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So, 20 Mai 2018
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Das große globale Spiel des Wandels: Unsere Zivilisation steuert auf das Verhängnis der Bronzezeit zu - Untergang

world burning
Ich habe eine ganze Zeit lang nichts für SOTT geschrieben, hauptsächlich weil ich, so weit ich sehen konnte, in Dutzenden von Artikeln über die Jahre hinweg alles gesagt hatte, von dem ich dachte, dass es gesagt werden musste. Es ist nicht so, dass ich aufgab, ich habe nur meine Aufmerksamkeit meiner Geschichtsforschung zugewandt, in dem Bestreben den Schlüssel zu finden, welcher möglicherweise ein System für Veränderungen erschließt. Ich habe ihn nicht gefunden. Tatsächlich hat die Geschichtsforschung mich heute mehr denn je davon überzeugt, dass es kein gutes Ende für die menschliche Rasse geben wird, wenn der gegenwärtige Zustand auf seinem derzeitigen Kurs verbleibt. Falls der Mensch nicht ziemlich bald Milliarden anderer Menschen tötet, wird es anscheinend der Planet selbst oder der Kosmos für uns tun.

Oh, in der Tat hat Wladimir Putin einen Strich durch das Streben der Globalen Eliten nach einer weltweiten Vorherrschaft gezogen. Allerdings war die letzte Person, welche dies ebenfalls von innen heraus tat -- in einem gleichwertigen Imperium --, Julius Caesar, und schauen Sie, was mit ihm geschah.

Momentan arbeite ich mich durch eine detaillierte Beschreibung des Zusammenbruchs der bronzezeitlichen Zivilisation, und die Vergleiche sind so interessant, dass ich Sie darauf aufmerksam machen möchte. Am Ende der Bronzezeit gab es eine Verkettung unglücklicher Umstände und Ereignisse, welche die Mittelmeervölker -- möglicherweise die Völker des ganzen Planeten, wenn die Daten gesammelt werden könnten -- in ein dunkles Zeitalter stürzte, aus dem sie 300 Jahre nicht mehr herauskamen. Wenn die Menschheit überhaupt überlebt, dann denke ich, steht uns etwas Ähnliches bevor.

Kommentar: Wir empfehlen dieses Buch: 1177 v. Chr.: Der erste Untergang der Zivilisation von Eric H. Cline.


Bulb

Jahrestag des "Unsterblichen Regiments": Putin erinnert an heutige Gefahren für den Weltfrieden

Zum Jahrestag des "unsterblichen Regiments" auf dem roten Platz in Moskau hat Putin wieder persönlich am Marsch der Angehörigen und Nachfahren der russischen Soldaten teilgenommen, die in den Jahren zwischen 1941 und 1945 gegen Nazi-Deutschland im sogenannten "Großen Vaterländischen Krieg" gekämpft haben.
Putin Marsch Moskau
Damit nahm Putin zum fünften Mal an diesem Marsch teil. Während seiner Rede zu diesem Tag der Erinnerung und Ehrung betonte er:
"Der 9. Mai vereint alle Generationen durch die Geschichte des Mutes. Jede Familie hat ihre eigenen Helden unter ihren Verwandten und sie leben in unseren Herzen und sind zusammen mit uns in den Reihen des Unsterblichen Regiments"

~ Russland News
Nicht nur für Putin persönlich sondern für fast jeden Menschen in Russland ist dieser Tag des Große Vaterländische Kriegs ein bedeutender Bestandteil der Familiengeschichte.

Take 2

Wie London und die Weißhelme den "Chemiewaffenangriff" in Duma inszenierten

El portavoz del Ministerio de Defensa ruso, Igor Konashenkov, durante una reunión con un grupo de militares del país.
Als das US-Militär im vergangenen Jahr aufgrund von Behauptungen eines Chemiewaffenangriffs auf Khan Sheikhoun einen syrischen Luftwaffenstützpunkt mit Marschflugkörpern angriff, haben viele Kommentatoren die naheliegenden Implikationen erkannt: Wenn in Zukunft sogenannte moderate Rebellen vom syrischen oder russischen Militär überwältigt werden würden, bräuchten die Terroristen lediglich einen weiteren "Chemiewaffenangriff" inszenieren und ihn über das Propagandanetzwerk der Weißhelme verbreiten. Und das würde als Ruf nach amerikanischer Luftunterstützung gelten.


Übersetzung:
#US#TRUMP hat soeben Jihadisten signalisiert, dass sie ihre Chancen auf dem Schlachtfeld verbessern können und mit Luftschlägen von amerikanischer Seite rechnen dürfen, wenn sie Chemiewaffen einsetzen und es den Syrern in die Schuhe schieben

- Steve Chovanec (@stevechovanec) April 7, 2017
Sogar Sprecher der US-Regierung haben gesagt, dass für jeden weiteren Chemiewaffenangriff automatisch Syrien und Russland verantwortlich gemacht würden. In der realen Welt nennt man so etwas einen Blankoscheck. Weil damit also jeder vermeintliche Chemiewaffenangriff automatisch den Syrern und Russen zugeschrieben und mit einem Marschflugkörperangriff auf syrische Stellungen beantwortet wird, haben die Feinde Syriens einen guten Grund, den Anschein zu vermitteln, dass Zivilisten einen Chemiewaffenangriff erlitten hätten. Da braucht man nur Eins und Eins zusammenzuzählen.


Übersetzung:
Jeder weitere Angriff auf die syrische Bevölkerung wird nicht nur Assad, sondern auch Russland & Iran zur Last gelegt, die ihn bei der Ermordung seiner Landsleute unterstützen.

- Nikki Haley (@nikkihaley) June 27, 2017

Bell

Aus für den Iran-Deal: Europa muss sich endlich vom US-Diktat lösen

iran deal deutschland
Nun ist die Katze aus dem Sack: Trump kündigt den Iran-Deal. Wie wir berichteten, ist dies für Europa eine sehr schlechte Nachricht: Der Deal war gerade für die EU und den Iran eine Win-win-Situation. Wenn die USA ihren Willen bekommen, werden zahlreiche äußerst lukrative Geschäftsabschlüsse zwischen EU-Unternehmen und dem Iran beendet oder kommen erst gar nicht zustande.

Folgerichtig ist aus Europa große Empörung zu hören - und das, obwohl unsere Politiker und Medien ansonsten nicht gerade durch viel Kritik an der amerikanischen und israelischen Politik auffallen. Die Stellungnahme etwa der
Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, läuft ungefähr auf Folgendes hinaus, wenn man es weniger diplomatisch formuliert: Ihr kindischen, völlig wahnsinnigen US-Spinner! Ihr dreht völlig durch, verbreitet Lügen und schadet unserer Wirtschaft! Wir werden das nicht mehr hinnehmen! Und auch der ansonsten fest im Hardliner-Transatlantik-Club verankerte Spiegel schreibt in einem Kommentar ganz richtig:
Die geopolitischen Gründe, die Trump in seiner siebenminütigen Einleitung zu dem entscheidenden Satz anführte, waren denn auch falsch, fiktiv oder verzerrt. Der "desaströse" Deal löse einen "nuklearen Rüstungswettlauf im Nahen Osten" aus, Iran bedrohe Amerika mit atomarer Zerstörung, die USA und Europa seien hierbei "vereint". Trumps Argumente - die offenbar direkt aus der Feder seines neuen Hardliner-Sicherheitsberaters John Bolton stammten, der neben ihm stand - waren Fake News.

Arrow Down

Trump verkündet Beendigung des Iran-Deals und Sanktionen "auf höchstem Niveau"

US-Präsident Donald Trump hat nun seine Rhetorik seit dem Beginn seiner Kandidatur gegen den Iran-Deal in die Tat umgesetzt und die Aufhebung des Abkommens verkündet. Washington wird nun wirtschaftliche Sanktionen "auf dem höchsten Niveau" gegen den Iran verhängen.
Trump
Trump nanne das Abkommen eine "verfaulende und vergammelte Struktur". Sie sei "im Kern defekt". Das 2015 vom ehemaligen US-Präsidenten Obama mitunterzeichnete Abkommen habe kaum zur Begrenzung der iranischen Urananreicherung beigetragen. Zudem habe es Teheran dazu verholfen, Geld für sein "schlechtes Verhalten" im Nahen Osten zu beschaffen.
Daher verkünde ich heute, dass die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran aussteigen werden", erklärte Trump am Dienstagabend. "Wenn ich Versprechen mache, halte ich sie."
~ RT Deutsch
Erst vor ein paar Tagen hat der israelische Ministerpräsident, Benjamin Netanyahu, die Propagandawelle gegen den Iran und das Abkommen verschärft, indem er eine besonders geistreiche PowerPoint-Präsentation abgehalten hat, bei dem er den Iran aufs schärfste verurteilte.

Chess

Iran-Deal: Warum Europa das Abkommen unbedingt retten will

Trump Iran  nuclear deal
Trump möchte heute seine Entscheidung zum Iran-Deal bekannt geben. Was auch immer dabei herauskommt - eines ist klar: Deutschland, Frankreich und Großbritannien scheinen im Gegensatz zu den USA sehr daran interessiert, den Iran-Deal beizubehalten. Während Trump pausenlos gegen das historische Abkommen wetterte und Israel den Deal ebenfalls torpediert, hören wir aus Europa ganz andere Töne. Die Welt fasst es so zusammen:
Die Europäer lassen nichts unversucht, um die Trump-Regierung davon abzubringen, das Iran-Abkommen aufzukündigen. Nachdem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel den US-Präsidenten in der vorvergangenen Woche versuchten von dem Deal zu überzeugen, schickt nun die britische Regierung ihre Geheimwaffe: Außenminister Boris Johnson.
Da mag sich manch einer fragen - warum ist das so? Schließlich fallen die meisten europäischen Staatsführer ansonsten nicht gerade durch US-unabhängige Politik auf.

Des Rätsels Lösung findet sich, wie so oft, in den wirtschaftlichen Konsequenzen. Für viele Großunternehmen ist der Iran-Deal sehr wichtig, erlaubt er diesen doch den Zugang zum Iran und im Gegenzug iranischen (Staats-)Unternehmen die Möglichkeit, Geschäfte mit europäischen Konzernen zu machen. Eine Win-win-Situation also. Um besser zu verstehen, wie wichtig dieser Deal ist, sollte man sich einige der Geschäfte anschauen, die europäische Unternehmen seit Inkrafttreten des Abkommens 2015 abgeschlossen haben:
  • Der französische Ölkonzern Total hat einen 5 Milliarden-Deal mit dem Iran und einem chinesischem Unternehmen zur Erschließung von Erdgasfeldern abgeschlossen.
  • Airbus hat mit dem Iran einen Vertrag über die Lieferung von 100 Flugzeugen im Gesamtwert von 19 Milliarden Euro ausgehandelt.
  • Der europäische Flugzeugproduzent ATR hat mit IranAir einen 536 Millionen Euro-Deal abgeschlossen.
  • PSA Peugeot Citroen hat die Eröffnung einer Produktionsstätte im Iran vertraglich geregelt.
  • Der Volkswagen-Konzern hat mit dem Export seiner Autos in den Iran begonnen.

Bulb

Erdogan kündigt Unabhängigkeit vom Westen an: "Die Türkei wird eine globale Macht"

Erdogan
© Reuters
Der türkische Staatspräsident möchte auch in Verteidigungsfragen eine größere Unabhängigkeit.
Der türkische President Erdogan hat nach der Wahl neue Operationen angekündigt. Das türkische Militär soll mehr Militäroperationen in Syrien durchführen:
und sich dabei unabhängig vom Westen auf die Entwicklung einer völlig autarken Verteidigungsindustrie konzentrieren

~ RT Deutsch
Dabei betonte er, dass der Westen den Rüstungshandel missbraucht, um die Türkei unter Druck zu setzen.
"Die Türkei wird in der neuen Periode [nach den Wahlen] neue Operationen starten, wie die Operation Euphrat-Schild und die Operation Olivenzweig, um ihre Grenzen vor Terroristen zu schützen"

~ RT Deutsch
Weiterhin legte Erdogan Wert darauf, die Türkei in der Zukunft darauf vorzubereiten, "wichtige Macht in der Welt " zu werden.
"Die Türkei wird zu einer wichtigen Macht in der Welt. Die Türkei wird eine globale Macht sein, eine führende Kraft", versprach das Staatsoberhaupt am Sonntag und stellte fest, dass das Land bis 2023 in die Top-10-Länder Volkswirtschaften der Welt aufsteigen wolle.

~ RT Deutsch
Auf die Distanzierung vom Westen soll ein besonderes Aufgenmerk gelegt werden.

Ambulance

Moskau zum Skripal-Fall: "Unmögliche Blamage" für Briten

Maria Sacharowa
© Sputnik / Ilja Pitalyow
Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums
Die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat das "britische Durcheinander" im Fall des Giftgasanschlags auf den ehemaligen GRU-Oberst Sergej Skripal und dessen Tochter Julia im englischen Salisbury vor über zwei Monaten als eine "unmögliche Blamage" bezeichnet.

"In der vorigen Woche wurde in englischsprachigen Medien der OPCW-Chef Ahmet Üzümcü zitiert. Er soll erklärt haben, dass gegen die Skripals 50 bis 100 Gramm des Nervengifts 'Nowitschok' eingesetzt worden waren. Nach Experteneinschätzungen würde eine solche Menge genügen, um die Bewohner aller in der Nähe des Tatortes liegenden Viertel zu vergiften - geschweige denn zwei Menschen", schrieb Sacharowa am Montag auf Facebook.

Kommentar: Was für eine Blamage, wohl wahr! Diese ganze Geschichte, die offensichtlich nur als Vehikel zur Diffamierung Russlands genutzt wird und wohl auch nur deswegen inszeniert wurde, ist für jeden Menschen mit gesundem Menschenverstand einfach absurd und widersprüchlich. Bleibt zu hoffen, dass die Skripals - die von den Briten nach wie vor unter Verschluss gehalten werden - heil aus diesem unsäglichen Vorfall herauskommen. Siehe auch:


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Video: Putin beginnt neue Amtszeit

Wladimir Putin wurde heute in Moskau zu seiner vierten Amtszeit vereidigt. Wie er bereits in seiner historischen Rede am 1. März angekündigt hatte, werden auch in den nächsten 6 Jahren monumentale Projekte in Angriff genommen um erstens die Lebensverhältnisse der russischen Bevölkerung weiter zu verbessern (anknüpfend an die einzigartige Erfolgsgeschichte der letzten 18 Jahre), zweitens Russland in Sachen Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie an die Weltspitze zu befördern und drittens die Grundprinzipien des friedlichen Zusammenlebens und Ausstausches unter den Völkern auf globaler Ebene zu fördern.
Putin
Am 18. März wurde Präsident Putin mit einer überwältigenden Mehrheit und Rekordprozentzahl von 77 ein weiteres Mal zum Präsidenten gewählt.

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Seidenstraße: Österreich eröffnet erste Direktverbindung nach China

Im Gegensatz zu Deutschland und vielen anderen Staaten in Europa, die sich dem US-Druck beugen, hat sich Österreich dazu entschlossen, ein Teil der erfolgsversprechenden neuen Seidenstraße zu sein. Das chinesische Projekt, das Ende 2013 von dem Staatspräsident Xi Jinping zum ersten Mal präsentiert wurde, stellt für die Vorherrschaft und Kontrolle des US-Imperiums und ihrer Vasallenstaaten eine Gefahr dar.
Seidenstraße Österreich
© www.globallookpress.com
Start des ersten direkten Güterzuges, der zwischen Österreich und der Volksrepublik China verkehrt.
Österreich ist entschlossen, die umfangreichen Chancen, die aus diesem Projekt für das Land und die Beziehungen zu China und anderen östlichen Staaten wie Russland entstehen, zum gegenseitigen Nutzen zu ergreifen.

Am vergangenen Freitag traf der erste Zug aus China in Wien ein und wurde durch einen prominente Delegation aus Wirtschaft und Politik begrüßt.
Großer Bahnhof im wahrsten Sinne des Wortes: Zum Start des ersten direkten Güterzuges, der zwischen Österreich und der Volksrepublik China verkehrte, war eine prominent besetzte Delegation aus Wirtschaft und Politik der Alpenrepublik angereist - inklusive Bundespräsident Alexander van der Bellen, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Außenministerin Karin Kneissl.

Am vergangenen Freitag traf der Zug in Wien ein - und wieder war das Staatsoberhaupt mit dabei, um ihn zu begrüßen. Zuvor waren die 44 Container, die unter anderem elektronische Bauteile, Beleuchtungen und Haushaltswaren geladen hatten, von Chengdu aus nicht weniger als 9.800 Kilometer quer durch Kasachstan, die Russische Föderation, die Ukraine und die Slowakei gereist. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und Infrastrukturminister Norbert Hofer wollen noch in diesem Jahr insgesamt 400 weitere Züge entlang dieser Strecke auf den Weg bringen. Künftig sollen es gar bis zu 600 sein.

Nachdem Österreich, das als neutrales Land bereits während des Kalten Krieges recht rege Wirtschaftsbeziehungen zur Sowjetunion gepflegt hatte, nach deren Zusammenbruch mit Russland und den anderen Nachfolgestaaten schnell und erfolgreich die Zusammenarbeit intensiviert hatte, will das Land auch mit Blick auf das Projekt der Neuen Seidenstraße anderen EU-Staaten einen Schritt voraus sein.

~ RT Deutsch
Mehr Informationen dazu finden Sie auf RT Deutsch.