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Sa, 16 Okt 2021
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Paranoia oder Taktik? Polizeigewerkschaft warnt vor Krawallen in Deutschland

Angesichts der Krawalle in Großbritannien fürchten die deutschen Polizisten Randale auch hierzulande. Eine "hoch explosive Mischung" wie in England sei auch in Deutschland vorhanden, sagte der Chef der Polizeigewerkschaft.

Angesichts der massiven Ausschreitungen in Großbritannien hat der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, vor ähnlichen Krawallen auch in Deutschland gewarnt. Die Ausschreitungen seien "das Ergebnis von krimineller Energie, Verachtung gegenüber dem Staat und sozialer Ausgrenzung einzelner Bevölkerungsschichten", sagte Wendt der Bild. Diese "hoch explosive Mischung" sei auch in Deutschland vorhanden. Insbesondere in Großstädten wie Hamburg und Berlin könnten "aus nichtigen Anlässen rasch derartige Brennpunkte entstehen, die nur schwer in den Griff zu bekommen sind".

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Folter-Vorwürfe: Gericht bestätigt Klage gegen Rumsfeld

Donald Rumsfeld

Donald Rumsfeld
Ein Bundesberufungsgericht hat eine Klage gegen den ehemaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld zugestimmt und seine persönlichen Verantwortung für die Folterung von zwei US-Bürgern im Irak bestätigt. Die Klage wurde von Donald Vance und Nathan Ertel eingereicht, die zum Zeitpunkt des Vorfalls für eine irakische Sicherheitsfirma arbeiteten, wie die Nachrichtenagentur The Associated Press berichtet.

Rumsfeld wurde persönlich für die Folter der beiden Männer verantwortlich gemacht, die beschuldigt wurden, Informationen über verdächtige Aktivitäten in der irakischen Gesellschaft an das FBI weitergegeben zu haben. Wie PressTV berichtet, bestimmte ein Bundesgericht in Washington DC vergangene Woche, dass sich der Klage trotz Rumsfelds Immunität angenommen werde. Vance und Ertel behaupteten, dass sie von US-Truppen gefoltert worden seien, indem sie mit verbundenen Augen gegen Wände laufen mussten und unter Schlafentzug gesetzt wurden.

Pistol

Propaganda? Assads Armee tötet Dutzende Zivilisten

Die Welt protestiert, das Regime schießt weiter: Unbeeindruckt von Appellen der UN, der Golfstaaten und des Papstes setzt Syriens Präsident Assad die brutalen Angriffe auf die Protestbewegung in seinem Land fort. Aktivisten zufolge starben am Sonntag fast 60 Menschen.
syrien
© dpa
Die Fernsehaufnahme eines arabischen Fernsehsenders zeigt Demonstranten in der Nacht zum Sonntag in einer unidentifizierbaren syrischen Stadt. Menschenrechtlern zufolge wurden am Sonntag fast 60 Menschen von Präsident Assads Armee getötet.
Trotz eindringlicher Appelle der Weltgemeinschaft hat die Armee des syrischen Regimes am Sonntag Menschenrechtlern zufolge mindestens 57 Zivilisten getötet. Allein 38 Menschen seien in der östlichen Provinzhauptstadt Deir al-Sor nahe der Grenze zum Irak ums Leben gekommen, berichtete eine Aktivistengruppe. Die Zahl der Toten kann den Angaben zufolge noch steigen.

Nur einen Tag nach der direkten Aufforderung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon an Präsident Baschar al-Assad, die Angriffe auf die Protestbewegung in seinem Land zu beenden, rückte das Regime mit Panzern und Milizen in mehreren Städten ein, darunter auch die Oppositionshochburg Hama. Dort waren in der vergangenen Woche nach Angaben von Menschenrechtlern allein rund 300 Zivilisten getötet worden waren.

Eye 1

Schulbildung in den USA: Klimaskeptiker nehmen Einfluss auf Lehrpläne

Schornstein einer Fabrik
© dpa
"Es scheint bereits den Hass eines Lynchmobs gegen jeden Lehrer zu geben, der den Klimawandel durchnimmt", sagt Andrew Milbauer von der Converse School in Land O' Lakes, Wisconsin.

Konservative Eltern in den USA fordern nicht nur die Schöpfungsgeschichte als Alternative zur Evolutionstheorie für den Biologieunterricht. Jetzt greifen sie auch noch in die Schullehrpläne ein, um zu verhindern, dass Lehrer den Klimawandel erklären.

Als die Lehrer der Los Alamitos High School in Südkalifornien in diesem Frühling beschlossen, einen Fortgeschrittenenkurs in Umweltwissenschaften einzurichten, waren die Mitglieder des Schulausschusses begeistert. Die Schüler sollten bei Abschluss der Advanced Placement Class schließlich einen Schein am weiterführenden College bekommen.

Doch dann beugte sich das Gremium über den Lehrplan und entdeckte dort das Thema Klimawandel. Die Ausschussmitglieder, von der Bevölkerung des mehrheitlich konservativen Kreises Orange County aus ihrer Mitte gewählt, haben die Aufsicht über die Schule. Sie nutzten diese Macht, um den Lehrstoff Klimawandel zur "umstrittenen Angelegenheit" zu erklären; die Lehrer sollten darlegen, wie sie das Thema "ausgewogen" unterrichten wollten. Der Arzt Jeffrey Barke, Mitglied des Gremiums, warf den Pädagogen vor, sie planten den Klimawandel als "Dogma" zu behandeln.

Vader

CSU: "Zwangsarbeit" für junge Menschen

Nach der Abschaffung der Wehrpflicht sehen die CSU-Senioren eine Lücke in Sachen Dienstpflicht. Die Forderung: Ein Jahr sinnvolle Arbeit für die Öffentlichkeit - verpflichtend.

Jugend soll Dienst erweisen

Auf der Landesversammlung der Senioren-Union der CSU im bayerischen Regensburg am Wochenende hat der Vorsitzende Konrad Weckerle, der vor Kurzem seine vierte Amtszeit als Vorsitzender der CSU-Senioren antrat, die Verpflichtung aller junger Menschen zu einem Jahr „Zwangsarbeit“ für die Öffentlichkeit gefordert. "Es ist keine Zumutung, nach der Schulzeit einen Beitrag für die Gesellschaft zu erbringen", zitiert sueddeutsche.de.

War Whore

Absturz tötet 22 Navy-Seals, die Osama bin Laden töteten

38 Tote - die meisten sind US-Soldaten. Schwerster Verlust der internationalen Truppen seit Beginn der Intervention

Beim Abschuss eines Hubschraubers in Afghanistan haben die Taliban 30 US-Soldaten getötet. Unter den Gefallenen befanden sich 22 Angehörige des "Navy Seals Team VI", das Anfang Mai Al-Qaida-Chef Osama Bin Laden zur Strecke gebracht hatte, berichteten übereinstimmend verschiedenen Medien. Soldaten, die an der Operation in Pakistan beteiligt waren, sollen freilich nicht an Bord gewesen sein. An der Seite der 22 "Seals" starben sieben afghanische Kameraden, drei Fluglotsen, ein ziviler Dolmetscher, ein Hundeführer mit seinem Spürhund sowie die Hubschrauberbesatzung.

Der Abschuss stellt den höchsten Blutzoll der US-Kräfte während des fast zehnjährigen Afghanistan-Krieges dar. Der afghanische Präsident Hamid Karsai teilte in einer Erklärung die Zahl der Opfer am Samstagmorgen mit. Obama selbst bestätigte später den Abschuss im Tangi-Tal in der Provinz Wardak westlich von Kabul, ohne auf die Zahl der Opfer oder Einzelheiten einzugehen. Obama bezog ausdrücklich die afghanischen Gefallenen in seine Beileidsbekundung ein, die gestorben seien "im Streben für eine friedlichere und hoffnungsvollere Zukunft für ihr Land". Die US Air Force hatte in der Nacht auf Samstag offenkundig einen Einsatz gegen ein Haus geflogen, in dem sich Taliban verschanzten. Dabei soll der Hubschrauber von einer Panzerfaust getroffen worden sein.

Vader

Die Psychopathen wollen verhindern, öffentlich entblößt zu werden: Priester sprechen sich gegen kirchliche Missbrauchsstudie aus und können sich durchsetzen!

Berlin - Gegen die geplante externe Überprüfung von Personalakten der katholischen Kirch auf Missbrauchsfälle regt sich unter Priestern Widerstand. Das «Netzwerk katholischer Priester» forderte die Bischofskonferenz nach einem Spiegel-Bericht auf, «von dem Projekt Abstand zu nehmen».

Dieses «juristisch wie menschlich höchst bedenkliche Vorgehen der deutschen Bischöfe» verstoße «gegen die kirchliche Datenschutzordnung». Das Netzwerk umfasst dem Nachrichtenmagazin zufolge rund 500 zumeist konservative Prieste

Die katholische Kirche will sexuellen Missbrauch von Minderjährigen auf der Grundlage von Personalakten seit 1945 wissenschaftlich und unabhängig aufarbeiten lassen. Sie ermöglicht erstmals kirchenfremden Fachleuten Zugang zu den Archiven. Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) unter Leitung von Prof. Christian Pfeiffer wurde mit einer breiten Untersuchung beauftragt. Die Auswertung umfasst in 9 ausgewählten Bistümern die Auswertung aller relevanten Unterlagen von 1945 bis 2010, in den anderen 18 Bistümern die Akten von 2000 bis 2010.


Handcuffs

Julia Timoschenko ist in U-Haft

Kiew - Die ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko ist in Untersuchungshaft. Ein Gericht in Kiew stimmte dem Antrag der Staatsanwaltschaft zu, die des Amtsmissbrauchs angeklagte Oppositionelle nach mehreren Störversuchen während des Prozesses zu inhaftieren.
timoschenko
© AFP

Das meldete am Freitag die Nachrichtenagentur Interfax aus dem Gerichtssaal. Vor gut einer Woche hatte das Gericht in Kiew die Untersuchungshaft noch abgelehnt. Die Politikerin hatte den Prozess als Versuch von Präsident Viktor Janukowitsch kritisiert, sie von einer Teilnahme an den Wahlen abzuhalten.

Auch hatte sie sich geweigert, das Gericht zu respektieren und aufzustehen, während sie den Vorsitzenden Richter ansprach.

Gear

Medizinische Studien: Von wegen "schwarz auf weiß"

Medizinische Studien sind langwierig und teuer - extrem teuer. Da liegt es nahe, unerwünschte Ergebnisse zu frisieren oder gar nicht erst zu veröffentlichen: Gefährliche Betrügereien, die in der Branche gerne mal als Kavaliersdelikt runtergespielt werden.
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Ein konkretes Beispiel: An der Pandemie-Impfstoff-Studie von 2007 arbeiteten acht Autoren, drei davon waren Angestellte des Herstellers. Im Fazit der Studie wurde der sogenannte adjuvantierte Impfstoff, also der Impfstoff mit Wirkstoffverstärkern, als "gut verträglich" bezeichnet. Erst im Innenteil ist nachzulesen, dass der adjuvantierte Impfstoff deutlich schlechter abschneidet als der nicht-verstärkte Impfstoff. "Doch wer liest schon den Innenteil?" fragt sich Wolfgang Becker-Brüser, Arzt, Apotheker sowie Geschäftsführer des "arznei-telegramms".

Viele Studien sind seriös, sagt Gerd Antes, Direktor des Cochrane Zentrums in Freiburg. Er warnt aber auch, dass gewisse Schlampereien bei klinischen Studien als Kavaliersdelikt gelten würden: Die Versuchung, die Ergebnisse in eine gewisse Richtung zu lenken, sei "chronisch".