Willkommen bei SOTT.net
Mo, 23 Jan 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Puppenspieler
Karte

Clock

15 Jahre Guantánamo: Paradebeispiel auf Liste von Obamas gebrochenen Versprechen

Er wolle Guantánamo schließen. Mit diesem Versprechen hatte der US-Präsident Barack Obama seinerzeit seinen Wahlkampf geführt. Mittlerweile existiert das Gefangenenlager seit 15 Jahren und knapp zwei Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit sieht es nicht danach aus, dass er sein Versprechen halten wird.

© Flickr/Justin Norman
Der Präsident selbst sagte in seiner Rede zur nationalen Sicherheit am 21. Mai 2009, dass Guantánamo der moralischen Autorität der USA geschadet habe. Es sei kein Instrument der Terrorismusbekämpfung, sondern sei zu einem Symbol geworden, das Al Qaida half, Terroristen für ihre Sache zu rekrutieren. Die Existenz von Guantánamo hat wahrscheinlich mehr Terroristen auf der Welt geschaffen, als jemals dort inhaftiert wurden. Der Heidelberger US-Experte, Buchautor und Menschenrechtler Dr. Michael Schiffmann kann sich dieser Einschätzung nur anschließen. Er erläutert:

Die meisten der insgesamt 779 Insassen, die dort gewesen sind, waren keiner anderen Sache schuldig, als zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein. Die meisten dieser Leute sind auch nicht von US-Truppen in Afghanistan oder Pakistan festgesetzt worden, sondern von den Verbündeten deren Verbündeten, der sogenannten Nordallianz. Die Gründe für diese Festnahmen bleiben zwangsläufig unbekannt."

Kommentar: In Bezug auf Guantánamo bleibt zu hoffen, dass Trump sich anders entscheidet, sobald er erst im Amtssattel sitzt.


Snakes in Suits

Hybris im "russischen Hacker" Bericht: FBI verwechselt Swasiland mit Schweiz und BRD mit Dänemark

Die dänische IT-Plattform "Version2" hat die IP-Adressen überprüft, die das FBI in dem Bericht zu angeblichen russischen Hackerangriffen aufgelistet hat. Ihr Ergebnis: Die Geheimdienstagenten ordneten zahlreiche IP-Adressen falschen Ländern zu. IP-Experten zeigen sich erstaunt über die aufgedeckten Fehler.

Im Zusammenhang mit den angeblichen russischen Hackerangriffen auf politisch sensible US-Server ist dem FBI ein peinlicher Fehler unterlaufen.


Kommentar: Also klarer ausgedrückt: Im Zusammenhang mit dem Märchen der "russischen Hacker"...


Die Behörde hatte in einem Anhang zu ihrem Bericht über vermeintliche bösartige Cyberaktivitäten in aller Welt russischen Hackeraktivitäten zugeordnet.

Bulb

Sacharowa: Trump ist nicht wirklich prorussisch, sondern proamerikanisch: Wir sind optimistisch

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat bei einer Pressekonferenz erklärt, dass Russland zur Wiederherstellung des Dialogs mit Washington bereit ist. „Ob sie bereit sind, ist eine Frage an sie. Ich weiß nur über uns: Wir sind optimistisch gestimmt und dazu bereit“, so Sacharowa. „Er (Trump. - RT) ist nicht prorussisch, sondern proamerikanisch, er wird die Interessen seines Landes schützen“, sagte sie.

© Sputnik
Maria Sacharowa: Trump ist nicht prorussisch, sondern proamerikanisch
Zuvor hatte der künftige Stabschef des Weißen Hauses und Berater des designierten US-Präsidenten Donald Trump, Reince Priebus, erklärt, dass die neue US-Administration Maßnahmen gegen Russland wegen angeblicher Hackerangriffe ergreifen werden kann. „Ich denke, er akzeptiert die Schlussfolgerungen (der US-amerikanischen Geheimdienste. - RT). Er leugnet nicht, dass Russland hinter bestimmten Hackerattacken stehen könnte“, sagte Priebus gegenüber dem Sender Fox News.

Kommentar: Mehr Informationen über Trump und warum Obama, Killary und Co. ihm um jeden Preis die Präsidentschaft versauen wollen:


Arrow Down

Wie "tragisch": Kein Mainstream "Star" will zu Trumps Amtseinführung auftreten

So ändern sich die Zeiten: Zu Barack Obamas Amtseinführung 2009 standen internationale Popstars Schlange. Bei eisiger Kälte drängten sich die Limousinen der VIPs, der Verkehr brach zusammen. Anders nun bei Donald Trump: Promis bleiben der Inauguration fern.

© Reuters David Moir
Ob der junge Mann im Hintergrund wohl für Donald Trump auftreten mag?
Es war eine überwältigende Show: Über 400.000 Menschen harrten 2009 am Lincoln Memorial in Washington bei Minustemperaturen aus, um der Amtseinführung Barack Obamas beizuwohnen. Tom Hanks zitierte aus einer berühmten Rede Abraham Lincolns. Jamie Foxx gab eine Obama-Parodie zum Besten. Der Rapper will.i.am und Sheryl Crow intonierten "One Love" von Bob Marley. Stevie Wonder sang mit der Kolumbianerin Shakira und dem R&B-Vertreter Usher "Higher Ground".

Das war 2009. Die USA schwelgten im Pathos. Am 20. Januar 2017 zur Amtseinführung von Donald Trump wird es vermutlich weniger pompös zugehen. Auf der Suche nach international bekannten großen Namen der Popmusik für die Feierlichkeiten zur Amtseinführung des künftigen US-Präsidenten handelt sich das Trump-Team eine Absage nach der anderen ein.

Auch der bekannte Sänger und Star-DJ Moby wurde angefragt - und lehnte ebenfalls ab. Doch er ließ quasi eine Hintertür offen. Auf seinem Instagram-Account schrieb Moby:
Ich denke, ich werde als DJ bei einem der Bälle zur Amtseinführung auftreten, wenn Trump im Gegenzug seine Steuererklärungen veröffentlicht.

Kommentar: Mehr Informationen über Trump und warum Obama, Killary und Co. ihm um jeden Preis die Präsidentschaft versauen wollen:


War Whore

US-Panzer haben Polen erreicht: Für Provokation und Krieg gegen Russland

© RT Deutsch
Die ersten M1A2-Abrams US-Kampfpanzer der gepanzerten 3. Kampfbrigade der 4. Infanteriedivision haben am Dienstag die polnische Gemeinde Swietozow erreicht. Dort werden sie an einer großangelegten Militärübung der NATO teilnehmen, bevor sie sich auf den Weg ins Baltikum machen. Im Rahmen der US-Operation „Atlantic Resolve“ werden sie neun Monate vorwiegend in Osteuropa rotieren, um für „Frieden und Stabilität in der Region zu demonstrieren“.

Die US-Operation wurde 2014 ins Leben gerufen, als Reaktion auf „Annektion der Krim“ und die „russische Intervention in der Ukraine“ und soll die „Abschreckungsfähigkeiten“ verbessern und dazu dienen „die Partner in der Europäischen Union zu verteidigen“. Im Rahmen von „Atlantic Resolve“ haben letzte Woche drei mit Kriegsgerät beladene US-Frachter Bremerhaven erreicht. An Bord waren 446 Kettenfahrzeuge, 907 Radfahrzeuge sowie 650 Anhänger und Auflieger, darunter 87 Kampfpanzer, 144 Bradley-Schützenpanzer, 18 Panzerhaubitzen M109A6 Paladin sowie 419 geländegängige Fahrzeuge (Humvees).

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

Kommentar:


War Whore

Großrazzia in Leipzigs Innenstadt - Polizei nennt keine Gründe

© AFP 2016/ Peter Endig
Bei einer Großrazzia mit mehreren Hundert Polizisten in der Innenstadt von Leipzig sind am Donnerstag zahlreiche Gebäude durchsucht worden, wie die Polizei Sachsen via Twitter meldete.

Zu den Hintergründen ist allerdings bislang nichts bekannt. Es sei kein Terror-Einsatz, heißt es in dem Tweet.


​Polizeieinheiten sollen das gesamte Leipziger Eisenbahnstraßenviertel abgeriegelt haben. Medienberichten zufolge steht auch die Ostseite des Hauptbahnhofs im Visier der Beamten. Die Orte gelten als Hotspots der Drogenkriminalität. Nach Angaben von TAG24 richtet sich der Einsatz unter anderem gegen die Betreiber illegaler Glücksspiel-Salons und gegen die am Runki-Platz residierende Rocker- und Straßengang „United Tribuns“.

MIB

US-Geheimdienste distanzieren sich von Anti-Trump-Material

© AP Photo/ J. Scott Applewhite
Der angebliche geheime Bericht über eine hypothetische Verbindung des designierten US-Präsidenten Donald Trump zu Moskau und einen möglichen russischen Druck auf ihn stammt laut dem Nationalen Geheimdienstdirektor der USA, James Clapper, nicht von den US-Geheimdiensten, wie die Agentur Reuters berichtet.

Clapper glaubt demnach nicht daran, dass ein derartiges Datenleck aus der Geheimdienstgemeinschaft hätte erfolgen können. Er teilte zudem mit, dieses Problem am 11. Januar mit dem künftigen Chef des Weißen Hauses erörtert zu haben.


​Inzwischen ist zudem der Name des Autors dieses brisanten Berichts bekanntgeworden. Nach Informationen der Zeitung The Wall Street Journal handelt es sich dabei um den 52-jährigen Christopher Steele, der 20 Jahre lang als Russland-Experte für den britischen Geheimdienst MI6 gearbeitet haben soll.

Bullseye

Trump rechnet mit CNN ab: "Ihr seid Fake News"

© Reuters
Ein hitziges Wortgefecht lieferte sich der designierte US-Präsident Donald Trump mit einem Reporter von CNN.
Der US-Nachrichtensender CNN machte groß mit der Geschichte auf, Russland besitze belastendes Material über Donald Trump und wolle ihn damit erpressen. Auf seiner gestrigen Pressekonferenz zeigte der angehende Präsident, was er von dem Sender hält. Peinlich für CNN: Ein angebliches Geheimdienst-Dossier, welches die Mutmaßungen belegen sollte, wurde offenkundig aus dem Troll-Forum 4chan in Umlauf gebracht.

Kommentar:


Bell

Nun ist es "amtlich": Deutsche Sicherheitsbehörden hatten schon längst Hinweise auf Anschlagspläne von Amri - Dennoch ließ man ihn gewähren

© Reuters
Der als Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt identifizierte Tunesier Anis Amri.
AddThis Sharing Buttons
Share to FacebookShare to TwitterShare to RedditShare to StumbleUponShare to Google+Share to Tumblr
Nach dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt überbieten die politischen Parteien einander in aktionistischen Forderungen: verstärkte Videoüberwachung, schnellere Abschiebungen, Fußfesseln für "Gefährder". Der Fall Amri selbst bleibt nebulös.

Zu den erst jüngst zutagegetretenen Sachverhalten zählt die Tatsache, dass der als Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz ausgemachte Tunesier Anis Amri den Sicherheitsbehörden früher als bisher dargestellt als IS-Sympathisant bekannt war. So sei der Tunesier bereits im Dezember des Jahres 2015 von Flüchtlingen bei der Ausländerbehörde des Kreises Kleve ausdrücklich "wegen mutmaßlicher Kontakte zum so genannten IS" gemeldet worden. Die entsprechende Anzeige wurde der zuständigen Staatsschutzstelle Nordrhein-Westfalen weitergeleitet.

Ermittler der Sicherheitsbehörden waren Amri vor seinem Anschlag über Monate hinweg deutschlandweit auf der Spur. Auch wussten sie um seine Besuche in Salafisten-Moscheen und kannten den abgelehnten Asylbewerber unter mindestens 14 verschiedenen Identitäten.


Zudem gab es bereits im September und Oktober Warnungen dahingehend, dass Amri einen Anschlag plane. Dies bestätigte nun auch Landeskriminaldirektor Dieter Schürmann in der jüngst einberufenen Sondersitzung des NRW-Innenausschusses. Demnach erhielt das Landeskriminalamt in diesem Zeitraum auch von tunesischen und marokkanischen Sicherheitsbehörden Informationen darüber, dass der Tunesier Sympathisant des sogenannten Islamischen Staats (IS) sei und über entsprechende Kontakte verfüge.

Kommentar: Ein sich wiederholendes Muster: Mehr zu Amri, u.a: Mögliche Hintergründe für dieses Vorgehen von Sicherheitsbehörden:


Eye 1

Wahnsinn: Polen bekommt 70 Marschflugkörper mit nuklearer Erstschlagskapazität gegen Russland

Polen dreht weiter an der Rüstungsschraube: Das Land sicherte sich 70 Marschflugkörper des Typs AGM-158B JASSM-ER und installiert bis 2018 das Aegis-Ashore-Raketensystem der NATO. Auch die Armee will man von zurzeit 95.000 auf 150.000 Mann aufstocken.

© Reuters Ints Kalnins
Die Marschflugkörper des Typs AGM-158B JASSM-ER können von F-16-Kampfjets abgefeuert werden.
Die Aufrüstung in Osteuropa nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an. Nachdem gerade erst 4.000 US-Soldaten damit begonnen haben, mit 2.000 gepanzerten Fahrzeugen aller Art durch Deutschland in Richtung Osteuropa zu rollen, dringt ein weiterer Waffendeal an die Öffentlichkeit.

Laut dem Online-Portal Defence24 genehmigte das US-Außenministerium kürzlich den Verkauf von 70 Marschflugkörpern des Typs AGM-158B JASSM-ER an Polen.

Kommentar: Der NATO Wahnsinn nimmt kein Ende...