PuppenspielerS


Pistol

Zwei Journalisten in Irak erschossen

Unbekannte haben am Samstag im Norden des Irak zwei Journalisten erschossen. Die beiden Fernseh-Journalisten starben bei Dreharbeiten in der Stadt Mossul, die eine Hochburg für Aufständische ist. Sie arbeiteten für den irakischen Sender Al-Scharkija News, der für seine kritischen Berichte über die von Schiiten geführte Regierung bekannt ist.

Irak gilt als eines der gefährlichsten Länder für Journalisten weltweit. Nach Angaben einer Beobachtergruppe mit Sitz in Bagdad starben seit Beginn des Krieges im jahr 2003 bereits 261 Journalisten.

Bei einem Selbstmordanschlag in einer überwiegend von Schiiten bewohnten Stadt kamen außerdem mindestens zwölf Menschen ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Der Attentäter sprengte sich in einem Cafe in der Stadt Balad, die etwa 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad liegt, in die Luft. In dem Cafe war es erst vor 40 Tagen zu einem fast identischen Anschlag gekommen.

Mail

Mutmaßlicher Entführungsversuch: Leibwächter der deutschen Botschafterin im Jemen getötet

Er sollte offenbar entführt werden und hat sich gewehrt: Der Leibwächter der deutschen Botschafterin im Jemen ist in der Hauptstadt Sanaa getötet worden. Zunächst hatte es noch geheißen, die Attacke habe der Diplomatin gegolten.
deutsche botschaft, jemen, sanaa
© dpaDie deutsche Botschaft in Sanaa (Archivbild)
Sanaa - Erst im August blieb die deutsche Botschaft wegen Terrorwarnungen zwei Woche lang geschlossen. Jetzt soll es einen Angriff auf einen Mitarbeiter der Behörde gegeben haben: Bei einem mutmaßlichen Entführungsversuch ist der Leibwächter der deutschen Botschafterin in der Hauptstadt Sanaa erschossen worden. Angaben westlicher Diplomaten, wonach der Entführungsversuch der Botschafterin Carola Müller-Holtkemper galt, dementierten sowohl das jemenitische Außenministerium als auch deutsche Diplomaten.

Die Behörden vor Ort weisen die Version von der versuchten Verschleppung zurück. Diese könne nicht stimmen, weil sich die Botschafterin derzeit gar nicht im Jemen aufhalte, so ein Sprecher des Außenministeriums in Sanaa. "Es gab den Versuch einer Entführung von Botschafterin Carola Müller-Holtkemper, als sie aus einem Geschäft in Hadda kam", hieß es zunächst aus westlichen Diplomatenkreisen.

Post-It Note

Abzug der Bundeswehr aus Kundus

Der Bundeswehr-Abzug aus Kundus in Afghanistan ist bald geschafft. Derzeit wird das letzte Material in das Hauptlager nach Masar-i-Scharif gebracht. Afghanische Polizisten in Kundus halten den Abzug für verfrüht. Sie haben Angst vor den Taliban.
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© Michael Kappeler/dpaSoldaten der Bundeswehr im Feldlager in Kundus. Kurz vor dem Abzug wird das Camp besonders stark bewacht.
Dunkel heben sich die kahlen Berge vom Nachthimmel ab, der Vollmond taucht das Tal des Kundus-Flusses in silbernes Licht. Einige Soldaten der Bundeswehr haben sich auf den Weg gemacht zu einem Außenposten am Rande eines Dorfes. Dies ist die vorderste Front, wenn man so will. Der kleine Posten ist umgeben von einer Mauer aus Kies-Körben und Lehm. Hier halten afghanische Dorfpolizisten die Stellung. Es sind Männer mit langen Bärten, wettergegerbten Gesichtern und einfachen Schlappen an den Füßen, die Kalaschnikow stets im Anschlag.

Den jungen deutschen Offizier kennen die Afghanen seit einigen Wochen. Sie nennen ihn Hauptmann Ludwig. Er kommt aus Bayern und ist seit Sommer in Kundus. Er hat seinen Dolmetscher immer dabei und eine zentrale Aufgabe. Mit den Afghanen reden, herausfinden, ob in der Nähe Taliban sein könnten, "damit wir als Soldaten ein genaues Bild haben, was wo los ist, wo Feindgruppierungen sind, wo es Vorfälle gab."

Rocket

Chemiewaffen-Vernichtung in Syrien hat begonnen

Assad-Regime hat rund 1.000 Tonnen C-Waffen: Bis Mitte 2014 sollen alle vernichtet sein.

Das internationale Expertenteam in Syrien hat in Syrien mit den Arbeiten zur Vernichtung des Arsenals begonnen. Die Vertreter der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) begann am Sonntag mit der Feldarbeit, nachdem die Fachleute Vorbereitungstreffen mit Vertretern des syrischen Regimes beendet hatten. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. Syriens Machthaber Assad lobte unterdessen in einem Interview Deutschland und Österreich, die "noch den objektivsten Blick" auf den Bürgerkrieg in Syrien hätten.

"Heute ist der erste Tag der Zerstörung", erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus den Reihen der internationalen Chemiewaffenexperten. Raketenprengköpfe, Bomben sowie mobile und stationäre Anlagen zur Herstellung von Chemiewaffen würden vernichtet. Die Experten der UNO und der OVCW waren am Dienstag in Damaskus eingetroffen und hatten damit begonnen, das syrische C-Waffen-Arsenal zu erfassen. Die Bestände werden auf tausend Tonnen geschätzt, verteilt auf landesweit 45 Standorte.

Airplane Paper

Verwaltungsstillstand trifft zunehmend US-Außenpolitik

Der Verwaltungsstillstand in den USA wirkt sich zunehmend auch auf die Außenpolitik der Vereinigten Staaten aus.

Der Verwaltungsstillstand in den USA wirkt sich zunehmend auch auf die Außenpolitik der Vereinigten Staaten aus. Eine für die kommende Woche geplante zweite Gesprächsrunde über ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU wurde nach Angaben der EU-Kommission abgesagt. US-Außenminister John Kerry warnte davor, dass der Verwaltungsstillstand die Position der USA in der Welt beeinträchtigen könnte.

Seit der Nacht zum Dienstag stehen in den USA weite Teile der Bundesverwaltung still, weil sich der Kongress nicht auf ein Budget für das am 1. Oktober begonnene Fiskaljahr 2014 einigen konnte. Wegen des Haushaltsnotstands mussten hunderttausende Staatsbedienstete in den unbezahlten Zwangsurlaub gehen. Behörden und Ministerien arbeiten auf Sparflamme, Museen und Nationalparks sind geschlossen.

Bad Guys

Halliburton vernichtete Beweismittel im Zusammenhang mit der Ölpest im Golf von Mexiko

Das amerikanische Unternehmen Halliburton Energy Services mit Sitz im texanischen Houston muss 200 000 Dollar Geldstrafe wegen Das amerikanische Unternehmen Halliburton Energy Services mit Sitz im texanischen Houston muss die höchste vorgesehene Geldstrafe für die Vernichtung von Beweismitteln im Zusammenhang mit der Ölpest im Golf von Mexiko aufgrund des schweren Unfalls auf der Explorations-Erdölplattform Deepwater Horizon im Jahre 2010 bezahlen. Die Golfregion hat sich bis heute nicht von den Folgen erholt. Zusätzlich will die Firma 55 Mio. Dollar für den Tier- und Umweltschutz spenden.
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© Corepics VOF / Shutterstock
Das zweitgrößte Unternehmen für technische Dienstleistungen bei der Erdölförderung bekannte sich des im vorgeworfenen Vergehens schuldig und stimmte (neben der Geldstrafe) auch einer auf drei Jahre befristeten Bewährungszeit zu, weil es eine interne Computersimulation zu Zementierungsarbeiten nach dem so genannten »Blowout«, einem unkontrollierten Austreten von Bohrspülung, Erdöl und/oder Erdgas aus einem Bohrloch, gelöscht hatte. Angeblich belegte die Simulation, dass es kaum einen Unterschied bedeutete, ob man sechs oder 21 so genannte »Centralizer«, die es ermöglichen, den Zement beim Verschließen des Bohrlochs oder der Befestigung der Förderrohre genau an der vorgesehenen Stelle zu platzieren, bei der Schließung des beschädigten Bohrlochs einsetzte.

Snakes in Suits

Obama bricht ein weiteres großes Wahlversprechen und nimmt seine "Change"-Webseite, in der diese Wahlversprechen nachzulesen waren, aus dem Internet

Inmitten des harten Vorgehens gegen Whistleblower seitens der Regierung Obama wurde vor Kurzem die Internetseite change.gov des Übergangsteams Obamas aus dem Jahr 2008, auf der auch die Wahlversprechen des Kandidaten zu lesen waren, aus dem Netz genommen.
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© Whitehouse.gov
Die Sunlight Foundation wies darauf hin, dass die Seite zuletzt am 8. Juni, d.h. zwei Tage nach den ersten Enthüllungen Edward Snowdens zu den NSA-Überwachungsprogrammen, besucht werden konnte. (Snowden hatte sich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht persönlich zu erkennen gegeben.) Eines der Versprechen, die Obama auf der Internetseite abgegeben hatte, betraf den »Schutz von Whistleblowern«:
»Wenn es um Verschwendung, Betrug oder Amtsmissbrauch seitens der Regierung geht, ist ein aktiver Regierungsmitarbeiter, der sich der Integrität im öffentlichen Leben verpflichtet fühlt und bereit ist, dies [öffentlich] anzusprechen, oft die beste Informationsquelle. Solche mutigen und patriotischen Taten können manchmal Leben retten und sparen oft Steuergelder ein. Sie sollten daher mehr gefördert als unterdrückt werden. Wir müssen Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes auf Bundesebene in die Lage versetzen, auf Fehlverhalten zu achten und für eine gute Arbeitsmoral zu sorgen. Barack Obama wird die Gesetze zu Whistleblowern so stärken, dass Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes auf Bundesebene, die Verschwendung, Betrug und Amtsmissbrauch aufdecken, geschützt werden. Obama wird sicherstellen, dass Bundesbehörden den Behauptungen der Whistleblower schneller nachgehen werden und Whistleblower in vollem Umfang Zugang zur Rechtspflege und einem rechtsstaatlichen Verfahren haben.«

Kommentar: Weitere Artikel über Obama: etc. pp...


Crusader

Straßenschlachten in Mombasa nach Mord an Islamprediger

Die Spannungen zwischen Muslimen und Christen in Kenia entladen sich in neuen Gewalttaten: In der Hafenstadt Mombasa sind vier Menschen bei schweren Zusammenstößen gestorben. Zuvor war ein radikaler Islamprediger ermordet worden.
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© ReutersPolizisten in Mombasa: Krawalle nach Mord
Nairobi - Nach einem tödlichen Anschlag auf einen radikalen muslimischen Geistlichen ist es in Mombasa am Freitag zu Straßenschlachten zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Vier Menschen starben, zahlreiche andere wurden verletzt. Zuvor hatten aufgebrachte Demonstranten in der Hafenstadt eine Kirche der Heilsarmee in Flammen gesetzt.

Die Opfer starben nach Angaben des Roten Kreuzes durch Schüsse der Polizei; mindestens sieben weitere Personen wurden demnach mit Verletzungen durch Schüsse oder Macheten in Krankenhäuser gebracht. "Ich bin in meinem Teehaus eingeschlossen, draußen fliehen die Menschen vor Polizisten, Schüsse sind zu hören, überall Tränengas", berichtete ein Geschäftsmann in Mombasa telefonisch der Nachrichtenagentur dpa. In der zweitgrößten Stadt Kenias kam am Freitag das wirtschaftliche Leben zum Erliegen, Schulen wurden geschlossen.

Sherlock

Erschießung in Washington - Zur selben Zeit fand eine Übung statt

Wieder einmal fand zwischen dem 30. September 2013 bis zum 03. Oktober 2013, wie bei vielen der letzten Attentate in den USA, eine Übung statt. Diese Übung mit dem Namen "Capitol Shield 14" war eine gemeinsame Übung zwischen Militär und der Washingtoner Polizei.

Während der Übung kam es am gestrigen Donnerstag zu einem tragischen Zwischenfall, bei dem eine 34-jährige Zahnarzthelferin mit zwölf Schüssen niedergestreckt wurde. Nach Medienberichten war die Frau nicht bewaffnet.

Trotzdem haben die Medien berichtet, dass "Schüsse ausgetauscht" wurden. Die Polizei hatte die Frau, obwohl sie unbewaffnet war, niedergeschossen. Polizeichef Cathy Lanier hat es sich auch trotz allem nicht nehmen lassen, die zuständigen Polizisten als "Helden" zu bezeichnen.

Quelle: www.infowars.com

Sheriff

Das Beste aus dem Web: Update: Exekution einer Mutter vorm Washington Kapitol

Dramatische Szenen in Amerikas Hauptstadt: Eine Autofahrerin, die ein Kleinkind bei sich hat, durchbricht eine Barriere am Weißen Haus, flüchtet in Richtung Kapitol vor der Polizei und wird dort erschossen. Sicherheitskräfte verteidigen das Vorgehen - doch Fragen bleiben.
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Schwerbewaffnete Polizisten an jeder Ecke, Hunderte Einsatzwagen, gelbe Absperrbänder. Rund um Washingtons Kapitol herrscht am Donnerstag der Ausnahmezustand. An der nordwestlichen Ecke des Geländes steht ein zerbeulter Streifenwagen, ein paar Meter weiter ein schwarzes Auto, zerstört. Beamte tragen ein Kleinkind weg. Rot und blau flackern die Einsatzlichter der Polizei.

Diese Szene markiert den Endpunkt einer Verfolgungsjagd. Einer Jagd von einem der bekanntesten und bestbewachten Gebäude der Welt zum anderen: vom Weißen Haus zum Kapitol, von Amerikas Regierungszentrale zum Parlament. Am Ende ist die Fahrerin des schwarzen Wagens tot, zwei Polizisten verletzt. Und ein einjähriges Kind hat seine Mutter verloren.

Kommentar: Nach Zeugenaussagen schaut es so aus, als ob die Polizisten nur schossen. Genau genommen schaut es nach überhaupt keiner "Schießerei" aus, sondern Polizisten waren Polizisten und jemand versuchte vor ihnen zu entkommen.

Und wie Zeugen weiter berichteten, schien die Mutter aus Versehen einen Kontrollpunkt überfahren zu haben, was auch nicht verwunderlich ist, bei einem militarisierten Washington D.C.

Wahrscheinlich ist die Mutter in Panik geraten, als auf einmal mehrere Autos sie verfolgten und später dummerweise versuchte zu entkommen.

Aus diesen Gründen wurde sie erschossen, kurzgefasst vor Ort exekutiert.

Mainstream-Medien - besonders amerikanische - nutzen die Geschichte, um jeden in Angst zu versetzen und Menschen von dem arrangierten "Shutdown" abzulenken, der lebensnotwendige Institutionen - wie Krankenhäuser, Sozialsysteme - für Millionen Amerikaner still legte...

Auch greifen neuere Berichte auf, dass Miriam Carey angeblich depressiv war, was aber die Tat der Polizisten nicht erklärt, sondern sich eher wie eine Rechtfertigung anhört und das Opfer noch einmal beschuldigt wird.