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Do, 17 Jun 2021
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Feuer am Himmel
Karte

Meteor

Neuer Komet C/2012 BJ98

Steckbrief

Entdeckungsdatum: 26. Januar und 1. März, 2012
Magnitude: 19.2 mag, 19.1 mag
Entdecker: Rik Hill (Mount Lemmon Survey), Alex R. Gibbs and Eric J. Christensen (Mount Lemmon Survey)

Magnitude Graph for BJ98
© Aerith Net
Die Umlaufbahndaten sind auf folgender Seite veröffentlicht: M.P.E.C. 2012-E18.

Sun

Sonnenfleck 1429 feuert zwei gewaltige Flares der Kategorie X

Bild
Washington/ USA - In der Nacht auf den heutigen Mittwoch brach die auffallend große aktive Sonnenfleckenregion Nummer 1429 in einem gewaltigen Flare der Kategorie X5 aus. Ob sich die damit einhergehende koronale Materiewolke aus hochgeladenene Teichen direkt in Richtung Erde bewegt, können die Sonnenforscher indes noch nicht genau sagen. Wenige Stunden später folgte ein weiterer Ausbruch der Stärke X1,3. Bereits zuvor hatte 1429 starke Flares abgefeuert (...wir berichteten).

"Spaceweather.com" vermutet bislang, dass die Plasmafackel des X5-Ausbruchs nicht direkt auf die Erde gerichtet war. Der letzte Ausbruch der Stärke X5 wurde am 14. Juli 2000 gemessen und obwohl dessen koronaler Massenauswurf direkt auf die Erde gerichtet war, wurde zwar zwischen dem 15. und 17. Juli ein geomagnetischer Supersturm gemessen, davon ausgelöste technische Ausfälle wurden jedoch keine bekannt. Für den Fall, dass auch der aktuelle X5-Flare direkt Richtung Erde gefeuert hat, wäre das Eintreffen der Schockfront zwischen dem 8. und 9. März zu erwarten.

Meteor

Asteroid DA14 kommt der Erde nahe

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Asteroid DA14 kommt auf die Erde zu - und dieser 2013 ziemlich nah. Steht eine Kollision bevor? Wissenschaftler glauben eher nicht daran.

"Asteroid kommt der Erde gefährlich nahe" titelte jetzt eine Boulevardzeitung und verwies darauf, dass der Himmelskörper mit dem Namen DA14 Mitte Februar 2013 der Erde näher als 27 000 Kilometer komme - "das ist unterhalb der geostationären Satellitenumlaufbahn", so das Blatt.

Aber heißt das auch, dass es für die Erde gefährlich werden könnte, dass der 44 Meter große Asteroid auf seinem Kurs mit unserem Planeten zusammenstößt?

Kommentar:
Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen
Feuer und Eis: The Day After Tomorrow


Sun

Neuer großer Sonnenfleck feuert starke Sonneneruptionen Richtung Erde

Bild
Washington/ USA - Schon zeitgleich mit seinem ersten Auftauchen über dem Sonnenrand, brach aus der derzeit sich vor die Sonnenscheibe schiebenden großen aktiven Sonnenfleckenregion Nr. 1429 ein sogenannter Flare, also eine Plasma-Magnetfeldbogen, mittlerer Stärke M2 aus. Am heutigen Morgen feuerte der Sonnenfleck dann eine Eruption der Klasse X1 in Richtung Erde. Sonnenforscher erwarten für die kommenden Stunden und Tage weitere Ausbrüche dieser höchsten, nach oben offenen Kategorie von Sonneneruptionen.

Die X1-Explosion schleuderte zudem eine helle kornorale Materiewolke ins All, die vom NASA-Sonnenobservatorium SOHO gefilmt werden konnte.

Unser NASA-Film zeigte eine Einzelbildanimation der Aufnahmen vom 1. bis 5. März 2012 und zeigt damit sowohl den M2-Flare vom vergangenen Sonntag als auch den Ausbruch der Kategorie X1 am 5. März.

http://sohowww.nascom.nasa.gov/data/LATEST/current_c2.gif

Meteor

Riesiger Meteor über Großbritannien

Erstaunliche Aufnahmen eines riesigen Meteors, der über großen Teilen Großbritanniens am 3. März 2012 gegen 21:40 gesehen wurde.


Meteor

Grüner Feuerball über Südost-Kanada gesichtet


Meteor

Krater und Splitter auf Asteroidenstaub entdeckt

hayabusa
© DPA
Die Raumsonde Hayabusa mopste dem Asteroiden Itokawa ein paar Gesteinsbrocken und brachte sie zur Erde
Auf Staub eines Asteroiden haben Forscher Einschlagskrater gefunden. Die zeugen vermutlich von einem Bombardement mit Mikrometeoriten.

Japanische Forscher haben auf den Staubkrümeln eines Asteroiden winzige Einschlagkrater entdeckt. Die Nano-Krater sind nur etwa einen zehntausendstel Millimeter groß und wahrscheinlich durch ein konstantes Bombardement mit kosmischen Mikrometeoriten entstanden, schreiben die Wissenschaftler um Eizo Nakamura von der Okayama-Universität in den Proceedings der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS).

Sie hatten Bodenproben untersucht, mit denen die japanische Raumsonde Hayabusa (deutsch: Falke) 2010 vom Asteroiden Itokawa zur Erde zurückgekehrt war.

Die fünf untersuchten Asteroiden-Staubkörner sind selbst jeweils nur etwa 0,05 Millimeter groß. Auf ihnen entdeckten die Forscher unter dem Elektronenmikroskop noch winzigere Einschlagkrater mit einem Durchmesser von typischerweise 100 bis 200 Nanometern.

Ein Nanometer ist ein millionstel Millimeter. Zudem stießen sie auf den Staubkörnern auch auf zahlreiche anhaftende Nanopartikel, manche davon aus Glas.

Bizarro Earth

Forscher sieht Wahrscheinlichkeit für katastrophalen Mega-Sonnensturm noch vor 2020

Sonnensturm
© NASA/JPL
Sonnensturm
San Diego/ USA - Die Wahrscheinlichkeit, dass die Erde noch vor dem Jahr 2020 einem gewaltigen Sonnensturm mit katastrophalen Auswirkungen ausgesetzt sein wird, hat ein US-Forscher aktuell mit knapp 12 Prozent errechnet. Die Auswirkungen eines solchen Ereignisses könnten Billiarden von Dollar kosten und es könnte rund zehn Jahre dauern, bis sich unsere technologisierte Gesellschaft von den Folgen erholt hat.

Zwar sei ein derartiges Ereignis relativ selten, doch der letzte Sonnensturm mit gravierenden Auswirkungen bis hin zur Erdoberfläche immerhin auch schon 150 Jahre her. Damals beobachtete der englische Astronom Richard Christopher Carrington am 1. September 1859 durch sein Teleskop eine gewaltige Explosion auf der Sonne, die sich als sehr heller, nur wenige Minuten andauernder Lichtblitz äußerte. Diese Explosion zählt heute zu den zehn stärksten jemals beobachteten sogenannten Flares. Rund 20 Stunden später erreichte die dabei ausgeschleuderte koronale Materie sowie die dabei ausgesandte Strahlung die Erde und löste einen geomagnetischen Sturm aus, der sogar die Kompassnadeln beeinflusste.

Der schönste Effekt von Sonnenstürmen Richtung Erde, die Nord- und Südlichter, wie sie für gewöhnlich über den Polarregionen der Erde beobachtet werden können, waren damals selbst noch von Kuba, Hawaii und Nordchile aus zu sehen. Während der gewaltige Sonnensturm des sogenannten Carrington Events also wundersame Lichterspiele an die Himmel zauberte, sorgten die geladenen Partikel allerdings auch bis hinunter zur Erdoberfläche für schwere Schäden, als etwa Telegrafenleitungen Feuer fingen und die entsprechend zeitgenössischen Telekommunikationsnetzwerke zusammenbrachen.

Meteor

Kollisionskurs: Asteroid rast auf Erde zu

UN-Kommitee warnt vor einem Einschlag im Jahr 2040.

Der Himmelskörper "2011 AG5" mit einem Durchmesser von 140 Metern könnte mit der Erde kollidieren, warnt ein UN-Kommitee für die friedliche Nutzung des Alls. Die Chancen für eine Kollision stehen nach Berechnungen der NASA derzeit bei 1:625.

2011 AG5 würde mit einer Geschwindigkeit von mehr als 14 Kilometern pro Sekunde auf der Erde einschlagen - das würde der Sprengkraft von fast 7 Hiroshima-Atombomben entsprechen!

Zusammensetzung noch unbekannt

Der Asteroid wurde im Vorjahr entdeckt - woraus er besteht, ist noch nicht bekannt. "2011 AG5 ist jenes Himmelsobjekt, das mit der größten Wahrscheinlichkeit auf der Erde einschlagen könnte", sagt Detlef Juschny vom Zentrum der European-Space-Agency (ESA) in Noordwijk (Niederlande). Die Berechnungen seien allerdings noch sehr ungenau. Die ESA drängt darauf, den Asteroiden mit speziellen Teleskopen zu überwachen.

Kommentar: Lesen Sie auch die folgenden Artikel:

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Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben
Kosmische Ballerei


Question

Rätsel um Herkunft der Polarlichter gelöst?

Nordlicht über Finnland
© JensPaulus.com
Archiv: Dramatisches Nordlicht über Finnland
Cambridge/ USA - Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) sind zuversichtlich, das Rätsel des Ursprungs jener hochgeladenen Partikel gelöst zu haben, die für die dramatischen Polarlichter über den Polen der Erde verantwortlich sind.

Die Elektronen, die das wundersame Lichterspiel der Nord- und Südlichter (Aurora borealis und Aurora australis) an die Himmel über den Polarregionen zaubern, werden wahrscheinlich in einer aktiven Region der irdischen Magnetsphäre auf unglaubliche Geschwindigkeiten beschleunigt. Wie die Forscher um Jan Egedal vom MIT aktuell im Fachmagazin Nature Physics berichten, ist diese Region etwa 1.000 Mal größer als dies bislang für möglich gehalten wurde. Damit könnte diese Region groß genug sein, um genügend der rasenden Elektronen erzeugen zu können.

"Bislang glaubte man, dass diese Region geradezu winzig sei", so Egedal. "Jetzt konnten wir aber zeigen, dass sie sogar sehr groß sein und so sehr viele Elektronen beschleunigen kann."