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Mi, 28 Okt 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Feuer am Himmel
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Meteor

Entschlüsselt: Die Tontafel die davon erzählt, wie ein Asteroid vor 5000 Jahren Sodom vernichtete

Eine Tontafel, die Wissenschaftler seit mehr als ein Jahrhundert vor ein Rätsel stellt, ist nun als Augenzeugenbericht identifiziert worden, der beschreibt, wie ein Asteroid die biblischen Städte von Sodom und Gomorra vor 5.000 Jahren zerstörte.

Wissenschaftler vermuten, dass die Symbole der Tontafel einen detaillierten Bericht darüber geben, wie ein kilometerlanger Asteroid die Region traf, was Tausende von Opfern kostete und mehr als eine Million Quadratkilometer verwüstete.

Der Einschlag, der einer Explosion von mehr als 1.000 Tonnen TNT entsprach, hat vermutlich einen der größten je erfolgten Erdrutsche zur Folge gehabt.

Bild
© APEX

Meteor

Erdbeben, Vulkane und kosmische Katastrophen: Mensch nicht die Krone der Schöpfung?

Vulkan
© DER STANDARD/(KEYSTONE/SCIENCE PHOTO LIBRARY
1883: Die Explosion des Krakatau, hier in einer computergenerierten Grafik dargestellt.
Von Zeit zu Zeit versucht die Erde, die Menschen abzuschütteln: über den Umgang mit Katastrophen und die schicksalhafte Gemeinschaft, die die Bewohner dieses Planeten verbindet.

Der 20. Mai 1883 war ein Sonntag. Unter den vielen Ereignissen dieses Tages war auch ein bedeutsames, das aus Ostasien nach London telegrafiert wurde: "Krakatan auswirft Feuer, Rauch und Asche, begleitet von Explosion und fernen Donner." Der Absender dieser Nachricht an die englische Versicherungsbörse war ein Mann namens Schuit, der in der kleinen Hafenstadt Anyer mit Blick auf die Sunda-Meeresstraße eine Pension betrieb. Er war einer der Ersten, die davon Notiz nahmen, dass sich vor der Küste des heutigen Indonesien und Malaysia etwas zusammenbraute.

Telescope

Apophis: Astronomen nehmen potentiellen Killer-Asteroiden erneut ins Visier

Der Asteroid Apophis (Kreis) in einer Kompositaufnahme aus fünf Bildern vom 31. Januar 2011
© D. Tholen, M. Micheli, G. Elliott, UH Institute for Astronomy


Manoa/ USA - Nach mehr als drei Jahren Verborgenheit hinter der Sonne, haben Astronomen der "University of Hawaii" mit Teleskopen der auf dem Mauna Kea den Asteroiden Apophis erneut ins Visier genommen, der sich zunächst 2029 die Erde auf nur 36.000 Kilometer passieren wird, um danach 2036 wiederzukehren. Dann wird er möglicherweise durch die schon 2029 einwirkenden Gravitationskräfte derart abgelenkt, dass er auf die Erde stürzen und hier gewaltige Zerstörungen verursachen könnte.

Meteor

Komet Elenin: Vorbote wofür?

Wir hatten gestern Abend eine Unterhaltung mit den Cassiopaeanern und ein paar Fragen über den Kometen Elenin:
Q: (Andromeda) Steht der Ausbruch des Asteroiden 596 Scheila in irgendeinem Zusammenhang mit dem Kometen Elenin?

A: Ja. Und andere Körper. Siehe McCanney.

Q: (Andromeda) Was war die Ursache, dass der Asteroid ein Komet wurde?

A: Er wurde elektrifiziert!
Falls Sie es nicht wissen, 596 Scheila ist ein Asteroid, der im letzten Dezember plötzlich begann, sich wie ein Komet zu verhalten. Hier sind ein paar schöne Bilder.

Komet Scheila
© Peter Lake
(596) Scheila, der Asteroid mit einem Schweif

Sun

Erneuerter X-Flare: Sonne feuert gewaltige Plasmafackel Richtung Erde

sonne,x-flare
© NASA
UV-Aufnahme: X-Flare am 9./10. März 2011

Washington/ USA - In der Nacht vom 9. auf dem 10. März 2011 beobachtete das NASA-Sonnenobservatorium "Solar Dynamics Observatory" (SDO) einen koronalen Massenauswurf (Flare) der Stärke "X 1,5" in Richtung Erde. Nach Jahren ohne Sonnenausbrüche dieser Kategorie, handelt es sich aktuell schon um das zweite Ereignis dieser Stärker innerhalb eines Monats. Weltraummeteorologen sehen nun die Chance weiterer X-Flares innerhalb der kommenden 24 Stunden.


Verschiedenen Daten und Aufnahmen des Ausbruchs vom 9./10. März 2011

Meteor

Komet Elenin Update!

Kurz vor der unmittelbar bevorstehenden geometrischen Ausrichtung von Komet Elenin, Erde und Sonne am 15. März 2011 -- in nur ein paar Tagen -- gab es ein Erdbeben in China, ein großes Erdbeben in Japan (8.9), einen späten Wintersturm in der Türkei und Griechenland und einen Vulkanausbruch in Indonesien. Ich bemerkte auch eine Klasse X Sonneneruption vor ein paar Tagen. All diese Dinge könnten sich auf die Näherung des Kometen Elenin beziehen.

Wir haben ein Update bezüglich Comet Elenin von einem Bekannten, der Astronom ist. Zuvor jedoch möchte ich den Leuten da draußen versichern, dass es KEINEN Polsprung in der nächsten Woche geben wird, so wie gewisse lauthälsige Schwachsinnige das ganze Internet zugespamt haben. Auch wird Komet Elenin NICHT auf der Erde einschlagen (was nicht heißt, dass das nicht andere Objekte zu einer gewissen Zeit an einem gewissen Ort tun). Jedoch gibt es ein paar Dinge an diesem Kometen, die im Zusammenhang mit der Plasma-Kometen-Theorie von James McCanney extrem interessant sind. Ich möchte den Lesern noch einmal vorschlagen, sich eine Kopie dieses Buches zu besorgen um diese Theorie zu verstehen, wie Kometen unser ganzes Sonnensystem elektromagnetisch beeinflussen können, und wie das unsere Sonne und somit die Erde dramatisch beeinflussen kann. Es gibt eine immer größer werdende Sammlung an Hinweisen, dass die elektromagetische Störung unserer Sonne sich direkt auf Erdbeben, Vulkanismus und Wetter unseres Planeten auswirkt.

Das im Kopf behaltend, sehen wir uns die neuesten Vorhersagen über die Verhältnisse an, die die Planeten unseres Sonnensystems mit dem hereinkommenden Körper formen werden. Unser Bekannter, der Astronom -- der im Moment noch anonym bleiben möchte, aber, das kann ich versichern, in einem großen Observatorium arbeitet -- hat das Computerprogramm mit den neuesten Bahnelementen von Komet Elenin gefüttert. Hier ist die Animation:

Meteor

Mars-Sonde findet ungewöhnlichen Krater

Krater
© unbekannt
Von der Raumsonde "Mars Express" fotografierter Krater
Die europäische Raumsonde "Mars Express" hat auf dem Mars einen ungewöhnlich langgezogenen Einschlagkrater (Bild) fotografiert. Am Huygens-Bassin auf der Südhalbkugel des Roten Planeten sei vermutlich eine ganze Kette kosmischer Geschosse in flachem Winkel eingeschlagen, berichtete die europäische Raumfahrtagentur ESA am Freitag in Paris.

Meteor

Schöne Zeitraffer-Aufnahme von der Milchstraße über dem Lake Tahoe


Meteor

Rekord: Astronomen finden 19 neue erdnahe Asteroiden in einer Nacht

19 neu entdeckte Asteroiden-29.Jan'11
© ifa.hawaii.edu
Die Umlaufbahn der 19 neu entdeckten Asteroiden
Manoa/ USA - Mit dem "Pan-STARRS PS1"-Teleskop auf dem Haleakala auf Hawaii haben Astronomen der "University of Hawaii" in der Nacht des 29. Januar 2011 gleich 19 bislang unbekannte, erdnahe Asteroiden entdeckt. Der Forschungserfolg zeigt zugleich die fortwährende Gefahr, dass die Erde in Zukunft von einem dieser Objekte getroffen werden kann.

Durch diesen Beobachtungserfolg sehen sich die Astronomen um Richard Wainscoat, David Tholen, Marco Micheli und Larry Denneau darin bestätigt, dass das Teleskop das leistungsstärkste Instrument für die Suche nach Asteroiden sei, wie sie sowohl von der NASA auch von der U.S. Air Force unterstützt wird.

Phoenix

Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen (Fortsetzung)

Zahllose Bücher und Abhandlungen, zu viele um sie einzeln aufzuführen, sichern uns zu: "Niemand ist jemals von einem Meteoriten erschlagen worden." [John S. Lewis, University of Arizona]
Während der vergangenen paar Jahre hat sott.net den zunehmenden Strom von in die Erdatmosphäre eindringenden Feuerbällen und Meteoriten verfolgt. Wir waren wechselweise amüsiert und erschrocken über die ignoranten Reaktionen und Erklärungen, die hinsichtlich dieser Vorfälle von den Akademikern und den Medien geliefert wurden. Vor einigen Jahren lasen wir, dass sich so etwas "einmal in hundert Jahren" ereignet. Dann wurde es auf "einmal im Leben" korrigiert. Etwas später, nach häufigeren Sichtungen, wurde das zu "einmal in einem Jahrzehnt" geändert. In der jüngsten Zeit wurde von einigen Seiten zugegeben, dass Meteoriten tatsächlich auf der Erde einschlagen (im Gegensatz zu einem sicheren Verglühen in der Atmosphäre) - und das sogar mehrmals pro Jahr! Und natürlich haben wir die Tatsache entdeckt, dass die Regierungen unseres Planeten sehr wohl wissen, dass atmosphärische Explosionen dieser Himmelskörper unzählige Male pro Jahr stattfinden.