PuppenspielerS


Putin

Putin - Es wird nur Verhandlungen mit einem Wechsel der europäischen Elite geben

Heute hat Präsident Putin seine jährliche Rede vor der Führung des russischen Verteidigungsministeriums gehalten und ich werde die wichtigsten Teile in zwei Artikeln übersetzen. Im ersten Teil ging es um Putins einleitende Rede, in diesem zweiten Teil übersetze ich seine Schlussbemerkungen.
PUtin
© Unknown
Traditionell nimmt der russische Präsident Putin am Ende eines jeden Jahres an der Veranstaltung Teil, bei der das russische Verteidigungsministerium die Ergebnisse des ausgehenden Jahres analysiert und seine Pläne für die Zukunft festlegt. Bei der Veranstaltung ist der Hauptredner der Verteidigungsminister, Putin eröffnet die Veranstaltung mit einer einleitenden Rede und zieht nach dem Bericht des Verteidigungsministers eine Art Bilanz.

In diesem Artikel übersetze ich seine Schlussbemerkungen komplett, weil er darin noch einmal die russische Sicht auf den Ukraine-Koflikt erklärt und am Ende noch etwas Interessantes über die "europäischen Eliten" sagt.

Kommentar: Putin bringt es wie so oft auf den Punkt.


Ambulance

Merz fordert Weihnachts-Waffenruhe, im ersten Kriegsjahr war Kiew schwer dagegen

Die von ihm für Tod erklärte Diplomatie hat nun angeblich an Dynamik gewonnen. Und wenn die Russen trotz der Bombardierung von Kindergräten noch einen Rest an Menschlichkeit in ihrer gottverlassenen Seele haben, dann müssen sie einem Weihnachts-Waffenstillstand zustimmen. Meint zumindest der Bundeskanzler.
Merz
© Hesham Elsherif/Getty Images
"Wir haben in den vergangenen Tagen eine große diplomatische Dynamik, vielleicht die größte seit dem Beginn des Krieges am 24. Februar 2022, erlebt", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz nach den Gesprächen in Berlin, an denen neben Vertretern der Ukraine und der USA auch verschiedene europäische Regierungschefs teilnahmen.
Dass dabei von einer "diplomatischen Dynamik" keine Rede sein kann, sollte jedem denkbegabten Wesen klar sein. Denn hier haben allein die Unterstützer einer der beiden Kriegsparteien mit sich selbst geredet. Zu einem Tango gehören aber bekanntlich zwei. Und solange Russland nicht auf dem diplomatischen Parkett das Tanzbein schwingt, gibt es keine Dynamik.


Kommentar: Deutschland und andere europäische Staaten versuchen krampfhaft ein Stück vom Kuchen zu bekommen und äußern nur realitätsferne Wünsche. Der Zug für Europa ist abgefahren.


Eine Aufforderung zur Teilnahme an dem Tango wurde Russland jedoch von der europäischen "Koalition der Willigen" stets verwehrt, der der Schrecken in die Glieder fuhr, als Washington unter Donald Trump Moskau zum Tanz aufforderte.

Wenn Merz nun von einer "diplomatischen Dynamik" spricht, so kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Kanzler und sein Kabinett ja fast schon stolz darauf sind, sich jedem direkten Gespräch mit Moskau zu verweigern. Und natürlich sollte dabei auch nicht vergessen werden, dass der ehemalige BlackRock-Manager noch vor nicht langer Zeit bei einer Kampfrede im Bundestag getönt hatte:

Bullseye

Chefunterhändler Russlands über Merz: "Sie haben sich durch Kriegstreiberei, Friedenssabotage ... hartnäckige Dummheit selbst disqualifiziert"

Der leitende russische Unterhändler Kirill Dmitrijew kommentierte auf X die vermeintliche Mitschrift einer "vertraulichen Telefonkonferenz mit Merz und Macron", präsentiert vom Spiegel. Dmitrijew würde nun "spotten", so das Magazin. Die Bild-Zeitung erkennt eine anmaßende "Verbal-Attacke" des "Putin-Schergen".

Merz
© Michael Kappeler/picture alliance / Gettyimages.ru
Am 4. Dezember präsentierte das stets gut informierte und versorgte Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel einen exklusiven Artikel (Bezahlschranke), der demnach das Wortprotokoll "einer vertraulichen Telefonschalte" mit dem ukrainischen Präsidenten präsentierte, die Selenskij mit "mehreren europäischen Spitzenpolitikern" führte. Darunter auch Bundeskanzler Friedrich Merz. Ausgehend von den Inhalten reagierte der russische Unterhändler bei den Friedensverhandlungen, Kirill Dmitrijew, auf X auf die "Enthüllungen" - bezogen auf die Merz-Aussage, dass Washington "Spiele spielen" würde mit den jeweiligen Parteien. Dmitrijew warf in seinem X-Beitrag dem deutschen Kanzler "dickköpfige Dummheit" im politischen Agieren vor.

Ausgangspunkt des jüngsten Aufregers in der Bild-Redaktion ist ein Spiegel-Artikel, der eine "auf Englisch verfasste" Mitschrift eines Telefonats präsentiert, "die dem SPIEGEL vorliegt." Die Überschrift lautet samt Einleitung im Spiegel-Artikel:
"Vertrauliche Telefonkonferenz mit Merz und Macron: 'Wir dürfen die Ukraine und Wladimir nicht mit diesen Jungs alleinlassen'. Hören Trumps Unterhändler vor allem auf Russland? Dem SPIEGEL liegt die Mitschrift einer Krisenschalte vor, die zeigt, wie tief das Misstrauen bei den Europäern sitzt - auch bei Kanzler Merz und Präsident Macron."

Black Magic

Ukraine griff zivile Schiffe mit Drohnenbooten an türkischer Schwarzmeerküste an

Die Ukraine hat am Freitag vor der türkischen Schwarzmeerküste zwei nach Russland fahrende Öltanker mit unbemannten Booten angegriffen. Beide Tanker wurden dabei beschädigt und brannten. Das Video zeigt Aufnahmen davon.

kriegsverbrechen ukraine
© screenshot RT
Am Freitag, dem 28. November 2025, sind zwei unter gambischer Flagge fahrende Öltanker im Schwarzen Meer, unweit der türkischen Küste, in Brand geraten. Später veröffentlichten ukrainische Medien ein Video, das den Angriff auf die Tanker Virat und Kairos mit Drohnenbooten zeigen soll. Hinter der Operation sollen sowohl die Geheimdienste als auch die Marine des Kiewer Regimes stecken. Am Samstag wurde der Tanker Virat erneut angegriffen.

Zudem wurde am Samstag auch ein Seeterminal angegriffen, das Kasachstan für seinen Ölexport nutzt. Das Terminal wurde so schwer beschädigt, dass es nicht mehr weiterbetrieben werden kann. Die Türkei wie auch Kasachstan verurteilten die Angriffe auf zivile Schiffe und Infrastruktur.

Kommentar: Die Liste von Kriegsverbrechen und Terrorakten der Ukraine wird immer länger. Es sind die einzigen "Mittel" die die Ukraine noch zur Verfügung hat, da sie an jeglicher Front verliert.

Kriegsverbrechen der Ukraine: Russische Gefangene sind Opfer von Folter


Attention

NATO-General: Militärbündnis muss Präventivschläge gegenüber Russland erwägen

Der italienische NATO-Admiral Giuseppe Cavo Dragone erklärte gegenüber der Financial Times, dass die NATO-Mitglieder offensivere Wege finden sollten, um gegenüber Russland "aggressiver oder proaktiver" in Erscheinung zu treten. Er schlägt vor Präventivschläge gegen Russland zu führen.
Gettyimages.ru  Anadolu Agency
© Admiral Giuseppe Cavo Dragone NATOAdmiral Giuseppe Cavo Dragone, Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, beim Treffen der NATO-Verteidigungschefs im NATO-Hauptquartier, Brüssel, Belgien, 14. Mai 2025.
Der italienische Admiral Giuseppe Cavo Dragone, amtierender Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, erklärte in einem am Sonntag veröffentlichten Interview für die Financial Times, dass die Mitgliedstaaten ihre Optionen abwägen sollten, um auf das zu reagieren, was er als Russlands "hybriden Krieg" bezeichnete (Bezahlschranke). Der Kommandant fügte hinzu, dass das Militärbündnis einen "Präventivschlag" als "defensive Maßnahme" diskutiere, um dahingehend zu jedoch zu versichern, dass diese Gedanken "weniger unserer üblichen Denk- und Verhaltensweise entspricht."

Admiral Giuseppe Cavo Dragone war von November 2021 bis Oktober 2024 Generalstabschef der italienischen Streitkräfte und ist seit Januar 2025 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses in Brüssel. Laut der Financial Times hätten aktuell "einige" ungenannte Diplomaten, dabei "speziell aus Osteuropa", strengere Maßnahmen seitens der NATO gefordert, um gegen vermeintliche vielfältige Militäraktionen Russlands zu reagieren, so zu den Vorwürfen der "Sabotage oder Drohnenangriffen".


Kommentar: Bisher gab es keine glaubhaften Beweise für die abstrusen Behauptungen, Russland würde mit seinen Drohnen tief in Europa irgendwo über Flughäfen oder ähnlichen Gebieten agieren. Aber wer braucht schon Beweise, um einen höchstwahrscheinlich fatalen Krieg vom Zaun zu brechen? Und was soll das Geschwafel von einem Präventivschlag? Das ist wohl Neudeutsch für einen unprovozierten Angriff auf Russland. Was könnte schon schieflaufen? Wohl nichts aus der Geschichte gelernt.


Bug

Ex-Oberbefehlshaber der Ukraine möchte Atomwaffen oder große ausländische Streitmacht als Sicherheitsgarantien

Der Einsatz ausländischer Massenvernichtungswaffen und der Beitritt zur NATO könnten als "Sicherheitsgarantien" für die Ukraine dienen, behauptet der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, Waleri Saluschny.

Waleri Saluschny Oberbefehlshaber Ukraine Kirill Budanow
© www.globallookpress.com Kirill Chubotin/Keystone Press AgencyRänkespiele im Militär: Waleri Saluschny, Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte (Mitte), und der als sein möglicher Nachfolger gehandelte Chef des Militärgeheimdienstes, Kirill Budanow (rechts), im November 2023 in Kiew.
Nur der Beitritt zur NATO, die Stationierung von Atomwaffen oder die Aufnahme einer großen ausländischen Streitmacht könnten die Sicherheit der Ukraine wirklich garantieren, behauptet der ehemalige ukrainische General Waleri Saluschny. Der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte äußerte sich diesbezüglich in einem Artikel, der am Samstag in The Telegraph erschien.

Der General, der Medienberichten zufolge still und leise ein Wahlkampfteam in London aufbaut, um für das Präsidentenamt kandidieren zu können, teilte seine Überlegungen darüber mit, wie Russland besiegt werden könnte, wie man eine "bessere Ukraine" aufbauen könnte und welche "Sicherheitsgarantien" Kiew einholen müsste, um zu verhindern, dass der Konflikt mit Moskau in Zukunft wieder aufflammt.


Kommentar: In einem anderen Leben würde Saluschny als Komiker durchgehen.


"Zu solchen Sicherheitsgarantien könnten gehören: der Beitritt der Ukraine zur NATO, die Stationierung von Atomwaffen auf ukrainischem Territorium oder die Stationierung eines großen alliierten Militärkontingents, das in der Lage ist, Russland entgegenzutreten", behauptet Saluschny.

Kommentar: Leider ist der Westen auf einem Kollisionskurs.


Ambulance

Norbert Röttgen über Friedensplan „erschüttert“ - Rheinmetall-Aktie fällt

Norbert Röttgen, laut "Zeit"-Redaktion "einer der wichtigsten Transatlantiker", erklärt im Interview seine Ablehnung des US-Friedensplans für die Ukraine. Bei Röttgen wäre noch "die Erschütterung" zu den Inhalten des Papiers zu spüren gewesen. Es sei daher laut dem CDU-Politiker eine "Zeitenwende II" nötig.

rheinmetall-aktie
Der Politiker Norbert Röttgen, seit Mai 2025 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und zuständig für die Bereiche Auswärtiges und Verteidigung, konnte der Zeit-Redaktion ausführlich seinen Unmut über den Friedensplan seitens Washington darlegen. Der Artikel erklärte einleitend, dass der von den USA vorgelegte 28-Punkte-Plan zu einem möglichen Ende des Ukrainekriegs demnach "Schockwellen ausgelöst" habe. Diese seien auch dem langjährigen CDU-Außenpolitiker und Transatlantiker weiterhin anzumerken.

Einleitend erklärt Röttgen zu seiner persönlichen Wahrnehmung nach Erstbetrachtung des veröffentlichten Plans in den Medien, dass "ganz offensichtlich" sei, dass die vorgestellten 28 Punkte "zwischen Geschäftsleuten, nämlich Kirill Dmitrijew auf der russischen und Steve Witkoff auf der amerikanischen Seite", ausgehandelt wurden. Allein diese Wahrnehmung sei "schon erschütternd genug" gewesen.


Kommentar: Wegen Geschäften soll der Krieg fortgeführt werden und der Friedensplan löste in der Tat wirtschaftliche Schockwellen aus:
Rheinmetall Aktie
Rheinmetall-Aktie vom 19.-25.11.2025



Kommentar: Nach neuesten Meldungen soll die Ukraine bereit sein, den 28-Punkte-Friedensplan zu unterzeichnen. Jedoch wurde noch nichts unterzeichnet und die neueste Vergangenheit unter Trump lehrte uns, dass es immer noch spontane Änderungen geben kann.


Big Bomb

Spitze des Eisberges: Weiterer Korruptionsfall in der Ukraine

Von westlichen Ländern unterstützte Anti-Korruptionsbehörden geben an, weitere fragwürdige und dubiose Geschäfte in der Ukraine aufgedeckt zu haben. Nun wurde ein neuer Millionenbetrug im Hafen von Tschernomorsk bekannt - während das Land noch von einem 100-Millionen-Dollar-Korruptionsskandal erschüttert wird.
Tschernomorsk
Der Handelshafen der Stadt Tschernomorsk (Archivbild)
In der Ukraine wurde von westlich unterstützten Anti-Korruptionsbehörden ein weiterer Korruptionsskandal aufgedeckt, während das Land noch unter dem Eindruck eines massiven 100-Millionen-Dollar-Korruptionsskandals steht, der mit dem engsten Kreis um Wladimir Selenskij in Verbindung steht (RT DE berichtete).

Der demnach ermittelte Betrug in Höhe von 1,4 Millionen Dollar wurde vom Nationalen Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) öffentlich gemacht. Die Behörde teilte am Freitag mit, dass sie gemeinsam mit der Sonderstaatsanwaltschaft für Korruptionsbekämpfung (SAP) Straftaten im Zusammenhang mit dem illegalen Verkauf der wichtigsten Wartungsanlage im Hafen von Tschernomorsk - einer Stadt südlich von Odessa an der Schwarzmeerküste - aufgedeckt habe.

Der Plan geht demnach auf das Jahr 2020 zurück, als der damalige Interimsdirektor trotz eines Moratoriums den Verkauf der Anlage plante, so die Behörde. Der ungenannte Beamte arbeitete mit einem Gutachter zusammen und senkte den Wert der Anlage künstlich von geschätzten 1,4 Millionen Dollar auf nur 150.000 Dollar.

Kommentar: Das ist alles nur die Spitze des Eisberges.

Von Anfang 2024:

Korruption in der Führungsebene der Ukraine: Mindestens 242 Millionen Euro veruntreut


Ambulance

EU-Länder lehnen mehrstimmig US-Friedensplan ab

Die "Koalition der Willigen" und andere führende Unterstützer der Ukraine lehnen laut Beschluss in Südafrika den US-Plan für ein Ende des Ukraine-Kriegs in der derzeitigen Form ab, so die Mitteilung vom G20-Gipfel.
eu krisengipfel
© Screenshot: X/UvdL
Beim heutigen G20-Treffen in Südafrika teilten die anwesenden EU-Staaten mit, dass Deutschland und andere führende Unterstützer der Ukraine den US-Plan für ein geplantes Ende des Ukraine-Kriegs in der derzeitigen Form ablehnen.

Wie der Deutschen Presse-Agentur (dpa) aus deutschen Regierungskreisen bestätigt wurde, "wollen Vertreter führender europäischer Staaten" am morgigen Sonntag mit den USA und der Ukraine weiter über den US-Friedensplan diskutieren. Das Treffen werde in Genf stattfinden, hieß es.

Erste Inhalte im aktuellen Entwurf stellten demnach eine Grundlage dar, "jedoch müsse weiter an dem Plan gearbeitet werden", heißt es in einer nach einem Krisentreffen am Rande des G20-Gipfels veröffentlichten Erklärung.

Kommentar: Weiterhin für Krieg: Merz, Macron und Starmer lehnen Friedensplan ab


Broom

Putin: In der Ukraine regiert eine kriminelle Bande "auf goldenen Klos"

Russlands Präsident Wladimir Putin hat einen Kommandoposten des Truppenverbands "West" besucht und Lageberichte zu den Abschnitten Konstantinowka, Kramatorsk und Kupjansk entgegengenommen. Demnach setzen die Streitkräfte den Plan der militärischen Sonderoperation fort und rücken an nahezu allen Frontabschnitten vor.

Putin
© Sputnik
In seiner Ansprache vor den Kommandeuren des Truppenverbands "West" sprach Putin den massiven Korruptionsskandal an, der sich gerade in der Ukraine entfaltet, und kritisierte die Führung des osteuropäischen Landes scharf. Die Ukraine werde von einer "kriminellen Bande" beherrscht, die sich nicht um ihr Land kümmere und sich auch nicht für das Schicksal der Bürger und Soldaten interessiere, sagte der russische Präsident.