Willkommen bei SOTT.net
Sa, 30 Jul 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Puppenspieler
Karte

Stock Up

Russischer Rubel befindet sich auf Jahreshoch gegenüber dem Dollar und Euro

Die russische Währung ist am Montag gestärkt aus dem Wochenende gekommen. Der Rubel erklomm ein Neun-Monats-Hoch. Er wurde zwischenzeitlich bei 63,10 Punkten zum US-Dollar und 69,64 Punkten zum Euro gehandelt. Analysten führen die Entwicklung auf hohe Dividendenausschüttungen sowie nervöse Investoren zurück, die ihr Kapital nach dem Putschversuch am Freitag aus der Türkei abziehen.
© Sputnik
Seit Anfang des Jahres hat die russische Währung um 17 Prozent zugelegt. Das ist die zweitgrößte Aufwärtsbewegung einer Schwellenländer-Währung hinter Brasilien. Der Preis für das Fass Rohöl stabilisiert sich auf noch mäßigem Niveau. Am Montag wurde ein Barrel für 47,71 US-Dollar gehandelt.

Kommentar: Scheint ganz so, als würde all der Schaden, den die US-NATO Staaten Russland zufügen wollen, einfach nicht greift. Im Gegenteil, Russland schlägt sich wirklich gut:


USA

USA provozieren Russland "verdeckt": Gefechte an russischen Grenzgebieten ausgebrochen

In Kasachstan haben sich Islamisten Gefechte mit der Polizei geliefert. Das Land hat die „Alarmstufe Rot“ ausgerufen. In Armenien haben bewaffnete Männer eine Polizeistation eingenommen und einen Major getötet. Der Kreml ist alarmiert und befürchtet eine Destabilisierung der russischen Grenzgebiete.
© dpa
Kreml-Chef Putin muss Russlands Grenzgebiete sichern.
Am Montagmorgen ist es in Almaty, Hauptstadt Kasachstan, zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Islamisten und Sicherheitskräften gekommen. Drei Polzisten und ein Zivilist sollen dabei ums Leben gekommen sein, berichtet der Guardian. Die Astana Times berichtet, dass die Regierung die „Alarmstufe Rot“ ausgerufen hat. Das Gebäude des nationalen Sicherheitskomitees wurde vollständig abgeriegelt.

Kommentar: Sieht ganz danach aus, als würden durch die USA gelenkte Handlungen die Provokationen gegen Russland nun immer direkter werden lassen:


Candle

Wieder mal die USA: 100 Zivilisten durch Bombenangriff in Aleppo ermordet

Mehr als 100 Zivilisten sind laut Sputnik-Informationen am Dienstag bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition in der syrischen Provinz Aleppo getötet worden.
© AFP 2016/ Aris Messinis
Die Koalition habe am Dienstagvormittag die Ortschaft Tokhar nördlich von Manbij bombardiert, erfuhr Sputnik von Informanten vor Ort. Mehr als 100 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, seien dabei getötet worden.

Kommentar: Die russische Regierung ist die einzige, die wirklich gegen den IS kämpft, während die ISIS-Rebellen unter der Fuchtel von USA & Co stehen.


Bulb

Türkei: Erdogan rechnet mit einem zweiten Putschversuch - Wahrscheinlich aus den USA

Der türkische Präsident Erdogan fürchtet offenbar einen zweiten Putsch-Versuch. Am Montag ordnete Erdogan an, dass alle F-16-Jets der türkischen Luftwaffe bis auf weiteres den türkischen Luftraum überwachen sollen. In Ankara sind 1.800 Spezialkräfte ausgerückt, um die strategischen Punkte der Stadt zu bewachen. Erdogan hat offenbar nur die Liste der untergeordneten Putschisten - die berüchtigte A-Liste der Anführer konnte die Regierung nicht sicherstellen.
© CNN
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan auf CNN.
Die Lage in der Türkei ist ausgesprochen angespannt. Der türkische Präsident Erdogan hat weitreichende Maßnahmen veranlasst, um die Sicherheit der Regierung und der öffentlichen Ordnung wieder herzustellen.

Erdogan hat am Montag die türkische Luftwaffe angewiesen, bis auf weiteres den türkischen Luftraum mit Patrouillenflügen zu überwachen, berichtet die Zeitung Hürriyet. Es sollen alle F-16-Jeder Türkei im Einsatz sein, berichtet OdaTV. Die Türkei verfügt nach Angaben von Bilgizamani über 217 F-16-Jets.

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde in Istanbul ein Flugverbot für alle Flugzeuge und Drohnen unter 20.000 Fuß verhängt, berichtet die Zeitung Star.

Kommentar: Mehr Informationen zum Thema:


Stock Down

Massiver Einbruch: Türkischer Aktienmarkt sackt nach Putsch-Versuch ab

Der türkische Aktienmarkt hat am ersten Handelstag nach dem gescheiterten Putsch hohe Verluste verzeichnet. Die Landeswährung Lira hingegen konnte die Abschläge vom Freitag teilweise wieder wettmachen. Investoren befürchten, dass sich die herrschende Unsicherheit langfristig negativ auf die Wirtschaft auswirken werde.
© dpa
Die türkische Lira.
Nach dem Putschversuch in der Türkei ist der Aktienmarkt dort massiv eingebrochen. Der Leitindex an der Börse in Istanbul sackte am Montag um 8,5 Prozent auf 75.733 Punkte ab. Die Landeswährung Lira erholte sich dagegen zu Wochenbeginn von ihrem heftigen Absturz. Sie gewann sowohl gegenüber dem Dollar als auch gegenüber dem Euro leicht an Wert.

Am Montag entsprachen 2,97 Lira einem Dollar; die türkische Währung legte damit im Tagesverlauf 1,40 Prozent an Wert zu. Gegenüber dem Euro betrug das Plus 1,1 Prozent. In der Nacht zum Samstag war die türkische Währung unter dem Eindruck des Putschversuchs um beinahe fünf Prozent eingebrochen. Sie erreichte mit einem Verhältnis von 3,04 Lira zu einem Dollar einen historischen Tiefstand.

Kommentar: Mehr Informationen zum Thema:


Bulb

Wer steckt dahinter? Türkische Marine vermisst 14 Kriegsschiffe und Marinechef ist verschwunden

Nach dem gescheiterten Militärputsch hat die türkische Marine die Verbindung zu 14 Kriegsschiffen verloren, wie The Times berichtet. Auch von Marinechef Veysel Kösele fehlt seit dem 16. Juli jede Spur. Es ist nicht bekannt, ob Admiral Kösele etwas mit den Putschisten zu tun hatte oder von ihnen als Geisel genommen wurde.
© Wikipedia
Vor dem Putsch seien die betreffenden Schiffe in der Ägäis und im Schwarzen Meer im Einsatz gewesen seien, seien jedoch nicht in ihre Häfen zurückgekehrt. Die Zeitung mutmaßt, dass zumindest einige der vermissten Schiffe auf wem Weg nach Griechenland seien. Nach dem gescheiterten Staatsstreich waren acht türkische Offiziere mit einem Hubschrauber ins Nachbarland geflüchtet und dort um Asyl ersucht.

Laut türkischen Medienberichten könnte Admiral Kösele in Gewalt von Putschisten sein. Die türkische Regierung hält sich mit Kommentaren zurück. Reuters hatte bereits am 16. Juli unter Berufung auf griechische Quellen gemeldet, der türkische Marinechef sei von Putschisten festgesetzt worden, die im Marinestützpunkt Gölcük ein Kampfschiff in ihre Gewalt gebracht hatten. Nach Angaben der griechischen Zeitung „Proto Thema“ wurde die mit Anti-Schiffs-Raketen Harpoon bewaffnete Fregatte F-240 TCG Yavuz gekapert.

Kommentar: Mehr Informationen zum Thema:


X

Anti-Doping-Institution will Russland vollständig von Sportereignissen ausschließen lassen: Politisches Machtspiel im Dienst westlicher Agenda?

© Sputnik
Nach dem Untersuchungsbericht der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), laut dem die Dopingproben der russischen Sportler bei Olympia 2014 in Sotschi durch den Staat kontrolliert manipuliert wurden, fordert die Organisation eine Sperre für das gesamte russische Nationalteam. Russlands Präsident, Wladimir Putin, lässt die beschuldigten Beamten von ihren Ämtern ausschließen.

In seinem Twitter-Profil schrieb der WADA-Sprecher, Ben Nichols, dass die WADA die Sportgemeinschaft aufruft, russische Athleten von allen internationalen Wettbewerben, einschließlich der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro, zu suspendieren bis eine „Kulturänderung“ erreicht ist.
WADA calls on Sport Movement to deny Russian athletes participation at international comp including Rio until "culture change" achieved

— Ben Nichols (@WADA_BCNichols) 18 июля 2016 г.
Der emotionsvolle Tweet wurde dann mit dem Retweet der offiziellen Stellungnahme der WADA ersetzt.

Kommentar: Warum stehen mal wieder russische Sportler im Rampenlicht von Dopingvorwürfen (die von einer westlichen Agentur erhoben werden) und nicht Olympia-Teilnehmer anderer Nationalitäten? Das lässt ganz klar eine politische Agenda erkennen, denn Russland ist dem Westen ein Dorn im Auge:


Attention

Putin zu Dopingvorwürfen gegen russische Sportler: Olympia sollte kein politisches Instrument zur Verurteilung ganzer Länder und Völker sein

© Reuters/Michael Dalder
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Einmischung der Politik in den Sport als einen gefährlichen Präzedenzfall bezeichnet. „Die gegenwärtige Atmosphäre um den Sport und die Olympia-Bewegung rütteln Erinnerungen an den Beginn der 1980er Jahre wach“, hieß es in Putins vom Kreml am Montag veröffentlichter Erklärung.

Damals hätten mehrere Länder aus Protest gegen die Verlegung der sowjetischen Truppen nach Afghanistan die Moskauer Olympiade boykottiert. Vier Jahre danach habe die Sowjetunion ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen in Los-Angeles verweigert - unter dem Vorwand, dass die Sicherheit für das sowjetische Team nicht hoch genug gewesen sei. „Somit wurden mehrere sowjetische, amerikanische und andere Athleten Geiseln der politischen Konfrontation. Und die Olympische Bewegung war mit einer ernsthaften Krise konfrontiert und wurde gespalten“, betonte Putin.

„Heute haben sich die Formen der Einmischung in den Sport geändert. Aber ihr Sinn bleibt unverändert, den Sport zu einem Instrument des politischen Drucks zu machen sowie ganze Länder und Völker in negativem Licht darzustellen. Die olympische Bewegung, die eine kolossale einigende Rolle für die Menschheit spielt, steht wiederum am Rande einer Spaltung“, warnte der russische Staatschef.

Kommentar: In der Tat sollte Sport nicht als politisches Instrument benutzt werden. Doch es ist ja nicht das erste Mal, dass das gegenüber Russland getan wird - nun in der Form von Dopingvorwürfen gegen russische Sportler als Ganzes. Als ob Sportler anderer Nationen (vor allem im ach so "glorreichen" Westen) nie und nimmer Doping betreiben würden!


Attention

Jüngste Turbulenzen nahe Russlands Grenzen lösen Sorgen in Moskau aus

Moskau ist laut dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow über die Turbulenzen nahe Russlands Grenzen, und zwar die jüngsten Ereignisse in der Türkei, in Armenien und Kasachstan, äußerst besorgt.
© Sputnik/Maxim Blinov

„Zweifelsohne lösen derartige Turbulenzerscheinungen nahe unserer Grenzen Besorgnis aus. Natürlich sind wir gezwungen, die Situation äußerst aufmerksam zu verfolgen und zu analysieren“, sagte Peskow. Dem Kreml-Sprecher zufolge werden die notwendigen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit in Russland entsprechend der neu eingegangenen Informationen ergriffen.

Kommentar:


Bulb

USA sperrt Luftraum für alle Maschinen von Turkish Airlines bis September

Die US-Luftraumbehörde FAA hat bis September ein Einflugverbot für Flugzeuge von Turkish Airlines verhängt. Die türkische Fluggesellschaft muss 1.068 Flüge streichen.
© Turkish Airlines
Die USA lassen keine Maschinen der Turkish Airlines mehr ins Land.
Nach einer Entscheidung der US-Luftraumbehörde FAA werden alle Flüge der türkischen Luftfahrtgesellschaft Turkish Airlines (THY) von der Türkei aus in die USA bis September gesperrt. Als Begründung gibt die FAA den Terroranschlag und den Putschversuch in der Türkei an.

Damit werden bis September insgesamt 1.068 Flüge von THY ausfallen. „Unsere verantwortlichen Stellen befinden sich in Kontakt mit der FAA. Unser Botschafter in Washington und unser Außenminister unterstützen uns. Wenn die Amerikaner unsere Sicherheitsvorkehrungen sehen, werden sie die Flüge wohl erlauben. Schließlich finden nach wie vor Flüge nach Tel Aviv und London, die beide besondere Sicherheitsvorkehrungen fordern, weiterhin statt“, zitiert Haberturk das THY-Vorstandsmitglied Ilker Ayci.

Kommentar: Mehr Informationen zum Thema: