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Mo, 02 Aug 2021
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MIB

Früherer "News of the World"-Reporter tot aufgefunden

Er war einer der Ersten, der zum Abhörskandal in Großbritannien auspackte: Ein ehemaliger Reporter von News of the World ist tot in seiner Wohnung gefunden worden. An diesem Dienstag sollen Murdoch, Sohn James sowie die Vertraute des Medienunternehmers, Rebekah Brooks, vor dem Medienausschuss des britischen Unterhauses Stellung beziehen - drei Stunden sind dafür vorgesehen.
News of the World
© Unbekannt

Dramatische Entwicklung im britischen Abhörskandal: Ein früherer Reporter des Boulevardblatts News of the World, der brisante Details der Affäre öffentlich gemacht hatte, wurde am Montag tot aufgefunden. Die Leiche des Enthüllungsjournalisten Sean Hoare sei in seinem Haus in Watford nordwestlich von London entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Die Umstände des Todes seien jedoch nicht verdächtig, ein Verdacht auf eine Gewalttat bestehe nicht.

Dollar

Deutschland: Geplante Steuersenkung entlastet vor allem Reiche

Die schwarz-gelbe Koalition will die Bürger von 2013 an entlasten - vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen sollten von der Reform profitieren. Doch ist das wirklich so? Ein Steuerexperte hat nun für die SZ ausgerechnet, dass die geplante Steuersenkung Spitzenverdienern deutlich mehr bringt als der Mittelschicht.

Die von der schwarz-gelben Koalition verabredete Steuersenkung dürfte Arbeitnehmern mit kleinen oder mittleren Einkommen nur wenig Entlastung verschaffen. Spitzenverdiener hingegen profitieren deutlich stärker. Das ergibt sich aus Berechnungen, die der Steuerexperte Frank Hechtner von der Freien Universität Berlin für die Süddeutsche Zeitung vorgenommen hat. Die Koalition hatte die Entlastungen vor allem für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen angekündigt

Wer ein monatliches Bruttogehalt von 1000 Euro erhält, würde gemäß den Kalkulationen Hechtners im Monat um etwa sechs Euro entlastet. 78 Euro weniger Steuern muss hingegen zahlen, wer mehr als 22.800 Euro im Monat verdient. Die höchste Entlastung, die in der Reform möglich ist, würde 943 Euro im Jahr betragen. In ihren Genuss käme, wer mehr als 250.000 Euro im Jahr verdient und somit die sogenannte Reichensteuer zahlen muss, die bei 45 Prozent liegt.

Sherlock

Klimagate: Skandal um manipulierte Daten und der CO2 Schwindel

Ausgerechnet während des Klimagipfels in Kopenhagen erschüttert ein Skandal um manipulierte Daten und vernichtete E-Mails die Forschungsszene.

Computer Hacker
© Colourbox
Hacker haben einem Klimaforscher Dokumente entwendet
Es herrscht eine unheimliche Stille im Halbdunkel der Tiefgarage. Bob Woodward schaut suchend nach links und nach rechts. Im Halbdunkel taucht die Glut einer angezündeten Zigarette auf. „Deep Throat“, Woodwards Informant im Watergate-Skandal, steht vor ihm. So jedenfalls schildert der Film mit Robert Redford als kämpferischem Journalisten die Begegnung mit seiner Quelle. Heutzutage laufen diese Dinge profaner ab. Aber immer noch sind die Ähnlichkeiten mit dem Skandal aus den Sechzigern so groß, dass Beobachter die Affäre um an die Öffentlichkeit gelangte Daten aus einem Klimaforschungsinstitut „Climategate“, „Klimagate“, getauft haben.

Was ist passiert? Am 19. November tauchte auf dem relativ unbedeutenden Klima-Skeptiker-Blog „Air Vent“ ein Hinweis auf einen Link zu einem russischen Server auf. Auf dem Server waren Dateien zu finden, die Unbekannte vom Server der Climate Research Unit der University of East Anglia kopiert hatten. Über 3000 interne E-Mails und 72 Dateien fanden sich plötzlich öffentlich zugänglich im Internet wieder. Schnell war von einem Hackerangriff die Rede. Der eigentliche Skandal ist aber nicht der Datenklau, sondern der Inhalt der E-Mails, deren Authentizität der Direktor des Instituts, Phil Jones, inzwischen bestätigt hat. Er ist zwischenzeitlich von seinem Amt zurückgetreten.

Manipulation und Ausgrenzung

In den E-Mails unterhalten sich prominente Klimaforscher darüber, wie sie mit Kritikern umgehen, wie Datensätze so verändert werden, dass sie zur offiziellen Theorie passen, und wie kritische Journalisten boykottiert werden sollen. Ein Aufschrei ging daraufhin durch die angelsächsische Presse. Der Leitartikel in der „Washington Times“ stellte unter der Überschrift „Die Vertuschung der globalen Abkühlung“ fest: „Die Klimagate-Enthüllungen haben einen beispiellosen koordinierten Versuch von Akademikern aufgedeckt, Forschungsergebnisse für politische Zwecke zu verzerren.“Der Starblogger James Delingpole vom britischen „Daily Telegraph“ jubelte: „This is our Berlin Wall Moment!“

Er meinte damit die Mauer des Schweigens, die kritische Beobachter umgab. „Vor Climategate wurden wir Skeptiker als Freaks verspottet - fast so schlimm wie Holocaust-Leugner ... Plötzlich sind wir die Norm“, freut er sich. Siegessicher fügt Delingpole hinzu: „Niemand kann uns jetzt mehr stoppen.“

Kommentar: Siehe auch:
Forscher als Betrüger: Helmut Schmidt fordert IPCC Untersuchung


MIB

Die Beweise verdichten sich, dass Dominique Strauss-Kahn Opfer eines Komplotts wurde

Die Beweise dafür, dass (DSK) Opfer eines Komplotts wurde, verdichten sich immer mehr, auch wenn die Medien das zu vertuschen versuchen.

Dominique Strauss-Kahn
© Unbekannt
Ist Dominique Strauss-Kahn schuldig oder nicht?
Laut Medienberichten erhielt die 32-jährige guinesische Sofitel-Hotelangestellte die bescheidene Summe von 100.000 Dollar, die auf ihrem Konto eingezahlt wurde. Die New York Times bestätigt zwar diese Zahlung, geht aber nicht der Quelle des Geldes nach. In einem völlig absurden Artikel vermutet die NYT, dass das Geld von dem Freund des Zimmermädchens, der zur Zeit in einem Hochsicherheitsgefängnis einsitzt, auf ihr Konto eingezahlt wurde:
»Nach Angaben der zwei Ermittler führte die Frau an dem Tag ihrer Begegnung mit Strauss-Kahn ein Telefongespräch mit einem inhaftierten Mann, in dem sie über die möglichen Vorteile sprach, die sie aus einer Klage gegen ihn ziehen konnte. Das Gespräch wurde aufgezeichnet.

Die Ermittler fanden heraus, dass dieser Mann verhaftet wurde, weil er im Besitz von 200 Kilogramm Marihuana gewesen war. Er gehört zu einer Gruppe von Personen, die über einen Zeitraum von zwei Jahren mehrere Einzahlungen auf das Konto der Frau machten, die sich insgesamt auf ca. 100.000 Dollar beliefen. Die Einzahlungen wurden in Arizona, Georgia, New York und Pennsylvania getätigt.

Außerdem stellten die Ermittler fest, dass sie jeden Monat Hunderte von Dollars für Telefonrechnungen an fünf Telefongesellschaften bezahlte. Die Frau behauptete, dass sie nur ein Telefon besitzt und dass sie über die Einzahlungen nichts wüsste, außer dass sie von einem Mann, den sie als ihren Verlobten beschrieb, und dessen Freunden getätigt worden seien.
(New York Times, 1. Juli 2011)

Dollar

Wie funktioniert unser Geldsystem?

Haben sie sich nicht auch schon mal gefragt, wo das Geld herkommt und wie es entsteht?
Mit diesem dreiteiligen Video soll auf einfache Weise das Grundprinzip unseres Geldsystems umrissen werden. Im realen Leben wirken natürlich weit mehr Mechanismen als in dem Film beschrieben, aber im Prinzip ist es eine recht einfache Angelegenheit. Sehen sie und staunen sie selbst.


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Hacker stehlen 24.000 Pentagon-Dokumente und das Pentagon benutzt diesen Vorfall, um die Hysterie um Cyber-Terror-Attacken anzustacheln

Land, Wasser, Luft, Weltraum - und jetzt das Internet: Die US-Regierung erklärt in ihrer Cyber-Strategie das Netz zu ihrem neuen Einsatzbereich. Gleichzeitig gibt das Verteidigungsministerium zu, dass Hacker Zehntausende brisante Militärdaten geklaut haben.
Cyberattacken
© Unbekannt
USA rüsten gegen Cyber-Attacken auf

Computerhacker haben 24.000 Pentagon-Dokumente erbeutet - und es war nicht der erste Cyber-Angriff auf das US-Militär. Das gestand der stellvertretende Verteidigungsminister William Lynn ein, als er die lang erwartete Strategie gegen Hackerangriffe in Washington vorstellte.

Cyber-Angriff auf US-Militär Hacker stehlen 24.000 Pentagon-Dokumente

15.07.2011, 06:58

Land, Wasser, Luft, Weltraum - und jetzt das Internet: Die US-Regierung erklärt in ihrer Cyber-Strategie das Netz zu ihrem neuen Einsatzbereich. Gleichzeitig gibt das Verteidigungsministerium zu, dass Hacker Zehntausende brisante Militärdaten geklaut haben.

Computerhacker haben 24.000 Pentagon-Dokumente erbeutet - und es war nicht der erste Cyber-Angriff auf das US-Militär. Das gestand der stellvertretende Verteidigungsminister William Lynn ein, als er die lang erwartete Strategie gegen Hackerangriffe in Washington vorstellte.

Der Angriff habe bereits im März stattgefunden. 24.000 sensible Dokumente seien in die Hände von ausländischen Eindringlingen gelangt. Sie seien in das Netzwerk einer Firma eingedrungen, die Auftragnehmer seines Ministeriums sei, sagte Lynn bei seiner Rede an der Pentagon-finanzierten National Defense University in Washington.

Im vergangenen Jahrzehnt hätten Hacker immer wieder Militär und Rüstungsunternehmen angegriffen. Dabei wurden viele Daten aus den Bereichen Luftfahrtelektronik, Überwachungstechnik und Netzwerksicherheit gestohlen. Und das brachte Lynn zum eigentlichen Grund seines Auftritts: "Wir müssen mehr tun."

Arrow Down

Schuldenkrise USA - Millionen Amerikanern droht der Ausfall ihrer Sozialhilfe

Obamas Warnungen waren drastisch: 70 Millionen Schecks an amerikanische Rentner, Veteranen und Behinderte könnten im August nicht ausgegeben werden, wenn der Schuldenstreit nicht rasch beigelegt werde. Doch so sehr die Zeit drängt - eine Lösung des Finanzdramas ist nicht in Sicht.
Barack Obama
© AP

Im Schuldenstreit in den USA stehen sich die oppositionellen Republikaner und die Demokraten von Präsident Barack Obama weiter unversöhnlich gegenüber. Auch das dritte Spitzengespräch im Weißen Haus binnen dreier Tage endete am Dienstag (Ortszeit) ohne greifbares Ergebnis.

Erst kurz zuvor hatte Obama eine deutliche Warnung erteilt: Ohne eine Erhöhung der Schuldenobergrenze bis zum 2. August, könne die Regierung nicht garantieren, dass am 3. August etwa 70 Millionen Zahlungen in Höhe von insgesamt circa 20 Milliarden Dollar für Rentner, Veteranen sowie für Behinderte getätigt würden. "Wir sollten ein Thema von dieser Größenordnung, das die Weltwirtschaft ebenso wie die amerikanischen Wirtschaft betrifft, nicht bis zur letzten Minute liegenlassen", sagte der Präsident in einem Interview mit dem TV-Sender CBS. Obama rief beide Parteien zur Zusammenarbeit auf. "Das ist kein demokratisches oder republikanisches Problem. Das ist ein nationales Problem, das gelöst werden muss", sagte er.

Obama traf am Dienstag den dritten Tag in Folge führende Vertreter beider Parteien aus dem Repräsentantenhaus und dem Senat, ohne dass sich nach dem zweistündigen Gespräch eine Lösung abzeichnete. Ein neuer Anlauf ist für Mittwoch geplant.

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Die News of the World Affäre: Murdoch-Blätter sollen auch Gordon Brown bespitzelt haben

Der Abhörskandal um Murdochs Medienimperium weitet sich aus: Die britische Polizei informierte den früheren Premier Brown, dass er jahrelang von der "Sunday Times" und der "Sun" ausspioniert worden sein könnte. Unter anderem sollen die Zeitungen am Gesundheitszustand seiner Familie interessiert gewesen sein.

Gordon Brown
© Reuters
Zwei Zeitungen des Medienmoguls Murdoch sollen ein prominentes politisches Opfer im Visier gehabt haben: Den früheren Premierminister Gordon Brown
In den Abhörskandal um das britische Boulevardblatt News of the World sollen noch weitere Zeitungen des Medienimperiums von Rupert Murdoch verwickelt sein. Die Polizei informierte den früheren Premierminister Gordon Brown darüber, dass er möglicherweise zu seinen Zeiten als Finanzminister jahrelang von der Sunday Times und der Sun ausspioniert wurde, wie ein Sprecher Browns sagte.

Demnach habe der Privatdetektiv Glenn Mulcaire im Auftrag des Verlags News International Browns Handy und sein persönliches Konto gehackt, als dieser noch Finanzminister gewesen sei.
"Brown ist über das Ausmaß des Eingriffs in sein Familienleben informiert worden"
, sagte sein Sprecher weiter.
"Die Familie ist schockiert über das Ausmaß der kriminellen Energie und über die unethischen Mittel, mit denen persönliche Daten beschafft wurden."

Eye 1

Wenn "falsche" Meinungen geäußert werden: Zensur in Online-Medien

Eine wichtige Funktion, mit der Zeitungen ihre Online-Präsenzen aufwerten, sind die beliebten Kommentarspalten. Im Gegensatz zu Leserbriefen, bei denen aus der Flut der Einsendungen nur die für die Zeitung passendsten Exemplare abgedruckt werden, kann jeder Internetnutzer online seine Meinung der ganzen Welt sichtbar machen. Doch besonders bei heiklen - also für Medien und Politik potentiell unangenehmen - Themen ist diese Möglichkeit der freien Meinungsäußerung für die Herausgeber oft zuviel des Guten.
Screenshot Internetzensur
© Screenshot: unzensuriert.at
Die Welt berichtete über die zahlenmäßige
Übermacht der türkischen Einwanderer - und sperrte
den Kommentarbereich nach wenigen Einträgen.

Das Phänomen der blockierten Kommentarspalten zieht sich quer durch österreichische und deutsche Medien. Unter vielen Themen, die schon aus ihrer Natur heraus eine Basis für ausgiebige Diskussionen darstellen, findet sich eine kleine Handvoll Kommentare. Erstaunt stellt der Leser fest, dass entgegen der stets so sauber propagierten Einstellungen unter den deutschen Kommentatoren doch eine recht eindeutige, mit dem System unzufriedene Grundstimmung herrscht. Und rein zufällig ist meist genau bei jenen Artikeln die Kommentarfunktion deaktiviert.

War Whore

Haitis Präsident kritisiert Missbrauch internationaler Hilfsgelder

Madrid (dpa) - Haitis neuer Staatspräsident Michel Martelly hat einen massiven Missbrauch der internationalen Hilfsgelder beklagt. Nach dem schweren Erdbeben vom Januar 2010 waren laut Martelly vier Milliarden Dollar in den Karibikstaat geflossen. Ein Großteil des Geldes sei nicht in die richtigen Kanäle geflossen. Er wisse nicht, was man mit den vier Milliarden Dollar gemacht hat, sagte Martelly, der sich zu einem Staatsbesuch in Madrid aufhält.