacht hat (siehe Links unten), weil er sich nicht der Anti-Russland-Propaganda anschließen will und stattdessen den Aggressor namens NATO aus dem Land haben will, hat der Zeitung Iswestija mitgeteilt:
dass es zu einer Schließung des Nato-Büros in der Hauptstadt Kischinau kommen kann.
"Es ist äußerst wahrscheinlich, dass das Büro der Allianz nach den Parlamentswahlen Ende dieses Jahres geschlossen wird", sagte Dodon.
~ Sputnik
Weiter schlussfolgert er richtig:
Der Grund für die Nato-Aktivitäten in der Republik Moldau sei der Wunsch, "Russlands Grenzen möglichst nahe zu kommen".
"Ich kann nicht zulassen, dass unsere Bürger und unser Land in den geopolitischen Auseinandersetzungen als Kanonenfutter benutzt werden", so der Präsident weiter.
Dodon verwies darauf, dass sich die meisten Bürger im Land gegen einen Nato-Beitritt der Republik aussprechen würden.

~ Sputnik
Das Volk ist trotz der nicht enden wollenden Propaganda und Kriegshetze gegen Russland nicht davon überzeugt, dass die NATO weiter im Land bleiben sollte: