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Mo, 01 Mai 2017
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Russland ruft USA zur Vernunft mit Nordkorea auf: Androhungen der Massenvernichtung sind wahnwitziger Irrsinn


Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat die USA und Nordkorea für den gefährlichen Umgang miteinander scharf verurteilt. Sie nannte den derzeitigen Schlagabtausch eine gegenseitige Androhung der Massenvernichtung. Sie erklärte, dass sie gern eine US-Regierung sehen würde, die zuerst nachdenkt, bevor sie handelt und die nicht versucht Probleme, militärisch zu lösen. Es gibt kein Beispiel, bei dem eine US-militärische Einmischung ein Happy End hatte, so Sacharowa.

Nordkorea könnte dadurch nicht nur zu einer weiteren „brennenden Brutstätte“ werden, sondern besonders dramatisch auch außerhalb deren Grenzen, da es sich um nukleare Drohungen handelt.

Nordkoreas UN-Botschafter warf den USA erst kürzlich vor, dass sie eine Situation herbeiführen, in der jeden Augenblick ein „thermonuklearer Krieg“ auf der koreanischen Halbinsel ausbrechen könnte. Er erklärte zudem, dass Nordkorea „bereit sei, auf jede gewünschte Kriegsart der USA zu reagieren“. US-Präsident Donald Trump ordnete auf Grund der jüngsten Spannungen die Entsendung einer Flugzeugträgergruppe in Richtung der koreanischen Halbinsel an. Zudem rüsten die USA massiv in Südkorea auf. Unter anderem wurde die Stationierung des Raketenabwehrsystems THAAD in Südkorea beschlossen. Nordkorea sieht in den US-Militäraktionen eine Vorbereitung auf einen Angriffskrieg.

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Tillerson: Heftige Kritik am Atomabkommen mit dem Iran

Das Abkommen mit dem Iran zur Begrenzung von dessen Atomprogramm war ein seltener diplomatischer Erfolg. Der neue US-Außenminister Tillerson lässt daran kein gutes Haar - und der Sprecher von Donald Trump weicht Fragen aus.
© Sputnik
Der amerikanische Außenminsiter Rex Tillerson während der Pressekonferenz mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow am 12. April 2017.
Mit harschen Worten hat US-Außenminister Rex Tillerson das Atomabkommen des Westens mit dem Iran kritisiert. Der Deal erfülle nicht das Ziel, das Land von der Entwicklung von Atomwaffen abzuhalten.


Zahlreiche andere Bedrohungen durch den Iran würden in dem Abkommen außer Acht gelassen, fügte er hinzu. Die USA seien dabei, die Politik des Irans in all ihren Facetten unter die Lupe zu nehmen. Danach würden Entscheidungen getroffen.

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Sacharowa an die USA bezüglich Nordkorea: "Erst denken, dann handeln"

Moskau hofft darauf, dass Washington mit seinen Drohungen an die Adresse Nordkoreas zuerst das Problem unter die Lupe nehmen und dann handeln wird. Das sagte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Moskau.
© Sputnik/ Jevgenia Novoshenina
„Unsere US-amerikanischen Kollegen haben eine sehr schlimme Eigenschaft: Sie tun etwas, und erst dann denken sie. Das war unter anderem in der Ukraine und in Syrien der Fall.


Kommentar: In der Tat! Wobei vieler dieser Taten auf Psychpathologie beruhen:

Sacharowa empfahl ihren US-Kollegen, zuerst die beste Strategie zu konzipieren und dann Erklärungen abzugeben und zu handeln.

Kommentar:


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Russland hebt Visa-Bestimmungen für 18 Länder auf: Hoffnung auf Touristen-Boom

Premierminister Dmitri Medwedew hat diese Woche ein Dekret unterzeichnet, das Bürgern aus 18 Ländern ab August 2017 visafreien Reiseverkehr in den Fernen Osten Russlands ermöglicht. Damit soll der Tourismus in der Region gestärkt werden.

© Sputnik
Die Visafreiheit umfasst die Länder Algerien, Bahrain, Brunei, Indien, Iran, Katar, China, Nordkorea, Kuwait, Marokko, Mexiko, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Saudi Arabien, Singapur, Tunesien, Türkei, und Japan.

Das russische Ministerium für die Entwicklung des Fernen Ostens ist der Meinung, dass die neue Regelung die Zahl der Touristen in die Region vervielfachen könnte.

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Frauke Petry verzichtet auf AfD-Spitzenkandidatur für Bundestagswahl

Überraschung vor dem AfD-Bundestreffen: Per Videobotschaft wendet sich Frontfrau Frauke Petry an die Basis und erklärt ihren Verzicht auf eine Spitzenkandidatur. Doch ihre Gegner haben noch längst nicht freie Bahn.
© Getty Images
Etwas mehr als zwölf Minuten dauert das Video, in dem sich die AfD-Vorsitzende an diesem Mittwochnachmittag über ihre Facebook-Seite persönlich an die Parteimitglieder richtet. Frauke Petry wirkt müde, und sie verkündet, was bis vor Kurzem noch im Kosmos der rechtspopulistischen Partei undenkbar schien: ihren Verzicht auf eine Spitzenkandidatur für die anstehende Bundestagswahl. Weder allein noch im Team stehe sie dafür zur Verfügung, erklärt sie, "um allen Spekulationen diesbezüglich ein Ende zu bereiten".

Es ist eine kleine Bombe, die Petry da platzen lässt, wenige Tage vor dem entscheidenden Bundesparteitag am Samstag und Sonntag in Köln. Die AfD-Chefin stellt nunmehr ihre Widersacher vor die Aufgabe, selbst ein Team zu bilden.

Zwar ist der Bundesparteitag theoretisch nicht daran gebunden, die Partei könnte immer noch mit einer einzigen Spitzenperson in den Bundestagswahlkampf ziehen. Doch werden sich die härtesten innerparteilichen Gegner Petrys - Parteivize Alexander Gauland und Co-Parteichef Jörg Meuthen sowie der Rechtsausleger Björn Höcke - hüten, an der Basis vorbeizuoperieren.

Kommentar: Die Schwangerschaft von Frauke Petry wird mit Sicherheit einer der Hauptgründe sein, warum sie ihre Kandidatur zurückzieht. Es ist auch interessant zu sehen, was für Machtkämpfe innerhalb der Partei stattfinden und es besteht die Gefahr, dass radikalere Personen an die Macht kommen werden und die Partei sogar dem Untergang geweiht ist. Auf der anderen Seite, wenn radikalere Personen die Spitzenposition einnehmen, könnten viele Wähler auch erneut und verstärkt die AfD wählen. Es bleibt abzuwarten, was mit der Partei in den nächsten Monaten geschieht.


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Erstunken und erlogen: "Schwulen-Genozid in Tschetschenien" ist Propaganda

Konzentrationslager für hunderte Schwule, Folter und Mord: Das alles soll sich, glaubt man westlichen Medien und NGOs, in der autonomen russischen Kaukasusrepublik Tschetschenien zutragen. Einzig die dortige Gay-Community weiß nichts darüber.
Die Anschuldigungen sind gravierend. Hunderte von homosexuellen Männern sollen in der autonomen russischen Republik Tschetschenien in Konzentrationslagern für Homosexuelle interniert worden sein. Es werde gefoltert und gemordet. Westliche Medien und LGBT-Organisationen sprechen bereits von einem angeblichen Genozid und fordern harte Reaktionen gegen Russland.


Auch auf politischer Ebene sind die Vorwürfe inzwischen in ganz großem Rahmen ein Thema. Sowohl die OSZE als auch die UNO haben sich an Russland gewendet und fordern das Land dazu auf, den Vorwürfen nachzugehen.

Kommentar: Meinungsfreiheit, Orwell und der Genderpronomen-Wahnsinn


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US-Militär weitet "Engagement" in Somalia aus: Truppen für Kontrolle des Golf von Aden

Die US-Regierung will erneut Truppen im Bürgerkriegsland Somalia stationieren. In der strategisch wichtigen Region hatten US-Militärs vor bald 25 Jahren eine blutige Niederlage eingesteckt. Seitdem schwelt der Konflikt in dem ostafrikanischen Land weiter.
© Reuters
Symbolbild: US-Marinesoldat an einem 50-Kaliber-Maschinengewehr auf der USS Mount Whitney am Horn von Afrika, Dezember 2002.
Die weltweite Sicherheitslage verschärft sich unter dem neuen US-Präsidenten immer drastischer. Nachdem Donald Trump der Führung des Militärs weitgehende Entscheidungsbefugnisse eingeräumt hat, beordert diese nun, wie es heißt, mehrere Dutzend Angehörige von Spezialeinheiten nach Somalia. Als Zweck gibt das US-Militär bislang die Teilnahme an einer Trainingsmission an. Angeblich sollen somalische Streitkräfte für den Kampf gegen die mit Al-Kaida verbundene Gruppe Al-Shabaab trainiert werden, erklärten Pentagon-Beamte am Freitag.

In Somalia scheiterten die USA kurz nach dem Ende des Kalten Krieges spektakulär mit einem Militäreinsatz. Bei der Schlacht von Mogadischu fügten lokale Milizen im Oktober 1993 der US-Armee eine blutige Niederlage zu. Der Tod von 18 US-Soldaten zwang den damaligen Präsidenten Bill Clinton, die Strategie bei den Auslandseinsätzen seines Militärs grundsätzlich zu ändern. Nach dem Grundsatz "No Dead!" hielt sich die US-Regierung für die darauffolgenden Jahre mit direkten Einsätzen am Boden sehr zurück.

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Putin gratuliert Erdogan zum Sieg: Syrien Situation im Blickpunkt

Der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan haben in einem Telefongespräch ihre Meinungen zur aktuellen Situation in Syrien ausgetauscht, wie der Pressedienst des Kremls am Dienstag berichtete.
© Sputnik/ Сергей Гунеев
Die Gesprächspartner hoben die Notwendigkeit hervor, den Waffenstillstand zu festigen und die innersyrischen Verhandlungen im Rahmen des Astana- und des Genf-Prozesses voranzubringen.

Als wichtig erachtet wurde eine sorgfältige und unvoreingenommene internationale Untersuchung des C-Waffen-Vorfalls in der syrischen Provinz Idlib.

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US-Vizepräsident Pence zu Nordkorea: "Politik der strategischen Geduld beendet"

Die "Politik der strategischen Geduld“ mit Nordkorea sei beendet. Davor warnte US-Vizepräsident Mike Pence, nachdem Machthaber Kim Jong-un die USA am Sonntag mit einem neuen Raketentest herausgefordert hatte, wie das Weiße Haus am Montag mitteilte. Pence ließ allerdings offen, was genau die USA gegen den Atomkurs Pjöngjangs unternehmen wollen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
Das nordkoreanische Militär hatte am Sonntag einen Flugkörper von der Ostküste des Landes nahe der Hafenstadt Sinpo gestartet. Nach Angaben des südkoreanischen und amerikanischen Militärs scheiterte die Rakete allerdings kurz nach dem Start. US-Verteidigungsminister James Mattis teilte wenige Stunden nach dem Vorfall mit: „Der Präsident und sein Militärstab wissen über den jüngsten missglückten Raketenstart Nordkoreas Bescheid. Der Präsident hat dem nichts hinzuzufügen.“ US-Präsident Donald Trump hatte betont, dass alle Optionen auf dem Tisch lägen, und die USA notfalls auch im Alleingang gegen Nordkorea vorgehen würden.

Kommentar:


Bell

Wenn der Ankläger der Schuldige ist: Beweise für US-Einmischung bei Duma-Wahl in Russland 2016 gefunden

© AP Photo / Ric Feld, File
Russische Experten und Medienforscher haben bei einer Anhörung in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) die USA wegen einer Einmischung in die jüngsten Duma-Wahlen im September 2016 kritisiert. Nach ihren Angaben hat es in amerikanischen Massenmedien und sozialen Netzwerken eine gezielte Stimmungsmache gegeben.

Der Leiter des Moskauer Zentrums für politische Informationen, Alexej Muchin, teilte mit, dass sein Zentrum „direkte Beweise“ für eine solche Einmischung in den Wahlprozess entdeckt habe.

Mit Blick auf die Vorwürfe gegen Russland, „mithilfe von Hackern Prozesse in Westeuropa und den USA zu beeinflussen“, verwies der Experte darauf, dass das Leben in Russland seit den 1990ern „auf grobe Weise von außen beeinflusst“ werde. Nach Muchins Angaben werden rund 30 Prozent der Medien in Russland „indirekt von den USA oder von europäischen Strukturen kontrolliert.

Auf die Sputnik-Frage, welche Beweise konkret entdeckt worden seien, sprach Muchin von „Fakten und Finanzierung bis hin zu Bankbuchungen“. Er betonte, dass die russische Gesellschaft das von der Verfassung garantierte Recht habe, sich vor einer auswärtigen Einwirkung zu schützen.

Kommentar: Andere für das anklagen, was man selber tut - das ist psychopathologische Projektion. Und das ist es, was unter Ägide der USA und ihrer Verbündeten stattfindet.