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Do, 17 Aug 2017
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USA testen Langstreckenrakete inmitten erhöhter Spannungen mit Nordkorea

Inmitten erhöhter Spannungen mit Nordkorea haben die USA eine Langstreckenrakete getestet. Die Rakete vom Typ "Minuteman 3" sei am frühen Mittwochmorgen vom Luftwaffenstützpunkt Vandenberg in Kalifornien gestartet und etwa 6.780 Kilometer weiter südwestlich auf einem Testgelände in der Nähe der Marshallinseln im Pazifik niedergegangen, teilte das US-Militär mit.
© www.globallookpress.com
USA testen Langstreckenrakete vom Typ „Minuteman 3“ (Archivbild)
Der Test sei keine Reaktion auf die jüngsten Handlungen der nordkoreanischen Regierung gewesen, betonte die Luftwaffe in einer Mitteilung. Er zeige aber, dass die USA in der Lage seien, sich selbst und Verbündete gegen Angriffe zu verteidigen.

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US-Außenminister für eine Deeskalation: Wir möchten Dialog mit Pjöngjang

Nach dem Säbelrasseln der letzten Wochen hat US-Außenminister Rex Tillerson zu unerwartet sanften Worten gegenüber Nordkorea gegriffen. Eine diplomatische Lösung des Konflikts sei möglich. Zuvor müsse sich Pjöngjang aber bereit erklären, das Atomwaffenprogramm zu beenden.


© Reuters
US-Außenminister Rex Tillerson.
Washington strebt nicht nach einem Regime-Change in Nordkorea und möchte stattdessen zukünftig in einen Dialog mit Pjöngjang treten, um die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu vermindern. Dies erklärte der US-Außenminister Tillerson.
Wir streben nicht nach einem Regime change. Wir streben nicht den Kollaps des Regimes an. Wir streben nicht nach einer beschleunigten Wiedervereinigung der Halbinsel. Wir streben nicht nach einer Ausrede, um unser Militär nördlich des 38. Breitengrades zu schicken", erklärte Tillerson gegenüber Journalisten am Dienstag in Washington.

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Saudischer Prinz bin Fahd ruft zum Kampf gegen Israel und "Rückeroberung" von al-Aksa auf

Der Sohn des ehemaligen Königs von Saudi-Arabien Fahd bin Abdulaziz hat sich für einen Krieg gegen Israel ausgesprochen. Er kritisierte die Zusammenstöße der letzten Woche rund um die al-Aksa-Moschee in Jerusalem.


© Twitter von Abdulaziz bin Fahd
In seinen Veröffentlichungen auf dem Micro-Bloggingdienst Twitter rief der saudische Prinz Abdulaziz bin Fahd am 21. Juli "Muslime und Araber" dazu auf, solidarisch mit dem Schicksal des al-Aksa-Komplexes in Jerusalem zu sein. Dabei griff der Prinz auf eine deutliche Sprache gegen Israel zurück und verbrüderte sich mit den Palästinensern. In einem Tweet schrieb er:
Jeder Muslim ist verpflichtet, seine Brüder in Palästina und der heiligen al-Aksa-Moschee zu unterstützen. Jeder mit seinen eigenen Mitteln. Oh Nation von Muhammed, zeig ihnen, wer du bist. Die Vernachlässigung wäre eine Schande und Gott würde uns zur Verantwortung ziehen."

In einem anderen Tweet nannte der saudische Prinz Israel mindestens indirekt eine Besatzungsmacht, die den al-Aksa-Komplex in Jerusalem "gefangen" hält. Er rief zum Krieg gegen Israel um al-Aksa, die als drittheiligste Stätte des Islams gilt:

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Xi warnt den Westen: Chinas Armee wird Souveränität des Landes gegen Invasoren verteidigen

Der chinesische Präsident hat erklärt, dass die Streitkräfte des Landes bereit sind, die territoriale Integrität des Landes zu wahren. Peking sei zuversichtlich, alle Invasoren besiegen zu können. Er warnte andere Länder davor, Chinas Interessen zu missachten.


Kommentar: Er bezieht sich hier mit Sicherheit auf die USA und ihre Verbündeten.


Die chinesische Volksbefreiungsarmee (VBA) müsse bereit sein, Chinas Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen, erklärte der chinesische Präsident Xi Jinping am Dienstag. Er warnte andere Staaten davor, die Interessen seines Landes zu missachten. Peking werde weiterhin in die Umstrukturierung und Modernisierung seiner Streitkräfte investieren, da die VBA eine Schlüsselrolle bei der Verteidigung der chinesischen Souveränität spiele.


Xi Jinping, der auf einer Feier zum 90. Gründungstag der VBA sprach, rief die Armee dazu auf, eine Eliteeinheit aufzustellen, die in der Lage ist, schnell auf globale Herausforderungen zu reagieren.

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Lügen für das Psychopathen-Imperium: US-Vizepräsident wirft Russland Teilung Europas vor

Mike Pence hat Russland als "unkalkulierbares Risiko" bezeichnet, nachdem Putin erste Gegenmaßnahmen ankündigte. Pence behauptete, Russland hege die Intention, Europa teilen zu wollen. Berlin bezeichnete die Sanktionen Washingtons als "völkerrechtswidrig".


Kommentar: Quatsch mit Soße. Die einzige Partei die nicht nur Europa sondern die ganze Welt spaltet, ist das Psychopathen-Imperium in den USA.


© Reuters Carlos Barria
Donald Trump und Mike Pence bei einer "Made in America" Produktpräsentation, Washington, USA, 17. Juli 2017.
Der Kommentar des US-amerikanischen Vizepräsidenten fiel während seines viertägigen Besuchs in Estland im Zusammenhang mit der ersten Gegenmaßnahme aus Moskau auf die Anti-Russland-Politik aus Washington.


Anfang der vergangenen Woche, nachdem der US-Kongress die Genehmigung für neue Sanktionen gegen Russland, den Iran und Nordkorea erteilte, gab das russische Außenministerium bekannt, dass Moskau die Zahl der US-Diplomaten in Russland auf 455 Personen reduzieren wird. Die Zahl der US-Mitarbeiter im diplomatischen Dienst auf russischem Boden muss bis zum ersten September angepasst werden. Bis jetzt "übertrifft" die diplomatische Präsenz der Vereinigten Staaten die der Russischen Föderation auf US-Boden "stark", teilte das Außenministerium in Moskau mit. Die Zahl der diplomatischen Mission der USA in Russland umfasst mehr als 1.200 Mitarbeiter.

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Machtkampf im Weißen Haus: Nächste Entlassung - Kommunikationschef muss nach 10 Tagen gehen

Anthony Scaramucci verlässt das Weiße Haus als Kommunikationsdirektor nach nur zehn Tagen. Die Entscheidung wurde auf Empfehlung des neuen Stabschefs von Präsident Donald Trump, was das Weiße Haus bestätigte.


© Reuters
"Anthony Scaramucci wird seinen Posten als Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses verlassen. Herr Scaramucci empfand, dass es am besten ist, dem Stabschef John Kelly die Möglichkeit zu geben, ein eigenes Team aufzubauen. Wir wünschen ihm alles Gute", sagte Pressesprecherin des Weißen Hauses Sarah Huckabee Sanders in einer Stellungnahme.


Scaramucci wurde am 21. Juli zum Kommunikationsdirektor ernannt, was zum Rücktritt von Pressesekretär Sean Spicer führte.


Reince Priebus der bisherige Stabschef wurde am Freitag verdrängt und offiziell mit Kelly am Montag ersetzt.

Kurz nach der Amtsübernahme versprach Scaramucci "drastische Maßnahmen" gegen Beamte des Weißen Hauses, die für anhaltende Leaks aus dem inneren Kreis der Trump-Administration verantwortlich sind. Er warnte Mitarbeiter, dass "sie gefeuert werden", wenn die Leaks nicht aufhören. Auch den Stabschef Priebus beschuldigte er, geheime Veröffentlichungen gemacht zu haben.

Che Guevara

Maduro zu US-Sanktionen: Ich tanze nicht im Takt zu imperialistischen Befehlen!

© RT
Der venezolanische Präsident Nicholas Maduro hielt von Caracas aus eine Rede im Fernsehen, in der er am Montag die Sanktionen verurteilte, die das US-Finanzministerium gegen Venezuela verhängt hatte.

Dem Publikum gegenüber versicherte Maduro, dass er "imperialen Befehlen" nicht gehorche und Venezuela eine "Vereinigung der Stabilität in Lateinamerika und in der Karibik" ist.

Venezuela ist in den letzten Tagen von gewalttätigen Zusammenstößen erschüttert worden, da die Oppositionsdemonstranten die Sonntagswahl der Nationalen Verfassungsgebenden Versammlung verhindern wollten. Die Wahl, an der staatlichen Angaben zufolge 8 Millionen Bürger teilnahmen, wird eine neue Versammlung zur Folge haben, die die Macht haben wird, eine neue Verfassung zu entwerfen.

"Es ist eine wütende Reaktion, denn die Venezolaner und ihr Präsident haben ihrem Befehl, die Nationale Konstituierende Versammlung auszusetzen, nicht gehorcht. Ich gehorche keinen imperialen Befehlen. Ich gehorche keinen Befehlen ausländischer Regierungen. Weder heute noch jemals werde ich imperialen Befehlen gehorchen. Ich bin ein freier, unabhängiger Präsident, und auch antiimperialistisch. Ich bin gegen den amerikanischen Imperialismus.

[Donald Trump] begeht den schwersten Fehler seines Lebens, wenn er sich mit der Bolivarischen Republik Venezuela anlegt, denn Venezuela ist eine Garantie für den Zusammenhalt, eine Vereinigung der Stabilität in Lateinamerika und der Karibik. Und das werden wir auch weiterhin sein. Venezuela hat seinen Weg in der Geschichte nicht bestritten, indem es von irgendeinem Imperium in der Welt abhängig war. Im Gegenteil: es hat sich ihnen entgegengestellt. Das sollte allen Männern und Frauen klar sein. Zivilisten wie Militärs."

Kommentar:


Dollars

Üppige Wahlkampfhilfe: CDU und FDP erhalten Hunderttausende Euro Großspenden von deutschen Großunternehmern

© Quelle: www.globallookpress.com Jens Kalaene/ZB
Symbolbild
Um die FDP ist es seit ihrem Scheitern bei der Bundestagswahl 2013 ruhiger geworden. Doch in Vergessenheit geriet sie nicht. Zumindest nicht bei der deutschen Wirtschaft und bei vermögenden Zeitgenossen. Diese spenden im Vorfeld der Bundestagswahl kräftig.

Die seit 2013 nicht mehr im Bundestag vertretene FDP wird im Wahljahr 2017 großzügig mit Spenden aus der Wirtschaft und von anderen Gönnern bedacht. Sie strich in diesem Jahr bereits meldepflichtige Großspenden von insgesamt 1,5 Millionen Euro ein, wie aus den Sofortveröffentlichungen der Bundestagsverwaltung hervorgeht. Die FDP erhielt damit achtmal so viele Großspenden wie SPD und Grüne zusammen. Mehr Zuwendungen von über 50.000 Euro gingen lediglich bei der CDU ein. Sie kam bislang auf insgesamt 1,9 Millionen Euro.

Von so üppiger Wahlkampfhilfe können SPD und Grüne nur träumen. Beide Parteien verbuchten jeweils nur eine einzige Einzahlung von 100.000 Euro. CSU und Linke gingen in Sachen Großspenden bislang leer aus.

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Neuer Bericht: Krieg der USA gegen Taliban bringt überhaupt nichts - Und dennoch wird er weitergehen

© Reuters / Omar Sobhani
Ein US-Soldat auf der Oqab-Basis, Afghanistan, 27. Juli 2015.
Die Opiumproduktion in Afghanistan erfährt einen neuen Boom, Zahlen belegen, dass die Taliban wieder auf dem Vormarsch sind. Führen die Amerikaner in Afghanistan einen ausweglosen Kampf? Der längste Krieg der US-Geschichte zerrt an Moral und Steuergeldern.

Die letzten knapp 16 Jahre in Afghanistan kosteten die Amerikaner rund 714 Milliarden US-Dollar. Die Gelder flossen in die Armee, neue Infrastrukturen und die afghanische Regierung. Aber das Resultat dieser Ausgaben ist nicht zufriedenstellend, denn der neue vierteljährliche Bericht des "SIGAR" (Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction - zu Deutsch: Spezieller Generalinspekteur für den Wiederaufbau Afghanistans) eröffnet, dass die Amerikaner den Kampf gegen das Opium und die Taliban in Afghanistan verlieren.


Rund 40 Prozent der Bezirke Afghanistans sind in der Hand der Taliban oder anderer bewaffneter Gruppen. Aus dem Bericht geht hervor:
Vom 1. März bis 31. Mai 2017 verzeichnete die UN 6.525 Sicherheitsvorfälle, ein 21-prozentiger Anstieg gegenüber dem letzten Quartal. Vom 1. Januar 2017 bis 8. Mai 2017 kamen 2.531 afghanische Soldaten um und weitere 4.238 wurden bei Einsätzen verletzt.
In den nächsten Tagen wird erwartet, dass US-Verteidigungsminister James Mattis eine neue Strategie im Bezug auf Afghanistan vorstellt. Zu erwarten ist die Entsendung von mehr Truppen. Die Nachrichtenseite Al-Jazeera bezog sich auf eine anonyme Quelle in seiner Berichterstattung, laut welcher die Strategie auch eine Reduzierung von US-Truppen bedeuten könnte.

Kommentar: Die USA, die "gelobte Nation der Welt", wollen nach Vietnam nicht noch einen Krieg verlieren. Ihr Ego ist schier unermesslich, während sich die Leichenberge immer weiter häufen und das von ihnen verursachte Leid nicht aufhört. Außerdem ist der Drogenhandel allzu lukrativ, wie oben bereits erwähnt ...


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Überraschung? Berlin bezeichnet US-Sanktionen gegen Russland als völkerrechtswidrig und droht mit Gegenmaßnahmen

Die EU berät noch über Gegenmaßnahmen als Antwort auf die neuen Sanktionen aus Washington, die europäische Unternehmen ruinieren. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries sieht in den Sanktionen einen völkerrechtswidrigen Schritt der "Amerika-First" Politik.

© Fabrizio Bensch / Reuters
Am Dienstag hatte der US-Senat mit überwältigender Mehrheit für neue Sanktionen gegen Russland, Nordkorea und den Iran gestimmt. Das Sanktionsvorhaben liegt nun bei Präsident Trump zur Unterschrift. Dieser hatte bereits angekündigt das Papier zu unterschreiben.

Die Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries nannte die Sanktionsintentionen der Amerikaner gegen Russland "völkerrechtswidrig":
Wir halten das schlicht und ergreifend für völkerrechtswidrig. Die Amerikaner können nicht deutsche Unternehmen bestrafen, weil die sich in einem anderen Land wirtschaftlich betätigen.

Dies teilte sie gegenüber der Funke-Mediengruppe mit. Gegenmaßnahmen von Seiten Brüssels beschrieb sie als einen richtigen Schritt. Die Europäer sehen hierin die Verfolgung eigener wirtschaftlicher Interessen der US-Amerikaner.