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Sa, 29 Apr 2017
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Wahrheit verboten! Xavier am Pranger wegen neuem Song

Das kennt man schon: Künstler Xavier Naidoo meldet sich mit einem neuen Song zu Wort, der auch noch gesellschaftspolitischen Touch hat. Der Mainstream hyperventiliert und fordert Maulkörbe. Zum neuen Casus belli wird das Lied "Marionetten". Was steckt dahinter?
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Der Mainstream und er werden wohl keine Freunde mehr: Der Mannheimer Sänger Xavier Naidoo bei einem Auftritt.
Schon die Solo-Songs des Musikers Xavier Naidoo führen in steter Regelmäßigkeit zu medialer Schnappatmung seitens des Mainstreams. Zuletzt war es im Dezember 2015 Naidoos Track "Nie mehr Krieg", der die Gemüter erhitzte.

Die kampagnenartige Vorgehensweise der leidenschaftlichen Naidoo-Gegner ist dabei stets dieselbe: Zunächst extrahieren sie einzelne Textzeilen, echauffieren sich lauthals über diese und in der Folge fordern zahlreiche sogenannte Journalisten und Aktivisten gesellschaftliche oder berufliche Strafmaßnahmen gegen den Mannheimer.

Kommentar: Mehr zu Naidoo:


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Korrupte Wissenschaft: So manipuliert die Industrie Glyphosat-Studien


"Monsanto vergiftet euch"
Neue Untersuchungen zeigen, wie Monsanto hinter den Kulissen Einfluss nimmt auf Wissenschaftler und Zulassungsbehörden.

In den nächsten Monaten müssen die EU-Länder entscheiden, ob der umstrittene Unkraut-Killer Glyphosat in Europa weiterhin eingesetzt werden darf. Die EU-Zulassung für Glyphosat läuft Ende 2017 aus, eine mögliche Verlängerung hängt von den Risikobewertungen der europäischen Behörden ab.

Während Forscher der Internationalen Krebsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO das Herbizid als «wahrscheinlich krebserregend für Menschen» einstufen, sehen die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) keinen Grund zur Besorgnis. Es gebe keine Hinweise auf eine krebserzeugende oder erbgutschädigende Wirkung durch Glyphosat, so ihre Bewertung. Auch die Europäische Chemikalienagentur (Echa) gab Mitte März Entwarnung: Glyphosat sei nicht krebserregend, heisst es im Gutachten der Echa. Damit wird es wahrscheinlicher, dass Glyphosat in EU-Ländern weiterhin zugelassen bleibt.

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Yoda

Russland wieder Vorbild, schlägt UN Strategie zur Unterbindung von Desinformation vor

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Maria Sacharowa
Russland hat den Vereinten Nationen vorgeschlagen, eine Strategie zur Unterbindung der Desinformation in Medien zu konzipieren und eine entsprechende Resolution der Vollversammlung zu verabschieden. Das teilte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Dienstag in der 39. Tagung des UN-Informationsausschusses mit.

Sie wies auf die „Krise des Vertrauens der Kunden zu Medien“ hin, was eine „massenhafte Produktion sogenannter Fake-News zur Folge hat“. „Ihrem Schaden nach sind derartige Informationsattacken mit einer Virus-Epidemie gleichzusetzen. Daher wäre eine Strategie zur Abwehr dieser Bedrohung auf einer übernationalen Ebene erforderlich, wie in einem Kampf gegen eine beliebige grenzüberschreitende Pandemie.“

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Zeitgleich mit US-Einsatz in Südkorea: China präsentiert ersten Flugzeugträger aus Eigenproduktion

China hat seinen ersten Flugzeugträger aus Eigenproduktion präsentiert und besitzt damit nun zwei Schiffe dieser Art. Die Zeremonie, die inmitten erhöhter Spannungen in der Region stattfand, fand zeitnah zum US-Einsatz des THAAD-Raketensystems in Südkorea statt.
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Das neue Schiff, dessen Name noch enthüllt werden soll, ist am Mittwochmorgen im Nordosten Chinas in der Provinz Liaoning vom Stapel gelaufen, berichtet das Nachrichtenportal Xinhua. Der neue Stolz der chinesischen Marine-Schiffbauer wurde aus einem Trockendock ins Wasser befördert. Die Zeremonie fand bei der Dalian Werft der China Shipbuilding Industry Corp um neun Uhr morgens statt, gab die Nachrichtenagentur bekannt.

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Russland modernisiert Kubas Rüstungsindustrie: Südamerikanische und asiatische Staaten wollen ebenfalls Unterstützung

Russland modernisiert die Rüstungsindustrie Kubas. Das hat an diesem Mittwoch der stellvertretende Direktor des Föderalen Dienstes für militärisch-technische Kooperation, Anatoli Puntschuk, erklärt. Das entsprechende Dokument sei im Jahr 2016 unterzeichnet worden. Nach Angaben des Beamten möchten auch weitere lateinamerikanische Staaten, dass Russland ihre Rüstungsindustrie modernisiert.
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Russland modernisiert Kubas Rüstungsindustrie (Symbolbild)
Auch einige asiatische Länder bekunden ihr Interesse an Militärtechnik aus russischer Produktion. So hat die Mongolei das Verteidigungsministerium in Moskau gebeten, dem Land bei der Bewaffnung der neugebildeten Flugabwehr zu helfen. Bei dem Treffen mit Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu wies sein mongolischer Kollege Badmaanyambuugiin Bat-Erdene darauf hin, dass in Russland rund 350 Armeeangehörige aus dem asiatischen Land ausgebildet werden.

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Generalstab: "Russland kontrolliert jetzt gesamten syrischen Luftraum"

Das russische Militär hat nach eigenen Angaben den gesamten Luftraum über Syrien unter seine Kontrolle gebracht.

© Foto: Russian Defence Ministry
In Syrien ist ein gestaffeltes Truppenführungssystem entfaltet worden, teilte Sergej Rudskoj, Ressortleiter Operatives im Moskauer Generalstab, am Mittwoch mit. „Das ermöglicht Russland, den gesamten Luftraum Syriens zu kontrollieren.

Die russische Luftwaffe fliegt seit September 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus Angriffe gegen die Terrororganisationen Daesh und al-Nusra, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

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Kreml: "Putin ist nicht Assads Anwalt sondern er verteidigt das Völkerrecht"

Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat am Mittwoch erklärt, dass sich der Standpunkt des Kreml gegenüber dem syrischen Staatschef Baschar al-Assad nicht verändert habe. Über die Zukunft des Landes und seines Staatschefs dürfe nur das syrische Volk entscheiden. Somit kommentierte Dmitri Peskow die Worte des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdoğan, wonach der Konflikt nur dann beendet werden könne, wenn Assad nicht mehr an der Macht sei.

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Kreml: "Putin ist nicht Assads Anwalt, er verteidigt das Völkerrecht"
In einem Interview für die Nachrichtenagentur Reuters hatte der türkische Präsident mitgeteilt, diese Frage auch mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin erörtert zu haben. "Verstehen Sie mich nicht falsch, Erdoğan. Ich bin nicht Assads Anwalt", soll die Antwort des russischen Staatschefs gewesen sein.

"Die Aussage, dass Putin nicht Assads Anwalt ist, ist alles andere als neu. Sie ist nicht zum ersten Mal im Telefongespräch mit Präsident Erdoğan gefallen. Putin hat das auch früher in mehreren Interviews gesagt. Putin ist nicht Assads Anwalt, sondern ein Anwalt des Völkerrechts und ein Verfechter des Völkerrechts", präzisierte Dmitri Peskow.

Kommentar: Globale Pathokratie, autoritäre Mitläufer und die Hoffnung der Welt


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Gegen den Willen des japanischen Volkes: Baubeginn von neuem US-Militärstützpunkt auf Okinawa

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Proteste gegen den Erweiterungsbau vor Camp Schwab auf Okinawa 8. Februar 2017.
Nach Jahren der Kontroverse wurde nun auf Okinawa mit dem Bau einer umstrittenen US-Basis im Naturschutzgebiet begonnen. Der Beschluss zur Umsiedlung, fernab der Zivilisation, folgte nach der Entführung und der Vergewaltigung einer 12-Jährigen Japanerin durch drei US-Soldaten.


Henoko ist eines der letzten Naturrefugien des japanischen Inselparadieses Okinawas. Dieses soll einer Umsiedlung von US-Truppen weichen. Seit Jahren protestieren die Einwohner Okinawas gegen die Baupläne der Amerikaner. Jetzt haben sie mit dem Bau eines Uferdamms begonnen.

Dämme werden errichtet, um das künstlich vergrößerte Land zu schützen. Die Bauarbeiten zerstören Korallenriffe unwiederbringlich. Auch der Bürgermeister Okinawas, Takeshi Onaga, hatte sich für die Belange seiner Bürger eingesetzt, die sich noch heute unter amerikanischer Besatzung fühlen. Durch dröhnende Jagdflugzeuge wird der Unterricht gestört, es kommt immer wieder zu Übergriffen auf Frauen. Allgemeinhin gelten die jungen US-Marinesoldaten bei den Einwohnern Okinawas als unmoralisch und ihrer Kultur gegenüber ignorant.


Kommentar:


Red Flag

Willkommen in Absurdistan: Saudi-Arabien wurde in UN-Kommission zum Schutz der Frauenrechte gewählt

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Frauen bei der ersten Kommunalwahl in Saudi-Arabien, an der Frauen teilnehmen durften, Riad, 12. Dezember 2015.
"Als würde man einem Pyromanen die städtische Feuerwehr anvertrauen": Mit diesen Worten kommentierte Hillel Neuer von der NGO UN Watch die Entsendung Saudi-Arabiens in die Frauenrechtskommission der UNO. Saudi-Arabien richtet seine Beziehungen zur US-Regierung neu aus.

Die UN-kritische Nichtregierungsorganisation UN Watch, die seit dem Jahr 1993 das Gebaren der Vereinten Nationen unter die Lupe nimmt, hat scharfe Kritik an der Wahl Saudi-Arabiens in die Kommission der Vereinten Nationen zum Status von Frauen (CSW) geübt. Die Organisation verweist in diesem Zusammenhang auf die dürftige Bilanz der Golfmonarchie im Bereich der Frauenrechte und die dort weit verbreitete Ungleichbehandlung.

Hillel Neuer, der Chef von UN-Watch, fand deutliche Worte:
Saudi-Arabien auszuwählen, um Frauenrechte zu schützen, ist, als würde man einem Pyromanen die städtische Feuerwehr anvertrauen. Es ist absurd.
Neuer beschreibt die Situation von Frauen in dem Golfstaat unter anderem wie folgt:
Jede saudische Frau hat einen männlichen Vormund, der alle kritischen Entscheidungen für sie trifft, und das Leben einer Frau von ihrer Geburt bis zu ihrem Tod trifft. Saudi-Arabien verbietet es Frauen auch, Auto zu fahren.

Kommentar: So werden in Saudi-Arabien Frauen und ihre Rechte "geschützt":


Snakes in Suits

Emmanuel Macron: "Schimmernder Hoffnungsträger" vor allem für die elitären Blutsauger

© Reuters / Christian Hartmann
Auf ihm ruhen die Hoffnungen vieler junger Wähler. Doch paradoxerweise auch die vieler führender Köpfe aus dem jetzigen Polit-Establishment in Frankreich und Europa: Emmanuel Macron.
Die Analysen der ersten Wahlrunde belegen, dass die Franzosen einen radikalen politischen Wandel wollen. Das etablierte Parteiensystem hat vorerst fertig. Macron soll diesen Wandel bringen. Doch die Reaktionen der Alteingesessenen lassen nichts Gutes erahnen.

"Ilsebill salzte nach" - eine Jury krönte diesen Satz 2007 zum schönsten ersten Satz in der deutschen Literatur. Der Satz steht am Beginn des Romans "Der Butt" von Günther Grass. Ausgangspunkt der Handlung ist das Märchen "Vom Fischer und seiner Frau" von Philipp Otto Runge. Nahezu märchenhaft ist auch der Aufstieg des politischen Jungstars Emmanuel Macron. Doch vermutlich würde der Einleitungssatz für einen darauf gemünzten Roman hier anders lauten. Ein Vorschlag wäre: Jean-Claude griff zum Telefonhörer.

So geschehen am Sonntagabend, als der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kurzerhand bei Emmanuel Macron anrief, um ihm zum Sieg in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen zu gratulieren. Lange galt in Brüssel die Regel, dass man sich aus Wahlen und Wahlkämpfen in Mitgliedsstaaten heraushält. Doch die Erleichterung muss groß gewesen sein bei Juncker. Macron repräsentiere die Werte, für die Europa stehe, ließ sein Sprecher verlauten. Es gehe um
die Wahl zwischen der Verteidigung dessen, wofür Europa steht, und einer anderen Option, die danach trachtet, Europa zu zerstören.
Starker Tobak. Eigentlich ist der Kommissionspräsident in solchen Angelegenheiten zur Unparteilichkeit verpflichtet. Doch der junge Hoffnungsträger Macron scheint für diejenigen, die in Europa ein "Weiter so" bevorzugen, der letzte Strohhalm zu sein. Auch die unterlegenen Kandidaten, Benoît Hamon von den Sozialisten und François Fillon von den Konservativen, sprachen sich noch während der Wahlnacht für Macron aus.


Kommentar: Um vor allem die Leute mit seinem "Charme" zu betäuben und dadurch noch mehr eliten-freundliche und menschenfeindliche "Reformen" durchdrücken zu können, mit möglichst wenig Widerstand? Man denke an das Beispiel Arbeitsmarkt-Reform im vergangenen Jahr.



Auch alle anderen Politiker der etablierten Parteien möchten nun Macron unterstützt sehen.
Einzige Ausnahme: Jean-Luc Mélenchon. Der überraschend knapp gescheiterte Kandidat der Linken gab keine Empfehlung ab und überlässt es seinen Wählern, zu entscheiden, wen sie nun unterstützen möchten.

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