Willkommen bei SOTT.net
Sa, 01 Okt 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Puppenspieler
Karte

Bulb

Lawrow: Moskau lässt sich nicht mehr zu einseitigen Schritten in Syrien von den USA bewegen

Russland wird keine Bitten um eine einseitige Aussetzung der Tätigkeit der russischen und der syrischen Luftwaffe in Syrien mehr zur Kenntnis nehmen, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview für das russische Fernsehen sagte.
© Sputnik/ Grigiry Sysoev
„Wir haben in den vergangenen Monaten schon mehrmals... nach Absprache mit den Amerikanern 48- und 72-stündige Kampfpausen im Raum von Aleppo verkündet und uns jedes Mal davon überzeugt, dass diese Pausen dafür genutzt wurden, die Terroristen, darunter An-Nusra-Mitglieder, durch Kämpfer zu verstärken und mit Verpflegung und Waffen zu versorgen“, so Lawrow.

Laut dem Minister hat Russland ein Dokument des russischen Generalstabs verbreitet, das ausführlich erläutere, warum die gegenwärtige Situation die russisch-amerikanischen Syrien-Vereinbarungen vom 9. September sinnlos macht.

Vader

Kolumbien: Vergewaltigung und Kindesmissbrauch durch US-Soldaten ohne Strafverfolgung

US-Streitkräfte und vom Pentagon beauftragte private Militärdienstleister haben laut Untersuchungen einer unabhängigen Kommission mindestens 54 Kinder, oft unter Einsatz von Drogen, in Kolumbien sexuell missbraucht. Die Immunität von US-Soldaten im Ausland verhindert eine strafrechtliche Verfolgung.

Seximperialismus: US-Soldaten vergewaltigten kolumbianische Kinder in völliger Straflosigkeit
Der 800 Seiten umfassende Bericht der unabhängigen historischen Kommission dokumentiert allein für die Jahre 2003 bis 2007 insgesamt 54 Fälle in denen Kinder von US-Militärs vergewaltigt worden.

Ein Großteil der Fälle ereignete sich den Untersuchungen zu Folge in der US-Militärbasis Melgar im Zentrum des Landes, circa 100 Kilometer von der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá entfernt.

Kommentar: Soldaten der USA/NATO haben solche Verbrechen auch in anderen Ländern begangen und wir können davon ausgehen, dass die Dunkelziffer weitaus höher liegt. Das ist das Resultat davon, wenn psychopathisch handelnde Personen ungestraft die schlimmsten Verbrechen begehen können:


USA

Über 1,5 Millionen Opfer: Verdeckte US-Militärputsche seit 1945 in Lateinamerika

Von 1945 bis heute haben in Lateinamerika über 20 Militärputsche und ausländische Interventionen stattgefunden, zumeist unter US-Regie. Bei diesen Verbrechen gegen die Völker Lateinamerikas wurden über eine Million Menschen getötet. An den Folgen dieser Putsche und Militärinterventionen leidet Lateinamerika noch heute.
© Peter Carrette
US-Soldaten während der Invasion der Karibikinsel Grenada 1983
Die Blutspur der US-Militärinterventionen und Putsche überzog nach 1945 die ganze Region. Es begann mit dem Putsch von General Rojas Pinilla 1953 in Kolumbien und dem Sturz von Präsident Jacobo Árbenz 1954 in Guatemala und endet bisher mit dem Putsch gegen Präsident Fernando Lugo am 22. Juni 2012 in Paraguay. In diesem Zeitraum haben in Lateinamerika über 20 Militärputsche und ausländische Interventionen stattgefunden.

Bei diesen Verbrechen gegen die Völker Lateinamerikas wurden über eine Million Menschen getötet. Bürgerkriege und reaktionärer Staatsterror haben mehrere Millionen Lateinamerikaner zu Kriegsflüchtlingen gemacht oder ins Exil getrieben.

Kommentar:


V

Puerto Rico: Unabhängigkeitsbewegung wendet sich an Russland, um US-amerikanisches Joch abzuwerfen

Am Sonntag treffen sich Vertreter von Unabhängigkeitsbewegungen aus aller Welt in Moskau. Einer davon ist Ramon Nenaditsch, Anführer der Bewegung "Souveräner Staat Borinquén" aus Puerto Rico, die eine Loslösung von den USA anstrebt. RT lud ihn zum Interview.
© Sputnik
"Die EU ist eine Marionette der USA." - Ramon Nenaditsch, der Anführer der puerto-ricanischen Freiheitsbewegung "Souveräner Staat Borinquén", kritisiert die Sanktionen gegen Russland scharf und sieht die Krim-Abstimmung als vorbildhaft für sein Land.
Am 25. September findet in Moskau zum zweiten Mal die Konferenz "Dialog der Nationen. Selbstbestimmungsrecht der Völker und Aufbau einer multipolaren Welt" statt. An diesem Tag werden führende Persönlichkeiten aus nationalen Befreiungsbewegungen aus allen Ecken der Welt in die Hauptstadt der Russischen Föderation kommen, um sich über Probleme auf dem Weg zur Unabhängigkeit auszutauschen.

Unter anderem haben Unabhängigkeitsbefürworter aus Katalonien, Texas, Kalifornien, Irland oder der Westsahara ihr Erscheinen angekündigt.

Kommentar:


USA

"Natürlich nur zu eurem Besten" - USA hat über 70 Militärstützpunkte in Lateinamerika

© Reuters
US-Soldaten landen auf der Luftwaffenbasis Muniz in San Juan, Puerto Rico
Die Administration Barack Obama ist sehr bemüht, den „Soft Power“-Kurs in ihrer Außenpolitik umzusetzen. Doch der übliche Diskurs über Freiheit, Demokratie, diplomatische Annäherung und freundschaftliche Beziehungen zu Lateinamerika stößt an seine Grenzen, wo Ordnung und Stabilität erforderlich sind. Die beiden Stichwörter sind sehr geläufig bei der Implementierung der nationalen US-Sicherheitsdoktrin auf dem Territorium Lateinamerikas.

Momentan sind die US-amerikanischen Streitkräfte auf der südlichen Halbkugel nicht nur mit ihren 70 Militärstützpunkten präsent. Ihre Anwesenheit ist auch in verschiedenen bi- und multilateralen Sicherheitsabkommen verankert, wie zum Beispiel: Plan Colombia, Regionale Anden-Initiative, Mérida-Initiative, Initiative für Regionale Sicherheit in Zentralamerika usw. Diese Abkommen umfassen unter anderem Trainings- und Ausbildungsprogramme, Waffen- und Munitionshandel und beziehen darin einerseits US-amerikanische Lieferanten, Sicherheitsbehörden wie DEA und FBI und andererseits lateinamerikanische Regierungen, Firmen und Polizeibehörden ein [1].

Kommentar:


Stock Down

"Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel": Bundesregierung kürzt Existenzsicherung für Bedürftige

Die Bundesregierung streicht die Existenzsicherung für Bedürftige zusammen. Mit statistischen Tricks wurde dafür gesorgt, dass Armen auch künftig 'zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel' bleibt.
© Reuters
Ein alltägliches Bild in Berlin: Bedürftige sammeln leere Pfandflaschen aus Mülleimern.
Dieser Tage peitschen Bundesregierung und Bundesrat Steuererleichterungen für Firmenerben durch. Die Ärmsten sollen damit verbundene Verluste für den Fiskus ausgleichen: Behinderte, Kranke und Rentner im Grundsicherungsbezug, Niedriglöhner und Erwerbslose mit Hartz-IV-Bedarf sowie Asylbewerber, denen schon jetzt 23 bis 50 Euro weniger zustehen als Ersteren. Für die einen gibt es marginale Erhöhungen, die nicht einmal die Inflation ausgleichen. Den anderen werden die Bezüge gekürzt. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) verkauft ihre Gesetzesvorhaben als "sozialen Ausgleich".

Kommentar:


Hearts

Tränen in den Augen: Putin ehrt getöteten Polizisten - "Nur Helden können dem Tod kühn ins Auge sehen"

Der dagestanische Polizist Magomed Nurbagandow ist über das Netz posthum zu einem der bekanntesten Helden Russlands geworden.

Bei getöteten Terroristen fand man sein Hinrichtungsvideo, in dem er jedoch keine Parolen der Terroristen wiederholte, sondern, dem Tod ins Auge blickend, zum Kampf gegen sie aufrief. Putin empfing heute seine Eltern im Kreml und ehre Nurbagadanow als russischen Helden mit einem hohen Orden. Unser Video mit einem Auszug von Putins Ansprache zur Ehrung des ermordeten Polizisten.


Bulb

Papst: Gerüchte von Mainstream-Journalisten sind Terrorismus, da Menschen damit getötet werden

Papst Franziskus hat den auf Gerüchten und Ängsten beruhenden Journalismus als eine Art Terrorismus eingestuft. Darüber berichtet die katholische Webseite Cruxnow.

© Flickr/ Catholic Church England and Wales
„Ich habe oft von Gerüchten als von einer Form des Terrorismus gesprochen und davon, wie man einen Menschen mit der Zunge töten kann", sagte der Papst in seiner Ansprache an rund 400 Vertreter des italienischen Journalistenvereins am Donnerstag. Umso mehr gelte das für die Journalisten, denn „ihre Stimme kann jeden Menschen erreichen, und das ist eine sehr wirkungsvolle Waffe."

Die Reporter müssten heutzutage besonders sorgfältig ihren Pflichten nachgehen, obwohl es sehr schwierig sei, in dem „rund um die Uhr fließenden Strom von Tatsachen und Ereignissen die Wahrheit zu finden oder ihr selbst nahe zu kommen".

Kommentar: Der jetzige Papst sagt nicht zum ersten Mal sinnvolle Dinge...


Card - VISA

Wenn der Wind gerade passt - Gabriel dreht Segel Richtung Putin

© REUTERS/ Axel Schmidt
Sowohl Koalitionspartner wie Opposition haben den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel für seine Moskau-Reise kritisiert. "Gabriels Putin-Besuch zeigt, dass nicht klar ist, wer die deutsche Außenpolitik macht: Versucht er wie Merkel Europa zusammenzuhalten, will er sich wie Steinmeier einen Ehrendoktor abholen, will er als Wirtschaftsminister deutsche Rüstungsgüter verkaufen oder will er als Seehofer einfach nur Show machen?", sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt der "Bild".

Gespräche seien richtig, aber "kein Kuschelkurs", sagte Göring Eckart weiter. "Gabriel sollte seinen Besuch nutzen und Putin dazu auffordern, die russischen Truppen aus der Ostukraine und der Krim abzuziehen und die russische Intervention in Syrien zu beenden. Dann würden sich die Wirtschaft Russlands und die gemeinsamen Handelsbeziehungen auch wieder nachhaltig verbessern."

Auch der CDU-Außenpolitiker Karl-Georg Wellmann kritisierte den Moskau-Besuch des Vizekanzlers. "Die Reise ist angesichts der europäischen Sanktionen das völlig falsche Signal", sagte Wellmann der Zeitung. Gabriel könne allerdings die Gelegenheit nutzen, um gegen das Einreiseverbot von Bundestagsabgeordneten zu protestieren. Auch Wellmann darf wegen seiner Russland-kritischen Haltung nicht nach Russland reisen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Kommentar: In den letzten Monaten gab es immer wieder Besuche von deutschen Politikern in Russland und bis jetzt können die Besuche alle als Ergebnislos bezeichnet werden, da es nur bei den Besuchen blieb und keine Taten folgten. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um eine Strategie, um Putin hinzuhalten und im nächsten Moment - sobald Obama ruft - sofort eine Kehrtwende eingeleitet wird.


Attention

Neue Gefahr am Horizont: Dienstleistungsabkommen TiSA wird CETA und TTIP an Zügellosigkeit übertreffen - Verhandlungen weit fortgeschritten

© Reuters
Greenpeace-Aktivisten demonstrieren in der Schweiz gegen TiSA.
Während die Öffentlichkeit gegen TTIP und CETA kämpft, verhandeln die USA, die EU und 21 weitere Staaten an einem Freihandelsabkommen im Dienstleistungsbereich. Doch obwohl TiSA die beiden Vorbilder noch in den Schatten stellen könnte, regt sich bisher kaum Protest.

Es wirkt ein wenig wie das Rennen zwischen Hase und Igel: Kaum scheint es, als haben die hunderttausenden Gegner der Freihandelspolitik einen wichtigen Etappensieg erreicht, steht an der Ziellinie schon das nächste Kürzel mit vier Buchstaben, welches entfesselte Märkte und den schwindenden Einfluss von Staaten auf Konzerne verheißt.

Der Widerstand gegen das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP war von Beginn an enorm, in jüngster Zeit konzentriert sich der Protest mehr und mehr auf das bereits durchverhandelte europäisch-kanadische Pendant CETA, doch kaum ist hier die kritische Masse erreicht, wird deutlich, dass mit TiSA eine ebenso zügellose Liberalisierung dem Handel mit Dienstleistungen droht.

Kommentar: All diese räuberischen Freihandelsabkommen begraben die Demokratie noch mehr und saugen die Bevölkerung aus, während die "Großen Fische" (Parasiten) in Wirtschaft, Industrie und Finanzwelt sich weiterhin die Taschen vollstopfen.