Ein weiteres Mal wollen die Bürokraten im EU-Parlament die unsäglichen Sanktionen gegen Russland verstärken, obwohl Europa selbst darunter am meisten leidet. Für die schlecht Informierten ist an dieser Stelle noch einmal klarzustellen, dass alle Sanktionen und Aktionen, die in den letzten Jahren gegen Russland erlassen wurden, schlichtweg auf Lügen basieren, die
durch Propaganda vor allem
aus Amerika geschürt werden.
Als fadenscheiniger Grund wird diesmal der "illegale Bau" der
Krim-Brücke (auch Kertsch-Brücke genannt) vorgebracht. Seit dem Sommer diesen Jahres scheint das EU-Parlament also
immer noch nichts dazu gelernt zu haben.
Das Europäische Parlament hat einen Entschließungsentwurf vorbereitet, in dem härtere EU-Sanktionen gegen Russland im Falle einer Verschärfung der Lage im Asowschen Meer gefordert werden.
"Das Europäische Parlament betont, dass die Kertsch-Brücke illegal errichtet wurde und begrüßt die Entscheidung des Rates, restriktive Maßnahmen für sechs an ihrem Bau beteiligte Unternehmen zu verhängen", heißt es im Dokument.
Die Beteiligung europäischer Unternehmen am Bau der Brücke gebe dem Parlament ebenfalls Anlass zur Sorge.
Das Parlament rufe den Hohen Vertreter gemeinsam mit den EU-Mitgliedstaaten im Europarat auf, deutlich zu machen, dass die gezielten Sanktionen gegen Russland verstärkt würden, wenn der Konflikt im Asowschen Meer weiter eskaliere.
Die Sicherheitslage im Asowschen Meer solle angesichts des wachsenden Konfliktpotentials "vor der Haustür Europas" näher verfolgt werden, so der Entschluss.
"In diesem Zusammenhang wäre es sehr nützlich, einen EU-Sondergesandten für die Krim und die Donbass-Region zu ernennen, dessen Zuständigkeit auch den Asowschen Raum umfassen würde".
~ Sputnik
Auch "die Umwelt" wird von den Bürokraten tatsächlich als Grund hervorgehoben:
Die Behörde sei zudem über die negativen Auswirkungen der Kertsch-Brücke auf die Umwelt besorgt, welche "die Interessen aller Länder des Schwarzmeerraums beeinträchtigen" könnten.
Das Europäische Parlament wiederholte im Dokument seine Unterstützung der Unabhängigkeit und territorialen Integrität der Ukraine und verurteilte die angebliche "illegale Öl- und Gasförderung durch die Russische Föderation auf ukrainischem Boden".
~ Sputnik
In anderen Worten: Den Bürokraten in Brüssel ist die Krim-Brücke ein Dorn im Auge, nicht weil "die territoriale Integrität, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben" werden könnte, sondern weil es der Bevölkerung auf der Krim ermöglicht wird, vor den aggressiven Handlungen der ukrainischen Regierung sicherer zu sein.
An dieser Stelle sollten wir nochmals erwähnen, dass die Krim
nicht "annektiert" wurde und es auch
keine "russische Invasion" oder "Stehlen von Land" gegeben hat, auf die sich dieses äußerst "hellen" Bürokraten als Begründung für ihre Sanktionen beziehen.
Kommentar: Der 1. Teil dieser Serie auf Deutsch ist hier zu finden und der 2. Teil hier.