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Mi, 24 Mai 2017
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Nicht nur europäische Länder betroffen: Doppelanschlag in Nordsyrien mit 31 Toten und mehr als 100 Verletzten

© AFP 2016 / Delil Souleiman
In der kurdischen Stadt Qamishli im Norden Syriens ist eine Autobombe explodiert. Mindestens 31 Menschen wurden dabei getötet, mehr als 100 weitere verletzt, wie das syrische Staatsfernsehen berichtet.

Inzwischen wird von einem Doppelanschlag berichtet.

„25 Tote sind in Krankenhäusern untergebracht. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, die Zahl der Todesopfer wird wahrscheinlich noch zunehmen“, teilte ein Mitarbeiter der Stadtklinik mit.


Kommentar:


Bomb

Somalia: Autobomben-Anschlag forderte mindestens 10 Todesopfer

© arah Abdi Warsameh/AP/dpa
Ein somalischer Soldat neben den Überresten der Autobombe, die vor einem UN-Büro detoniert war
Zwei Autobombenexplosionen haben gestern erhebliche Schäden an Gebäuden eines Militärstützpunktes und an einem UN-Büro in der Nähe vom Flughafen Mogadischu in der somalischen Hauptstadt verursacht. Mindestens zehn Menschen sollen Berichten zufolge getötet worden sein. Unter den Opfern wird Sicherheitspersonal des Stützpunktes vermutet.

Anschlagsziel war die Basis der Mission der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM) und der UN-Truppen. Eine Explosion ereignete sich am Eingang des Stützpunktes und die zweite vor einem UN-Büro in der Nähe des Flughafens. Die radikalislamische, Al-Qaida-nahe Al-Shabaab erklärte sich für für den Anschlag verantwortlich.


Kommentar:


Jet5

Vorsitzender der Linken in Bayern über Anschläge der vergangenen Woche: Deutsche Politik ist für Terrorismus entscheidend mitverantwortlich

© AFP 2016/Robert Michael
Ateş Gürpınar, der Vorsitzende der Linken in Bayern, warnt davor, die Ursachen der letzten Tragödien im Freistaat pauschal als Ausländerproblematik zu betrachten. Vielmehr sei es ein Ausdruck der Probleme innerhalb der Gesellschaft. Außerdem setzt er sich dafür ein, Fluchtursachen zu bekämpfen, um damit kommenden Flüchtlingskrisen vorzubeugen.

Gürpınar sagt im Interview mit Sputniknews, er glaube nicht, dass Bayern das primäre Ziel der Anschläge war und dass es einen Plan hinter den Taten gebe.

Einen wichtigen Zusammenhang zwischen all den traurigen Vorfällen sieht der Politiker in der mangelnden psychisch-sozialen Betreuung der Menschen - egal, ob in den Schulen oder in den Heimen für Geflüchtete. „Wir bräuchten Menschen, die in diesen Aufnahmelagern die Leute entgegen nehmen“, meinte er. „Es ist egal, woher die Menschen kommen, ob sie schon immer hier gelebt haben — es braucht eine größere Betreuung der Menschen. Auch in der Schule, durch weitere Sozialpädagogen, die dem Leistungsdruck der Schüler etwas entgegen setzen können.“

Gerade der Fall in München hätte gezeigt, dass die Betreuung besser werden müsse: „In München wäre das ja der Fall gewesen, weil es sich hier um einen klassischen Amoklauf gehandelt hat oder um einen erweiterten Selbstmord. Hätte es hier eine bessere Betreuung gegeben, hätte man vielleicht schon im Umfeld des Schülers früher etwas bemerken können.“

Kommentar: Diese Terrorattacken, wie sie in der verganengenen Woche passiert sind, kommen dem Motiv des "Teile und Herrsche" ganz gut entgegen: Angst und Hass gegenüber den "bösen muslimischen Flüchtlingen" schüren, die genauso wie wir Opfer von Psychopathen an der Macht sind. Und gleichzeitig die Überwachung der hiesigen Bevölkerung und die Militarisierung der Sicherheitskräfte weiter voranzutreiben.


Post-It Note

Türkei warnt Russland vor geplantem Putschversuch im Nachbarland Kirgisien

Die Bewegung des Predigers Fethulah Gülen kann einen Putsch-Versuch im zentralasiatischen Kirgisien unternehmen, zitiert das Webportal Deutsche Wirtschafts Nachrichten den türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu.
© Sputnik/ Alexei Nikolsky
Laut der Webseite ist der kirgisische Präsident, Almasbek Atambajew, ein Kreml-naher Politiker, der gleichzeitig gute Beziehungen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan unterhält und eine Schlüsselrolle bei der Versöhnung des russischen und des türkischen Staatschefs gespielt haben soll.

Im Zuge der „Bunten Revolutionen" gab es bereits einen Versuch, die Regierung in Kirgisien zu stürzen, bei dem die Anhänger der „Tulpen-Revolution" Unterstützung aus den USA bekamen, betont die Webseite. Unter anderem wurden sie von US-Stiftungen und dem US-Milliardär George Soros finanziert. Zudem „trainierten" ehemalige US-amerikanische Geheimdienstler Demonstrierende und Aktivisten, wie das Webportal unter Berufung auf das Buch des nordamerikanischen Soziologen George N. Katsiaficas Asia's Unknown Uprisings („Unbekannte Aufstände Asiens") berichtet. Bereits 2005 hatte der Spiegel diese Erscheinung als weltweite „Revolutions-GmbH" bezeichnet.

Kommentar:


Snakes in Suits

Für den "Schutz der Bürger": Bundesregierung erwägt Nationalgarde für Innere Sicherheit

Die Bundesregierung prüft die Errichtung einer neuen militärischen Einheit zum Schutz der inneren Sicherheit: Eine neue Nationalgarde könnte der Regierung für rasche Einsätze zur Verfügung stehen.

© dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Juli 2016 in Berlin.
Nach den Anschlägen von Ansbach und Würzburg und dem Amoklauf von München gibt es einem Medienbericht zufolge innerhalb der Bundesregierung Überlegungen für ein neues nationales Sicherheitskonzept. Zur Unterstützung der Polizei könnte etwa eine „Reservisten“-Truppe eingesetzt werden, berichtete Bild am Dienstag unter Berufung auf Regierungskreise. Dabei solle es sich um Freiwillige mit militärischer oder polizeilicher Ausbildung handeln. Als Vorbild könnten die Nationalgarde in den USA, der Reservedienst in Frankreich und die Reserve-Armee (Army Reserve) in Großbritannien dienen.


Offenbar will die Bundesregierung auf diesem Weg die Schwierigkeiten überwinden, die sie beim Einsatz der Bundeswehr in Inneren hat. Hier war es innerhalb der Großen Koalition nicht möglich, eine breite Zustimmung zu erreichen.


Bulb

Seehofer: Lage ist „ernst und bedrohlich“ - Massiver Polizei-Personalaufbau zum "Schutz" der Bürger

Der bayrische Ministerpräsident hält die Sicherheitslage nach den Anschlägen in Bayern für ernst und bedrohlich. Er rief die Bürger zur Wachsamkeit auf. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sagte dagegen, dass von den Flüchtlingen keine besonders hohe Gefahr ausgehe.

© dpa
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer.
Nach dem zweiten Anschlag in Deutschland binnen einer Woche hat Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die Sicherheitslage als „ernst und bedrohlich“ beschrieben. Seehofer riet den Bundesbürgern im Münchner Merkur zu Wachsamkeit. Es helfe nicht, an der Realität vorbeizudiskutieren. „Bei uns leben viele Flüchtlinge, die ein schweres Schicksal haben und denen wir helfen sollten. Aber unter ihnen gibt es leider Menschen mit einem erschreckenden Gewaltpotenzial.“

Am Montag vergangener Woche hatte ein junger Flüchtling unter anderem in einer Regionalbahn in Würzburg Menschen mit einer Axt angegriffen. Sonntagabend zündete dann ein syrischer Flüchtling bei einem Musikfestival im mittelfränkischen Ansbach einen Sprengsatz und tötete sich damit selbst. 15 Menschen wurden verletzt.

Kommentar: Die deutsche Bevölkerung lässt sich aufhetzten. Wer aus der Geschichte nicht lernt ist dazu verdammt sie zu wiederholen:


Snakes in Suits

"Putin ist schuld!": Wahlbetrug überschattet Killarys Kür - Russland wird beschuldigt

Erneut bekommen wir noch die Bestätigung dafür, dass, wann immer die so genannten „politischen Eliten“ mit „heruntergelassenen Hosen“ erwischt werden, natürlich jemand anders daran Schuld sein muss. Und in den letzten Jahren ist es immer derselbe Erzbösewicht. Na wer schon? Putin natürlich. So unglaublich das klingt, der russische Präsident wird jetzt sogar für den Skandal verantwortlich gemacht, der den beginnenden Parteitag der Demokraten umschattet.
© Reuters
Hillary Clinton ist das Lächeln noch nicht vergangen, trotz wachsender Indizien für Wahlbetrug gegen Bernie Sanders....
Auf dem heute beginnenden Parteitag soll Hillary Clinton, auf den Schild für die Präsidentschaftswahlen gehoben werden. Aber die offizielle Narrative von einem fairen Wettbewerb zwischen Bernie Sanders und Hillary Clinton, d.h. die Mischung aus Dichtung und Wahrheit, welche das Parteiestablishment glaubte, dem ungewaschenen Volk verkaufen zu können, ist durch Tausende gehackter Emails als Lug und Trug entlarvt worden.


Im vorliegenden Fall geht es um die an Wahlbetrug grenzenden Manipulationen der Parteiführung der Demokraten zugunsten des Lieblings von Wall Street Banken und US-Kriegsfalken, nämlich Hillary Clinton. Das durch die Email-Enthüllungen verursachte Chaos am Parteitag wurde durch den plötzlichen Rücktritt von Debbie Wasserman Schultz, die langjährige Vorsitzende des Demokratischen Nationalkongresses (DNC), am Sonntag nur noch verstärkt.


Kommentar: Killary Clinton ist eindeutig eine gewissenlose und blutrünstige Person: Trump:


Bomb

Mehrere Anschläge in Bagdad innerhalb von zwei Tagen: Circa 30 Tote

Nahe der irakischen Hauptstadt Bagdad ist ein Sprengsatz in einem Auto gezündet worden: Bei der Selbstmordattacke starben mehrere Menschen.
© Reuters
Bei einem Selbstmordanschlag nordöstlich der irakischen Hauptstadt Bagdad sind laut der Nachrichtenagentur Reuters mindestens 14 Menschen getötet worden. Die Zahlen sind jedoch noch unklar: Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa starben sogar mehr als 18 Menschen. Mehr als 30 Menschen hätten Verletzungen erlitten, zitiert Reuters Informanten aus den Reihen der Polizei und aus einem Krankenhaus.

Den Berichten zufolge ist in einem Auto in Khalis ein Sprengsatz detoniert. Die Stadt liegt rund 80 Kilometer von der Hauptstadt Bagdad entfernt. Vermutlich werde die Zahl der Toten noch steigen, hieß es.

Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Häufig werden solche Attentate aber vom "Islamischen Staat" (IS) verübt. Die radikal-islamische Terrormiliz hat weite Teile des Iraks und des Nachbarlandes Syrien unter ihrer Kontrolle.

Kommentar:


Bulb

Türkei: Türkische NATO-Offiziere bewahren aus Angst Stillschweigen

Die Nato-Offiziere der türkischen Marine bewahren Stillschweigen, weil sie um ihr Schicksal fürchten, und versuchen mit niemandem ins Gespräch zu kommen, wie die Zeitung Politico unter Bezugnahme auf eine Quelle in der Allianz berichtet.
© Wikipedia/
„Die Türkei ist ein wichtiges Nato-Mitglied, aber die Nato-Offiziere der türkischen Marine sprechen in diesen Tagen einfach nicht. Die Quelle nahm in diesem Zusammenhang an, dass, wenn man sich um seine Zukunft Sorgen macht, Schweigen eine gute Taktik sein kann. In diesem Kontext kann man davon ausgehen, dass die Flotte (dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip — Anm. d. Red.) Erdogan treu bleibt", heißt es im Artikel.

In der Nacht auf den 16. Juli gab es in der Türkei einen Putschversuch, der von einem kleinen Teil des Militärs ausgegangen sein soll. Gegen 23 Uhr MESZ erklärten die Putschisten, sie hätten die Macht im Lande übernommen. Im Verlauf der Nacht wurde die türkische Hauptstadt von zwei Explosionen erschüttert. Auf den Präsidentenpalast wurde eine Bombe abgeworfen.

Zeitweise hatten die Putschisten mehrere zentrale Militär- und Polizeistellen sowie den Istanbuler Atatürk-Flughafen unter ihre Kontrolle gebracht. Am Morgen schienen die regierungstreuen Kräfte jedoch die Oberhand gewonnen zu haben: Die meuternden Militärs begannen sich zu ergeben, mehr als 100 Putschisten wurden getötet.


Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte daraufhin den Putschversuch für gescheitert. Bei dem Umsturzversuch kamen mehr als 290 Menschen ums Leben, über 2000 wurden verletzt. In Ankara und Istanbul wurden mehr als 10.000 mutmaßliche Putschisten festgenommen, unter ihnen auch ranghohe Militärs.

Kommentar: Mehr Informationen zum Thema:


Pistol

Während einer Demonstration: Anschlag in Kabul forderte mindestens 80 Tote und 231 Verletzte

Bei einer Demonstration in Kabul haben sich nach offiziellen Angaben zwei Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Mindestens 80 Menschen wurden getötet. Es gab viele Verletzte. Der "Islamische Staat" bekannte sich zu dem Anschlag.
Zwei Selbstmordattentäter haben sich am Samstag in der afghanischen Hauptstadt Kabul bei einer Demonstration von Schiiten in die Luft gesprengt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden dabei mindestens 80 Menschen getötet und 231 verletzt. Die Opfer sind überwiegend Zivilisten.

Während die Taliban bestreiten, für den Anschlag verantwortlich zu sein, bekannte sich die Terrororganisation "Islamische Staat" dazu. Das meldete die IS-nahe Nachrichtenagentur Amaq. Die beiden Selbstmordattentäter hätten sich in einer Menge von Schiiten mit Sprengstoffgürteln in die Luft gesprengt, so Amaq.

Amerikanische Militärkreise gehen von bis zu 3000 IS-Kämpfern in Afghanistan aus. Dabei handele es sich in großen Teilen um abtrünnige Taliban-Kämpfer, die sich nach dem Tod von Taliban-Gründer Mullah Omar von der Bewegung losgesagt haben.


Kommentar: Zum Thema IS können Sie auch die folgenden Artikel lesen: