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So, 25 Jun 2017
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Wahlergebnisse in Großbritannien verursachen Pfund-Sturzflug

Aufgrund der überraschend uneindeutigen Ergebnisse bei den britischen Parlamentschaftswahlen am Donnerstag hat die britische Währung Pfund im Vergleich zum US-Dollar heftig an Wert verloren, wie britische Finanzportale zeigen.
© Fotolia/ RZ
Das britische Pfund hat demnach allein in der Nacht auf Freitag mehr als 1,5 Prozent an Wert gegenüber dem Dollar verloren.

Allein zwischen 20.50 Uhr und 21.10 Uhr Ortszeit fiel britische Währung von 1,295 US-Dollar auf nur noch 1,273 US-Dollar.

Kommentar: Großbritannien: Mays Konservative verlieren absolute Mehrheit


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Großbritannien: Mays Konservative verlieren absolute Mehrheit

Die konservative Partei von Premierministerin Theresa May hat die absolute Mehrheit im britischen Parlament verloren. Die Tories hatten am Freitagmorgen rechnerisch keine Chance mehr, über die Hälfte der 650 Wahlkreise zu gewinnen.
© Reuters
Mays Konservative verlieren absolute Mehrheit in Großbritannien
Somit könnte May künftig nur mit einem Koalitionspartner oder mit einer Minderheit regieren. Damit hat sie ihr Wahlziel, eine große Mehrheit der Briten hinter sich zu vereinen und damit ein starkes Mandat für die Brexit-Verhandlungen zu erhalten, klar verfehlt. Die Gespräche sollten eigentlich bereits übernächste Woche beginnen.

Snakes in Suits

Die CIA bereitet harte Geheimoperationen gegen den Iran vor unter Führung von Michael d ’Andrea

Die CIA bereitet besonders harte Geheimoperationen gegen den Iran vor. Dafür ernannte ihr Direktor Mike Pompeo, Michael d ’Andrea (Foto) zum Chef der ad-hoc-Abteilung, welcher "dunkler Prinz" oder "Ayatollah Mike" genannt wird.
M. D’Andrea hat sich zum Islam konvertiert. Er hat das Konditionierungs-Programm durch Folter eingesetzt und schuf das Geheimgefängnis Salt Pit (Afghanistan), wo er Experimente an Abu Zubaydah, Abd al-Rahim al-Nashiri und Khalid Shaikh Mohammed leitete. Dieser äußerst intelligente und gewalttätige Psychopath wurde in einem von der Agentur inspirierten Film „Zero Dark Thirty“ inszeniert, unter dem Decknamen "Wolf." Im Jahr 2008 hat er die Ermordung in Damaskus des militärischen Chefs der Hisbollah, Imad Mugniyah, organisiert und das Programm der Mörder Drohnen bis zum Jahr 2015 geleitet.

Kommentar: Der Trick des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt


Snakes in Suits

Nach London-Anschlag: Theresa May droht Menschenrechte einzuschränken "für die Sicherheit"

Nach dem Terroranschlag in London droht Großbritanniens Premierministerin Theresa May damit, Menschenrechte dem Kampf gegen den Terror zu opfern.

© Reuters Reuters
Nach dem Terroranschlag in London droht Großbritanniens Premierministerin Theresa May damit, Menschenrechte dem Kampf gegen den Terror zu opfern.
Nach dem Anschlag von London und kurz vor den Parlamentswahlen kündigt die britische Premierministerin Theresa May ein hartes Vorgehen gegen Terroristen, Terrorverdächtige und Gefährder an. Sollte die Gesetzgebung zu Menschenrechten dem Vorhaben im Wege stehen, so müssten diese Gesetze geändert werden.


Unterdessen tauchen weitere Details über einen der Londoner Terroristen auf. So wurde Khuram Butt vom Inlandsgeheimdienst MI5 zwar überprüft, aber für unwichtig befunden. Auch Butts Nachbarn und ehemalige Freunde haben die Sicherheitsdienste schon frühzeitig vor ihm gewarnt - jedoch ohne Folgen.

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Nach Saudi-Blockade: Türkei stellt sich hinter Katar und beschließt Truppenverlegung

Bereits kurz nach Bekanntwerden der politischen und wirtschaftlichen Blockade Katars durch eine Koalition von Staaten angeführt vom absolutistischen Königreich Saudi-Arabien, protestierte die Türkei gegen die eingeleiteten Maßnahmen. Nun beschloss Ankara Truppen nach Katar zu entsenden. Damit droht eine weitere Eskalationsstufe im neuen regionalen Machtkampf.
© Reuters
Bürger der türkischen Stadt Istanbul demonstrieren in Solidarität mit dem Emirat Katar.
Wie auch etliche westliche Staaten, unterhält die Türkei gute politische und wirtschaftliche Beziehungen zum katarischen Königshaus. So verfügt die Türkei in Katar über eine Militärbasis, mit 80 dort stationierten Soldaten. Am Mittwoch billigte das türkische Parlament nun ein Verteidigungsabkommen mit dem Emirat, dass die Stationierung von Truppen nach Katar vorsieht. Vorgesehen ist auch die Ausbildung von Sicherheitskräften des Emirats durch die Türkei.

Nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu, stehen demnach auch gemeinsame Manöver auf dem Programm. Bislang gibt es jedoch noch keine konkreten Angaben über die Anzahl der Soldaten, oder den Zeitpunkt der Stationierung. Die geopolitischen Folgen der abgesegneten Stationierung von Truppen in das Emirat, sind noch nicht abzusehen, nachdem am Montag eine Koalition muslimischer Staaten unter Führung Saudi-Arabiens jegliche diplomatischen zum Emirat Katar abbrach.


Kommentar: Terror-Anschläge in Teheran: Wer und was könnte dahinterstehen?


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Terror-Anschläge in Teheran: Wer und was könnte dahinterstehen?

© AP Photo/Ebrahim Noroozi
Die Anschläge in Teheran am Mittwoch sehen Experten nicht als Aktionen von iranischen Oppositionskräften. Für Peter Philipp von der Deutsch-Iranischen Gesellschaft ist der „Islamische Staat“ der Drahtzieher. Er wie auch der iranische Politologe Behrooz Abdolvand kritisieren die aktuelle Konfrontation am Golf und machen die USA dafür verantwortlich.

„Das ist ein schwerer Schlag für den Iran, denn in den letzten Jahren war es im Land selbst ruhig.“ Das sagte Peter Philipp, Vorsitzender der Deutsch-Iranischen Gesellschaft, zu den Terrorattacken in der iranischen Hauptstadt am Mittwoch. Bei den Anschlägen im iranischen Parlament und im Mausoleum von Ayatollah Chomeini in Teheran sind am Mittwoch mindestens zwölf Menschen getötet worden. Der „Islamische Staat“ (IS; auch Daesh) bekannte sich zu den Terrorattacken.

„Sicherheitskräfte sind überall präsent, sie versuchen die Ordnung wieder herzustellen“, beschrieb der iranischen Ökonom und Politikwissenschaftler Behrooz Abdolvand im Sputnik-Interview die aktuelle Lage in Teheran. Er hält sich derzeit in der iranischen Hauptstadt auf. „Die Bevölkerung ist sehr ruhig, und sogar das Parlament hat während der Beseitigung der Terroristen weiter gearbeitet. Die tägliche Arbeit wurde nicht unterbrochen, obwohl in dem Gebäude daneben einige Terroristen bekämpft worden sind. Das deutet darauf hin, dass die Lage sehr intensiv unter Kontrolle gebracht worden ist."

Kommentar: So früh lässt sich schwer feststellen, wer und was tatsächlich hinter den Anschlägen in Teheran stecken kann. Doch nahe liegt, dass Saudi-Arabien vor allem wegen seiner Angst, dass sich Iran und Katar verbünden könnte, ein Interesse an der Schwächung Teherans sowie der iranischen Bevölkerung (durch Angst) hat und somit seine altbewährten Schock-Mittel (Terror) einsetzt. Weitere Informationen sind noch abzuwarten.


Gingerbread

Schlechter "Witz": Oberterrorist Saudi-Arabien wirft Katar Terror-Unterstützung vor

© Global Look Press
Saudi-Arabiens Außenminister Adel bin Ahmed Al-Jubeir während einer Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin. Am Montag hat sein Land alle diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen, weil das Emirat Terrorismus unterstütze.
Wenn es um islamistischen Terrorismus geht, dann kommt man um die Erwähnung Saudi-Arabiens nicht herum. Ob es um die Ideologie, die Finanzierung oder die Bewaffnung der im Mittelalter verhafteten Fanatiker geht - fast immer haben die Saudis ihre Finger mit im Spiel.

Dass das Königreich nun ausgerechnet seinem Nachbar Katar die Unterstützung von Terrorismus vorwirft, ist an Ironie kaum noch zu übertreffen. Man möchte sagen: ein Witz! Leider sterben dabei Menschen.


Kommentar: Auch wenn Katar der Terror-Bruder Saudi-Arabiens ist, macht es diesem Land noch lange nicht die Stellung des Oberterroristen streitig.


HAL9000

Neue Zwangsimpfung in Deutschland und Italien - Impfkritische Ärzte sterben plötzlich

Bereits am 18. Juni 2015 hatte der Deutsche Bundestag ein Gesetz zur „Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention“ (Präventionsgesetz - PrävG) verabschiedet. Darin heißt es: “ Das Gesetz soll einen wichtigen Beitrag zur Impfprävention leisten“.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sagte dazu: „Wer sich impfen lässt, zeigt damit nicht nur Verantwortungsgefühl für sich selbst, sondern für die gesamte Gesellschaft. Vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fehlen noch wichtige Schutzimpfungen, etwa die gegen Masern. Wir brauchen jetzt eine Kraftanstrengung von Ärzten, Kitas, Schulen und allen anderen Verantwortlichen, um die Impflücken zu schließen.“

Weiter sagte Gröhe: „Mit dem Präventionsgesetz gehen wir einen wichtigen Schritt, um die Impfbereitschaft zu steigern. In Zukunft müssen alle Gesundheits-Untersuchungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen genutzt werden, um den Impfschutz zu überprüfen und wichtige Schutz-Impfungen vorzunehmen. Unser Ziel ist, dass möglichst alle Kinder in Kitas und Schulen einen Impfschutz haben. Deshalb wird der Nachweis über die ärztliche Impfberatung Voraussetzung für die Aufnahme in die Kita.“

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London: Auch der dritte Attentäter war den Behörden bekannt als gewalttätiger Islamist

Am Dienstag wurde die Identität des mutmaßlich dritten Attentäters von London bekannt. Dabei handelt es sich um Youssef Zaghba, einem 22-jährigen Italiener marokkanischer Herkunft. Auch er war den Behörden bereits als Extremist bekannt.
© Reuters Reuters
Die drei mutmaßlichen Attentäter von London: Khuram Shazad Butt, Rachid Redouane und Youssef Zaghba (v.l.n.r.)
Wie die Financial Times berichtet, wurde Zaghba im März 2016 am Flughafen in Bologna von italienischen Beamten verhört. Der Mann machte widersprüchliche Angaben und erregte aufgrund seines Ein-Weg-Tickets in die Türkei die Aufmerksamkeit des Sicherheitspersonals. Die Türkei diente vielen europäischen Dschihadisten als Durchgangsstation nach Syrien.


Auch wenn Zaghba die Reise schlussendlich nicht antrat, behielten ihn die italienischen Geheimdienste bis zu seiner Abreise nach London im Auge. Anschließend setzten sie ihre britischen Kollegen in Kenntnis. Doch für die war der Mann nicht weiter von Interesse.

Mit Khuram Shazad Butt war den britischen Behörden bereits ein weiterer mutmaßlicher Attentäter von London zuvor bekannt. Der 27-jährige tauchte sogar vergangenes Jahr in der TV-Doku „Die Dschihadisten von nebenan“ auf. Die britische Quilliam Foundation, die sich um Aussteiger aus dem islamistischen Milieu kümmert, meldete Butt im Juli 2016 den Behörden, nachdem er Mitarbeiter der Organisation angegangen war. Vertretern der Stiftung wurde daraufhin von den Behörden mitgeteilt, dass der Islamist „dem Geheimdienst schon bekannt“ sei. Der MI5 hatte ihn schon seit 2015 auf dem Zettel.

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US-Luftschlag in Syrien - Reaktionen in Moskau: „Wunsch nach Absetzung Assads“

Der Luftangriff der US-geführten Koalition auf regierungstreue Kräfte am Dienstag in Syrien war durch nichts gerechtfertigt, sagte der Chef des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im russischen Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), Viktor Oserow. Das eigentliche Ziel ist aus Sicht der Politikers die Absetzung von Präsident Baschar al-Assad.
© Sputnik/ Valeri Melnikov
„Dieser Luftschlag war nicht gerechtfertigt. Ohne jegliche sichtbare Bedrohung wurden regierungstreue Kräfte in Syrien von der Koalition beschossen“, so Oserow.


Der Angriff sei ein Hinweis auf das „Doppelspiel“ der Koalitionsländer. Dahinter stecke der Wunsch, Assad zu stürzen. „Das ist ein Kampf gegen Assad“, so der Politiker weiter.

Er bewertete zudem den Vorfall als „Akt der Aggression gegen einen souveränen Staat“. Der erste Vize-Chef des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im Föderationsrat, Franz Klinzewitsch, erklärte, Russland werde nun eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates fordern.