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Do, 28 Jul 2016
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Putin: "Wer sind die Drahtzieher hinter den Anschlägen von Paris?"


Die Anschläge von Paris könnten zu einem massiven Militär-Einsatz der Nato in Syrien führen. Russlands Präsident Putin stellt daher die Frage nach den Drahtziehern. Die Frage steht im Zusammenhang mit den russischen Militär-Erfolgen in Syrien - und mit dem Bestreben der US-Neocons und der Geheimdienste, die Anschläge schnellstmöglich für eine Ausweitung des Krieges in Syrien zu instrumentalisieren.

© REUTERS/Alexei Druzhinin/RIA Novosti/Kremlin / Reuters
Wieder einmal hat Russlands Präsident Wladimir Putin die richtige Frage gestellt: Wer waren die Drahtzieher der Anschläge von Paris? Putin, so die TASS, hat den Franzosen seine volle Unterstützung bei der „Aufklärung des Verbrechens, sowohl was die Ausführenden als auch die Drahtzieher anbelangt“, angeboten.

Kommentar: Putins Frage wird wohl verhallen. Denn die USA und ihre Verbündeten werden an einer Ermittlung der echten Täter vielleicht eher nicht interessiert sein. Die ISIS Strategie scheint gleich an mehreren Fronten einen Nutzen zu haben: die Verteidigung der Syrien-Front vor den Russen und den Sturz Assads (durch Bodentruppen) sowie die Destabilisierung Europas. Nur ein Volk ohne Angst kann denken und pathologische Lügen durchschauen. Ein Bündnis mit Russland könnte die etablierte Machtstrukturen im Westen gefährden. Etwas, das die westlichen Eliten ganz und gar nicht wollen ...

Die Frage nach den Drahtziehern der Terroranschläge in Paris ist also durchaus interessant. Wenn wir uns den Krieg gegen den Terror zum Beispiel anschauen, kommen schon einige Fragen auf:
  • Das 1x1 der Ponerologie: Die Wahrheit hinter dem Krieg gegen den Terror
Zu Putins Appellen an den Westen: Putin zur Bekämpfung des IS durch die USA:
  • Putin: "USA betreibt Doppelspiel im Nahen Osten mit eigenen Terroristen, die sie angeblich bekämpfen wollen"
Interessante Ereignisse im Vorfeld zu den Anschlägen: Mehr zu Putin und Russland:


Cell Phone

Mit Zustimmung Merkels: Putin schlägt vor, Probleme gemeinsam zu erörtern

Bei ihrem Treffen am Rande des G20-Gipfels in Antalya am späten Sonntagabend hat Russlands Präsident Wladimir Putin der Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeschlagen, bilaterale Themen zu erörtern.
© Sputnik/ Michail Klemetjew
„Wir haben heute bereits viel gearbeitet, es gibt aber ganz bestimmt noch Fragen, die hinsichtlich der bilateralen Beziehungen von Interesse sind“, sagte er.

Die Begegnung biete die Gelegenheit, „alle Probleme zu erörtern, mit denen wir uns befassen“, fügte er hinzu.


Merkel stimmte dem Vorschlag Putins zu. Das Treffen begann nach Abschluss des gemeinsamen Essens der Teilnehmer der G20. Das Essen, das gemäß dem Plan anderthalb Stunden hätte dauern sollen, hatte in Wirklichkeit rund drei Stunden gedauert.

Kommentar: Hoffen wir, dass wirklich Probleme gemeinsam erörtert werden und es nicht nur ein Akt des freundlichen Zustimmens war.


Green Light

Putin: Terrorismus lässt sich nur mit einer einheitlichen Front bekämpfen

Nach den blutigen Anschlägen in Paris ruft Russlands Staatschef Wladimir Putin zu einer einheitlichen Front gegen den Terrorismus auf.
© Sputnik/ Sergey Guneev
Die terroristische Bedrohung lasse sich nur mit vereinten Kräften der ganzen Weltgemeinschaft bekämpfen, sagte Putin am Sonntag beim BRICS-Gipfel im türkischen Antalya.

Die Anschläge in Frankreich bezeichnete Putin als furchtbar. „Wir bekunden den Betroffenen unser Mitgefühl und setzen uns für eine Vereinigung der Anstrengungen für eine wirksame Bekämpfung der Terrorgefahr ein.“

Paris war am Freitagabend von einer Anschlagsserie erschüttert worden. Bei Explosionen am Stade de France, einer Massengeiselnahme in der Konzerthalle Bataclan und Schüssen auf Cafés sind laut offiziellen Angaben mindestens 129 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 300 weitere wurden verletzt, fast 100 davon schwer.


Kommentar: Ein Auszug aus dem aktuellen Fokus-Artikel:
Also in Anbetracht der Tatsache, dass "ISIS" faktisch durch russische Luftangriffe und die syrisch-arabische Armee besiegt wird, stellt sich die Frage, warum die ISIS Führung sich dafür entscheiden sollte, ihren Problemen noch eins oben drauf zu setzen, indem sie französische Zivilisten massakriert und die erwartete Reaktion des französischen Militärs gegen ISIS in Syrien und dem Irak zu provozieren. Ich meine, genießen es diese Leute wirklich, dass ihnen zusätzlich zu den russischen auch noch westliche Bomben auf die Köpfe fallen?



Stormtrooper

Deutschland verschärft Sicherheitsmaßnahmen nach den Pariser Anschlägen: Mehr bewaffnete Polizisten und erhöhte Polizeipräsenz

Die Terrormiliz Islamischer Staat rief zuletzt auch zu Angriffen auf Deutsche auf. Die Sicherheitsmaßnahmen im Land wurden nach Paris hochgefahren, Polizisten tragen sichtbar Waffen.
© AFP 2015/ PIERRE CONSTANT
Nach den Anschlägen von Paris hat die Bundesregierung die Sicherheitsvorkehrungen in Deutschland deutlich verschärft. Es werde in den nächsten Tagen eine für die Bürger sichtlich erhöhte Polizeipräsenz geben, sagt Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD).

Mehr bewaffnete Polizisten sollen an Bahnhöfen und Flughäfen stehen. Zudem wird es laut Innenminister Thomas de Maizière mehr Kontrollen an der deutsch-französischen Grenze geben.

HAL9000

Anschläge in Paris: Vizechef der Polizeigewerkschaft fordert mehr Überwachungsbefugnisse

Der Vizechef der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek, hat angesichts der jüngsten Terrorserie in Paris mehr Überwachungsbefugnisse gefordert. Verbindungs- und Standortdaten sollten mindestens ein Jahr aufbewahrt werden.
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Wenige Stunden nach den Anschlägen in Paris mit rund 130 Toten Freitagnacht haben sich erste Strafverfolger hierzulande für umfangreichere Überwachungskompetenzen ausgesprochen. "Das eng gefasste Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung muss überdacht werden", betonte der stellvertretende Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, am Samstag gegenüber der Rheinischen Post.

Die Ordnungshüter müssten in der Lage sein, derart blutige Taten "unter allen Umständen zu verhindern", erläuterte der GdP-Vize. Dazu sei es nötig in Erfahrung bringen zu können, wo terroristische Zellen seien, welche Personen darin verstrickt seien, mit wem diese Kontakt hätten und was sie planten. Die "Aufklärung" der Kommunikation solcher Kreise sei daher von entscheidender Bedeutung. Dem dürfe die immer wieder auflebende "unsinnige Debatte" über den "sogenannten Überwachungsstaat" nicht im Wege stehen. Nötig sei eine "intensive nachrichtendienstliche und polizeiliche Überwachung potenzieller Gefährder".


Kommentar: Interessant, wie die Folgen erklären, worum es von Anfang an gehen könnte:

SOTT-Exklusiv: Nur wenige Tage nach dem Hebdo-Attentat: EU-Minister drängen Internetanbieter zur Zensur des Internets


Kommentar:


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Das Neuste aus Hillary Clintons Wahlkampf: Ein Schmeichelbrief an Israel

Die Antwort des israelischen Kolumnisten Gideon Levy auf Hillarys Schmeicheleien: Ein echter Freund muss auch Nein sagen können.
Der Wahlkampf um die US-Präsidentschaft ist in vollem Gange. Dass bei Wahlen auch Geld eine grosse Rolle spielt, wissen wir - auch in der Schweiz: spätestens, seit auch hier der Geldgeber der einen Partei es sich leisten kann, in jeden einzelnen Briefkasten des Landes eine mehrseitige Werbezeitung zu stecken. Kosten unbekannt.

Noch aber sind wir nicht so weit. In den USA aber sind die Geldgeber matchentscheidend. Wer immer eine Chance haben will, zum Präsidenten gewählt zu werden, braucht Geldgeber. Viele Geldgeber, vor allem aber auch grosse, reiche Geldgeber!

Kommentar: Dass US-amerikanische Präsidentschaftskandidaten vor Israel katzbuckeln, ist nichts Neues, und somit sehr aussagekräftig. Wie oben angemerkt, ist das wahre Gesicht von Hillary Clinton bereits mehrfach beleuchtet worden:


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Assad: "Seit 5 Jahren erleben wir in Syrien täglich, was jetzt in Frankreich geschieht"

Syrien erlebt laut Präsident Baschar al-Assad bereits seit fünf Jahren das, womit Frankreich jetzt konfrontiert ist.


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„In Frankreich hat sich gestern das ereignet, was sich bereits seit fünf Jahren in Syrien abspielt“, äußerte Assad am Samstag bei seinem Treffen mit französischen Abgeordneten, die zu einem Besuch nach Damaskus gekommen waren. Der syrische Präsident sprach ihnen sein Beileid aus.


Bei einer blutigen Anschlagsserie in Paris in der Nacht auf Samstag sind mindestens 127 Menschen getötet worden. Mehr als 250 wurden verletzt, 90 davon lebensgefährlich. Offenbar sind acht Attentäter tot. Sieben haben sich nach Polizeiangaben selbst in die Luft gesprengt, einer wurde von Polizisten erschossen. Die Anschläge geschahen an mindestens sechs Orten in Paris. Im Pariser Club „Bataclan“ richteten Terroristen ein Massaker mit mindestens 80 Toten an. Die Attentäter riefen nach Zeugenaussagen "Allah Akbar" (Gott ist groß). In der Nähe eines Fußballspiels Frankreichs gegen Deutschland kam es zu Explosionen mit vier Toten. Präsident Hollande verhängte den Ausnahmezustand für ganz Frankreich und ordnete eine Schließung der Grenzen an. Er macht den IS für die Anschläge verantwortlich.

Kommentar: Diktator oder Staatsmann? Assad würde sofort zurücktreten, wenn es dem Land hilft und es der Wunsch des Volkes ist


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Paris Terror: Deutsche Bundesregierung stockt Geheimdienste massiv auf

Die Bundesregierung stockt die Geheimdienste massiv auf - wegen Terror-Gefahr, Islamismus-Bedrohung und Rechtsradikalismus. Dies ist eine problematische Entscheidung - die Geheimdienste entwickeln sich vor allem in den USA und in den EU-Staaten zu einem Staat im Staate.

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© dpa
Auch der BND bekommt mehr Macht und Geld.
Die Bundesregierung stockt das Personal der Geheimdienste einem Zeitungsbericht zufolge um Hunderte Stellen auf. Dies habe das Vertrauensgremium, ein geheim tagender Ausschuss des Bundestags für die Haushalte der Geheimdienste, am Donnerstag beschlossen, berichtete die Bild am Sonntag. Der Auslandsgeheimdienst BND bekommt demnach 225 Stellen mehr. 125 Agenten würden für die Terrorismusaufklärung eingestellt. Der Verfassungsschutz erhalte 250 zusätzliche Stellen. 150 der zusätzlichen Mitarbeiter werden für die Bekämpfung des Rechtsextremismus eingestellt, davon 43 für die Observation.

Ein Vertreter der Großen Koalition sagte dem Blatt: „Es ist absolut notwendig, dass wir angesichts der Terrorgefahr durch Islamisten und Rechtsradikale unsere Geheimdienste personell verstärken.“

Kommentar: Terrorgefahr durch Islamisten oder eher:


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Papst Franziskus: "Paris Anschläge sind Teil des Dritten Weltkriegs"

Papst Franziskus hält die Anschläge in Paris für einen Teil des Dritten Weltkriegs, der bereits seit längerem tobe. Der Papst hat vor diesem Krieg in der Tat bereits vor Monaten gewarnt.


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© dpa
Papst Franziskus im September in Philadelphia.
Papst Franziskus hat die Terroranschläge von Paris verurteilt: „Es gibt keine Rechtfertigung für solche Taten. Das ist nicht menschlich“, sagte Franziskus im Interview mit dem Sender TV2000 der italienischen Bischofskonferenz am Samstag. Die Attentate seien Teil des „Dritten Weltkriegs in Stücken“, vor dem er immer wieder zuletzt gewarnt hatte: „Ich bin Frankreich sehr nahe, das ich sehr liebe.“ Der Papst hatte den Franzosen in einem Telegramm kondoliert.

In allen italienischen Kirchen wird am Sonntag für die Opfer der terroristischen Anschläge gebetet, berichtete die italienische Bischofskonferenz. Die italienische Kirche sei mit Frankreich und seinem ganzen Volks solidarisch.

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Paris, Terroranschlag: Hollande spricht von Krieg - NATO Einsatz in Syrien als Ziel?

In Paris sind die bisher tödlichsten Angriffe in der Geschichte Frankreichs verübt worden. Frankreichs Präsident Hollande spricht davon, dass Frankreich sich im "Krieg" befindet und Sicherheitsexperten debatieren mit Verweis auf 9/11, ob die Vorfälle in Paris zum NATO-Bündnisfall führen.


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© AFP
Mindestens 128 Menschen sollen getötet und etwa 257 weitere verletzt worden sein. Sieben der bisher bekannten acht Attentäter jagten sich selbst in die Luft, einer wurde von Sicherheitskräften getötet.

Schwerpunkt der Terroraktion war die Konzerthalle „Bataclan“. Dort war erst von einer Geiselnahme die Rede, mittlerweile ist bestätigt, dass sich drei Terroristen dort im Augenblick des Zugriffs der Polizei mit Sprengstoffgürteln in die Luft gesprengt haben. Insgesamt sollen etwa 100 Personen alleine in der Konzerthalle getötet worden sein.

Darüber hinaus soll es Augenzeugenberichte geben, wonach die Angreifer „Allahu Akbar“ gerufen und in die Menge geschossen hätten, andere hätten Bezug auf Präsident François Hollande und den - bis dato weltweit eher weniger beachteten - Militäreinsatz Frankreichs in Syrien genommen.

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