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Sa, 31 Jul 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Feuer am Himmel
Karte

Sun

Forscher sagen lange Sonnenpause voraus und haben das Talent Sachen zu verdrehen

sonne
© AFP
UV-Bild der Sonne: Steht der Stern vor einer Verschnaufpause?
Die Sonne legt womöglich eine jahrzehntelange Verschnaufpause ein. Zu diesem Ergebnis kommen unabhängig voneinander gleich drei Forscherteams. Den Klimawandel wird das aber wohl kaum bremsen.

Die Sonne gehört zu den besten Freundinnen der Klimawandel-Skeptiker: Das Zentralgestirn beeinflusse die Temperaturen auf der Erde weit stärker als vermutet, lautet ihr Argument - und entsprechend werde der Einfluss des Menschen überschätzt. Als Beispiel muss oft das sogenannte Maunder-Minimum herhalten: Zwischen 1645 und 1715 sank die Zahl der Sonnenflecken - und damit die Strahlungsintensität der Sonne - auf einen Tiefstand. In dieselbe Zeit fielen die kältesten Jahre der Kleinen Eiszeit, die vom 16. bis 19. Jahrhundert für bitterkalte Winter sorgte.


Kommentar: Dieses "Beispiel" des Maunder-Minimums ist bei weitem realistischer, als CO2 mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen, da es dafür Belege gibt. Auch ist die Wortwahl des obigen Argumentes bemerkenswert, es suggeriert schwarz-und-weiß-Denken und ist eine Verniedlichung der womöglich kommenden Erdveränderungen.


Jetzt haben Forscher bei einem Treffen der American Astronomical Society (AAS) in Las Cruces (US-Bundesstaat New Mexico) drei unterschiedliche Studien vorgestellt, die allesamt zum gleichen Ergebnis kommen: Die Sonne steht möglicherweise wieder vor einer jahrzehntelange Verschnaufpause. Das aktuelle Maximum könnte "das letzte für ein paar Jahrzehnte sein", sagte Frank Hill vom National Solar Observatory (NSO) der USA. "Das würde alles von der Raumfahrt bis zum Erdklima beeinflussen."

Kommentar: Wieder eine Rationalisierung und dass alles normal ist, es nichts zu sehen gibt. Wenn etwas mit der Sonne geschieht, hat es damit auch Folgen auf das Klima.


Meteor

Bausteine des Lebens stammen aus dem All

meteorit
© Illustration: The Virginian-Pilot
Brachte ein Meteorit das Leben auf die Erde?
Forscher haben neue Hinweise darauf gefunden, dass die Bausteine des Lebens aus dem All stammen. Mithilfe von Meteoriten könnten die organischen Stoffe dann auf die Erde gelangt sein.

Untersuchungen von Materialproben aus einem im Jahr 2000 in Kanada niedergegangenen Meteoriten zeigen nach Meinung eines Forscherteams, dass die ersten organischen Stoffe im Sonnensystem ursprünglich aus dem Weltraum zwischen den Sternen stammen. Die Substanzen, die als Bausteine des Lebens gelten, können daher auch auf andere Himmelskörper im Sonnensystem und auf Planeten bei anderen Sternen gelangt sein und dort den Anstoß für eine Entstehung von Lebensformen gegeben haben, berichten kanadische Forscher im Fachblatt Science.

Christopher Herd von der University of Alberta und seine Kollegen haben vier Materialproben des Tagish-Lake-Meteorits untersucht. Dessen Bruchstücke waren am 18. Januar 2000 auf den vereisten Tagish Lake, einen See im kanadischen Yukon-Territorium, niedergeregnet. Der Meteorit ist ein sogenannter kohliger Chondrit, ein Gesteinsbrocken mit einem hohen Anteil an organischen, kohlenstoffhaltigen Substanzen. Ähnliche Stoffe findet man auch im interplanetarischen Staub und in Kometen, was auf einen gemeinsamen Ursprung hindeutet.

Kommentar: Lesen Sie auch den folgenden Artikel:

Experiment belegt: Im Innern von Meteoriten können organische Moleküle entstehen


Meteor

Propagandaalarm: Die Kälte kam ohne Kometenexplosion


Kommentar: In diesem Artikel scheinen gut fundierte Theoriehintergründe, zum Beispiel von Firestone, als Angriffsfläche zu dienen, um wirkliche Gefahren aus dem All annullieren und als unwichtig abtun zu können.

Das Verschwinden der nordamerikanischen Megafauna und einer alten Jägerkultur hatte keine kosmische Ursache

Wien - Die Hypothese klang spektakulär: Der Einschlag oder zumindest die erdnahe Explosion eines Kometen soll, so die Annahme einer US-Forschergruppe vor vier Jahren, für einen drastischen Temperaturrückgang vor 12.900 Jahren verantwortlich gewesen sein. Da diese Kaltzeit mit enormen Veränderungen in der Fauna und auch der menschlichen Besiedelung Nordamerikas zusammenfiel, wäre ein solches Ereignis fast eine Mini-Neuauflage des Massenaussterbens am Ende der Kreidezeit gewesen. Doch hat sich die Hypothese nun als falsch herausgestellt.

Was belegt ist: Vor etwa 12.900 Jahren - die letzte Eiszeit war gerade vorbei - kam es auf der Nordhalbkugel inmitten der allmählichen Erwärmung innerhalb kurzer Zeit nochmals zu einem drastischen Temperaturrückgang, die Gletscher stießen erneut in Richtung Süden vor. Man nennt diese Zeit "Jüngere Dryas", eine von drei Kälteperioden, die nach der Silberwurz (Dryas octopetala) benannt wurden: Einer Pflanze, die in der sich ausbreitenden Tundra gedieh.

Binoculars

Ein Asteroid verfehlte die Erde letzte Woche - Wie hoch sind die Chancen, dass dies immer so ist?

Der Asteroid konnte am Mittwoch Abend in der Nähe der Erde gesehen werden. Die Entfernung zur Erde war sogar näher als der Mond!

Weiter wird der 7m Asteroid - 2009 BD - genannt. Die nahste Entfernung zur Erde des Asteroiden sind 346.000 Kilometer, während die Entfernung von Mond und Erde selbst ungefähr 385.000 Kilometer beträgt.

Die Wissenschaftler sagen, dass Asteroid 2009 BD die Erde nicht bedroht.

Die geringe Größe des Asteroiden machte es für den Beobachter schwierig ihn zu untersuchen. Es wird ein großes Teleskop wird dazu benötigt um ihn zu sehen.

Yoda

Asteroidenentdeckungen von 1980 - 2010


Meteor

US-Forscher entdecken extrem hellen Kometen

US-Astronomen haben mit Hilfe automatischer Teleskope Pan-STARRS (auf den Hawaii-Inseln) einen neuen Kometen entdeckt, der im Jahr 2013 sein Leuchtmaximum erreichen und wohl zum hellsten Kometen des Jahrzehnts werden soll, berichtet die Webseite des russischen Observatoriums ISON-NM am Donnerstag.

Laut dem US-amerikanischen Zentrum für Kleinplaneten (Cambridge) hat der neu entdeckte Himmelskörper die Bezeichnung C/2011 L4 (PANSTARRS) bekommen.

„Im April 2013 soll sich der Komet der Sonne auf eine minimale Entfernung annähern. Laut Berechnungen soll die Helligkeit des Himmelskörpers ein bis zwei Sterngrößen betragen, aber kann meines Erachtens noch höher liegen“, sagte der Astronom Leonid Jelenin, wissenschaftlicher Mitarbeiter des russischen Institutes für angewandte Mathematik „Keldysch“, am Donnerstag zu RIA Novosti.

Radar

Forscher beobachten bislang hellste Supernovae

supernovae
© PA
Astronomen haben eine neue Art Supernovae entdeckt: Die Sternenexplosionen leuchten zehnmal heller als normal - wie eine Lampe beleuchten sie den Kosmos.

Bei einer automatischen Durchmusterung des Himmels ist ein internationales Forscherteam auf eine neue Art von Supernovae gestoßen. Die explodierenden Sterne sind zehnmal heller als normale Supernovae. Ihre Strahlung muss daher auch durch andere physikalische Prozesse als bei den bislang bekannten Sternexplosionen produziert werden.

Sun

Eindrucksvolle Eruption auf der Sonne

sonne
© Nasa/SDO
mächtige Eruption auf der Sonne.
Am Dienstag hat sich auf der Sonne eine große solare Eruption ereignet, wie die US-Weltraumbehörde NASA berichtet. Der sogenannte koronale Massenauswurf wurde vom NASA-Sonnenbeobachtungssatelliten Solar Dynamics Observatory (SDO) beobachtet. Der Ausbruch war nicht direkt in Richtung Erde gerichtet, könnte aber trotzdem Auswirkungen haben.

SDO registrierte den Ausbruch am Dienstagmorgen um 8.41 Uhr MESZ. Die Aufnahmen der Raumsonde, die im extremen Ultraviolett gemacht wurden, zeigen eine riesige Partikelwolke, die sich pilzartig im Weltraum ausbreitete und anschließend zur Sonnenoberfläche zurückfiel. Dabei schien sie ein Gebiet von nahezu der halben Sonnenoberfläche zu bedecken.

Die Partikelwolke ging von dem Sonnenfleckenkomplex 1226-1227 aus und breitet sich nach Berechnungen der NASA mit einer Geschwindigkeit von 1.400 Kilometern pro Sekunde im All aus. Nach Angaben der US-Weltraumbehörde handelt es sich um den größten Ausbruch seit 2006. Die Eruption wurde dennoch nur als mittelschwer eingestuft, mit einem Strahlungssturm der niedrigsten Kategorie S1.

Telescope

Sehr schöne Zeitrafferaufnahme beim Paranal-Observatorium in Chile


Alle Bilder: (eso.org) Sind vor Ort aufgenommen von Stephane Guisard and Jose Francisco Salgado.

ESO/S. Guisard (http://www.eso.org/~sguisard)

ESO/José Francisco Salgado (http://www.josefrancisco.org)

Musik: "We Happy Few" - The Calm Blue Sea (2008)

Bearbeitung: Nicolas Bustos

Meteor

Ein Mega-Erdbeben in Westeuropa vor 201 Millionen Jahren

krater,meteorit
© StZ
Ist der Krater von Rochechouart im französischen Zentralmassiv der Rest eines gewaltigen Meteoriteneinschlags?
Stuttgart - Noch heute kann man im Massif Central in der Nähe der französischen Stadt Limoges die Narben des gewaltigen Einschlags entdecken, der vor recht genau 201 Millionen Jahren West- und Mitteleuropa mit einem der stärksten Erdbeben erschütterte, das diese Region wohl jemals erlebt hatte. "Es dürfte mit einer Magnitude von 11 auf der Richter-Skala rund hundert Mal stärker als das Seebeben von Weihnachten 2004 gewesen sein, das den verheerenden Tsunami im Indischen Ozean auslöste", erklärt der Geologe Martin Schmieder von der Universität Stuttgart. Auch vor 201 Millionen Jahren könnte das Mega-Erdbeben solche Riesenwellen ausgelöst haben, die damals unter anderem die Küsten der heutigen Britischen Inseln verwüsteten.

Kommentar: Es wird oft vermutet, dass Meteoriten alle paar Millionen Jahre auf die Erde einschlagen und dass es sich dabei um seltene Einzelfälle handelt. Victor Clube und Paul Napier (aus ihrem Buch: The Cosmic Winter) untersuchten die Geschichte auf Meteoriten. Dabei sind sie auf relativ kurze Zyklen gestoßen, als Gesteinsbrocken auf die Erde einschlugen (ca. alle paar tausend Jahre) und es sich oftmals um Schwärme handelt.

carolina bay
© unbekannt
Carolina Bay: wo ca. 500.000 Einschläge geschätzt werden.
Lesen Sie die folgenden Artikel für mehr Informationen: Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen und Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben