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Mo, 01 Mai 2017
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HAL9000

Nordkoreanischer Diplomat bestätigt: Pjöngjang zu Atomkrieg gegen die USA bereit

© Reuters / KCNA
Der Gesandte der nordkoreanischen Botschaft in Russland, Jin Jeong-hyup, hat die Bereitschaft seines Landes bekräftigt, auf einen Atomkrieg zu reagieren, wenn die USA ihn entfesseln sollten.

Die Armee und das Volk von Nordkorea seien bereit, auf alle „Provokationen feindlicher Kräfte", darunter auch auf aggressive Aktivitäten der USA zu reagieren, sagte Jin. „Wenn sie einen Atomkrieg wollen, können wir mit einem Atomkrieg zurückschlagen. Wenn sie einen umfassenden Krieg wollen, sind wir auch zu einem umfassenden Krieg bereit", sagte der Diplomat bei einem Treffen mit dem russischen Politiker Wladimir Schirinowski.

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel hatte sich weiter zugespitzt, nachdem die USA einen Schiffsverband unter Führung des Flugzeugträgers „Karl Vinson" in die Region entsandt hatten. Nordkorea verweist darauf, dass die USA eine gefährliche Situation in der Region geschaffen haben, „bei der ein Atomkrieg jederzeit beginnen könnte". Die beiden Länder werden weltweit zur Besonnenheit aufgefordert.

2016 hatte Nordkorea einen Nukleartest und rund 20 Raketentests durchgeführt. Im Februar 2016 erfolgte der Start einer Trägerrakete mit einem Satelliten in den erdnahen Raum. Der UN-Sicherheitsrat hat seit 2006 Resolutionen in Bezug auf das Land verabschiedet, um es dazu zu veranlassen, auf Raketen- und Nuklearentwicklungen zu verzichten. Die nordkoreanische Staatsführung weist die Forderungen der Weltgemeinschaft zurück, indem sie auf die Bedrohung seitens Washingtons verweist.

Kommentar:


Light Saber

Stetiger Fortschritt: Syrische Regierungstruppen rücken Terroristen weiter zu Leibe, wichtiger IS-Kommandant getötet

© southfront.org
Am vergangenen Wochenende haben die syrische arabische Armee (SAA) und die National Defense Forces (NDF), die von den Tiger-Kräften der SAA geführt werden, die strategisch wichtige Stadt Souran und den Hügel Bizam, der nördlich des Dorfes Ma’ardes in der nördlichen Umgebung von Hama liegt erobert. Der erfolgreiche Vormarsch folgte einem heftigen Bombardement in dem Gebiet. Dabei wurden im Gebiet um Souran angeblich über 50 Luftangriffe auf die Positionen der militanten Truppen durchgeführt. Somit hat die SAA alle Gewinne von Haya’at Tahrir Al-Sham (HTS) und dessen Verbündeten militanten Gruppen im vergangenen Monat umgekehrt und die strategisch wichtige Autobahn M5 nördlich von Taibat al-Imam einer weiteren Festung die von den militanten Einheiten besetzt ist erreicht.

HTS hat behauptet, dass ihre Kämpfer einen Panzer der SAA in Gebiet der Stadt zerstört haben. Getrennt davon, beschossen Jaish Al-Ezzah und Jaish Al-Nasser - den Luftwaffenstützpunkt Hama mit über 40 Raketen. Die Raketen verursachten Brände und haben den Kontrollturm beschädigt. Dabei wurden aber keine Kampfjets zerstört und der Luftwaffenstützpunkt ist noch betriebsbereit.

Am Montag gingen die Zusammenstöße in der Nähe von Taibat al-Imam weiter und die Truppen der Regierung rückten weiter auf Tell Massin vor. Wenn die SAA und ihre Verbündeten die Kontrolle über Tell Massin gewinnen, können sie anschließend einen Teil der Autobahn M5 nördlich von Taibat al-Imam sichern und werden dann aus dieser Richtung Druck auf die von HTS besetzte Festung ausüben können. Wenn der Befehlsstab der syrischen Armee beschließt, die Operationen in dem Gebiet fortzusetzen, werden sie zwei Optionen haben:
  1. Die erste Option ist, Taibat al-Imam aus der Richtung von Souran und Maardis zu stürmen. In diesem Fall werden sich die SAA und dessen Verbündete im stark befestigten Hauptgebiet der Stadt in schwere Zusammenstöße verwickeln. Dies wird wahrscheinlich zu einer großen Anzahl von Verlusten und nicht zum Erfolg führen, wenn Regierungskräfte nicht dazu in der Lage sind an diesem Teil der Frontlinie für Verstärkungen und Aufstockungen ihrer Truppen, Panzer, gepanzerten Fahrzeugen und Artillerie-Gerätschaft zu sorgen.
  2. Die andere Option ist es, den Vorstoß in Richtung Westen auszuführen, um Buwaydah, Markabah und Lahaya zu ergreifen. Wenn die Einheiten der Regierung das schaffen und ihre Stellungen in der Gegend festigen können, werden die militanten Einheiten von HTS und ihre Verbündete, die in Taibat al-Imam, Masasnah, Kfair al-Taiba, Zor al-Heisa und Halfaya verbleiben, erhebliche Probleme bekommen um sich den Rücken frei halten zu können und um die Angriffe von den Einheiten der Regierung an der Front abwehren zu können.

TV

Russische Experten: USA kauft Blogger gegen Russland, gibt riesige Summen für Propaganda in sozialen Netzwerken aus

© Pixabay
Russische Experten haben bei einer Anhörung in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) die Staatsstrukturen der USA beschuldigt, soziale Netzwerke und Blogger für Propagandakriege gegen Russland und andere unliebsame Länder zu instrumentalisieren.

Im Mittelpunkt der Anhörung, die der Ausschuss für Informationspolitik der Duma organisiert hatte, stand die mutmaßliche Einmischung der US-Staatssender „Voice of America“ und „Radio Liberty“ sowie des Nachrichtensenders CNN in russische Wahlen.

Sergej Sudakow, Amerika-Experte und Professor an der Moskauer Akademie für Militärwissenschaften, beschuldigte das Rundfunkdirektorium der US-Regierung BBG (Broadcasting Board of Governors), gekaufte Blogger für Anti-Russland-Propaganda einzusetzen.

X

"Strafe für Ehe mit Dikator": Asma al-Assad soll britische Staatsbürgerschaft entzogen werden

© Reuters / Khaled al-Hariri
Asma al-Assad hält während der Eröffnung der ersten Internationalen Entwicklungskonferenz in Damaskus eine Rede; Syrien, 23. Januar 2010.
Britische Regierungsmitglieder fordern, der Ehefrau des syrischen Präsidenten die britische Staatsbürgerschaft zu entziehen. Sie werfen Asma al-Assad vor, ihre internationale Position zu missbrauchen. Die Entscheidung liegt bei der britischen Innenministerin und wäre rechtens, wenn diese dem "Wohl" des Volkes diene.

Verliert Asma al-Assad bald ihre britische Staatsbürgerschaft? Die westlichen Mächte sind sich, trotz einer mangelhaften Beweislage, darüber einig, dass die Regierung Assads für Giftgasangriffe verantwortlich sei. Asma al-Assad, die in den wenigen öffentlichen Auftritten ihres Mannes immer an seiner Seite zu sehen ist, ist nun ins Visier britischer Politiker gerückt. Die 41-Jährige steht für ein modernes Syrien.

Tom Brake, Sprecher der Liberalen Demokraten für ausländische Angelegenheiten, brachte den Vorwurf gegen Frau Assad ein, ihren internationalen Status zu missbrauchen und ein “barbarisches Regime“ zu verteidigen.

Kommentar: Es wird immer wahnsinniger ...


Bulb

Nordkorea präsentiert nigelnagelneue Spezial-Truppen: Granatwerfer und Nachtsichtgeräte

Nordkorea hat neue taktische Streitkräfte aufgebaut und diese nun bei der jüngsten Militärparade offiziell präsentiert, wie die südkoreanische Agentur Yonhap am Montag meldet.
© AP Photo/ Wong Maye-E
Nach der Militärparade am 15. April berichteten Medien, dass diese neuen Einheiten zusätzlich zu den bereits existierenden Marine-, Luft- sowie strategischen Streitkräften Nordkoreas agieren sollen.

Es handele sich dabei um eine neue taktische Spezialeinheit der Koreanischen Volksarmee. Laut südkoreanischen Analysen entspricht die Soldatenzahl der neuen Militäreinheit der der Luft- und Marinestreitkräfte.

Kommentar:


Ice Cube

Vorbereitung auf Eiszeit? Russland präsentiert erstmals sein „Arktisches Dreiblatt“

Russlands Verteidigungsministerium hat erstmals Bilder seines Militärstützpunktes „Arktisches Dreiblatt“ im Alexandraland auf der Insel-Gruppe Franz-Josef-Land im Nordpolarmeer gezeigt.
© Russlands Verteidigungsministerium
Auf der offiziellen Webseite des Ministeriums ist außerdem eine 3D-Führung durch die Wohnviertel der Basis zugänglich. Die Online-Gäste können sich mit den Wohnbedingungen und dem Alltag der dort dienenden Militärs bekanntmachen, hieß es.

Die Infrastruktur des Stützpunktes besteht aus Sondereinrichtungen, Verwaltungsstellen, Garagen für Militär- und Sondertechnik. Es gibt einen autonomen Energieblock sowie Lagerräume, die nur mit einer speziellen Extra-Erlaubnis betreten werden dürfen.

Kommentar:


Compass

Türkei: Erdogan gewinnt Referendum knapp, Opposition spricht von Manipulation

© Reuters
Das „Ja“-Lager hat das historische Verfassungsreferendum in der Türkei knapp mit über 51 Prozent für sich entschieden. RT Deutsch sprach mit Politikern und Türkei-Experten über das vergleichsweise schwache Wahlergebnis der Regierungspartei AKP.

„Ja“ wählten am Sonntag 51,39 Prozent und damit die Mehrheit aller wahlberechtigten Türken. 48,61 Prozent der Gesellschaft stellte sich gegen die Verfassungsänderung, die einen Wechsel des politischen Systems hin zu einem Präsidialstaat vorsieht.

Ismail Arslan von der AKP in Berlin zeigte sich optimistisch über das Wahlergebnis. Er sagte auf Anfrage von RT Deutsch:
Wir haben uns durchgeboxt, auch wenn wir das Ergebnis weit höher angesetzt haben. Aber immerhin, wir sind über die Hürde gekommen. Das ist das wichtigste.“
Aus den offiziellen Erhebungen geht hervor, dass die drei größten Städte der Türkei beim Volksentscheid „Nein“ wählten. Auch der mehrheitlich kurdische Südosten ist dagegen. Unterm Strich zeigte die Allianz aus Regierungspartei AKP und nationalistische MHP ein eher positives Ergebnis im Südosten im Vergleich zu den Wahlen 2015, wo die linksgerichtete, pro-kurdische HDP stärker abschnitt. Zum wichtigen Helfer der AKP wurden die Kurden-Regionen der Türkei, auch wenn diese grundsätzlich gegen das Referendum stimmten. Vor allem aus Städten wie Agri, Mus, Bitlis, Hakkari, Sirnak, Siirt, Batman und Mardin kamen wichtige Stimmen.

Kommentar: Ob Manipulation vorliegt oder nicht, ist zu diesem Zeitpunkt schwer zu sagen. Unweigerlich kommt die Frage auf, inwiefern Oppositionelle, die Manipulation vermuten, mit dem Westen verbandelt sind? Man denke dabei an die Ereignisse vor etwa einem Monat zurück: EU-Staaten boten eine offene Bühne für Nein-Vertreter des Referendums ("Nein-Lager") und regten sich darüber auf, dass Referendums-Befürworter andere Staaten für ihre politische Kampagne nutzten. Das Ganze eskalierte sogar in der Ausweisung von Mitgliedern der Regierung Erdogans, wie sich etwa in den Niederlanden zeigte. Dies wird im nachfolgenden Artikel von Sott-Redakteurin Bahar Azizi thematisiert. Sie macht darin auch deutlich, dass dem Westen ein Ja nicht schmecken kann. Warum? Weil die Türkei dadurch noch stärker dem Zugriff des Westens - oder vielmehr des sog. "Tiefen Staates" - entgleitet und das Potenzial für eine Annäherung an Russland wächst. Und auch der vereitelte Putsch im vergangenen Sommer zeigte deutlich, wie viele Marionetten der sog. "5. Kolonne" in der Türkei ihre Intrigen spinnen.
  • Das große Ganze: Was steckt hinter der versauernden Beziehung zwischen der Türkei und den Niederlanden?

Weitere Infos zum Referendum:


Bullseye

Snowden: USA bombte mit "Mutter aller Bomben" ehemals selbstfinanzierte Anlage in Afghanistan

Der US-Luftschlag in Afghanistan ist laut dem ehemaligen CIA-Mitarbeiter Edward Snowden auf unterirdische Gänge der Kämpfer versetzt worden, die zuvor noch mit US-Geldern gebaut worden waren.
© U.S. Department of Defense
Dabei handelte es sich laut Snowden um den künstlich angelegten Höhlenkomplex Tora-Bora, etwa 40 km südlich von Dschalalabad in der Provinz Nangarhar. Seine Erklärung, die Snowden auf Twitter veröffentlichte, belegte der Whistleblower mit einem Artikel von der New York Times.

„Tora-Bora war eine verstärkte Anlage“, heißt es in dem von Snowden zitierten Artikel, „ein für die Mudschaheds eingerichteter Komplex, der teilweise von der CIA finanziert wurde.“


Kommentar: In diesen Tunneln hielt sich angeblich einmal Osama bin Laden auf:
  • Sott-Exklusiv: Mythos Bin Laden - Wie die CIA euch verarscht hat



Bulb

Nordkorea: Neuer Raketentest schlägt fehl - Trump hat nichts hinzuzufügen

Das nordkoreanische Militär hat am Sonntag einen Flugkörper von der Ostküste des Landes nahe der Hafenstadt Sinpo gestartet, meldet die Deutsche Presse-Agentur. Nach Angaben des südkoreanischen und amerikanischen Militärs scheiterte die Rakete allerdings kurz nach dem Start. Um welche Art von Rakete es sich gehandelt habe, werde noch geprüft, teilte das US-Pazifikkommando mit.
© Reuters
Nordkorea unternimmt neuen Raketentest
Der Test erfolgte nur einen Tag nach den Feiern zum 105. Geburtstag des Staatsgründers Kim Il Sung, zu dem am Samstag eine große Militärparade mit tausenden Soldaten, Raketen, Panzern und anderen Militärfahrzeugen durch die Hauptstadt Pjöngjang gezogen war. US-Verteidigungsminister James Mattis teilte wenige Stunden nach dem Vorfall mit: „Der Präsident und sein Militärstab wissen über den jüngsten missglückten Raketenstart Nordkoreas Bescheid. Der Präsident hat dem nichts hinzuzufügen.“ US-Präsident Donald Trump hatte betont, dass alle Optionen auf dem Tisch lägen und die USA notfalls auch im Alleingang gegen Nordkorea vorgehen würde.

Kommentar: .


Bulb

Türkei: Erdogan will bei Referendum-Sieg Todesstrafe wiedereinführen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan ruft seine Anhänger dazu auf, die Wahlurnen beim Referendum in der Türkei am Sonntag "vor lauter Ja-Stimmen zum Bersten" zu bringen. Siegt er, steht das nächste Referendum an: diesmal zur Rückkehr der Todesstrafe.
© Sputnik
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan auf dem Weltenergiekongress in Istanbul am 10. Oktober 2016.
Vor dem historischen Referendum in der Türkei hat Staatschef Recep Tayyip Erdogan um massenhafte Zustimmung zur Einführung seines Präsidialsystems geworben. Erdogan kündigte am letzten Wahlkampftag vor jubelnden Anhängern in Istanbul an, sein Sieg beim Referendum an diesem Sonntag würde in weiterer Folge auch der Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei den Weg ebnen.

Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu sagte am Samstag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu in Ankara: