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Di, 27 Jun 2017
Die Welt für Menschen, die denken

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Putin über seinen Nachfolger und die politische Langlebigkeit

Der russische Staatschef hat die Probleme genannt, die der nach ihm kommende Präsident in Russland zu bewältigen haben wird.
© Reuters
Die wichtigsten Aufgaben in der nächsten „Präsidenten-Periode“ seien, so Putin, die Erhöhung der Einkommen der Privataushalte sowie der Kampf gegen die Armut in Russland.

„Dies kann nur im Rahmen einer in ordnungsgemäßem Tempo fortlaufenden Wirtschaftsentwicklung bewältigt werden“, betonte er.

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Human Rights Watch: USA setzen Weißen Phosphor gegen Zivilisten in Syrien und Irak ein

© Reuters
Symbolbild: Dima Nadm Hamid, 3 Jahre alt, wird in einer Klinik westlich von Erbil in Mosul, Irak, behandelt nachdem sie möglicherweise chemischen Waffen ausgesetzt war
In einem Bericht verurteilt Human Rights Watch den Einsatz von Weißem Phosphor durch die USA und die US-geführte Koalition. Der Einsatz würde in Syrien und dem Irak massiv Zivilisten gefährden. Weißer Phosphor verbrennt beim Kontakt mit Sauerstoff bei 800° Celsius.

Die US-geführte Koalition gibt zu, diese chemische Munition einzusetzen. Die Journalistin Vanessa Beeley fragt, ob die berühmten "Roten Linien" vielleicht nur für Länder gelten, die in das Beuteschema der Vereinigten Staaten passen.


Kommentar:


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Gutes Zeichen: Berlin und Wien verurteilen neue US-Sanktionen gegen Russland

© Reuters
Der deutsche Außenminister äußerte sich zusammen mit Christian Kern (SPÖ) deutlich zu neuen US-Sanktionen gegen Russland
Den Gesetzentwurf über Russland-Sanktionen des US-Senats kritisierten der österreichische Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) und der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) am Donnerstag scharf. Es gehe offensichtlich weniger um Außenpolitik als um den Markt von Flüssiggas in Europa, die Sanktionen seien völkerrechtswidrig.

In einer gemeinsamen Erklärung teilten sie mit, dass man könne nicht akzeptieren, dass die USA
völkerrechtswidrige extraterritorialen Sanktionen gegen europäische Unternehmen, die sich am Ausbau der europäischen Energieversorgung beteiligen!
In den neuen Sanktionen zeige sich, dass es dabei in erster Linie um den Flüssiggas-Markt gehe, wobei amerikanisches Flüssiggas russische Erdgaslieferungen vom europäischen Markt verdrängen sollen.
In bemerkenswerter Offenheit beschreibt der US Gesetzentwurf, worum es eigentlich geht: um den Verkauf amerikanischen Flüssiggases und die Verdrängung russischer Erdgaslieferungen vom europäischen Markt. Ziel sei es, Arbeitsplätze in der Erdgas- und Erdölindustrie der USA zu sichern.
Es sei bedauerlich, dass die USA sich nicht mit den Europäern abgestimmt hätten. Politische Sanktionsinstrumente sollten nicht mit wirtschaftlichen Interessen in Verbindung gebracht werden.


Kommentar: Wäre es dann nicht gut, wenn Europa seine eigenen Sanktionen gegen Russland aufhebt und damit den USA als gutes Beispiel vorangeht?


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Klage gegen die NATO: "Abgereichertes Uran wurde im Krieg gegen Serbien benutzt"

Ein internationales Team aus Rechtsanwälten bereitet eine Klage gegen die NATO vor wegen der mutmaßlichen Verwendung von Uranmunition bei der Bombardierung Jugoslawiens 1999. Diese habe zu einem Anstieg an Krebserkrankungen in der Region geführt.
© Sputnik International
Die NATO-Bombardierung Serbiens 1999 verbrauchte zwischen 10 und 15 Tonnen abgereicherten Urans, was eine massive Umweltkatastrophe auslöste.
Davon ist Srdjan Aleksic überzeugt, ein serbischer Rechtsanwalt, der nun ein Team führt, welches aus Rechtsanwälten aus der EU, Russland, China und Indien besteht. Die Serbische Akademie der Wissenschaften und Künste (SANU) hat die Protagonisten miteinander vernetzt. Sie sollen die Verantwortlichen für den Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien im Jahr 1999 vor einem internationalen Gericht belangen.
In Serbien erkranken deswegen jährlich 33.000 Menschen jedes Jahr. Pro Tag auch ein Kind", führt Aleksic aus.
Die Presseabteilung der NATO äußerte dazu, dass sie mittlerweile Kenntnis von den serbischen Vorwürfe habe, gab aber keinen weiteren Kommentar dazu ab.

Kommentar:


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Putin zu Sanktionen: "Gäbe es keine Krim, würde man sich etwas als Vorwand ausdenken"

Als andere Länder in Russland einen ernsten Konkurrenten gesehen haben, haben sie sofort unter unterschiedlichen Vorwänden Einschränkungen gegen Moskau eingeführt. Dies sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag beim „Direkten Draht“, der alljährlichen TV-Sprechstunde mit seinen Mitbürgern.

© Sputnik/ Mikhail Klementiew
Dies war Putin zufolge schon in der ganzen Geschichte Russlands so. Wenn beispielsweise die Wiedervereinigung der Krim mit Russland nicht geschehen wäre, dann hätte sich der Westen einfach etwas anderes ausgedacht, um Russland einzudämmen.

Russlands Präsident betonte jedoch, dass die antirussischen Sanktionen die Wirtschaft des Landes nicht stark beeinflusst hätten. „Die Sanktionen haben sich natürlich auf die russische Wirtschaft ausgewirkt, aber am meisten haben sie die außenwirtschaftliche Konjunktur, darunter auch den Preisabbau für Energieträger, beeinflusst“, so Putin.

Life Preserver

Putin vergleicht Ex-FBI-Chef Comey mit Snowden und bietet ihm Asyl an

© Reuters/ Mikhail Metzel
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den ehemaligen Chef der US-Bundespolizei FBI, James Comey, mit dem Whistleblower Edward Snowden verglichen und ihm Asyl angeboten, sollte er in seiner Heimat rechtlich verfolgt werden.

„Er (Comey - Anm. d. Red.) sagte, er habe ein Gespräch mit dem Präsidenten (Donald Trump) aufgezeichnet und dieses Material dann über einen Freund den Medien zugespielt“, sagte Putin am Donnerstag beim „Direkten Draht“, seiner jährlichen TV-Sprechstunde mit den Bürgern.

„Das klingt sehr seltsam, wenn ein Geheimdienstchef ein Gespräch mit dem Staatschef aufzeichnet und dies dann auch den Medien zuspielt. Wodurch unterscheidet sich dann der FBI-Direktor von Herrn Snowden?“, fragte Putin.

Nach seiner Einschätzung gleicht das Vorgehen des ehemaligen FBI-Direktors dem eines „Bürgerrechtlers, der eine bestimmte Position verteidigt“.

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Oliver Stone: Wer die USA wirklich regiert - Der Staat im Staat

Die USA werden nicht von der offiziellen Regierung geführt. Das sagt der Regisseur Oliver Stone im Interview mit Sputnik. Diese „exklusive Macht“ drückt den US-Präsidenten Donald Trump an die Wand, meint der Regisseur.

Stone erklärte in einem Video-Interview für Sputnik, dass die USA offenbar einen „Staat in Staat“ haben.

Bell

Präsident Putin: USA und Europa haben Putsch in Kiew unterstützt

Europa und die USA haben 2014 den Staatsstreich in der Ukraine unterstützt, wie Russlands Präsident Wladimir Putin im Interview mit dem Starregisseur Oliver Stone feststellte. Der Film mit dem Interview wurde vom TV-Sender Showtime ausgestrahlt.
© Sputnik
Moskauer Gericht erkennt Machtwechsel in Kiew als Staatstreich an
„Unsere Partner in Europa und den Vereinigten Staaten haben auf die Unzufriedenheit der Menschen gesetzt, statt herauszufinden, was real geschieht, und sie haben den Staatsstreich unterstützt.“

Dabei teilte der russische Präsident die Meinung Stones mit, die USA hätten der Entwicklung in der Ukraine nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. „Die CIA hat dies überaus aufmerksam verfolgt“, betonte er.

Kommentar: Die USA und Europa haben den Putsch nicht nur unterstützt, sondern ihn verursacht.


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Asgardia: Der erste Weltraum-Staat startet Satelliten und hat schon 1000 Bürger

Der sogenannte »erste Staat im Weltraum« ist endlich bereit, seine erste Mini-Außenstelle im All zu eröffnen und startet ihren Satelliten in Kürze.
© Asgardia
Künstlerischer Entwurf für den ersten Satelliten des Weltraumstaates
Der Plan wurde von Igor Ashurbeyli ins Leben gerufen, einem russischen Unternehmer, Nanowissenschaftler und Mitglied des Aerospace International Research Center sowie des Science-of-Space-Komitees der UNESCO. Ashurbeyli wird dieses Projekt auch leiten und taufte seinen zukünftigen neuen Weltraum- Staat nach einer von Göttern bewohnten Welt aus der nordischen Mythologie »Asgardia«. Grundsätzlich kann sich jeder Erdenbürger für eine Staatsbürgerschaft in Asgardia bewerben, er muss dazu lediglich das dazu benötigte Online-Formular ausfüllen. Schon jetzt haben über tausend Personen Interesse daran gezeigt und den Antrag eingereicht. Doch erst wenn mehr als 200.000 Gesuche für die Asgardia-Staatsbürgerschaft vorliegen, kann bei den Vereinten Nationen (UN) der Antrag auf die Mitgliedschaft eingereicht werden, so Ashurbeyli (wir berichteten).

Zwar soll Asgardia den Status als eigenständiger Staat im All erhalten, doch bisher gibt es keinerlei Pläne für eine derartige, riesige Raumstation, die ihre Bürger aufnehmen könnte. Deshalb sollte zwischen 2017 und 2018 zunächst ein kleiner Satellit in den Erdorbit entsendet werden, der Asgardia symbolisch repräsentiert. Und jetzt ist es wohl soweit, denn wie Tech Radar berichtet, plant Ashurbeyli, den ersten Satelliten namens »Asgardia-1« im August zu starten. Bei der Sonde handelt es sich um einen sogenannten »CubeSat«, einem kostengünstigen Kleinsatelliten mit den Maßen 10 x 10 x 20 cm und einem Gewicht von 2,8 kg. Er soll in seiner Umlaufbahn um die Erde Daten mit sich führen, die von der zukünftigen Bevölkerung der Nation - den Asgardiern - individuell zusammengestellt werden. Welche Daten es letztendlich sein werden, entscheiden die Asgardier selbst. Die ersten 100.000 Menschen, die sich für das Projekt anmelden, können 300 KB an Daten einreichen, die nächsten 400.000 erhalten 200 KB und alle weiteren 100 KB.

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USA warnt vor nordkoreanischen Cyberangriffen

Die USA warnen davor, dass Nordkorea Cyberangriffe gegen finanzielle Institutionen und Institutionen der Infrastruktur weltweit ins Visier genommen hätte. Seit dem Jahr 2015 hätten sich so die Nordkoreaner auf illegalem Weg finanzielle Mittel angeeignet.
© Reuters KCNA
Der nordkoreanische Präsident Kim Jong-un bei einer Besichtigung des Sci-Tech Komplexes in Pjöngjang, Nordkorea, 28. Oktober 2015.
Das Ministerium für Heimatschutz und das FBI sagten in einem Statement am Dienstag, dass "Cyber-Agenten der nordkoreanischen Regierung" seit dem Jahr 2009 weltweite finanzielle Institutionen angegriffen hätten. Das Ziel der Cyberangriffe sei es, dem nordkoreanischen Militär Vorteile zu verschaffen. Sie rieten ausländischen Organisationen, ihre Software zu aktualisieren und sich so vor den Angriffen der Nordkoreaner zu schützen.

Die nordkoreanische Hacker-Gruppe wird als "Lazarus" und von den USA als "Versteckte Kobra" bezeichnet. Die nordkoreanischen Hacker sollen sich seit 2015 in mehr als 30 Ländern große monetäre Beträge angeeignet haben. Auch der Angriff von "Wanna Cry" wurde schnell den Nordkoreanern und Russland nachgesagt. Aber Experten hatten eingeschätzt gegeben, dass dahinter eher Amateure stecken. "Wanna Cry" betraf 150 Länder.