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Sa, 24 Jun 2017
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Nach Hochhaus-Brand in London: 800 Haushalts-Evakuierungen aus weiteren brandgefährdeten Hochäusern

© Reuters
Mehr als 800 Haushalte in fünf Hochhäusern im Londoner Bezirk Camden sollen aus Sicherheitsbedenken über die Verkleidung in den Gebäuden nach der Grenfell-Katastrophe evakuiert werden, teilten die Behörden am späten Freitagabend mit.

Mehrere hundert Bewohner von fünf Londoner Hochhäusern müssen ihr Zuhause wegen Brandgefahr verlassen. Grund dafür seien „dringende Arbeiten zur Brandsicherheit“, teilten lokale Behörden mit. Nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA sind insgesamt 800 Haushalte betroffen. Die Entscheidung sei nach einer Inspektion der Londoner Feuerwehr getroffen worden. Nach Einschätzung der Feuerwehrleute könne die Sicherheit der Bewohner nicht garantiert werden.

Die Entscheidung, die fünf Hochhäuser zu evakuieren, kam nach einem öffentlichen Treffen am Donnerstag, in dem die Bewohner ihre Ängste über die Sicherheit der Hochhäuser nach dem Grenfell-Feuer ausdrückten. Neunundsiebzig Menschen wurden getötet, als ein Brand am 14. Juni den Grenfell-Block zerstörte.

Kommentar: Es ist traurig, dass erst diese schreckliche Katastrophe mit dem Grenfell-Hochhaus passieren musste, damit die Behörden notwendige Handlungsmaßnahmen ergreifen:

London: Großbrand in Hochhaus wegen mangelnder Sicherheit - Vorherige Warnungen ignoriert


Attention

Verminderte Einnahmen und Fehlkalkulation: GEZ testet nun Inkasso-Unternehmen an "Nicht-Zahler"

Nachdem die Einnahmen aus der Erhebung des Rundfunkbeitrags in den vergangenen Jahren gestiegen waren, sind diese nun rückläufig. So verzeichnete die GEZ im vergangenen Jahr einen Einnahmerückgang von 153 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Jetzt sollen Inkassounternehmen den zahlfaulen Zuschauern Beine machen.
Erste entsprechende Meldungen kursierten bereits Ende vergangenen Jahres. Demnach würden die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten den Einsatz von Inkassobüros prüfen, um zahlungsunwillige GEZ-Rebellen doch noch zur Kasse zu bitten. Immer wieder machten entsprechende Meldungen Schlagzeilen. So wie der Fall der Berlinerin Kathrin Wierauch. Diese verweigerte die Zahlung von 309,26 Euro an den RBB, da sie das Angebot nicht nutze. Die Erzwingung eines Haftbefehls durch den RBB war die Konsequenz. Der Haftbefehl wurde zurückgezogen.

Nicht so im Fall von Sieglinde Baumert. Die Thüringerin saß Anfang des Jahres 2016 für 61 Tage in der JVA Chemnitz. Ihr Vergehen: Sie schuldete dem MDR 191 Euro. Zu dem Fall äußerte sich am Mittwoch Hermann Eicher, Justiziar des SWR für das Rundfunkbeitragsrecht in der ARD:
Ich persönlich halte es für fragwürdig, bei geringen Beträgen die Vermögensauskunft mit Haft zu erzwingen. Das sehen allerdings die Vollstreckungsorgane, die ja auch andere Forderungen als den Rundfunkbeitrag einzutreiben haben, deutlich anders.
Laut Eicher seien ihm lediglich „eine Handvoll Beitragsverweigerer“ bekannt. Des Weiteren gibt er zu bedenken:
Ich nehme jeden ernst, der sagt: Ich nutze den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht, also zahle ich auch nicht.“ Aber es sei „nicht zu akzeptieren, wenn daraus der Schluss gezogen wird, sich einfach über gesetzliche Regelungen hinwegsetzen zu können.

Kommentar:


Ambulance

Gasaustritt: Fünf Moskauer Arbeiter sterben in Kanalisation

Bei einem Gasaustritt in einer Moskauer Kanalisation sind fünf Arbeiter ums Leben gekommen.
© dpa
Symbolbild
Moskau - Die Mitarbeiter einer Baufirma waren am Donnerstag im Westen der Stadt in einem Abwasserkanal beschäftigt, wie Agenturen unter Berufung auf Behördenvertreter berichteten. Demnach gab es einen Knall, nachdem Methan aus einer Leitung ausgetreten war. Ein weiterer Arbeiter konnte sich retten.

Kommentar: Hat ein Erdfall das Zerbersten der Leitung verursacht?
  • Das Elektrische Universum - Teil 23: Das 'Aufbrechen' der Erde: Erdbeben, Eruptionen und Erdfälle



Bell

Bizarre Gesellschaft: Fitness-Modell stirbt durch explodierenden Sahnespender

Es gibt Unfälle, die sind zu tragisch und bizarr, um ausgedacht zu sein. So geschehen in Frankreich: Der Instagram-Star Rebecca Burger wurde bei einem Küchenunfall getötet - Schuld war ein explodierender Sahnespender.
© Instagramm
Düsseldorf - Herzstillstand nach Schlag vor den Brustkorb: Die Todesursache des französischen Fitness-Models Rebecca Burger klingt nach einem tragischen Unfall. Genauer gesagt war es ein Haushaltsunfall. Schuld am Tod der 33-Jährigen, der auf Instagram mehr als 160.000 Menschen folgen, trägt ein einfacher Sahnespender.

Die Familie Burgers stellte entsprechende Details online, darunter ein Bild des Geräts, was zum Tod der jungen Frau geführt haben soll. Demnach hat sich der Kopf des von einer üblichen Druckluftkartusche betriebenen Siphons explosionsartig gelöst, schlug auf Höhe des Herzens vor die Brust Burgers. Medien zufolge konnten Ärzte nichts mehr tun und stellten den Tod fest.

Tatsächlich warnt die französische Verbraucherzentrale vor dem Gebrauch der Geräte der Marke „Ard’Time“, bei dem es sich auch in diesem Fall handelt. Kurios: Bereits 2013, nach ersten bekannt gewordenen Unglücksfällen, hat das Herstellerunternehmen FSJ Com einen umfassenden Rückruf gestartet, um die anfälligen Aluminiumköpfe der Siphons auszutauschen. Der winzige Konsumgüterhersteller aus Tassin-la-Demi-Lune erneuerte als direkte Reaktion auf den Todesfall diesen Rückruf mit der dringenden Bitte, die Geräte nicht mehr zu benutzen und drückte sein Bedauern aus.

Bell

Mutige Aktion auf Berliner Kirchentag: Grundschullehrer unterbrach Schweigeminute für Flüchtlinge und sagte Wahrheit über Flüchtlingsursachen

"Ich schweige nicht" - Es waren drei einfache Worte, die das betroffene Schweigen bei einer Veranstaltung unter dem Titel "Was heißt hier Wahrheit?" am jüngst abgehaltenen Evangelischen Kirchentag in Berlin durchbrachen. Es war eine der vielen offiziellen Schweigeminuten für die Toten unter den Geflüchteten.

Ein sensibles Thema und trotzdem verspürte ein Mann den Drang, genau das Gegenteil dessen zu tun, was die versammelte Gemeinde erwartete: Er verspürte den Drang zu sprechen. Der Mann, der das Schweigen brach, heißt Nikolai und ist Grundschullehrer in Berlin. Seine Motivation das Schweigen zu brechen? Die Wahrheit.


Kommentar: Und einer der Kriegs-Großfürsten und damit Hauptverursacher der Flüchtlingsproblematik wurde als Gast auf dem Berliner Kirchentag willkommen geheißen!


Attention

Erfahrung ist von Vorteil: Deutschland stellt verstärkt ältere Menschen ein

Deutschland hat bei der Integration von älteren Arbeitnehmern in den Arbeitsmarkt einen großen Sprung unter den westlichen Industrie- und Schwellenländern gemacht.
© Andreas Gebert/dpa-infocom GmbH
Frankfurt/Main - So waren 2015 knapp zwei Drittel (66 Prozent) der 55- bis 64-Jährigen hierzulande beschäftigt, wie eine Studie des Beratungsgesellschaft PwC zeigt. 2003 habe die Quote noch bei 39 Prozent gelegen, heißt es in dem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag. Die Bundesrepublik steht unter 34 untersuchten Mitgliedern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) damit auf Platz sieben.

«Der internationale Vergleich zeigt, wie sehr sich die Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer verbessert haben», sagte PwC-Geschäftsführerin Petra Raspels. 2003 habe Deutschland weit hinter Dänemark und der Schweiz zurückgelegen. «Inzwischen ist dieser scheinbar uneinholbare Rückstand fast eliminiert.»

Black Magic

Verrückte Gesellschaft: Männer in Großbritannien dürfen bei Hitze keine kurze Hosen tragen, aber dafür Röcke

Warum dürfen Frauen im Büro einen Rock anziehen, Männer aber keine kurze Hose? Ein Brite wollte diese Ungleichbehandlung nicht auf sich sitzen lassen - und kam deswegen im Kleid zur Arbeit.
© Twitter
Düsseldorf - Nicht nur in Deutschland, auch in Großbritannien schwitzen wegen der Hitzewelle die Menschen in ihren Büros.

Der 20-jährige Brite Joey Barge aus Buckinghamshire, so berichtet die Zeitung Daily Mail, kam daher in kurzer Hose zur Arbeit - und wurde aus Gründen der Kleiderordnung wieder nach Hause geschickt.

Heart - Black

Europäischer Supermarkt Carrefour wurde beim Verkauf von Hundefleisch ertappt

In einer Folgeuntersuchung im Mai 2017 zeigte sich, dass zwei Niederlassungen in der Stadt Xuzhou weiterhin Hundefleisch-Produkte offen zum Verkauf anbieten, darunter „Hundefleisch in Schildkrötensaft“.

Wir hatten erst kürzlich berichtet: Zehntausende von Dollar zahlen Chinesen für bedrohte Schildkröten weltweit, da sie die Potenz steigern sollen!

In China geraten Hunde und Katzen, darunter viele Haustiere, auf offener Straße in die Fänge der Fleischhändler. Sie werden in winzige Käfige gesperrt und über lange Distanzen, ohne Futter und Wasser, zu den berüchtigten Fleischmärkten Chinas transportiert, wo sie mit den schrecklichsten Methoden geschlachtet werden.

Animals Asia hat aufgedeckt, dass der französische Supermarktgigant Carrefour in China Hundefleischprodukte verkauft.

Ambulance

Familienstreitigkeiten: Polizist erschießt Bruder und anschließend sich selbst

Nach den tödlichen Schüssen auf einem Campingplatz in Heidelberg-Schlierbach am Montag haben Polizei und Staatsanwaltschaft nun erste Details veröffentlicht. Die beiden Toten waren demnach Brüder, der Pistolenschütze war Polizist.
© dpa/Ralf Hirschberge
Symbolbild
Die beiden Männer hatten am Montagnachmittag mit ihrem Auto vor der beschrankten Zufahrt des Campingplatz gehalten.

Nach Zeugenangaben stiegen der 44-jährige Fahrer und der 50-jährige Beifahrer aus. Unmittelbar danach soll der Fahrer auf den Beifahrer geschossen und anschließend die Waffe gegen sich selbst gerichtet haben. Die beiden Männer waren sofort tot.

Todesschütze war Polizist

Der 44-jährige Todesschütze war nach Angaben der Staatsanwaltschaft Heidelberg Polizeibeamter in Mannheim. Bei der Tat schoss er mit seiner Dienstwaffe.

Binoculars

Angeblich Sprengstoffgeräusche: Hauptbahnhof in Brüssel wird gesperrt und ein Attentäter erschossen

Polizisten riegelten das Gebäude ab. Ein Unbekannter mit Sprengstoffgürtel soll mit Schüssen gestoppt worden sein.
© Francois Lenoir / Reuters
Im Brüsseler Zentralbahnhof hat ein Soldat nach Angaben der belgischen Polizei eine Person außer Gefecht gesetzt. Belgischen Medienberichten zufolge trug der Verdächtige eine Sprengstoffweste. Die Situation sei unter Kontrolle, teilte die Polizei am Dienstagabend auf Twitter mit.

Der Bahnhof sei nach dem "Vorfall" geräumt worden, meldete die belgische Nachrichtenagentur Belga. Zuvor sei Panik in der Station und an den Gleisen ausgebrochen.

Die Bahngesellschaft SNCB teilte dort mit, der Bahnverkehr sei auf Anweisung der Polizei unterbrochen worden. Näheres war zunächst nicht bekannt. Ein Regierungssprecher sagte, Premierminister Charles Michel und Innenminister Jan Jambon verfolgten die weitere Entwicklung.

Kommentar: Das sind innerhalb einer Woche sehr viele Ereignisse, wo Attentate und versuchte Attentate stattfanden: