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So, 25 Jun 2017
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Russland bringt Medikamente für krebskranke Kinder in Aleppo - zum dritten Mal im Jahr

© Sputnik/ Natalia Avilova
Die russische Wohlfahrtsstiftung „Gerechte Hilfe“ hat am Donnerstag bereits zum dritten Mal in diesem Jahr Arzneimittel für krebskranke Kinder nach Aleppo gebracht.

Die Stiftung „Gerechte Hilfe" war von der weltweit engagierten Ärztin Jelisaweta Glinka gegründet worden, auch bekannt als „Doktor Lisa", die beim Absturz einer Passagiermaschine Tu-154 im Dezember 2016 umgekommen war. Das Flugzeug war auf seinem Weg von Moskau nach Latakia (Syrien), als es nach dem Zwischenstopp in Sotschi sieben Minuten nach dem Start ins Schwarze Meer stürzte.

Kommentar: Russland zeigt wieder einmal mit Handlungen, wie es geht:


USA

Trump verschärft Kurs gegen Kuba wieder

© Sputnik/ Mikhail Voskresenskiy
Die US-Administration will die Zusammenarbeit von amerikanischen und kubanischen Tourismusunternehmen beschränken sowie Bestimmungen für Reisen von US-Bürgern auf die kommunistisch beherrschte Insel verschärfen, damit Kubas Armee und Geheimdienste nicht vom Tourismus profitieren, wie ein Vertreter des Weißen Hauses mitteilte.

„Diese Maßnahmen richten sich auf die Beschränkung des Geldflusses an repressive Elemente des kubanischen Regimes - die Armee, die Aufklärungs- und Sicherheitsdienste“, hieß es.

Zudem sollen Regelungen eingeführt werden, die eine strenge Einhaltung des Gesetzes zum Tourismusverbot sichern werden. Damit werde die Möglichkeit abgeschafft, sich selbst einen Aufenthalt in Kuba organisieren zu können. Solche unter dem Schlagwort "People to People" bekanntgewordenen Reisen (zu Deutsch etwa: "von Mensch zu Mensch") bergen Risiken eines „Gesetzesmissbrauchs“ in sich, so das Weiße Haus.

Bulb

Steinmeier: Beim Blick auf Amerika nicht nur auf Trump konzentrieren

Die aktuelle politische Situation in den USA kann nach Auffassung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nur aus Amerika heraus geändert werden. Entscheidend sei, dass das System von Checks and Balances, die Gewaltenteilung, funktioniert, sagte Steinmeier der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Nicht alles hänge vom amerikanischen Präsidenten ab. „Ich kann nur raten, sich beim Blick auf Amerika nicht ausschließlich auf Donald Trump zu konzentrieren.

© www.globallookpress.com
Steinmeier: Beim Blick auf Amerika nicht nur auf Trump konzentrieren
Er habe erst kürzlich eine Gruppe von amerikanischen Kongress-Abgeordneten eingeladen, mit denen er „sehr offen“ über die Lage in Amerika diskutiert habe, sagte Steinmeier. „Mein Eindruck ist: Die Amerikaner werden es auf Dauer kaum hinnehmen, dass Entscheidungen in ihrem Land nur noch per Dekret gefällt und die Institutionen der Demokratie nicht mehr gefragt werden.“ (dpa/rt deutsch)

Bulb

Putin über seinen Nachfolger und die politische Langlebigkeit

Der russische Staatschef hat die Probleme genannt, die der nach ihm kommende Präsident in Russland zu bewältigen haben wird.
© Reuters
Die wichtigsten Aufgaben in der nächsten „Präsidenten-Periode“ seien, so Putin, die Erhöhung der Einkommen der Privataushalte sowie der Kampf gegen die Armut in Russland.

„Dies kann nur im Rahmen einer in ordnungsgemäßem Tempo fortlaufenden Wirtschaftsentwicklung bewältigt werden“, betonte er.

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Human Rights Watch: USA setzen Weißen Phosphor gegen Zivilisten in Syrien und Irak ein

© Reuters
Symbolbild: Dima Nadm Hamid, 3 Jahre alt, wird in einer Klinik westlich von Erbil in Mosul, Irak, behandelt nachdem sie möglicherweise chemischen Waffen ausgesetzt war
In einem Bericht verurteilt Human Rights Watch den Einsatz von Weißem Phosphor durch die USA und die US-geführte Koalition. Der Einsatz würde in Syrien und dem Irak massiv Zivilisten gefährden. Weißer Phosphor verbrennt beim Kontakt mit Sauerstoff bei 800° Celsius.

Die US-geführte Koalition gibt zu, diese chemische Munition einzusetzen. Die Journalistin Vanessa Beeley fragt, ob die berühmten "Roten Linien" vielleicht nur für Länder gelten, die in das Beuteschema der Vereinigten Staaten passen.


Kommentar:


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Gutes Zeichen: Berlin und Wien verurteilen neue US-Sanktionen gegen Russland

© Reuters
Der deutsche Außenminister äußerte sich zusammen mit Christian Kern (SPÖ) deutlich zu neuen US-Sanktionen gegen Russland
Den Gesetzentwurf über Russland-Sanktionen des US-Senats kritisierten der österreichische Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) und der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) am Donnerstag scharf. Es gehe offensichtlich weniger um Außenpolitik als um den Markt von Flüssiggas in Europa, die Sanktionen seien völkerrechtswidrig.

In einer gemeinsamen Erklärung teilten sie mit, dass man könne nicht akzeptieren, dass die USA
völkerrechtswidrige extraterritorialen Sanktionen gegen europäische Unternehmen, die sich am Ausbau der europäischen Energieversorgung beteiligen!
In den neuen Sanktionen zeige sich, dass es dabei in erster Linie um den Flüssiggas-Markt gehe, wobei amerikanisches Flüssiggas russische Erdgaslieferungen vom europäischen Markt verdrängen sollen.
In bemerkenswerter Offenheit beschreibt der US Gesetzentwurf, worum es eigentlich geht: um den Verkauf amerikanischen Flüssiggases und die Verdrängung russischer Erdgaslieferungen vom europäischen Markt. Ziel sei es, Arbeitsplätze in der Erdgas- und Erdölindustrie der USA zu sichern.
Es sei bedauerlich, dass die USA sich nicht mit den Europäern abgestimmt hätten. Politische Sanktionsinstrumente sollten nicht mit wirtschaftlichen Interessen in Verbindung gebracht werden.


Kommentar: Wäre es dann nicht gut, wenn Europa seine eigenen Sanktionen gegen Russland aufhebt und damit den USA als gutes Beispiel vorangeht?


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Klage gegen die NATO: "Abgereichertes Uran wurde im Krieg gegen Serbien benutzt"

Ein internationales Team aus Rechtsanwälten bereitet eine Klage gegen die NATO vor wegen der mutmaßlichen Verwendung von Uranmunition bei der Bombardierung Jugoslawiens 1999. Diese habe zu einem Anstieg an Krebserkrankungen in der Region geführt.
© Sputnik International
Die NATO-Bombardierung Serbiens 1999 verbrauchte zwischen 10 und 15 Tonnen abgereicherten Urans, was eine massive Umweltkatastrophe auslöste.
Davon ist Srdjan Aleksic überzeugt, ein serbischer Rechtsanwalt, der nun ein Team führt, welches aus Rechtsanwälten aus der EU, Russland, China und Indien besteht. Die Serbische Akademie der Wissenschaften und Künste (SANU) hat die Protagonisten miteinander vernetzt. Sie sollen die Verantwortlichen für den Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien im Jahr 1999 vor einem internationalen Gericht belangen.
In Serbien erkranken deswegen jährlich 33.000 Menschen jedes Jahr. Pro Tag auch ein Kind", führt Aleksic aus.
Die Presseabteilung der NATO äußerte dazu, dass sie mittlerweile Kenntnis von den serbischen Vorwürfe habe, gab aber keinen weiteren Kommentar dazu ab.

Kommentar:


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Putin zu Sanktionen: "Gäbe es keine Krim, würde man sich etwas als Vorwand ausdenken"

Als andere Länder in Russland einen ernsten Konkurrenten gesehen haben, haben sie sofort unter unterschiedlichen Vorwänden Einschränkungen gegen Moskau eingeführt. Dies sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag beim „Direkten Draht“, der alljährlichen TV-Sprechstunde mit seinen Mitbürgern.

© Sputnik/ Mikhail Klementiew
Dies war Putin zufolge schon in der ganzen Geschichte Russlands so. Wenn beispielsweise die Wiedervereinigung der Krim mit Russland nicht geschehen wäre, dann hätte sich der Westen einfach etwas anderes ausgedacht, um Russland einzudämmen.

Russlands Präsident betonte jedoch, dass die antirussischen Sanktionen die Wirtschaft des Landes nicht stark beeinflusst hätten. „Die Sanktionen haben sich natürlich auf die russische Wirtschaft ausgewirkt, aber am meisten haben sie die außenwirtschaftliche Konjunktur, darunter auch den Preisabbau für Energieträger, beeinflusst“, so Putin.

Life Preserver

Putin vergleicht Ex-FBI-Chef Comey mit Snowden und bietet ihm Asyl an

© Reuters/ Mikhail Metzel
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den ehemaligen Chef der US-Bundespolizei FBI, James Comey, mit dem Whistleblower Edward Snowden verglichen und ihm Asyl angeboten, sollte er in seiner Heimat rechtlich verfolgt werden.

„Er (Comey - Anm. d. Red.) sagte, er habe ein Gespräch mit dem Präsidenten (Donald Trump) aufgezeichnet und dieses Material dann über einen Freund den Medien zugespielt“, sagte Putin am Donnerstag beim „Direkten Draht“, seiner jährlichen TV-Sprechstunde mit den Bürgern.

„Das klingt sehr seltsam, wenn ein Geheimdienstchef ein Gespräch mit dem Staatschef aufzeichnet und dies dann auch den Medien zuspielt. Wodurch unterscheidet sich dann der FBI-Direktor von Herrn Snowden?“, fragte Putin.

Nach seiner Einschätzung gleicht das Vorgehen des ehemaligen FBI-Direktors dem eines „Bürgerrechtlers, der eine bestimmte Position verteidigt“.

Play

Oliver Stone: Wer die USA wirklich regiert - Der Staat im Staat

Die USA werden nicht von der offiziellen Regierung geführt. Das sagt der Regisseur Oliver Stone im Interview mit Sputnik. Diese „exklusive Macht“ drückt den US-Präsidenten Donald Trump an die Wand, meint der Regisseur.

Stone erklärte in einem Video-Interview für Sputnik, dass die USA offenbar einen „Staat in Staat“ haben.