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Mi, 23 Aug 2017
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USA

Neokolonialismus: Wirtschaftliche Ausbeutung der Welt durch das US-Imperium - Venezuela nur eines von vielen Opfern in langer, blutiger Geschichte

© Sputnik
In diesem Monat jähren sich einige bedeutende Meilensteine im Kampf gegen den Kolonialismus. Das Problem ist, dass dieser nicht etwa verschwunden ist, nachdem die Entwicklungsländer ihre staatliche Unabhängigkeit von den Großmächten aus Europa erreicht hatten.

Was wir einst als Kolonialismus kannten, wurde durch eine neue Form ersetzt, die sich als noch destruktiver und unermesslich unehrlicher erwies als das, was vorher war.

Zumindest das britische Imperium, das am Zenit seiner Macht fast ein Viertel der Weltlandschaft bedeckte, gestand immerhin ein, dass es ein Imperium war.

Das heutige schattenhafte Imperium des globalisierten Finanzkapitals macht so etwas nicht. Ganze Länder wie Jugoslawien, Libyen und der Irak wurden zerstört, weil sie sich nicht fügen wollten. Länder wie Venezuela, die unter einem Zustand der ständigen Belagerung stehen, widerstehen weiterhin den neokonservativen und neoliberalen Eliten.

Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, wird diese neue Welle der Kolonisation, die den reichsten Menschen in den reichsten Ländern der Welt zugutekommt, im Namen der "Demokratie" und der "Förderung der Menschenrechte" geführt - und enthusiastisch von vielen nach eigener Bekundung "progressiv Denkenden" unterstützt. Die Heuchelei der heutigen Imperialisten, die Venezuelas Maduro verbal angreifen und als "Diktator" bezeichnen, aber die nicht gewählten Erbherrscher von Saudi-Arabien bejubeln, weil diese ihnen tödliche Waffen abkaufen, ist wirklich atemberaubend.

Kommentar: Venezuela ist in der Tat nur eines von vielen Beispielen für das kriminelle Vorgehen der USA. Um die wahren Zusammenhänge für ein solches Handeln zu verstehen, können Sie Lobaczewskis äußerst wichtiges Werk Politische Ponerologie lesen. Psychopathen in Machtpositionen sind die Wurzel des Übels.

© SOTT
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



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EU-Kommission: Polizei soll ohne richterlichen Beschluss Zugriff auf Internet-Dienste bekommen

Die EU-Kommission bereitet ein neues Verfahren vor, das Polizeibehörden den Zugriff auf Daten von Online-Diensten mit Sitz in den USA erleichtern soll. Damit könnten die bislang förmlichen Rechtshilfeverfahren entfallen. Dies bedeutet aber auch, dass die richterliche Kontrolle entfällt.

© www.globallookpress.com
Ein von der EU-Kommission geplantes Verfahren sieht vor, dass europäische Strafverfolgungsbehörden mit US-Internetunternehmen unmittelbar zusammenarbeiten. Private Nutzerdaten könnten somit von der Polizei direkt bei Anbietern abgefragt werden, wie eine kleine Anfrage der Partei Die Linke ergab.

Geplant ist, dass die Facebook und Co. die auf US-Servern gespeicherten Kommunikations- und Nutzerdaten herausgeben, wenn die europäischen Polizeien sie direkt über bestimmte "Ansprechpunkte" kontaktieren, die innerhalb der Europäischen Union einzurichten wären.

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Trump ist nicht zufrieden mit Abkommen: "Vielleicht müssen wir NAFTA aufkündigen"

Im Rahmen der "America First"-Politik Präsident Trumps steht in dieser Woche das Freihandelsabkommen NAFTA zur Debatte. Mexiko will Druck auf die USA ausüben und macht Verbesserungen in dem Abkommen zur Bedingung, um über das Thema Migration zu verhandeln.

© Reuters Jonathan Ernst
Der US-Präsident Donald Trump mit Vertretern der amerikanischen Automobilindustrie in Michigan, USA; 15. März 2017.
In dieser Woche beschäftigt sich US-Präsident Donald Trump mit dem mittlerweile 23 Jahre alten NAFTA-Abkommen. Durch das nordamerikanische Freihandelsabkommen fielen zahlreiche Zölle zwischen den USA, Kanada und Mexiko weg, wovon auch die US-amerikanische Automobilindustrie profitierte. Für Trump richtet sich NAFTA aber gegen amerikanische Arbeitsplätze und Produktionsstätten im Land. Ein Ausstieg aus NAFTA ist deshalb nicht auszuschließen.

In einem Interview mit dem Wall Street Journal sagte Trump:
Nafta ist ein furchtbares Abkommen für die USA. [...] Vielleicht müssen wir es aufkündigen.
Schon während seines Wahlkampfs hatte Trump mehrfach seine Position gegen NAFTA zum Ausdruck gebracht.

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USA baut Marinebasis in der Ukraine gegen Russland wegen der "Krim Aggression"

Kurz nach dem gewaltsamen Putsch in Kiew und nach dem Referendum auf der Krim habe ich die Meldung gebracht, "US Navy wollte Geheimbasis in Sewastopol errichten". Die amerikanische Marine hatte bereits Millionen in Gebäude investiert, im vermeintlich sicheren Wissen, die Ukraine fällt ins amerikanische Imperium. Mit dem Anschluss der Krim an die Russische Föderation wurde diesem Plan, die russische Marine aus Sewastopol rauszuschmeissen damit die US Navy den Platz einnehmen kann, ein Strich durch die Rechnung gemacht. Aber die Kriegstreiber in Washington haben nicht ihre Absicht, im Schwarzen Meer Fuss zu fassen, aufgegeben. Am 7. August meldete die Webseite der US Navy, am 25. Juli erfolgte die Zeremonie des Spatenstich für eine Marinebasis und Kommandozentrale in Otschakiw. Ein weiterer Schritt zur Umzingelung und Provokation Russlands.


Die Luftaufnahme zeigt die Hafenanlage und im Hintergrund den Militärflugplatz
Der Name Otschakiw mag einigen die sehr gut die Geschichte studiert haben bekannt sein. Denn die Stadt war eine an der strategisch wichtigen Mündung des Dnepr-Bug-Liman gelegene Festung der Osmanen und trat wiederholt als Schauplatz russisch-osmanischer Auseinandersetzung hervor. Der als "Lügenbaron" bekannte Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen will bei der Belagerung dieser Festung 1737 im Russisch-Österreichischen Türkenkrieg seinen berühmten Ritt auf der Kanonenkugel vollführt haben.

Er soll auf einer Kanonenkugel reitend über die belagerte Stadt geflogen sein, inspizierte dabei die feindlichen Stellungen und stieg kurzerhand auf eine in die Gegenrichtung fliegende Kugel um.

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Russlands Außenamt: "US-Kampagne in Afghanistan gescheitert - Sie sollten das Land verlassen"

Die Militärkampagne der US-Armee in Afghanistan ist laut dem russischen Sonderbeauftragten für Afghanistan, Samir Kabulow, erfolglos gewesen. Das US-Militär soll das Land verlassen.

Wie Kabulow am Montag gegenüber der Zeitung Iswestija sagte, hat Russland nie den Abzug der US-Truppen aus Afghanistan beschleunigt. In der entstandenen Situation wäre aber ein Truppenabzug die beste Lösung.

"Da die US-Armee nichts tun kann, möge sie Afghanistan verlassen. Die US-Kampagne in Afghanistan ist misslungen", so Kabulow.

Kommentar: Guter Vorschlag. Die USA und ihre Verbündeten haben schon genug Unheil in diesem Land gestiftet. Ein Abzug aller ihrer Truppen wäre für das Land und die Welt ein Segen.


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Trumps Ex-Kommunikationschef spricht über Putsch-Pläne im Weißen Haus gegen Trump

Der ehemalige Kommunikationschef von US-Präsident Donald Trump, Anthony Scaramucci, hat am Sonntag in einem Interview für den US-Sender ABC erklärt, dass im Weißen Haus einige Mitarbeiter an einem Putsch gegen Trump arbeiten.
© REUTERS/ Joshua Roberts/File Photo
Ein Grund dafür ist laut Scaramucci die Tatsache, dass Trump kein Vertreter des US-Establishments ist. "Darum haben die Menschen beschlossen, ihn zu vertreiben", sagte Scaramucci im ABC-Interview.


"In Washington und im Weißen Haus gibt es Menschen, die die Interessen des Präsidenten nicht teilen und seine Politik nicht unterstützen", betonte Scaramucci. Er präzisierte aber nicht, von wem die Rede sei. Er fügte hinzu, Trump solle in seiner Administration mehr Menschen um sich scharen, die ihm gegenüber loyal eingestellt seien.

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Der Gender-Wahnsinn: "Goolag" Google entlässt kritischen und mitdenkenden Mitarbeiter

James Damore wurde wegen eines sexistischen Textes entlassen


Kommentar: Der Text ist nicht sexistisch.


James Damore ist offensichtlich wütend. Er wurde von Google gefeuert, nachdem er einen Text über biologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen verfasst hat, die Grund dafür seien, wieso es weniger Frauen in der IT und in Führungspositionen gebe. Gegen seine Entlassung hat er bereits rechtliche Schritte angekündigt. Auf Twitter klagt er, dafür entlassen worden zu sein, dass er "die Wahrheit" gesagt habe. Aber das reicht ihm nicht. Er bezeichnet seinen Ex-Arbeitgeber nun öffentlich als "Goolag" - eine Anspielung an die Arbeits- und Gefangenenlager der Sowjetunion.


Kommentar: Seine Wut ist berechtigt und sein Memo basiert auf wissenschaftlichen Fakten, die viele Menschen - besondern aus dem Gender-Bereich - sehr gerne ignorieren.


Kommentar: Lesen Sie sich auch die folgenden Artikel durch:

Meinungsfreiheit, Orwell und der Genderpronomen-Wahnsinn
Prof. Jordan Petersons Neujahres-Botschaft an die Welt


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Fakten, die niemand ausspricht: USA hat alle Vereinbarungen mit Nordkorea gebrochen

Die Fake-News-Medien lügen wieder wie gedruckt, warum die Situation mit Nordkorea so brenzlig geworden ist. Ja sie reden einen Krieg herbei, genauso wie sie den Angriffskrieg gegen den Irak herbeigeredet haben. Nur diesmal geht es um den Einsatz von Atomwaffen. Schuld an dem Streit ist nicht Kim Jong Un oder die Regierung von Nordkorea sondern alleine Washington. Warum? Weil die Clinton-, Bush- und Obama-Regime sämtliche Vereinbarungen und Versprechungen mit Nordkorea aus dem Jahr 1994 gebrochen und nicht eingehalten haben.


Hier die Fakten die uns die Medien verschweigen:

1. Clinton hat mit Nordkorea das Ende des Atomprogramms unter gewissen Bedingungen vereinbart.

2. Nordkorea hat sich an die Vereinbarung gehalten. Das Atomprogramm wurde angehalten. Alle Beteiligten haben das bestätigt.

3. Die USA haben den Vertrag in jedem Punkt gebrochen. Nordkorea wurde NICHT von der Liste der Terrorstaaten entfernt. Nordkorea wurde NICHT mit Kernbrennstoff für die Atomreaktoren beliefert. Es wurden NICHT die Leichtwasserreaktoren von den USA gebaut. Die Beziehungen wurden NICHT normalisiert und die Sanktionen wurden NICHT aufgehoben. All das wurde aber Nordkorea von den USA versprochen.

4. Nordkorea benötigt diese Reaktoren zur Produktion und Lieferung von Strom für die Bevölkerung.

5. Nordkorea wartete geduldig, hat aber nach mehr als 10 Jahren sein Atomprogramm neu gestartet, weil Washington nichts was 1994 versprochen wurde lieferte.

6. Die USA verschärften die Sanktionen gegen Nordkorea und stellen die Führung als "das Böse" schlechthin dar.

7. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind dann komplett 2002 beendet worden.

Attention

Angriff auf Nordkorea bedeutet wahrscheinlich Krieg mit China

Präsident Trump hat in seiner neuesten Äusserung zum Konflikt mit Nordkorea via Twitter gesagt, "Militärische Lösungen sind komplett vorhanden, gesichert und geladen, sollte Nordkorea unklug handeln." In einem darauf folgenden Tweet schrieb er, "B-1B Lancer Bomber der Air Force auf Guam sind bereit ihre Mission zu erfüllen, wenn sie dazu aufgerufen werden." Das heisst, Trump kann sogar heute Nacht noch den Befehl erteilen, Nordkorea mit strategischen Bomber anzugreifen. Er benutzt folgende Fotos in seinem Tweet.
Darauf hat die chinesische regierungsnahe Zeitung Global Times reagiert und Trump gewarnt, China würde militärisch intervenieren und Nordkorea zu Hilfe kommen, sollten die USA oder Südkorea einen präventiven Angriff starten, um das Regime in Nordkorea zu stürzen.

"Sollten die USA oder Südkorea einen Angriff durchführen und versuchen das nordkoreanische Regime zu stürzen und die politische Situation auf der koreanischen Halbinsel zu verändern, dann wird China sie daran hindern", steht im Artikel.

Kommentar:


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Krise USA und Nordkorea: China versucht zu vermitteln

© www.globallookpress.com / Xinhua / KCNA
Die USA und China zeigen angesichts der Spannungen wegen Nordkorea demonstrativ Einigkeit. Chinas Staatschef meint aber auch Trump, wenn er zur Mäßigung aufruft. Der US-Präsident bekräftigt seine Drohungen, spricht jetzt aber auch von Diplomatie - und hofft auf Xis Hilfe.

Im Konflikt mit Nordkorea haben die USA und China die Führung in Pjöngjang zur Zurückhaltung aufgerufen. In einem Telefonat seien sich US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping einig gewesen, dass Pjöngjang "sein provokatives und anheizendes Verhalten beenden muss", berichtete das Weiße Haus am Samstag in Washington. Die Spannungen hatten sich durch scharfe Kriegsrhetorik Nordkoreas und der USA seit Tagen verstärkt.

Beide Präsidenten stimmten überein, dass die jüngste UN-Resolution mit scharfen Sanktionen gegen Nordkorea "ein wichtiger und notwendiger Schritt" sei, um Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel wiederherzustellen, hieß es weiter. Das Weiße Haus hob ferner hervor, dass das Verhältnis zwischen Trump und Xi Jinping "extrem eng" sei und "hoffentlich zu einer friedlichen Lösung des Nordkorea-Problem führen wird".

Nach chinesischer Darstellung rief Xi Jinping nicht nur Nordkorea, sondern alle Akteure zur Zurückhaltung auf, was auch Trump selbst einschließt:
Die betreffenden Parteien sollten Bemerkungen und Aktionen vermeiden, die die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel eskalieren könnten", zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua den Staatschef.
China sei bereit, mit den USA zusammenzuarbeiten, um die Probleme "angemessen zu lösen".

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