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Mi, 19 Sep 2018
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Suggestive Medien: Gewissen und Graswurzel-Journalismus als Ausweg

Idealer Journalismus zeichnet sich durch faktische, investigative, unbeteiligte und vollständige Berichterstattung aus. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Wir illustrieren das anhand von konkreten Beispielen in der kürzlichen Vergangenheit.

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In der Nachrichtensendung von RT Deutsch, "Der fehlende Part" vom 19. November 2014, interviewte Moderatorin Jasmin Kosubek den ORF Ukraine-Korrespondenten Christian Wehrschütz zum Thema Spaltung der Ukraine. Wehrschütz verglich die Spaltung der Ukraine mit zwei zerstrittenen Eheleuten, die nur nach einer gewissen Abkühlungsphase und anschließender Reintegration über die Wirtschaft wieder zusammengebracht werden können. Er sagte (Betonung hinzugefügt):
Wir haben viele Tote auf beiden Seiten, wir haben auf beiden Seiten Gruppen, die bewaffnet sind, die keine regulären Streitkräfte sind, die werden jetzt durch die Front voneinander weggehalten. Um auch möglicherweise zu verhindern, dass sie Anschläge auf anderen Gebieten des jeweiligen Territoriums durchführen, braucht es eine Abkühlungsphase.
Anhand des hinzugefügten Fettdrucks sehen wir, dass hier das 'Argument der goldenen Mitte' vertreten wird: beide Seiten werden in äußerstem Gleichgewicht dargestellt und es entsteht der Eindruck, dass beide Seiten gleichermaßen Schuld am Konflikt tragen. Sott.net hat im Juli 2014 dieses 'Argument der goldenen Mitte' im Lichte der Angriffe Israels auf Gaza beleuchtet. Wir empfehlen unseren Lesern, diesen Artikel nochmals zu lesen und das Prinzip wirklich gut zu verstehen, denn es ist in jedem Gebiet der Berichterstattung über politische Konflikte anzutreffen; so auch häufig in den Berichten über den heutigen Konflikt zwischen dem globalen Westen und dem Osten, mit der Ukraine in der Mitte.

Danach stellte die Moderatorin dem Journalisten die folgende Frage:

Kommentar: Referenzen:

Putin am 12 September: Die Ukraine ist eine Geisel der NATO und von US-Interessen, die anscheinend keinen Frieden wollen
Wenn betroffene "EU"-Hunde bellen: Nato liefert Waffen an die Ukraine
Was sind gemeinsame Nenner der Kriege in der Ukraine, in Gaza, Syrien und Libyen?
Video "Ich bin ein Ukrainer" stellt sich als Kony-Style Betrug heraus (engl. Artikel)
Amerika ist an den Militäreinsätzen in der Ost-Ukraine beteiligt
Ukraine schießt Phosphorbomben auf eigene Bürger in Donezk ab
"F**k The EU" - U.S.-Außenministerium über Europa; enthüllt sich als Drahtzieher hinter den Unruhen in der Ukraine (engl. Artikel)
Lernen Sie die Amerikaner kennen, die den Putsch in Kiew organisiert haben (engl. Artikel)
Ukraine: Untwerft euch! Victoria Nuland hat über eure Zukunft bereits entschieden (engl. Artikel)
Politische Ponerologie in Echtzeit: Ideelle Reinigung von Ukraines Parlament
Wie die EU mit der Ukraine die Denkfehler Hitlers wiederholt
Keine Überraschung: Poroschenko, der neue Präsident der Ukraine, ist ein ehemaliger US-Agent


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Besuch in Moskau: Rand Paul überreicht Putin Brief von Trump

Bei dem Besuch des republikanischen Senators Rand Paul in Moskau überreichte der ehemalige Präsidenschaftkandidat der Putin-Administration einen Brief von Trump, in dem der Präsident "die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen erwähnt haben soll".
Trump Rand Paul
© Reuters Kevin Lamarque
Senator Rand Paul und Präsident Donald Trump bei der Unterzeichnung eines Dekrets.
Dies berichtete der US-Politiker nach seinem Besuch in Moskau auf seinem Twitter Account:
"Es war mir eine Ehre, einen Brief von Präsident Trump an die Regierung von Präsident Wladimir Putin zu überbringen. In der Botschaft wird die Wichtigkeit eines weiteren Engagements in verschiedenen Gebieten betont, einschließlich der Bekämpfung des Terrorismus, der Intensivierung des legislativen Dialogs und der Wiederaufnahme des kulturellen Austauschs", verkündete Rand Paul.


~ Sputnik
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bestätigte den Erhalt des Briefes:
"Der Brief wurde tatsächlich via diplomatische Wege erhalten. Wir erwarten, dass er in naher Zukunft in der Administration des Präsidenten einlangen wird", teilte Peskow mit.

~ Sputnik

Bulb

Nach Iran jetzt auch die Türkei: Lira kollabiert - Bankenkrise droht

Vergangene Woche berichteten wir über den beinahe stündlich fallenden Kurs der iranischen Währung Rial noch vor dem Beginn der neuen sinnfreien Sanktionen gegen das Land.

Money
Laut Angaben von deutsche-wirtschafts-nachrichten.de wird jetzt auch der türkische Finanzmarkt schwer erschüttert und "die Lira kollabiert".
Der Absturz der türkischen Lira hat sich zuletzt ungebremst fortgesetzt. Am Dienstag kostete ein Dollar rund 5,30 Lira. Vor 12 Monaten waren es noch rund 3,50 Lira. Ein Euro kostete 6,15 Lira - vor 12 Monaten waren es rund 3 Lira.

Die rasante Abwertung der Lira droht der US-Großbank Goldman Sachs zufolge die Kapitalpuffer der türkischen Banken aufzuzehren. Sollte der Dollar auf 7,10 Lira steigen, hätten die Institute keinerlei Sicherheitspolster mehr, warnten die Experten der US-Investmentbank am Dienstag. Auf den wackligsten Beinen stehe Yapi Kredi Bankasi, betonten die Goldman-Analysten. Durch den Lira-Verfall der vergangenen Wochen sei der Effekt der umgerechnet rund 800 Millionen Euro schweren Kapitalerhöhung vom Frühjahr wieder verpufft. Die Konkurrenten Garanti Bankasi und Akbank stünden im Vergleich besser da.

- deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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Medwedew warnt vor Nato-Beitritt Georgiens: "Sehr schwere Folgen"

Nachdem die NATO bei dem letzten Gipfeltreffen angekündigt hat, jetzt auch Georgien dadurch in die Konfrontation mit Russland zu drängen, indem dem Land eine Mitgliedschaft im NATO-Kriegsverbrecherbund in Aussicht gestellt wurde, hat der russische Premierminister Dmitri Medwedew deutliche Worte für dieses wahnsinnige Vorhaben gefunden und eine klare Warnung ausgesprochen.
Medvedev and Putin
"Die Nato-Ausweitung ist es eine absolute Bedrohung für die Russische Föderation", sagte Medwedew gegenüber der russischen Zeitung "Kommersant". Die jüngsten Aussagen der Nato über Pläne, Georgien in die Allianz einzugliedern, bezeichnete er als "absolut verantwortungslose Position".
"Dies kann zu einem potentiellen Konflikt führen. Ohne Zweifel, weil Abchasien und Südossetien für uns selbstständige Staaten sind, zu denen wir freundschaftliche Beziehungen pflegen. Das sind Staaten, in denen sich unsere Militärstützpunkte befinden. Und wir verstehen: Falls ein anderes Land sie als sein Territorium betrachtet, kann dies zu sehr schweren Folgen führen", warnte der russische Premierminister.
In diesem Zusammenhang "hoffe ich, dass die Nato-Leitung klug genug ist, nichts in dieser Richtung zu unternehmen".

"Das ist eine Bedrohung für die Welt. Wir verstehen, dass es auf dem Territorium Georgiens bestimmte Spannungen gibt, dass Georgien Anliegerterritorien oder aus unserer Sicht Staaten als seine eigenen betrachtet", sagte Medwedew.

Dies könnte "einen schrecklichen Konflikt" auslösen.

~ Sputnik
Georgien wurde im Jahr 2008 zum Schauspiel einer weiteren Attacke auf Russland, gesteuert aus westlichen elitären Kreisen.

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Trumps möglicher Nachfolger, Rand Paul, besucht Russland für den Frieden

Der US-Politiker Rand Paul und heißer Präsidentschaftskandidat für die vorangegangenen und zukünftigen US-Wahlen, will Moskau besuchen und die Zusammenarbeit und friedliche Partnerschaft zwischen den zwei Weltmächten fördern. Rand Paul gehört zu den sehr wenigen US-Politikern mit Rang und Namen, die es bisher vermieden haben, die Hysterie um Russland zu verstärken.
Rand Paul
Ein Republikaner mit festem Sinn für US-Interessen - und doch kein Hardliner, kein Tölpel: Der Senator Rand Paul kommt am Montag nach Moskau. Was zeichnet den 55-jährigen Politiker und möglichen Trump-Nachfolger aus?

Er ist einer der nur zwei Senatoren, die entgegen Hunderten ihrer Kollegen im vergangenen Jahr gegen die Ausweitung der Russland-Sanktionen stimmten. Ende Juli, bereits nach dem Helsinki-Gipfel, hat Rand Paul bekanntgegeben, nach Moskau reisen zu wollen.
"In nur wenigen Wochen fahre ich persönlich nach Russland, als Versuch, Anknüpfungspunkte mit der russischen Führung zu diskutieren und eine weitere unnötige Spannungseskalation zu vermeiden", sagte er. Vorher möchte er sich aber mit Präsident Trump beraten, um die Reise erfolgreich zu gestalten und die Beziehungen zu verbessern. "Es könnten Millionen von Menschenleben auf dem Spiel stehen", so der US-Senator.
~ Sputnik
Rand Paul stach auch positiv zusammen mit Donald Trump bei den letzten Wahlen heraus, indem er sich bei den Fernsehdebatten nicht auf Russland und den "bösen Putin" einschoss - genauso wie Trump. Mehr dazu erfahren Sie auf Sputnik.

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Russland baut neue Eisenbahnstrecke für Arktis und Handel mit Europa und Asien

Mit Hilfe der Anbindung der arktischen Regionen will Russland die Logistik der Nordostpassage verbessern und den "Handel zwischen Europa und Asien sowie russische Energieprojekte in der Arktis" fördern. Dazu wird gerade eine neue Eisenbahnstrecke gebaut, die am Ende 686 Kilometer betragen soll.
Eisenbahnstrecke
Das Projekt mit dem Namen Sewerny schyrotny chod (zu Deutsch: Nördlicher Breitengrad-Weg) werde laut Behördenangaben bis 2023 abgeschlossen sein.

~ RT Deutsch
Dafür bedarf es des Baus einer 350 Kilometer langen Eisenbahnstrecke sowie der Verbesserung der bereits bestehenden Infrastruktur, die anscheinend schon bestehende Bahnstrecken umfasst.
Das Verkehrsaufkommen auf der Strecke wird auf 23,9 Millionen Tonnen pro Jahr geschätzt.

Diese Strecke in nördlichen Breitengraden wird die Regionen Ural und Westsibirien mit dem Nördlichen Seeweg (auch Nordostpassage genannt) verbinden und die Ausweitung des Warentransports über arktische Gewässer ermöglichen. Die Kosten des Projekts werden auf rund 200 Milliarden Rubel (3,6 Milliarden US-Dollar) geschätzt.

~ RT Deutsch
Diese neue Strecke ist ein entscheidender Bestandteil, um ein weiteres Großprojekt zu ermöglichen, dass gerade in der Arktis am Enstehen ist.

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Russland: In den letzten sechs Monaten 19 Terroranschläge vereitelt

Der erste Vize des russischen Generalstaatsanwalts Alexander Buksman hat bekanntgegeben, dass in Russland in den letzten sechs Monaten 19 Terroranschläge "im Stadium der Vorbereitung und Planung" vereitelt worden sind.
Moskau
© Sputnik/ Vladimir Pesnya
"Im Stadium der Vorbereitung wurden 19 Terroranschläge vereitelt", sagte er am Freitag.

~ Sputnik

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Grausame Statistik: In Palästina wurden 2018 192 Menschen getötet- Darunter 32 Kinder

Al-Quds (ParsToday/Palästinensisches Informationszentrum) - Laut der nationalen Vereinigung der palästinensischen Gefangenenfamilien sind seit Beginn laufenden Jahres 192 Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen durch die Armee des israelischen Besatzerregimes getötet worden.
gazasteifen, israel terror, palästina
Der Nationale Verband palästinensischer Gefangenenfamilien wies am Dienstag auf den Tod von 172 Bewohnern des Gazastreifens und 19 weiteren aus dem Westjordanland seit Anfang 2018 hin und sagte: "Von den 192 Getöteten waren 32 Kinder unter 18 Jahren. Die jüngste Person war das achtzehn Monate alte Kleinkind Lilly Anwar al-Ghandour und der 60-jährige Idris Shaker Hamed Jabirin gehörte zu den ältesten.

Dem Bericht zufolge hat die israelische Armee die Leichen von 10 Palästinensern, die dieses Jahr ihr Leben verloren, nicht an ihre Familien übergeben.

Kommentar: Und die israelische Führung rechtfertigt diese Opfer immer als Kollateralschäden, was eigentlich Mord ist.


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Trump: "Zum Ende meiner Amtszeit werden Fake News verschwunden sein"

In einem neuen Twitter-Beitrag vom US-Präsidenten Donald Trump zeigt er sich zuversichtlich, dass die Fake News bis zum Ende seiner Amtszeit "in 7 Jahren" wegen der schwindenden Einschaltquoten verschwunden sein werden.
Trump
"Die Fake-News-Medien werden WAHNSINNIG! Sie sind total verwirrt und [das] in vielerlei Hinsicht nachdem [ich] aus erster Hand den Schaden [beobachten konnte] den sie so vielen unschuldigen und anständigen Menschen antun, die ich gerne anschaue. In sieben Jahren, wenn ich nicht mehr im Amt sein werde, werden ihre Einschaltquoten ausdörren, und sie werden verschwunden sein!", twitterte Trump am Dienstag.

~ Sputnik
Trump hat nicht nur Recht damit, dass diese Massenmedien, die Falschnachrichten am laufenden Band verbreiten, "realitätsfremde Informationen verbreiten, die den Ruf von unschuldigen und anständigen Menschen" in den Dreck ziehen, sondern sie stellen auch die rechte Hand des Tiefen Staates dar, mit deren Propaganda-Hilfe bereits Millionen von unschuldigen Menschen auf der ganzen Welt ermordet und vertrieben worden sind. Auch weiterhin verfolgen sie diese Taktik.

Es bleibt deshalb zu hoffen, dass Trump recht behalten wird und diese Medien in der Versenkung verschwinden, in die sie gehören.

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Immer noch nichts gelernt: Wegen Krim-Brücke - EU führt Sanktionen gegen weitere russische Unternehmen ein

Wegen der neu gebauten Krim-Brücke, welche die Halbinsel jetzt direkt mit dem russischen Festland verbindet und der Bevölkerung nicht nur einen enormen Dienst erweist, sondern sie vor den Faschisten in der Ukraine schützt, hat sich die EU dazu entschlossen, Russland noch weiter zu sanktionieren und somit auch die Krim-Bewohner zu bestrafen.
Krim Brücke
Die Europäische Union hat Sanktionen gegen sechs weitere russische Unternehmen eingeführt. Begründet wird dieser Schritt mit der Situation auf der Halbinsel Krim.

Die neuen Sanktionen betreffen vor allem Firmen, die in der Brückenbau-Branche aktiv sind. Damit sind die Strafmaßnahmen eine Reaktion von Brüssel auf die Beteiligung dieser Bauunternehmen an der Errichtung der Krim-Brücke, die Kontinental-Russland und die Halbinsel verbunden hat.

Die Sanktionen seien nun weitere "Maßnahmen im Rahmen der Nichtanerkennung" der Krim als russisches Staatsterritorium, heißt es in Brüssel.

Der EU-Rat betrachte den Bau der Krim-Brücke als ein Schritt, der "die territoriale Integrität, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben" könnte, so die Begründung des europäischen Gremiums.

~ Sputnik
In anderen Worten: Den Bürokraten in Brüssel ist die Krim-Brücke ein Dorn im Auge, nicht weil "die territoriale Integrität, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben" werden könnte, sondern weil es der Bevölkerung auf der Krim ermöglicht wird, vor den aggressiven Handlungen der ukrainischen Regierung sicherer zu sein.

An dieser Stelle sollten wir nochmals erwähnen, dass die Krim nicht "annektiert" wurde und es auch keine "russische Invasion" oder "Stehlen von Land" gegeben hat, auf die sich dieses äußerst "hellen" Bürokraten als Begründung für ihre Sanktionen beziehen.