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Do, 19 Jan 2017
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Gutes Zeichen: Türkei will Truppen aus dem Irak abziehen

© AFP 2016/Mustafa Ozer
Ein Jahr nach Beginn des türkischen Irak-Einsatzes haben sich Bagdad und Ankara auf einen Truppenabzug aus dem irakischen Militärstützpunkt Baschika bei Mossul geeinigt, wie der TV-Sender As Sumaria unter Berufung auf den irakischen Premierminister Haider al-Abadi meldet.

„Es wurde eine Vereinbarung zur Forderung des Iraks über den Abzug der türkischen Truppen aus Baschika erreicht“, so al-Abadi.

Der türkische Einsatz in Baschika hatte Ende vergangenen Jahres zu einer Krise mit der irakischen Regierung geführt. Auslöser war die Verlegung von rund 150 türkischen Soldaten und mindestens 20 Panzern in das Militärlager. Sie sollten nach Angaben der Regierung in Ankara die türkischen Militärausbilder in Baschika schützen, die dort kurdische Peschmerga und sunnitische Kämpfer im Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) trainieren.


Kommentar: Ein gutes Zeichen, das zu einer Entschärfung des gesamten Konfliktpotenzials im Nahen Osten beiträgt. Vermutlich auch eine Frucht der sich immer mehr verstärkenden Zusammenarbeit der Türkei mit Russland im Nahen Osten, insbesondere nach dem Putsch im Juli letzten Jahres.


Black Cat

Die NATO streckt erneut ihre Krallen nach Südamerika aus: Kolumbien kommt als erstes dran

© Reuters
Symbolbild
Die zunehmend zum "Vorwärtsverteidigungsbündnis" mutierende NATO will ihren Kompetenzbereich auf Lateinamerika ausdehnen. So soll zunächst Kolumbien zum Partner eines Assoziierungsabkommens werden. Bogotá hat vor allem innenpolitische Motive für den Schritt.

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos verkündete am 24.12.2016 einer überraschten Öffentlichkeit, dass die NATO bereit sei, einen Assoziierungsvertrag mit Kolumbien zu vereinbaren. Erste Gespräche stünden bereits auf der Tagesordnung. Damit soll Kolumbien in Zukunft den gleichen Status wie Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea und Afghanistan erhalten, ohne jedoch direktes Mitglied der NATO zu werden.


Kommentar: Diese Assoziierung dient dazu, diese Länder für die Machtinteressen und Verbrechen der USA und anderer mächtiger NATO-Mitglieder nutzbar zu machen. Afghanistan hatte und hat unter diesen Ländern am meisten unter der NATO zu leiden.


Die Nachricht platzte mitten in den weltweit mit hohen Erwartungen verbundenen Friedensprozess, der einen jahrzehntelangen Bürgerkrieg in dem lateinamerikanischen Land beenden soll. Warum aber blieb ein so einschneidender Faktor bislang im Zusammenhang mit diesem internationalisierten Friedensprozess unerwähnt?

Das Ereignis hat eine längere Vorgeschichte: Schon am 6. Juni 2013 unterzeichnete die kolumbianische Regierung in Brüssel ein erstes Memorandum mit der NATO über "Kooperation und Informationsaustausch". Es ging dabei primär um eine beiderseitige Verpflichtung zur Wahrung von Geheiminformationen, die bei einer künftigen Zusammenarbeit eine Rolle spielen könnten.

Kommentar: Die USA, die NATO und ihre Verbündeten versuchen es immer wieder. Kolumbien hat schon einmal "Nein" zu einer solchen Assoziierung mit der NATO gesagt. Nun wird der Regierung ein Köder hingehalten, der angeblich Aussicht auf Beendigung des jahrzehntelangen Bürgerkriegs garantiert. Doch es ist wahrscheinlich, dass Kolumbien und der ganzen Region durch diese Assoziierung nur noch mehr Chaos und Ausblutung blüht. Warum wird Kolumbien dieser Köder präsentiert? Vermutlich, um mit ihm einen Fürsprecher für die Interessen der US- und NATO-Elite in Südamerika zu gewinnen, das sich mehr und mehr gegen westliche hegemoniale Bestrebungen sträubt. Aufgrund seiner Schwächung durch den Bürgerkrieg ist Kolumbien am stärksten dafür verwundbar, zu einer solchen Geisel zu werden.


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Einer gegen alle: Trumps Kampf gegen die CIA, Medien und Politiker bezüglich "Russland"

Im amerikanischen Staatsapparat hat sich der Konflikt über angebliche russische Hackerangriffe auf E-Mail-Konten der Demokraten ausgeweitet. Der designierte Präsident Donald Trump, die CIA und andere US-Nachrichtendienste beschuldigen sich gegenseitig immer heftiger.
© Gage Skidmore CC BY-SA 2.0 via Flickr
In einem Twitter Posting am Abend des 3. Januars stellte Trump die Verlässlichkeit eines noch ausstehenden Berichts der Geheimdienste über die angebliche russische Intervention in die US-Wahlen 2016 von vornherein in Frage. Der Bericht wurde von der CIA, dem FBI und dem Nationalen Geheimdienstdirektor James Clapper vorbereitet und den Fraktionsführern im Kongress am 5. Januar vorgelegt. Trump soll ihn am heutigen Freitag erhalten.

Bis heute gibt es keine Beweise, dass die russische Regierung tatsächlich Konten der Demokratischen Partei und des Wahlkampfteams von Hillary Clinton gehackt habe.

Kommentar: Mehr Informationen über Trump und warum Obama, Killary und Co. ihm um jeden Preis die Präsidentschaft versauen wollen:


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"Säbelrasseln": Deutsche Politiker kritisieren Transport von US-Panzern nach Polen scharf

Mehrere deutsche Politiker haben sich kritisch über die Ankunft von US-Panzern in Bremerhaven geäußert, die von dort aus zu ihren neuen Stationierungsorten im Westen Polens gebracht werden sollen. Dies berichtet „Focus Online“.
© Flickr/ The U.S. Army
"Es hilft uns nicht weiter, wenn Panzer auf beiden Seiten der Grenze auf und ab fahren", sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Mittwochabend am Rande einer Veranstaltung in Cottbus. Er warnte dabei vor allem vor einer Verschlechterung der Beziehungen zu Moskau.

"Ich hoffe, dass alle ruhig Blut bewahren", wird Woidke vom rbb zitiert. "Ich glaube, dass wir trotz aller Schwierigkeiten den Dialog mit Russland suchen sollten."

Kommentar: US-Aufmarsch in Europa beginnt: Erste Panzer-Ladung in Bremerhaven angekommen


USA

Vorsichtige Schätzung: 2016 hat die USA 26.000 Bomben in 7 Staaten illegal abgeworfen

Der US-amerikanische Experte für Außenpolitik und Nationale Sicherheit Micah Zenko hat in einem Artikel für die Denkfabrik „Council on Foreign Relations“ (auf Deutsch „Rat für Auswärtige Beziehungen“) die Zahl der Bomben hochgerechnet, die die USA im Jahr 2016 abgeworfen haben dürften. Dem Analysten zufolge seien es sage und schreibe 26.171 Stück. Dabei bemerkt Micah Zenko, dass diese Zahl zweifelsohne unter dem realen Kennwert liege.
Der Experte präzisiert, dass die zuverlässigen Statistiken nur in Bezug auf Einsätze in Pakistan, Jemen, Somalia und Libyen vorliegen. Darüber hinaus können bei einem Luftangriff gleich mehrere Bomben abgeworfen werden. Wie dem auch sei, die USA dürften im Jahr 2016 um 3.027 Sprengsätze mehr genutzt haben, als im Vorjahr.


Kommentar: Kurz gesagt: Heuchelei, Massenmord und Völkerrechtsbruch am laufenden Band...


Bomb

Dank des Westens - So viele Tote bei Terroranschlägen wie nie in 2016


Paris, Brüssel und Deutschland - Selbstmordanschläge gibt es mittlerweile auch in Europa. Die meisten Attacken treffen aber andere Länder. Eine blutige Bilanz des vergangenen Jahres.



Kommentar: Es kamen viel mehr Menschen in Afghanistan, Syrien, Irak, Jemen und vielen anderen Ländern ums Leben, als hier in Deutschland und Frankreich, worüber aber kaum berichtet wurde - oder es nur Randmeldungen waren. Dabei sind aber keine Opfer enthalten, die offiziell durch das Imperium USA ums Leben kamen - zum Beispiel durch Drohnenangriffe oder indirekte und direkte Waffenfinanzierungen für Terroristen.


Tel Aviv - Bei Selbstmordattentaten sind im vergangenen Jahr weltweit so viele Menschen getötet worden wie noch nie. Rund 5650 Menschen kamen ums Leben, wie das israelische Institut für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) am Freitag in Tel Aviv mitteilte. 800 Täter hätten 469 Bombenanschläge in 28 Ländern begangen.

Für 268 Attacken und damit rund 70 Prozent der Angriffe war demnach die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) direkt oder indirekt verantwortlich. Der IS kontrolliert Teile des Iraks und Syriens. Dabei agiert die Miliz wie ein echter Staat, was sie von anderen Terrorgruppen unterscheidet.

„Angesichts der Gebietsverluste des Islamischen Staates (...) scheint es, dass der Selbstmordterrorismus ein Schlüsselwerkzeug des Islamischen Staates sein wird, um sein Image zu stärken, unbesiegbar zu sein“, erklärt das Institut. Darüber hinaus dienten die Anschläge als Abschreckung der Feinde und als Rache wegen der internationalen Aktionen gegen das Terrornetzwerk.

Brain

Unglaublich unintelligent und vergesslich: Obama beharrt darauf, dass Putin die Wahlen hackte

Hat Russland zugunsten von Donald Trump in die US-Wahl eingegriffen? Über diese Frage wird heftig diskutiert. Die Geheimdienste lassen an ihrer Einschätzung kaum mehr Zweifel.
Der russische Präsident Wladimir Putin steckt nach Einschätzung der US-Geheimdienste hinter einer gezielten Kampagne, um den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl zu beeinflussen. Zu dieser Einschätzung kommen CIA, FBI und NSA in einem Bericht, der am Freitag in Auszügen veröffentlicht wurde und zuvor in seiner vollen Fassung an US-Präsident Barack Obama sowie kurz darauf dessen Nachfolger Donald Trump gegangen war.


Kommentar: Die amerikanischen Dienste kommen zu diesem Entschluss, ohne überhaupt die Server untersucht zu haben. Wahrscheinlich aus einem Grund, weil sie nicht von Russen gehackt wurden.
  • Entblößte Lügner: FBI hat sich die Computer der "von Russen gehackten" DNC-Server nie angeschaut



Obama kommentierte den Bericht unterdessen in einem Fernsehinterview mit dem US-Sender ABC. Er sei besorgt darüber, dass manche republikanische Fachleute und TV-Kommentatoren mehr Vertrauen in Putin hätten als in amerikanische Mitbürger. "Das kann nicht sein", kritisierte Obama. Angesprochen darauf, ob seine Kritik auch Donald Trum einschließe, antwortete Obama: "Wir müssen uns daran erinnern, dass wir im gleichen Team sind. Wladimir Putin ist nicht in unserem Team."


Kommentar: Obama verhält sich wie ein schreckliches Kleinkind:

Kommentar:
© Blower



HRC Red

Anschläge in Paris und Brüssel: Polizei ließ Terroristen gewähren, obwohl sie unter Beobachtung standen

© REUTERS/ Christophe Petit Tesson/Pool
Die belgische Polizei hat die Möglichkeit gehabt, die Zelle des sogenannten Islamischen Staates (IS, auch Daesh) auszuheben, die hinter den Anschlägen von Paris und Brüssel steht. Das berichtet die US-Zeitung „Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht des Komitees zur Kontrolle der Polizei.

Laut dem Dokument vom September 2016 verfügte die belgische Polizei durchaus über Informationen, laut denen die Brüder Abdeslam, mutmaßliche Terroristen aus dem Brüsseler Bezirk Molenbeek, mit anderen terrorverdächtigen Personen in Verbindung standen.

Aus dem Bericht geht außerdem hervor, dass die Brüsseler Polizei Ibrahim Abdeslam Anfang 2015 wegen Drogenbesitzes verhaftet und nach einem Verhör wieder freigelassen hatte. Zu diesem Zeitpunkt war der Mann bereits von Anti-Terror-Behörden beobachtet worden. Sein Bruder Salah Abdeslam wurde nicht einmal von den Geheimdiensten geprüft, nachdem er sein Foto in sozialen Netzwerken gegen die Abbildung der IS-Flagge getauscht hatte.

Am 13. November 2015 hatten drei koordinierte Terrorgruppen eine Serie von Anschlägen in Paris und im Vorort Saint Denis verübt. Die Explosionen forderten 130 Tote und mindestens 350 Verletzte.

Am 22. März 2016 wurde der Brüsseler Flughafen von zwei Explosionen erschüttert. 14 Menschen wurden dabei getötet und etwa 100 verletzt. Die beiden Täter, der 29-jährige Ibrahim el-Bakraoui und der 24-jährige Najim Laashraoui, haben sich in die Luft gesprengt.

Kommentar: Eine so offensichtliche "Inkompetenz" spricht deutlicher als tausend Worte. Diese Anschläge wurden mit Duldung der offiziellen Behörden durchgeführt. Und warum wohl?


HRC Blue

Türkischer Vize-Premier: Anschlag auf Istanbul-Nachtclub war "höchst professionell" - Unterstützung westlicher Geheimdienste möglich

Der türkische Vize-Premierminister Numan Kurtulmus und weitere türkische Spitzenbeamte wittern die Handschrift ausländischer Geheimdienste hinter dem Nachtklub-Anschlag vom Neujahrstag. RT Deutsch befragte den Anti-Terrorexperten Abdullah Agar zu den Hintergründen. Laut ihm sprechen zahlreiche Indizien für die Beteilung eines geheimdienstlichen Apparats.

Teile der türkischen Regierung wollen offenbar die Handschrift ausländischer Geheimdienste hinter dem jüngsten Terror in der größten Stadt des Landes ausgemacht haben.

Das Neujahrsmassaker auf einen Istanbuler Nachtclub, zu dem sich mittlerweile die Terrormiliz "Islamischer Staat" bekannt hat, war "viel zu professionell" ausgeführt. Die Möglichkeit könne deshalb nicht ausgeschlossen werden, dass der Terrorakt von "ausländischen Geheimdiensten" unterstützt wurde. Dies sagte der stellvertretende Premierminister der Türkei, Numan Kurtulmus, am Mittwoch in einem Interview.


Kommentar: Es ist hinlänglich bekannt, dass westliche Geheimdienste - allen voran die CIA - ISIS unterstützen und sogar an der Erschaffung dieser Terrororganisation beteiligt waren:

Kommentar: Insbesondere seit dem Putsch im Juli vergangenen Jahres hat die Türkei sichtbar einen anderen Kurs eingeschlagen. Dieser orientiert sich mehr an Russland statt an den USA. Und auf diesem Weg vertritt die Türkei auch ihre eigenen Interessen. Das passt natürlich großen Teilen der psychopathischen Machtelite im Westen nicht. Eine mögliche Beteiligung ausländischer Geheimdienste liegt daher durchaus auch bei diesem Anschlag nahe.


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Ex CIA-Analyst - Obama sagte selbst: "Moderate Rebellen in Syrien sind Hirngespinster"

Im Gespräch mit RT übt der ehemalige Senior Analyst der CIA, Ray McGovern, scharfe Kritik an der Syrienpolitik der Regierung Obama. Es sei "heuchlerisch", wenn der scheidende CIA-Chef Brennan Russland jetzt eine "Politik der verbrannten Erde" vorwerfe.

© Sputnik
Pioniere des russischen Militärs räumen von "moderaten Rebellen" verlegte Minen in einem zivilen Wohngebiet in Ost-Aleppo.
Der von CIA-Direktor John Brennan an Russland gerichtete Vorwurf einer "Politik der verbrannten Erde" in Syrien ist absolut heuchlerisch, findet der ehemalige Senior Analyst der CIA, Ray McGovern. Schließlich sei er selbst weitgehend für die Unterstützung der - tatsächlich islamisch-extremistischen - so genannten moderaten Rebellen und für das Chaos verantwortlich ist, in welches das Land gestürzt ist.

Erst vor Kurzem hatte der CIA-Direktor die russischen Bemühungen im Kampf gegen den Terrorismus in Syrien in dieser Weise bezeichnet und erklärt, eine solche "Politik der verbrannten Erde" sei etwas, das "die Vereinigten Staaten niemals in irgendeinem dieser militärischen Konflikte tun würden".

Kommentar: So ziemlich jeder Vorwurf gegen Russland hat sich als glatte Lüge entpuppt. Unsere Medien unterstützen weiterhin diese absolut hirnrissigen Behauptungen, die absolut keine Grundlagen in der Realität haben.