Willkommen bei SOTT.net
Sa, 10 Dez 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Das Kind der Gesellschaft
Karte


Apple Red

Kranke Gesellschaft: Mann tritt Frau in den Rücken auf U-Bahn-Treppe

Die Szene beginnt alltäglich: Eine Frau geht in einem Berliner U-Bahnhof eine Treppe hinunter. Doch dann nähert sich ihr von hinten ein Mann und tritt ihr brutal in den Rücken. Ein Zeichen für eine verrohte Gesellschaft?
© dpa/Polizei Berlin
Nach dem brutalen Fußtritt gegen eine Frau in Berlin gehen die Ermittler sechs Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Details nannte eine Polizeisprecherin am Freitag allerdings nicht. Zuerst hatte Spiegel online darüber berichtet. Die Polizei hatte am Donnerstag ein Video der Tat vom 27. Oktober im Stadtteil Neukölln veröffentlicht und um Hinweise zum Täter gebeten. Einen Tag zuvor hatte die Bild das Video bereits im Internet gezeigt.

In der kurzen Sequenz ist ein Mann zu sehen, der einer 26-Jährigen auf einer Treppe im U-Bahnhof Hermannstraße unvermittelt mit Wucht in den Rücken tritt. Daraufhin stürzt die Frau kopfüber mehrere Stufen hinab. Sie musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Der Täter und seine drei Begleiter gingen einfach weiter. Ob der Vorfall eine Vorgeschichte hat - ob sich Täter und Opfer womöglich bereits vorher im Bahnhof begegnet waren -, sei Gegenstand der Ermittlungen, hieß es von der Polizei.

Arrow Down

Tourismus in Kuba verursacht Lebensmittelkrise

Gurken, Tomaten, Paprika und selbst Zwiebeln sind auf der Karibikinsel jetzt gar nicht oder nur zu astronomischen Preisen zu haben. Der Grund dafür ist der Touristenansturm, der seit dem vergangenen Jahr anhält. Das Problem droht zu einer Gefahr für die nationale Sicherheit zu werden, wie „The New York Times“ berichtet.
© REUTERS/ Alexandre Meneghini
Mehr als 3,5 Millionen ausländische Urlauber haben Kuba allein im letzten Jahr besucht. Das spüren auch die lokalen Restaurants, die kaum noch mit der steigenden Nachfrage Schritt halten können. Denn bestimmte Lebensmittel seien gänzlich vom Markt verschwunden, andere nur zu überhöhten Preisen zu haben, schreibt die Zeitung. Das seit den Sechzigerjahren geltende US-Embargo und die sozialistische Mangelwirtschaft machten sich eben bemerkbar.

Mit Gemüse etwa können sich die Restaurantbetreiber nur noch auf Kooperativmärkten eindecken - für den kubanischen Normalverbraucher seien die dortigen Lebensmittel unerschwinglich.

Kommentar:


Che Guevara

Generalstreik in Griechenland: Seit 1 Woche protestieren Arbeiter gegen Sparkurs der Tsipras-Regierung

Am Donnerstag haben zehntausende Griechen gegen die Sparpolitik der Tsipras-Regierung gestreikt und demonstriert. Wichtige Wirtschaftsbereiche mussten den Betrieb einstellen. Die Regierung wirft den Gewerkschaften unterdessen "Aktionismus" vor.
© Reuters
Die ohnehin bereits unter den rigiden Austeritätsvorgaben aus Brüssel leidende griechische Bevölkerung soll nun noch weitere Sparmaßnahmen und Belastungen hinnehmen. Die Gewerkschaften riefen dagegen nun zum Generalstreik auf.
Zum Generalstreik hatten die Gewerkschaftszusammenschlüsse ADEY und GSEE sowie die kommunistische Gewerkschaftsfront PAME aufgerufen. Der letzte Ausstand dieser Art hatte im Frühjahr stattgefunden.

Betroffen von den Kampfmaßnahmen waren unter anderem der öffentliche Nahverkehr, der Schienenverkehr, die Medienbranche, Tourismusbetriebe, der Bankensektor, Schulen sowie staatliche Behörden. Polizeiangaben zufolge nahmen etwa 20.000 Menschen an Demonstrationen in Athen und Thessaloniki teil.

Books

Durch Menschenhand: Giraffe gehört jetzt zu den bedrohten Tieren

Giraffen gehören zu den anmutigsten Tieren der Welt. Doch ihr Bestand sinkt drastisch. So drastisch, dass sie nun offiziell als vom Aussterben bedroht gilt. Das Grab der Giraffen schaufeln - wie könnte es anders sein - wir Menschen.
© AP
Weltweit gibt es schätzungsweise nur noch rund 100.000 Giraffen.
Tierschützer sind besorgt: Die Zahl der Giraffen geht nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) stark zurück. In den vergangenen 30 Jahren sei die weltweite Population der Tiere um knapp 40 Prozent gesunken. Hauptgründe dafür seien Wilderei und Verlust des Lebensraums, wie die Organisation mit Sitz in Gland am Genfer See mitteilte.

Es gebe derzeit noch rund 100.000 der Tiere. Auf der neuen Roten Liste rückte die Giraffe von der Kategorie ungefährdet auf gefährdet. Diese stellte die Weltnaturschutzunion auf der UN-Artenschutzkonferenz im mexikanischen Cancún vor.

Heart - Black

Nach Streit: Mann zündet Ehefrau an - Frau erliegt an Verbrennungen

Haftbefehl wegen Mordes: Der 41-Jährige, der seine Frau in Kronshagen angezündet haben soll, sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Der mutmaßliche Täter war in psychiatrischer Behandlung, für die Staatsanwaltschaft ist er aber schuldfähig.
Kronshagen - Nach der tödlichen Brandattacke auf eine 38 Jahre alte Frau in Kronshagen bei Kiel ist Haftbefehl wegen Mordes gegen den Ehemann erlassen worden. Ein Haftrichter folgte in Kiel dem entsprechenden Antrag der Staatsanwaltschaft. Das teilte Oberstaatsanwalt Axel Bieler mit.

Der 41 Jahre alte Tatverdächtige kam in Untersuchungshaft ins Gefängnis nach Neumünster. „Wir sehen in diesem Fall die Mordmerkmale Heimtücke und Grausamkeit als gegeben an“, sagte Bieler.

„Bei dem Angriff hat der mutmaßliche Täter die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers ausgenutzt und insofern heimtückisch gehandelt“, sagte Bieler. Und das Anzünden der Frau erfülle das Merkmal der Grausamkeit. Dass der Mann in psychiatrischer Behandlung gewesen sei, habe für den Fall keine Bedeutung. „Wir gehen davon aus, dass er vorsätzlich und schuldhaft gehandelt hat.“

Bomb

Nigeria: Selbstmordanschlag fordert mindestens 30 Menschenleben

Zwei Selbstmordattentäterinnen haben in Nigeria mindestens 30 Menschen getötet. Laut Armee handelt es sich bei den Tätern um Schülerinnen.
© AFP
Bei zwei Selbstmordanschlägen sind in Nigeria mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Zwei Schülerinnen hätten sich auf einem gut besuchten Markt in Madagali zeitgleich in die Luft gesprengt, sagte ein Armeesprecher. Es gebe Dutzende Verletzte.

Sicherheitskräfte hätten den Tatort abgeriegelt, um weitere Anschläge zu verhindern, so der Armeesprecher. Hinter dem Anschlag wird die islamistische Terrormiliz Boko Haram vermutet.

Better Earth

Astronaut John Glenn ist verstorben: Erster Amerikaner, der die Erde umkreiste

Am Donnerstag ist der US-Astronaut John Glenn im Alter von 95 Jahren gestorben. Nach Angaben der Zeitung The Columbus Dispatch starb er in einer Klinik in Columbus. Dem Gouverneur des US-Bundesstaates Ohio, John Kasich, zufolge sei Glenns Tod ein „Anlass zur Trauer für uns alle“, wie er auf seinem Twitter-Account schrieb.
© Reuters
Erster US-Astronaut John Glenn ist tot
John Glenn hatte 1962 die Erde umkreist und war der erste US-amerikanischer Kosmonaut im Orbit. Er war der dritte Amerikaner, der ins All flog. Später war er auch 24 Jahre lang US-Senator. Im Jahr 1998 wurde er mit 77 Jahren zum ältesten Menschen im Weltall.

Handcuffs

Zwei Berliner Lehrer dürfen trotz Besitz von Kinderpornografie weiter unterrichten

© AP Photo/ Markus Schreiber
Hart durchgreifen möchte die Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres gegen zwei Lehrer, die im Besitz kinderpornografischen Materials waren und aufgeflogen sind. Das Berliner Verwaltungsgericht sieht das anders und will die Lehrer weiter unterrichten lassen.

Die Berliner Schulbehörde möchte dies jedoch auf keinen Fall hinnehmen und ist bereit notfalls bis vor das Bundesverwaltungsgericht zu ziehen, wie der Tagesspiegel berichtet. Bildungssenatorin Sandra Scheeres sagte es gebe keinen Grund sich kinderpornographische Seiten anzuschauen.

Einer der Lehrer soll im Besitz eines Videos in Spielfilmlänge und vielen Darstellungen nackter Kinder unter 14 Jahre gewesen sein, der andere hatte ein paar Dutzend Abbildungen von Missbräuchen an Kindern auf seinem Computer.

Ambulance

Kevin Dutton: "Trump weist Charakterzüge eines Psychopathen auf" - Wirklich?

Ein Test, der psychopathische Charaktere entlarven soll, zeigt die Züge des gewählten US-Präsidenten.
Dr. Kevin Dutton von der renommierten Oxford-Universität ist der Meinung, dass der designierte US-Präsident Donald Trump einige Charakterzüge eines Psychopathen aufweist. Diese sollen sogar noch ausgeprägter sein, als bei Adolf Hitler. Er basiert seine Erkenntnis auf den Ergebnissen des standardisierten „Hare Psychopathen Tests“.


Kommentar: Nur das dieser Test auf einem intensiven Interview basiert und die Auswertung sich auf wesentliche Charaktereigenschaften von typischen Psychopathen bezieht.


Darin müssen die Befragten 20 Aussagen von 0 (stimme gar nicht zu) bis 2 (stimme zu) bewerten. Darunter fallen Statements wie übersteigertes Selbstwertgefühl, krankhaftes Lügen oder Mangel an Reue oder Schuldbewusstsein. Der Test zeigte sich als äußerst akkurat bei einer der schrecklichsten Serienkillerinnen der USA Aileen Wuornos. Sie erzielte bei dem Psycho-Test 32 von 40 Punkten. Clifford Olson hat in den 1980er Jahren elf Kinder und Jugendliche erreichte 38 von 40 Punkten.

Kommentar: Wie bereits genannt, ist der Test nicht so einfach, wie er oben beschrieben wird. Kevin Dutton erwies sich in den letzten Jahren immer wieder als suspekt und seine Aussagen können stark angezweifelt werden. Er bezeichnete selbst einen ehrwürdigen John F. Kennedy als Psychopathen. Eine andere Frage ist auch, was denkt Kevin Dutton eigentlich über Hillary?

Was Trump anbelangt, können wir nur abwarten, was er wirklich ist und es muß ihm eine Chance eingeräumt werden. Zudem kommt es auf die Taten von Trump an und ob er seine Versprechen einhält, erst dann können wir ein Urteil bilden.

Lesen Sie dazu die folgenden Artikel über Kevin Dutton: Und ein paar wichtige Artikel zu Donald Trump:


Play

Hausdurchsuchungen bei Taxiunternehmen in Cuxhaven: Behörden ermitteln wegen organisierter Schwarzarbeit

Zwei Taxi- und Mietwagenzentralen stehen im Fokus der Staatsanwaltschaft Stade. Polizei und Zoll haben am Mittwoch 58 Gebäude durchsucht. Eines der Unternehmen ist den Behörden bereits bekannt.
© FP 2016/ DANIEL LEAL-OLIVAS / AFP
Die Staatsanwaltschaft Stade ermittelt nach eigenen Angaben gegen die Betreiber der Taxi- und Mietwagenzentralen wegen der Veruntreuung und Vorenthaltung von Arbeitsentgelten - besser bekannt als Schwarzarbeit. Laut einer gemeinsamen Presseerklärung haben Beamte der Hauptzollämter Oldenburg und Bremen und der Polizei Cuxhaven am Mittwoch 58 Gebäude in und um Cuxhaven durchsucht. Darunter seien private und dienstliche Adressen gewesen, sagt Marc Behre, Sprecher des Hauptzollamtes Bremen. "Es ist ein sehr umfangreiches Verfahren."

390 Beamte und zwei Spürhunde im Einsatz

Die Ermittlungen richten sich gegen 51 Beschuldigte, darunter die Geschäftsführer bzw. Inhaber der beiden Unternehmen. Insgesamt habe das Amtgericht Stade auf Bestreben der Staatsanwaltschaft 61 Durchsuchungsbeschlüsse erlassen. Bei den Durchsuchungen kamen 390 Beamte und zwei Bargeldspürhunde des Zolls zum Einsatz. Beschlagnahmt wurden nach Angaben der Polizei unter anderem Bargeld, Betäubungsmittel, Waffen und eine Immobilie.