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Mi, 18 Okt 2017
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USA

Dilma Rousseff: Warum die USA so ein großes Interesse an Venezuela haben

© REUTERS/ Ueslei Marcelino


Die USA zeigen ein erhöhtes Interesse an Venezuela, weil die Erdölvorräte des Landes unter den größten in der Welt sind, äußerte die ehemalige brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff in einem Gespräch mit der Agentur RIA Novosti.


"Washington hat dieses erhöhte Interesse seit langer Zeit, weil Venezuela in Lateinamerika, in diesem Weltteil und sogar im Kontext der globalen Erdölproduktion über einen der größten Ölvorräte in der Welt verfügt", so die Politikerin.

Sie betonte, dass Venezuela sehr wichtig für die internationale geopolitische Ordnung sei und außerdem fruchtbare Böden habe. Rousseff äußerte große Besorgnis über die Politik von US-Präsident Donald Trump in Südamerika.

Kommentar:


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Ratlos: US-Polizei kommt bei Suche nach Motiv für Massaker in Las Vegas nicht weiter

Auf der Suche nach einem Motiv des Massenmörders von Las Vegas kommen die Ermittler nicht voran. "Wir alle wollen Antworten", sagte Sheriff Kevin McMahill am Freitag in Las Vegas. "Wir haben aber keine glaubhaften Informationen, über die wir berichten könnten." Weiterhin gebe es keine Verbindung der Tat zum internationalen Terrorismus, sagte der Beamte. Man sei weiter davon überzeugt, dass kein zweiter Schütze im Raum gewesen sei.
© Reuters
US-Polizei kommt bei Suche nach Motiv für Massaker in Las Vegas nicht weiter
In der Nacht zum Montag hatte ein Attentäter vom 32. Stock des Hotels Mandalay Bay in Las Vegas das Feuer auf Tausende Besucher eines gegenüberliegenden Musikfestivals eröffnet. 58 Menschen starben. In dem minutenlangen Dauerfeuer wurden mehr als 500 Menschen verletzt. Der Täter nahm sich das Leben. Es war der schlimmste Massenmord in der jüngeren Geschichte der USA.

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Erfolg Dank Russland: Der IS kontrolliert weniger als 10 Prozent von Syrien

Die Kämpfer der Terrormiliz "Islamischer Staat" hätten weniger als zehn Prozent des syrischen Territoriums unter ihrer Kontrolle, erklärte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow.
© www.globallookpress.com
IS-Kämpfer kontrollieren nur noch 10 Prozent syrischen Territoriums
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Seit dem Beginn des Kampfes der russischen Luftstreitkräfte gegen den IS in Syrien am 30. September 2015 sei das Territorium des Landes, über das die Terrormiliz ihre Kontrolle ausübt, auf unter zehn Prozent geschrumpft. Vor dem russischen Einsatz sollen 90 Prozent des Landes unter IS-Kontrolle gestanden haben. Die ganze damalige Militärstrategie der USA soll darin bestanden haben, dem IS bei seiner Offensive zuzusehen, Banditen unter dem Deckmantel der Unterstützung der "syrischen Opposition" zu bewaffnen und die letzten Tage bis zum Sturz der legitimen Regierung Syriens zu zählen, so Konaschenkow.

Kommentar: Noch vor einer Woche waren es 13 %! Russlands zeigt der Welt wie man das Imperium in die Knie zwingen kann. Weiter so!


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Alles Gute! Wladimir Putin wird 65 Jahre

Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, hat erzählt, welche Pläne der Präsident für seinen Geburtstag, den 7. Oktober, hat.
"Traditionell feiert Putin seinen Geburtstag im Kreis seiner Verwandten und Nächsten, für den 7. Oktober 2017 hat der Präsident keine besonderen Veranstaltungen geplant", so der Kreml-Sprecher.

Dem russischen Staatschef stehe am Samstag "eine ganze Reihe von Telefongesprächen" bevor. Mittags sei eine operative Besprechung mit den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates geplant. Peskow präzisierte aber, dass Putin kein Telefongespräch mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump für diesen Tag geplant hat.

Kommentar: Die Welt kann glücklich und dankbar sein dass es Putin gibt. Herzlichen Glückwunsch Putin!


USA

Pentagon an EU: "Gebt uns eure Souveränität zur Aufbewahrung, denn wir wollen Krieg mit Russland"

© David B. Gleason
Für eine effektive "Projektion der Macht" benötigt das Pentagon die entsprechende Logistik und Infrastruktur, sonst könnten seine Truppen einfach nicht bis zum Feind durchkommen. Genau deshalb predigt Washington gebetsmühlenartig der EU von einer bevorstehenden "russischen Aggression" und die Notwendigkeit eines "militärischen Schengenraumes".

Frederick Hodges, Oberkommandierender der US-Landstreitkräfte für das Gebiet von Europa und der Ex-Republiken der Sowjetunion einschließlich Russlands, wendet sich seit Jahren an die EU, um das Projekt eines solchen militärischen gemeinsamen Raumes aufzulegen.

Die Logik des US-Militärs ist klar - seine Panzer und Flugzeuge sollen sich möglichst wohl auf dem gesamten Gebiet von Lissabon bis (sehr wünschenswert) nach Wladiwostok fühlen.

In seiner Argumentation betont Hodges, dass die Allianz die Möglichkeiten haben müsse, "sich genauso schnell oder schneller zu bewegen als die Truppen Russlands".

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Saudis einigen sich mit Russland auf Kauf von S-400 Luftabwehrsystemen

Der saudische Nachrichtensender Al-Arabiya berichtet, dass sich Moskau und Riad auf den Verkauf von S-400 Luftabwehrsystemen geeinigt haben. Der Handel wurde im Zuge des Besuchs des saudischen Königs King Salman bin Abdulaziz Al Saud in Moskau geschlossen.

© Sputnik Sergey Pivovarov
S-400 Luftabwehrsysteme
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Eine Absichtserklärung wurde unterzeichnet, um dem König in seinem Vorhaben zu unterstützen, seine eigene Verteidigungsindustrie aufzubauen. Der russische stellvertretende Premierminister Dmitry Rogozin hatte bereits bekannt gegeben, dass Riad Interesse am Erwerb russischer Raketensysteme gezeigt habe:
Es gibt natürlich Interesse. Gespräche zu den S-400 sind im Gange, aber es gibt noch keine finalen Entscheidungen.
Vertrauliche Verhandlungen zur militärisch-technischen Kooperation werden derzeit abgehalten. Die S-400 sind Russlands modernste und weitreichendste Luftabwehrraketensysteme. Sie können drei Arten von Sprengköpfen transportieren und wurden entworfen, um Ziele wie ballistische und Cruise-Missiles abzuschießen. Bis zu 300 Ziele in einer Höhe von 27 Kilometern können zur gleichen Zeit verfolgt werden.

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Der Polizeistaat schlägt zu: Madrid entsendet Militärkräfte nach Katalonien

© Reuters
Symobolbild - Spanische Soldaten bei einer Parade am 19. Juli 2017
Madrid entsendet Militärkräfte nach Katalonien zur Unterstützung der Guardia Civil. Bei den Truppen soll es sich um Logistikeinheiten handeln, die unter anderem schon in Afghanistan tätig waren. Die katalanische Regierung will offenbar am Montag die Unabhängigkeit ausrufen.

Die genaue Zahl der von Madrid nach Katalonien entsandten Soldaten ist nicht bekannt, aber laut der Zeitung El Confidencial handelt es sich um zwei Truppenkontingente und 20 Lastwagen der "Logistic Support Group 41" (AALOG 41), die unter anderem schon in Afghanistan eingesetzt wurde. Es wird davon ausgegangen, dass ihre Aufgabe in der logistischen Unterstützung der in Katalonien verharrenden Polizeieinheiten der Guardia Civil liegt. Die Aussendung der Truppen könnte zu einer weiteren Eskalation führen, da der katalanische Präsident Carles Puigdemont schon die Anwesenheit der Guardi Civil als "Besatzungstruppen" gebrandmarkt hatte. Er hatte zudem alle spanischen Polizeikräfte aufgefordert, Katalonien umgehend zu verlassen.

Aus einigen spanischen Politikkreisen wurde die Entsendung der Soldaten begrüßt. So verteidigte der ehemalige Vizepremierminister Alfonso Guerra in einem Radiointerview mit dem Sender Onda Cero die Maßnahme. Es gehe darum, die Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen,
die durch eine profaschistische Unabhängigkeitsbewegung geschaffen worden ist, die einen Staatsstreich durchführen will.

Kommentar: Weitere Infos zum Thema:


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Venezuela: Globalen Öl-Handel in Rubel und Yuan - OPEC braucht Alternative zu US-Dollar

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat vorgeschlagen, dass die Ölförderländer über die Schaffung eines Währungskorbes für den Erdölhandel diskutieren. Das derzeitige System beeinflusse den Markt negativ, weshalb ein neues System notwendig sei.

© Reuters
Der venezolanische Ölminister Nelson Martinez
"Die Entwicklung eines neuen Mechanismus zur Kontrolle des Ölmarktes ist notwendig", sagte Venezuelas Präsident Nicolás Maduro am Mittwoch auf dem russischen Energieforum, das diese Woche in Moskau stattfindet. Laut Maduro wirkt sich der Handel mit Terminkontrakten negativ auf den Ölmarkt aus und untergräbt die Versuche der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC), die Preise zu stabilisieren.

Die Einführung alternativer Währungskörbe, einschließlich des Yuan, des Rubels und anderer Währungen wird, die Auswirkungen des Terminkontraktenhandels beseitigen, so Maduro.


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Aktuelle Lage in Syrien - Lawrow im Interview: Klartext über Schandtaten der US-Koalition

Anlässlich des Besuchs des saudischen Königs Salman ibn Abd al-Aziz in Russland hat der russische Außenminister Sergei Lawrow der Zeitung Asharq Al-Awsat ein Interview gewährt. Der Spitzendiplomat erläutert dort unter anderem die Haltung Moskaus zur Syrien-Krise und die Rolle der USA.
© Sputnik
Russlands Außenminister Sergei Lawrow: "Es gibt eine Menge Fragen an die US-geleiteten Kräfte"
Frage: Wie schätzen Sie das bilaterale russisch-saudische Verhältnis im Kontext der regionalen Krisen im Nahen Osten ein?

Antwort: Wir sind uns darin einig, dass die russisch-saudischen Beziehungen in verschiedenen Bereichen nachhaltig entwickelt werden müssen, darunter auch im Interesse der regionalen und globalen Stabilität. Russland und Saudi-Arabien pflegen einen vertrauensvollen politischen Dialog auf hoher und höchster Ebene. Anfang September war ich zu einem Arbeitsbesuch in Saudi-Arabien und wurde dabei von König Salman ibn Abd al-Aziz empfangen. Ich habe auch mit Außenminister Adel al-Dschubeir verhandelt und bin mit dem Ergebnis des Besuchs zufrieden.

Wir strengen uns an, die Geschäftskooperation auszubauen und Kontakte im humanitären Bereich noch stärker zu aktivieren. (...) Es ist erfreulich, dass diese Zusammenarbeit allmählich einen praktischen Nutzen bringt. Es wurden mehrere wichtige Vereinbarungen getroffen und aussichtsreiche Bereiche der Zusammenarbeit bestimmt, denen der Vorrang gegeben werden sollte. (...)

Was die regionalen Krisen betrifft, so gehen unsere Staaten davon aus, dass deren langfristige Lösung mit Hilfe von politisch-diplomatischen Mitteln, durch einen allumfassenden nationalen Dialog und mithilfe des Völkerrechtes alternativlos ist. Diese und andere aktuelle Fragen der bilateralen und internationalen Agenda werden im Laufe des anstehenden Besuches von König Salman ibn Abd al-Aziz in Russland auf Einladung von Präsident Wladimir Putin zur Sprache kommen. Wir sind uns sicher, dass dieses in unserem Verhältnis wahrhaft epochale Ereignis unsere Kooperation auf ein prinzipiell neues Niveau bringen und zur Stabilisierung der Situation im Nahen Osten und in Nordafrika beitragen wird.

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Putin räumt auf? 5 Gouverneure treten zurück - 11 weitere Rücktritte möglich

Gleich scharenweise entdeckten in den letzten Tagen und Wochen Gebietsgouverneure und andere Regionalfürsten der russischen Provinz, vergleichbar in etwa mit den deutschen Ministerpräsidenten, dass es an der Zeit ist, aus Altergründen und für eine Verjüngung des Staatsapparates zurückzutreten.

Jüngere, aufstrebende Funktionäre der Putinpartei "Einiges Russland" rückten nach und zufällig bietet es sich an, gleichzeitig mit den Präsidentenwahlen Anfang 2018 auch eine Reihe von Gouverneurswahlen zu veranstalten, bis zu denen die Nachfolger noch etwas Zeit haben, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. An Zufälle glauben fachkundige Kommentatoren der russischen Politik hierbei nicht, denn Präsident Putin selbst hat die Macht, Gouverneure abzusetzen und kann natürlich auch, um einen Gesichtsverlust für die Provinzfürsten zu vermeiden, ihnen nahelegen, dass es wohl Zeit für einen Amtsverzicht ist.


Besonders interessant ist hierbei die Liste einer russischen Consultingfirma, die ausgewertet hat, wie erfolgreich Gouverneure sind, wie sich ihre Regionen wirtschaftlich entwickeln, wie viele Skandale sie oder ihr Umfeld hatten und wie stark ihr Rückhalt im Kreml ist. Unter den größten Wackelkandidaten, wie diese Auswertung ergab, sind alle fünf Provinzchefs dabei, die jetzt spontan zurückgetreten sind und noch elf weitere. Alles deutet somit auf eine geplante Aktion des Kreml hin. Julia Dudnik erläutert Euch die Vorkommnisse rund um dieses spannende Kapitel der russischen Politik, das im Land momentan viele Schlagzeilen macht, aber von den deutschsprachigen Medien erstaunlich intensiv ignoriert wird.