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Di, 21 Feb 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
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Bulb

Vor seinem Geburtstag: Russlands UN-Botschafter Tschurkin in New York "plötzlich gestorben"

Der Botschafter Russlands bei den Vereinten Nationen, Witali Tschurkin, ist am Montag im 64. Lebensjahr in New York gestorben. Das bestätigte das russische Außenamt auf seiner Website.
© AP Photo/ Seth Wenig
„Das Außenministerium Russlands teilt mit Bedauern mit, dass der ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der UNO, W. I. Tschurkin, am 20. Februar - einen Tag vor seinem 65. Geburtstag - plötzlich gestorben ist. Der herausragende russische Diplomat starb an seinem Arbeitsplatz. Wir sprechen den Angehörigen von Witali Iwanowitsch Tschurkin unser tief empfundenes Beileid aus“, hieß es in der Mitteilung.

Kommentar: Ein normaler Tod oder eine weitere Drohgebärde gegen Russland?


Bulb

Nicht nur Pokemons und Handys im Kopf: Jugendliche vertrauen kaum den Mainstream-Medien!

Die Jugend von heute hat ziemlich genaue Vorstellungen von dem was sie als richtig und eben auch von dem was sie als falsch ansieht. Durch den nahezu ständigen Zugang zum Internet können sich die Jugendlichen über die Geschehnisse in der ganzen Welt informieren und sich ihre eigene Meinung bilden. Das unterscheidet sie ganz klar von den vorherigen Generationen, die sich ihr Wissen über die Nachrichtenlage der Welt noch ganz klassisch aus den Nachrichten und Tageszeitungen holen mussten.
© Flickr/Leonard Wolf
Dass Jugendliche praktisch keinerlei Vertrauen in die Mainstreammedien haben, das hat nun eine europaweite Studie unter Jugendlichen beschrieben. Sie kann demnach als Beleg für einen starken Vertrauensverlust der Jugendlichen gegenüber der Politik, der Kirche sowie den Medien angesehen werden.

Die Studie mit dem Titel „Generation what?“ wurde als europaweites Projekt von ZDF, Bayrischem Rundfunk und dem SWR auf wissenschaftlicher Basis durchgeführt und die Ergebnisse sind besorgniserregend.


Den Jugendlichen gemein ist, vor allem hinsichtlich gesellschaftlicher Institutionen, eine Unzufriedenheit und Skepsis gemein. So vertrauen der Politik nur 1% der Jugendlichen und das Bildungssystem wird als schlecht und ungerecht beurteilt.

Kommentar: Es ist gut zu Wissen, dass sich einige Jugendliche noch Gedanken machen.
  • Europas Jugendliche: Praktisch null Vertrauen in Mainstreammedien, Politik und Religion!





Jet3

Nach fehlgeschlagener Kontaktaufnahme: Zwei Eurofighter fangen Passagierflugzeug über Köln ab

Am Donnerstag ist es im Luftraum über Köln zu einem außerplanmäßigen Einsatz der Luftwaffe gekommen: Wegen fehlendem Funkkontakts zu den Piloten eines Langstreckenflugzeugs stellten zwei Eurofighter die Maschine.
© Screenshot
Bonn - Fehlender Funkkontakt zu einer Boeing 777-300 der indischen Fluggesellschaft Jet Airways hat am vergangenen Donnerstag den Einsatz von zwei Kampfjets der Luftwaffe erfordert. Das Flugzeug war auf dem Weg von der indischen Metropole Mumbai nach London-Heathrow und hatte 330 Passagiere sowie 15 Crewmitglieder an Bord. Nachdem die slowakische Flugverkehrskontrolle die Zuständigkeit an die Kollegen in Prag übergeben hatte, brach der Kontakt zur Maschine ab.

"Die Flugkontrolle in Prag hat daraufhin das Upper Area Control Center in Karlsruhe informiert, das für Flüge überhalb von 25.000 Fuß zuständig ist", berichtet eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) auf GA-Anfrage. Das Karlsruher Kontrollzentrum habe zudem die Luftwaffe über den Fall benachrichtigt, die nach Koordinierung über das "Combined Air Operations Centre" im nordrhein-westfälischen Uedem zwei Eurofighter zur Begleitung der Boeing entsendete. "Jedoch war der Kontakt zum Flugzeug fast zeitgleich mit der Meldung des Vorfalls wieder hergestellt", so die Sprecherin der DFS. Die Länge des Ausfalls habe sich insgesamt auf rund zehn Minuten belaufen.

War Whore

Proteste gegen Polizeigewalt wegen sexuell missbrauchtem Migranten: Schwere Ausschreitungen in Paris gehen weiter

Die seit Wochen anhaltenden Proteste gegen Polizeigewalt haben mit nun voller Härte Paris erreicht. Tausende gingen am Samstag auf die Straßen der französischen Hauptstadt. Mindestens zwei Polizisten wurden durch geworfene Steine verletzt. Die Polizeibeamten setzten Schlagstöcke und Tränengas ein, um die gewaltbereiten Protestgruppen zu zerstreuen und abzuwehren.

Seit über zwei Wochen protestieren vornehmlich Jugendliche in den Randbezirken von Paris. Immer wieder kam es dabei zu Zusammenstößen und unzähligen Sachbeschädigungen. Protestauslöser war ein Vorfall am 2. Februar, als ein 22-Jähriger mit Migrationshintergrund von einem Polizeibeamten sexuell missbraucht worden sein soll. Dieser soll dem jungen Mann einen Schlagstock in den Anus gerammt haben. Innere Verletzungen und eine große Wunde waren die Folge. Der Vorfall ließ ein altes Problem unter den Jugendlichen mit Migrationshintergrund wieder aufkochen. Im Jahr 2005 waren sie nach dem Tod zweier Jugendlicher während einer Verfolgungsjagd der Polizei zu Tausenden und ebenfalls sehr gewaltsam landesweit auf die Straßen gezogen. Der Vorwurf an die Polizei lautete, dass sie gezielt Migranten schikanieren und verfolgen würden.

Kommentar:


Bomb

Syrien: Vier russische Soldaten bei Homs durch ferngesteuerte Bombe getötet

Bei der Explosion eines Autos wurden vier russische Militärsoldaten getötet und zwei weitere verwundet, berichtete das russische Verteidigungsministerium am 20. Februar.
© russisches Verteidigungsministerium
Die Explosion war gegen eine Reihe syrischer Truppen, die vom Militärflugplatz Tiyas in Richtung Homs unterwegs war gerichtet, so die Aussage des russischen Verteidigungsministeriums.
“Am 16. Februar 2017 wurden vier russische Soldaten in ihrem Fahrzeug durch eine ferngesteuerte Bombe in der syrisch arabischen Republik getötet. Der Convoy syrischer Truppen, der unter anderem eben auch von einem Fahrzeug mit russischen Militärberatern begleitet wurde, fuhr von dem Gebiet des Flughafens Tiyas in Richtung der Stadt Homs”, steht in dem Statement geschrieben.
Das Ministerium fügte hinzu, dass die russischen Militärsoldaten den Auftrag hatten die syrischen Truppen bei ihren Vormärschen und Aktionen zu beraten.

Cloud Lightning

Dritter Bahn-Unfall an einem Tag: Bahnmitarbeiter durch Stromunfall schwer verletzt

In der zurückliegenden Nacht kam es im Bahnhof Leverkusen-Obladen zu einem Stromunfall.
© dpa
Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG wollte Arbeiten an der Oberleitung durchführen, die jedoch noch unter Strom stand. Der 27 Jährige bekam einen Stromschlag und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Die Bundespolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 03:35 Uhr kam es im Bahnhof Obladen zu einem lebensgefährlichen Unfall an einer stromführenden Oberleitung. Ein Arbeiter fuhr mit einem Hubwagen in Richtung Oberleitung. Plötzlich kam es aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Stromschlag. Der Mann wurde mit schwersten Verbrennungen in ein Krankenhaus verbracht. Derzeit schwebt er in Lebensgefahr. Die Bundespolizei hat ihre Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. In dem Zusammenhang wird geprüft, warum es zu diesem Unfall kommen konnte und wie der genaue Tathergang verlief.

Kommentar: Zwei weitere Unfälle an einem Tag:


Bullseye

Oberleitung gerissen und auf einfahrenden ICE gestürzt: Passagiere saßen längere Zeit fest

Hunderte Fahrgäste saßen am Hamburger Hauptbahnhof stundenlang fest, weil eine Oberleitung gerissen und auf einen Teil des Zugs gefallen war. Noch in der Nacht reparierten Techniker an den Schaden.
© dpa, ahe hpl
Hamburg - Der Sturz der 15.000-Volt-Oberleitung auf den einfahrenden ICE am Hamburger Hauptbahnhof ist aber glimpflich ausgegangen; Die mehr als 400 Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon und überstanden den Vorfall unverletzt. Einige Passagiere im hinteren Teil des Schnellzugs saßen allerdings über Stunden fest und konnten den Zug erst am späten Sonntagabend verlassen, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte.

Der ICE, der aus München kam, hatte sein Ziel fast erreicht, als am Sonntag gegen 18.30 Uhr die Oberleitung aus noch ungeklärter Ursache riss. Die ersten Waggons waren bereits am Bahnsteig. Die Leitung fiel auf den hinteren Zugteil. Sie musste zunächst geerdet werden, weil die Gefahr eines Stromschlags bestand.

Kommentar: Da hatten die Passagiere sehr viel Glück und ebenso die deutsche Bahn, dass es nicht schlimmer ausgefallen ist. Lesen Sie ebenso von gestern:
  • Leerer ICE entgleist aus unbekannten Gründen in Frankfurt



Attention

Leerer ICE entgleist aus unbekannten Gründen in Frankfurt

Frankfurt - Die Ermittler suchen weiter nach der Ursache für den ICE-Unfall in Frankfurt. Ein leerer ICE-Zug war in der Nacht zum Freitag ungebremst gegen einen Prellbock gefahren und entgleist. Es entstand Millionenschaden, der Lokführer erlitt einen Schock. Derzeit werde unter anderem der Fahrtenschreiber ausgewertet, teilte die Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle des Bundes am Montag auf Anfrage mit. Betriebliche Abläufe würden rekonstruiert und die Signal- und Sicherungstechnik überprüft.
© Arne Dedert
Mit zwei Notfallkränen wird ein zerstörter ICE-Triebwagen gehoben.
Auch Bundespolizei und Deutsche Bahn konnten zur Ursache noch keine Angaben machen. Der ICE war auf dem Weg vom Frankfurter Hauptbahnhof zum Betriebswerk am Bahnhof Frankfurt-Griesheim entgleist.

dpa

Megaphone

Frankreich: Brutale Polizeigewalt bringt Tausende auf die Straßen

© Foto: AFP/APA
In mehreren französischen Städten gehen Tausende Menschen gegen Polizeigewalt auf die Straße. Die größte Kundgebung hat in Paris stattgefunden, wo sich am Samstag nach Einschätzungen der Polizei etwa 2300 Menschen versammelten, wie die Agentur AFP meldet.

An den Protesten nahmen unter anderem auch Anti-Rassismus-Gruppen teil. Die Demonstranten trugen Plakate mit der Aufschrift „Gerechtigkeit für Theo“. Bei der Demo auf dem Pariser Platz der Republik kam es Medienberichten auch zu Ausschreitungen. Demonstranten warfen demnach Steine auf Polizisten, die Beamten setzten Tränengas ein. Dreizehn Personen seien vorläufig festgenommen worden. Ein Polizist soll verletzt worden sein.

Kommentar: Polizeigewalt in Frankreich ist Teil des aggressiver werdenden Polizeistaates gegen die dortige Bevölkerung.


Pills

Massen-Überdosis auf australischem Musikfestival - 20 Verletzte und 40 Festnahmen

Melbourne - Wegen einer Überdosis Drogen sind mehr als 20 Besucher eines Elektro-Musik-Festivals im australischen Melbourne in umliegende Spitäler gebracht worden.
© Flickr/ Me
Viele von ihnen seien in einem kritischen Zustand, berichteten mehrere Medien am Sonntag.

Das Festival sei von Drogen nur so "überflutet" gewesen, sagte der Leiter der Rettungseinheiten im Bundesstaat Victoria, Paul Holman, dem Sender Channel 9. Nahezu alle Verletzten hätten den Wirkstoff GHB, auch bekannt als Liquid Ecstasy, zu sich genommen.

Liquid Ecstasy ist eine farblose Flüssigkeit, die leicht Getränken untergemischt werden kann. Sie führt zu Übelkeit, Bewusstseinsstörungen und Gedächtnislücken.